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Re: 18.08.2007 - Nena in Hagen
syd1985 - 17.08.2007, 23:1818.08.2007 - Nena in Hagen
Morgen gehts auf mein 2. Nena-Konzert und Julias 3 Millionstes. Ich werde danach berichten wie es war. Sie wird ja ihr neues Album vorstellen und ich freue mich auf die neuen Songs.
Mach morgen mal wieder einen 24 Stunden Tag mit, denn ab 22.30 Uhr fährt kein Zug mehr (tzä... typisch Bahn) und so müssen wir bis morgens warten.
Re: 18.08.2007 - Nena in Hagen
Motti - 19.08.2007, 19:47
Öhm, du hast doch ein Auto, wieso fährste nich damit??
Und: *lol* Ich las erst: Nina Hagen (weil NENA in HAGEN)
Re: 18.08.2007 - Nena in Hagen
ÖpÖ Master - 20.08.2007, 01:05
weil sie wahrscheinlich was trinken wollen, nehm ich ma an ne*gg*
Also, nehmt ihr 2 ma schön eure Fahrradhelme mit bzw kauft euch welche. ISt sicherer.Bei all den Blessuren die ihr immer von durchgesoffenen Nächten davongetragen habt wäre das sicher sinnvoll :wink:
Re: 18.08.2007 - Nena in Hagen
syd1985 - 20.08.2007, 09:01
tzä...
1. zug, weil ich nicht noch mehr km in dem jahr schrubben kann (versicherung, ihr wisst schon...)
2. fahrradhelm *lol* gute idee, sollte ich mir merken
3. alk hielt sich sehr in grenzen (ich hatte 2 bier in 24 stunden)
Nena in Hagen, wie wars? Ein Wort genügt: S U P E R
Ich bin eigentlich kein Nena-Fan, aber dieses Konzert war einfach nur der Hammer. Aber mal von vorne.
Die Anreise
Da Julia Freitag noch Betriebsfest hatte, durfte ich sie um 3 Uhr morgens abholen. Gut, wir hatten immerhin 5 Stunden Schlaf bis der Wecker um 8.30 Uhr am Samstag runter dödelte. Mit dem Auto dann in die Stadt und erst mal schön bis halb 11 Uhr gefrühstückt und weiter zum Bahnhof. Tickets hatten wir ja schon vorher (Sparticket 50) geholt und konnten dann ohne Eile um kurz vor 11 Uhr in den Zug nach Hagen steigen. Angekommen in Hagen mussten wir noch bis 13 Uhr - also ne Stunde - auf unsere Bekannte warten, die uns dann mit zum Gelände nehmen wollte.
Wer suchet, der findet
War gar nicht so leicht, das Festivalgelände zu finden. In der Stadt war null ausgeschildert und mit Fragerei fanden wir dann doch in den kleinen Ort Hengstey. Das einzige Problem war, dass der Ort abgesperrt war und wir laufen mussten - 2 km bergab und später wieder 2 km bergauf. Aber wir hatten ja Zeit, da Einlass ja eh erst um 16 Uhr war. Auf dem Weg dorthin war wiederrum nichts ausgeschildert, so das wir des öfteren vor einer linken und rechten Abzweigung standen und nicht so recht wussten, welche wir nehmen sollten. Unser Glück war meistens, das uns Leute entgegen kamen. Das Highlight für Julia kam dann an der letzten Kreuzung. Es bog ein großer silbener verdunkelter Bus ab, den wir sofort als Tourbus identifizierten. Julia und Birgit winktem dem verdunkeltem Bus und waren ganz glücklich. Natürlich sah man nichts von Nena oder ihrer Band, aber warum nicht mal winken?
Um 14 Uhr standen dann auch schon die ersten Hardcore-Fans vor den Gittern und lauschten dem Soundcheck von Nena zu. Zu dieser Zeit saßen wir im benachbarten Biergarten und konnten alles gut von der Ferne verstehen. Der Soundcheck versprach so einiges, denn Nena stellte an diesem Abend ihre neuen Songs vor.
Kurz vor 15 Uhr gings auch für uns an die Gitter, denn Ziel war natürlich die erste Reihe....
Der Einlass und die Absperrung
Punkt 16 Uhr war dann endlich Einlass und das Chaos begann. So ein schlecht organisiertes Fest musste noch keiner von den Fans (die teilweise schon weit über 50 Konzerte besuchten) mitmachen. Ich stürme voraus und bekam auch den erhofften Platz an der Absperrung. Nur dann kamen die Männer, die sich Sicherheitsleute schimpften. Da hieß es dann auf einmal "Alle 2 Meter zurück, hier kommen die Rollstuhlfahrer und Kinder hin". Die Idioten habens nicht gecheckt, dass der Graben vor der Bühne für die Menschen da war. Vollidioten kann man nur sagen. Da auch die irgendwie von uns getrennt werden mussten, haben wir natürlich mit einer richtigen Metallabsperrung gerechnet, aber was die machten, sprach für sich. Da kamen die Herren von der Sicherheit doch tatsächlich mit den rot-weißen Absperrbändern, die man von Baustellen kennt. Das war also die Absperrung für uns. Wehe einer ist einen Schritt über die Absperrung gekommen, da musste man sich gleich so einiges anhören...
Wir hatten eh keine Wahl und nahmen das hin, auch wenn es völlig idiotisch war. Das einzige was uns echt gestört hat, war das wir nichts zum anlehnen hatten und das mit der Zeit ganz schön auf dem Rücken ging.
Was uns so richtig wütend gemacht hat, waren die Kinder, die dort reingelassen wurden. Die Kinder waren teilweise größer als ich und hielten Händchen und knutschten. Ich war gut auf 180.
Die Vorbands
Um 18 Uhr stand dann die erste Band aus Hagen auf der Bühne, ich glaub die hießen "Lautstark" oder so. Machten ordentlich krach und man konnte sich die Jungs gut anhören. Danach gings gegen 19 Uhr mit der zweiten Band weiter. Die nannten sich irgendwas mit "20 Backyards" oder so und gefielen uns von der Musik her noch besser als die erste Band. Musikrichtung war Punk. Ich würde beide Bands als die kleinen Brüder von Blink182, Green Day und Die Ärzte bezeichnen.
20.30 Uhr - sie kam, sah und siegte
und es ging endlich richtig los. Nena kam, sah und siegte... oder so ähnlich. Zu der Zeit war übrigens die Absperrung von den Kindern schon kaputt gemacht worden und es gab keine Absperrung mehr. Natürlich drängelten wir uns nach vorne und natürlich kamen dann auf einmal wieder Kinder von hinten, die nach vorne wollten. Ich war aber so stinkig noch, das ich kein Kind vorbei ließ, schließlich war die Absperrung lange genug da und die Kiddies hatten lange genug Zeit, sich da vorne einen Platz zu suchen. Ich wurde dann von einer überdimensionalen Tonne angefahren, ob ich schon so groß auf die Welt kam und bla bla bla. War mir egal was die sagte, wenn sie ihren Platz für die Kinder hergibt ist es ihr Problem. Ich verstehe sowieso nicht, was Kinder im Alter zwischen 5 und 12 auf dem Konzert verloren haben. Wird wohl das Geheimnis der Eltern bleiben.
Nena sang den ersten Song und meinte danach, dass doch bitte die Kinder nach vorne kommen sollen. Gut, wir haben dann erst mal alle die kleinen Kinder über die richtige Absperrung gehieft und uns unsere Plätze in der 1. Reihe gesichert. war schon cool, so nah vor der Bühne zu stehen. Und ich hatte endlich freie Sicht, ohne Riesenbabys vor mir.
Hier stand ich und die mit ihren dämlichen Plakaten haben mich genervt:
90 Minuten Power und ein grinsen
und man sah Nena nicht ihr Alter an. Wie so ein Punshingball gings für sie über die Bühne. Sie quasselte viel mit uns und forderte uns dauernd zum springen, klatschen und mitsingen auf, was wir natürlich machten. Highlight war noch ganz am Anfang des Konzertes, als sie ins Publikum schaute und uns doof angrinste. Wir wissen nur nicht warum. Entweder weil sie Julia sah und die beiden schon des öfteren aufeinander traffen oder weil sie uns 3 doofen wiedererkannte, die dämlich den Bus anwinkten.
Die Musik war geil und wer Nena als Schlagersängerin jemals betitelte, der muss zum Hirn- und Ohrendoktor. Teilweise gingen die neuen Songs schon sehr in Richtung Punk was wir richtig richtig geil fanden.
Das neue Album heißt "Cover me" wo sie ihre Lieblingssongs covert. Unter anderem gab sie am Konzert "Helden" zum besten, was wir sofort als David Bowies "Hero" erkannten. Mein neuer Lieblingssong. Es war ein gesunder Mix aus ihren alten Songs wie "Leuchtturm, Liebe ist, Luftis, ... " und eben den neuen Songs. Jetzt ist natürlich die Vorfreude auf das neue Album bei allen groß.
Nervig für uns Fans waren die Sicherheitsleute mal wieder, die meinten, uns das Fotografieren verbieten zu wollen und das ganze zu einem Zeitpunkt, wo das Konzert sich eh schon dem Ende neigte. Mir wars dann egal, ich hatte meine Videos und Fotos schon im Kasten.
Gut amüsieren konnte ich mich auch noch, als Phillip - Nenas Mann - in den Kindergraben ging um Fotos zu machen. Er saß direkt vor mir, also ich konnte ihm sozusagen umarmen. Die Sicherheitsfutzis haben ihn aber nicht erkannt und wollten ihn rauspöbeln, da er ja keinen Ausweis bzw Bändchen trug. Irgendwann nach endlosen Diskussionen kam dann einer von Nenas Verantwortlichen und klärte die Idioten in Blau auf. Die waren natürlich peinlich berührt und mussten sich entschuldigen.
23 Uhr
und das Konzert war vorbei und wir auf dem Weg zurück zum Auto. Ich hatte mir leider aus irgendeinem Grund eine schöne große Blase gelaufen und so war der Gang zurück nicht ganz so entspannt. Wir wurden dann zurück zum Bahnhof gefahren und mussten die Nacht irgendwie bis morgens 8.30 Uhr totschlagen. Mit Kaffee, Cola und lustigen Bars ging das ganz gut und wir sind dann völlig erschöpft um 10 Uhr ins Bett gefallen und haben bis 16 Uhr geschlafen. Dann mussten wir zum Grillen und konnten um 22 Uhr wieder ins Bettchen.
Kommentar in der WR, sehr sehr treffend:
Bitte recht freundlich
MEINUNG Warum beim Seegeflüster einige Sicherheitsleute sich verhielten, als bewachten sie die Kronjuwelen, bleibt ihr Geheimnis.
Pressefotografen wurden außerhalb des Pressegrabens behandelt, als wären sie illegal da. Wer als Privatperson eine Spiegelreflexkamera bei sich führte, geriet gleich in Generalverdacht und wurde angeraunzt. Feuerwehrsprecher Alex Zimmer und dem Lycker Bürgermeister erging es so. Zimmer half sich selbst, dem irritierten Lycker Stadtchef sprang Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer zur Seite, für den das mehr als peinlich war.
Nenas Schwester Nane ließen die Sicherheitsleute nicht auf die Terrasse, weil sie kein blaues Armbändchen hatte. Selbst Wirt Willi Temme musste sich schon mal rechtfertigen, wenn er in sein eigenes Rstaurant wollte.
Sicherheit ist wichtig, Kontrolle ist richtig. Aber das Bad gehört immer noch den Bürgern. Also bitte recht feundlich. Nicht nur bei den Fotos.
Noch 2 Bilder zum Abschluss:
wir standen rechts außen, bei den großen Bässen.
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