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Re: rollenspielbewertung
Mars - 23.10.2005, 23:40rollenspielbewertung
Merkt man, dass jemand mal ein anderen spielt?! Hier einmal die Möglichkeit unser Rollenspiel kritisch zu bewerten, negativ sowie positiv. Selbstkritik ist auch wünschenswert.
Postet auch mal die Schwerpunkte eurer Helden, also wie sie eigentlich sein sollen.
Re: rollenspielbewertung
Mars - 23.10.2005, 23:59
Helden, bei denen ich noch nicht schlüssig bin, wie genau sie sein sollen: Eigentlich nur Thalion, habe ich zu lange nicht gespielt, das Ziel Macht zu erstreben muss ich mehr hervorheben.
Rhajadés gefällt mir ganz gut, mit ihm kann ich am einfachsten spielen.
Rhondrikan ist jemand, der sich durch Drogen auf dem absteigenden Ast befindet, muss mehr ausgearbeitet werden, ich denke ich so wie ich ihn spiele, ist er noch nicht klar erkenntlich.
So, jetzt bekommt ihr eins drauf:
Alex: Spielt ja gern die ehrenvollen Helden, auch wenn es mir manchmal zu fanatisch wird ;) handelt es sich um sehr gutes Rollenspiel! Das kann man so auf alle Helden beziehen, wobei Jâgotjar einen Tick "böser" sein könnte ;)
Baste: Was soll man da sagen?! Der dicke Magier passt wirklich am besten, nicht so fanatisch und nicht so übertrieben ernst gespielt. Ich empfehle mal was ganz anderes zu spielen, Thorwaler oder sowas! ;)
Boris: gerne fanatisch ;) Spielt auch sehr souverän. Der neue Seefahrer scheint interessant zu sein!
Knecht Fabse von Senftöpfchen: ohje ohje, alle gleich! :twisted: Auch mal was nichtmagisches und nichtSOlastiges! Das Wissen für einige Dinge ist jawohl vorhanden.
Dete: Agy war perfekt gespielt, auch 1000Name ist gut gespielt, allerdings darf Dete nicht mit Boris zusammen treffen :twisted:
Phil: Detailierte Ausarbeitung der Helden, schön ausgedacht und umgesetzt, man gut mit den Charas interagieren. Nur das Gorfang nun Zirkusclown ist, stört mich ;) Aber das ist in-game :twisted:
Re: rollenspielbewertung
Amat - 24.10.2005, 00:00
Bei mir selber sind die Helden so gedacht:
Gorfang
Hart, zäh, pessimistisch, gewaltbereit, ohne religiöse Orientierung, keiner festen Überzeugung anhängend, sieht den Weltenlauf als vorbestimmt und sich als Spielball der Mächte, Alkoholiker, will sich beweisen.
Scaran
Frisch, fröhlich, frei, lustig, freundlich, kultiviert, sanft, nett, neugierig, offen, entdeckungslustig, Abenteurer.
Bares
Optimistisch, glücklich, motiviert, entschlossen, standhaft, aufrichtig, fleißig, weltoffen, tüchtig, geschäftig, freundlich, friedfertig.
Schädelwetzer
Geächtet, verstoßen, machthungrig, umtriebig, umstürzlerisch, abgewandt, verschlossen, interessiert, überheblich, eigentümlich, seltsam.
EDIT: Schädelwetzer ist allerdings auch tierlieb und steht vollkommen auf Seiten der Menschen an sich, besonders auf der der Armen und Ausgestoßenen (was noch interessante Konflikte mit Rhondrikan geben könnte). Ich hatte ein bisschen das Bild von "Spawn" (aus dem gleichnamigen Comic) im Kopf, der quasi ein Untoter ist, schwarze Magie beherrscht und von den Bettlern als ihr König und Beschützer angesehen wird.
Re: rollenspielbewertung
Amat - 24.10.2005, 01:00
Meine Bewertungen:
Alex: Eigentlich immer ein Garant für gutes Rollenspiel, räumt oft dick bei den Rollenspiel-APs ab und vor allem hat er den enormen Vorteil gegenüber uns allen, dass er diszipliniert spielen kann und selten stört.
Knecht Fabse von Senftöpfchen: Da fehlt mir ebenfalls der Tiefgang, gerade bei Adario. Das Argument, dass er nicht jedem seine Ansichten aufdrücken müsse, zieht natürlich. Andererseits wird er so von allen nur als Feuerballhure (die ständig shoppen geht) wahrgenommen.
Boris: Marbose - großartig. Honorius - großartig. Ein bisschen weniger Verschlagenheit wäre generell ganz gut, aber das beweist er ja gerade mit Honorius. Gerade, dass er für unsere Gruppe noch "ein Fremder" ist, könnte uns allgemein nutzen und zu mehr Disziplin führen.
Mars: Lässt sich leicht ablenken und könnte besser über aventurische Gegebenheiten informiert sein, gibt sich aber Mühe. Solltest ein bisschen selbstsicherer spielen, und da macht Hintergrundwissen viel aus.
Dete: Lässt sich auch leicht mal ablenken, drängt aber geradezu auf gutes Rollenspiel und zu Innovationen. Könnte wahrscheinlich beinahe alles spielen und ist sehr vielseitig.
Baste: Ich muss Mars zustimmen, Lucan als Idealbesetzung zu sehen. Wulfen gefällt mir aber ebenfalls gut, Baste scheint aus den Jahren mit Seleon viel gelernt zu haben.
Häschi: Wird beständig besser, bin zufrieden.
Ich: Lasse mich immer noch zu leicht ablenken. Würde ich als Spieler am Tisch sitzen, während ich meistere, hätte ich mir schon mehrfach die AP wegen Störungen gekürzt. ;)
Ich sollte ein bisschen mehr verschiedene Gesten und Gegenstände am Spieltisch einsetzen. Mit Schädelwetzer klappt das ja super. 8)
Re: rollenspielbewertung
Caesar - 24.10.2005, 01:10
Gut, dann erstmal zu meinen Helden und wie sie gedacht sind:
Marbose
Wahnsinniger Alchimist, exzentrisch, auf seinem Gebiet brilliant, neugierig, goldgierig, rachsüchtig, düster, mutig - vielleicht eher todesverachtend, demütigend. Aber nicht ohne gute Seiten, wie Treue zu Freunden. Wichtiger Aspekt: keine Liebe, kein Sex. Wenig gläubig, wäre offen für einen aussergewöhnlichen Kult, bzw. Sekte.
Halef
Stolz, aufrecht, ehrenhaft, also ritterlich, guter Mensch mit großem Herzen, aber doch ganz Bronnjar. Soll etwas gespalten sein, zwischen barmherzigen Ritter und hartem Herrscher. Glaubt an die Zwölfe, vor allem Firun, Praios und Rondra, seit kurzem besonders an Boron, der ihm schon recht direkt geholfen hat.
Honorius, oder "Lützo"
Mischung aus Brite und Preusse. Imperalistisch, korrekt, steil, Anlehnung an British Empire und Deutsch-Ostafrika, glaubt an die Zwölfe, verlässt sich aber nicht auf sie, sondern auf sich. Beten und Spenden eher aus Ehrgefühl und Tradition - gehört halt dazu. Respektiert auch andere Religionen und achtet sie auch.
Aluris
Nandusgeweihter, der sich ganz Xeledon verschrieben hat und immer über jeden Fehler und auch über mangelnde Perfektion spottet. Lehrmeisterisch, spöttisch durch und durch, demütigend. Respekt nur vor Gebildeten, Stand zählt nicht.
So viel zu den ersten Helden. Letzten habe ich noch nicht gespielt. Hier in Bonn habe ich bis jetzt nur Marbose und Lützo gespielt. Ich denke bei beiden habe ich die Linie recht gut getroffen. An der jeweiligen Sprache und Ausdrucksart muss ich noch was machen.
Zu Baste passt z.B. Wulfen genau und er spielt ihn gut, vom Mordbrennen abgesehen. Phil macht seine Sache gut und beweißt Vielfalt, mit den unterschiedlichen Characteren. Alle gut dargestellt. Dete spielt immer schön aus, kann ich nicht meckern. Phex passt am besten zu ihm. Immer sehr gute Ideen und sehr schöne Umsetzungen. Mars, the evil mage himself. Spielt auch schön, wenn auch die bösen Rollen einfach besser liegen. Alex spielt immer gut aus und ist mit vollem Herz dabei. Auch wenn ich Krieger etwas lahm finde. Bei Knecht Fabse von Senftöpfchen merkt man leider kaum einen Unterschied zwischen Scharlatan und Seekriegsmagier. Adario ist ein Höfling mit übernatürlicher Begabung Ignissphaero. Keine Spur Magier. Sehr, sehr schade drum.
Re: rollenspielbewertung
Amat - 24.10.2005, 01:49
"Lützo" scheibt man "Lüzow". 8)
Zu Fabses Verteidigung muss ich übrigens anmerken, dass er bisher praktisch nur Adario gespielt hat, so dass ein Unterschied zwischen den Helden alleine durch die bisherige Spielzeit schwer zu bemerken war.
Re: rollenspielbewertung
Alex - 24.10.2005, 02:54
"Halte den Geist stets offen für Neues, um so dein Wissen und deine Ansichten zu mehren."
So oder ähnlich könnten Ratschläge gewesen sein, die Jâgotjar während seiner Ausbildung zum Magier mitgegeben bekommen hat. Danach handelnd, ist er offen für Alles (abgesehen von Dämonologie, aber das ist bisher noch nicht zum tragen gekommen). Er mag Tulamiden wie auch Mittelländer und macht diesbezüglich keine erkennbaren Unterschiede. Als Anhänger der Grauen gilde sieht er sich vor allem als Vermittler zwischen den Fronten (bei Streit in der Gruppe versucht er selbigen zu klären - Ruhepol). Sein Wissen um die Bedeutung seiner magischen Fähigkeiten soll noch wachsen, so dass er insgesamt bewusster zaubert. Gerade bei wichtigen Aufträgen ist er pflichtbewusst (kommt aus seiner guten Beziehung zu seinem Vater, der ihn dies lehrte). Wenn sich jemand dem Offensichtlichen (oder der Logik) verschließt, kann er aber auch impulsiv werden (der tulamidische Schlag in seinen Adern). Als Norbarde ist er eine grundsätzlich fröhliche Natur, die Freunde niemals im Stich lassen wird.
Positiv: Das weltoffene ist mir bisher gut gelungen. Seine analytischen magischen Fähigkeiten, spiele ich auch gut aus, finde ich. Gut ist natürlich der Dialekt :D, bei dem man hoffentlich auch ab und an seine tulamidischen Wurzeln hört.
Negativ: Ich will eigentlich noch mehr contra töten spielen (durch seine Weltoffenheit ist er auch der Meinung, das jeder Geist das Recht auf Leben hat - jemanden töten darf nur die letzte Instanz sein). Als ich ihn erstellte, war mein Gedanke eigentlich, dass Jagotjar das Töten hasst. Ich hab zwar immer mal gesagt "...aber nicht töten" aber das ist bisher eben nicht so deutlich geworden. Das für Norbarden typische "händlerische" fehlt ihm noch ein wenig, liegt aber auch daran, dass Silas diesbezüglich viel regelt.
Soviel zu Jago^^.
Phil:
Seine Charaktere haben sehr schönen und tiefen Hintergrund, Verwechslung unter den Charakteren ausgeschlossen. Scaran, Amat, Gorfang, Bares und Schädelwetzer kann wohl jeder von uns mit vielen aber verschiedenen Charakterzügen klar definieren. Da gibt es keinen der Langeweile aufkommen lässt, weil er "ja schon wieder nur säuft und depressiv ist" oder zum hundertsten mal "fanatisch" ist. Jeder Charakter grenzt sich von den anderen ab, das ist genial gespielt. Bezüglich des Störens kann ich dir nur Recht geben Phil ;). Gerade wenn man selber als Meister viel Ruhe einfordert (was auch richtig so ist), sollte man die Disziplin als Spieler selbst auch an den Tag legen^^.
Knecht Fabse von Senftöpfchen:
Ich persönlich kenne bis heute - abgesehen von einem kurzen Ausblick auf Fabians Hexer - nur Adario richtig. Für mich ist er nicht ganz so al'anfanisch gespielt, wie ich mir das vorstelle. Aber seine Herkunft (die familiäre) kann man des öfteren deutlich erkennen. Das er ein guter Ignisphaero Zauberer ist, kann ihm niemand absprechen. Dennoch sollte er magisch etwas mehr Allgemeinbildung haben. Der Boronglaube muss mehr ausgespielt werden, wenn er tatsächlich - wie nach Fabses Angaben - einen solch beschrieben hohen Stellenwert in Adarios Leben spielt. SO 13 merkt man leider zu selten. Gerade innerhalb der Gruppe müsste Adario charismatischer sein, und das Szepter öfter in die Hand nehmen.
Baste:
Wulfen ist, bis auf den Moment als er sich Marbose unterstellte und der Moment als er das Feuer legen wollte, klasse gespielt. Man merkt dem noch jungen Magier seine Vergangenheit oft an, und dass er sich aufopfert in jedem Kampf, gleich wie überlegen der Gegner sein mag, sind wesentliche Charakterzüge. Sein Streben nach der Führungsposition in der Gruppe ist oftmals von Baste selbst, und nicht von Wulfen gewollt. Eine seiner, zumindest mir von Baste geschilderte Eigenschaft ist die, dass er keinen Wert auf eine in der Hierarchie hohe Position legt. Sie aber gerne annimmt, wenn keiner will. Das ist wohl anders beim spielen, mag aber auch sein, dass Baste sich das anders überlegt hat. Aufgrund Bastes ab und an vorhandener Nervösitität uns gegenüber, hat er nicht selten Versprecher, die stimmige Szenen bisweilen ruinieren, weil die Gruppe in Gelächter ausbricht. Wir sollten darüber öfter hinwegsehen, um ihm mehr Selbstbewusstsein zu geben. Dann bleiben diese Dinge demnöchst völlig weg. Nicht selten ist aber auch mangelnde Konzentration/Aufmerksamkeit hierfür verantwortlich, das muss Baste ändern.
Dete:
Dete spielt klasse. Sein Niveau ist fast auf Augenhöhe mit Phil. Das einzige was man ihm "anlasten" kann ist, dass ein gewisser Dete immer in seinen Chars mit drin ist. Den Sturkopf "...dann lass ichs halt" und beleidigt gucken hatte nicht nur Agy, sondern auch Silas nun^^. Dete weiß sehr gut über Hintergründe seiner Chars Bescheid. Weniger stören gilt hier ab und an auch^^. Der Rest wären alles positive Sätze über ihn, darum nur noch eines: "Daumen hoch, Tante Dete!" ;)
Mars:
Mars hat immer schön gespielte Charaktere, auch wenn jeder bisher (ja, bisweilen auch Woltan) einige böse Züge aufwies oder auch das grundsätzliche Vorurteil gegenüber Bastes Char bestand. Nicht selten brillierte er mit Woltan, wenn zum Beispiel so Sätze kamen wie "Dann lasst uns in See stechen" für "Lasst uns aufbrechen!". Schade, dass er nicht mehr unter den Lebenden weilt. Mars spielt einfach gut^^. Das Stören muss hier natürlich auch abgeschwächt werden!
Boris:
Ich kenne ja bisher nur Marbose und zu einem kleinen Ausblick Honorius.
Marbose ist cool gespielt. Zielstrebig (notfalls auch skrupellos um das Ziel zu erreichen), geheimnisvoll und irre aber auch der, der im nötigen Moment zu den seinen steht - schöne Attribute! Insgesamt könnte Marbose noch gruppenfreundlicher sein, aber wenn das nicht geändert wird ist das auch nicht tragisch, dann ist Marbose eben so ;). Honorius... da ist allein der Name schon Programm^^. Sehr fein gefällt er mir bisher: ein aufrechter, ehrenvoller Mann (jaja, das gefällt mir eben*g*). Abwarten, was wir da noch schönes erleben.
Last but not least Häschi:
Man merkt, dass es mit ihm stark aufwärts geht. Er hat sich langsam in unserer Runde eingefunden und einen Tag an dem ich mir dacht "schade, jetzt ist er heut nit dabei" gab es die letzten Male stets, wenn er nicht dabei war. Ein deutliches Zeichen dafür, dass man seine Rolle in der Gruppe bemerkt und das sie fehlt, wenn sie nicht ausgefüllt wird. Sein Zwerg ist ein, offener, gutmütiger Kerl, der auch das grobe mal gerade heraus angeht. Ich find ihn abgesehen davon, dass er zwergischer gespielt werden könnte, völlig in Ordnung.
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Hui, langer Beitrag *lol*.
Re: rollenspielbewertung
Knecht Fabse Himself - 24.10.2005, 16:33
Mars hat folgendes geschrieben: Knecht Fabse von Senftöpfchen: ohje ohje, alle gleich! :twisted: Auch mal was nichtmagisches und nichtSOlastiges! Das Wissen für einige Dinge ist jawohl vorhanden.
Wann habe ich vor deinen Augen denn mal einen anderen Charakter als Adario gespielt, von dem kleinen Auftritt des Scharlatans einmal abgesehen? Und in den drei offiziellen Runden die wir haben ist lediglich ein Held magisch begabt, und auch nur einer hat einen SO über 7.
Caesar hat folgendes geschrieben: Bei Knecht Fabse von Senftöpfchen merkt man leider kaum einen Unterschied zwischen Scharlatan und Seekriegsmagier.
Ich habe den Scharlatan nur einmal ganz kurz gespielt, ohne dass ich mir vorher jemals Gedanken über ihn gemacht hätte. Es hat schon seinen Grund, warum ich mich beschwere, dass man mir nicht ein wenig früher als fünf Minuten vor Spielbeginn bescheid sagt, dass ich einen anderen Helden spielen soll als sonst.
Alex hat folgendes geschrieben: Ich persönlich kenne bis heute - abgesehen von einem kurzen Ausblick auf Fabians Hexer - nur Adario richtig. Für mich ist er nicht ganz so al'anfanisch gespielt, wie ich mir das vorstelle. Aber seine Herkunft (die familiäre) kann man des öfteren deutlich erkennen. Das er ein guter Ignisphaero Zauberer ist, kann ihm niemand absprechen. Dennoch sollte er magisch etwas mehr Allgemeinbildung haben. Der Boronglaube muss mehr ausgespielt werden, wenn er tatsächlich - wie nach Fabses Angaben - einen solch beschrieben hohen Stellenwert in Adarios Leben spielt. SO 13 merkt man leider zu selten. Gerade innerhalb der Gruppe müsste Adario charismatischer sein, und das Szepter öfter in die Hand nehmen.
Wieso sollte ich ihn alanfanischer spielen, wenn er ein Gegner vieler Zustände Al'Anfas ist? Warum sollte er eine größere magische Allgemeinbildung besitzen, nur weil er Magier ist? Warum sollte er unbedingt der Anführer sein wolllen, nur weil er einen hohen SO aufweist? Einen Helden derart den Klisches entsprechend zu spielen empfände ich als in höchstem Maße langweilig, gerade das Abweichen von den üblichen Konvetionen macht einen Charakter für mich interessant. Ich hätte keinerlei Lust, einen saufenden Thorwaler, einen grummeligen Zwerg oder einen fanatischen Novadi zu spielen, ganz einfach weil bereits 95% dieser Rassen, Kulturen und Professionen so gespielt werden.
Den Boronglauben würde ich gerne ausgeprägter darstellen, nur ist das schwerlich möglich, wenn in den Abenteuern keine Szenen vorkommen, während denen das möglich ist. Alternativ könnte ich natürlich selbst ganz viele Menschen töten, um sie nachher korrekt begraben zu können, oder möglichst viele Magier zur Nekromantie zu bekehren, damit ich daraufhin verpflichtet bin sie zu bekämpfen.
Re: rollenspielbewertung
Caesar - 24.10.2005, 16:38
Knecht Knecht Fabse von Senftöpfchen Himself hat folgendes geschrieben: Wann habe ich vor deinen Augen denn mal einen anderen Charakter als Adario gespielt, von dem kleinen Auftritt des Scharlatans einmal abgesehen? Und in den drei offiziellen Runden die wir haben ist lediglich ein Held magisch begabt, und auch nur einer hat einen SO über 7.
Caesar hat folgendes geschrieben: Bei Knecht Fabse von Senftöpfchen merkt man leider kaum einen Unterschied zwischen Scharlatan und Seekriegsmagier.
Gut, das stimmt allerdings.
Re: rollenspielbewertung
Mars - 24.10.2005, 18:52
Knecht Fabse von Senftöpfchen, nimm die Kritik doch mal hin, es ist nun mal was dran. Wenn du einen "Magier" ohne Theorie haben willst, spiel einen Dilettanten!
Re: rollenspielbewertung
Knecht Fabse Himself - 24.10.2005, 20:23
Nimm meine Ansichten doch auch einfach mal an, da ist auch etwas dran. Nur weil es nicht deinem Bild eines Magiers entspricht, ist es kein falsches, unstimmiges oder unmögliches
Re: rollenspielbewertung
Mars - 24.10.2005, 21:27
ok, dann spiel jemanden, der DIR am ehesten entspricht, wo bleibt da das Rollenspiel?! Das ist doch der Witz daran. Es ist deine Aufgabe nach den Vorgaben einen Helden zu spielen, der nun mal gewissen Klischees entspricht, nicht Knecht Fabse von Senftöpfchen rennt durch Aventurieren und killt alles mit Feuer und geht dann shoppen. Sowas hatten wir so in etwa schon mal und wir nannten es "Decker". Und da dies dein Hauptheld ist, solltest du dir mal mehr Mühe geben, ich kann mir nicht vorstellen, dass es dir so Spaß macht!
Dein ganzes Rollenspiel lässt ein wenig zu wünschen übrig, siehe letztes Mal, als du die ganze Zeit rausgelaufen bist.
Re: rollenspielbewertung
Knecht Fabse Himself - 25.10.2005, 16:46
Was haben nicht erfüllte Klischees bitteschön mit "Du spielst einfach dich selbst" zu tun? Wenn ich einen wohlklingenden, kunstliebenden und feinfühligen Ambosszwerg oder einen zwei Meter großen Horasier mit KL 8 und CH 8 mit einer Barbarenstreitaxt in der Hand spielen würde, hätte das glaube ich ziemlich wenig mit mir zu tun. Ebensowenig wüsste ich, dass ich persönlich jemals Sklaverei befürwortet hätte, zu einen Totengott beten würde oder ängstlich im Umgang mit Dreck oder der Natur wäre. Zumindest bin ich mir sicher, Adario nicht mehr zu ähneln als du Rahjades.
Re: rollenspielbewertung
Mars - 26.10.2005, 00:22
1.) Spielst du nun mal nichts anderes, ich würds mal gern sehen, wenn du eineen Zwerg oder so spielen würdest.
2.) Du als Mr. Propper würdest dich nie schmutzig machen, wenn ich jemanden als Antinaturburschen benennen müsste, dann wärst du das!
3.) Anscheinend kann man meine Helden durchaus unterscheiden.
4.) Warten wir mal ab, wie du dich in den anderen Gruppen mit anderen Helden schlagen wirst, wie gesagt, ich denke du kannst gut spielen, nur bemerkt man es leider nicht. Boronkult nicht vorhanden, (z.B.), ja, was sollte ich da mit Woltan sagen?! Und mit Dämonologen kannst du auch nicht ständig Invocatio Minor oder Major durchführen und trotzdem kann man es spielen.
also fass es nicht persönlich auf!
Re: rollenspielbewertung
Knecht Fabse Himself - 26.10.2005, 07:26
1: Ich wüsste nicht, warum es verwerflich sein sollte, möglichst nur einen Helden spielen zu sollen, in meinen Augen spricht das eher für kontinuität. Wenn ich mich recht entsinne, äußert ihr euch öfters positiv über Alex, da dieser 5 (?) Jahre lang den gleichen Helden gespielt hat, also warum soll der gleiche Sachverhalt bei mir plötzlich negativ zu bewerten sein?
2: Ich habe schon das ein oder andere Arbeitsverhältnis hinter mir, und fast jedes beinhaltete unter anderem, dass ich große Haufen von Dreck und Müll mit blosen Händen entfernen musste. Wenn der Chef sagt "Das Wasser im Waschbecken kann nicht mehr ablaufen, weil so viele Essensreste darin herum schwimmen, greif mal in die Brühe rein und fisch den Fettschleim und die ganzen Nudeln raus, damit es es wieder geht." wird man den Job nicht lange machen, wenn man sich vor so etwas ekelt. Hier auf dem Haus bin ich meines Wissens nach z.B. der einzige, der keinerlei Ekel empfindet, die seit einem halben Jahr vor sich hinschimmelnden Gläser abzuwaschen oder die regelmäßig vollgekotzte Toilette zu putzen. Außerdem denke ich, dass ich in meinem Leben schon mehr Zeit im Wald verbracht habe als du es jemals tun wirst.
3: Erstens gestehe ich auch dir zu, mehr als einen Wesenszug zu besitzen, und zweitens habe ich nicht gesagt, du unterscheidest dich nicht von deinen Helden, sondern du unterscheidest dich nicht eher von deinen Helden als ich von meinen.
Wenn man so etwas undurchdachtes und unkonstruktives an den Kopf geworfen bekommt, ist es schwerlich möglich, es nicht persönlich aufzufassen.
Re: rollenspielbewertung
Amat - 26.10.2005, 11:03
So, das reicht damit dann auch mal. Postet lieber mal in den anderen Threads, ihr Würste! 8)
Wir müssen alle zugeben, dass eine objektive Bewertung von Fabses Rollenspielweise erst möglich ist, wenn er oft genug ausreichend verschiedene Helden gespielt hat.
Zu Alex und Synthor muss man anmerken, dass es eine Traumbestzung war. Daher das Lob.
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