[Diskussionsthread] Bestiarium

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    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 29.08.2011, 10:17

    [Diskussionsthread] Bestiarium
    Vorschläge für Tiere, magische Kreaturen, halbintelligente Wesen, Dämonen und alle anderen, nicht als (humanoide) Rasse geltenden Lebewesen, die man in der Welt antreffen könnte, können hier gepostet und diskutiert werden. Die Form der Artikel kann sehr frei sein, aber ich bitte euch, zumindest Fließtext zu schreiben. Inhaltlich liegt es an euch zu bestimmen, was der Artikel enthalten muss, aber wenn etwas auffällig fehlt, dann kann es sein, dass ihr darum gebeten werdet, dies nachzutragen. Da Bestienkonzepte in der Regel schnell abgearbeitet sind besteht kein Bedarf, mit dem posten eines neuen, weiteren Konzepts zu warten bis das/die vorherige/n Konzept/e abgesegnet sind. Es kann auch gut an mehreren Artikeln parallel gearbeitet werden. Desweiteren ist es möglich, alte Konzepte aus einem vorherigen Anlauf des Settings zu recyclen und hier erneut vorzuschlagen.
    Ich würde euch außerdem alle bitten, nicht nur eigene Konzepte vorzuschlagen, sondern euch auch intensiv an der Diskussion der Konzepte anderer Schreiber zu beteiligen. Vielen Dank dafür bereits im Voraus.

    Außerdem fände ich es sehr schön, wenn wir wie in vorherigen Anläufen die verschiedenen Arten von Kreaturen klassifizieren würden. Eine vollständige Liste hierfür wird im Lauf der nächsten Tage geliefert.

    Edit: Klassifikationen:
    - Harmloses Tier
    - Pflanzenfresser (wehrhaft)
    - Raubtier
    - Monster
    - Magische Kreatur
    - Dämon
    to be continued



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 30.08.2011, 19:35


    Kreaturen der Wüste:

    Kristallskorpione:
    Diese Wesen gibt es nur in Gebieten in denen das Meer an die Wüste grenzt. Obwohl fast einen Meter groß und mit dem Körperbau eines normalen Skorpions verhalten sie sich doch friedlich, solange sie nicht in ihrem Territorium bedroht werden. Eigentlich ist ihr Chitinpanzer von einer dunklen Färbung, aber diese sieht man kaum. Die Kristallskorpione stellen sich nämlich in den Seewind, der in die Wüste bläst und lassen das Salz auf ihrem Panzer ansetzen. Nicht selten sieht man ganze Gruppen von ihnen auf einer meeresnahen Düne, mit beiden Scheren in den Wind gestreckt. Dies dient der Aufnahme von Wasser aus dem Wind.
    Das Salz sammelt sich auf dem Panzer und bildet eine mehrere Zentimeter dicke Schicht. Sie dient dem Schutz in den gelegentlichen Territorialkämpfen. Die Skorpione ernähren sich von Kleintieren, wie z.B. Golliks.
    Kristallskorpione sind zwar nicht giftig, aber sie verfügen dennoch über mehrere wirksame Waffen. Mit ihren Scheren können sie selbst Steine zertrümmen und ein Stich mit ihrem Stachel wird das Opfer kristallisieren. Dabei wird sämtliche Feuchtigkeit aus dem Körper des Opfers gepresst. Durch die naturgegeben Magie des Kristallskorpions wird danach der Körper zu einer Kristallsäule verwandelt. Ein Nest der Skorpione erkennt man daher meistens an dem einen oder anderen Lebensmüden, der nun die Wüste ziert.

    Tirras:
    Das wohl friedlichste Tier des Multiversums. Tatsächlich wehren sich Tirras nicht einmal, wenn man ein Mitglied ihrer Herde angreift. Die Herde wird flüchten, wenn eines ihrer Mitglieder angegriffen wird. Ein Tirra ist ein zweibeiniger Vogel, den man am besten mit "plump" bezeichnet. Von einem nahezu kugelrunden, federbedeckten Körper gehen zwei kurze, kahle Beine ab. Die Flügel fügen sich natlos an den Körper an und würden nicht einmal für einen halb so großen Vogel zur Flugfähigkeit reichen. Der Kopf wird von einer Reihe langer, bunter Federn geziert. Der Hals ist beinahe nicht sichtbar. Insgesamt ist ein Tirra etwa einen halben Meter groß.
    Dabei fragt man sich, wie die Tirra bis heute überleben konnten. Ganz einfach. Sie vermehren sich rasend schnell. Ein Tirraweibchen legt im Durchschnitt vier Eier pro Woche. Diese werden in Wassernähe unter dem Wüstensand vergraben. Meist entsteht durch so ein Gelege direkt eine neue Herde. Die Tirra ernähren sich von fast allem. Kleine Insekten, Pflanzen, weswegen eine Tirra-Herde immer auf dem Zug ist. Nicht selten verendet eine Herde, weil sie zufällig auf dem Weg einer anderen gewandert sind. Solche Herden umfassen bis zu 70 Tiere.

    Jacquare:
    Die wahren Jäger der Wüste. In ihrer grundlegenden Gestalt mögen Jacquare Jaguaren ähneln, allerdings gibt es einige relevante Unterschiede. Zum ersten jagen Jacquare immer zu zweit. Zum zweiten haben sie ein Schultermaß von fast einem Meter. Zum dritten besitzen sie Säbelzähne. Und zum letzten vermögen sie durch ein kleines Bisschen naturgegebener Magie das Sonnenlicht um sich selbst umzulenken. Das resultiert darin, dass sie am Tag und im Sonnenlicht nur verschwommen sichtbar sind. Natürlich kann man sie immer noch hören und riechen oder aber ihre Pfotenabdrücke im Wüstensand sehen, aber meistens ist es dann schon zu spät. So gibt es auch ein Sprichwort, das da lautet: "Einen Jacquar bemerkst du erst, wenn es um dich herum dunkel wird."
    Wenn sich ein Jacquar-Paar findet, so bleibt es ein Leben lang zusammen. Ein Junges bleibt solange bei den Eltern, bis es einen Jagdpartner gefunden hat. Angesichts der Tatsache, dass ihre Hauptbeute Tirras sind, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich Männchen und Weibchen des öfteren in der Nähe einer Herde begegnen. Wegen den Zugwegen der Tirraherden haben Jacquare keine festen Reviere und lassen sich nur zum Werfen der Jungtiere für eine Weile an einer Stelle nieder. Der Bau mit den Jungen wird dabei aufs Schärfste verteidigt.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 30.08.2011, 19:41


    Elementare

    Elementare sind elementare Strukturen, die ein Bewusstsein und in den meisten Fällen auch einen materiellen Körper erlangt haben. Elementare sind normalerweise nicht bösartig, allerdings haben sie, wie die sterblichen und unsterblichen Völker auch, alle möglichen verschiedenen Charaktereigenschaften. Manche sind freundlich, liebenswürdig und hilfsbereit, andere aggressiv, gemein und auch hinterhältig. Manche Elementare sind in der Lage, die Sprachen von Sterblichen zu erlernen, dies sind vor allem Elementare, die eine menschenähnliche Gestalt haben, andere übernehmen Gewohnheiten von Tieren, denen sie ähneln, wie zum Beispiel Phönixe die Nist- und Jagdgewohnheiten von Vögeln übernommen haben. Elementare verfügen auch immer über eine gewisse Intelligenz, auch wenn manche öfters recht instinktgesteuert wirken und gemeinhin sind Elementare auch nicht sterblich. Wenn man einen Elementar schwer oder tödlich verwundet, was als Vernichtung des Elementars bezeichnet wird, werden sie, mit wenigen Ausnahmen, zu einer kugelförmigen Manifestation ihres Elementes oder ihrer Elemente. Diese Elemente sind Wasser, Feuer, Erde und Luft, es gibt aber auch Unterelemente wie Eis bei Wasser, Blitz bei Luft oder Wald bei Erde. Die Kugeln glühen leicht und haben die Farbe ihres Elementes. Blau für Wasser, Rot für Feuer, Grün für Erde und Luftkugeln sind als einzige farblos, also durchscheinend. Elementare, die aus zwei oder mehreren elementaren Strukturen bestehen, werden zu Kugeln, in denen sich die Farben umwabern, allerdings nicht vermischen.
    Wenn eine dieser Kugeln mit einer Stelle, an dem ihre Element - oder im Falle von Kugeln mit mehreren Elementen, einer Stelle, an der eines dieser Elemente - besonders stark ist, zum Beispiel das Meer, ein Sturm, ein grosses Feuer oder ein Tunnel unterhalb eines Berges, können sie nach zwei bis fünf Stunden ihre alte Elementargestalt wieder annehmen. Oft helfen andere Elementare den vernichteten Elementaren, ihre alte Gestalt wieder anzunehmen, vor allem, wenn sie demselben Element angehören, denn Elementare desselben Elementes verspüren oft eine freundschaftliche Bindung zueinander. Auch sind manche Elementare in der Lage, ihren Körper rein durch Willenskraft zu einer Elementkugel zu komprimieren, aus welcher sie auch wieder aus eigener Kraft zu ihrer alten Gestalt erwachsen können, da sie ihre Macht, die bei einem vernichteten Elementar zerstört wird, mit in die Kugel nehmen. Diese Kugeln sind bei manchen Magiern sehr begehrt, da ihnen, im Gegensatz zu den Kugeln von vernichteten Elementaren, die keine Macht mehr enthalten, oft noch viel Macht innewohnt. Allerdings sind sie sehr gefährlich, da man den Elementar mittels Magie bändigen muss, damit er nicht wieder seine Gestalt annimmt.
    Es gibt sehr viele verschieden Elementargattungen, die alle über verschieden viel Macht verfügen. Phönixe sind sehr mächtige Feuerelementare, Mariden sind dem Element der Erde zuzuordnen, da sie aus dem Unterelement des Glases entstanden sind und Dschinn gehören zu den sehr seltenen Elementaren, die aus allen vier Elementen bestehen und so über ihre ganz eigene Art der Magie verfügen, im Falle der Dschinn die Wunschmagie. Bekannte Elementare werden von Beschwörern, Magier, die sich der Kunst der Beschwörung widmen, klassifiziert und in sieben verschiedene Kategorien der Macht eingeteilt. Der Kategorie Sieben gehören Elementare wie Dschinn an, die man nicht beschwören kann, da sie zu mächtig oder zu unbekannt sind. In den Kategorien Sechs und Fünf sind Elementare, die äusserst schwer zu beschwören sind und deshalb nur mit äusserster Vorsicht herbeigerufen werden sollen. Phönixe, Kyrophönixe und Mariden gehören in diese Kategorie. Den Kategorien Vier und Drei gehören starke Elementare an, die zwar mächtig sind, von gut ausgebildeten Beschwörern aber sicher beherrscht werden können. In der Kategorie Zwei sind Elementare zu finden, die von den meisten Beschwörern ohne grosse Probleme und ohne grossen Aufwand beschworen werden können und schlussendlich in der Kategorie Eins befinden sich Elementare, die schon fast zu schwach sind, um den Material- und Zeitaufwand für die Beschwörung zu rechtfertigen und die oft nur von den unerfahrensten und neusten in diesem Gebiet der Magie herbeigerufen werden.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 30.08.2011, 19:42


    Magische Geschöpfe

    Drachen, Einhörner, Alglinge. Das sind alles magische Geschöpfe, Wesen, nicht ganz irdisch und nicht ganz magisch, die eine natürliche Verbindung zu den Leylinien haben, da ihre Herzen, ganz ohne irgendwelche Kräuter im Takt des Herzens schwingen. Manche tragen mehr Magie in sich, andere weniger, doch sie alle beherrschen ihre ureigene Magie. Diese Magie, die sich bei allen magischen Geschöpfen anders äussert, können sie auf andere übertragen. Doch auch ohne ihren Willen kann man sich diesen Zauber aneignen, indem man das Körperteil, das die Magie absondert, an sich nimmt. So kam es schon oft zu wilden Jagden auf magische Geschöpfe, um sie zu töten und sich ihre Magie anzueignen.
    Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein magisches Geschöpf entstehen kann. Manchmal mutieren Lebewesen in einer freigelegten Leylinie zu einem, andere Rassen gibt es schon seit Anbeginn der Zeit. Es gab auch einige Magier, die es geschafft hatten, ein magisches Geschöpf künstlich zu erschaffen. Magische Wesen besitzen immer eine gewisse Intelligenz, manche sind den sterblichen Völkern geistig weit überlegen. Zwar sind nur die wenigsten in der Lage, eine Sprache zu erlernen, einfach weil ihre Körper nicht zum Sprechen geschaffen sind, aber sie sind oft in der Lage, Bilder und Gefühle, sogar Worte in einen fremden Geist zu übertragen. Es gibt aber auch magische Geschöpfe, die diese Gabe nicht haben, vor allem schwache Wesen lassen sich nur von ihren Instinkten leiten. Diese Intelligenz führt unweigerlich immer wieder zu Zusammenstössen zwischen den “zivilisierten“ Völkern und den magischen Geschöpfen, einerseits in Form der schon genannten Hetzjagden, aber manchmal werden die Geschöpfe auch als Diener von Gottheiten oder als Gottheiten selbst verehrt. Es kann auch zu Freundschaften und Symbiosen zwischen diesen zwei Gruppen kommen, was es ermöglichen kann, Magie zu wirken.
    Die Magie in ihrem Inneren verleiht allen magischen Geschöpfen zudem einige eindrucksvolle Fähigkeiten. Sie sind äusserst zäh und erholen sich auch von schweren Verletzungen. Ihr Leben dauert aussergewöhnlich lange, einige sind sogar unsterblich. Dadurch ist ihre Fortpflanzungsrate allerdings recht gering, weshalb jedes tote magische Geschöpf ein Verlust ist.
    Magier sind in der Lage, magische Geschöpfe an sich zu binden. Je mächtiger das Geschöpf, desto schwerer fällt der Zauber und desto schwerer ist es, das magische Geschöpf davon abzuhalten, den Zauber zu zerreissen.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 30.08.2011, 19:42


    Phönix
    Elementar

    Phönixe sind magische Vögel, die vor allem in möglichst heissen Gegenden, hauptsächlich Vulkane, anzutreffen sind. Sie erreichen eine durchschnittliche Flügelspannweite von zwei Metern und messen vom Kopf bis zu den Schwanzfedern etwa siebzig bis achtzig Zentimeter. Ihr Gefieder schillert in allen möglichen Rottönen und Schnabel und Klauen sehen aus, als würden aus reinstem Gold bestehen. Die Schwanzfedern sind besonders imposant und lang und stechen, genau wie der auffällige hohe Federkamm auf dem Kopf eines Phönixes, sofort ins Auge. Die Schwanzfedern haben eine etwa dunklere Färbung als das restliche Gefieder. Insgesamt bieten fliegende Phönixe ein wunderschönes, auffälliges Bild.
    Trotz ihrer nicht sehr beeindruckenden Grösse sind diese Elementare geheimnisvolle, aber auch gefährliche Geschöpfe. Das Feuer ist ihr Element und sie können es nach Belieben zu Hilfe rufen und nutzen dies auch bei der Jagd. Statt sich im Sturzflug auf ihre Beute zu stürzen, nutzen Phönixe als ihre Magie und senden feurigen Wellen aus, die Beutetiere verbrennen und meist sofort töten. Beutetiere sind meistens kleinere Säugetiere oder Vögel, aber wenn nichts anderes zu finden ist, machen Phönixe auch vor Bergziegen oder grossen Vögel nicht Halt. Auch diese können sie dank ihrer magischen Begabung relativ mühelos erledigen.
    Werden sie massiv bedroht, sind Phönixe auch noch in der Lage, die Gestalt eines riesigen Vogel aus purem Feuer anzunehmen. In dieser Gestalt haben sie eine Flügelspannweite von bis zu acht Metern und messen von Kopf bis Schwanzfedern gut und gerne zwei Meter. In dieser Gestalt können sie gewaltigen Schaden anrichten und sind kaum aufzuhalten, allerdings ist sie sehr kräftezehrend und es kommt nicht selten vor, dass sie nach dieser Verwandlung zu Asche werden und wiedergeboren werden.
    Ihre Horste bauen Phönixe oft inmitten von Vulkanen. In einem einzelnen Vulkan können mehrere Dutzend Phönixe nebeneinander leben, denn sie sind gesellige Geschöpfe und teilen auch ihre Beute gerne. Allerdings sind Phönixe nicht in der Lage, sich zu vermehren, aber sie sind auch nicht zu vernichten, denn wenn sie tödlich verletzt oder sehr alt – bis zu hundert Jahre – sind, verbrennen sie von ihnen heraus und entstehen in der zurückbleibenden Asche als Küken neu. Das Küken ist wächst sehr schnell wieder zu einem ausgewachsenen Phönix heran. Da es allerdings nur etwa fünfhundert Exemplare dieser Elementargattung gibt, sind sie dennoch recht selten anzutreffen.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 30.08.2011, 19:43


    Kryophönix
    Elementar

    Im Gegensatz zu ihren feurigen Verwandten sind Kryophönixe die Herren des Eises. Anzutreffen sind sie meist in eisigen Gegenden, wie die höchsten Gipfel im Gebirge oder selten auch in eisigen Weiten. Sie sind grösser als gewöhnliche Phönixe und erreichen eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern und messen von Kopf bis Schwanzfedern hundertdreissig bis hundertfünfzig Zentimeter. Ihr Gefieder ist weiss und hellblau und Schnabel wie Klauen glitzern silbern. Ansonsten sind sie von gleicher Gestalt. Kryophönixe sind wunderschön anzusehen, allerdings auch unglaublich gefährlich.
    Kryophönixe jagen sich ihre Beute – Lebewesen die auf den eisigsten Berggipfeln überleben – mit der Magie des Eises. Eisige Splitter töten ihr Beute, die dann sorgsam auf den Gipfel geschleppt, oder, falls sie zu gross ist, gleich an Ort und Stelle verzehrt wird. Auch sonst sollte man einen Kryophönix nicht unterschätzen, sonst endet man ganz schnell als hübsche Eisstatue.
    Auch Kryophönixe verfügen über die Fähigkeit, wie Phönixe eine elementare Gestalt anzunehmen. Sie werden zu gewaltigen Vogel aus wirbelnden Eissplittern und reiner Eismagie. In dieser Gestalt haben sie eine beeindruckende Flügelspanweite von zehn bis elf Metern und messen von Kopf bis Schwanzfedern bis zu drei Meter. Eisige Temperaturen bis zu -150°C können in seiner Nähe zu Stande kommen. Heftiger Schneefall ist auch keine Seltenheit.
    Die Horste von Kryophönixen befinden sich meist in luftiger Höhe, hoch auf den Gipfeln der eisigsten Berge. Im Gegensatz zu Phönixen sind Kryophönixen eher Einzelgänger und nur selten trifft man sie zu zweit an. Auch Kryophönixe verfügen über die Fähigkeit zur Wiedergeburt, wenn sie schwer verwundet werden oder ein Alter von hundertfünfzig Jahren erreichen. Allerdings gestaltet sich diese bei ihnen anders als bei Phönixen. Kryophönixe erstarren zu Eis und lassen das Eis dann nach einiger Zeit, in der sie wieder zum Küken geworden sind, von innen heraus zerbrechen, um hinaus zu kommen. Auch sie wachsen schnell wieder zu grossen Kryophönixen heran.
    Kryophönixe scheinen auch eine Abneigung gegen gewöhnliche Phönixe zu haben. Immer wenn die beiden Phönixgattungen aufeinander treffen, was zugegebenermassen selten vorkommt, da ihre Lebensräume so unterschiedlich sind, kommt es zu Kämpfen. Diese sind allerdings selten so heftig, dass einer der beiden zur Wiedergeburt gezwungen wird. Es scheinen eher eine Art Machtbehauptungskämpfe zu sein.
    Kryophönixe sind noch seltener als Phönixe. Es existieren lediglich etwa dreihundertfünfzig Exemplare dieser frostigen Gattung.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 30.08.2011, 19:44


    Zu den Skorpionen: warum ein Skorpion sein, wenn man sich von Mineralien ernährt? Sollten sie das Salz nicht lieber als Tarnung tragen und irgendwelches Kleinvieh fressen? Giftstachel und Scheren sind sonst so überflüssig, abgesehen von der Verteidigung, aber das ist so als würde man eine Kanone oben auf einen Golf draufschrauben ^^

    Zu den Jacquaren: Sounds broken. Unsichtbar ist ein bisschen viel, finde ich - nicht lieber undeutlich und verschwommen und transparent, als sei da nur heiße Luft?
    Edit: ZWEI METER?!? Nuh!

    Nur Vorschläge.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 30.08.2011, 19:44


    Gewaltenbringer
    Monster

    Gewaltenbringer gehören wohl zu den grössten Lebewesen überhaupt. Sie messen vom Kopf bis zum unteren Ende der Schwanzflosse gut und gerne fünfundfünfzig Meter und sind vollkommen mit grauen, schwarzen und sehr selten auch weissen Schuppen bedeckt. Ihr gewaltiger, speerförmiger Kopf, der alleine schon etwa fünfzehn Meter misst, ähnelt dem eines Tintenfisches, allerdings haben sie ein grosses, mit äusserst spitzen Zähnen bewehrtes Maul und zwei bösartige, giftgrüne Fischaugen. Etwa in der Mitte ihres Körpers befindet sich ein Ring aus zwölf etwa fünfunddreissig Meter langen Tentakeln, die am vorderen Ende zuerst breiter werden und sich dann zu einer abgerundeten Spitze verengen. Diese Tentakel sind mit Saunäpfen besetzt, mit denen Gewaltenbringer ihre Beute oder auch Schiffe festhalten und zerreissen können. Nach den Tentakeln folgt eine etwa dreissig Meter lange Fischflosse, mit der Gewaltenbringer Geschwindigkeiten von bis zu siebzig Stundenkilometer erreichen können.
    Den Namen „Gewaltenbringer“ haben diese Geschöpfe erhalten, weil um sie herum immer ein Sturm tost. Unter Wasser wirbelt das Meer um sie herum und die heftigen Strömungen reissen Angreifer und Angegriffene hin und her. Aber erst, wenn ein Gewaltenbringer die Meeresoberfläche durchstösst, entfesselt er sein wahres, wahrhaftig gewaltiges Potenzial. Um den Gewaltenbringer herum tobt dann nämlich ein ewiger Sturm, die Wellen werden aufgepeitscht und Schiffe zwischen Strömungen hin und her geworfen. Deshalb ist es ein Glück, dass Gewaltenbringer normalerweise niemals hinauf an die Oberfläche schwimmen. Allerdings gibt es einige Gerüchte, denen zufolge ein selbst für diese Spezies gewaltiger, weiss geschuppter Gewaltenbringer einst einem König der Tidenwesen die Treue geschworen hat und immer aus den Untiefen der Meere auftaucht, wenn ein Gefäss des Loresz ihn ruft, um den Tidenwesen im Kampf beizustehen.
    Gewaltenbringer werden unermesslich alt und bestehen schon seit Anbeginn der Zeit. Und noch heute erzählt man sich vor allem an den Küsten der Kontinente Schauergeschichten von diesen riesigen Geschöpfen, die immer einen ewigen Sturm mit sich bringen und vor Jahrhunderten einmal die ganze Küstenlinie den östlichen Kontinents verheert haben sollen. Ob diese Geschichten wahr sind oder nicht, wissen wohl nur jenen, die damals schon gelebt haben.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 30.08.2011, 19:45


    Der Dodo-Verschnitt gefällt mir ausnehmend gut, hat mir ein Schmunzeln ins Gesicht getrieben. Eventuell könnte man noch Dinge wie die Herdengröße hinzufügen, aber im wesentlichen passt das.

    Die Jacquare kommen mir für Wüstenbewohner arg groß vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einer so lebensfeindlichen Umgebung genügend Fleisch für diese Riesen geben kann. Außerdem würde mich interessieren: ist dieses Jagdpaar auch ein Paarungspaar? Oder wie setzt sich das ganz allgemein zusammen? Wie finden sie sich?

    Am wenigsten kann ich mich mit den Kristallskorpionen anfreunden. Der Naturwissenschaftler in mir weigert sich, eine Ernährung auf Basis von Salz und nichts als Salz anzuerkennen. Da müssten diese Viecher schon einen grundsätzlich anderen Metabolismus haben als alle bekannten Lebewesen. Eventuell kann man da zwar schon was halbwegs plausibles basteln, aber mir wäre es lieber, wenn du den Speiseplan um Organisches erweitern würdest. Die Salzkrusten könnten ja statt der Ernährung dem Filtern von Wasser aus der Luft dienen, damit sie ihren Wasserbedarf in der Wüste decken können. Das würde mir besser gefallen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 30.08.2011, 19:48


    It shall be done. Right after the Swamp-Creatures.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 30.08.2011, 19:52


    Kreaturen der Sümpfe:

    Blattschlangen:
    Der Name dieser Reptilien ist irreführend. Technisch gesehen handelt es sich dabei um Echsen, da sie über Vorder- und Hinterbeine verfügen, die mit nadelartigen Klauen versehen sind. Ihren Namen haben sie daher, dass ihr ganzer Körper von einem Schuppenmotiv bedeckt ist, das an Blätter erinnert. So sind Blattschlangen, die sich in einem Baum verbergen nahezu unsichtbar. So können sie auch die Färbung ihrer Schuppen ändern. Insgesamt sieht der Körper von Blattschlangen wirklich wie der einer Schlange aus. Trotz der stummelhaft vorhandenen Beine schleift der Großteil des Körpers über den Boden, sodass sich die Blattschlangen mit Schlängelbewegungen fortbewegen müssen.
    Blattschlangen ernähren sich von Fleisch. Und sie jagen alles, egal wie groß, wie stark oder wie flink. Größere Tiere bringen sie mit ihren Giftzähnen zur Strecke, mittelgroße werden erwürgt und kleinere einfach runtergeschluckt. Mit einer Länge von mehr als drei Metern ist das machbar. Aus größeren Beutetieren beißt die Schlange soviel heraus wie möglich ist. Dabei entstehen charakteristische runde Löcher in der Leiche, die einmal durch den Körper gehen. Dabei kann man sicher sein, dass die Schlange nach der Verdauung noch einmal zurückkehren wird, um zu sehen, ob ihr Fressen noch dort ist.
    Blattschlangen sind allerdings nicht schwimmfähig, weswegen man im Wasser sicher vor ihnen ist.

    Wasserdrachen:
    Im Gegegnsatz zu ihren sagenumwobenen Namensvettern sind Wasserdrachen recht kleine Wesen von grade einmal 50 cm Länge. Ihre "Flügel" erreichen dabei eine Spannweiter von etwa einem Meter. Auch haben sie Haut anstelle von Schuppen, die meist von einer grünlichen oder bläulichen Färbung ist. Aus dem Kopf wächst ein Leuchtkörper, der sanft gelb glüht. Die Flügel sind meist bunt und haben irgendeine Art abschreckendes Muster. Bei Gefahr spannt ein Wasserdrache die Flügel auf, um den Feind abzuschrecken und flüchtet dann. Wasserdrachen sind recht soziale Tiere, sodass man sie oft in Gruppen von fünf bis zehn durch den Sumpf flattern sieht.
    Sie ernähren sich von Insekten, die sie mithilfe ihres Leuchtkörpers anlocken.
    Wasserdrachen legen Eier. Die Gelege findet man in den Wipfeln der Sumpfbäume.
    Ihre einzige wirksame Waffe ist ihr Maul voller kleiner Nadelzähne.
    Wasserdrachen sind hervorragende Schwimmer und Taucher, weswegen man sie oft spielerisch in Wasser eintauchen und wieder hervorschießen sieht. Auch ihre Laute klingen fröhlich, ein sanftes Zirpen ist meist alles, was sie von sich geben. Dies macht sie zu beliebten Schoßtieren.

    angenommen

    Nachtschleier:
    Was genau Nachtschleier sind weiß man nicht. Gemeinhin werden sie als Land- oder Luftquallen bezeichnet. Klar ist jedoch, dass sie eine eigene, urtümliche Magie besitzen. Ein Nachtschleier hat einen durchsichtigen Körper, aus dem Tentakeln nach unten wachsen. Darüber befindet sich wie bei einer Qualle ein Schirm. Genau wie Quallen verfügen auch Nachtschleier anscheinend über keinerlei Möglichkeit ihren Kurs zu ändern, weswegen sie sich oft in Bäumen verheddern.
    Wobei die Mondschatten festgestellt haben, dass die Nachtschleier den Leylinien folgen. Zumeist sieht man sie in Schwärmen von zehn bis zwanzig.
    Die Nachtschleier ernähren sich von Insekten, die sie in der Nacht mithilfe eines Leuchtkörpers zwischen ihren Tentakeln anlocken. Dabei verfängt sich die Beute zwischen den Tentakeln, wird betäubt und schließlich verdaut.
    Das Gift ist für alles über Insektengröße ungefährlich und verursacht schlimmstenfalls ein leichtes Brennen.

    Dämmergleiter:
    Diese Vögel werden von den Mondschatten als beste Sänger der Welt angesehen. In den höchsten Wipfeln der Mangroven sitzen die Dämmergleiter und singen ihre Lieder. Bei allen vernunftbegabten Rassen ruft ihr Gesang Emotionen hervor, die der Laune des Dämmergleiters entsprechen. Daher geben sie keine guten Haustiere ab.
    Ein Dämmergleiter besitzt ein in allen Farben schillerndes Gefieder, das blitzt, sollte die Sonne darauf scheinen. Häufig sieht man sie in der Dämmerung fliegen, vor der Abendsonne, da sie dann zu ihrem Nest zurückkehren.
    Hat sich ein Dämmergleiterpaar gefunden, so bleibt es ein Leben lang zusammen. Das Paar baut ein Nest und zieht dort im Verlauf ihres Lebens drei bis vier Gelege Jungvögel groß, die sich später selbst einen Partner suchen.
    Dämmergleiter ernähren sich von Insekten, die zahlreich in den Mangroven vorhanden sind.

    Schwarzspechte:
    Sind schwarze Spechte. :pfeif:

    Rankenweber:
    Elementarwesen
    Auch wenn ihre äußere Gestalt der einer Spinne ähneln mag, sie haben Rankenweber doch nahezu sonst keinerlei Gemeinsamkeiten mit ihnen. Tätsachlich scheinen sie nicht einmal Nahrung zu brauchen. Man vermutet, dass sie ihre Energie aus den Bäumen ziehen.
    Ein Rankenweber hat die Gestalt einer Spinne aus Holz, mit Augen aus Harz. Statt Spinnfäden weben sie Ranken. Man sieht sie oft in der Nähe morscher Bäume, die sie mit ihren Ranken zu stützen versuchen. Allgemein scheint ihre einzige Lebensaufgabe zu sein, den Wald zu erhalten. Tote Bäume werden so umgestürzt, dass sie möglichst wenig Schaden verursachen, junge Bäume mit Ranken geschützt. Rankenweber greifen niemals an, selbst wenn man ihren Bäumen etwas tut. Sie werden die Zerstörung abwarten, fliehen und später zurückkehren.
    Die Mondschatten vermuten, dass Rankenweber in Symbiose mit den Bäumen leben und tuen alles, um diese Wesen zu erhalten.
    Ein neuer Rankenweber entsteht manchmal aus einem toten Baum.

    Graufedereulen:
    Diese Vögel sehen aus wie normale Eulen mit grauem Gefieder. Ihre einzige besondere Fähigkeit ist, dass sie mit einigen Personen, so zum Beispiel den Ältesten der Mondschatten, eine gedankliche Verbindung eingehen. Sie sind daher hochgeschätzt bei Gelehrten, da sie mit ein wenig Training einfache Gedankenbefehle ausführen können.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 30.08.2011, 20:04


    Große Recycling-Welle: alle meine Kreaturen aus alten Settings.

    Bergziegen
    Harmloses Tier

    Bergziegen sind eine zähe, genügsame und anpassungsfähige Paarhuferart, die in beinahe allen höheren Gebirgen der Welt und sogar in den südlichen Ausläufern vieler Tundren am Rand der Polarkreise zu finden sind. Sie sind geschickte Kletterer, die sich auch auf schmalen Gebirgspfaden und über Felder lockeren Schutts trittsicher bewegen können. Auch was ihre Nahrung anbelangt sind sie sehr genügsam und anpassungsfähig, sodass sie selbst in hohen Gebirgslagen, in denen wenig mehr als Flechten und hartes, stoppeliges Gras wächst, immer etwas zu fressen finden.
    Bergziegen sind für Ziegen relativ groß. Sie können Risthöhen von über 1,30 Meter erreichen und messen von der Schnauze bis zu ihrem kurzen, buschigen Schwanz nicht selten zwei Meter und mehr. Ihre Körper sind kräftig und ein wenig gedrungen, ein Eindruck, der von dem langen, zottigen Fell, das sie umgibt, noch weiter verstärkt wird. Die Männchen sind zumeist deutlich größer als die Weibchen. Auch tragen sie mächtige, nach hinten gebogene Hörner während den Weibchen zumeist nur kurze Hornstummel aus der Stirn wachsen.
    Bergziegen werden schon seit Jahrtausenden von den Zwergen des Bunds von Kharaz gezähmt und gehalten. Die Ziegen versorgen die Zwerge mit Wolle, Milch, Fleisch und Leder und stellen somit einen essentiellen Anteil an der Lebensmittel- und Kleiderversorgung des stämmigen Bergvolkes. Zumeist werden die Ziegen nachts in die Bergstädte der Zwerge getrieben und am nächsten morgen wieder auf die Weiden hinaus gelassen, wo sie von ihren Hirten gehütet und vor den gefährlicheren Bewohnern des Gebirges beschützt werden.


    Seesäbler
    Raubtier

    Seesäbler sind eine Gattung von großen Pelzrobben, die vor allem an den Küsten subpolarer Regionen häufig angetroffen werden kann.
    Seesäblerbullen sind ein beeindruckender Anblick. Sie erreichen Längen von bis zu 2,75 Metern und scheinen aus nichts als Muskeln zu bestehen. Weibchen sind zumeist deutlich kleiner, nicht länger als zwei Meter und deutlich schlanker gebaut. Der Pelz der Seesäbler ist von brauner oder schwarzer farbe, nur wenige Millimeter lang aber sehr dicht und wasserabweisend. Bekannt sind die Seesäbler vor allem für ihr Gebiss, dass keinem anderen in der Natur zu finden Gebiss ähnelt. Der Oberkiefer ist von Dutzenden, nadelartiger, spitzer Fangzähne besetzt, im Unterkiefer befinden sich hingegen scharfkantige Reisszähne, die nur vereinzelte Pendants im Oberkiefer besitzen. Auffällig sind vor allem die sehr kräftig entwickelten unteren Eckzähne, die grundsätzlich über die Lefzen hinweg ragen und bei den Männchen Längen von bis zu fünfundzwanzig Zentimetern erreichen können.
    Seesäbler leben in großen Kolonien am Strand zusammen, wobei die Männchen innerhalb der Kolonien fest abgesteckte Reviere besitzen. An Land wirken die Tiere recht ungelenk wenn sie ihre schweren Körper auf den stämmigen Flossen vorwärts ziehen, ein Revierkampf zweier Leitbullen ist dennoch furchteinflößend. Der Gebrüll der Tiere kann meilenweit tragen und die schieren Massen, die aufeinander prallen sind beeindruckend. Humanoiden gegenüber sind Seesäbler für gewöhnlich nicht aggressiv, kommen diese ihnen jedoch zu nahe oder wagen sich gar mitten in die Kolonie können einzelne Tiere sich bedroht fühlen und zum Angriff übergehen, was dann oft zu einer Massenreaktion führt.
    Wirklich in ihrem Element sind die Seesäbler jedoch im Wasser. Hier bewegen sie sich agil und flink vorwärts, sind unglaublich wendig und jagen mit tödlicher Präzission ihre Lieblingsbeute: Fisch. Dabei haben sie es vor allem auf größere Arten abgesehen, denen sie mit ihren mächtigen Kiefern tiefe Wunden reissen und die Fische dann oft einfach daran verenden lassen anstatt sie gezielt zu töten. Verzehrt werden die erlegten Fische teilweise direkt im Wasser, teilweise werden sie dafür jedoch auch an Land gezogen.


    Rotschwingenadler
    Raubtier

    Rotschwingenadler sind tückische, große Greifvögel, die in allen gebirgigen und felsigen Gebieten des Ostkontinents südlich des Äquators zu finden sind. Ihren Namen verdanken sie ihrem rostroten Gefieder, dass an den Schwingen ein wenig heller und rötlicher ist als am Körper. Rotschwingenadler erreichen Rumpflängen von 85 bis 95 Zentimeter und Spannweiter von über zwei Metern. Ihre Schweiffedern sind verhältnismäßig kurz und stehen weit gefächert. An ihrem Hinterkopf befinden sich einige lange, kranzartig angeordnete Federn, die eine Krone um den Schädel bilden und bewusst angelegt oder aufgestellt werden können. Rotschwingenadleraugen sind von gelber oder oranger farbe und sitzen tief im schmalen Schädel, was ihnen ein sehr ernstes, bedrohliches Aussehen verpasst. Und zu recht: denn er kräftige, hakenartige Schnabel und die Greifkrallen an den kurzen Hinterläufen sind tatsächlich tödliche Waffen.
    Rotschwingenadler leben im Hochgebirge ab einer Höhe von etwa eintausendfünfhundert Metern und bauen ihre Horste bevorzugt in geschützten Felsnischen oder sogar in Höhlen, die weit genug sind um darin fliegen zu können. Sie nutzen thermische Aufwinde - besonders von Vulkanen - um sich von ihnen tragen zu lassen und spähen so gleitend nach Beute. Dabei sind sie dafür bekannt, dass sie im Gegensatz zu anderen Greifvögelarten nicht nur kleine Beutetiere wie Vögel und Nagetiere erbeuten, sondern auch vor größeren Kreaturen wie Bergziegen und auch humanoiden Wanderern nicht Halt machen. Bei der Jagd auf solche Beute gehen die Adler äußerst aggressiv vor. Mit aufgestellten Nackenfedern stürzen sie sich laut kreischend auf ihre Beute hinab und hacken mit ihren Klauen nach ihr. Ihr Ziel ist es dabei, das Beutetier in Panik zu versetzen, es auf einen Abhang zuzutreiben und zu hoffen, dass es abstürzt. Es wurde sogar schon beobachtet, wie Rotschwingenadler Beutetier gezielt durch Sturzflüge zu Sturz brachten.
    Rotschwingenadler sind sehr territoriale Tiere und strikte Einzelgänger. Sie teilen sich ihr Revier lediglich mit ihrem Partner, dem sie ein Leben lang treu bleiben und nach dessen Tod sie sich für gewöhnlich auch keinen neuen Partner nehmen.


    Aschekondor
    Raubtier

    Aschekondore zählen mit zu den größten Raubvögeln der Welt. Sie sind bekannt für ihre Hässlichkeit und ihre Ungenießbarkeit, doch dabei vergisst man häufig eine viel wichtigere Tatsache: wohl kaum ein Tier hat so gute Augen wie ein Aschekondor.
    Kondore werden annähernd zwei Meter lang und bringen es auf Spannweiten von gut und gerne sechs Metern. Ihr Gefieder weist Grau- oder Schwarzfärbungen auf und auch die Haut - nur sichtbar an ihren Klauen und ihren langen, nackten Hälsen und den Schädeln - ist hell-gräulich gefärbt. Lediglich die äußersten Spitzen der Schwingenfedern glänzen in reinem Weiß. Aschekondore haben sehr lange, scharfkantige, graue Schnäbel, die mühelos Knochen zerbeissen können. Ihre Schädel sind lang gezogen, kaum breiter als der lange, runzlige Hals und wirklich überaus hässlich, was nicht zuletzt an den von einem feinen Netz rotgefärbter Adern durchzogenen, wässrig-blauen, tränenförmigen Augen liegt, die es jedoch mit beinahe allem aufnehmen können, was man sonst im Tierreich finden kann.
    Aschekondore sind reine Aasfresser und machen nur in äußersten Notfällen Jagd, wobei sie sich dabei an kleine Nagetiere oder auch an dicht an der Meeresoberfläche schwimmende Fische halten. Doch dieser Fall tritt selten ein. Kondore fliegen höher als jeder andere Vogel ihrer Heimatgebirge in der nördlichen Hemisphäre und von dort aus haben sie derart weite Gebiete im Blick, dass sie meistens einen Kadaver erblicken.
    Ihren Namen haben Aschekondore von der Angewohnheit, zumeist in unmittelbarer Nähe von Vulkanen zu nisten und ihre Horste auf den höchsten Spitzen solcher Berge zu bauen, die oft unmittelbar dem Ascheausstoß ausgesetzt sind. Dem Kondor jedoch - der über äußerst robuste Lungen verfügt und so selbst in den dünnen Luftschichten, in denen er gleitet atmen kann - schadet dies wenig. Der Ggrund hierfür ist jedoch weniger - wie früher angenommen wurde - dass der Kondor sich in der Aschewolke tarnen will, sondern vielmehr dass die heiße, aus dem Krater aufsteigende Luft allein ihn in die kondor-typischen Höhen tragen kann, die zu erreichen ansonsten bei seiner schieren Masse mit einem unverhältnismäßigen Kraftaufwand verbunden wäre.
    Aschekondore nisten und brüten zwar grundsätzlich allein, wobei Nestbau und Brut die Pflicht des Männchens ist, doch sind sie ansonsten keine expliziten Einzelgänger. Oft teilen sich mehrere Dutzend von ihnen einen Vulkangipfel oder eine thermische Spalte im Fels und auch wenn sie Beute erspähen, so zeigen sie dies ihren Artgenossen mit gellendem Kreischen an.


    Schneefederadler
    Raubtier

    Schneefederadler sind die seltensten, aber wohl auch mächtigsten Raubvögel der Welt. Es gibt wenige Kreaturen, die höher, weiter und ausdauernder Fliegen als sie, doch vor allem zeichnen sie sich durch einige Eigenschaften aus - Tapferkeit, Loyalität, Ehre -, die beinahe schon humanoid anwirken, weshalb man den Schneefederadlern eine hohe Intelligenz zuspricht.
    Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von deutlich über eineinhalb Metern bis zu zwei Metern und Spannweiten zwischen viereinhalb und sechs Metern und einer selbst für Vögel außergewöhnlich kräftigen Brustmuskulatur ist allein die bloße Physis der Schneefederadler bereits beeindruckend. Ihr gesamtes Gefieder ist von einem sanft glänzenden Weiß, das bei besonders alten Adlern stumpf und sogar leicht gräulich werden kann. Aus dieser einheitlichen Tracht stechen der kräftige, hakenartige, gelb-orange Schnabel, die mörderisch scharfen Klauen - die Beine der Adler sind bis zu den Klauenansätzen befiedert - und die großen, dunklen Augen deutlich hervor. Die Schwanzfedern sind für Raubvögel verhältnismäßig lang und relativ wenig gefächert.
    Ausnahmslos alle Schneefederadler nisten an den höchsten Hängen des Doragh'cir, des Himmelspfeilers, doch heißt dies nicht, dass sie ihr ganzes Leben in der Nähe dieses Berges verbringen würden. Für gewöhnlich gleiten sie endlos weit über das Tohr'gavor, verteilen sich über das gesamte Gebirge und kommen lediglich einmal im Jahr - im Frühling - am Doragh'cir zusammen um Nester zu bauen, Partner zu finden und Junge groß zu ziehen. Zu dieser Zeit, die nur etwa dreieinhalb Monate andauert - junge Schneefederadler werden sehr rasch flügge - ist der Gipfel des Himmelspfeilers von einer Wolke anfliegender Adler umgeben.
    Schneefederadler sind extrem gefährliche Beutegreifer, denn ihre Kraft und ihre rasiermesserscharfen Klauen und Schnäbel erlauben es ihnen, Beutetiere bis zur Größe kleiner Humanoiden fortzutragen und sogar noch weit größere - etwa Bergziegen oder Hirsche - zu erlegen. Bei ihrer Jagd sind Schneefederadler außergewöhnlich wenig territorial. Sie fliegen wohin der Wind und ihre Flügel sie tragen, akzeptieren Artgenossen klaglos in ihrer Nähe und sind sogar bereit, ihre Beute mit diesen zu teilen. Gegen artfremde Tiere - und seien es nur kleine Aasfresser wie Füchse oder Krähen - verteidigen sie ihre Beute jedoch unerbittlich und es wurden schon Schneefederadler beobachtet, die Warge erlegten, welche ihnen ihre Beute streitig machen wollten.
    Die Schneefederadler haben eine enge Bindung zu den Zwergen des Tohr'gavor und erlauben diesen nicht selten, auf ihre Rücken zu steigen, ja, tragen sie sogar in die Schlacht und stürzen sich gemeinsam mit ihren Reitern sogar auf so mächtige Kreaturen wie Trolle. Dabei sind die Adler jedoch nicht etwa die gezähmten Diener der Zwerge, sondern gleichberechtigte und verehrte Partner, die nachdem der Zwerg abgestiegen ist wieder ihrer eigenen Wege ziehen. Nicht selten aber bilden sich enge Bindungen zwischen Zwerg und Adler und der Greifvogel kehrt im Laufe seines langen Lebens - Schneefederadler werden bis zu achtzig Jahre alt - immer wieder zur Heimatstadt des Zwergs zurück.

    Warg
    Raubtier

    Wargs sind die größeren und kräftigeren Verwandten der Wölfe. Sie sind diesen nicht unähnlich, heben sich jedoch mit einer Schulterhöhen von anderthalb Metern, bis zu drei Metern Rumpflänge, massigem Brustkorb und sehr hohen Schultern deutlich von diesen ab. Ihre Schnauzen sind kürzer und breiter als die von Wölfen, die Ohren proportional größer, die Rute hingegen recht verkümmert. Ein außergewöhnlich kräftiges Gebiss ziert die kurzen Kiefer. Das Fell der Wargs ist ebenso wie Wolfsfell kurz und zumeist von grauer oder brauner Färbung. Ihre Läufe sind im Vergleich zu denen der kleineren Verwandten kräftig gebaut, wirken in Anbetracht des massigen Körpers aber doch eher fragil.
    Wargs leben in kleinen Gruppen von selten mehr als fünf Tieren in beinahe allen borealen und subpolaren Waldgebieten der Welt, gelegentlich trifft man auch Einzelgänger - zumeist junge Männchen - an. Seltener findet man Wargs auch in Tundren oder Mischwäldern der gemäßigten Zonen. Wargs sind deutlich territorialer veranlagt als Wölfe. Sie besitzen feste, begrenzte Territorien, die sie aggressiv gegen eindringende Artgenossen aber auch gegen andere Räuber wie Wölfe oder Bären verteidigen. Humanoiden gegenüber verhalten sie sich zumeist eher scheu, einzelne Exemplare können jedoch auch als Beute aufgefasst werden.
    Wargs sind reine Fleischfresser, die sich überwiegend von Rehen, Wildschweinen und kleineren Waldtieren ernähren. Selten greifen sie etwas an, das größer ist als sie selbst. Bei der Jagd arbeiten Wargs weniger effizient zusammen als Wölfe, nicht wirklich im Rudel sondern jedes Tier für sich allein. Sie setzen auf kurzen Sprint und ersticken ihre Opfer durch ihre schiere Masse und den unerbittlichen Griff ihrer Kiefer.
    Ganz allgemein geht man davon aus, dass Wargs deutlich weniger intelligent als Wölfe sind. Sie zeigen wenig ausgeklügelte Jagdtaktiken und nur geringe soziale Interaktion innerhalb des Rudels.



    Teilweise sind noch Bezüge zu Orten oder Kreaturen aus alten Konzepten drin. Bis zu einem gewissen Grad habe ich das heraus editiert, aber ein bisschen was ist noch übrig. Sollten diese Dinge im neuen Setting nicht mehr auftauchen wird das selbstverständlich von mir überarbeitet.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 30.08.2011, 21:20


    Ich habe jetzt auch mal sämtliche Tiere, die ich für die anderen Anläufe entworfen habe, herausgekramt.
    Anzumerken wäre noch, dass ich die zwar bereits entschärften, aber immer noch abartigen hohen Zahlenverhältnisse bei den Monsterbergspinnen weiter runtergeschraubt habe (so sind sämtliche Tiere nur noch halb so groß, ein Gelege umfasst nur noch 100 Eier und eine Spinne legt nur noch einmal pro Monat)

    Sandmaus:
    Harmloses Tier

    Sandmäuse sind sehr kleine Tiere, die, wie der Name schon sagt, so ähnlich wie Mäuse aussehen.
    Sie sind ausschließlich in der Wüste verbreitet, dort allerdings sehr zahlreich und es gibt keine Wüste, wo sie nicht vorkommen.
    Sandmäuse stehen ganz unten in der Nahrungskette und können Wochen ohne Wasser überleben.

    Drachenvogel:
    Raubtier

    Diese Tiere haben Vogelfüße und einen langen Schnabel, allerdings sind Kopf und Körper schuppig und der Schwanz ist der eines Drachen, ebenso wie die Flügel. Sie sind vom Kopf bis zum Fuß etwa dreißig Zentimeter groß.
    Sie sind meistens in der Prärie oder auch in der Savanne anzutreffen und jagen alles, was kleiner ist, als sie selbst.
    Drachenvögel brüten die Eier aus und ziehen die Jungen auf, wie normale Vögel, doch wenn die Tiere die Hälfte ihrer Erwachsenengröße erreicht haben, werden sie flügge.
    Drachenvögel sind Einzelgänger, brüten aber in Paaren.


    Einhorn:
    mystisches Tier

    Einhörner sind eine Pferdeart, welche ihren Namen dem charakteristischen, ellenlangen Elfenbeinhorn auf dem Kopf zu verdanken haben. Ihre Heimat sind die Wälder, wo sie in nicht unerheblicher Zahl vorkommen.
    Anmutig, majestätisch und schön. Das sind die Attribute, unter denen Einhörner in weiten Teilen der Welt bekannt sind. Doch dies beschreibt nur einige Aspekte von ihnen.
    Sie haben auch wilde und gefährliche Eigenschaften. Aus der Ferne sind sie schön anzusehen, doch wenn man sie reizt oder angreift, wünscht man sich meist, man stünde einem tollwütigen Stier gegenüber. Das liegt unter Anderem daran, dass ihre Hörner mit ihrer Härte, die aus besonders hoher Dichte herrührt, sogar das härteste Gestein durchbohren können, und den harten Hufen, die äußerst kraftvoll zutreten und zertrampeln können.
    Einhörner können durch ihre kräftigen Beine und eine gewisse magische Affinität Geschwindigkeiten von bis zu über hundert Stundenkilometer erreichen, doch sie haben selten einen Grund, so schnell zu rennen. Sie sind ungefähr so groß, wie normale Pferde, kommen aber in den verschiedenen Farben vor, nämlich weiß, schwarz und silbern. Gelegentlich gibt es sogar Exemplare, deren Horn leuchtet. Diese sind eine besondere Erscheinung.
    Jeder, der mal ein Einhorn gesehen hat, wird künfig großen Respekt vor diesen Tieren haben.
    Allerdings werden sie auch gejagt, denn das Horn ist sehr wertvoll, da es zu Staub zermahlen eine Zutat für ein extrem wirksames Medikament gegen alle möglichen Krankheiten ergibt.


    Die Monsterbergspinnen

    Eine Monsterbergspinne wird in der Regel bis zu zweieinhalb Meter groß (gemessen vom vordersten bis zum hintersten Beineinde) und legt pro Eiablage 100 Eier, deren Größe jeweils bis zu 3 cm beträgt. Bei den Monsterbergspinnen ist es üblich, dass das Männchen nach der Paarung stirbt und als Nahrung für das Weibchen dient. Wenn das Weibchen die Eier versteckt hat, geht es weiter und paart sich im nächsten Monat mit dem nächsten Männchen. Weibliche Spinnen werden bis zu 10 Jahre alt und verbringen ihr ganzes Leben mit der Eiablage. Somit ist ihre Zahl schlicht gigantisch und sie sind der Schrecken eines jeden Bergsteigers, da man sie in jedem Gebirge antrifft. Monsterbergspinnen, die ihr Gebirge verlassen haben, um in ein Neues auszuwandern, sind recht oft an anderen Orten anzutreffen, kommen aber nicht mit den dortigen Lebensbedingungen zurecht und sterben auch oft, lange, bevor sie ein neues Gebirge finden. Da sowohl Größe als auch Population mit den unwirtlichen Lebensbedingungen im Gebirge absolut unvereinbar ist, decken sie 30% ihres Nahrungsbedarfs mit Kannibalismus, plündern Nester, töten Jungtiere, die wahrlich zuhauf herumlaufen(ihre eigenen Kinder/Genträger erkennen sie jedoch am Geruch). Erwachsene Tiere ergänzen ihren Ernährungsplan durch die Beutetiere, die sie in ihrem wahrlich monströsen Netzen fangen. Zudem ist jedes Netz individuell auf die jeweilige Spinne abgestimmt und das Sekret klebt jedes andere Wesen, auch andere Spinnen, fest und verdammt sie praktisch dazu, Imbiss zu werden. Monsterbergspinnen sind allesamt grau, was als Tarnung an den grauen Bergen gilt. Sie haben zudem acht bis sechzehn Augen, die in alle Richtungen schauen und ein Blickfeld von 180 - 300 Grad einnehmen.

    Oraketo
    Oraketo ist eine gewaltige Spinne. Von mehr als zehn Meter Länge vom Kopf bis zum Rumpf gilt sie als eine der größten Insekten dieser Welt und ist definitiv die größte Monsterbergspinne der Welt. Man nennt sie auch "Die Spinnenkönigin". Sie ist einzigartig, denn durch eine Art Mutation ist ihre Größe so angewachsen und die Intelligenz stark gestiegen. Oraketo hat ihr Netz im höchsten Gebirge dieser Welt in einer gewaltigen, breiten Schlucht gespannt, wodurch es gewaltige Ausmaße annimmt. Zudem wird es Nachts völlig unsichtbar und ist außerdem fast unzerreißbar, wodurch es zum Albtraum für jedes flugfähige Tier wird, sei es noch so groß. Sie legt im Gegensatz zu den anderen Spinnen sogar jeden Tag 100 Eier, woraus jedoch normale Jungen schlüpfen. Dennoch trägt Oraketo nicht unwesentlich dazu bei, dass ihr Gebirge nicht nur das flächengrößte der Welt ist sondern auch noch das von Monsterbergspinnen am dichtesten Besiedelte. Im Gegensatz zu normalen Monsterspinnen ist Oraketo außerdem unsterblich.

    Edit: Kannibalismusrate der Spinnen angepasst.
    Einhörner angepasst.
    Meeresräuber entfernt.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 30.08.2011, 21:24


    Ich denke, Vicatis Definitionen für Elementare und Magische Kreaturen, die wir ja schon beim letzten mal abgesegnet haben, können wir so getrost wieder übernehmen. Von meinem Standpunkt aus spricht nichts dagegen und ich sehe auch keinen Anlass für eine Überarbeitung. Selbes gilt für Phönixe und Kryophönixe, die letztes mal in der jetzt vorliegenden Form ja auch akzeptiert wurden.
    Mit den Gewaltenbringern hingegen kann ich mich irgendwie nicht wirklich anfreunden, ich weiß selbst nicht warum. Am meisten stört mich wohl die Tatsache mit dem unerklärlichen - oder zumindest unerklärten - Sturm, der immer um sie herum tobt. Wo kommt der her? Wie entsteht der? Ich finde, da müsste schon noch ein kurzer, diesbezüglicher Abschnitt eingefügt werden, der das ganze halbwegs schlüssig erklärt. Außerdem müssten wir noch abklären, ob du die Tidenwesen wieder einbringen willst, Vicati. Wenn nicht, dann muss der entsprechende Abschnitt wieder raus genommen werden...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 30.08.2011, 22:10


    Ja, ich werde die Tidenwesen wieder einbringen, sonst will ja niemand das Meer bevölkern und das ist auch eines der Völker aus den Chroniken, das ich heiss und innig liebe. Und der Sturm, das ist auf eine magische Affinität der Gewaltenbringer zurückzuführen, ähnlich der Jacquaren.
    Zu den anderen: Grims Zeug ist in Ordnung, wie immer eigentlich. Lias' Sumpftiere scheinen in Ordnung zu sein. Auch Basols Tiere sind in Ordnung, die Spinnen sind einigermassen zurechtgestutzt. Mich stört das Einhorn. Ich hätte sie eigentlich eher als anftmütige, scheue Tiere beschrieben. Vielleicht so ändern, dass sie sehr aggressiv werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Und dann ist da noch die Farbe: Ich finde Ponys mit Hörnern in allen möglichen Farben lächerlich, das erinnert an diese Ponysendung mit dem Pinken, die Nalim so gerne schaut. Mach sie silbern oder weiss, aber um Himmels Willen nicht blau, grün und pink.
    Als letzten Vorschlag: Das Horn könnte noch die Fähigkeit haben, durch Berührung Krankheiten und Wunden zu heilen und Wasser und die Natur zu reinigen. Dann würde jeder Einhörner jagen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 31.08.2011, 12:57


    @Lias: Wasserdrachen sind gut gelungen, wobei mir irgendwie der Bezug zum Wasser fehlt. Da müsste man sich noch irgendwas ausdenken, das den Namen rechtfertigt. Sind sie zB gute Schwimmer/Taucher? Nisten sie vielleicht in unmittelbarer Wassernähe, etwa im Schilf? Irgendwas in der Art...
    Bei Blattschlangen würde ich mir eine detailliertere Beschreibung des äußeren wünschen, ich kann sie mir noch recht schwer vorstellen. Sind sie wirklich derart schlank und langgezogen wie Schlangen? Oder doch eher echsenähnlich? Wie sieht es mit ihrem Gebiss aus? Wenn sie große Beute erlegen können, dann wird das ja nicht schlangentypisch sein, sprich: sie reissen Fleisch aus dem Kadaver und verschlucken ihn nicht am Stück. Ein Vermerk darüber, wie stark ihr Gift ist wäre auch noch gut.
    Zu den Kristallskorpionen: sind sie giftig? Und wenn ja: wie setzen sie ihr Gift ein? Zur Jagd oder nur zur Verteidigung?
    Bei den Tirras würde ich noch ganz knapp die Größe im Konzept aufnehmen.
    Die Jacquare passen eigentlich an sich, aber da könnte man auch noch einen Absatz über die Aufzucht der Jungen einbringen. Wie viele Junge gibt es durchschnittlich pro Wurf? Wie lange bleiben sie bei den Eltern? Außerdem: haben Jacquare Territorien,m die sie verteidigen?

    @Basol: Sandmäuse und Drachenvögel passen so. Meeresräuber finde ich noch ungemein vage und recht lieblos gestaltet. Entweder kommt da noch deutlich was dazu - detailliertere Beschreibung des Äußeren, Sozialverhalten, Jagdtechniken, besondere Verhaltensweisen, oder ähnliches - das ihnen Charakter verleiht oder wir lassen das Konzept raus. Im Moment beinhaltet es ja nicht wesentlich mehr als sehr große Haie...
    Zu Einhörnern hat Vicati eigentlich schon alles gesagt, ich sehe die Sache da recht ähnlich wie er.
    Bei den Monsterbergspinnen finde ich den Anteil des Kannibalismus an der Ernährung immer noch zu groß, mehr als 30% würde ich da in keinem Fall ansetzen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass mehr funktionieren kann. Ansonsten aber sollte das so passen. Oraketo geht auch in Ordnung, wobei ich da von der Formatierung her noch deutlich machen würde, dass sie zu den Monsterbergspinnen gehört und keine eigene Gattung ist. Also die Überschrift normalgroß und fett schreiben und einen weniger Leerzeilen zwischen ihr und den Spinnen als zwischen den einzelnen Konzepten.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Brokknar - 31.08.2011, 14:39


    Gleich vorran: Ich weis das diese Kreaturen für das alte Setting designt waren, weshalb sie auch noch einer gewissen generalüberholung bedürfen, aber ich hatte mir schon damals so viel Mühe mit ihnen gegeben um stimmige Lebewesen zu erschaffen, weswegen ich diese Konzepte nicht einfach verwerfen will. Zu den Reißmäulern muss man mal sehen wie genau das mit dämonischer Verderbnis noch machbar ist, muss mir die Threads zum Magiesystem durchlesen.

    Reißmaul
    Monster

    Reißmäuler sind eine verkommene Abart des gängigen Wolfes, welcher durch dämonische Verderbnis so weit verzerrt wird, das nur die wenigsten über den Ursprung dieser Wesen bescheid wissen, nämlich die Erschaffer. Anstatt eines Felles wachsen aus dem Körper dieser Bestien Stopplige Hornbüschel die eine unglaubliche Festigkeit besitzen, und meistens so spitz sind, das sie mühelos in organisches Gewebe eindringen und je nach Eintrittsort schwere Schäden hinterlassen können – der Schmutz auf den Stoppeln tut sein übrigstes in Form von Entzündungen und ähnlichem. Zusätzlich zu den Stoppeln am ganzen Körper bilden sich auf dem Rücken feste Stacheln, die spitz nach oben gerichtet zwar eher weniger im Kampf nutzbar sind, sie dienen jedoch durch ihre relative Festigkeit als Schutz gegen Angriffe von oben, wie durch die Pranken eines größeren Tieres, wobei der Schutz eher daraus besteht, das nur wenige Tiere auf riesige Stacheln schlagen, und sich dadurch selbst verletzten. Der Schwanz dieses Tieres ist ebenfalls mit etlichen Dornen besetzt und wird gerne dazu Eingesetzt Angreifer die sich von hinten nähern damit zu schlagen, die Erfolgschancen dabei sind leider etwas gering. Den Namen Reißmaul haben sich diese „Tiere“ jedoch durch ihr Dornenbesetztes Maul zugelegt, welches sich in drei Teile aufklappen kann - der Oberkiefer teilt sich dabei in zwei Hälften während der Unterkiefer eine dritte Einheit bildet, die den beiden oberen Teilen in der Größe etwa gleichkommt - und ein Gebiss mit messerscharfen Reißzähnen enthält, leider sorgt dieser Mund auch dafür, dass Reißmäuler nicht richtig essen können, zumindest nicht ohne sich selbst Schmerzen zuzufügen. Die Beine von Reißmäulern sind sehr kräftig und von Muskeln durchsetzt, und sorgen dafür, das diese Wesen auf kurzen Strecken sehr schnell eine sehr hohe Geschwindigkeit erreichen können. Das weitere aussehen des Biestes wird durch blutrote Augen, und verhältnismäßig kleinen, bis nicht vorhandenen Ohren bestimmt, und einer festen, ledrigen Haut, welche durch die Borsten hindurch stellenweise zu sehen ist, bestimmt.
    Reißmäuler sind hoch aggressive Wesen, die alles Leben auf Sichtweite angreifen und dabei wie in Raserei erscheinen. Sie geifern stark, knurren und heulen wie im Wahn, und schnappen und beißen ohne darauf zu achten wohin, letzterer Punkt jedoch nur, falls ein Kampf zu lange dauert. Die Erfolgschance beim Jagen ist für sie dennoch recht hoch, wo sie doch die meisten Tiere durch ihre schier unendliche Ausdauer einfach zu Grunde gehen lassen. Vermutungen darüber wieso sie so Angriffslustig sind unter anderem folgende: eine Theorie besagt, das diese Tiere durch ihre Verderbnis so sehr in den Wahn getrieben wurden, dass sie so aggressiv wurden, eine andere, dass der beständige Schmerz den diese Tiere erleiden sie verrückt macht. Vermutlich Stimmen alle diese Theorien, und fließen sogar noch zusammen. Eins ist jedoch gewiss: sollte man ungeschützt einem Reißmaul begegnen sollte man um sein Leben rennen. Sich tot stellen verleitet diese Biester nur einen lebendig aufzufressen.
    Der Lebensraum von Reißmäulern ist überall da wo es Wölfische Versuchsobjekte gibt die verderbt wurden, es kann also passieren, das beinahe überall ein Reißmaul auftauchen kann.

    Die Angriffsweise von diesen Wesen besteht grundlegend aus Prankenhieben, Angriffen mit ihren massigen Körpern, an denen noch immer die Stacheln sind, und dem beißen und reißen mit ihren schnappenden Mäulern. Als Zusatz haben sie noch den besagten Schwanz den sie wie eine Peitsche nutzen können um Gegner damit dank den Dornen schwere Verletzungen zuzufügen, oder die Stacheln an ihrem Kopf, die bei einem Frontalangriff tief in Haut und ähnliches eindringen können. Fast alle Angriffe haben jedoch ihren Tribut, da sich Stacheln und ähnliches zusätzlich in den eigenen Körpern bohren und unglaubliche Schmerzen verursachen, das Tier jedoch nie töten könnten. Da sie sich jedoch selbst Schmerzen zufügen geraten sie je länger der Kampf dauert in einen unglaublichen Blutrausch der das Tier wirr und ungezielt angreifen lässt, ihm jedoch nicht von seiner Gefährlichkeit nimmt, da es einfach unberechenbar wird.
    Im Gegensatz zum ursprünglichen Wolf gibt es auch kein Rudelverhalten, alle Reißmäuler sind Einzelgänger. Sehen sie einen Artgenossen kommt es zu einem verbitterten Kampf bis zum Tod, wobei der unterlegene gefressen wird. Unter diesen Umständen gibt es auch keine Fortpflanzung dieser Lebewesen, ihre Lebensdauer ist jedoch, solange sie nicht getötet werden um ein unnormales Maß erhöht worden, sie werden geschätzt an die 50 Jahre alt.

    Beim normalen Volk sind diese Monster gemeinhin als Dämonen bekannt, und wer kann es den Bürgern übel nehmen das sie nicht wissen das dies einst ein normaler Wolf war? Viele Ähnlichkeiten komplett eingebüßt und mit einem dämonischen Wahnsinn im Blut ist dieser Gedanke gar nicht so abwegig. Und außerdem sind sie auch teilweise dämonisch, da sie durch Magie verderbt wurden. Ein weiterer Grund warum sie bei den meisten Völkern verhasst sind ist ihre Ungenießbarkeit. Wer mag schon Tiere die man nicht essen kann?



    Schattengrundlauerer
    Raubtier

    Schattengrundler sind eine geradezu monströse Spinnenart, welche nur in den Tiefen des Schattengrundwaldes auftaucht. Sie erreichen eine Größe von bis zu 150cm, welche ungleichmäßig auf 3 Körpersegmente (Kopf (klein), Oberkörper(mittel), Unterleib(groß)) aufgeteilt sind, und jedes der 8 Beine kann eine zusätzliche Größe von 80cm erreichen. Insgesamt also eine beachtliche Größe für einen Arachnoiden – die Angaben gelten für weibliche, wie auch männliche Tiere. Der pechschwarze Körper, und die ebenso schwarzen, aber Licht reflektierenden, Augen tun ihr übriges um der Spinne ein furchteinflößendes Aussehen zu geben. Kommt man näher an eines der Tiere heran kann man erkennen, dass der aus der ferne aalglatt erscheinende Chitinpanzer von etlichen Kerben und Kratzern durchzogen ist, die sich dieses Tier auf ihren Raubzügen durch den Wald zuzieht. Zusätzlich findet man auf den unteren Beinsegmenten dünne Wiederhaken, und an den Enden direkt Klauen, mit denen sich diese Tiere an Bäumen emporziehen, oder, je nach Beute, zuschlagen. Aus dem Kiefer dieser Bestien ragen zwei Fangzähne die etwa die Größe eines Langdolches erreichen können, diese werden unter anderem dazu verwendet einen Kampf zu bestreiten, oder die Beute nur zu vergiften, und direkt zwischen diesen beiden liegt der klaffende Schlund eines Mundes, welcher einen in den gruseligsten Alpträumen verfolgen kann.
    Schattengrundler sind grundlegend nicht aggressiv Humanoiden gegenüber, schrecken jedoch nicht davor zurück einen unvorsichtigen Wanderer niederzustrecken und als Nahrung zu verwenden. Überhaupt greifen sie hauptsächlich Tiere an die nicht gegen ihr Gift immun, oder resistent sind, oder zu schwach um sich gegen sie zu wehren. Was die Fortpflanzung betrifft sendet ein befruchtbares Weibchen Pheromone aus, welche das männliche Pendant dieser Tierart anlockt, und lässt sich von diesem befruchten . Sollte das Männchen nicht kurz nach dem Akt fliehen kann es passieren, das dieses als Ablageplatz für ein Ei fungiert, vorher wird es natürlich getötet, und den ca. 10-20 Jungtieren als fressen dient, bis sie aus der Panzerung brechen und sofort ein selbstständiges Leben führen: nur gar zu häufig sind ihre Geschwister das erste Fressen (neben dem Brutfressen) welches sie zu sich nehmen. Sollte nicht das Männchen als Ablageplatz dienen sucht sich das trächtige Weibchen entweder einen bereits erlegten Leichnam von einem anderen Tier, oder erlegt selbst ein Tier um in dieses das Ei zu pflanzen.

    Diese Spinnenart jagt, im Gegensatz zu etlichen ihrer kleinen Vettern, ihre Beute am Boden, wie ein „gewöhnliches Raubtier“. Die Prozedere ist hierbei simpel wie auch erfolgreich: Ist die Beute erspäht, so schleicht sich das riesige Spinnentier an sie heran, und prescht schließlich, sobald sie nah genug am Fressen ist, nach vorn und injiziert diesem nach Möglichkeit sofort eine Ladung ihres tödlichen Giftes. Je nachdem wie gefährlich das erbeutete Tier ist flieht der Arachnoid sofort wieder in das Dickicht, oder erlegt das Tier mit gezielten Bissen, oder Schlägen mit dem vordersten Beinpaar. Sollte es sofort in den Wald zurück fliehen, bleibt der Arachnoid so lange in der Nähe des Gegners, bis das Gift es hingerafft, oder zureichend geschwächt hat, und greift dann erneut an. Das Tier hat zu diesem Zeitpunkt meistens kaum noch eine Chance. Dank den Klauen an ihren Beinen können Schattengrundler sogar auf Bäumen Beute jagen, hierbei sind sie jedoch wesentlich ungeschickter, und gehen nur wenn sich die Gelegenheit anbietet in das Blätterdickicht um Beute zu schlagen. Ist die Beute erst ein mal Tod erkennt man einen weiteren gravierenden Unterschied zu ihren kleineren Verwandten: Sie sorgen nicht dafür dass die Beute in einen essbaren Zustand gerät, die Gefahr auf Aasfresser wäre zu groß, sondern reißt sofort große Brocken aus dem Tier, welche über einen längeren Zeitraum im Magen der Spinne verdaut werden. Die nur leicht angefressenen Kadaver werden einfach zurückgelassen, und dienen wie bereits oben beschrieben manchmal als Nistplatz für ein Weibchen. Während der Zeit des Verdauens ist diese Bestie am leichtesten zu töten, da es nur noch träge reagiert, und die meisten Vitalfunktionen auf ein Minimum beschränkt sind, um den Akt der Verdauung nicht zu stören. Hierfür ziehen sich die Spinnen meistens in ein geeignetes Versteck zurück, und warten die (ca.) 6 Stunden ruhig ab, bis das Fleisch größtenteils verdaut ist. Danach sind sie wieder bereit für die Jagd.

    Diese Monster sind bei den meisten Lebewesen als zu töten geltende Biester bekannt, was nicht zuletzt darin begründet ist, dass sie schon diverse Todesfälle verursacht haben, hauptsächlich jedoch, weil kaum einer solch riesige Arachnoide gerne in seiner Nähe hat. Wichtig anzumerken ist jedoch auch, dass ihr Fleisch für die meisten Völker giftig ist und starke Margenkrämpfe verursachen kann, ohne dabei sonderlich gut zu schmecken. Für Völker die gegen das Gift immun sind ist die Spinne jedoch ein wahres Festmahl, da sie ein Energieliferant sondergleichen ist.




    Seelenfresser
    Parasit

    Seelenfresser sind eine Zeckenart, die etwa 0,5cm im blutleeren und bis zu 3cm im vollgesogenen Zustand lang ist. Ihr vorkommen ist hauptsächlich in gemäßigten Klimazonen zu verzeichnen, wo im Winter keine Temperaturen unter -20° erreicht werden. Ansonsten unterliegt dieses Spinnentier nur der Bedingung der Nahrungsfindung. Sie haben neben einem schwarzen Kopf, in welchem ein Paar Facettenaugen direkt über einem stecknadelartigen Saugrüssel sitzt, welcher 2 Kanäle, einen zum saugen, einen zum injizieren, besitzt, gesäumt von 2 kleinen Beißwerkzeugen, einen grauen, leicht behaarten Hinterleib, in welchem sich der Magen befindet. Der Hinterleib des Tieres ist, genau wie der Magen, stark dehnbar, und sorgt für die Länge von bis zu 3cm, ebenso verfärbt sich der Hinterleib, je nach Blut welches das Insekt aus dem Opfer gesogen hat, meistens, etwas durch das grau abgestumpft, leicht rot. Direkt hinter der Abtrennung zwischen Kopfstück und Hinterleib sitzt das erste von 4 Beinpaaren, die nach hinten gesäumt weiterverlaufen, und trotz vollgesogenem Körper noch immer ein schwerfälliges Fortbewegen ermöglichen. Ist der Magen leer, so bewegen sie sich in Relation zu ihrem kleinen Körper sehr schnell fort.
    Man kann nicht sagen, dass Seelenfresser Humanoiden gegenüber aggressiv sind, dafür wählen sie ihre Beute viel zu ungezielt aus, viel mehr sind sie rein instinktgesteuert und beißen sich an allem fest dem sie habhaft werden können.
    In einem kompletten Lebenszyklus einer Zecke saugt sich das Tier insgesamt nur 4 mal mit Blut voll, sollte es nicht vorher irgendwie getötet werden, und zwar in allen 4 Lebenszyklen ein mal. Zwischen jeder Nahrungsaufnahme liegt ein Mehrstündiger Prozess der Häutung, und natürlich der Nahrungsfindung. Der erste Status ist direkt nach dem Schlüpfen erreicht. Die jungen Larven suchen sich einen Wirt, saugen sich fest, wachsen, häuten sich, und gehen aus der Schale im ersten Nymphenstadium hervor – dieser Prozess wiederholt sich im ersten und zweiten Nymphenstadium, wie auch im Stadium des Erwachsenen Tieres, bei letzterem mit Ausnahme des Punktes der Häutung. Hat sich das Erwachsene Männchen vollgesogen lässt es sich vom momentanen Wirt fallen, und sucht sich ein befruchtbares Weibchen. Kurz nach der Befruchtung stirbt das Männchen, das Weibchen erst direkt nach der Eiablage, welche möglichst an geschützten Stellen vollzogen wird. Aus einer Eiablage entspringen bis zu 2000 Jungtiere von denen nur ca. die Hälfte den ersten Lebensabschnitt übersteht. Am ende des vierten Lebensabschnitts lebt nur noch etwa ein sechzehntel, dies reicht jedoch im Normalfall um den Fortbestand zu sichern.

    Die Nahrungsfindung dieser Insektoiden ist recht willkürlich. Hierzu platziert sich ein solches Tier hauptsächlich in hohen Gräsern, oder anderen pflanzlichen Gewächsen, angeblich können sie sich sogar von niedrigen Bäumen oder Büschen fallen lassen und so ihr Opfer erreichen, „beobachtet“ hat sie dabei jedoch noch keiner, und setzten sich von dort aus an ihrem Opfer fest. Haben sie erst mal ein Opfer erreicht suchen sie sich eine geeignete Stelle, meistens sind diese unter Fell, Kleidung, oder Rüstung verborgen, und beginnen dann sich „festzusaugen“. Hierbei ritzen sie zuerst mit den Beißwerkzeugen neben dem Saugrüssel die Haut des Beutetieres auf, und stecken dann den Saugrüssel in die Wunde, wo sie ihn bis zur Hälfte im Fleisch des Wesens versenken. Ist der Saugrüssel in Position injiziert die Zecke ein Sekret in die Wunde, welches für die meisten Humanoiden hochgradig gefährlich ist, und unter anderem folgende Effekte (mit Sicherheit) erzielt:
    - Die Blutgerinnung wird Zeitweise stark gehemmt , sodass das Insekt so lange wie möglich Blut saugen kann.
    - Ein Klebstoff im Speichel verhindert, dass der Saugrüssel einfach aus dem Opfer herausrutscht.
    - Ein Betäubungsmittel sorgt dafür, dass die befallene Kreatur nichts von dem Stich mitbekommt.
    - Ein Toxin, löst bei den meisten Humanoiden einen mehrstündigen Rausch aus, gepaart mit schrecklichen Wahnvorstellungen und ähnlichem – nicht selten bleiben manche Humanoide in dieser Horrorwelt „stecken“, und werden unempfindliche für Reize durch die reale Welt.
    Mögliche andere Wirkungsweisen sind diverse Wundkrankheiten und Vergiftungen, welche durch Erreger im Speichel ausgelöst werden. Teilweise können auch diese Erkrankungen tödlich enden, sollte nicht genügend gegen sie vorgegangen werden.

    Ist der Name Seelenfresser zwar anfangs irreführend hat dieser doch einen Hintergrund, welcher auf den Rauschzustand zurückzuführen ist welchen diese Tiere zurücklassen. Die Opfer, welche in der Wahnvorstellung gefangen bleiben sind kaum noch zu Regungen fähig, und reden können sie gar nicht mehr, und das, während sie vorher im Rausch meistens wie am Spieß geschrieen haben. Da über eine lange Zeit keine Erklärung für solche Zwischenfälle gefunden werden konnte schlossen die meisten Lebewesen darauf, dass ein unsichtbarer Dämon die Seele aus dem Leib des Opfers gesaugt haben muss: Ein Seelenfresser. Mittlerweile ist der Übeltäter zwar enttarnt, ist aber dennoch verhasst bei den meisten Völkern, da sich seine Wirkungsweise kaum verändert hat, denn nur die wenigsten Humanoiden sind gegen das Toxin immun, oder resistent.


    Änderungen kommen mit der weiteren Entwicklung des Settings.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Brokknar - 31.08.2011, 15:50


    Ghormen
    Magisches Wesen

    Die Wesenheit Ghormen wird hauptsächlich dadurch bestimmt, dass sie einen Aggregatzustand zwischen gasförmig und fest angenommen hat, wobei die feste Form nur unwesentlich auffällt, eine Berührung fühlt sich etwa so an, wie ein Gang durch feinen Nieselregen, nur das man nicht von Tröpfchen berieselt wird, sondern sich eine Art Film auf die Haut legt. Von wilder Magie zusammengehalten und einer unnatürlichen Intelligenz beseelt sind diese Wesen größtenteils auf natürlichem Wege entstanden, sind jedoch auch schon bei fehlgeschlagenen Experimenten erschaffen worden. Das eigentliche Aussehen dieser Kreaturen beschränkt sich auf eine Art halbdurchsichtige Wolke, die sich gen Zentrum weiter verdichtet und in einem bezaubernden Licht erschimmert, je nach Entstehungsort kann ein ganzes Farbenspektakel, oder auch eine einfarbige Kreatur entstehen. Bei natürlichen Ghormen ist Einfarbigkeit jedoch viel häufiger anzutreffen, da nur selten mehrere verschiedenfarbige Stoffe in der Luft umher wabern, denn die Farbe des Materials, welches bei der Erschaffung absorbiert wird, entscheidet über die zukünftige Farblichkeit. So kann es vorkommen, dass man in einer Stadt nahe eines Alchemielabores ein in allen Farben des Regenbogen schillerndes Ghormen antreffen kann, während einem im Wald ein rein moosgrünes Wesen begegnet. Ebenso muss der aufgenommene Stoff nicht unbedingt als eine Art Gas in der Luft umher schweben, auch Feststoffe können absorbiert werden, was jedoch ein ungleich höheres Maß an Energie benötigt, damit ein solches Lebewesen entsteht. Über die Bewegung der Ghormen wirkt spekuliert, dass die natürliche Magie, welche ihnen innewohnt, dafür sorgt, dass sie levitieren, und gezielt an ausgesuchte Orte schweben können.
    Über die Größe von Ghormen ist nicht viel zu erzählen, eigentlich nur folgendes: die Masse des aufgenommenen Materials entscheidet über die Ursprungsgröße des neu entstehenden Ghormens, im folgenden Leben kann die Kreatur jedoch noch wachsen.
    Ghormen können eigentlich überall entstehen wo eine nahe Leylinie oder ein Nexus liegt, eine solche Erschaffung ist jedoch im Allgemeinen Zufall, weswegen die Anzahl aktiver Ghormen meist begrenzt ist, nicht zuletzt wegen ihres Sozialverhaltens, sind aber durch ihr potentiell überall mögliches Auftauchen eigentlich auch überall bekannt.

    Ghormen verhallten sich im Allgemeinen eher ziellos, schweben durch die Luft, und scheinen nur ein atemberaubendes Farbenspiel dazubieten, jedoch sind sie nicht dumm, oder auch nur ansatzweise so unbeholfen wie man denken könnte. Mit ihrer Art Lebewesen verzaubernd nähern sie sich dem potentiellen Opfer, und sobald dieses zu weit in das Ghormen eingedrungen ist beginnt es seine „Nahrung“ aufzunehmen. Wie dieser Prozess genau von statten geht ist nicht bekannt, vermutet wird jedoch eine auf Magie zurückzuführende Verdauungsform, bei welcher der Körper des Opfers in Energie umgewandelt und aufgenommen wird, wobei dieser Prozess nicht all zu schnell geschieht, man soll jedoch keine Schmerzen spüren können, weswegen bereits verzauberte Kreaturen nichts von ihrem Schicksal merken können. Zurück bleiben meist nur Klamotten, und vereinzelte Knochen, falls ein Körperteil nicht komplett in der Wolke gefangen war. Da sich der Körper gen Zentrum immer weiter verdichtet, bis dieser in der Mitte völlig undurchdringlich ist geht man davon aus, dass dort eine Art Gehirn sitzt, feststellen konnte man dies jedoch noch nicht. Ein Ghormen scheint jegliche Energie in mehr Größe umzuwandeln, denn umso mehr Beute ein Ghormen erreichen kann, desto größer wird dieser. Man weis nicht wie groß Ghormen werden können, denn ein gefährlicher Ghormen wird so schnell wie möglich von Magiern zerrissen, durch einen Unfall entstandene Ghormen sogar direkt, aber laut einem Mythos soll ein Ghormen unendlich groß werden können, bis er die ganze Welt zersetzen kann. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage wird angezweifelt, bei irgendeinem Lebewesen trifft ein Ghormen immer auf seine Grenzen.

    Das Sozialverhalten eines Ghormen ist nicht vorhanden. Begegnen sich zwei dieser Wesen, so schweben sie zielstrebig aufeinander zu und versuchen jeweils die Energie des anderen aufzunehmen. Hier gibt es keine Möglichkeit zu „schummeln“, am Ende gewinnt immer der Ghormen, welcher schon von Grund auf mehr Energie sammeln konnte, und am Ende des Kampfes geht der siegende Ghormen gestärkt und gewachsen aus dem Kampf hervor. Fortpflanzung gibt es auch keine. Ghormen paaren sich nicht, sie werden erschaffen, von wilder Magie, oder wie bereits erwähnt durch Magier.
    Im Normalfall sind Ghormen auch bei allen Lebewesen verhasst, schon allein deswegen, weil sie mit ihrem Farbenspiel vor allem Kinder verzaubern können, wodurch diese leichte Beute sind. So ziehen sie nur zu schnell einen ungezügelten Hass auf sich. Findet man einen Ghormen, so wird dieser im Normalfall vernichtet, und nicht zuletzt deshalb halten sich die meisten Ghormen von Menschen und deren Siedlungen fern, was ebenso ein weiteres Anzeichen ihrer Intelligenz ist.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 31.08.2011, 18:02


    Todeslibelle
    Todesliebellen sind häufig an größeren Teichen und Seen anzutreffen. Sie sind wesentlich größer als normale Libellen, werden bis zu fünfzig Zentimeter lang. Sie sondern außerdem ein sehr starkes Gift ab, das tödlich genug ist, um einen ausgewachsenen Menschen in Sekunden zu töten. Ihre Ernährung beinhaltet alles Fleischliche, was sich ihrem Gewässer nähert. Todeslibellen leben stets für sich und stehen in Konkurrenz zu ihren Artgenossen. Sie töten und fressen alles, was sich ihrem Gewässer nähert und dank ihres Giftes triumphieren sie über jeden noch so großen Gegner.
    Sie legen jeden Frühling ihre zahlreichen Eier am Grund des jeweiligen Gewässers ab. Nach vier Wochen schlüpfen die Larven und entwickeln sich innerhalb von drei Monaten zu ausgewachsenen Libellen. Todeslibellen werden zwei bis drei Jahre alt fliegen auch schon mal zu einem anderen See, wenn der Eigene zu wenig Nahrung oder zu viele andere Todeslibellen beinhaltet.

    angenommen



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Brokknar - 01.09.2011, 17:46


    @ Basol: Sie leben in Konkurenz zu ihren Artgenossen und fressen alles was sich ihrem Gewässer nähert. Nun meine Frage: töten und fressen Todeslibellen sich auch gegenseitig? Und wenn ja, ist dann eine Abwanderung bei zu vielen Todeslibellen nicht sinnlos? Kurz gesagt ist das doch einfach ein Futterübermaß und ziemlich paradisisch für ein Raubtier. Btw: Es klingt im Allgemeinen so als hätten diese Libellen keine wirklichen Feinde, aber gut, das liegt wohl hauptsächlich im Mangel an potentiell feindlichen Kreaturen begründet^^

    Ansonsten mag ich Libellen, und joar... ich würd sagen das is nen klassisches Fantasy-Konzept, so vergrößerte Tiere/Insekten^^



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 01.09.2011, 18:56


    Naja, eigentlich hatte ich vor, dass sie sich gegenseitig fressen können. Wenn zu viele da sind, ist es eben schwieriger für die Individuen, weshalb sie in weniger besiedelten Seen besser zurechtkommen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 01.09.2011, 19:16


    Natürliche Feinde wären logischer ... Innerartlicher Kannibalismus ist selten und dann meist nur an Jungtieren ... lieber die Nummern kürzen und implizieren/implementieren, dass etwas die Dinger frisst ...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 01.09.2011, 19:18


    Ich habe niemals ausgeschlossen, dass es natürliche Feinde für die Libellen gibt. Nur muss sie eben jemand schreiben...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 01.09.2011, 19:19


    Oder sie werden impliziert - alles hat seinen natürlichen Feind. Bis auf Spitzenprädatoren, zu denen gehören Insekten aber nicht : P



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 01.09.2011, 19:49


    Basol hat folgendes geschrieben: Ich habe niemals ausgeschlossen, dass es natürliche Feinde für die Libellen gibt. Nur muss sie eben jemand schreiben...

    Warmonger hat folgendes geschrieben: Oder sie werden impliziert - alles hat seinen natürlichen Feind. Bis auf Spitzenprädatoren, zu denen gehören Insekten aber nicht : P

    Wo genau ist dann eigentlich noch euer Problem. Ganz offensichtlich gibt es natürliche Feinde. Aber die müssen hier wirklich nicht erwähnt werden. Im Umkehrschluss kann natürlich im Konzept des Feindes erwähnt werden, dass er Todeslibellen frisst.
    Von mir aus geht das Konzept für Todeslibellen so wie es ist vollkommen in Ordnung und muss nicht mehr weiter überarbeitet werden.
    Ebenso gehen deine vorherigen Konzepte jetzt nach der Überarbeitung in Ordnung, Basol. Selbiges gilt für die Konzepte von Lias (in beiden Posts). Ich denke, die können wir als abgeschlossen betrachten, es sei denn, es kommt noch weitere Kritik.
    ich würde euch trotzdem bitten, sie noch nicht in den Ergebnisthread zu posten. Ich würde gerne erst hier drin alles sammeln und dann die fertigen Konzepte im Ergebnisthread in sinnvoller Ordnung nieder schreiben - etwa unterteilt nach Klasse / Stamm oder vielleicht auch gemäß der Klassifizierung, die ja primär ihre potentielle Gefahr beinhält.

    Brokknar, deine Konzepte habe ich leider noch nicht alle gelesen. Das ist einfach ein wenig... viel. Kritik kommt aber noch. :wink:



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 01.09.2011, 21:20


    Auf Vicatis Wunsch wurden die Einhörner geändert.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 01.09.2011, 21:53


    Wie wäre es, wenn die Kreaturen nach Lebensraum sortiert werden? Das macht für eine MSG am meisten Sinn, wenn der Charakter grade wo ist, schaut man halt mal eben nach, was für Viechzeug dort so rumkreuchen kann und hat alles beeinander.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 01.09.2011, 22:02


    Nach einer witzigen Diskussion mit Lias und Basol habe ich mich entschieden, dieses Geschöpf hier zu schreiben.

    Gloriel
    Magisches Geschöpf

    Gloriel sind magische Geschöpfe, die rein äusserlich Einhörnern ähneln. Auch sie haben einen Pferdekörper, allerdings noch gut einen halben Meter grösser, und tragen ein sich um sich selbst windendes Horn auf der Stirn, das bei dieser Rasse ausnahmslos hellweiss leuchtet. Doch im Gegensatz zu den erhaben aussehenden Einhörnern haben Gloriel ein filziges, pinkes Fell. Schweif und Mähne sind ebenfalls pink, allerdings von einem helleren Farbton. Die Augen sind sehr gross und die Pupille wirkt fast menschlich, ist aber von einer goldenen Farbe, die diesen seltsamen Geschöpfen trotzdem noch eine gewisse Würde verleihen.
    Die magischen Fähigkeiten der Gloriel sind indes beeindruckend. Sie sind unsterblich und wie bei allen magischen Geschöpfen sind sie äusserst zäh. Durch die Magie in ihren Hufen können sie schneller als Einhörner rennen und durch die Berührung ihres Horns können sie alte Wunden wieder öffnen. Wenn das Horn längere Zeit mit einem Lebewesen in Berührung bleibt, saugt das Gloriel ausserdem langsam Magie und Leben aus diesem heraus. Von dieser leben die Gloriel und sie können erstaunlich lange von einer recht geringen Menge Lebensenergie zerren.
    Die bevorzugte Beute der Gloriel sind Einhörner. Von deren Lebenskraft können sie extrem lange leben. Deshalb befindet sich in Wäldern, in denen Einhörner zu finden sind, auch fast immer ein Gloriel. Wie diese Wesen entstanden sind, weiss niemand, manche sagen, sie seien von Magie pervertierte Einhörner, andere sagen, sie seien einfach der natürliche Feind des Einhorns und gemeinsam mit diesem in grauer Vorzeit entstanden. Jedenfalls sind sie nicht gerne gesehen, denn wenn sie gerade keine Einhörner jagen, saugen Gloriel auch andere Wesen, zum Beispiel Menschen, aus.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 01.09.2011, 22:04


    WAAAAH! Du hast es wirklich getan oO !
    Nalim wird Luftsprünge machen!



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 01.09.2011, 22:08


    Lias hat folgendes geschrieben: Wie wäre es, wenn die Kreaturen nach Lebensraum sortiert werden? Das macht für eine MSG am meisten Sinn, wenn der Charakter grade wo ist, schaut man halt mal eben nach, was für Viechzeug dort so rumkreuchen kann und hat alles beeinander.

    Wenn wir genug haben, sicher :D

    Was die Gloriel angeht - klingen wie ein Witz, tbh. Zumindest das pink und das Schielen könnten gehen ohne dass ihm jemand nachweinen würde, denke ich Oo



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 01.09.2011, 22:11


    Lias schreibt eine Tierart, die darauf ausgelegt ist, die Dinger zu jagen und brutal zu töten, Monger :twisted: :twisted: :twisted:



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 01.09.2011, 22:13


    Warmonger hat folgendes geschrieben: Lias hat folgendes geschrieben: Wie wäre es, wenn die Kreaturen nach Lebensraum sortiert werden? Das macht für eine MSG am meisten Sinn, wenn der Charakter grade wo ist, schaut man halt mal eben nach, was für Viechzeug dort so rumkreuchen kann und hat alles beeinander.

    Wenn wir genug haben, sicher :D

    Was die Gloriel angeht - klingen wie ein Witz, tbh. Zumindest das pink und das Schielen könnten gehen ohne dass ihm jemand nachweinen würde, denke ich Oo

    Natürlich sind sie ein Witz. Muss denn alles bierernst sein? Ausserdem hat Basol schon schwarze Einhörner und pink ist wunderbar skurill.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 01.09.2011, 22:13


    Das tut der Lias. Wobei es eher gegen magische Geschöpfe allgemein und dieses im speziellen sein wird.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 01.09.2011, 22:29


    Wüstengeister
    Wüstengeister sind humanoide Elementare, die man hauptsächlich in der Wüste antrifft und über deren Entstehung und Lebensweise man nur sehr wenig bis gar nichts weiss. Zu dieser Kategorie gehören Afriten, Mariden, Laguren und Dschinn.

    Afriten

    Afriten, auch Feuergeister genannt, sind die wohl bekanntesten der Wüstengeister, auch wenn diese Bekanntheit nicht gerade positiv ist. Ein Afrit ist gut und gerne zwei Meter zwanzig gross, muskelbepackt und hat glutrote Haut, die mit schwarzen Flammentätowierungen übersät ist. Sie haben am ganzen Körper keine Haare und die Augen glühen wie zwei Kohlenstücke. Unterhalb des Torsos besteht ihr Körper aus einer einzelnen, gewaltigen Stichflamme.
    Ihre Bekanntheit haben die Feuergeister ihrer Aggressivität und Zerstörungslust zu verdanken. Oft kommt es vor, dass sie durch die Wüste reisende Karawanen anhalten, verspotten und dann zerstören, wobei sie auch vor Frauen und Kinder nicht Halt machen. Deshalb werden sie meist gefürchtet und Karawanen müssen von teuren Wachmännern begleitet werden.
    Wenn die Afriten angreifen, werden ihre Hände von Flammen umgeben, mit denen sie Flammenstösse und Feuerstrahlen verschiessen und Dinge in Flammen aufgehen lassen können. Ausserdem können sie jederzeit eine astrale Form annehmen und in Sekundenschnelle überall hinreisen, wo es sehr heiss ist.
    Wem es aber gelingt, einen Afriten zu retten, zum Beispiel vor einem Mariden, den Erzfeinden der Afriten, oder vor einer zu starken Söldnergruppe, den wird der Afrit sein Leben lang begleiten und ihn vor allen Gefahren schützen. Ansonsten sind sie Einzelgänger und ein Revierkampf zwischen zwei Afriten ist eine brenzlige Angelegenheit.

    Mariden

    Mariden, auch Glasgeister genannt, sind, im Gegensatz zu Afriten, meistens friedlich. Sie haben silberne Haut, weiss glühende Augen und einen – im Gegensatz zu den äusserst muskulösen Afriten - korpulenten Körper, der mit weissen Runenzeichnungen übersät. Die meisten haben einen geschorenen Schädel, allerdings lassen sie meist ein im Nacken zusammengebundenes, schwarzes Zöpfchen übrig.
    Anzutreffen sind Mariden oft bei Glas, das in der Wüste durch Magie oder einen Kometeneinschlag entstanden ist. Sie bewachen dieses meist in Gruppen von bis zu zwanzig Mariden und sind für gewöhnlich freundlich, ausser man ist ein Afriten oder versucht, das Glas zu stehlen – oder nur anzufassen. Dann werden sie aggressiv und greifen mit ihrer rätselhaften Glasmagie an, die sich entweder in durchscheinenden Strahlen oder sich aus dem Boden bohrende Glassplitter zeigt. Auch durch die Luft sausende Glasscherben und Dinge, wie Schwerter oder Seile aus purem oder zusammengesetztem Glas sind nicht ungewöhnlich. Allerdings können sie diese Magie nur in der Nähe von Glas wirken, weshalb es ratsam ist sich so schnell wie möglich von den Mariden zu entfernen, da sie einem nicht allzu weit folgen werden.
    Es soll Wesen gegeben haben, denen die Mariden ihre Glasmagie beigebracht haben sollen, nachdem sie sich irgendwie bei diesen verschuldet hatten. Ob das tatsächlich wahr ist und ob es noch solche Glasmagier gibt, ist nicht bekannt.


    Laguren

    Laguren, auch Sandgeister genannt, sind die wohl häufigsten, aber auch friedfertigsten der Wüstengeister. Sie bestehen aus herumgewirbeltem Sand, den sie durch ihre Magie kontrollieren und nach ihrem Willen formen können. Meist stellen sie junge Mädchen oder Männer oder alte Männer dar. Diese Formen sind aber von Lagur zu Lagur verschieden.
    Laguren kann man eigentlich überall antreffen. Wüstenreisende berichten immer wieder von über die Dünen tanzende Sandmädchen oder plötzlich auftauchende Sandmänner, die ihnen den Weg weisen. Oft retten Laguren auch Karawanen vor oder aus Sandstürmen und warnen sie vor kämpfenden Elementaren oder ähnlichem. Allerdings hat man noch nie einen Laguren kämpfen oder sprechen sehen. Wenn jemand sie anzugreifen versucht, hört man nur das einzige Geräusch, das Laguren von sich geben. Ein leises, ätherisches Lachen, während die Klinge einfach durch den Körper hindurchrutscht. Töten kann man einen Laguren nur, wenn man ihn mit magischen Fesseln festhält und ebenfalls mit Magie vernichtet.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 02.09.2011, 10:02


    So, Brokknar, jetzt bin ich auch durch deine - zugegebenermaßen recht umfangreichen - Ideen durch.

    Zu den Reißmäulern: im Grunde ist hier wenig auszusetzen. Die Klassifizierung sollte vermutlich in Monster geändert werden, denn sie sind keine Dämonen nach unserer bisherigen Dämonendefinition, die Dämonen nicht als magisch korrumpierte Wesen sieht. Eventuell könntest du noch ein wenig detaillierter beschreiben wie das Maul aufklappt, ich habe da so meine Probleme, mir das vorzustellen. Sind das drei gleich große Teile oder teilt sich Ober- oder Unterkiefer einfach noch mal in der Horizontalen? Und falls es symmetrisch ist, wo verlaufen dann die Spalten? Durchs Kinn oder durch die Schnauze?

    Zu den Schattengrundlauerern: ebenfalls sehr schön. Was mich noch interessiert wäre, wie genau die Mäuler aufgebaut sind. Offenbar haben sie ja ganz normale Raubtiermäuler statt den spinnenüblichen Mandibeln. Oder haben sie die noch zusätzlich?
    Und du müsstest entweder die Bur'ey wieder schreiben oder den Absatz über sie raus nehmen.

    Zu den Seelenfressern: du wirst keine gemäßigten Klimazonen finden, in denen es auch im Winter über 20°C hat. Das findest du bestenfalls in den Tropen. Ansonsten passt auch dieses Konzept.

    Zu den Ghormen: da sie ja formlos sind und dementsprechend keine Beine o.ä. haben würde mich noch interessieren, wie sie sich fortbewegen, vor allem auch wie schnell. Außerdem müsste man noch die Entstehung spezifizieren: da sie auf magische Art und Weise entstehen kann das definitiv nicht überall sein. Entweder an einer freiliegenden Leylinie oder über einem Nexus oder eben durch magische Experimente, aber nicht überall.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Brokknar - 02.09.2011, 14:41


    Zu den Reißmäulern: Den Mund betreffend hab ich mir ein Vorbild genommen, ich such gleich nen Bild raus und editier es rein. Und Klassifizierung wird geändert.

    Bild:

    So in etwa sollte der Mund aussehen, nur sollte der obere Teil des Maules nicht so weit aufgespalten sein, damit die Augen nicht so weit abstehen müssen um Sicht zu gewähren. Der prägendste Maulteil wäre also der Unterkiefer. Ansonsten kann man sich da noch ein paar mehr Zähne reindenken, und ansonsten gilt: Nur das Maul ist das, was ich von dem Viech haben will.

    Zu Den Schattengrundlern: Da sie ein Raubtierleben führen habe ich mir gedacht, dass sich deren Münder direkt an ein solches Leben angepasst haben. Sie haben ja noch die typischen Giftzähne, aber ihre Mäuler sind Zähnebewert. Soll heißen, dass sie mit ihrem Gebiss die Nahrung soweit zerkleinern, dass sie schnell geschluckt gut durch das vorderste Körpersigment passen. Und Bur'ey werden vermutlich raustgenommen, dass ihr Fleisch giftig ist lass ich hingegen drinnen.

    Zu den Seelenfressern: Olol, da steht ja echt 20° :O Das sollte glaub ich mal ein -20° werden, da die Viecher zu dieser Zeit an Kälte sterben würden. Mein Fehler^^

    Zu den Ghormen: Ich dachte da an natürliche Levitation, so als natürlich magische Begabung, werd ich wohl mal reineditieren.
    Zur Entstehung: Ich denke der Entstehungsort (soll heißen Leylinie oder Nexus) wird, zusammen mit der Masse des absorbierten Materials, über die Ursprungsgröße des Ghormen entscheiden, und somit ein auftreten in der Nähe von Leylinien, oder Nexi (Plural von Nexus?) ermöglichen, was ja, wenn ich das richtig verstehe, an so ziemlich jedem Ort sein kann, da sich durch wohl jedes Gebiet Leylinien schlängeln. So würde ich es vorerst editieren, wenn es keine Einwände gibt.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 02.09.2011, 14:43


    Nexûs ist der korrekte Plural - der Einfachheit halber wohl eher Nexus.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Brokknar - 02.09.2011, 16:21


    Ich glaub ich hab jetzt die ersten Ungereimtheiten aufpoliert, mal sehen ob dazu noch was angemerkt wird, oder ob noch etwas neues dazu kommt.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 02.09.2011, 22:49


    An den Elementaren habe ich nichts auszusetzen, nur ein paar Fragen zu den Dschinn:
    Können sie auch so was wie Tote auferwecken oder Leben retten und man muss dann sterben?
    Wer kann sich alles was wünschen? Der, der einen Dschinn befreit oder jeder Beliebige, der einen trifft?
    Werden sie gezielt versiegelt, weil sie als zu gefährlich angesehen werden oder ist das einfach Zufall, dass ein Dschinn versiegelt wird?



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 02.09.2011, 23:02


    Basol hat folgendes geschrieben: An den Elementaren habe ich nichts auszusetzen, nur ein paar Fragen zu den Dschinn:
    Können sie auch so was wie Tote auferwecken oder Leben retten und man muss dann sterben?
    Wer kann sich alles was wünschen? Der, der einen Dschinn befreit oder jeder Beliebige, der einen trifft?
    Werden sie gezielt versiegelt, weil sie als zu gefährlich angesehen werden oder ist das einfach Zufall, dass ein Dschinn versiegelt wird?

    Um einen Toten aufzuwecken, muss man den Körper mit Leben füllen udn de Geist wiederherstellen. Da das mehr Lebensenergie benötigt, als ein Lebender haben kann, ist es nicht möglich.
    Nur wer einen befreit, bekommt Wünsche, ansonsten kannst du sie ja auch gar nicht erkennen (Stichwort Getaltwandler).
    Sie werden eher zufällig versiegelt.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 03.09.2011, 00:09


    @Brokknar: ich war mal so frei und habe eine etwas detailliere Beschreibung der Kiefer der Reissmäuler eingefügt um das, was du mit dem Bild verdeutlicht hast, auch noch in Textform zu fassen. Ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel.
    Mir ist außerdem noch ein Kritikpunkt zu den Seelenfressern eingefallen. Ihre Fortpflanzungsrate ist doch recht krass. Wenn jedes sich fortpflanzende Weibchen zu zweihundert Jungtieren führt, die sich ebenfalls fortpflanzen können, dann wächst die Population in wahnsinnig kurzer Zeit ins Unendliche. Selbst dann, wenn nur ein Bruchteil der geschlechtsreifen Tiere tatsächlich zur Fortpflanzung kommt. Ich würde den Anteil der Tiere, die das Erwachsenenalter erreichen, nochmal deutlich runter brechen. Auf ein achtel oder besser auf ein sechzehntel. Das erscheint mir realistischer...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 03.09.2011, 00:43


    Zitat: Mir ist außerdem noch ein Kritikpunkt zu den Seelenfressern eingefallen. Ihre Fortpflanzungsrate ist doch recht krass. Wenn jedes sich fortpflanzende Weibchen zu zweihundert Jungtieren führt, die sich ebenfalls fortpflanzen können, dann wächst die Population in wahnsinnig kurzer Zeit ins Unendliche.

    Also wenn das mich mal nicht an die ursprüngliche Fassung meiner Spinnen erinnert :mrgreen:



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Brokknar - 03.09.2011, 10:28


    Geht in Ordnung, mir selbst war irgendwie nicht eingefallen wie ich das Maul hätte besser beschreiben können, so einfach isses mir irgendwie nicht eingefallen^^
    Ich werd die Seelenfresser-Rate drosseln.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 03.09.2011, 15:20


    Magische Kreaturen:

    Leyjäger:
    Welches perverse Genie auch immer die Leyjäger in einem verrauchten Labor erschaffen hat, er oder sie hat eine perfekte Waffe gegen alles Magische auf die Welt gebracht. Während die grundlegende Körperform wohl die eines Luchses ist, eines 1,5m großen Luchses, wohlgemerkt, so kann man doch nicht von einem Körper reden. Leyjäger sind körperlos. Ihre Gestalt formt sich aus Magie, die sich in einem weißen Glühen äußert, dass die Gestalt zusammenhält. An den Schultern, auf dem Kopf und am Hinterleib hingegen tragen die Leyjäger eine silbrige Rüstung, die auch beim Tod zurückbleibt.
    Wirklich sterben können Leyjäger nicht. Man kann ihre Essenz nur derart beschädigen, dass sie sich zurückziehen müssen. Der verwundete Leyjäger sucht dann einen Nexus auf, an dem es seine Essenz regeneriert. Danach ist der Leyjäger wieder voll einsatzfähig.
    Einen Leyjäger zum Rückzug zu zwingen ist allerdings sehr schwer. Sie besitzen eine Immunität gegen jegliche Art von Magie. Versuche ihnen die Magie auszusaugen kehren sie einfach direkt um. Zudem sind sie fast immun gegen jede Art physischen Schadens, jediglich nichtmagisches Feuer, Silber und Mithril erweisen sich ihnen gegenüber als abschreckend/verletzend.
    Ein weiteres Schrecknis dieser Wesen ist, dass sie die Leylinienreise beherrschen, natürlich nur in der Nähe von Leylinien. Wobei man anmerken muss, das Leyjäger nur magische Wesen, Magieanwender oder Personen mit verzauberten Gegenständen angreifen. Während magische Wesen und Magieanwender getötet werden, reicht es den Leyjägern magische Gegenstände einfach nur zu zerstören, indem sie die ihnen innewohnende Magie vernichten.
    Insgesamt beläuft sich die Zahl der Leyjäger auf ungefähr zehn. Sie ist stabil, da die Leyjäger keine Möglichkeit haben sich zu vermehren oder zu sterben.
    Ein Leyjäger durchstreift die Welt nach magischen Wesen und Magieanwendern. Nehmen sie einmal Witterung auf, verfolgen sie dieses bestimmte Opfer ungeachtet alles anderen bis zu dessen Tod. Erst, wenn das Opfer tot ist, sei es durch den Leyjäger oder eine andere Art von Tod, sucht der der Jäger ein neues Opfer.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 05.09.2011, 22:24


    Schreckenskraken
    Schreckenskraken sind riesige Tintenfische, welche mindestens 20 Meter groß sind. Es wurden aber auch schon Exemplare mit über 40 Meter Größe gefunden und es ist nicht ausgeschlossen, dass es noch Größere gibt. Die Schreckenskraken haben acht Arme, welche tödliche, hochätzende Säure ausstoßen, die jegliche Beutetiere oder Angreife, seien sie noch so groß, töten. Ist die Beute erstmal geschwächt, wickeln sich die Tentakel um das Tier und es wird gefressen.
    Die Schreckenskraken hausen in den tiefsten Tiefen der Tiefsee und suchen Schutz in der dortigen Dunkelheit. Ihre Sinne sind an ein Leben ohne Licht perfekt angepasst und ihnen entgehen keine Beutetiere, so leise sie auch sind. Schrckenskraken legen Eier von einem Meter Größe, aber nur einmal im Jahr und drei bis fünf Eier pro Gelege. Dieses wird besonders geschützt und auch nach der Geburt wird sich um die Jungtiere von der Mutter gekümmert, bis diese die Hälfte der Erwachsenengröße erreicht haben.
    Schreckenskraken können bis zu dreißig Jahren leben und haben wenige Fressfeinde. Sie sind in der der gesamten Tiefsee vertreten und ziemlich weit oben in der Nahrungskette, wobei es nicht viele von ihnen gibt und sie relativ weitgefächert verteilt sind.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 06.09.2011, 13:29


    So, dann mal wieder ein Schwung Kritik zu dem, was sich in letzter Zeit an Konzepten angehäuft hat und auf die ich noch nicht eingegangen bin.

    - Gloriel: gut, sie sind ein humoristisches Element, das ist klar und insofern darf man wohl nicht allzu streng sein. Ich nehme auch nicht an, dass ich irgendwen der Beteiligten überreden kann, die äußere Erscheinung noch abzuändern, auch wenn ich eine derartz auffällige Fellfärbung für ein Raubtier für äußerst unangemessen halte. Was mir hingegen auffällt ist, dass sie zwar ein Raubtiergebiss haben, aber offenbar gar kein Fleisch verzehren. Wozu haben sie das dann? Desweiteren stellt sich mir die Frage, wie genau sie jagen. Ihre Opfer werden kaum still da stehen während die Gloriel sie mit dem Horn aussaugen. Spießen sie sie dazu auf?

    - Wüstengeister: im Großen und Ganzen finde ich sie ganz in Ordnung, wobei mich ein wenig irritiert, dass sie Kleidung tragen. Aus was besteht die? Handwerk scheinen sie ja alle nicht zu betreiben. Dann stellt sich bei allen Geistern abgesehen von den Laguren die Frage, aus was sie selbst bestehen.
    Die Treue der Afriten zu einem Retter passt meiner Meinung nach nicht wirklich zu ihrem sonstigen Temperament. Zumal dieses wohl kaum dazu beiträgt, dass irgendwer sie retten wolllen würde. Ihre Hitzereisefähigkeit finde ich arg mächtig. Die müsste gegebenenfalls nochmal überarbeitet werden.
    Mit den Dschinn kann ich mich irgendwie nur wenig anfreunden. Einerseits, weil sie doch arg abgedroschen sind, andererseits, weil ihre Wunschmagie dem Prinzip der Leymagie widerspricht. Eventuell müsste man hier diskutieren, ob man sie in dieser Form wirklich drin haben will.

    - Leyjäger: da fehlt mir noch ein bisschen was über ihr Jagdverhalten. Suchen sie gezielt nach Magiewirkern? Auch über die Leylinien, über die sie reisen, hinweg? Oder greifen sie nur an, wenn sie zufällig einen Magiewirker treffen? Außerdem würde ich die Leylinienreisefähigkeit so beschränken, dass sie wie bei den Mondschattn funktioniert und sie nicht überall auftauchen können.

    - Teufelskraken: Eigentlich ganz in Ordnung, da gibt es wenig dran auszusetzen. Vermutlich stellen sie eine recht große Konkurrent für die Gewaltenbringer dar, die ja eine ähnliche Rolle einnehmen. Aber über die würde ich sowieso nochmal ganz gern reden...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 06.09.2011, 14:18


    Zu den Gloriel muss ich nichts sagen, das hatten wir ja schließlich im Chat schon wunderbar ausgesponnen.

    Die Geister gefallen mir ausnehmen gut. Alle bieten reichlich Platz für Schabernack und sind eben keine hirnlosen Diener.

    Bei den Teufelskraken möchte ich den Vorschlag machen, den Namen vorerst zu ändern. Ohne Teufel macht es keinen Sinn ein großes, böses Tier so zu bezeichnen. Wird oft ignoriert, aber deswegen müssen wir das ja nicht auch machen. Vielleicht einfach abwarten, bis die Religion steht? Da wird sich bestimmt irgendein böser Gott finden, der passt.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 06.09.2011, 16:41


    Dämonskraken? :P



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 06.09.2011, 16:48


    Riesenkraken? Außerdem haben die eigentlich Wale als natürliche Feinde, von daher würde ich den Teil mit "nix kann sie besiegen" und so rausnehmen - alles hat seinen Feind.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 06.09.2011, 17:03


    Ich hab doch geschrieben, dass ich diesen Teil offen lasse für den Fall, dass jemand Anderes eine größere Spezies entwirft. Bis jetzt gibt es halt noch Keine, aber das heißt nicht, dass dies endgültig ist.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 06.09.2011, 17:16


    Auch wnen niemand eine größere Spezies entwirft kann entweder sie oder ein kleinerer Jäger impliziert werden - du kannst den Teil also ruhig jetzt schon umschreiben. Imo.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 06.09.2011, 19:01


    Reale Riesentintenfische sind kleiner als Basols Variante und besitzen zudem keine Säure, das macht diese hier also nochmal gefährlicher als die bekannten. Außerdem darf man nicht davon ausgehen, dass es in unserer Welt Pottwale gibt. Wenn Basol also ein derart großes Raubtier schreibt, dass der Verdacht begründet ist, dass es an der Spitze der Nahrungskette steht, dann darf er das sehr wohl schreiben.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 06.09.2011, 19:15


    Grimbor hat folgendes geschrieben: So, dann mal wieder ein Schwung Kritik zu dem, was sich in letzter Zeit an Konzepten angehäuft hat und auf die ich noch nicht eingegangen bin.

    Zitat: - Gloriel: gut, sie sind ein humoristisches Element, das ist klar und insofern darf man wohl nicht allzu streng sein. Ich nehme auch nicht an, dass ich irgendwen der Beteiligten überreden kann, die äußere Erscheinung noch abzuändern, auch wenn ich eine derartz auffällige Fellfärbung für ein Raubtier für äußerst unangemessen halte. Was mir hingegen auffällt ist, dass sie zwar ein Raubtiergebiss haben, aber offenbar gar kein Fleisch verzehren. Wozu haben sie das dann? Desweiteren stellt sich mir die Frage, wie genau sie jagen. Ihre Opfer werden kaum still da stehen während die Gloriel sie mit dem Horn aussaugen. Spießen sie sie dazu auf?

    Eigentlich wollte ich sie ursprünglich Fleisch fressen lassen, das ist aber während des Schreibens verloren gegangen. Ich kann das noch einfügen oder das Gebiss entfernen, mir ist es egal. Sie jagen, in dem sie mit magischer geschwindigkeit an ihr Ziel heranpreschen, es mit dem Horn aufspiessen und aussaugen, ja.

    Zitat: - Wüstengeister: im Großen und Ganzen finde ich sie ganz in Ordnung, wobei mich ein wenig irritiert, dass sie Kleidung tragen. Aus was besteht die? Handwerk scheinen sie ja alle nicht zu betreiben. Dann stellt sich bei allen Geistern abgesehen von den Laguren die Frage, aus was sie selbst bestehen.
    Die Treue der Afriten zu einem Retter passt meiner Meinung nach nicht wirklich zu ihrem sonstigen Temperament. Zumal dieses wohl kaum dazu beiträgt, dass irgendwer sie retten wolllen würde. Ihre Hitzereisefähigkeit finde ich arg mächtig. Die müsste gegebenenfalls nochmal überarbeitet werden.
    Mit den Dschinn kann ich mich irgendwie nur wenig anfreunden. Einerseits, weil sie doch arg abgedroschen sind, andererseits, weil ihre Wunschmagie dem Prinzip der Leymagie widerspricht. Eventuell müsste man hier diskutieren, ob man sie in dieser Form wirklich drin haben will.

    Was die Kleidung angeht, die tragen sie schon bei ihrer Entstehung. Da es Elementare sind, gilt auch für sie die Elementardefinition und sie sind zum Leben erwachte Elementstrukturen. Die Dschinn sind sowieso riesig selten und eigentlich waren die Elementare nicht ans Leysystem gebunden, zumindest wurde das in den letzten Anläufen gesagt. Sie hätten also ihre eigene Magie.


    Was die Kraken angeht: Wie Lias schon sagt, den Namen sollte man ändern. Und wahrscheinlich könnten sie auch Probleme mit den Gewaltenbringern bekommen, doch die beiden sind sowieso so selten, ich weiss nicht, ob man sie als Feinde zählen kann.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 06.09.2011, 19:21


    Kein Rosa, immer noch ... Ich streike, wenn die Mistdinger rosa ins Setting kommen : P

    Was Dschinns angeht ... Eigentlich, wenn mans so bedenkt, ist mir das auch nicht wirklich recht, eine Magieform zu haben die einfach so existiert. Schreib lieber dass sie auf den Ley zugreifen.

    Und reichlich ausgelutscht sind sie auch, ja ... Zu viele Märchenassoziationen imo.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 06.09.2011, 19:41


    Kleidung, die sie schon bei ihrer Entstehung tragen finde ich irgendwie wenig stimmig. Kleidung ist für mich etwas, das man an- und ausziehen kann und sollte dementsprechend nicht Teil eines sich manifestierenden Körpers sein. Zumal es für die Elementargeister absolut keinen Grund gibt, Kleidung zu tragen. Ich glaube nicht, dass sie Kälte spüren, zu verhüllen wird es auch wenig geben. Bleiben höchstens noch modische Argumente. Aber ein Modeverständnis kommt mir für Inkarnationen eines Elements höchst merkwürdig vor.
    Und ich würde die Elementargeister nicht aus dem Magiesystem ausnehmen. Was man ihnen natürlich geben kann wäre ein individueller Zugriff auf das Leyliniensystem, über das sie die Energie für ihre Feuer- und Glaszauber bekommen. Aber selbst da sehe ich keinen Weg, dei Wunschmagie zu implementieren. Brauchen wir die Dschinn wirlich und können die nicht einfach weg lassen?

    Ich muss außerdem nochmal betonen, dass ich kein großer Freund der Gewaltenbringer bin. Ich kann sie mir nicht mal richtig vorstellen! Irgendeine abnormale Kreuzung aus Tintenfisch und Wal, wenn ich das richtig verstehe. Aber irgendwie kommen sie mir vor, als wären da einfach wahllos Komponenten gemischt worden. Und ihre 'Magie' mit den Stürmen schmeckt mir immer noch nicht. Das ist einfach ein total anderes Kaliber als das, was man sonst bei magischen Kreaturen findet.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Lias - 08.09.2011, 21:47


    Neues Gekröse bei den Sumpftieren (Seite 1).



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 10.09.2011, 12:57


    So, um mal mit gutem Beispiel voran zu gehen, ein wenig Statement:

    @Lias:
    Nachtschleier: Sind in Ordnung. Allerdings würde ich gerne noch etwas über ihre Fortpflanzung wissen.
    Dämmergleiter: Die kann man meinetwegen so 1 zu 1 übernehmen.
    Schwarzspechte: Also sollen wir jetzt einfach so akzeptieren, dass sie wie Spechte sind, nur schwarz? Also alles ist wie beim Specht und das müssen wir dann eben selbst rausfinden? Müssen sie dann überhaupt gesondert im Bestiarium erwähnt werden? Weil es stand ja nie zur Debatte, auch ganz normale Tiere wie Wölfe etc. ins Setting zu integrieren.
    Bei den Rankenwebern möchte ich eigentlich nur wissen, wie ein Individuum aus einem Baum entsteht, wie das vor sich geht, und ob es noch eine andere Möglichkeit zur Entstehung gibt, wie sie sich fortplanzen und so.
    Greiffedereulen: Auch ein bisschen wenig Info. Hier würde ich auch gerne mehr über Verhalten, Fortpflanzung, Größe etc. sehen, da ich mich mit der Erklärung "Das ist eben alles genauso wie bei RL-Eulen." ungern zufrieden geben würde.

    @Monger: Tja, da gehen wohl wieder Meinungen auseinander. Der Eine ist für Rosa, der Andere dagegen. Da wird wohl entweder du oder Vicati von seiner Position abrücken müssen. Am Ende wird das gemacht, was die Mehrheit will.
    Ich habe nichts an der rosa Farbe auszusetzen, wär echt mal was Skurriles im Setting. Und die Dinger dürften in der einen oder anderen MSG für Lacher sorgen^^
    Ich ersuche dich, nicht die beleidigte Leberwurst zu spielen, wenn per Mehrheitsentscheid etwas integriert wird, was dir persönlich nicht passt.


    by the way: Teufelskraken waren einmal, jetzt gibt es nur noch Schreckenskraken. :wink:



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 11.09.2011, 18:32


    Vampyre
    Raubtiere

    Keinem Raubtier, das in der Lage ist Humanoide zu reissen und dies auch noch mit Vorliebe tut, werden sonderlich viele Sympathien entgegen gebracht, doch bei den Vampyren handelt es sich um eine ganz besonders verhasste Spezies. Dabei wirken sie auf den ersten Blick eher unscheinbar. Sie haben in etwa die Größe von Hunden, besitzen vier krallenbewehrte Läufe von denen die hinteren deutlich kräftiger ausgeprägt sind als die vorderen, sowie ein Paar großer, ledriger Flügel. Vampyre sind in der Lage zu fliegen doch wesentlich häufiger bewegen sie sich fußläufig vorwärts, wobei sie sich zum Sprint auf ihre Hinterbeine aufrichten können. Sie sind außerdem ausgezeichnete Springer.
    Vampyre besitzen kein Fell sondern lediglich die bloße, ledrig-knotige braune bis graue Haut. Ihre Köpfe erinnern entfernt an Katzenköpfe, jedoch sind die Gesichter außergewöhnlich flach und die Ohren deutlich größer und eher seitlich am Kopf angewachsen. Große, gelbe Raubtieraugen geben ihnen auch nachts ausgezeichnete Sicht. Besondere Betrachtung verdient jedoch ihr Gebiss: Vampyre besitzen im Oberkiefer schlangenähnliche Fangzähne mit denen sie ihre Opfer nicht nur beißen, sondern diesen auch ein Sekret injezieren können, das die gebissene Stelle betäubt und die Blutgerinnung hemmt. Der Grund dafür ist eine Besonderheit des Stoffwechsels der Vampyre: sie besitzen äußerst effiziente Enzyme zur Energiegewinnung aus der Nahrung, die jedoch mit einer großen Ausscheidung von lebensnotwendigem Eisen einhergehen. Aus diesen Grund müssen Vampyre mit der Nahrung große Mengen eben diesen Spurenelements aufnehmen. Ihre bevorzugte Nahrung ist deshalb, obwohl sie durchaus in der Lage sind auch Fleisch zu verdauen, Blut.
    Bei der Jagd bevorzugen Vampyre größere Opfer, die sie im Schlaf überraschen, in eine Schlagader beissen und deren Blut sie dann trinken bis sie satt sind. In der Regel ist dies für da Opfer nicht tödlich, doch gerade bei kleineren Opfern können Blutverlust oder nicht stoppende Blutung sehr wohl zum Tod führen. Zudem übertragen Vampyrbisse häufig Krankheiten. Was die Vampyre aber wirklich unbeliebt macht ist ihr Geschick. Mit ihren äußerst flexiblen Klauen und ihrer hohen Intelligenz können sie sich häufig den Zutritt in schlecht gesicherte Gebäude - etwa in Ställe - ermöglichen. Zudem zeigen sie keinerlei Scheu vor Humanoiden. Verlassene Gebäude und Ruinen werden sogar mit Vorliebe als Schlafplätze okkupiert, in denen die Vampyre sich tagsüber verstecken um dann nachts auf die Jagd zu gehen.
    Vampyre sind Einzelgänger, jedoch nicht sonderlich revierbezogen. Sie haben wenig Probleme damit, Artgenossen in ihrer Nähe zu akzeptieren, zumal ihre effiziente Verdauung sie mit sehr wenig Nahrung auskommen lässt. Oft reichen die bei der Blutaufnahme verzehrten Proteine um den Energiebedarf zu decken. Vampyre haben eine Tragzeit von etwa zwei Monaten, nach denen sie zwei bis vier Welpen werfen. Diese werden von der Mutter groß gezogen. Der Vater verlässt das Weibchen unmittelbar nach der Paarung wieder.
    Eine herausragende Waffe gegen Vampyre ist Silber. Dieses wirkt als Katalysatorgift für ihre Verdauungsenzyme und kann sie selbst in kleinsten Mengen zu einem qualvollen Hungertod verdammen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 11.09.2011, 21:56


    Ich habe mich entschlossen, die Dschinn rauszunehmen, weil ich zugeben muss, dass sie mir selbst nicht mehr gefallen und ich sie mir auch in einer MSG nicht gut einbringbar vorstellen kann. Die Afriten und Mariden habe ich dahingehend geändert, dass sie nun keine Kleidung mehr tragen. Die Mariden sind nackt, die Afriten haben nun statt Beinen eine Stichflamme.

    Was die Gewaltenbringer angeht: Natürlich ist ihre Magie ein grösseres Kaliber, sie sind immerhin gewaltige, uralte, seltene Wesen, die sich in den Untiefen des Meeres herumtreiben. Ich mag sie schon sehr und gerade dieser ewige Sturm um sie herum macht die ja gerade aus.
    Was das Aussehen angeht: Ich kann ja mal etwas zeichnen. Hab schon einige Versuche unternommen heute und festgestellt, dass sich die Vorderflossen kaum ins Bild einfügen lassen, die werde ich also wohl rausnehmen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 13.09.2011, 13:28


    An den Vampyren habe ich persönlich nichts auszusetzen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 13.09.2011, 22:18


    Steingolems
    Steingolems sind relativ große Konstrukte aus reinem Granit, welche mit einem magischen Kern, der an der Stelle ihres Herzens ist und gleichzeitig die Rolle des Gehirns einnimmt, angetrieben werden. Ihr Körperbau ist wie bei einem Menschen, nur deutlich breiter und wesentlich weniger gröber im Bau. Außerdem haben sie keinen Kopf, sondern nur ein einziges, rubinrotes Auge auf der Brust, welches das herausschauende Ende ihres Kernes ist, Ihre Größe beträgt 2,5 bis 3,4 Meter und nicht selten wiegen diese steinernen Monstren über eine Tonne. Niemand weiß, wo die Golems herkommen, es ist nur sicher, dass ihr Erschaffer ein äußerst magiekundiges Wesen war. Sie sind einfach da und hausen in Gebirgen oder sonstigen Orten, wo es felsig ist. Ihre Funktion ist nicht ganz zweifelsfrei entschlüsselt, aber scheinbar sollen sie einfach die Berge bewachen und erhalten, denn sie greifen Leute an, die versuchen, in ihrem Gebirge Rohstoffe abzubauen. Die Golems patroullieren meistens in Zweier- oder Dreiergruppen durch die Gebirge und es gibt relativ viele.
    Zwar können sie sich nicht selbstständig vermehren, doch man munkelt, das Geheimnis ihrer Entstehung, ihr Bauplan, sei irgendwo auf der Welt versteckt und mit diesem könne man Neue erschaffen...

    Eisaffen
    Eisaffen sind gefährliche Tiere, welche ungefähr Größe und Statur von Gorillas haben, vielleicht sind Einige noch etwas größer. Ihr Fell ist sehr dick, scheeweiß und eignet sich perfekt zur Tarnung, um in den Polargebieten, wo sie vorkommen, zu jagen. Ihre Ernährung ist primär fleischbasiert und ihr Organismus ist darauf ausgelegt, mit Energie möglichst sparsam unzugehen. Dies tun sie meist als Einzelgänger, nur zu Paarungszeiten geben sie sich mit Artgenossen ab. Ihre Tragzeit dauert ein halbes Jahr, sie haben drei bis fünf Jungen pro Wurf und es dauert sieben Jahre, bis zum Alter von fünf Jahren werden sie von der Mutter versorgt. Ihr Höchstalter liegt bei 25 bis 32 Jahren. Eisaffen sind Einzelgänger, sie haben ein ausgeprägtes Territorialgefühl und greifen Artgenossen (außer es kommt zu Paarung), aber auch Menschen und andere intelligente Wesen, an. Zudem können Eisaffen sehr schnell rennen, tun dies aber selten, da es sie viel Energie kostet. Eisaffen haben zudem große Körperkraft und eine für Primaten durchschnittliche Intelligenz.

    Schweinewölfe
    Schweinewölfe sind große Tiere, die in sehr vielen Wäldern der mittleren Breiten anzutreffen sind. Sie besitzen meist graues Fell am ganzen Körper, spitze Ohren, einen langen Ringelschwanz, scharfe Zähne, Haxen, gewaltige Hauer und eine Schweineschnauze. Schweinewölfe besitzen einen sehr hohen Geruchssinn, mit dem sie ihre Beute erschnuppern und dann erlegen. Schweinewölfe fressen alle Pflanzen und jedes andere Tier, das kleiner ist als sie selbst. Sie sind deutlich größer und auch fetter als normale Wölfe und suhlen sich liebendgern im Dreck. Zudem verständigen sich die in Rudeln lebenden Tiere mit Jaullauten. An der Spitze steht das Alphamännchen, welches in der Regel das größte und auch fetteste Tier ist.
    Schweinewölfe gebären vier Jungen pro Jahr, die vier Jahre brauchen, um erwachsen zu werden. Dann werden sie 18 bis 20 Jahre alt. Die Jungen werden von der Mutter aufgezogen, welche von den anderen Tieren des Rudels in dieser Zeit geschützt wird.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 16.09.2011, 22:52


    Eins steht fest: Die Gloriel sind noch nicht vom Tisch.
    Und gegenwärtig sieht es mit drei Stimmen für sie (Lias, Vicati als ich 'Ersteller' und ich) gegen zwei Gegenstimmen (Grimbor, Monger) ziemlich gut für sie aus.
    Wenn sich keine Gegenstimme mehr meldet, können wir sie ja so ins Setting integrieren^^



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 16.09.2011, 23:04


    Wenn ihr so wenig Wert auf mich legt? ... Geschmack, Logik und Stil derart zu vergewaltigen steht für mich völlig außer Frage. Wenn ihr so einen Mist wirklich in den Setting-Threads stehen haben wollt wird die Liste der MSGs, bei denen ich nicht mitmachen kann, wohl noch ein bisschen länger.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 16.09.2011, 23:26


    Leere Drohungen sind auch ganz schlechter Stil. Aber ansonsten muss ich dir zustimmen, Monger. Die Gloriel, das ist schon ziemlicher Brachialhumor. Ich habe ja nichts gegen ein paar humoristische Elemente im Setting. Aber vielleicht sollte man es doch ein wenig subtiler gestalten. Letztendlich sollte man jeden Beitrag immer noch erst nehmen können. Und das ist bei den Gloriel nicht mehr wirklich der Fall. Das ist einfach ein mit der Brechstange erzwungener Lacher. Aber keiner, an dem man lange etwas zu lachen hat. Rollen wir also dazu die Diskussion nochmal auf...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 16.09.2011, 23:36


    Was immer an den Drohungen leer war? ...

    Gewundenes Horn? Konterproduktiv, drop it.

    Rosa? Unlogisch, bescheuert und stillos. Das einzige rosa Tier das ich kenne ist der Flamingo, und der ist eigentlich weiß.

    Schielen? Auch gerade. Raubtiere haben die Augen vorne um Entfernungen abschätzen zu können. Es sei denn natürlich ihr wollt dass die Kretins gegen Bäume rennen.


    Warum nicht als eine Art als Einhörner getarnter Monster schreiben, die sich in eher kleinen Merkmalen unterschiedet und damit auf den ersten Blick harmlos wirkt? ... Say, Schlitzaugen, andere Beine, andere Kopfform, andere Hornstruktur, so was.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 17.09.2011, 00:18


    Warmonger hat folgendes geschrieben: Was immer an den Drohungen leer war? ...

    Gewundenes Horn? Konterproduktiv, drop it.

    Rosa? Unlogisch, bescheuert und stillos. Das einzige rosa Tier das ich kenne ist der Flamingo, und der ist eigentlich weiß.

    Schielen? Auch gerade. Raubtiere haben die Augen vorne um Entfernungen abschätzen zu können. Es sei denn natürlich ihr wollt dass die Kretins gegen Bäume rennen.


    Warum nicht als eine Art als Einhörner getarnter Monster schreiben, die sich in eher kleinen Merkmalen unterschiedet und damit auf den ersten Blick harmlos wirkt? ... Say, Schlitzaugen, andere Beine, andere Kopfform, andere Hornstruktur, so was.

    Es sind magische Geschöpfe, keine durch Selektion entstanden Tiere. Das gewundene Horn bietet durch seine unendliche Drehung einen viel besseren Ansatz zum Energieaussaugen. Das rosa Fell ist ja gerade ihre Grundidee, ihr Witz, das werde ich ganz bestimmt nicht rauskicken, nur weils auffällig ist, sind wie gesagt magische Geschöpfe. Das Schielen kann ich meinetwegen rausnehmen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 17.09.2011, 08:24


    Das Schielen ist aber auch witzig. Und wie wäre es, wenn sie dadurch in verschiedene Richtungen gleichzeitig gucken können? Dass ihnen gewissermaßen kaum etwas entgeht?^^
    Auf alle Fälle würde ich gerne noch ein paar Stimmen, die bisher nichts zu dem Thema gesagt haben, hören.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Nemthos - 17.09.2011, 08:52


    Ich bin bei den Gloriel unschlüssig. Zum einen sind sie schon lustig, aber ich frag mich, sind sie wirklich nötig? Ich weiß, dass sind manche der anderen Tiere hier drinnen auch nicht, aber die Gloriel haben da schon einen ganz komischen Beigeschmack…Könnte man die nicht eher so einbauen, dass sie Mythentiere sind, also niemand sie gesehen hat, es aber Gerüchte und (Lügen-) Geschichten von ihnen gibt? Also genauso wie Fabelwesen in unserer Welt. Dann könnte man es jedem Char selbst überlassen, ob er an sie glauben will oder nicht.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 17.09.2011, 09:50


    In der Fantasy haben Mythen und Legenden halt immer den unangenehmen Nebeneffekt, gern sehr reell zu sein. Da ist dann die Frage, ob es so viel bringt, sie in eben dieses Reich zu verbannen. Zumal die Gloriel sich durch ihr merkwürdiges äußeres nicht wirklich als Legenden eignen. In Legenden werden gefährliche Kreaturen im Allgemeinen eher bedrohlicher beschrieben als sie tatsächlich sind.

    Desweiteren denke ich, dass man die Diskussion vielleicht nicht unbedingt auf die Darwinismus-Schiene bringen sollte. Die Tatsache, dass sie magische Kreaturen sind hebelt so ziemlich jedes diesbezügliche Argument aus - wobei man natrülich trotzdem bedenken müsste, dass ein vollkommen unpassend ausgerüstetes Tier nicht lange überlebt.
    Ich würde wirklich vielmehr ganz konkret die Frage stellen, ob die Gloriel denn in unser Setting passen. Denn das tut diese Art von Brachialhumor meines Erachtens nach nicht...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 17.09.2011, 10:12


    Rosa ist vor allem deshalb unpassend weil es eine in beinahe jeder Umgebung extrem auffällige Farbe ist.

    Und Schielen, nein, Rundumsicht bekommt man damit nicht hin. Wer in Biologie aufgepasst hat weiß dass erstens ein toter Winkel bleibt und zweitens Tiere mit seitlichen Augen, etwa Vögel, schlecht im Abschätzen von Entfernu8ngen sind, weil sie kaum überschneidenedes Blickfeld beider Augen haben, wie es dreidimensionale Sicht eben braucht.

    Davon abgesehen hat Grimbor natürlich Recht. Unser Setting setzt bisher eine Tradition fort die von Tolkien und Konsorten begründet, wurde, von Kai Meyer, Thomas Plischke, sogar Paolini, Stephen Donaldson, Andrzej Sapkowski und Wolfgang Hohlbein. Diese Settings bemühen sich, ein reales Erlebnis, eine Welt zu bauen, die unter anderen Naturgesetzen existieren könnte, ihre eigene Logik hat.

    Die Gloriel würden vielleicht noch in Pratchett passen. Wenn er sich so weit herabließe, denn, wie Grimbor schon sagte, die Reduktion des Wesens auf lächerliche, unlogische und unpassende Eigenschaften macht es zu einer Internetwürdigen Humorkeule ...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 17.09.2011, 11:03


    Ich würde vorschlagen, diesbezüglich eine Umfrage zu erstellen.
    Und kommt bloß nicht wieder mit dem selben Argument wie bei der Streitfrage der 'Elfenalterung' von wegen "Wir haben Recht und weil wir das wissen, ist eine Umfrage/Die Vernehmung von vielen anderen Leuten überflüssig."
    Ob die Gloriel ins Setting passen oder nicht ist nun mal Geschmackssache.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 17.09.2011, 11:08


    Logik ist nicht meinungsabhängig. Ob sie ins Setting passen ist ebenfalls nicht meinungsabhängig. Wenn ihr diesen Unfug im Setting haben wollt, bitte. Aber dann ist es kein gutes Setting mehr ...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 17.09.2011, 11:12


    Ein winziger Bruchteil wird ja wohl nicht drüber entscheiden, ob das Setting 'gut' oder 'schlecht' ist. Da haben die übrigen 99,9 Prozent des Settings auch noch ein Wort mitzureden.
    Und Logik ist vielleicht nicht meinungsabhängig, ob sie reinpassen hingegen schon. Letzteres ist sehr subjektiv und hängt daher nur von der Meinung ab.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 17.09.2011, 11:17


    Die Gründe warum sie nicht hineinpassen habe ich gennant. Und ja, ein kleiner Teil kann ein Ganzes verderben. Weißt du in was für einem Bogen ich gekotzt hätte wenn im Herrn der Ringe Gloriel aufgetaucht wären? ...

    Was du sagst ist "Ein Tropfen Gülle in einem Fass Wein macht den Wein doch nicht schlecht!". Ich allerdings würde ihn dann nicht mehr trinken wollen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 22.09.2011, 11:08


    Um einfach mal darauf hinzuweisen, dass hier noch lange nicht alles abgehandelt wurde.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 25.09.2011, 11:34


    Um einfach mal ein Argument zu den Gloriel zu bringen, was die gesamte Diskussion eigentlich obsolet macht.
    Es gibt eine Tierart in der Realität, die sehr, sehr oft vorkommt und sie ist rosa. Ich rede natürlich vom Hausschwein. Ist dieses etwa weniger wert als etwaige 'nichtpinke' Tiere? Natürlich nicht, denn es ist unser wichtigster Fleischliferant.
    Außerdem gibt es coole Möglichkeiten mit den Gloriel, gewisse Artabweichungen. Zum Beispiel 'evil Gloriel', die dunkelviolett sind :twisted: oder Blutgloriel, die rot sind. Da gäbe es viele Möglichkeiten.
    Außerdem würde ich mir ein wenig Feedback zu meinen neusten Kreationen wünschen (Steingolems, Eisaffen, Schweinewölfe). Wäre nett, wenn wieder mal was käme^^



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 25.09.2011, 18:48


    Das Hausschwein ist eine Züchtung aus dem Wildschwein, bei der die Borsten verkümmert sind. JUST sayin.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 26.09.2011, 20:11


    Hier ein etwas größerer Post, in dem ich versuche alles abzuhandeln, was ich bisher noch nicht kommentiert habe:

    - Nachtschleier: wenn sie ihre Bewegung nicht steuern können, wie folgen sie dann den Leylinien? Ungefähre Größe wäre noch gut. Gibt es eine Kraft, die von diesen auf sie wirkt? Ansonsten passt das für mich.

    - Eine ungefähre Größenangabe wäre gut. Eventuell könnte die Beschreibung etwas detaillierter ausfallen.

    - Schwarzspechte: wie schon Basol gesagt hat: entweder mehr schreiben oder rauslassen. Wenn sie sich so wenig von realen Spechten unterscheiden, dann musst du sie nicht beschreiben. Es reicht dann, wenn du sie eben beschreibst wenn du das Wappen beschreibst, in dem sie auftauchen.

    - Rankenweber: welchem Element sind die zuzuordnen? Der Erde? Ansonsten gefällt mir das Konzept ganz gut.

    - Graufedereulen: da würde ich eindeutig noch mehr schreiben, zumal Sümpfe ja nicht die klassische Heimat von Eulen sind und der typische Beutetiere dort zum Beispiel nicht auftreten. Bitte weiter ausarbeiten.


    - Steingolems: gefallen mir recht gut. Im Moment fällt mir kein Kritikpunkt ein, den man anbringen könnte.

    - Eisaffen: da würde ich mir noch einen Abschnitt zu den Ernährungsgewohnheiten wünschen. Außerdem wäre es interessant, wie es mit der Brutpflege aussieht? Bleiben die Jungtiere volle sieben Jahre bei der Mutter?

    - Schweinewölfe: das ist schon eher die Art von humoristischem Konzept, die ich mir erwartet habe. Subtiler als der Brachialhumor bei den Gloriel. Auch hier fallen mir auf die Schnelle keine Kritikpunkte ein.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Vicati - 26.09.2011, 21:31


    Gewaltenbringer (s.1) und Gloriel (s.2) editiert.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 27.09.2011, 13:29


    Eisaffen erweitert.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 29.09.2011, 21:25


    Ok, die Gloriel sind ein wenig "authentischer" gestaltet worden, wobei ich sagen muss, dass mir gerade ihre Skurrilität besonders gefallen hat. Aber da ich den Fortschritt des Settings nicht aufhalten will, arrangiere ich mich auch mit der neuen Version.
    An den Gewaltenbringer habe ich persönlich sowieso nichts auszusetzen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 29.09.2011, 21:43


    Vampyre: Halte ich für sehr stilvoll. Überschneiden sich ein wenig mit den Werkatzen in meinem Hinterkopf, aber nicht sehr. Können sie eigentlich von Kadavern leben oder muss das Blut frisch sein? Wenn's nur ums Eisen geht sollte auch altes und geronnenes Blut reichen.

    Steingolems: Ich mag sie, aber ihre Entstehung ist zu diffus. Wer genau hat sie gebaut? Sache der Mythologie, vielleicht, sollte man drauf zurückkommen.

    Eisaffen: Wo wohnen die? Wie leben sie? Nestbau wie Orang-Utans oder whatever? Heiße Quellen? Welche Sorte Beute jagen sie?

    Schweinewölfe: Ich finde den Ringelschwanz nicht ganz passend, Wildschweine haben eine Quaste an einem wesentlich geraderen Schwanz als das Hausschwein. Sonst gut, imo.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Grimbor - 29.09.2011, 22:07


    Zu den Vampyren: du hast die Frage ja schon selbst beantwortet, Monger, es geht um das Eisen. Insofern muss es nicht zwingend frisches Blut sein.

    Zu den Gewaltenbringern: ich bin kein Freund von ihnen, aber ich würde sie dir so absegnen, Vic, wenn niemand anders noch Kritik an ihnen hat.

    Zu den Gloriel: hier gilt das selbe. Meinetwegen können wir sie so lassen.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Warmonger - 29.09.2011, 22:12


    Kein Rosaaaah ._. Meine Einwände stehen immer noch ...

    Es würde mir leichter fallen wenn Einhörner zumindest teilweise ebenfalls rosa uaftreten würden, die als friedliche Geschöpfe dürfen das und dann wären die Atrocities eben Camouflage ...



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 29.09.2011, 22:23


    Warmonger hat folgendes geschrieben: Es würde mir leichter fallen wenn Einhörner zumindest teilweise ebenfalls rosa uaftreten würden, die als friedliche Geschöpfe dürfen das und dann wären die Atrocities eben Camouflage ...

    So waren die Einhörner anfangs auch geplant (in allen erdenklichen Farben), aber Vicati war dagegen. So habe ich sie damals geändert.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 02.10.2011, 12:41


    Steingolems muss ich mir wohl etwas genauer überlegen. Ist wohl wirklich ein Thema für die Mythologie.

    Bei den Schweinewölfen finde ich den Ringelschwanz persönlich ganz gut. Aber von mir aus können sie auch Wolfsschwänze haben.

    Ja, Eisaffen sollten eigentlich das äffische Äquivalent zu den real existierenden Eisbären sein.Von daher leben sie wohl am Nordpol und ernähren sich von Fischen oder Robben.



    Re: [Diskussionsthread] Bestiarium

    Basol - 10.10.2011, 12:12


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