Eine deutsche Geisel wieder frei

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    Re: Eine deutsche Geisel wieder frei

    Anonymous - 11.07.2007, 10:20

    Eine deutsche Geisel wieder frei





    Gut fünf Monate nach ihrer Entführung im Irak ist die Deutsche Hannelore Krause wieder in Freiheit. Ihr Sohn Sinan befinde sich dagegen noch in Geiselhaft, teilte Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit. Seit Monaten hatte sich die Bundesregierung um die Freilassung der beiden bemüht.

    Die Frau sei nach 155 Tagen in der Gewalt ihrer Entführer bereits seit Dienstag in Freiheit. Sie befinde sich in der Obhut der deutschen Botschaft in Bagdad. Zu Hintergründen der Freilassung und vor allem zur Frage, ob ein Lösegeld gezahlt wurde, machte Steinmeier keine Angaben.
    Sorge um das Schicksal des Sohnes

    "So sehr wir erleichtert sind über die Freilassung von Hannelore Krause, so bleibt die Ungewissheit über das Schicksal des Sohnes", sagte Steinmeier. Er sicherte zu, dass die Bundesregierung alles tun werde, um auch diesen Mann möglichst schnell frei zu bekommen.

    Hannelore Krause und ihr 20 Jahre alter Sohn waren am 6. Februar aus ihrem Haus im Bagdader Bezirk Ghazalija verschleppt worden. Die 61-Jährige ist mit einem irakischen Arzt verheiratet. Ihre Entführer hatten sich unter dem Namen Brigade der Pfeile der Rechtschaffenheit gemeldet und in zwei Videos mit der Hinrichtung ihrer Geiseln gedroht, sollte Deutschland nicht rasch seine Truppen aus Afghanistan abziehen.



    Re: Eine deutsche Geisel wieder frei

    Anonymous - 11.07.2007, 10:21

    Türkische Gruppen boykottieren Gipfel




    Aus Protest gegen die beschlossene Verschärfung des Zuwanderungsrechts haben vier türkische Migrantenverbände ihre Teilnahme an dem für morgen im Kanzleramt geplanten Integrationsgipfel abgesagt. "Die vier Organisationen (Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland, Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung, Türkische Gemeinde in Deutschland, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion DITIB) werden nicht teilnehmen", sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, dem rbb.

    Die Verbände hatten ihre Teilnahme an dem Treffen von Änderungen am Zuwanderungsgesetz abhängig gemacht. Kolat kritisierte das Integrationsgesetz erneut als diskriminierend, da es eine Ungleichbehandlung von Migranten enthalte. So müssten beim Ehegattennachzug einige Nationalitäten Sprachkenntnisse nachweisen, andere nicht. Kolat schloss eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht nach wie vor nicht aus.
    Regierung: Gipfel findet definitiv statt

    Maria Böhmer (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Böhmer: "Die Integration geht weiter"]
    Die Bundesregierung lehnt Änderungen im Zuwanderungsgesetz ab. Dieses sei aus guten Gründen so gemacht worden, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, im ARD-Morgenmagazin. Sie äußerte die Hoffnung, dass Kolat bei dem Gipfel dabei sein werde. "Wer die Türe zuschlägt, löst keine Probleme", betonte Böhmer. Das morgige Treffen werde ungeachtet der Absage einzelner Verbandsvertreter stattfinden, hatte die CDU-Politikerin zuvor im "Mannheimer Morgen" angekündigt. Sie betonte die Verantwortung der Regierung "für 15 Millionen Menschen aus Zuwandererfamilien in unserem Land". Für das Verhalten der Verbände zeigte Böhmer kein Verständnis, nachdem diese "jahrelang dafür gekämpft haben, mit der Bundesregierung an einem Tisch zu sitzen".
    Kauder: Verbände selbst tun zu wenig

    Unions-Fraktionschef Volker Kauder wies die Kritik türkischer Organisationen zurück. Es sei schon "erstaunlich, wie schnell manche Funktionäre von türkischen Verbänden das Wort der Diskriminierung im Munde" führten, schrieb Kauder in einem Beitrag für die "Frankfurter Rundschau". Der CDU-Politiker warf den Verbänden vor, zu wenig zu tun, "um die Integrationsprobleme der nachziehenden Ehefrauen zu lösen". Kauder forderte die Migranten auf, "die Probleme selbst in die Hand zu nehmen, statt auf staatliche Hilfe zu warten".

    Deutschkurs: Frau mit Kopftuch schreibt das Wort Integration an eine Tafel (Foto: picture-alliance/ dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Deutschkurs für Ausländerinnen]
    Zu dem zweiten Integrationsgipfel sind rund 100 Teilnehmer geladen, darunter 14 von türkischen Verbänden. Bei dem Treffen soll eine Bilanz der bisherigen Integrationsbemühungen gezogen und ein Nationaler Integrationsplan vorgelegt werden. Dieser soll heute zunächst das Bundeskabinett passieren. Die Regierung will damit 150 Selbstverpflichtungen des Bundes beschließen, unter anderem eine Aufstockung der Integrationskurse und die Schaffung besserer Ausbildungschancen für Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund.

    Das neue Zuwanderungsgesetz war am Freitag vom Bundesrat verabschiedet worden. Es verschärft das seit zwei Jahren geltende Zuwanderungsrecht und enthält strengere Auflagen für die Familienzusammenführung. Außerdem sieht es Strafen bei Verweigerung von Integrationsmaßnahmen vor.



    Re: Eine deutsche Geisel wieder frei

    Anonymous - 11.07.2007, 10:23

    Jetzt zieht die GDL vor Gericht




    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will heute in Mainz Widerspruch gegen das gerichtliche Verbot von Warnstreiks einlegen. Das habe der Anwalt der Gewerkschaft beim Arbeitsgericht Mainz angekündigt, sagte Gerichtssprecherin Maria Vonderau. Das Mainzer Arbeitsgericht hatte die bundesweiten Warnstreiks bei der Bahn verboten. Die Maßnahmen verstießen gegen die Friedenspflicht.

    Doch Wind weht der GDL nicht nur aus den Gerichten in Gesicht. Die Deutsche Bahn prüft inzwischen Schadensersatzklagen gegen die GDL. Bahnchef Hartmut Mehdorn vermutet, dass mit den Streiks die Friedenspflicht gebrochen wurde. Es sei obendrein merkwürdig, dass die GDL von den einstweiligen Verfügungen erst am gestrigen Mitttag erfahren haben will.
    Tansnet zieht Bilanz

    Die Konkurrenzgewerkschaft Transnet berät heute auf einem außerordentlichen Gewerkschaftstag in Fulda über den Tarifabschluss mit der Bahn. Auch die Konkurrenzsituation mit der GDL dürfte die Delegierten beschäftigen.

    Auch über die Gesetzgebung zur geplanten Teilprivatisierung, deren Entwürfe in Kürze im Kabinett gebilligt werden sollen, wird diskutiert. Am Nachmittag soll Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zu den Delegierten sprechen.



    Re: Eine deutsche Geisel wieder frei

    Anonymous - 11.07.2007, 10:26

    Heftige Gefechte auch am Morgen





    Mehr als ein Tag ist vergangen und die "Operation Silence", die "Operation Schweigen" ist immer noch nicht zu Ende. Nach Angaben der pakistanischen Armeeführung befinden sich die Kämpfe mit schwer bewaffneten Militanten auf dem Gelände der Roten Moschee in ihrer letzten Phase. Heftige Gefechte in einem Teil des Gebäudekomplexes dauerten auch nach Tagesanbruch an. Am Morgen waren von dem Gelände im Zentrum Islamabads mehrere Dutzend schwerer Explosionen zu hören.



    Eine Google-Earth-Aufnahme des Geländes: Links im Bild die Rote Moschee, rechts der Komplex der Koranschule. In dem mehrstöckigen Schulgebäude finden noch immer Kämpfe statt. Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Eine Google-Earth-Aufnahme des Geländes: Links im Bild die Rote Moschee, rechts der Komplex der Koranschule. In dem mehrstöckigen Schulgebäude fanden bis zum Sonnenuntergang Kämpfe statt. ]
    Die Zahl der Opfer ist weiterhin unklar, ebenso die Zahl der Koranschüler, die möglicherweise noch als Geiseln gehalten werden. Man könne erst nach Ende der Operation Bilanz ziehen, sagte Armeesprecher Waheed Arshad. "Die Operation braucht Zeit in einem so dicht bebauten Gebiet. Trotzdem machen die Sicherheitskräfte hervorragende Arbeit bei der Räumung des Geländes."

    Unter den Toten ist auch Abdul Rashid Ghazi, der stellvertretende Leiter der Koranschule und Wortführer der Widerständler. Nach Darstellung des Innenministeriums war Ghazi aufgefordert worden, sich zu ergeben und kam dann zusammen mit mehreren Militanten aus dem Gebäude. Bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften sei Ghazi dann im Kreuzfeuer gestorben.
    Sturm auf die Koranschule "unvermeidlich"

    Schützenpanzer in der Nähe der Roten Moschee (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Ein Schützenpanzer bezieht Position in der Nähe der Roten Moschee]
    In der breiten Bevölkerung gibt es trotz der hohen Opferzahl viel Zustimmung für die Erstürmung der Roten Moschee. " Da die Verhandlungen gescheitert sind, war die Regierung zum Sturm auf die Koranschule gezwungen", meint diese Frau in Islamabad. Das war unvermeidlich. Und deshalb passiert es jetzt auch.

    Beifall für die Armeeoperation kam selbst von Oppositionspolitikerin und Ex-Premierministerin Benazir Bhutto: " Die Regierung hatte recht, die Militanten schließlich anzugreifen." Sie habe aber Bedenken, was den Beginn der Belagerung angeht. Dass der Geistliche Ghazi eine riesige Madrassa mit vielen Militanten aufbauen konnte. "Mich beunruhigt, dass der Geheimdienst nicht gemerkt hat, dass Raketenwerfer und gewaltige Mengen Munition ins Zentrum der Hauptstadt gebracht wurden", so Bhutto.
    Erstürmung als letzte Option

    Großansicht des Bildes Grafik: Rauch über Islamabads Roter Moschee]
    Doch die Regierung weist Vorwürfe zurück, sie hätte dem Treiben Ghazis in der Roten Moschee zu lange tatenlos zugesehen, sie hätte das Blutvergießen durch früheres Handeln verhindern können. Informationsminister Mohammed Ali Durrani sagte: "Wir haben so lange gezögert, weil es schließlich um eine Moschee und eine Koranschule ging." Politik der Regierung sei es immer gewesen, Konflikte durch Dialog zu lösen statt durch Konfrontation. "Aber als alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren, als geschossen wurde und Menschen ums Leben kamen, mussten wir zur Erstürmung als letzte Option greifen", betonte der Informationsminister.
    Angst vor den Folgen

    Beobachter und das religiöse Oppositionsbündnis MMA warnen vor negativen Folgen. Sie befürchten Gewalt vor allem in den konservativen Gebieten nahe der afghanischen Grenze und aus radikalen Koranschulen. So meint Hamid Mir, Chefkorrespondent des Nachrichtensenders GEO TV. " Diese Operation wird viele negative Folgen haben, vor allem in den Stammesgebieten und in der Nordwestgrenzprovinz. Die nächsten Tage werden sehr wichtig." Die Sicherheitskräfte müssten auf der Hut sein. Denn einige der Militanten, die vor einer Woche die Rote Moschee verlassen hatten, könnten in den kommenden zwei Tage Probleme verursachen.

    Die Islamisten-Allianz MMA kündigte für heute und morgen Proteste gegen die Erstürmung der Roten Moschee an. In vielen Teilen Pakistans wurden die Sicherheitskräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.



    Re: Eine deutsche Geisel wieder frei

    Anonymous - 11.07.2007, 10:27






    Am Mittwoch breitet sich Regen vom Nordwesten bis etwa in die Mitte Deutschlands aus. Sonst gibt es Sonne, Wolken und ein paar Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Am Nachmittag geht im Nordwesten der regen in Schauer über. In der Nacht zu Donnerstag überwiegen die Wolken, dabei kommt es weiterhin zu Regen oder Schauern.


    Kiel Regen 17°C
    Hamburg Regen 16°C
    Rostock Regen 17°C
    Berlin Regen 18°C
    Hannover Regen 15°C
    Köln Regen 18°C
    Frankfurt Schauer 20°C
    Stuttgart Schauer 19°C
    München Regen 18°C
    Dresden Regen 18°C



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