Berichte und Bewertung der Probezeit

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    Re: Berichte und Bewertung der Probezeit

    carolin - 07.08.2005, 15:11

    Berichte und Bewertung der Probezeit
    Erste Begegnung mit dem Pferd

    Ich hatte meinen Wecker schon auf 6.00 Uhr gestellt, da ich früh zu meinem neuen Pflegepferd fahren wollte. Nach einem ausgiebigen Frühstück wollte ich mich anziehen. Doch was war das? Auf der neuen Reithose waren überall Flecken. So konnte ich doch nicht in die Öffentlichkeit gehen! Doch in dem Moment war es mir doch etwas egal, wie ich aussah. Ich war so gespannt auf das Pferd, das ich die Hose trotzdem anzog und in ein bequemes T-Shirt schlüpfte. Ich packte mir etwas zu Essen ein, ein paar Möhren und ein paar Plätzchen en. Die Plätzchen waren für die anderen Hofmitglieder, doch was mit dem Gebäck im Laufe des Tages noch passieren sollte, wusste ich da noch nicht. Ich nahm also meinen Rucksack und holte mein Fahrrad aus dem Schuppen. Ich radelte los und innerhalb einer halben Stunde war ich am Stall. Ein lautes Wiehern begrüßte mich schon, als ich eintrat. Ich suchte Amor und mir gefielen dabei die Pferde so gut, dass ich wusste, dass ich hier reiten wollte. Alles sah schön aus und als ich dann Amor sah verschlug es mir den Atem. Ich war verrückt nach Shire-Horses aber dies war wirklich ein schönes Pferd. Ich holte ein Leckerlie aus meienr Tasche und trat in die Box. Genüsslisch schmatze er, als er das Leckerlie verschlang. Dann holte ich Putzzeug, dass ich von Zuhause mitgebracht hatte, aus dem Rucksack. Ich begann Amor zu putzen und ihm gefiel es sichtlich. Dann holte ich seine Trense und einen Longiergurt und begann ihn fertig zu machen. Dannach ging ich auf den Platz und Longierte ihn ein wenig. Er powerte sich richtig aus und mir machte es Spaß, zuzusehen, wie er ging. Ich bekam richtig Lust ihn zu reiten. Doch das hub ich mir für morgen auf. Im Galopp sah er wunderschön aus. Doch plötzlich kam ein Hund daher gelaufen. Ich wusste von seiner Angst und ließ ihn sofort durchparieren. Ich ging langsam auf ihn zu, er hatte den Hund noch nicht gesehen. Ich ging mit ihm schnell von dem Hund weg, der sich auch schnell wieder verzog. Als ich dann beruhigt sah, wie der Hund verschwand wandte ich mich wieder Amor zu. Ich führte ihn zurück zum Stall und trenste ihn dort ab. Ich putzte nochmal süber ihn drüber und dann passierte es. Er fand, während ich etwas wegbrachte, die Kekse und fraß sie genüsslisch auf. Ich konnt esie ihm zwar noch wegnehmen, doch das würde mir nie mehr passieren, Dieser Tag war herrlisch. Ich denke mit Amor werde ich noch viel Spaß haben. Er ist sicherlich mein Traumpferd.


    Erster Ritt auf Amor

    Heute morgen stand ich 8.00 Uhr auf, da ich am Abend lange auf war. Ich konnte kaum schlafen, da ich nur an Amor denken musste. Heute wollte ich ihn reiten, darauf freute ich mich schon riesig. Ich zog also eine bequeme Hose an, in der ich reiten konnte und steckte nun endlich meine Reithose in die Waschmaschine. Ich aß schnell eine Semmel und nahm mir wieder ein paar Leckerlies für mich und Amor mit. Ich ging aus dem Haus und radelte gemütlich mit meinem Rad zum Hof. Dort angekommen holte ich Amor von der Koppel. Auf dem Weg zum Stall war es recht schwierig ihn zu führen, da er bei jedem lecker aussehenden Grasbüschel anhalten wollte. doch letztendlich kamen wir im Stall an. Ich holte mein Putzzeug und begann damit, ihn zu striegeln. Er genoss es sichtlich und knabberte an seinem Stroh. Dann nahm ich eine Bürste und putzte den restlichen Staub aus seinem nun glänzenden Fell. Dann nahm ich eine Bürste und kämmte ihm Mähne und Schweif ordentlich durch. Nachdem ich seine Hufe gesäubert hatte begann ich seine Mähne und seinen Schweif in einen französischen Zopf einzuflechten und als das fertig war holte ich seinen Sattel und Zaumzeug.
    Ich begann ihn zu satteln und nachdem ich fertig war führte ich ihn in die Halle. Ich führte ihn eine Runde und gurtete dann nach. Ich stieg auf, nachdem ich meine Steigbügel zwei Löscher weiter gestellt hatte und ritt an. Ich begann auf der linken Hand und machte an der langen Seite eine Volte. Amor führte die Figur sauber und gut aus, ich lobte ihn. Nchdem ich aus der Ecke kehrt gemacht hatte trabte ich auf dem Zirkel an. Ich wechselte aus dem Zirkel und ritt nun ganze Bahn. Ich wechselte durch die ganze Bahn und blieb auf dem Zirkel. Ich galoppierte an.
    Es war herrlisch. Ich bekam das Gefühl zu fliegen und ich denke Amor gefiel es auch. Ich galoppierte nach vier Runden ganze Bahn auf dem Zirkel und nach ein paar Runden parierte ich wieder zum Trab durch. Amor ging schon viel ruhiger. Ich machte eine Volte und dann wechselte ich durch die halbe Bahn. Ich ritt durch die Länge der Bahn und blieb auf dem Zirkel. Nun galoppierte ich auf der anderen Hand an. Es war, wie schon beim ersten mal, wunderschön. Ich fühlte mich frei als Amor zu "fliegen" begann. Nach drei guten Bahnen Galopp ritt ich nochmals auf dem Zirkel und parierte dann durch. Im Schritt blieb ich auf dem Zirkel und ließ ihn am langen Zügel gehen. Nach einer guten halben Stunde ritt stieg ich dann ab und lockerte den Gurt. Nach dem ich die Steigbügel festgemacht hatte führte ich ihn aus der Halle zurück zu seiner Box. Dort sattelte ich ihn ab und putzte nochmal mit der Bürste über ihn drüber. Nachdem ich die Hufe ausgekratzt hatte machte ich sein Halfter dran und führte ihn über einen kleinen Umweg zur Koppel auf dem Weg ließ ich ihn grasen und dann waren wir auch schon auf der Koppel. Ich ließ "meinen Kleinen" laufen und beobachtete ihn noch eine Weile.
    Dann kam er nochmals auf mich zugetrabt und dann verabschiedete ich mich mit einem Leckerlie. Nun ging ich zurück zum Stall und fuhr dann direkt zurück nach Hause. Das war mal wieder ein gelungener Tag!


    3. Tag auf dem Hof

    Diese Nacht träumte ich schreckliche Dinge. Ich kann mich daran erinnern, dass Amor zum Schlachter gebracht wurde. Jedoch konnte ich dann am Morgen um etwa 11.00 Uhr feststellen, dass es Amor gut geht. Beruhigt gab ich ihm ein Leckerlie zog ihm das Halfter übre. Ich führte ihn von der Koppel und brachte ihn in den Stall, wo ich ihm eine Decke überwarf, da er sehr nass war. So ließ ich ihn dann eine gute Stunde stehen. In der Zeit erkundete ich etwas den Stall. Mir gefiel was ich sah. Als ich wieder bei meinem Kleinen ankam zog ich die Decke wieder ab und begann ihn mit Stroh trocken zu reiben. Als dann die Sattellage trocken war und er auch sonst relativ trocken war holte ich den Hufkratzer und säuberte behutsam seine Hufe. Dannach bürstete ich ihn nochmals gründlich und dann kämmte ich seine Mähne. Ich holte seinen Sattel und dann führte ich ihn aus dem Stall. Es war zwar feucht, jedoch regnete es nicht, also beschloss ich auszureiten.
    Ich stieg auf und schlug einen Weg ein, der mich zum Wald führte.Wir kamen an einer schönen Wiese vorbei, bei der ich es nicht lassen konnte anzugaloppieren. So genoss ich die wenigen Minuten bis zum Waldrand. Dort parierte ich durch und im Schritt ging es in den Wald.Dort hörte ich die Vögel singen, es schien mir wie im Paradies. Schon lange war ich nicht mehr im Gelände und das es gleich so schön werden würde!
    Wir trabte durch eine Allee, die von rot blühenden Bäumen gebildet wurde. Amor trabte ruhig weiter. Am ende der Allee ritten wir über eine kleine Brücke und einen Feldweg zurück zum Stall. Auf dem Weg zurück galoppierte ich nochmals und den Rest trabte ich und ging im Schritt. Im Stall angekommen putzte ich ihn und brachte ihn anschließend zurück zur Koppel. Dort spikte mein Süßer ersteinmal richtig los und buckelte. Es war schon schön ihm zuzusehen.


    Dressurtraining mit Amor

    Heute morgen stand ich früh auf, da ich sehr gern eher in den Stall wollte. Ich hatte nicht so viel Zeit diesen Tag also beeilte ich mich wirklich sehr.
    Im Stall angekommen holte ich den Großen von der Koppel. Auf dem Weg zum Stall setzte ich mich auf ihn und ritt den Weg zum Stall. Es war nicht allzu schwer ihn mit dem Halfter zu "lenken". Am Stall angekommen fing ich an ihn mit der Bürste zu schruppen. Dannach kratze ich die Hufe aus und holte einen Kamm, mit dem ich ihm die Mähne bürstete. Nun holte ich Sattelzeug und Zaumzeug und begann ihn fürs reiten fertig zu machen. Ich führte ihn in die Halle und stieg nach dem nachgurten auf. Nachdem ich drei Runden im ruhigen Schritt gegangen war fingen wir an zu traben. Am Anfang machten wir eine Volte, dannach gingen wir auf den Zirkel. Nach einigen Minuten wechselten wir aus dem Zirkel. Nach zwei Runden ganzer Bahn aus der Ecke kehrt. Nun galoppierten wir an. Es war (wie immer *g*) wunderschön. Nach drei Minuten Galopp parierte ich wieder zum Trab durch und an der langen Seite verstärkter Trab. Nun eine Volte und zwei Runden Trab auf dem Zirkel. Nach fünf Minuten wieder angaloppieren. Ich ließ ihm freien Spielraum und er "raste" los. Ich konnte mich nun kaum noch halten, doch dann gewöhnte ich mich an das schnelle Tempo auf ihm und fühlte mich richtig gut dabei. Ich wollte gar nicht mehr aufhören doch als er langsamer wurde parierte ich wieder durch. Durch die ganze Bahn wechseln. Wieder auf den Zirkel und dann aus der Ecke kehrt. Nochmals angaloppeiren und nach fünf Minuten etwa wieder durchparieren. Dannach gingen wir noch ein paar Minuten im Schritt und dann stieg ich ab. Ich führte ihn in den Stall und putzte ihn nochmals. Dann ritt ich ihn zurück zur Koppel und ließ ihn dort wieder zu seinen Freunden.


    Schnupfen und Ausritt

    Über Nacht begann ich einen Schnupfen zu bekommen. Das schreckte mich aber nicht ab, am nächsten Tag auszureiten. Ich kam früh in den Stall und holte Amor von der Weide. Ich lockte ihn mit einer Möhre. Ich saß auf und ritt wieder mit Halfter zum Stall. Unten angekommen band ich ihn vor dem Stall an und holte mein Putzzeug. Ich bürstete ihm den verkrusteten Schlamm von den Beinen und seiner Sattellage und wo halt noch irgendwas war und kratzte dann seine Hufe aus. Ich nahm eine Bürste und Mähnengummis und flocht ihm die Mähne und den Schweif ein. Dann holte ich sein Sattelzeug und begann ihn fürs Reiten fertig zu machen. Nachdem ich fertig war saß ich auf und wir ritten in Richtung Feld. Am Feldrand bogen wir links ab und kamen an ein kleines Flüsschen, das sich ruhig durch die Landschaft schlängelte. Ich trabte an. Ruhig ging es an dem Feld entlang zu einer großen Wiese, wo viele bunte Blumen standen. Auf dieser Wiese galoppierten wir an. So kamen wir zu einer großen brücke auf der wir im Schritt den Bach überquerten. Wir kamen durch einen Wald auf eine kleine Lichtung. Dann trabten wir wieder an. Entlang einen kleinen Waldweg und dann wieder an ein Feld. Von da aus galoppierten wir zu einer alten, wohl leerstehenden Mühle. Im Trab kamen wir dann wieder zum Stall wo ich ihn nochmals putzte und dann zur Koppel ritt. Dort angekommen bekam er noch eine Möhre zum Abschied und dann ging ich wieder nach Hause.

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    Bewertung:
    Du hast die Probezeit bestanden.
    Deine Berichte kommen häufig, sind gut geschrieben und haben auch (meistens) die richtige Länge. Gut!



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