21. Tag (da, weg, da, weg und nun endlich wieder da)

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    Re: 21. Tag (da, weg, da, weg und nun endlich wieder da)

    Loa - 18.08.2007, 14:32

    21. Tag (da, weg, da, weg und nun endlich wieder da)
    "So, jetzt mach ich erstmal kein Urlaub mehr für 1 Jahr. Nicht mal du kriegst mich hier eher weg", sagte ich und blickte in Miras empörte Miene, was mich gleich zu einem Grinsen veranlasste. "Was soll das denn nun wieder heißen?" *Brötchen wegschnapp* "Mira, gib das wieder!" "Nein." "Mira, das ist nicht lustig! Gib es her!" "Lass los!" "Lass du doch los!" *zerr* *ratsch* *haps* "Summer nein, aus!" "Uäh, also das angesabberte Brötchen kann sie behalten", gab ich angewidert zurück, als mir Mira das tropfende Etwas vor die Nase hielt. "Mit nix bist du zufrieden!", gab Mira giftig zurück und drappierte das Brötchen wieder im Maul ihrer Hündin. Lachend schüttelte ich den Kopf und nahm mir ein Neues. xD
    Ich war heute Morgen von meiner Tour mit Stine zurückgekommen, hatte noch ein paar Stunden geschlafen und saß nun mit Mira am Frühstückstisch, Misu auf meinem Schoß, eine Tasse Kaffee in der Hand und war einfach überglücklich, wieder hier zu sein. Gegen Ende hatte ich die Gegend mit allem drum und dran so schmerzlich vermisst, dass es mir vorkam, als hätte ich mich ausschließlich von Nadeln ernährt. "Und was gibts hier so Neues?", fragte ich neugierig, während ich an meiner Tasse nippte und blickte Mira fast schon aufgeregt an. "Naja, also langsam wird der Hof richtig voll und Anna ist mal wieder dabei, alles umzukrempeln, was nicht niet- und nagelfest und was nicht bei 3 auf den Bäumen ist", sagte Mira und ich rollte die Augen. Mira lachte. "Ach Loa, ich hab dich vermisst", grinste sie und bedachte mich mit einem Blick, der irgendwie etwas Zärtliches hatte. ^^ Wir quatschten noch eine Weile, in der wir zu Ende frühstückten und ich weiterhin Misu kraulte. Meine Glückskatze war offensichtlich mehr als froh, mich wieder zu haben und schmiegte sich glücklich an mein Oberschenkel. Mein roter Kater allerdings hatte sich erst kraulen lassen, als er sein Frühstück vor der Nase hatte und war danach nach kurzem Putzen auf der Fensterbank direkt wieder nach draußen verschwunden. :rolleyes: So langsam gewöhnte ich mich an die Eigenwilligkeit meines roten Katers, gab die Hoffnung jedoch immer noch nicht so ganz auf, dass in Liu ein richtiger Schmusekater steckte. ^^ Mira hatte mir schon vorher von Summer erzählt und so war ich vorbereitet gewesen, einen Hund in unserem Häuschen anzutreffen, allerdings hatte ich nicht mit so einer Schönheit gerechnet. Summer zeigte mal wieder, was die Natur so alles konnte und mit ihrer lieben und vorsichtigen Art und mit ihrer besonderen Färbung schloss ich sie sogleich in mein Herz und auch die Hündin hatte anscheinend nichts gegen mich, denn als ich ihr fasziniert durch ihr atemberaubendes Fell strich, hielt sie ganz still und schloss genießerisch die Augen.
    "Loa, wo bist du denn schon wieder?", ertönte Miras Stimme und ihre Hand schnipste wuselnd vor meinem Gesicht herum. "Hm was? Ja finde ich auch", sagte ich leicht verwirrt. "Du hast echt nen Knall", lachte Mira und schüttelte den Kopf, "ich hab dich gefragt, ob du mit zum Stall kommen willst, du Vollpfosten." "Müllküh." "Opfer." "Chemiebaukasten." ..... "Chemiebaukasten!?" "Ja, Chemiebaukasten und klar komm ich mit zum Stall", antwortete ich rasch und hopste schnell hoch in mein Zimmer, um mir die nötigen Sachen zu krallen. :grin: Mein Herz sprang schon wieder wie ein Flummi, wenn ich an die alten Gebäude, an meinen Schwarzen, an Anna und an Golden Rose dachte, so viele Kleinigkeiten nicht mitgezählt. Ich hatte dies hier alles einfach unglaublich vermisst...
    "Kann losgehen", sagte ich mit einem breiten Grinsen und landete mit einem Satz neben Mira, die schon mit Summer angeleint an der Haustür stand und schlüpfte hinter den beiden dann aus der tannengrünen Wohnungstür. Das einzige, was ich nicht vermisst hatte, war mein alter Drahtesel, allerdings auch nur, weil er unerschütterlich an meiner Seite gestanden hatte. Schließlich ist ne Fahrradtour ohne Fahrrad wie... naja, wie ne Fahrradtour ohne Fahrrad. xD Quatschend fuhren wir durch den frischen Morgen und ich bedachte die in eine sommerliche Morgensonne getauchte Umgebung mit einem sprudelnden Glücksgefühl, während mich Mira unentwegt zublubbte. Summer lief zufrieden neben Miras Fahrrad her. Die 2 schienen schon ein eingespieltes Team zu sein und da Mira mit ihrer Hündin heute Morgen schon ausgiebig Joggen war, (Mira war auf ihren Schnürsenkel getreten und die Treppe runtergepoltert... das hätte Tote geweckt, vor allem der anstößige Fluch danach. xD) war Summer ausgeglichen und sichtlich entspannt. Wenn ich Mira und Summer so zusammen sah, keimte in mir eine kleine Sehnsuchtsflamme auf, die ich einerseits zu ersticken versuchte, andererseits ab und zu auch versucht war, ihr Brennmaterial zu geben. Als dann allerdings die Gebäude vor uns auftauchten, vergaß ich erstmal alles andere. Der Hof und die Atmosphäre hauten mich mal wieder völlig aus den Socken, dass es mich nicht gewundert hätte, wenn ich vor Ehrfurcht erstarrt wäre. Während ich, immer noch mein Fahrrad in der Hand, glücklich umherblickte, flog in der Nähe krachend eine Tür auf und mit einem Freudenschrei sprang Anna, gefolgt von ihren 5 Hunden, auf uns zu und umarmte mich (wohlbemerkt immer noch hopsend und schreiend. xD) Navaju und Minou sprangen knurrend und spielerisch um mich herum, während Tinka tapsig versuchte, meinen Fahrradreifen anzukauen. Anka und Toulouse waren derweil Summer begrüßen gegangen. ^^ Lachend und durcheinander blubbend verschwanden wir 3 erstmal in Annas Büro. Nachdem soweit alle Neuigkeiten ausgetauscht waren (wobei ich durch Mira ja schon eine gute Basis erhalten hatte), wuselten wir erstmal los, um zu füttern. Summend schlüpfte ich wie immer erst in die Futterkammer der Hofhengste und puzzelte deren Frühstück zusammen. Ich fühlte mich, als ob ich nie weggewesen wäre. Alles war so vertraut und irgendwie wie immer... aber irgendwie auch nicht. :grin: "Hallo meine drei, na, habt ihr mich vermisst?", begrüßte ich kurze Zeit später die drei brummelnden und blubberten Hengste. Während ich Al Hattal und Highlight lächelnd kraulte, schlüpfte ich zu Golden Rose in die Box und umarmte seinen muskulösen und goldenen Hals. "Ich hab dich vermisst, Dicker", nuschelte ich in seine weiße Mähne und atmete tief ein. Eine kaum gekannte Ruhe schien mich zu überkommen und es war das pure Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Glücklich verteilte ich die Futterschalen in die Tröge, brachte sie zurück in die Futterkammer und huschte dann mit klopfendem Herzen in die Futterkammer der Problempferde. Anna hatte mir alles berichtet, was ihr beim Füttern der Vollblutaraberin aufgefallen war und ich stellte betrübt fest, dass sich nichts verändert hatte. Allerdings hegte ich wider besseren Wissens die Hoffnung, dass sie mich wiedererkannte und als ich den kleinen Trampelpfad zu ihrem Offenstall entlangging, klopfte mir das Herz bis zum Hals. "Hallo mein Mädchen", begrüßte ich die schlanke Stute und ein Lächeln umspielte meine Lippen, als ich sie da in ihrem Unterstand stehen sah, obwohl die Rotschimmelin immer noch so furchtbar verhermt aussah und ich deutlich die Mahle und Narben an ihrem eingefallenen Körper erkennen konnte. Die Stute riss aprubt ihren Kopf hoch, als meine Stimme zu ihr herüberwehte und begann sofort unruhig zu tänzeln und mit den Ohren zu spielen. Ich redete weiterhin mit ihr und mit einem strahlenden Lächeln sah ich die Verwirrung in ihren Gesten. Kannte sie diese Stimme nicht? Diese Person, die da am Zaun stand? Und obwohl ich es kaum glauben wollte, schien doch eine Art Erkennung bei der Stute stattgefunden zu haben. Lächelnd stellte ich ih die Futterschale durch den Zaun auf die Wiese und wandte mich zum Gehen. Die Araberstute schien immer noch sichtlich verunsichert und verwirrt, aber der Grund dafür, ließ mich strahlen. ^^
    Als ich wieder auf den Hof kam, begrüßte ich erstmal Oakley und Luna, die mit riesigen Sprüngen auf mich zukamen und verbrachte eine ganze Weile damit, die beiden zu kraulen und sie davon abzuhalten, mich anzuspringen und abzuschlabbern. xD "Ach ihr zwei Chaoten, ihr habt mir auch gefehlt", sagte ich lächelnd, als Oakley seinen großen Kopf in meinen Schoß legte (ich saß mittlerweile auf dem Boden) und die große, schwarze Doggin sich genüsslich die großen Ohren massieren ließ. Allerdings zog es mich nun immer stärker zu meinem Schwarzen. Mo hatte trotz meiner Abwesenheit weiter im Offenstall für Hengste mit Coeur zusammen gestanden. Mira hatte ihn jeden Tag auf die Weide gebracht, so dass er wenigstens ein wenig Bewegung bekommen hatte, allerdings machte ich mir nicht allzu große Hoffnungen. Mein schwarzer Hengst würde versuchen, mich von einer Palme auf die nächste zu bringen. "Wie hab ich das vermisst", murmelte ich leise und strich seufzend über meinen Spint, bevor ich mir daraus Strick, Halfter, Putzkasten, Longe und Longierzeug fischte. Mehr würde ich heute mal wieder nicht brauchen. Summend brachte ich die Sachen zum Putzplatz und taperte dann mit geschultertem Halfter und Strick rüber zum Offenstall. "Schwaaarzer", rief ich schon von weitem und legte den Rest des Weges im Spurt zurück und schon erblickte ich die schlanke, wendige, schwarze Gestalt meines Hengstes, der mit gespitzten Ohren und aufgeblähten Nüstern am Zaun stand und aussah, als hätte er die ganze Zeit auf mich gewartet. "Na mein schwarzer Blödmann vom Dienst?", sagte ich leise und durch und durch zärtlich, als ich bei ihm war und drückte ihm einen Kuss auf die samtweichen Nüstern. Mo prustete mir ins Gesicht und warf dann temperamentvoll den Kopf und blickte mich schon wieder herausfordernd an. Grinsend kraulte ich ihn noch kurz am Hals, bevor ich durch den Zaun schlüpfte und erstmal den grauen Andalusier von Mira begrüßte. Während ich Coeur ehrfurchtsvoll kraulte, schnorchelte Mo an meinem Hintern herum und knabberte schließlich meinen Pulli an. :rolleyes: "Spielkind", grinste ich, als mein Hengst wie ein Fohlen wegtrabte, als ich mich umdrehte und nun darauf wartete, dass ich kam.
    "Wie haben sie dich nur unter den Sattel gekriegt?", murmelte ich kopfschüttelnd, während ich meinen Hengst gerade zum Putzplatz führte. Naja, wohl eher versuchte ich Mo daran zu hindern, mich nicht hinterher zu schleifen. "Schluss jetzt!", herrschte ich ihn an, als es mir zu bunt wurde und schon schrumpfte der imposante Hengst neben mir zusammen und ließ sich problemlos anbinden und putzen (abgesehen von den üblichen Tanzeinlagen ^^). "Na geht doch... das ich immer erst wütend werden muss", seufzend strich ich Mos dünne, nachtschwarze Mähne aus seinem ebenso schwarzen Gesicht und kraulte ihm eine Weile die Stirn. Nach einer viertel Stunde putzen (Sommerfell und wenig Regen hat Vorteile :grin: ) tauschte ich dann die Longe gegen den Strick und pilgerte mit meinem Hengst und der Longierpeitsche in die leere Longierhalle. Die erste viertel Stunde verbrachte ich nur damit, Mo zu zuschauen, auf welche Weise man angestaute Energie loswerden kann und wie viele verschiedene Arten des Ignorierens es gibt... -.- In weiteren 10 Minuten kriegte ich ihn wenigstens in andere Gangarten als Nähmaschinenschritt, Stechtrab und Karussellgalopp und am Ende der 25 Minuten konnte ich ihn sogar auf beiden Händen zwischen Schritt, Trab, Galopp wechseln lassen. "Ein Tag mit dir und ich bin doch schon wieder urlaubsreif", knurrte ich meinen Schwarzen an, der zufrieden schnorchelnd neben mir stand und wartete, bis ich die Longe aufgewickelt hatte. Allerdings spürte ich meinen Verdruss sofort wieder verfliegen, als Mo mir zärtlich mit seinen Nüstern durch meine Locken wuselte. "Na dann ist ja alles beim Alten", seufzte ich, musste allerdings kurz danach grinsen und führte meinen Hengst zurück zum Putzplatz, wo ich ihm rasch die Hufen auskratzte und die Longe wieder gegen den Strick eintauschte. So langsam kam Leben auf den Hof. Ich sah Jusi und Stefanie im Stübchen verschwinden und winkte lächelnd Meen zu, die gerade ihr Fahrrad abstellte und gerade als ich einen der Wege vom Hof einschlug, um mit Mo noch eine kleine Spazierrunde zu drehen, bevor es auf die Weide ging, fragte mich ein hübsches, sympathisch aussehendes Mädchen, wo denn Annas Büro zu finden sei. "Aha. Noch eine Mutige, wie? Das Büro des Häuptlings ist diese da. Ach und wenn du drin bist, achte auf die Skalpe", wies ich ihr den Weg und grinste bei dem verdutzten Ausdruck auf dem Gesicht des Mädchens. :grin: Während ich Mo erzählte, was in letzter Zeit so los gewesen war, durchstreiften wir ein wenig die Botanik. Mo lief schon fast gelassen neben mir her und ich konnte sogar noch ein paar Führübungen machen, ohne in den Wahnsinn getrieben zu werden. ^^ Lächelnd kamen wir nach ca. ner halben Stunde an der großen Weide für Hengste an, wo ich Mo nur schnell das Halfter abstreifte und dann fasziniert zusah, wie er in seinem federleichten, aber überaus schnellen Galopp zu Romeo und Black Velvet entschwand. Ich blieb noch eine ganze Weile an der Weide stehen und träumte vor mich hin, bis ich es dann mal schaffte, mich loszureißen. Schließlich räumte sich das Zeug nicht von alleine auf und der Unterstand wollte auch gemistet werden. ;)



    Re: 21. Tag (da, weg, da, weg und nun endlich wieder da)

    Anna - 20.08.2007, 12:56


    o.O :löl: :juhuuu: :knuffel:

    das dürfte alles sagen was ich im moment denke xD
    deine Berichte sind einfach immer wieder etwas besonderes und wenn ich noch einmal unter einem der Berichte den du kommentiert hast lese, dass du so eine Begabung nicht hast, dann hau ich dich. Aber ganz kräftig :mrgreen:

    :sternblau: :sternblau: :sternblau: :sternblau: :sternblau:



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