Erziehungs-Notstand

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Erziehungs-Notstand"

    Re: Erziehungs-Notstand

    Anonymous - 10.01.2008, 12:21

    Erziehungs-Notstand
    Papst: "Gegen Erziehungs-Notstand vorgehen"








    Politiker sollten mehr gegen den “Erziehungs-Notstand” tun. Das forderte Papst Benedikt an diesem Donnerstag. Im Gespräch mit den politischen Führern der Stadt Rom und des Umlands meinte er:

    „Es wird offenbar immer schwieriger, den neuen Generationen auf überzeugende Weise solide Überzeugungen und Kriterien zu vermitteln, worauf sie ihr Leben bauen können. Eltern und Lehrer sind darum oft kurz davor, zu resignieren – sie finden ja im heutigen kulturellen Klima von Relativismus und Nihilismus manchmal selbst keine klaren Haltepunkte mehr.“



    Re: Erziehungs-Notstand

    Anonymous - 13.01.2008, 21:39

    Vorbild sein
    Jugendliche werden oft kriminell, weil sie in ein Umfeld von Gewalt und Aggression geraten. Der Gruppenzwang führt auch dann zur Kriminalität, wenn es eigentlich gar nicht gewollt war. Der jugendliche Einzeltäter ist - so glaube ich - eher die Ausnahme.

    Als Vater von 4 erwachsenen Kindern bin ich überzeugt, dass Gewalt in der Familie (körperlich oder verbal) ein wesentlicher Faktor späterer Kriminalität ist. Nur ein gewaltfreies Elternhaus schafft die Grundlage, sich später ebenfalls gewaltfrei zu verhalten. Das Elternhaus hat so früh wie möglich dafür zu sorgen, dass Kinder erkennen, wo die Grenzen zwischen Legalität und Illegalität liegen. Sich fernhalten von zwielichtigen Gestalten auch schon in der Kindheit. Nicht Mitmachen ist keine Feigheit sondern kann auch Stärke sein. "Springt der andere in den Brunnen, so musst du nicht nachspringen".

    Leider haben Eltern und Kinder oft die Orientierung verloren. Eltern sind zu oft mit ihren eigenen persönlichen Problemen beschäftigt. Man redet nicht mehr mit den Kindern, zumindest zu wenig. Nie gab es so viele Kommunikationsmittel (Handy, PC, usw.) wie heute aber nie war die Sprachlosigkeit größer als heute.

    Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen, ist es oft zu spät. Strafen helfen da kaum noch. Strafen erzeugen Angst und Angst ist kein guter Ratgeber.



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