Ein Smitty in Paris

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    Re: Ein Smitty in Paris

    Ellen - 15.06.2005, 22:14

    Ein Smitty in Paris
    "die Welt liegt im wandel..." wieder einmal lässt es sich nicht besser formulieren. Smitty war zwar keineswegs gut dabei zumute aber er musste eingestehen, dass es genau das war was passierte. und wieder einmal fragte er sich ob er nicht doch zu alt war für diese sich immer schneller ändernde zeit.

    micheal wollte ihn in New York sehen, so schnell wie möglich. Ellen war bereits dort und er hatte es nicht mal mitbekommen. Janne war untergetaucht, vom prinzen hatter er auch nichts gehört, ... wer weiß was da noch alles auf ihn zukam...
    "du musst mit der zeit gehen, sonst gehst du mit der zeit." dieser satz schlic sich grade in seine gedanken; er hatte ihn einst gehört - aber wo?
    mit einem kopfschütteln vertrieb er die schmerzliche erfahrung sich nicht erinnern zu können.
    wollte er nach New York zurück? stand das überhaupt zur debatte?
    Er sah in die zeitung und belas sich zunächst mit dem neusten ... der kleine unscheinbare artikel machte ihm sorgen, offensichtlich wollte michael sicher gehen dass ellen nichts mehr passiert ...
    Was war zu tun? er wusste was zu tun war... aber ihm behagt nicht, was das nach sich ziehen könnte ...



    Re: Ein Smitty in Paris

    Ellen - 15.06.2005, 22:15


    ein brief.... ah er war von Henry...

    schweigend aber mit düsterwerdender Miene las Smitty die Zeilen...
    Hodrigo also ... nungut, wenn dieses bürschchen noch lebte konnte es sich auf was gefasst machen ... erst eine ordentliche tracht prügel und dann ein peinliches verhör und schließlich eine noch viel ordentlichere tracht prügel, gefolgt von einem sehr viel peniblerem verhör und darauf würde dann ein langsames ableben folgen .. schmerzhaft ... oh ja ... nun gut vielleicht auch ein schnelles, aber auf jedenfall würde wohl kaum eine information interessant dass er davon ablassen würde den armen wicht von seinem traurigen dasein zu erlösen

    ...nun man wird sehen

    und dann wird micheal noch einiges zu beantworten haben ...
    die zeiten waren wirklich interessant...
    wer ihm das wohl wieder gewünscht hat ? ...

    er packte schon mal seine sperlichen sachen zusammen; 2 Koffer wovon einer den Bogen samt Utensilien enthielt und der Zweite das schwert...



    Re: Ein Smitty in Paris

    Ellen - 15.06.2005, 22:15


    UNd so flog er nach NY
    weder wusste er was ihn erwartete noch ob es je ein zurück nach Paris gab. Früher hätte ihn soetwas nicht gestört, aber er mochte es auch nicht Sachen unerledigt hinter sich zu lassen. Einzig die dringliche "Bitte" von Michael bewegte ihn nun zurück in die Stadt, die seit langer Zeit seine Heimat war.

    Wie würde wohl Michael reagieren ? Was hatte er mit Ellen vor? Was wusste Ellen über die Ereignisse, deren Kern nochimmer untersucht wird? UNd wie passt Michael in das Puzzle?
    Er mochte Michael, aber noch mehr mochte er Ellen - sie war quasi seine schwester... mehr noch... aber das führte jetzt zu weit sich den Flug über derartig zu belasten. Er würde früh genug herausfinden wie die Luft in NY wehte und wie er das beste für alle daraus machen konnte ...



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 30.06.2005, 00:49


    irgendwie war es schön wieder in NY zu sein... nicht dass man sagen könnte die stadt wäre besonders schön, das war sie zwar mancherorts auch aber doch an noch viel mehr stellen war sie eher häßlich... nein es war vielmehr die athmosphäre die sie ausströmte, die art wie man hier mit seinem gegenüber umging ... so ganz und gar nicht europäisch



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 08.07.2005, 12:33


    Wegen solchen Sachen hasste er duelle, sinnlose rangkämpfe und den oft übertriebenen stolz ( nicht nur seines clans) .
    schließlich hatte er ja nicht ganz ohne grund so lange überlebt, da kann man schon auf die idee kommen, er hätte wenigstens im ansatz was auf dem kasten; aber nein, madame musste ihn ja unbedingt herausfordern. das hat sie nun davon. wegen der engstirnigkeit darauf zu beharren er hätte sie beleidigt. die welt bestand aus so vielen aspekten und war so vielschichtig. grade vom clan der gelehrten sollte man doch erwarten können dass sie das erkennen und mal auf die idee kommen dass nicht alles gleich wahrgenommen wird und dass vermeintlich eleidigende äusserungen durchaus nett gemeint sein könnten ... stolz kann etwas so hinderliches sein ...
    nun war es aber geschehen und er konnte nicht mehr viel daran tun .
    so würde er franca nach versailles bringen und sie dort in obut geben, da er weder die mittel noch das nötige wissen hatte wie er seiner clansschwester helfen konnte... ganz zu schweigen von diesem beißenden stolz der auch ihn befallen hatte ...



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 12.07.2005, 09:40


    Neuerungen sind schon für die sethskinder schwer... zu akzeptieren dass sich da etwas verändert hat ... in seinem fall haben sich viele dinge geändert, wahrscheinlich erinnerte er sich schon nicht mehr an die meisten.
    und wie bei sethskindern hatte er so seine probleme mit dem wandel zurecht zu kommen; es war weniger der umstand DASS sich etwas geändert hatte, sondern vielmehr das worin.
    nungut ... kainskinder intrigieren nunmal, das ließ sich nicht ändern. und in ihrer suche nach anerkennung innnerhalb der gesellschaft der nacht zeigten sie manchmal eine beinahe kindliche naivität. eine gefährliche naivität, ohne zweifel...

    Es gab vieles was er geklärt haben wollte, und noch mehr was es zu erledigen galt. immerhin war jetzt webigstens ein punkt abgearbeitet; die tür war nun wieder verschließbar - und er hatte einen schlüssel.

    sicher wollte dieser athanasius ihn zu der kleinen auseinandersetzug mit seiner clansschwester befragen ... mal sehen was das wird. wenn ihr geist genauso nach rache trachtete wie er es bisher mit dem kampf erlebt hatte würde ihm wohl noch etwas bevorstehen. . .


    das gespräch mit Mortimer war irgendwie beruhigend - mehr für ihn selbst als für mortimer sicherlich: da er kaum informationen zu ellen aufbringen konnte ... so würde er dem ancilla wohl von seinem auffenthalt in New York erzählen und von seinen treffen mit Michael... von der "unpässlichkeit" ellens, von dem wunsch er möge sich nocheinmal mit dem fall befassen, von seinem inneren drang diesen hodrigo zwischen die hände zubekommen... und schließlich von dem netten besuch den er hier vor kurzem hatte diesem weiblichen kainit der einer beschreibung von jeannette sehr nahe kam ( zumal sie es war )... und dass sie dinge suchte die ellen in irgendeiner weise mit von Stein in verbindung brachten und die zeigten dass ellen "schmiergelder" entgegengenommen hat.

    er wusste nicht ob henry das hören wollte , er wusste aber dass er wohl ein anrecht auf diese informationen hatte ...



    Re: Ein Smitty in Paris

    Henry - 12.07.2005, 19:35


    Die Umgebung des Hausbootes - so vertraut und doch irgendwie anders. Er bekam die Worte des Brujah fast gar nicht mit, denn alles hier - zumindest das Verbliebene - erinnerte ihn an Ellen und an Nächte, die er hier mit ihr verbracht hatte, nicht zuletzt diejenige, wo er sie von diesem Treffen von der Furieux und dem Ahnen nach Hause gebracht und sie beruhigt hatte. Und eigentlich wollte er auch sofort wieder gehen, aber die Neugier - nein, eher die Sorge brachte ihn dazu, an diesem Ort zu bleiben. Das ausgebaute Schloß legte er auf dem Boden ab, setzte sich in die Nähe des älteren Kainskindes. Ab und an schien er etwas fragen zu wollen, aber er wußte, daß es als unhöflich galt, einen Ahnen zu unterbrechen - auch wenn das hier "nur" ein Zelot war.

    Und wieder dieses 'Why?', das in seinen Gedanken erschien und alles irgendwie durcheinander brachte und wieder diese Angst, die er schon aus der vergangenen Nacht kannte, aber er hoffte, daß sie nicht zu einer "Gewöhnung" führen würde. Jetzt nur nicht Lähmen lassen... Haltung... Disziplin... Ehrenhaftigkeit. Es hatte schon gereicht, hier schon einmal zusammengebrochen zu sein, Schwäche gezeigt zu haben. Ein Blinzeln, dann aber konnte er sich wieder konzentrieren, um nach Antworten zu suchen, auch wenn er selbst ziemlich viele Fragen hatte. Fragen, die ihm bis jetzt noch niemand beantwortet hatte oder beantworten wollte.

    Carter. Ein Name, der ihm etwas sagte. Als dann noch die Beschreibung folgte, wußte er, wo und was er mit dieser Person in Verbindung brachte. Das Backup und einen Abend, an dem er sich mit Signora Giovanardi getroffen hatte und die ihn zu Von Stein befragen wollte. Richtig, das Dossier. Noch etwas, was er fertigstellen mußte. Sie - diese Carter - hatte sich so benommen, als würde sie ihn kennen. Und jetzt ihr Ansinnen? Als noch Von Stein hier gewesen war, hatte er niemanden dieses Namens gekannt, und eigentlich wußte er bis dato, wer sich in dieser Domäne aufhielt. So konnte der Ahn wohl zunächst ein fragendes Gesicht sehen. "Sie hat nach Gegenständen gesucht, die Ellen mit Von Stein in Verbindung bringen?" Unglaube in den Worten des Ancilla.



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 12.07.2005, 20:38


    "so hat sies gesagt... kennst du sie?"

    wenn ja würde das ein wenig mehr licht ins dunkel von paris bringen

    ... fast schon konnte man meinen diese stadt verhüllte sich bei jeder nichtbeachtung in neue gewänder und erschuf sich immer wieder neu um so ihrem ewige bild zu entsprechen ....

    "ich weiß quasi nichts über paris und seine kinder der nacht. und seit meinem letzetn auffenthalt hier hat sich doch so einiges getan... vielleicht kannst du mir mehr über die kinder kains erzählen ... besonders über die, bei denen ich mich verschuldet habe, wenn man so will ... "

    ironie des schicksals dass er ausgerechnet einem ventrue gegenüber eine solche "schwäche" zeigte , clansgeschwister würden wohl einiges dazu zu sagen haben ... aber was sie nicht wissen ....

    noch dazu zählte er nicht wie die meisten anderen kinder der nacht ; was war schon ein clan, natürlich, man gehörte dazu und man kümmerte sich umeinander, aber war nicht trotzdem jeder einzelne immernoch ein selbstständiges individuum, mit eigenen entscheidungen und einer ganz eigenen persönlichkeit? warum also alle in die schubladen der clans stecken? und warum sich gute bekanntschaften mit albernen machtspielchen versauen?



    Re: Ein Smitty in Paris

    Henry - 12.07.2005, 21:57


    Er hörte erstaunt zu, während der Ahn sprach. Es war so ganz anders, ungewohnt, nicht nur, weil Schmidsen so gar nicht dem Bild entsprach, den er im Groben vom Clan der Gelehrten gewonnen hatte. Auch für einen Ahnen war Schmidsen ungewöhnlich, aber vermutlich - so schätzte er das andere Kainskind ein - wußte er das. Kurz berührte der Daumen der rechten Hand den Ring, den er im Moment am linken Daumen trug, fast schon ein wenig hektisch. Hatte seinen Erzeuger gefragt, was er damit zu verbinden hatte, und irgendwie wußte er, daß sein Mentor in dem Augenblick wohl den Faux-Pas der Sterbenacht halbwegs verziehen hatte, auch wenn er - Henry - in der bestimmten Nacht durchaus für den Clan in Paris unterwegs gewesen war.

    So nickte er durchaus sichtbar auf die Worte und die Frage hin, die ihm gestellt worden war: "Ja, ich habe diese Carter getroffen. Im Backup. Signora Giovanardi schien sie auch zu kennen. Lassen Sie mich überlegen, Mr. Schmidsen," mit diesen Worten stand er auf und ging einige Schritte im Raum umher, sah dann den Älteren wieder an, "es war an einem Freitagabend. Auf jeden Fall machte sie auf mich den Eindruck, als würde sie mich kennen. Allerdings hatte ich diese Frau noch nie vorher getroffen. Es mag sein, daß ich nicht jedes Kainskind hier in der Domäne kenne, aber ich denke, ich hätte mir ihre Person doch sicherlich auch irgendwie gemerkt. Ihr Vorname ist - so sagte sie mir - Jeanette." Warum brachte ihn jetzt dieser Name zum Stutzen?

    "Das... ist... jetzt seltsam. Finden Sie nicht auch?" Carter kannte Von Stein, und sie kannte Ellen. Die Giovanardi hatte ihn - Henry - auch auf Ellen angesprochen, und er konnte sich nicht vorstellen, daß ausgerechnet der Ahn über die Verhältnisse gesprochen hatte, die zwischen Ellen und ihm herrschten. So nahm er wieder dort Platz, wo er vorher gesessen hatte, sah den Ahnen fragend an, die Augen leise funkelnd.



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 12.07.2005, 23:17


    "zweifelsohne ein interessanter zufall, " auch seine augenfunkelten interessiert...
    "... sollten wir uns hier zu einem kleinen gedankenspiel hinreißen lassen und die uns gegebenen fakten zusammenzählen? ich glaube das ergebnis ist nicht unbedingt erfreulich "

    ...wie gut dass es doch noch wunder und zeichen gibt, und er dachte schon ganz paris hätte sich gewandelt...

    Und so kam er auf dieverse Mundarten zu sprechen und auf die unterschiedlichen varianten des namen "johanna" ...
    aber auch einwände fielen ihm ein .. schließlich ist der zufall immer ein besonders heimtückischer gefährte ... eine gewisse beweiskraft fehlte noch in dem gedankenspiel... vielleicht ein schmiergeld ... ein "missing link" sozusagen schließlich geht man bei recherchen oft vom eigenen standpunkt aus ; so ganz à la "wenn ich ein verlorener autoschlüssel wäre, wo würde ich mich da verstecken"



    Re: Ein Smitty in Paris

    Henry - 18.07.2005, 23:30


    Er konnte es nicht glauben, aber die Indizien, die sich gerade in seinem Kopf zu einem Bild zusammenfügten, gefielen ihm überhaupt nicht. So schüttelte er ungläubig nun seinen Kopf, konnte zunächst nichts sagen, weil es ihm zu ungeheuerlich erschien. "Mr. Schmidsen, bei allem gebotenen Respekt, es ist niemandem geholfen, wenn man es nicht ausspricht. Also lassen Sie uns das zusammenfassen, was wir wissen."Daß seine Stimme etwas vehementer wurde, nahm er nur am Rande wahr, aber hier ging es um Ellen und um die Umstände, die sie dazu gebracht hatten, Paris zu verlassen. Kurz sah er wieder die Szene an der Basilika vor sich, wo er die Toreador anschließend nach Hause - hierhin - gebracht hatte, und er konnte wohl das Seufzen nicht verhindern, das sich seinem Mund entrang.



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 23.07.2005, 17:28


    Wie abstrus die Dinge auch gelaufen sein mögen, irgendwie schien es ihn nicht mehr zu stören, als er aus dem alten doch immer noch brauchbarem holz und dem werkzeug, dass er im schuppen gefunden hatte, anfing sitzmöbel zu zimmern.
    Nun gut, sie würden wahrscheinlich keinen designerpreis gewinnen, aber zum sitzen reichten sie alle mal aus. Irgendwie machte es ihm spass mit seinen händen dinge zu schaffen die einem zweck dienten, die nützlich waren.
    irgendwie fühlte es sich so ein bisschen an wie zu hause. ein gefühl dass er sehr lange nicht mehr empfunden hatte. war er vielleicht früher einmal handwerker gewesen? müßig darüber nachzudenken, da seine bemühungen sich an dinge zu erinnern die weiter als 200 jahre zurücklagen immer in pochenden kopfschmerzen und einem schalen geschmack auf der zunge endeten...



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 24.07.2005, 13:41


    ...und wieder blieb eine leere. allem anschein nach war hodrigo nicht mehr, janne war in versailles und der ort des geschehens war von franca "gesäubert" worden. eigentlich sollte er sich erleichtert fühlen oder wenigstens froh sein. und doch hatte sich nihcts geändert. diese jagd ließ , statt eines gefühls des erreichten eher eine kluft die zu fragen nanimierte. janne/jeannette war trotzallem noch eine clansschwester und sie war "gerettet", wenn auch im moment eher "indisponiert", wie micheal sagen würde. es war keiner weiter verletzt, zumindest äusserlich. in den medien würde mann bestimmt bald lesen können was sich in dem club zugetragen hat - ein brand bei dem menschen umkamen.
    er holte nocheinmal die karten hervor, die er im LKW gefunden hatte. Cádiz also. Er tippte francas handynummer ein und gab ihr via sms die information über die karten. sicherlich wollte sie dahingehend noch ein wenig weiter recherchieren.
    und auch er würde nocheinmal recherchieren wollen ... nicht in Cádiz, nein. sondern vielmehr was dieses 'brandzeichen' auf francas haut zu bedeuten hatte, das er damals an ihr gesehen hatte als er sie nach der kleinen auseinandersetzung nach versailles gebracht hatte.
    so sinnend ließ er die nacht ausklingen.



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 01.08.2005, 15:18


    eine kanalratte hätte sicherlich die letzten tage besser verbracht als er ... naja er überlegte sowieso bisweilen wie wohl der endgültige tod durch sonnenlicht aussehen mochte.

    aber irgendetwas hielt ihn hier , war es stolz? die innere überzeugung noch eine aufgabe zu haben? pflichterfüllung? wer weiß das schon so genau? Fakt war die letzten tage verbrachte er in den kellern heruntergekommener häuser indem er sich hinter schuttteilen und steinbrocken selbst begrub.
    die nächte über durchforstete er die straßen nach armen kleinkriminellen an denen er sich austoben konnte und die zeitungen nach erschwinglichen wohnungen.
    auf seinen streifzügen entdeckte er ein wt-studio ... er notierte sich die telefonnummer und würde dort bei gelegenheit mal anrufen ... vielleicht könnten sie ja einen trainer für die abendstunden gebrauchen.



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 01.09.2005, 16:01


    wieder und wieder tauchten bilder auf ... unverhofft und immer von gräueltaten durchsetzt. er konnte sie nicht abstellen und so droschen sie auf ihn ein wie das gleichmäßige stakkato eines maschinengewehrs - nur im unterschied zum maschinengewehr bedurfte es dieser bilder keiner pausen zum nachladen.
    die erholung die er in der tagruhe sonst empfing wich dem dauerfeuer seiner erinnerungen. nach wie vor waren es zusammenhanglose bilder aber allein die unmengen der bilder ließen die hoffnung keimen dass irgendwann 2 bilder zusammenpassten. bis dahin schrieb er auf was er sah und was ihn plagte ... versuchte details einzufangen, wenn es nicht zu sehr schmerzte und sie auf papier zu bannen. irgendwann mussten die szenen zusammenpassen ... es war nur eine frage der zeit...

    zeit. das einzige was in anderer hinsicht gegen ihn arbeitete...wer wusste schließlich schon so genau was dieser heimtückische "sohn hakeems" ausbrütete während er hier damit beschäftigt war sein leben zu rekonstruieren?
    und wie sicher war janne? zweifels ohne war sie geübt darin von der bildfläche zu verschwinden - aber sie ist immer wieder aufgefallen, ihr temperament hatte sie immer wieder "auffliegen" lassen. wenn dieser arabische blutsauger auch nur halb so gut ist wie er es befürchtete dann würden ihm diese fakten nicht unbekannt sein, und mit einem wachsamen auge und der richtigen bestechung an der falschen stelle würde er schnell in erfahrung bringen können wo janne ist, und wie sie sich verbirgt - aber es ist müssig über solch unsichere dinge nachzudenken. genauso gut war es möglich dass dieser möchtegern-assasin einfach nur ein blutiger anfänger war ... war da nicht ein zwischenfall beim in&out?
    keine sehr saubere arbeit für einen der jäger ... wenn er daran beteiligt war... er sollte nochmal mit janne reden oder mit franca
    so tippte er schnell eine sms zusammen und schickte sie an beide. ( siehe clansinterna)



    Re: Ein Smitty in Paris

    Smitty - 13.09.2005, 20:07


    wie heißt es so schön? wenn man keine probleme hat macht man sich welche.
    nun irgendwie passte das ziemlich gut, wenn man die gesellschaft der nacht beschreiben wollte. schließlich fristeten sie alle ihr dasein als kinder kains. und egal ob sie es nun als seen oder als fluch ansahen, die aussicht auf ewiges leben steht ihn allen zu ... und eine ewigkeit mit nichtstun zu verbringen ist nicht nur am anfang "todlangweilig" ... so gesehen kann man das ständige intrigenspiel und den ewigen kampf um macht verstehen natürlich würde jeder halbwegsvernünftige sterbliche sagen, dass diese "Zeitvertreibe" eideutig zu weit gehen und man nicht einfach so mit den leben der anderen umspringen sollte; aber hey, mal ganz ehrlich, wenn man diesem sterblichen die ewigkeit und die macht eines kindes kains anbieten würde und ihn einfach machen ließe ... er würde über kurz oder lang genau das selbe tun. einfach nur damit er was zu tun hat und sich einbisschen über gelungene intrigen freuen kann.

    die fragen die smitty quälten drehten um eben solche spielereien der kainskinder; nur dass er noch nicht genau sehen konnte welches spiel gespielt wurde. daß ahnen einander behaken war ihm klar ( schließlich bleibt das nicht aus wenn man selber einer ist ) und ihm war auch klar dass ein geschickter und somit langlebiger ahn sich nach möglichkeit nie selbst die hände schmutzig macht sondern nur zum schluß die lorbeeren einsammelt. aber in diesem spiel galt es für ihn ersteinmal herauszufinden was denn überhaupt die lorbeeren sind. und wer wessen spielfigur war.
    ihm war es eigentlich egal wer in paris an der macht war ... letzten endes kommt es für alle nur aufs selbe hinaus . aber ihm war nicht egal wenn bei den ränkespielen dieser "herrscher" und "möchtegernherrscher" seine freunde oder clansmitglieder draufgingen ... egal wie sehr diese auch in den sprichwörtlichen vulgärexkrementen lagen.
    wenn janne also befürchtet von den jägern verfolgt zu werden ( was mitlerweile durchaus der fall sein kann ) dann fragt sich smitty immer wieder : wieso? gut sie ist schon öfter so ziemlich jeden mal derbe auf den fuß getreten, aber das ist ja bei seinem clan nichts ungewöhnliches. sie mußte entweder jemand ganz bestimmten zum absolut falschen zeitpunkt gegen das bein getreten haben oder aber ( was beunruhigender weise bei der ein oder anderen unteredung rauszuhören war ) sehr ungünstig zwischen die fronten geraten sein ... ist si evielleicht das schwankende teil auf dem schwert aus dem rätsel?
    auf jedenfall müsste man sich mal besehen mit wem sie denn jetzt so abhängt .
    dann war da noch ellen. noch ein sorgenkind. wenn seine vermutungen richtig waren und er jannes andeutungen richtig deutete, dann hegte sie nicht nur ein wenig sympathie für einen der drahtzieher in diesem spiel. und wenn ihn nicht alles täuschte dann merkte sie nichteinmal wie dieser drahtzieher sie nach seiner nase platzierte. er würde mit ihr reden müssen ... sicher würde er ihr diesen fädenzieher nicht ausreden können aber zumindest musste er sich klarheit darüber verschaffen wie sehr sie schon in sein netz gegangen war.
    der nächste schritt wäre klarzustellen auf welcher seite er sich in diesem spiel befand und ob er eventuell auch schon "eingewickelt" war ... vielleicht konnte man jemandem das spiel gehörig vermiesen und einigen leuten mal kräftig ans bein urinieren ...



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