Hintergrund

Unbesiegbar
Verfügbare Informationen zu "Hintergrund"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Misanthropy -eX-
  • Forum: Unbesiegbar
  • aus dem Unterforum: Archiv - Hintergründe
  • Antworten: 4
  • Forum gestartet am: Sonntag 19.08.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Hintergrund
  • Letzte Antwort: vor 11 Jahren, 7 Monaten, 20 Tagen, 3 Stunden, 8 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Hintergrund"

    Re: Hintergrund

    Misanthropy -eX- - 27.07.2011, 20:08

    Hintergrund
    Mit dem Begriff "Atlantis" verbindet der Großteil der Welt ein geheimnisvolles, versunkenes Inselreich in der Größe eines ganzen Kontinents, größer als Asien und Lybien zusammen, irgendwo versteckt in den dunklen Tiefen des atlantischen Ozeans. Erstmals erwähnt durch den griechischen Philosophen Platon, ranken sich heute viele Mythen und Legenden um diesen myteriösen Ort, dessen Existenz bis heute weder eindeutig bewiesen, noch widerlegt werden konnte. Platon nannte die Atlanter selbst gottgleiche Krieger, ihre Streitmacht unbesiegbar und ihr Reich ein Paradies aus Gold und Silber. Heute assoziiert man, inspiriert durch allerlei literarische oder filmografische Werke, eine unglaublich fortschrittliche Hochkultur in der Blüte ihrer Zeit, die durch tragischste Umstände ihren eigenen Untergang herbeiführte. Tatsächlich gibt es keine Beweise für diese wilden Theorien, auch wenn einige Wissenschaftler behaupten, zumindest eindeutige Indizien auf dem Meeresgrund entdeckt zu haben. Und nicht nur der versunkene Kontinent selbst wirft endlose Fragen auf, nein, denn der Philosoph beschreibt ein weiteres Phänomen, dass aus Atlantis selbst stammen soll: ein "feurig schimmerndes Metall", das Oreichalkos.

    Hätte Platon damals die fantastische, schreckliche Wahrheit gewusst, die ich euch jetzt erzählen werde, er hätte vermutlich über den sagenumwobenen Kontinent und dessen Wunder geschwiegen. Denn das, was wir Atlantis nennen, war nichts weiter als der gut gemeinte Versuch, die Bewohner unseres schönen, blauen Planeten vor großem Unheil zu bewahren - Ein Versuch, der von Beginn an zum Scheitern verurteilt war. Und die Wahrheit beginnt etwa 2000 Jahre v. Chr.

    Weit entfernt von unserer Heimat, genauer gesagt mehrere tausend Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt, trieb damals ein Planet auf seiner Umlaufbahn um einen Stern, der unserem garnicht so unähnlich war. Dieser Stern ermöglichte Leben - zumindest auf einem der vielen, ihn umgebenden Himmelskörper. Und dieser eine, ganz besondere Planet, markiert den cirka 4000 Jahre später stattfindenen Untergang unserer Zivilisation. Denn dort gab es ebenfalls Menschen, Menschen, die sich von uns in vielerlei Hinsicht unterschieden. Sie lebten zu tausenden und abertausenden in gewaltigen Städten, deren Ausmaße selbst heute noch für uns unbegreiflich sein dürften, verfügten über bahnbrechende Technologien, die viel zu komplex waren, als das heutige Wissenschaftler auch nur im Ansatz verstehen könnten, wie diese funktionieren. Sie erforschten schon das All, noch bevor die Ägypter die erste Pyramide bauen konnten und besaßen eine Macht, die all diese faszinierenden Fakten bei weitem in den Schatten stellte - die Macht zur Magie. Nun, zumindest würde ich sie in Ermangelung eines besseren Wortes als solche bezeichnen. Denn die Bewohner des Planeten verfügten über ein beispielloses Verständis der Natur und ihrer geltenden Gesetze, sie hatten begriffen, wie sie durch Meditation und Konzentration die alles umgebende Energie der lebendigen Natur konzentrieren und manipulieren konnten, ohne selbiger dabei zu schaden. Vielleicht war auch das ein Grund dafür, warum an diesem Ort niemals Krieg geherrscht hatte, denn die Menschen dort gaben sich größte Mühe, um in Einklang mit sich und allem was sie umgab zu stehen. Im Laufe der Jahrtausende brachten sie diese Fähigkeit zur Perfektion und während die ersten, die sich dieser Macht bedient hatten, sich diese noch in einem langwierigen Prozess hart erarbeitet hatten, so wurden zukünftige Generationen schon mit dieser Gabe geboren. Sie selbst nannten sich "Jah ta-Dor" - Söhne des Himmels. Dies ist alles was über das Leben und Wirken dieses Volkes bekannt ist, bis auf eine Sache: Die Hintergründe des Untergangs der Jah ta-Dor.
    Der Planet wurde des öfteren von Meteoritenschauern heimgesucht, die jedoch keine Bedrohung darstellten. Alle mächtigen Magiebegabten des ganzen Volkes kamen zu dieser Zeit zusammen um eine temporäre Barriere zu errichten, stark genug, selbst größere Felsbrocken zumindest kontrolliert von ihrer eigentlichen, meist verheerenden Flugbahn abzulenken. Zwar kam alle paar Jahre zu dramatischen Verwüstungen durch kleinere und größere Splitter, doch der zu Anfang immer wieder befürchtete Genozid blieb aus. Tatsächlich gewöhnten sich die Jah ta-Dor an dieses Naturschauspiel und fanden alle Jahre wieder zusammen, um anlässlich der Aufstellung der Barriere ein großes Fest für die Helden des Volkes zu feiern. Es wurde gesungen, getanzt und gefeiert, bis das Schauspiel vorbei war, selbst wenn es eine Woche dauerte. Doch einmal, einmal in all den Jahren, konnten diese Menschen ihren Untergang schon beinahe fühlen. In dieser Nacht verdeckten Wolken den Blick auf die Barriere und auf das, was sich nur etwas unterhalb der Atmosphäre abspielte. Im Nachhinein sei gesagt, selbst bei klarer Sicht auf den Nachthimmel hätte niemand etwas gegen das unternehmen können, was dann geschah. Ein Meteor, mehrere hundert Meter im Durchmesser, durchbrach den Schild und zerbrach diesen mit einem überall auf dem Planeten hörbaren Knall, der selbst den Grund zum Beben brachte. Er raste unweigerlich auf das Zentrum der alten Hochkultur zu und drohte, die gesamte Menschheit mit einem Mal zu vernichten. Nur knapp gelang es denn Magiern dieses Ungetüm zu bremsen, ein Kraftakt, der nicht wenigen Beteiligten vor Erschöpfung das Leben kostete. Doch sie schafften es und landeten diesen gewaltigen Fels mehr oder weniger sanft in einem unbewohnten Gebirge, weit weg von jeglicher Zivilisation - dennoch war der Einschlag und das darauf folgende Beben überall auf der Welt zu spüren. Der Tag an dem der Schlüssel zu unserem Untergang auf der Heimat der Jah ta-Dor ankam, ein gigantischer Felsbrocken, reich an Oreichalkos.

    Oreichalkos. Ein Erz, das nur unter den unwirtlichen Bedingungen des luftleeren Raums entstehen kann und dessen besondere Eigenschaften es so wertvoll machen, dass ganze Völker und Rassen dafür hingeschlachtet werden. Zuerst wussten die Bewohner des Planeten nichts mit dem seltsamen Material anzufangen, denn Waffen benötigten sie nicht und ihre Bauten waren ebenfalls stabil genug, um jeglichen Wetterverhältnissen zu trotzen. Dennoch, eine faszinierende Aura umgab diesen merkwürdigen Rohstoff, dessen feuriges Schimmern tatsächlich verlockend auf die Menschen wirkte. Sie brachten das Oreichalkos zu den Gelehrten und den Magiern, um herauszufinden, wie es sich am besten und sinnvollsten nutzen ließ. Das Ergebnis war erstaunlich: Das Erz reagierte auf Magie! Und zwar auf zweifache Art und Weise. Nicht nur, dass es die gewirkte Magie auf einem beängstigend hohen Level verstärkte, nein, es ließ sich auch ganz Problemlos durch Magie formen und verändern. Diese Entdeckung revolutionierte die gesamte Kultur der Jah ta-Dor und ein großer Umbruch nach seinen Lauf. Ihre Technologie, ihre Baukunst, jeder Aspekt, der sich durch das Oreichalkos verbessern ließ, wurde verbessert. Doch mit der Nutzung dieses Erzes, hielten auch die typischen Probleme einer modernen Hochkultur einzug. Gier, Neid und Hass waren dem Volk vorher unbekannt gewesen, denn es war stets genug für alle vorhanden, zumindest bis der Meteor gekommen war. Die Vorräte an Oreichalkos waren stark begrenzt und so kristallisierten sich bald zwei Bevölkerungsgruppen heraus - die "Ussyn", die Gewöhnlichen und die "Magnyn", die Begabten. Die Magnyn waren in der Lage, die Magie, also ihre Begabung zu nutzen und erhoben deshalb alleinigen Anspruch auf das wertvolle Erz, während die Magnyn, zu denen Handwerker und andere Arbeiter gehörten, eine faire Verteilung forderten. Schnell entbrannte der erste Aufstand in der Geschichte der Jah, den die Begabten allerdings problemlos niederschlagen konnten. Sie setzten gewaltige Kriegsmaschinen ein, die vollständig aus Oreichalkos erbaut und damit allein durch den eigenen Willen kontrollierbar waren. Im Gegenzug fertigten die Gewöhnlichen aus dem Erz besondere Rüstungen, die es ihren Trägern erlaubten, ebenfalls schwache Magie zu wirken, um ihren Widersachern wenigstens etwas entgegensetzen zu können. Dennoch hatten sie keine Chance gegen die Übermacht der Magnyn und mussten sich schließlich in Schande und Elend geschlagen geben. Der Bürgerkrieg hatte das Land vollständig verwüstet und nichts als Tod hinterlassen, eine Tragödie, die eine gespaltene Gesellschaft nicht zu bereinigen vermochte. Doch der Untergang der Jah ta-Dor hatte eben erst begonnen.
    Um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen, hatten sich die Begabten etwas besonderes einfallen lassen. Sie erschufen Golems aus Oreichalkos, gewaltige Metallwächter, die im Falle eines Angriffs selbstständig Handeln und die notwendigen Maßnahmen ergreifen konnten. Allerdings hatten sie dabei einen entscheidenen Faktor ausser Acht gelassen - eine weitere Eigenschaft des Erzes, die zuvor nicht entdeckt worden ist. Denn das Oreichalkos verstärkte nicht nur die gewirkte Magie in der Nähe und ließ sich dadurch problemlos kontrollieren, nein, es absobierte einen Teil der zugeführten Energie. Wie bereits gesagt war die Magie der Jah nichts anderes als die gesammelte Kraft der Natur um sie herum, die selbe Energie, die auch neues hervorbringt. Wenn nun diese Energie von dem Gestein absorbiert wird und dies über einen längeren Zeitraum geschieht, führt dies unweigerlich dazu, dass sich auch ein Teil der darin enthaltenen Lebenskraft auf das Erz überträgt. Kurzum: Die Metallwächter, die "Odyn", begannen nicht nur selbstständig zu handeln, sondern auch zu denken. Sie wurden lebendig. Von diesem Zeitpunkt an ging alles Recht schnell. Die Odyn lebten zwar, doch sie hatten kein Ziel und keinen Zweck, alles was sie besaßen, war ein kollektives Bewusstsein, dessen Kern sich irgendwo in den tiefen des Meteors befand. Dieses Bewusstsein empfand die Jah ta-Dor als Bedrohung und gab jeder einzelnen stählernen Wache eine einfache Order: sofortige Vernichtung. Überrascht und verblüfft von den plötzlichen Angriffen der Odyn waren die Jah nicht in der Lage etwas gegen dieses Massaker zu unternehmen, denn selbst ihre Kriegsmaschinen und Waffen wurden entweder kontrolliert oder aber funktionierten nichtmehr. Tatenlos mussten Magnyn sowie Ussyn zusehen wie ihr Volk abgeschlachtet wurde, innerhalb weniger Monate war die Zahl der Menschen schon auf wenige tausende geschrumpft. In einer allerletzten Verzweiflungstat, um vielleicht wenigstens einen Teil der Bevölkerung zu retten, flohen sie in die wenigen verbliebenen Raumschiffe, in denen noch kein Oreichalkos verbaut war und verließen ihren Planeten, um hoffentlich eine neue Heimat zu finden.
    Und diese neue Heimat war nicht ganz zufällig unsere schöne Erde. Nachdem sie fast zehn Jahre lang ziellos durch das All geflohen waren, erreichten sie endlich einen Planeten der bewohnbar aussah. Und tatsächlich, als sie dort landeten, begegnete ihnen eine primitive menschliche Spezies in den Anfängen ihrer Entwicklung. Mit ihren gewaltigen Raumschiffen und ihrer seltsamen Magie, die auch auf der Erde wirksam war, wurden sie wie Götter verehrt und die Jah ließen sich das gefallen. So lange hatten sie ein Ende der Strapazen herbeigesehnt und offensichtlich war es auch endlich soweit. Doch leider hatten sie sich getäuscht, denn noch immer war das einzige wahre Ziel der Odyn der Tod aller Jah ta-Dor, egal wie viele Welten dafür sterben mussten. Sie verfolgten die Flüchtlinge in ihrem eigenen Schiff - in dem Oreichalkos-Meteor, den sie kurzerhand selbst zu einer Raumfähre gemacht hatten. Zwar brauchten sie mehr als fünf Generationen um die Jah einzuholen, doch Metallriesen altern nicht, und so kam es wie es kommen musste. Eines Tages verdunkelte sich der Himmel des Erdballs und kündigte damit die Ankunft der Bedrohung an. Die Jah, die sich ein unbewohntes Inselreich im Atlantik, von den Erdenmenschen "Atlantis" genannt, angeeignet hatten, wählten einen allerletzten Ausweg. Um das Erbe der Jah zu erhalten und die Bevölkerung des Planeten vor den Auswirkungen eines weiteren Massakers zu bewahren, wirkten die letzten Magnyn mit all ihrer Kraft den selben Zauber, mit dem der Meteor schon einmal aufgehalten wurde und versenkten ihn im Meer, inmitten von drei großen Inseln, die das Hauptreich Atlantis' markierten. Nun blieb nurnoch eines zutun - diese Gefahr für immer zu versiegeln. Sie erkoren einige wenige dazu, ihren Heimatort zu verlassen und sich unter die Erdenmenschen zu mischen, auf das die Blutlinie der Jah niemals erlöschen möge und wirkten anschließend ihren allerletzten Zauber. Einen Zauber, der ein so gewaltiges Beben verursachte, dass Atlantis und mit ihm fast das gesamte Volk der Jah ta-Dor im Meer versank und das Oreichalkos unter sich für immer begrub. Das war das Ende dieser stolzen Rasse, die ihre moralischen Werte verraten und sich selbst in den Untergang getrieben hatte.

    Nun, Ende stimmt nicht ganz. Schließlich wurde das Blut, und damit auch die Begabung weitergegeben. Auch wenn niemand der Erdenmenschen davon wusste und die Magie somit in Vergessenheit geriet ...

    Cirka 4000 Jahre später.

    Wir schreiben das Jahr 20XX. Das genaue Datum? Schwer zu sagen, vorallem ohne Jahreszeiten. Inzwischen habe ich mich an den Winter gewöhnt, trotzdem klappern meine Zähne wenn wiedermal ein eisiger Luftzug unter meine Pelzjacke kriecht und mir schmerzlich bewusst macht, wie zerbrechlich wir Menschen doch sind. Anders als diese Kolosse da draussen, ihnen macht dieses Kälte garnichts aus.
    Es hatte vor etwa 20 Jahren begonnen, im Juli. Über Nacht war es furchtbar kalt geworden und am nächsten Tag lag selbst an der Westküste Spanien kniehoch der Schnee. Kurze Zeit später ging ein Ruck durch den ganzen verdammten Planeten, als hätte jemand versucht die ganze Kugel auf einmal hochzujagen. In Wirklichkeit waren das aber nur diese monströsen Metallriesen, wo auch immer die plötzlich hergekommen waren. Innerhalb von wenigen Tagen gab es keine Regierungen mehr, von Gesetz und Sicherheit mal ganz abgesehen. Man hatte uns Menschen als dominante Spezies abgelöst, unsere Welt vollständig verwüstet und nun wurden wir wie Tiere gejagt. Die meisten die sie schnappen sieht man nie wieder, was weiß ich wohin die gebracht werden. Vermutlich in irgendwelche Öfen geschmissen. Öfen. Scheisse, ist das kalt.

    Formen der Magie:
    Die Formen der Magie sind ganz unterschiedlich und haben doch den selben Kern - das Leben. Eben diese Lebenskraft, die in allem steckt, was uns umgibt, ist die Energiequelle für gewirkte Wunder und variiert von Person zu Person. Der eine besitzt ein hitziges Gemüt und wirft daraufhin mit Feuerbällen um sich, der andere bewahrt einen kühlen Kopf und schützt sich mit einer Wand aus Eis und ein weiterer versteht sich weder auf Kampf und Verteidung, aber ist in der Lage, jede noch so gefährliche Verletzung zu heilen. Jeder einzelne Begabte verfügt über ganz eigene Fähigkeiten und nur selten gleichen sie sich.
    Dennoch gibt es einige Grundfertigkeiten, die jeder Magnyn in alter Zeit beherrschte: Gegenstände schweben zu lassen, sie zu formen, zu vervielfachen, mit den Gedanken kommunizieren oder auch die verwendete Lebenskraft in reine Energie zu konzentrieren, um sie dann direkt als Waffe zu benutzen.

    Das Oreichalkos:
    Dieses unheilvolle Material besitzt aussergewöhnliche Eigenschaften. Es verstärkt nicht nur auf wundersame Weise die Fähigkeiten jedes Magiers, der es mit sich trägt und lässt sich fast gänzlich ohne geistige Anstrengung mit Magie verändern, nein, es kann sogar jede noch so kleine oder schwach ausgeprägte Begabung zum Vorschein bringen. Zudem absorbiert es auch ständig einen winzigen Teil der Lebenskraft in seiner Nähe, wodurch Tiere erkranken, Menschen ermüden und Pflanzen sogar sterben können. Wird es lange Zeit mit Magie "gefüttert", so entsteht ein schwaches Bewusstsein, das sofort Teil der gewaltigen kollektiven Intelligenz des Meteors wird. Woher dieses einfache Erz solche Eigenschaften hat ist unbekannt, doch es wurde seit jeher von den Jah vermutet, dass eine Art böser Präsenz im Inneren des Himmelskörpers schlummert. Die Energie, die das Ert aus seiner Umgebung zieht, reicht selbst in vielen hundert Jahren nicht aus, um Teil des Kollektivs zu werden. Wenn sich das Oreichalkos in einer Form befindet, die ihm Bewegungsfreiheit oder sogar Angriffsmöglichkeiten gibt, wird es diese nutzen um alle in der Nähe befindlichen Menschen zu töten. Ist dies nicht der Fall, wird das Oreichalkos wie eine Art Peilsender reagieren und jeden nahen Odyn-Trupp sofort anlocken.

    Technik:
    Die Technik im Jahr 20XX hat sich nicht groß verändert. Die Menschen verwenden noch immer normale Autos, Waffen und Küchengeräte um ihr Leben zu verbringen, doch die Ankunft der Odyn brachte auch etliche Neuerungen mit sich. Gewaltige Kriegsmaschinen, die sich ebenfalls der Magie bedienten, indem sie reine, gebündelte Lebenskraft abfeuern - die in solcher Konzentration nichts anderes ist als ein Bannstrahl der Zerstörung. Die Odyn haben auch damit begonnen sich den Gegebenheiten anzupassen. Stählerne Soldaten, etwa zwei-drei Köpfe Größer als der Durchschnittsmann, stellen die Jagdtrupps der Metallriesen dar und sind für die Gefangennahme und Hinrichtung von Menschen zuständig. Fliegende, kriechende und schwimmende Drohnen sind die Augen des Kollektivs und rufen bei Ortung von Menschen sofort nach den Jägern. Die Jah waren früher in der Lage, inaktive Maschinen sogar unter ihre Kontrolle zu bringen, denn das Kollektiv befehligt nicht ständig alle ihre Schergen.

    Fraktionen:
    Doch die Menschen sahen nicht tatenlos zu, wie man ihre Welt Stück für Stück ausseinander nahm. Sie wussten zwar nicht, warum diese Maschinen ihnen feindlich gesinnt waren, doch sie würden sich verteidigen und überleben. Während der letzten Jahre haben sich dabei verschiedene Gruppen gebildet.

    Der Widerstand - Ein bunt zusammengewürfelter Haufen von überlebenden, die wie eine Guerilla-Truppe agieren und Vorratslager überfallen, in denen das verstaut wurde, was ihnen zuvor genommen wurde. Sie haben eine Radiostation eingenommen und senden auf Frequenz 103.46 das ganze Jahr über, 24 Stunden. Dabei rufen sie Parolen von Freiheit und dem gerechten Kampf, doch der Zulauf verringerte sich mit jedem Jahr beträchtlich. Die Menschen begannen die Zwecklosigkeit ihres Tun's zu begreifen. Angeführt werden sie von Zack Tremor, dem Sohn des letzten Verteidungsministers der USA.

    Die Gilde - Diebe, Vergewaltiger, Mörder - das ist die Gilde. Mit ihrem Hauptsitz im Untergrund von London ist sie der Zufluchtsort für allerlei Gesindel wurde von Ex-Häftlingen gegründet, die bei Beginn der Angriffe fliehen konnten. Sie hausen in den U-Bahntunneln der Stadt in kleinen Gruppen und benutzen geheime Ausstiege um sich Nahrung und andere Utensilien zu beschaffen.

    Die Magnyn - Obwohl sie den Namen des Jahadels tragen, haben sie nicht deren Blut. Der Name wurde ihnen von den Odyn gegeben, als besonderen Titel, da sich diese Menschen der Übermacht ergeben und in dessen Dienste getreten sind. Als höchstes Ziel nennen sie die Verbindung ihres Geistes mit dem Kollektiv, eine Ehre, die bisher nur dem Hohepriester Leto verliehen wurde; Befehlshaber der Magnyn und direkter Untergebener des Kollektivs. Ironischerweise sind ihre Panzerungen die der Ussyn, eben jene Gewöhnlichen, die damals von den Begabten masskriert wurden. Diese Panzerungen geben ihnen beschränkte magische Fähigkeiten.

    Das Wolfsrudel - Ein Elitetrupp, bestehend aus bestens ausgebildeten Kämpfern und Schatzjägern. Sie sind immer auf der Suche nach Technologie und Artefakten aus Oreichalkos. Angeblich sind einige Nachfahren der Jah unter ihnen. Niederrangige Wölfe werden allgemein aus internen Angelegenheiten herausgehalten. Sie erhalten ihre Aufträge über ein Netzwerk von Briefvögeln, deren Anschläge sich möglichst gut versteckt auf den Dächern verfallener Gebäude befinden.

    Die "Cyon" - So werden heute die letzten verbliebenen Begabten genannt, die es noch gibt. Übersetzt bedeutet dieser Name soviel wie "Opfer" oder "Ziele", allerdings ist das den meisten Menschen unbekannt. Meist wissen diese Leute nichts von ihrer Begabung, bis sie deswegen verfolgt und öffentlich von den Magnyn hingerichtet werden.

    Die Legionäre - Geheimer Eingreiftrupp des Wolfsrudels, Existenz basiert auf Gerüchten. Ob es diese Truppe tatsächlich gibt, ist nicht bekannt.

    Arten von Odyn:
    Odyn treten in vielen verschiedenen Formen auf, man unterscheidet aber allgemein zwischen drei Sorten: Riesen, Soldaten und Drohnen.
    Drohnen gibt es an Land, in der Luft und im Wasser. Sie sind schnell, unerbittliche Verfolger und können Ziele für die Soldaten markieren. Meist treten sie in Gestalt von stählernen Tieren auf.
    Die Soldaten haben humanoide Gestalt und tragen verschiedene Waffen, sie stellen die Stoßtrupps der Odyn dar.
    Riesen gibt es nicht allzu viele und niemand der je einen gesehen hat, konnte danach davon berichten. Sie sind zwischen fünf und zehn Metern groß, beinahe unzerstörbar und die einzigen Odyn, die Sprechen und selbstständig agieren können.



    Re: Hintergrund

    Misanthropy -eX- - 28.07.2011, 02:29


    - Wolfsrudel editiert
    - Legionäre hinzugefügt



    Re: Hintergrund

    Misanthropy -eX- - 07.08.2011, 20:14


    - Oreichalkos editiert



    Re: Hintergrund

    Misanthropy -eX- - 09.08.2011, 17:30


    - Arten von Odyn hinzugefügt



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Unbesiegbar

    Söldnerschweine - gepostet von Grimbor am Dienstag 12.04.2011
    Bereich für leser? - gepostet von Nalim am Freitag 31.10.2008



    Ähnliche Beiträge wie "Hintergrund"

    Dann will ich mich jetzt auch mal vorstellen... - Berit (Montag 26.03.2007)
    "Lost" gratis im Netz - na das ist doch mal was!:) - Dani (Dienstag 11.04.2006)
    na dann HALLO - Angel (Samstag 17.03.2007)
    ....einfach mal zum nachdenken..... - phex (Dienstag 05.12.2006)
    Mal n bissl Urlaubfeeling *g* - ~Mona~ (Samstag 03.09.2005)
    ich auch mal will :-D - carmen (Dienstag 29.08.2006)
    Rainfarn, wie werd eich den los? - graziano (Freitag 21.07.2006)
    Hiers nichts los - Jogga (Montag 11.10.2004)
    ich muss euch mal was zeigen: - steffen (Sonntag 24.06.2007)
    Nun mal raus... - matthiasheld (Dienstag 05.10.2004)