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Re: Saven
xlunax - 01.06.2005, 21:07Saven
Saven
Saven
Erstellt: 2004-10-09
Aktualisierung: 2004-11-09
Aktualisierung: 2005-03-05
Aktualisierung: 2005-04-22
Begriffsdefinition:
"Saven" bedeutet, alle Schiffe und/oder Ressourcen von einem Planeten wegzutransportieren, dies geschieht im Allgemeinen dann,
1) wenn man auf dem Planeten angegriffen wird,
2) wenn man während einer Offline-Phase kein gutes Ziel bieten will (viele Ressourcen und Schiffe auf dem Planeten vorhanden).
1) Angriff auf eigenen Planeten:
Wenn man auf einem Planeten angegriffen wird und die eigene Verteidigung diesem Angriff nicht standhalten kann, man den Angreifer nicht überreden kann abzubrechen bzw. man ihn nicht mit eigenen Schiffen abfangen und vernichten kann, dann hat man nur noch die Möglichkeit, seine Schiffe und Ressourcen in Sicherheit zu bringen. Dies kann geschehen, indem man alle Ressourcen in die Schiffe packt und die Flotte
a) mit einem Recycler zum eigenen Planeten-Trümmerfeld schickt (falls das Trümmerfeld bereits existiert),
b) zu einem anderen eigenen Planeten stationiert,
c) zu einem fremden Planeten schickt (Handel); wobei in diesem Fall die Flotte nach dem Angriff zurückgerufen werden muss, bevor sie den fremden Planeten erreicht, da sonst die Ressourcen auf dem fremden Planeten abgeladen werden und somit verloren sind.
Natürlich kann man zu jedem Zeitpunkt die Flotte zurückrufen.
Bei einem Angriff ist zu bedenken, dass die eigene Verteidigung möglicherweise ein oder mehrere Angriffsschiffe abschiesst bzw. die Angriffsflotte die eigenen Solarsatelliten zerstört und somit deren Trümmer dann im eigenen Trümmerfeld landen und von eigenen Recyclern abgebaut werden können.
Manche Spieler haben den Ehrgeiz, dass sie dem Angreifer keine einzige Ressource überlassen wollen. Dies erreichen sie dadurch, dass sie kurz vor dem Angriff die Produktion auf 0% stellen (die Grundproduktion von 20 Metall/h und 10 Kristall/h geht jedoch weiter), ihre Ressourcen und Schiffe wenige Sekunden vor dem Eintreffen der Angriffsflotte wegschicken, nach dem Angriff die Produktion wieder aktivieren und zuletzt ihre Schiffe zurückrufen. Falls man dies vorhat, empfehle ich, die komplette Flotte mit allen Ressourcen etwas früher zu starten und nur einen (Kleinen) Transporter mit etwas Deut zurückzuhalten und diesen dann wenige Sekunden vor dem Eintreffen wegzuschicken. So vermeidet man, die komplette Flotte zu verlieren, falls die Versendung der Flotte scheitert, weil der OGame-Server überlastet ist und Fehlermeldungen produziert bzw. träge reagiert.
Für diese ehrgeizige Aktion braucht man also zwei bis drei Flottenslots, einen für die Recycler, die das eigene Trümmerfeld nach dem Angriff abbauen sollen, einen für die Save-Flotte (wobei die Save-Flotte auch bei den Recyclern mitgeschickt werden kann) und einen für den letzten Transporter.
2) Saven vor einer Offline-Phase:
Wenn man Offline geht, hat man keine Möglichkeit mehr, fremden Angriffe in irgendeinerweise zu begegnen (siehe dazu Punkt 1) ). Deshalb scheint es sinnvoll, Präventivmassnahmen zu treffen, die einen Angriff von vornherein verhindern.
Dies kann geschehen, indem man eine so grosse Verteidigung baut (Motto eines mir bekannten Deffers: Eine Def ist immer zu klein), dass sich ein Angriff aufgrund der Angreifer-Verluste nicht mehr lohnt. Sehr grosse Verteidigungen nennt man auch Bunker und deren Erbauer Bunkerer.
Oder man saved, bevor man Offline geht, so dass nur wenige/keine Schiffe von einem Angreifer zerstört werden können und er nur die Ressourcen erbeuten kann, die seit dem Saven von den Minen produziert worden sind. Allerdings sollte man trotzdem eine kleine Def bauen, die so ausgelegt sein sollte, dass sie die während dem Offlinesein produzierten Ressourcen schützen kann, da sonst jemand auf den Gedanken kommen könnte, einfach nur mit Transportern auf Beutezug zu gehen.
Das Saven verlangt normalerweise von einem Spieler, dass er kurz vor der Rückkehr seiner Flotten wieder online geht, um sie in Empfang zu nehmen und, falls nötig, weiterzuschicken, und Mondangriffe ins Leere laufen zu lassen. Weiterhin sollten immer genügend Grosse Transporter zur Verfügung stehen, um die kompletten Ressourcen saven zu können, falls man nicht einen Teil davon in Gebäuden und/oder Forschungen für die Zeit des Offlinegehens speichern kann. Wobei zu beachten ist, dass ein Gebäude / eine Forschung länger laufen muss, als man voraussichtlich offline sein wird, da sonst das Gebäude / die Forschung fertiggestellt werden würde.
Ein Problem, das beim Saven auftritt, ist, dass man die Flotten so timen will, dass sie weder zu früh noch zu spät zurückkommen. Dies erreicht man, indem man die Geschwindigkeit der Save-Flotte entsprechend anpasst. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Einen die prozentuale Geschwindigkeitseinstellung im Flottenmenü, zum anderen die Flottenzusammenstellung. Denn eine Flotte ist immer nur so schnell wie das langsamste Schiff, d.h., dass ein Schiff, das langsamer ist als die anderen Schiffe in der Flotte, die komplette Flotte ausbremst. Dies kann man sich beim Saven zunutze machen, indem man z.B. zu einer Grossen Transporter Flotte, die bei einer Geschwindigkeit von 10% innerhalb eines Sonnensystems von einem Planeten zum anderen 8h 54min braucht, einen Kleinen Transporter beifügt, so dass die Flotte nun bei einer Geschwindigkeit von 10% innerhalb eines Sonnsystems 11h 24min von einem Planeten zum anderen braucht (das müssten die Flugzeiten bei Verbrennungstriebwerk 6 sein, wenn ich sie richtig im Kopf behalten habe). Da ein Recycler oder Todesstern noch viel langsamer sind als ein Kleiner Transporter, kann die Flotte noch viel länger gesaved werden. Natürlich kann man durch verschiedene Kombinationen von prozentualer Geschwindigkeitseinstellung und Flottenzusammenstellung die verschiedensten Flugdauern erreichen.
Es gibt verschiedene Arten von Saven:
a) Die Spionageoption, in der man die Flotte zu einem fremden Planeten zum Spionieren schickt (mit/ohne Ress).
b) Die Handelsoption, in der man die Flotte zu einem eigenen/fremden Planeten zum Handeln schickt (mit/ohne Ress).
c) Die Trümmerfeldoption, in der man der Fotte einen Recycler hinzugesellt und zu einem Trümmerfeld zum Abbauen schickt (mit/ohne Ress).
d) Das Stationieren von Flotten von einem eigenen Planeten zu einem anderen eigenen Planeten (mit/ohne Ress).
a) Saven durch Spionage:
Dies ist das Saven, welches man im Anfangsstatium eines Accounts / eines Universums benutzt. Da man weder eine eigene Kolonie noch einen Recycler hat, ist dies die einzige Möglichkeit, Ress und Flotte zu saven. Allerdings hat die Sache einen Haken: Sollte die Flotte beim Spionieren erwischt werden, kommt es zu einem Kampf, bei der sie zerstört werden könnte. Deshalb benutzt man, wenn möglich, nur Planeten zum Saven, die einem Freund gehören und den man vorher gefragt hat, so dass dieser dafür sorgen kann, dass keine Flotten im Orbit des Planeten sind; oder inaktive flottenfreie Planeten, da bei diesen die Gefahr gering ist, dass jemand Flotten zum Abfangen schickt. Diese Methode sollte nur bei Planeten mit einem (i) hinter dem Accountnamen angewendet werden, da bei einem (iI) die Möglichkeit besteht, dass der Account, zu dem der Planet gehört, während dem Saven gelöscht wird und somit die Flotte früher nach Hause zurückkehrt. Zu beachten ist, dass die im Flottenmenü einstellbare Flugdauer nur die für den Hinflug zum Planeten ist, die Gesamtflugdauer ist doppelt so lang (Hinflug + Rückflug).
Eine Sensorphalanx kann während des gesamten Fluges eine so gesavte Flotte verfolgen.
b) Saven durch Handeln:
Dies ist eine zweite Art des Savens, die man im Anfangsstatium eines Accounts / eines Universums benutzt, da man weder eigene Kolonien noch einen Recycler hat.
Wenn die (Kriegs-)Flotte zur Verfügung stehen soll, wenn man wieder online kommt, dann schickt man sie ohne Ress zum Handeln zu einem fremden/eigenen Planeten. Zu einem fremden allerdings nur dann, wenn man keine eigene Kolonie hat.
Wenn die Flotte auch die Ress saven soll, dann schickt man die Flotte mit einer prozentualen Geschwindigkeit von 10% zum Handeln zu einem fremden/eigenen Planeten und ruft sie spätestens dann zurück, wenn sie fast den fremden/eigenen Planeten erreicht hat. Sollte sie den fremden/eigenen Planeten erreichen, so werden die Ress abgeladen und die Flotte fliegt zurück. Will man also Ress und Flotte für z.B. 8 Stunden saven, dann müsste man die Flotte nach 4 Stunden zurückrufen, damit nach weiteren 4 Stunden Ress und Flotte wieder zur Verfügung stehen. Ansonsten müsste man weitere 8 Stunden warten.
Diese Art des Savens wird später nur noch dann benutzt, wenn man die Ress einer reinen Rohstoffkolonie mit Hilfe einer Transporterflotte zu einem Werft-/Sammelplaneten mit (viel) Def schicken will. Denn während der Offlinezeit können die Ress bequem transportiert werden, so dass der Transport während der Onlinezeit nicht einen der Flottenslots blockiert, die zum Raiden gebraucht werden. Dabei richtet man es so ein, dass die Transporterflotte dann bei der Werftwelt eintrifft und die Ress abliefert, wenn die Offlinezeit halb verstrichen ist, so dass sie dann zur Rohstoffkolonie zurückkommt, wenn man sich wieder einloggt.
Eine Sensorphalanx kann während des gesamten Fluges eine so gesavte Flotte verfolgen. Eine Ausnahme bildet lediglich ein Handelsflug von einem eigenen Mond zu einem anderen eigenen/fremden Mond, der während des gesamten Fluges nicht von einer Sensorphalanx erfasst werden kann, da ein Mond nicht sensorphalanxiert werden kann. Allerdings sollte man nur einen Mond eines Spielers, dem man vertrauen kann, als Ziel benutzen, da der Besitzer des Mondes den Hinflug in der Übersicht beobachten kann.
c) Trümmerfeldsaven:
Sobald man Recycler bauen kann und keine eigene Kolonie in akzeptabler Nähe liegt, kann man mit Hilfe von Recyclern Flotte und Ress saven, indem man sie zum Abbauen in ein Trümmerfeld eines fremden Planeten schickt. Eines fremden Planeten deshalb, weil man erstens selbst mit einer auf Angriff geschickten Spionagesonde ein Trümmerfeld erzeugen kann, falls der gewünschte Planet keines hat, und zweitens, weil die Flugzeiten zum Trümmerfeld des eigenen Planeten unter Umständen zu kurz sein könnten bzw. dieser kein eigenes Trümmerfeld hat, welches man leider nicht selbst erzeugen kann. Zu beachten ist, dass die im Flottenmenü einstellbare Flugdauer nur die für den Hinflug zum Trümmerfeld ist, die Gesamtflugdauer ist doppelt so lang (Hinflug + Rückflug). Weiterhin bestand früher die Gefahr, dass ein fremder Planet gelöscht wurde, so dass die gesavte Flotte früher vom Flug zurückkommen konnte. Diese Gefahr ist heute geringer, da seit dem Einführen der Asteroidenfelder ein Trümmerfeld nach dem Löschen eines Planeten für mindestens weitere 24 Stunden bestehen bleibt. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass man das Trümmerfeld eines Asteroidenfeldes zum Saven benutzen sollte, da ein solches Asteroiden-Trümmerfeld jederzeit verschwinden und damit die gesavte Flotte früher zurückkommen könnte. Dies gilt jedoch nicht für Planeten, die zu einem Account gehören, der vom System gelöscht wird. Dann entsteht nämlich kein Asteroidenfeld, es können sogar ganze Flotten spurlos verschwinden (zumindest war dies früher so, ob dieser Fehler inzwischen behoben ist, ist mir nicht bekannt). Man sollte also darauf achten, dass man nicht die Trümmerfelder von Planeten zum Saven benutzt, die ein (iI) hinter dem Accountnamen stehen haben. Allerdings kann es trotzdem passieren, dass ein Planet ohne Vorwarnung gelöscht wird, und zwar dann, wenn der Besitzer seinen Account auf Löschen gestellt hat, was nach einer Woche dann auch vom System vollzogen wird und alle Planeten des Accounts gelöscht werden. Dann entsteht ebenfalls kein Asteroidenfeld an der Position des Planeten. Eine letzte Gefahr, dass die Save-Flotte zu früh zurückkommt, besteht darin, dass Legor (der Ogame-Erfinder und -Entwickler) mal wieder sein TF-Löschungsprogramm startet und alle TF verschwinden.
Eine Sensorphalanx kann während des gesamten Fluges eine ins Trümmerfeld gesavte Flotte verfolgen. Eine Ausnahme bildet nur eine von einem Mond zu einem Trümmerfeld geschickte Flotte, die während des gesamten Fluges nicht von einer Sensorphalanx erfasst werden kann, da weder ein Mond noch ein Trümmerfeld sensorphalanxiert werden können. Wenn man diese Methode wählt und einen eigenen Planeten mit TF in akzeptabler Nähe hat, dann sollte man dessen TF anfliegen, da man so ausschliessen kann, dass die Flotte aufgrund einer durch das System vollzogenen Planetenlöschung zu früh zurückkommt.
d) Saven durch Stationieren:
Die zur Zeit sicherste Methode, Ress und Flotte zu saven, ist das Stationieren von einem eigenen Planeten zu einem anderen eigenen Planeten. Es besteht weder die Gefahr, dass eine Flotte aufgrund einer Planetenlöschung zu früh zurückkehren könnte, noch kann der mögliche Rückflug von einer Sensorphalanx erfasst werden. Sollte also die Flotte auf dem Hinflug von einer Sensorphalanx erfasst und ein Angriff auf den Zielplaneten gestartet werden, so kann man die Flotte einfach zurückrufen, falls das Fenster zwischen Eintreffen der eigenen Flotte und dem Einschlagen der Angriffsflotte zu klein ist, um die eigene Flotte wieder hinauszuschicken. Da die Flotte auf dem Rückflug nicht von der Sensorphalanx erfasst werden kann, kann auch kein genau getimter Angriff auf den Startplaneten erfolgen. Ausser der Angreifer ist gut im Rechnen und hat noch ein bisschen Glück.
Bei einer Stationierung von einem eigenen Mond zu einem anderen eigenen Mond kann die Flotte während des gesamten Fluges nicht von einer Sensorphalanx erfasst werden, da ein Mond nicht sensorphalanxiert werden kann.
Abfangen von Flotten, die von Planeten ins Trümmerfeld gesavet wurden:
Normalerweise ist eine von einem Planeten in ein Trümmerfeld gesavete Flotte nicht abfangbar, wenn keine Sensorphalanx in relativer Nähe ist. Jedoch gibt es Spezialisten, die dies trotzdem schaffen. Ihre Methode ist ganz einfach: Sie schauen in der Galaxisansicht, wann das angeflogene nichtleere Trümmerfeld abgebaut wird. Daraus lässt sich dann die Rückkehrzeit berechnen, wenn man die prozentual eingestellte Geschwindigkeit und die Forschungsstufe des von Recyclern benutzten Verbrennungstriebwerks kennt (bzw. die Forschungsstufe des im Todesstern eingebauten Hyperraumantriebs, wenn ein Todesstern als langsamstes Schiff zur abzufangenden Flotte gehört).
Da man beim Saven einer (grossen) Flotte natürlich so wenig Deuterium verbrauchen will wie möglich, saved man, wenn es auch zeitlich passt, normalerweise zu einem Trümmerfeld im eigenen System. Somit muss der Abfänger maximal 15 Trümmerfelder im Auge behalten. Weiterhin kann er durch das Ausspionieren des Startplaneten mit Spionagesonden an den seit dem Saven produzierten Resourcen erkennen, zu welchem Zeitpunkt ungefähr gesaved wurde. Je höher die Minen sind, desto mehr produzieren sie pro Stunde/Minute/Sekunde und desto genauer kann bestimmt werden, wann gesaved wurde. Dadurch kann er den ungefähren Zeitpunkt bestimmen, zu dem das Trümmerfeld vermutlich abgebaut werden würde und so den Beobachtungszeitraum der Trümmerfelder einschränken. Ausserdem kann durch regelmäßiges Ausspionieren vor und nach dem Saven erkannt werden, ob die Flotte noch da ist, ob sie bereits beim Saveflug ist oder ob sie bereits zurück ist. Zumal in der Galaxisansicht durch das Sternchen (*) bzw. der Minutenanzeige (15 min bis 59 min) zu erkennen ist, wann auf dem Planeten die letzten (Flotten-)Aktivitäten waren. Und das wichtigste: Nur wenn ein Trümmerfeld nichtleer ist, d.h., wenn es Metall und/oder Kristall enthält, wird es als "T" in der Galaxisübersicht angezeigt, und nur dann kann festgestellt werden, ob es von Recyclern abgebaut worden ist, da sich nur dann die Anzeige der enthaltenen Metall- und Kristallmengen ändert bzw. bei Komplettabbau sogar das "T" in der Galaxisübersicht verschwindet. Ein leeres Trümmerfeld erscheint nicht in der Galaxisübersicht.
Kommen wir nun zu den Gegenmaßnahmen. Zuerst einmal sollte man sein eigenes System und auch die benachbarten Systeme immer im Auge behalten, um zu erkennen, ob es neue "Besucher" gibt und ob dort in letzter Zeit gehäuft kleine oder grosse Trümmerfeld entstanden sind (nur bei einem nichtleeren Trümmerfeld lässt sich feststellen, dass es abgebaut wurde). Dann sollte man darauf achten, von wem, wann und wie oft man ausspioniert worden ist, da dies darauf hindeuten kann, dass man im Visier von jemandem ist. Allerdings sind nur wenige Spieler in der Lage, solche Angriffe durchzuführen; sollte sich also einer dieser Spieler in der Nähe ansiedeln, sollte man in diesem Fall die Flotte verlegen oder auf einen langen Saveflug schicken, wobei es jedoch während des Savefluges passieren könnte, dass das Trümmerfeldlöschscript gestartet werden und somit die Flotte vorzeitig zurückkehren könnte. Direkte Gegenmaßnahmen, um dem Abfänger die Bestimmung der Abflug- und Rückkehrzeit der eigenen Flotte zu erschweren, sind:
1) Das Saveverhalten variieren. D.h, zu unterschiedlichen Zeiten und zu verschiedenen Trümmerfeldern saven und nichtgleiche Flugdauern wählen.
2) Immer einige Minuten vor der Rückkehr der ersten Flotten online sein. Denn nur dann hat man die Möglichkeit, die Flotten bei einem möglichen Abfangversuch sofort wieder zu saven.
3) Die Minen teilweise/ganz herunterschalten, um so den Abfänger über die Startzeit zu täuschen. Allerdings kann durch zweimaliges Spionieren festgestellt werden, wieviel die Minen genau produzieren und so die Startzeit doch einigermaßen bestimmt werden.
4) Nicht die gesamten Resourcen beim Saven mitnehmen, sondern auch einige zurücklassen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass so viel Metall, Kristall und Deuterium zurückgelassen wird, wie von den einzelnen Minen im gleichen Zeitraum produziert worden wäre unter Berücksichtigung von Punkt 3).
5) Täuschflotten mit mehreren Recyclern der Hauptflotte voraus- und nachschicken, die unabhängig von der Hauptflotte das Trümmerfeld anfliegen und vor und nach den Recyclern der Hauptflotte zu unterschiedlichen Zeiten das Trümmerfeld abbauen; bzw. die auch andere Trümmerfelder im System anfliegen und zu unterschiedlichen Zeiten abbauen. So kann der Abfänger nicht genau bestimmen, welches Trümmerfeld von den Recyclern der Hauptflotte abgebaut wurde, auch wenn er ein leeres abgebautes Trümmerfeld wieder auffüllt (zum Auffüllen braucht er nur eine genügend grosse Anzahl Spionagesonden mit Angriffsbefehl zum Planeten zu schicken, die durch dessen Verteidigung, die vorhanden sein muss, abgeschossen wird). Er kann dann nur auf gut Glück einen Abfangangriff starten und, wenn er Pech hat, nur ein paar zurückkehrende Recycler erwischen.
Man sollte aus Bequemlichkeit nicht nur einen Recycler pro Täuschflotte losschicken, sondern mehrere, da vom Abfänger die Trümmerfelder im System soweit aufgefüllt werden können, dass ein Recycler nicht mehr ausreicht, diese vollständig abzubauen. Und das Trümmerfeld, welches vollständig verschwindet, ist dann dasjenige, welches von den Recyclern der Hauptflotte abgebaut wurde. Ausserdem kann man, wenn möglich, nicht nur vom Startplaneten der Hauptflotte Recycler losschicken, sondern auch von anderen eigenen Planeten im selben System oder aus den Nachbarsystemen.
6) Man stellt die Minen aus und startet statt mit den z.B. normalerweise üblichen 100% mit 90% Geschwindigkeit; dann wartet man, bis die restliche Flugdauer der Flotte zum Trümmerfeld der Flugdauer mit 100% entspricht und schaltet die Minen wieder ein. Der Abfänger kann nun auf Grund der Produktion der Minen und der Beobachtung des Trümmerfeldes nur bestimmen, dass mit 100% geflogen wird und schickt seine Flotte entsprechend los. Da tatsächlich jedoch nur mit 90% geflogen wird, kommt die gesavte Flotte später als vom Abfänger berechnet an und somit die Abfängerflotte zu früh.
Abfangen von Flotten, die von Monden ins mondeigene Trümmerfeld gesavet wurden:
Saven vom Mond zum mondeigenen Trümmerfeld:
Man saved meistens dann von einem Mond zum mondeigenen Trümmerfeld, wenn man
1) keinen (eigenen) Planeten mit Trümmerfeld in akzeptabler Reichweite hat,
2) nicht will, dass die Flotte in einer Sensorphalanx sichtbar ist,
3) Deuterium sparen will (es gibt keine billigere Methode zu saven),
4) seine grosse Flotte zusammen mit einem Todesstern fast acht Stunden preiswert saven will (Hauptgrund).
Die ganze Sache hat jedoch einen kleinen Haken: Sie ist nicht hundertprozentig sicher. Da die Flotte zu einem Trümmerfeld fliegt, um dieses abzubauen, kann dieser Abbau bemerkt werden, wenn in dem Trümmerfeld Resourcen vorhanden sind. Es gilt das Gleiche wie in dem Absatz "Abfangen von Flotten, die von Planeten ins Trümmerfeld gesavet wurden:" gesagte, mit einigen Unterschieden:
1) Der Abfänger braucht nur ein Trümmerfeld zu beobachten, und zwar das mondeigene. Ein Planeten-Mond-Duo hat nur ein Trümmerfeld, das planeteneigene Trümmerfeld und das mondeigene Trümmerfeld sind identisch.
2) Wenn man die maximale Zeit saven will, muss man mit 10% ins eigene Trümmerfeld saven. Deshalb hat es der Abfänger leicht zu bestimmen, wann die Hauptflotte ungefähr beim Trümmerfeld ankommen würde, wenn er die Forschungsstufe des im Todesstern eingebauten Hyperraumantriebs kennt und ungefähr weiss, wann die Flotte gestartet ist. Man sollte also auf regelmäßiges Dauerscannen des Mondes zu der Zeit achten, zu der man normalerweise seine Flotte savet.
3) Das Auffüllen des Trümmerfeldes kann verhindert werden, wenn Planet und Mond keine Verteidigung besitzen. Sollte dies der Fall sein, sollte immer dafür gesorgt werden, dass das mondeigene Trümmerfeld leer ist. Ist die Flotte dann einmal gestartet, kann das Trümmerfeld nicht wiederaufgefüllt werden. Ausser der Abfänger kann auf Grund des Allianzkampfsystems eine Flotte beim Planeten oder Mond halten und dann eine eigene zweite Flotte zum Angriff schicken. Man sollte deshalb seine Allianz- und Buddylist-Partner sorgfältig auswählen.
4) Auf Monden gibt es keine Minen, die man herunterschalten könnte.
5) Man sollte die gesamten Resourcen mitnehmen, da man einen Abfänger aufgrund der nichtvorhandenen Minen über die Abflugzeit nicht täuschen kann.
6) Vom Mond aus gestartete Recycler-Täuschflotten müssen einen Todesstern mitnehmen, da die Flugzeit ohne Todesstern zu kurz ist. Deshalb kann man bei einem Abfangversuch die Recycler und den Todesstern verlieren.
7) Von anderen Planeten im gleichen oder benachbarten System(en) gestartete Recycler könnten im Bereich einer Sensorphalanx sein und während des gesamten Fluges verfolgt werden. Dadurch wären deren Trümmerfeldabbauzeiten bekannt und die entsprechenden Trümmerfelder könnten sekundengenau wiederaufgefüllt werden. Natürlich könnte der Saver dadurch auch die Ankunft seiner Hauptflotte beim Trümmerfeld maskieren, wenn er diese zum gleichen Zeitpunkt wie eine seiner Recycler-Täuschflotte dort ankommen lässt. Allerdings könnte der Abfänger das Trümmerfeld vorher so weit vergrössern, dass die phalanxierten Recycler nicht in der Lage sind, es komplett abzubauen und so eine zweite Recyclerflotte bemerkt werden könnte.
8) Ist ein zweiter Mond in der Nähe, können von dort Recycler-Täuschflotten zum ersten mondeigenen Trümmerfeld gestartet werden, ohne dass eine Sensorphalanx diese erfassen kann. Man braucht dann auch keine Todessterne mitschicken.
Tipps:
Eine Raidflotte sollte man beim stationären Saven in einer Extra-Flotte saven, und zwar vor den GT mit den Ress. Das hat die Vorteile, dass die Raidflotte bei einem Mondangriff jederzeit zurückgezogen werden kann, die Ress-Flotte nach der Raidflotte und nach der Ankunft der Angriffsflotte zurückkommt, und die Ress trotzdem zum Bauen zur Verfügung stehen. Allerdings sollte man der Raidflotte ein paar GTs mit Deut beigeben, zum einen, um die gleiche Flugzeit zu haben, zum anderen, damit die Flotte nach der Ankunft nicht auf dem Trockenen sitzt.
Beim Saven durch Stationieren kann man nur eine beschränkte Anzahl von Flugzeiten einstellen (prozentuale Einstellung, hinzufügen eines bestimmten langsamen Schiffes zu einer schnellen Flotte, Entfernung zu den eigenen Planeten). Dies ist beim Spionage-, Handel- und Trümmerfeld-Saven nicht der Fall, da man eine gewünschte bis auf wenige Minuten genaue Flugzeit wählen kann, da ein beliebiges Ziel im eigenen oder in einem fremden Sonnensystem angeflogen werden kann. Der Nachteil ist nur die Sensorphalanxierbarkeit, weshalb man es unterlassen sollte, grosse Flotten so zu saven.
Bemerkungen:
Monde und Trümmerfelder können von einer Sensorphalanx nicht gescannt werden, der Rückflug einer stationierten Flotte (wenn man den Stationierungsflug abbricht) kann von einer Sensorphalanx nicht erfasst werden. Dies alles soll geändert werden, ob es stattdessen eine andere Lösung für die Störung der Sensorphalanx geben wird, z.B. einen Nebelgenerator und/oder Forschung, die die Sensorphalanx ungenauer machen, oder das Einführen eines (kleinen/grossen) Tarnschiffes, das eine Flotte einer bestimmten Grösse unsichtbar machen kann, ist nicht bekannt.
Das erste Anzeichen für die Phalanxierbarkeit von zurückgerufenen stationierten Flotten wird vermutlich sein, wenn in der eigenen Übersicht nicht nur der Hin-, sondern auch gleichzeitig der Rückflug einer stationierten Flotte sichtbar sein wird. Also das gleiche Bild wie jetzt bei Transport-, Angriffs- und Spionageflotten. Und wie dies bis ca. Oktober 2003 auch bei stationierten Flotten der Fall gewesen war
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