Autofahren und andere Katastrophen

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    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    la-piccola - 26.08.2007, 23:46

    Micromini-Spezial-Urlaub...
    Heute habe ich einen kleinen Horror-Trip hinter mir:
    Ich muss nur etwas ausholen :
    Wir haben eine 84-jährige Tante,die bei Tuttlingen wohnt,aber in Stassburg noch eine Wohnung hat und dort so alle 4-6 Wochen für ein paar Tage hinfährt.Immer im Spätherbst fahren wir dann zu ihr nach Strassburg, um die Rosenhecken in ihrem kleinen Hinterhofgarten zu schneiden.Heute war es mal wieder soweit.
    Nun wollte sie uns natürlich zum Essen einladen in ein sehr schönes und gutes Restaurant, ein bischen ausserhalb von Strassburg,wohin sie uns selbst fahren wollte!!!
    Ich sage euch...es war der absolute Horrortrip für mich "Beifahrer-Neurotikerin" !!!
    Da war wirklich die ganze Palette von Fahrkünsten dabei:
    Erstens mal fährt die alte Dame wie ein Henker so mit 60km/h(im Stadtverkehr!)-dann fuhr sie mehrmals über rote Ampeln-über hohe Bordsteine-ordnete sich links ein und fuhr rechts ab und umgekehrt-blieb mitten auf Kreuzungen stehen-wendete wild in den Strassen rum(weil halt diese Strasse gesperrt war, die sie eigentlich fahren wollte)- fuhr mit 50 kmh über eine Bodenschikane-würgte das Auto mehrmals ab-touchierte auch mal ein Auto auf einem Parkplatz-und das ging so fast eine Stunde lang quer durch Strassburg,weil sie sich verfahren hatte und das ganze dann auch wieder zurück !!!
    Ich sage euch,ich war sowas von fertig,ich wollte nur noch aussteigen und war fast dem Heulen nah.Aber das hat sie gar nicht aufgeregt...."ich bin doch Ausländer hier,die anderen sehen ja,dass ich mich nicht auskenne",war ihr Kommentar, und mein Schweiss rann in Strömen...
    Ich musste mich erst mal erholen,als wir wieder zuhause waren,das kann ich euch sagen.Gottseidank war Sonntag und nicht soviel Verkehr in der Stadt.
    Soviel zu meinem Sonntagserlebnis....



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 27.08.2007, 19:39

    Angst fahren mit
    Liebe la-piccola,

    da hast Du während der Fahrt wohl mehr als ein Stoßgebet gen Himmel geschickt.
    Entsprechend Deinem wieder überaus gelungenen Wochenspruch hast Du wohl gehofft, dass die Stunden im Auto möglichst bald entflohen sind.

    Ich kenne Ähnliches.
    So alle paar Wochen sitze ich hinten in einem Fahrschulauto. Es fährt immer ein echter Fahrschüler, der aber keine Prüfung hat. Und da habe ich es auch schon erlebt: Schon ziemlich dunkel, Regen, der Schüler hat bisher erst gute 5 Stunden Übung und probiert in München im Stoßverkehr in der Innenstadt das Linksabbiegen.
    Oder: 30er-Zone mit parkenden Autos und Gegenverkehr. Alles sehr eng, aber es geht gerade noch. Das Fahrschulauto fährt hier mit nur wenigen cm Abstand links und rechts recht flott.
    Oder: Übung Auffahren auf die Autobahn mit ziemlich viel Verkehr.
    Da habe ich hinten schon oft zusätzlich (auch ohne Bremse) ganz fest mitgebremst.

    Konntest Du Deiner Tante nicht klar machen, dass es für Dich eine große Freude wäre, wenn Du sie fahren könntest?

    Gut, dass es gut ausgegangen ist.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tobias - 28.08.2007, 06:11


    Was für ein Horrortrip la-piccola! Beim Lesen ist mir selber ganz anders geworden...
    Aber ich habe schon oft erlebt, wie schwer es älteren Leuten fällt, den Führerschein abzugeben bzw. wenigstens das Fahren einzustellen.
    Da spielt zum einen wohl die Angst mit, nicht mehr mobil zu sein und immer weiter vom allgemeinen Leben isoliert zu werden und zum anderen die verkehrte Selbsteinschätzung. Ich denke und hoffe, daß ich es selber merken werde, wann für mich die Zeit abgelaufen ist oder daß ich dann auf mehr oder weniger versteckte Hinweise von Freunden hören werde.
    Hier bei uns gibt es auch so zwei Kandidaten, zu denen ich mich nicht ins Auto setzen würde. Der einen haben sie zum Glück das Auto jetzt weggenommen, das wäre sonst unverantwortlich gewesen und mit der anderen fahre ich erst gar nicht. Dabei ist sie noch gar nicht so alt, erst etwas über 70 Jahre. Sie fährt nur im zweiten oder dritten Gang und fährt das Auto sehr hochtourig, wenn sie sich vor irgend etwas erschreckt, dann tritt sie voll in die Bremsen, wie z. B. bei einem Martinshorn, wo das Rettungsauto aber noch weit genug entfernt war. Der Hintermann wäre uns fast hinten drauf gefahren. Auch hat man den Eindruck, daß sie immer etwas übersieht und dann ganz plötzlich und unmotiviert reagiert. Auch bleibt sie nicht gleichbleibend auf dem Gas, sondern immer mal das Auto hochtourig nach vorne schießen lassen, dann wieder runter vom Gas, wieder rauf aufs Gas...

    Tobias



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Rheinperle - 28.08.2007, 07:58


    Ich möchte Euch auch mein Megaerlebnis in Sachen Fahrkunst berichten:
    Ich war gerade auf dem Weg zu meinem Fahrzeug in einem Parkhaus, da sehe ich wie ein junger Mann einem Mercedesfahrer beim Wenden seines Fahrzeuges helfen will. Er hatte offensichtlich die Richtung der Ausfahrt verwechselt. Aufmerksam wurde ich, als er ein Fahrzeug rammte und dann endlich die Kurve kriegte und davon fuhr.
    Ich merke mir noch das Kennzeichen. Der junge Mann meint, da wären noch mehr Schäden entstanden. Und tatsächlich stellen wir fest, dass bei der Wendeaktion 7 Fahrzeuge beschädigt wurden, teilweise hatte er die Fahrzeuge gegen die Wand gedrückt. Der junge Mann war dann irgendwie weg und ich informierte den Pförtner. Der verlegte meine Personalien und ich wurde von der Polizei als Zeugin gesucht. Man fand mich dann auch, weil ich mich nach dem ich zuhause angekommen war, vorsichtshalber bei der Polizei meldete. Ich sollte am nächsten Tag zur Zeugenvernehmung kommen. Wie die Geschichte ausgegangen ist ???:
    Am nächsten Tag habe ich mir mein Sprunggelenk gebrochen und mußte operiert werden. Die Zeugenvernehmung fand dann im Krankenhaus statt. Es handelte sich um einen 84-jährigen Herr Doktor der bereits seinen Anwalt eingeschaltet hatte, weil er sich keiner Schuld bewußt war. Es wurden aber die Spuren an seinem Fahrzeug festgestellt. Der junge Mann, der das ganze schon vor mir mitbekommen hat, hat sich nirgendwo gemeldet.

    Rheinperle



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Luca - 28.08.2007, 08:10


    Ich möchte trotz allem eine kleine Lanze für die älteren Autofahrer brechen. Natürlich ist es immer spektakulär, wenn das passiert, was Ihr gerade geschrieben bzw. beschrieben habt.
    Studien besagen, daß ältere Menschen verantwortungsbewußte Autofahrer sind und bis zum 75. Lbj. seltener in Unfälle verwickelt werden als junge Leute.
    Auch die Untersuchungen von Geisterfahrern haben ergeben, daß es keinen höheren Anteil an älteren Autofahrern gibt.
    Aber in Euren Geschichten hatten die Leute ja doch schon das 80. Lebensjahr überschritten.
    Was ich persönlich immer sehr schlimm finde, sind diese sog. "Discounfälle". Oft alkoholisiert oder unter Drogen, nicht angeschnallt, das Auto überfüllt, keine Fahrpraxis, aber trotzdem meinen, sich aufplustern zu müssen (vorwiegend die jungen Männer bis 25 Jahren) und dann passieren die schlimmsten Unfälle.

    Luca



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Rheinperle - 28.08.2007, 08:40


    Luca, Deiner Meinung möchte ich mich uneingeschränkt anschließen. Mein Vater ist 77 Jahre alt, ich habe niemals Bedenken, wenn ich bei ihm Auto mitfahre. Er ärgert sich auch immer, wenn man über die älteren Autofahrer schimpft. Es ist vollkommen richtig: ein großes, wenn nicht noch größeres Gefahrenpotenzial liegt bei den jungen Fahrern, die sich zum einen mit ihrer Fahrkunst, die sie ja noch nicht lange haben können, überschätzen, aber dann auch noch eventuell Alkohol und Drogen ins Spiel kommen. Und dann kommen noch die Brummifahrer. Meine Geschichte ist mir nur wieder in Erinnerung gekommen. Hier ist ja auch nur Sachschaden entstanden. Bei den jungen Leuten geht es oftmals schlimmer aus. Kürzlich ist mir in einer Kurve mein Neffe entgegengekommen und hätte mich beinahe aufs Korn genommen. Er ist sonst eher besonnen und es war ihm unheimlich peinlich.
    Auf den Straßen ist halt viel los.

    Rheinperle



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Luca - 28.08.2007, 08:57


    Ich glaube, es ist wie bei vielen Dingen im Leben. Oft gibt es vorgefaßte Meinungen, die schwer aus den Köpfen zu bekommen sind und dann gibt es bei Tatsachen (zu welchem Thema auch immer) Ausbrüche nach oben (positiv) und nach unten (negativ).
    Nichts desto trotz fand ich Eure Schilderungen sehr interessant (unterhaltsam wäre vielleicht nicht immer so angebracht).
    Rheinperle, ich hoffe, für Deinen Neffen war diese "Kleinigkeit" doch so lehrreich, daß sie ihn vielleicht in ähnlichen Situationen in der Zukunft davon abhält so zu fahren.
    Mir ging es jedenfalls manchmal so. Da habe ich einen kleinen Schreckschuß bekommen, der mich dann aufmerksamer machte für Situationen, die böse hätten ausgehen können.

    Luca



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tosa34 - 29.08.2007, 03:33


    Meines Erachtens werden die älteren Fahrer dann gefährlich, wenn sie ihre Fahrgewohnheiten nicht ihrem Alter anpassen. Die Reaktionszeit ist länger, also grösseren Abstand vom Vordermann halten. Wenn die Sehkraft nachlässt, besser nachts nicht fahren, usw.
    Mein Schreckbeispiel war meine Schwiegermutter, die bis weit in ihre 80er fuhr. Sie konnte es nicht aufgeben, weil zuviele "alte Leute" sich darauf verliessen, dass sie sie zum Arzt, zur Kirche usw. fuhr. Wenn wir ihr grössere Reisen ausreden wollten, sagte sie beruhigend, sie würde immer sofort aufwachen, wenn das Auto von der Strasse auf den Randstreifen käme.
    Die Eltern einer Freundin fuhren noch in ihren 90ern jedes Jahr von Toronto nach Florida und zurück. Wahnsinn!
    Wie ist das bei Euch mit Autofahren und Telefonieren? Das ist es, was mir Angst einjagt: die vielen Fahrer aller Altersstufen, die im dicksten Verkehr mit einer Hand fahren, weil sie unentwegt am Handy sind.
    Gruss, Tosa.



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Luca - 29.08.2007, 06:38


    Telefonieren beim Autofahren ist bei uns verboten, außer man hat eine Freisprechanlage.
    Ich habe mal von einer Untersuchung gelesen, wo aufgezeigt wurde, daß Fahren und Telefonieren gleichzusetzen ist, als wenn man angetrunken Auto fährt.
    Auch wenn man auf dem Fahrrad beim Telefonieren erwischt wird, muß man bezahlen.

    Luca



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    la-piccola - 29.08.2007, 11:37


    Da stimme ich euch auch bei: es gibt solche und solche,in jedem Alter !
    Bei den Jüngeren spielt halt oft die Geschwindigkeit eine große Rolle und das ist dann vielmals gefährlicher als so kleinere Blechschäden.
    Es ist halt so : es spielen so viele Faktoren zusammen, es sind oft hundertstel von Sekunden,die darüber entscheiden,ob ein Fahrfehler tragisch sein kann oder ob es gut abgeht.
    Ich kenne eine 60 jährige Frau,die schon seit zig Jahren Alkoholikerin ist und trotzdem immer noch Auto fährt,oft so ziemlich total im Nebel.
    Sie hat noch nie einen Chrash gehabt und ich habe immer Angst,sie könnte mal jemanden anfahren oder einen Unfall verursachen,bei dem andere geschädigt werden könnten.Eigentlich müsste man ja die Polizei informieren,aber wie das so ist im Dorf...auch ich habe da keine Zivilcourage.

    Aber eigentlich gehört das ja gar nicht in diese Rubrik,Tobias,wie sieht es aus mit Korrigieren ???
    Ich wollte euch nämlich davon berichten,wie unser Mittelaltermarkt nun aussieht.
    Wir haben uns von meinem Cousin den Wohnwagen ausgeliehen und verbringen die nächste Woche auf dem Campingplatz beim Europapark.So ersparen wir uns jeden Tag 1 1/2 Stunden Autofahrt und lernen mal das Leben im Wohnwagen kennen.Bin total gespannt.
    Wie ich das so ohne Computer und Forum aushalten werde,weiß ich nicht....es wird mir hoffentlich nicht so gehen wie dem Compifreak aus Tobias` Geschichte....und wenn ich dann voll auf Entzug bin und es nicht mehr aushalte,schleiche ich mich nachts ins Hotel und überfalle den Pförtner....



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    la-piccola - 18.10.2007, 13:07

    Zugfahren...
    Wie sieht es denn bei euch aus,ist oder war jemand von euch vom Lokführer-Streik betroffen ?
    Was man so in den Nachrichten sieht,erfordert schon sehr viel Verständnis und Geduld von den Betroffenen...



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tobias - 18.10.2007, 15:46

    Re: Zugfahren...
    Ich bin glücklicherweise nicht betroffen, da mein Weg zur Arbeit nur 300 m beträgt. Allerdings wollen Aktionen, wie z. B. nach Augsburg zu fahren, gut geplant sein und man muß mehr Zeit mit den Bussen einkalkulieren.

    Mir persönlich fehlt das Verständnis für den Streik. 31 % mehr und ein eigener Tarifvertrag ist unmöglich! Natürlich sollen sie mehr Lohn erhalten, aber in Maßen und dann evtl. auch gestaffelt.
    Und das Argument der hohen Verantwortung zieht bei mir auch nicht. Es gibt viele Berufe, wo Menschen eine große Verantwortung für andere Menschen haben.
    In meinen Augen ist es nicht "nur" ein Streik, sondern auch ein persönlicher Machtkampf des Unsympathen Schell gegen Mehdorn. Wo aus dem Grunde schon keiner nachgeben kann, weil er das Gesicht nicht verlieren will.
    Schell hat sich ja jetzt auch noch in eine Kur zurück gezogen. Sein Stellvertreter ist auch nicht besser, da er sein Nachfolger werden möchte und sich jetzt natürlich profilieren will.

    Durch die Streiks passieren auch immer wieder persönliche Katastrophen, wo Leute nicht mehr ans Sterbebett eines Verwandten kamen, ein Vorstellungsgespräch nach langer Arbeitslosigkeit nicht mehr erreicht wurde usw.
    Ich hatte im Juli ja noch Glück als ich zu Opas 101. Geburtstag gefahren bin. Es wurde zwar gestreikt, aber erst auf der Rückfahrt und meine Züge waren kaum betroffen...
    Von meiner Seite aus eine rote Karte an die GdL!!!

    Tobias



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 18.10.2007, 18:12

    Relationen
    ... und dann möchte ich noch auf einige Relationen hinweisen.

    Siemens verbrät Millionen und Millionen (mit Sicherheit haben andere Konzerne ähnlich viele große schwarze Geldkoffer in geheimen Kellern stehen).
    Dafür müssen viele, viele Gegenstände verkauft werden, um zumindest dieses Geld hereinzubringen.
    Dafür müssen zu viele dann entlassen werden, um die Kosten zu senken.

    Für den Transrapid, geplant, in München, 10 min Zeitgewinn, sind Abermillionen bereit gestellt.
    Der Nahverkehr wird darunter leiden.
    München bräuchte dringend eine zweite S-Bahn-Röhre.

    Da wird eine engagierte und erfahrene Kraft mit einem, mit Verlaub gesagt, Arschtritt auf die Straße gesetzt, weil junge, unerfahrene Arbeitskräfte deutlich weniger kosten und sich deutlich mehr ausbeuten lassen. Und nach den bekannten Monaten warten dann etwas über 300 € im Monat nach einem langen arbeitssamen Leben.
    Die Manager in Deutschland bekommen für ihre Arbeit monatlich teilweise deutliche Millionengehälter. Ist deren Arbeit wirklich soviel wert? War die andere Arbeit wirklich sowenig wert?

    Natürlich kenne ich auch Leute, welche sich genüsslich grinsend in der sozialen Hängematte von der Nichtarbeit ausruhen oder ein bezahltes Aus-Jahr als selbstverständlichen Rechtsanspruch ansehen.

    Eine Rückbesinnung auf alte Tugenden (Fleiß, Bescheidenheit, Mitgefühl, Anerkennung, Unbestechlichkeit, Achtung von Leistung und Alter etc. etc.) wäre meineserachtens angebracht und geziemend.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Luca - 18.10.2007, 19:04

    Re: Relationen
    Es ist sicher mehr als richtig, was Du hier schreibst, Hospes, und das sind Tatsachen, über die man sich leider immer wieder aufregt und die in keinem Falle nachzuvollziehen sind.
    Nichts desto trotz stimme ich Tobias zu.
    Ich bin glücklicherweise auch nicht von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig. Notfalls nehme ich das Rad.

    Zitat: Eine Rückbesinnung auf alte Tugenden (Fleiß, Bescheidenheit, Mitgefühl, Anerkennung, Unbestechlichkeit, Achtung von Leistung und Alter etc. etc.) wäre meineserachtens angebracht und geziemend.

    Das kann ich nur unterstreichen. Ich bin zwar noch nicht "so alt", bin aber froh, daß mir Zuhause die Grundwerte beigebracht worden sind, die mir persönlich im Umgang miteinander auch wichtig sind.

    Luca



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Luca - 20.07.2008, 11:32

    Blinken ist erlaubt!
    In letzter Zeit habe ich immer wieder festgestellt, daß viele Autofahrer es nicht mehr nötig haben zu blinken! Auch im Fernsehn habe ich dazu einen entsprechenden Bericht gesehen. Nachdem ich mich vorher schon immer darüber geärgert habe, habe ich nach dem Bericht noch besser hingeschaut. Sei es auf der Autobahn, da wird selten geblinkt bei Spurwechsel oder Ausfahrt, im Kreisverkehr auch nicht besonders häufig, wird abgebogen, dann bremst der Vodermann plötzlich und schaltet den Bllinker, wenn überhaupt, erst dann an, wenn er praktisch schon um die Kurve ist. Es ist eine grobe Unsitte, die aber auch gefährlich ist! Ich ärgere mich leider oft darüber!

    Nun noch eine Frage... :oops: Die Fahrschule ist ja schon lange her... Ich bin mir immer unsicher, wie schnell man auf Land- oder Bundesstraßen fahren darf, wenn keine Geschwindigkeitbegrenzung angegeben ist. 80, 100 oder 120?

    Luca



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 20.07.2008, 12:42

    Verkehr
    Lieber Luca,

    beim Spurwechsel muss geblinkt werden (z.B. auch wenn man an einem parkenden Auto vorbei fährt).
    Die Höchstgeschwindigkeit ist auf allen Straßen außerorts (wenn nicht anderes angezeigt ist) 100 km/h.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Rheinperle - 20.07.2008, 15:18


    Luca, mich ärgert das "Nichtblinken" auch immer sehr. Besonders ärgerlich ist, wenn an einer Ampel ein grüner Pfeil zum Rechtsabbiegen
    ist. D.h. man kann hier auch bei "Rot" abbiegen, wenn es die Verkehrslage zulässt. Der Vordermann blinkt nicht und verpennt auch noch den grünen Pfeil und, wenn die Ampel dann auf "Grün" umschschaltet, biegt er rechts ab.
    Du hast auch den Kreisverkehr angesprochen, da darf man beim Einfahren seit ein paar Jahren nicht mehr blinken, nur noch an der entsprechenden Ausfahrt. Ich muss gestehen, es war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Oft verläuft im Kreisverkehr noch ein Radweg und da kommt so mancher Radfahrer bei notorischen "Nichtblinkern" oftmals in Bedrängnis, wenn der Autofahrer ohne Vorankündigung plötzlich abbiegt. Nun ja, das fällt halt alles in den Bereich Rücksichtnahme und Mitdenken im Straßenverkehr.

    Rheinperle



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tobias - 20.07.2008, 16:53


    Ich finde dieses Verhalten auch sehr rücksichtslos und in vielen Situationen nicht ungefährlich. Ich habe schon des öfteren erlebt, daß jemand fast zu schnell fährt und dann vor einer Straße, in die er einbiegen möchte, heftig bremst, natürlich, ohne zu blinken!

    Zudem frage ich mich oft, warum so viele Autohersteller den Autofahrern die Möglichkeiten geben, zu rasen. Die Wenigsten haben das Zeug dazu, ihr Auto wirklich im Griff zu halten, auch hier kommt es zur Rücksichtslosigkeiten und gefährlichen Situationen. Momentan fahre ich jedes Wochenende früh etwa 60 km (Stadt, Landstraße, Autobahn) und bin der Meinung, daß es ausreichend sein würde, wenn ein Auto maximal 140 km/h schnell ist. Für längere Zeiten schneller zu fahren (das oft auch bei schlechter Fahrbahndecke), das braucht sehr viel Konzentration. M. E. kommt man auch nicht schneller ans Ziel, wenn man rast und man ist vor allem gestresster. Wer Schumi spielen will, der hat ja die Möglichkeiten auf den entsprechenden Rennstrecken seine Runden zu drehen.

    Tobias



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    karin - 20.07.2008, 17:32


    Autofahren ist so ein wenig wie Schachspielen gegen mehrere Gegner, immer einen Schritt voraus indem man einschätzt was die anderen Fahrer vorhaben, genaue Beobachtung ist da eher angesagt. Es bringt einem selber nichts sich aufzuregen, kostet nur die eigenen Nerven.

    Schlimm sind die Raser auf Autobahn und Landstrassen, wenn die blinken weil man "nur" 160 fährt muss man die natürlich vorlassen, und so schnell es geht die Spur freimachen.

    100 auf Landstrassen sind absolut angemessen finde ich jedenfalls, fürchterlich dagegen riskante Überholmanöver, wie oft hab ich die schon auf unseren Strassen erlebt. Nicht schwer zu erraten wie manche endeten.

    Es hat aber keinen Wert sich über die Nichtblinker, Hutfahrer, Raser, Überholer, Falschfahrer etc aufzuregen. Diese Menschen gab es schon immer und wird es immer geben.

    140 - 150 Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen fände ich auch angemessen.

    LG Karin :)



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 20.07.2008, 18:18

    Verkehr
    Ich wurde letze Woche von einem Rotkreuz-Kleinbus in einer absolut unübersichtlichen Kurve (Mais) überholt. Ein Wagen kam in der Gegenrichtung daher und dieser Fahrer und ich konnten gerade noch bremsen.
    Der Kleinbus respektive dessen fahrer ist mir schon öfters wegen des riskanten Fahrstils aufgefallen.
    Ich habe mich dann beim zuständigen Fahrdienst beschwert.
    Die letzten Tage fuhr der Bus dann ganz brav hinter mir her.

    Ich bin ein großer Freund von 130 km/h auf der Autobahn.
    Spart Nerven, spart Energie, erspart uns Hobby-Selbstmörder, die der Meinung sind, nur weil sie ein paar PS mehr unterm Hintern haben, können sie tun und lassen was sie wollen.
    In Österreich und Großbritannien ist das Fahren auf der Autobahn deutlich entspannter.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 27.11.2008, 18:44

    Verkehrsmittel
    Hallo Ihr Lieben,

    wieder einmal ist ein Artikel von mir erschienen.



    Nicht das Auto diesmal im Mittelpunkt, sondern andere Transportmittel.
    Natürlich geht es um Great Britain.
    Natürlich habe ich das Copyright an allen Bildern und auch das Einverständnis der abgebildeten Person.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tosa34 - 27.11.2008, 23:52


    Gratuliere, lieber Hospes! Ist das ein Reisemagazin, und wie lang ist denn der ganze Artikel? Ausgezeichnete Bilder, der Reisende weiss, was zu erwarten ist.
    Herzlichen Gruß, Tosa.
    :big_applaus



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 28.11.2008, 08:05

    Artikel
    Liebe Tosa,

    es sind acht Seiten.

    Die Zeitschrift ist eher für Multiplikatoren (z.B. Lehrer) gedacht.
    In diesem Artikel steht das Thema "Sicherheit" im Vordergrund, so dass etwa auch Reiseveranstalter, welche Reisen mit Jugendlichen anbieten, die Informationen nutzen können: Piktogramme, Anweisungen, Hinweise etc.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Rheinperle - 28.11.2008, 08:47


    Lieber Hospes,

    auch von mir Gratulation zu deinem Bericht. Das ist eine interessante Sache, gerade im Hinblick auf den Sicherheitsaspekt bei Reisen mit Jugendlichen. So etwas wäre bestimmt auch für Städtereisen sinnvoll.
    Prima Idee und Umsetzung.

    Gruß Rheinperle



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    karin - 28.11.2008, 17:38


    Lieber Hospes,

    ich kann mich da nur anschliessen, sehr gut gemacht. Vermutlich hast Du etwas länger an dem Artikel arbeiten müssen. Denke man muss doch eine gewisse Zeit recherchieren.

    LG Karin :) :big_applaus



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 28.11.2008, 19:22

    Recherche
    Liebe Karin,

    ich bekam vor etwa zwei Monaten eine e-mail, ob ich nicht wieder etwas über Großbritannien und Verkehr schreiben möchte. Ich hätte doch sicher "etwas in der Schublade".
    Dem war zwar nicht so, aber es ratterte nur kurz im Gehirn, dann kam die Idee zu diesem Artikel.
    Ich begann meine Gedanken zu sortieren und den Artikel zu schreiben. Sehr schnell stellte ich fest, dass etliche Copyrights zu beschaffen waren. Also e-mails nach GB geschickt. Bis auf die Fluggesellschaft kamen auch die Erlaubnisse (teilweise mit Bitte um Belegexemplare).
    Bei der Fluggesellschaft habe ich dann halt den Flugplan selbst gestaltet - man sieht ihn auf der ersten Seite.
    Für die Veröffentlichung englischer Verkehrszeichen habe ich eine Erlaubnis für fünf Jahre.

    Als ich noch nicht fertig war, kam wieder eine e-mail, man "möchte mich nicht drängen, aber am Freitag sei Redaktionskonferenz". Die e-mail erhielt ich am Montag davor. Also einige längere Schichten eingelegt.

    Letztendlich wurde das Manuskript 14 Seiten lang. Außerdem stellte ich etwa zwei Dutzend Bilder zur Verfügung.

    Wenn ich den Aufwand betrachte und dann das Ergebnis sehe, so bin ich jedesmal neu begeistert, dass Bilder und Texte von mir so schön gestaltet erscheinen.

    Kein Kind gezeugt. Keinen Baum gepflanzt. Aber wenn ich google, dann bekomme ich viele ISBN-Nummern bei meinem Namen.
    So wird etwa ein Artikel über Kernenergie von mir (erschienen zu Beginn der 80er Jahre) noch heute in Dissertationen immer wieder zitiert.

    Wie ich zu diesem Verlag gekommen bin, ist eine sehr lange und verwickelte Geschichte.
    Jedenfalls konnte ich einmal zu einem Autorentreffen fliegen. Es war genau das Wochenende, als der Flughafen München Riem ins Erdinger Moos umzog. Ich flog am Freitag in Riem weg und als ich dann am Sonntag in MUC II landete (die Cockpitür war offen, man konnte die großartige Landebahnbefeuerung sehen), wusste ich, dass ich ein historisches Ereignis mitbekommen hatte.

    Ich bin halt neugierig. Und ich habe in meinem Leben trotz aller Tiefschläge (die hat jeder) eigentlich Glück gehabt. Ich konnte immer wieder die Früchte meiner Bemühungen genießen.

    Und jetzt habe ich mich vor diesem Text etwas mit CoD5 (Call of Duty 5) entspannt und dazu ein englisches Bitter aus einem englischen Glas (Dad's Pint) getrunken.



    Und auch hier das Gefühl der Dankbarkeit. Was bin ich froh, dass ich nie als Soldat in "Feindesland" tätig werden musste. CoD5 ist ein Spiel. Aber ich kenne persönlich einen Mann, der im Kosovo in einen geladenen Revolver blicken musste. Ein Soldat, der Verantwortung für viele Menschen hatte. Solche Leute achte ich sehr. Und man merkt diesen Leuten an, dass sie ausgesprochen friedliebend sind. Das waren keine Rambos.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tosa34 - 16.12.2008, 05:32


    Heute Vormittag gesehen: wir überholten eine Autofahrerin fortgeschrittenen Alters, die geruhsam eine geschäftige Hauptstraße entlang segelte, mit 25 Stundenmeilen, wo die Höchstgeschwindigkeit 45 ist. Segelte dann ebenso geruhsam an einer roten Ampel vorbei, zum Glück über eine kleine, zu der Zeit leere Querstraße. Nachdem wir brav auf grün warteten, überholten wir sie wieder, und konnten sehen, dass sie ein aufgeschlagenes Buch gegen das Lenkrad hielt und las, und dabei eine Tasse Kaffee trank. Beim nächsten Rotlicht hielt sie dann, las aber weiter.
    Es muss etwas arg Spannendes gewesen sein!
    Gruss, und eine schöne Woche Euch allen.
    Tosa.
    :shock:



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 16.12.2008, 08:20

    Rotlicht
    Liebe Tosa,

    bei Euch geht es ja mehr als beschaulich zu.
    Hatte die Dame die Füße hochgelagert?

    Liebe Grüße

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tobias - 18.12.2008, 09:38


    Oh je, Tosa, da sind ja wohl eine Menge Schutzengel mitgeflogen...

    Was mich ja immer wieder ärgert, ist folgendes: Bei mittlerweile allen Radiosendern gibt es ja die ehrenamtlichen Melder, die irgendwo auf Deutschlands Straßen unterwegs sind und Staus u. ä. melden. Soweit, so gut. Nur melden sie, genauso wie die Radiostation auch, wo Blitzer aufgebaut werden. Mir kommt das dann immer so wie ein Katz und Maus Spiel vor und der gute Autofahrer meldet den bösen Blitzer!
    Vielleicht bin ich da ja etwas altmodisch, aber Vorschriften sind nun mal da, um sie zu befolgen. Sicher gibt es auch Vorschriften, wo man sich an den Kopf packt, aber gerade im Verkehr finde ich, daß man sich an die Schilder halten sollte. Ich habe es immer wieder erlebt, wie es durch Rücksichtlosligkeit und zu schnellem Fahren zu schweren bis tödlichen Unfällen mit Mensch und Tier kam und ich will das einfach nicht mehr sehen! Und es ist ja schließlich erwiesen, daß man auch nicht schneller ankommt, wenn man das Geschwindigkeitslimit nicht beachtet, vor allem nicht auf Kurzstrecken.
    Und was bringt es, wenn potentielle Raser im Bereich des Blitzers langsam fahren und hinterher wieder Vollgas geben!

    Tobias



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    Hospes - 18.12.2008, 11:59

    Blitzen
    Lieber Tobias,

    ich gehe hier sogar noch etwas weiter.

    Ich "warne" grundsätzlich nicht vor Geschwindigkeitskontrollen.
    Die haben ihre große Daseinsberechtigung.
    Die überzeugten Raser müssen, wenn schon nicht freiwillig, dann halt anderweitig davon abgehalten werden, als lebende Geschoße die Straßen unsicher zu machen.
    Die StVO gilt für alle. Ich sehe sie als richtig und wichtig an:

    § 1 Grundregeln
    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    Jetzt setzen wir zwei andere Wörter ein:

    § 1 Grundregeln für das Leben
    (1) Die Teilnahme am Leben erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Jeder Mensch hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

    Klingt für mich gar nicht so schlecht.

    Hospes



    Re: Autofahren und andere Katastrophen

    tobias - 18.12.2008, 14:30


    Deine Interpretation, lieber Hospes, gefällt mir sehr gut!
    Und eigentlich ist es doch gar nicht so schwer... Jedenfalls wäre mit dieser Haltung das Leben oftmals leichter!

    Tobias



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