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Re: Jedes Kind ist ein Jesuskind

wüstenblume - 08.11.2005, 18:28
Jedes Kind ist ein Jesuskind

Oft sieht man im Gesicht von Kindern etwas leuchten, was nicht von dieser Welt ist.

Manchmal geschieht es, wenn ein Kind sich von Herzen freut und hellauf lacht, wenn es von seinem Vater auf den Knien geschaukelt oder hoch empor geschwungen wird; manchmal wenn er sich über das kleine Wesen beugt, das selig schlummert; manchmal wenn ein Kindchen verträumt dasitzt und spielt und mit glockenheller Stimme singt.

Und wenn ein Kind innig betet zum ,,Himmelvater", gleicht es ganz einem Engelein.

Auch wenn ein Bub oder ein Mädchen tagsüber allzu ausgelassen sind und sich oft weder mit gutem Zureden noch mit Gewalt bändigen lassen - beim Gutenachtkuß kommen die Kleinen den Eltern vor wie kleine Himmelsboten, und Vater und Mutter beten mit den Kindern:

,,Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein."

Besonders der Ausdruck der Hilflosigkeit und Kleinheit kann Große treffen wie ein Blitz.

Wenn ein Kind einmal etwas ganz Schlimmes angestellt hat und der zornige Vater es ergreift, um es zu schlagen, vermag er kaum in die aufgerissenen Augen des vor Angst bebenden Kindes zu sehen.

Er erträgt den Blick des schutzlosen Wesens nicht, das stumm um Gnade bittet.

Hier Hilflosigkeit - dort Macht und Gewalt.

Der Erwachsene fühlt, was größer ist; er empfindet seine Ohnmacht, und ihm dämmert die Wahrheit, daß ein hilfloses Kind imstande sein kann - eine verlorene Seele zu retten.

Nur eine Seele?

Nein.

Die Welt zu retten.

Denn der heiligste Vater im Himmel, unser König von altersher, hat seinen geliebten Sohn herabgesandt, und mitten auf der Erde geschah das Heil, hat einst Franziskus bei Sonnenuntergang gebetet.

Darin steckt der Schlüssel zu dem Geheimnis, das alle Kinder dieser Welt haben.

Zurück zu F. Glückseligkeit erfüllte ihn jedesmal, wenn sich die heilige Reinheit und Unschuld in einem Kindergesichtchen widerspiegelte.

Er empfand: Diese von innen heraus leuchtenden Augen, diese Anmut ihres Wesens konnten nicht natürlichen, sondern nur göttlichen Ursprungs sein.

Welche Freude:

Der Schöpfer ließ ihm die Gnade zuteil werden, in allen Kindern das Ebenbild dessen zu sehen, was auch Gott Vater am liebsten hatte: des Jesuskindes.

Als ihm dies bewußt wurde, überkam ihn übergroße Fröhlichkeit, und er wußte sich gerettet.

Zwei Dinge standen ihm vor Augen:

Zum einen war es die Erkenntnis, welchen Verrat auch an Gott (der stets voll Hoffnung auf ihn niederschaute) bereits jeder begehrliche, ehebrecherische Blick darstellte.

Andrerseits sah er eine neue Aufgabe vor sich:

Es leben so viele arme Kinder auf der ganzen Welt, die Hilfe brauchen.

Jedes ein Jesukindlein, das um Barmherzigkeit fleht.

Dieses Mitleid, dieses neue Gefühl der Mitverantwortung machte - mehr als alle eigenen Bemühungen - einen neuen Menschen aus ihm.

F. handelte.

Er tauchte hinein in das Meer des Leids, und alle ihm bekannten Fälle von Kindern, die von einem schweren Schicksal betroffen waren, brachte er vor den Herrn.

Anstatt sich zu zerstreuen und der Versuchung nahe zu kommen, was bei ihm zeitweilig fast zu einer Sucht ausgeartet war, nutzte er die Zeit, die er nur einmal hatte - unwiederbringlich, und entwickelte ,,Übungen aktiven Mitleids".

Auf diese Weise hatte er keine Zeit mehr für das Böse, das ihn so unzählige Male vom Guten und vom Weg nach innen abgelenkt hatte.

F. las die Zeitungsmeldungen durch, versetzte sich in die geschilderte Situation und bat Gott, dem unschuldigen Opfer auf seinem künftigen Lebensweg beizustehen.

Er segnete es aus der Ferne (das gleichbedeutende Wort benedeien kommt von benedicere = gut sprechen von jemand, Gutes wünschen).

Wie der Heilige Geist die Liebe zwischen Gott Vater und seinem Sohn ist, so stellte ein winziges Teilchen dieses Heiligen Geistes eine Verbindung her zwischen ihm, dem Fremden, und jenem Menschen, der soviel erduldet hatte und ihm persönlich nicht bekannt, aber doch sein kleiner Bruder oder seine kleine Schwester war, Kinder des einen Vaters: durch das Band des Leidens, des Mitleidens und der Liebe vereint.

Inbrünstig wünschte er, daß alle Menschen es ihm gleichtäten, so daß auf diese Weise eine erdumspannende Bewegung des Mitleids entstünde, welche die versteinerten Herzen der Bösewichte erweichen und zugleich den Zorn des Weltenherrschers über die ungehorsame Menschheit, die gleichgültig und gottfern in ihr Verderben rast, mildern könnte.

Jedes Kind ein Jesuskind!

Wenn wir, lieber Leser, diese Erkenntnis durchsetzen könnten, dann würde es niemand mehr wagen, ein Kind zu quälen; die Väter und Mütter würden mehr zusammenhalten, und in einer liebevollen Familienatmosphäre würden Kinder unbeschwert und rein heranwachsen zu Gotteskindern, die zu wahrer Liebe fähig sind.

Solche Kinder würden die Welt verändern.

Sie können noch die von geistigen und Umweltkatastrophen bedrohte Welt vor dem Untergang retten - in letzter Minute. Deshalb:

Glauben wir an die Kinder!

Schützen wir ihre Unschuld, denn sie ist ihr kostbarstes Gut und macht sie engelgleich und heilig.

Bewahren wir die Kleinen, die das Bild des Jesuskindes in sich tragen, vor jedem Schmutz!

Weh dem, der sie verführt!

Weh dem, der sie nicht schützt und als Boten Gottes achtet!

Sie tragen die Botschaft, daß Gott die Menschen noch immer liebt!

Das Jesuskind kommt in jedem Kind noch einmal zur Welt, um uns die Frohe Botschaft zu bringen, und wer ein Kind mißhandelt, der kreuzigt Jesus Christus, und wer ein Kind mordet, der mordet Gott.

Liebet die Kindlein,

denn ihrer ist das Himmelreich

und nahe stehen sie bei Gott, dem Herrn!
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