Wind sucht seine Familie

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    Re: Wind sucht seine Familie

    Wind Storm - 09.07.2007, 20:41

    Wind sucht seine Familie
    Langsam trabte ich aus dem Tal.Die Bäume um mich rum waren riesig.
    Jeder Schritt tat mir weh.
    Der Boden war sehr hart,so das meine Gelenke daran litten.
    Meine Gedanken waren voll von Sachen die ich längst verdrängen wollte.
    Doch ein Ziel trieb mich weiter von Freunden die ich ins Herz schloss.
    Vögel flogen fröhlich an mir vorbei,jeder Käfer paarte sich zu dieser Zeit,doch ich ging diesen Weg alleine und traurig.
    Konnte man sich das vorstellen???
    Diese Traurigkeit die mich an mein Ziel weiter weg trieb.Hoffnung?
    Gab es sowas überhaupt??
    Zeiten voller Freude schienen vorbei zu sein.
    Nun verlangsamte ich.Ein bekannter Geruch stieg mir in die Nüstern.
    Menschen?Pferde?
    Vorsichtig und leise lief ich weiter.Ich kam an einer Koppel vorbei.Nicht viele Pferde standen darauf,doch sie waren gefangen.
    Leise schnaubte ich und ging an den Zaun heran:"Hallo ich bin Wind Storm".
    Eine Rappstute wieherte freudig zurück:"Hallo ich bin Luckys Shine".
    "Schöner Name",erwiederte ich ohne sie direkt an zu schauen.
    "Wo kommst du her?",fragte sie.
    "Ich komme von Beautyworld.Das ist ein Tal was ganz hier in der Nähe liegt.Dort sind keine Menschen und man ist frei",antwortete ich ihr und senkte meinen Kopf,"wenn man frei sein kann".
    Verwirrt sah sie mich an:"Wie wenn man frei sein kann?".
    "Ich kann es nicht",sagte ich und eine Träne tropfte mir runter,"weil ich bin auf der Suche nach meiner Mutter".
    "Nach deiner Mutter?Wieso?Wo ist sie denn?",fragte sie immer noch ziemlich durch einander.
    "Ich komme aus einem Stall und habe vieles erlebt.Nun ist meine Mutter weg und ich gehe sie suchen",antwortete ich ihr schnell und hob wieder meinen Kopf.
    "Wenn ich könnte",fing sie an ohne ihren Satz zu beenden.



    Re: Wind sucht seine Familie

    Pilgrim - 09.07.2007, 20:56


    Schadööö, Pilgrim freut sich sicherlich, wenn du wieder da bist. Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche :wink:

    Und jetzt weiterschreibseln büüüüdddeeeee.



    Re: Wind sucht seine Familie

    Sir Neverfind - 09.07.2007, 20:57


    WEITER!!!!!!!!!!



    Re: Wind sucht seine Familie

    Wind Storm - 09.07.2007, 21:17


    Soviele treue Leser ^^
    Ok ich mach weiter:

    "Was?",fragte ich verwundert.Sie sah mich an und schnaubte leise.
    Was würde sie jetzt sagen???
    Wenn ich sie decke???
    Oder sie küsse???
    Nein,dachte ich und schüttelte den Kopf.Plötzlich fing sie an:"Ich würde dir so gerne helfen doch ich bin gefangen".
    Mein Kopf sank in die Tiefe.Ja gefangen,doch das war ich auch.
    Doch wollte ich ihr helfen."Wie soll ich dich befreien?",fragte ich und ging wieder ein Schritt auf sie zu.
    "Wenn es Nacht ist dann werde ich wie jeden Abend in den Stall gebracht.Dann ist keiner mehr hier auf dem Hof.Vielleicht würdest du es dann schaffen",sagte Luckys Shine und drehte sich um,"los hau ab.Die Menschen werden dich sonst fangen".
    Verwirrt sah ich umher und drehte mich so schnell ich konnte um.
    Langsam und leise trat ich hinter einen Baum.Niemand achtete hier auf mich.So war ich sicher.
    Das was sie sagte lies ich mir nocheinmal durch den Kopf gehen.Was wäre wenn ich gefangen werden würde?
    Was ist wenn man mich zum Schlachter bringen würde?
    Was wäre wenn?
    Diese Fragen konnte ich mir selber nicht beantworten,aber dennoch wollte ich ihr helfen.Auch sie hatte ein Recht auf Freiheit.
    Vorsichtig legte ich mich auf die Äste.Sie waren sehr spitz.Manche rammten sich auch durch mein dünnes Fleisch.Das Blut floß langsam auf den Boden und dennoch merkte ich es nicht.
    Ich schloss meine Augen und wartete darauf das es dunkel wurde.
    Stunden vergingen und der Himmel verdunkelte sich.Meine Ohren spitzten sich.Mit einem Ruck stand ich auf um zu sehen ob auch die Luft rein war.
    Leise lief ich los.Der Stall war kaum zu übersehen.Ziemlich groß,lang und einfach etwas wunderschönes.
    Ich wollte wiehern,doch dieses Mal musste ich sehr leise sein.An der Koppel vorbei erreichte ich die Stalltür.
    Es war kein Schloss davor,nur ein Hacken den man leicht hoch schieben konnte.Sanft und ganz langsam berührte ich mit meiner Schnute den Hacken.
    Vorsichtig schob ich ihn hoch.Alles musste jetzt ziemlich schnell gehen,denn beim Schlachter wollte ich nicht landen und auch eingespeert wollte ich nicht sein.
    Die Stalltür ging auf und viele Boxen waren an jeder Seite.
    Wo war jetzt Luckys Shine?
    Langsam ging ich den Stallgang entlang.
    Viele Pferde schauten mich an und fingen an zu lachen.Plötzlich entdeckte ich eine alte Stute.
    Eine Träne tropfte ihr runter.Fressen schien sie nicht mehr zu wollen und abgemagert war sie auch.
    Überall Bisswunden.Auch mir kamen die Tränen als ich ihr Leid sah.
    Nocheinmal schaute ich mich um.
    Vielleicht?
    Doch dachte ich und biss in den Boxenriegel.Irgendwie musste die verdammte Boxentür doch aufgehen.
    Mein ganzes Gewicht schmieß ich nach hinten.
    Die Tür schmieß auf."Wer bist du?",fragte die alte Stute verwundert.Ihre Augen schienen zu funkeln.
    "Ich bin Wind Storm",erwiderte ich und schaute auf das Stalltor.
    "Aber das ist doch nicht möglich",sagte sie erstaunt und sah mich an.
    "Wieso?",fragte ich,"wer bist du?".
    "Ich bin,ich ich",sagte sie und plötzlich fiel sie um.Verwirrt und geschockt sah ich zu ihr nach unten.
    Kein Atem und auch keinen Puls.
    Sie war "tot".Ich ging ein Schritt zurück.Gerade ebend hat sie noch gelebt und nun ist sie nicht mehr da.
    Wer war das nur?
    Langsam ging ich weiter.Nun musste ich Luckys Shine finden.Gleich in der nächsten Box stand sie.Auch ihre Boxentür ging sehr leicht auf.
    "Nun weg hier",sagte sie und galoppierte los.
    So schnell ich konnte preschte ich ihr hinter her.



    Re: Wind sucht seine Familie

    Pilgrim - 09.07.2007, 21:24


    Wahh, ich hasse diese Cliffhänger, das ist sooo unfair. Weiterschreiben



    Re: Wind sucht seine Familie

    Wind Storm - 15.07.2007, 00:11


    Ich sah die Bäume und die Freiheit direkt vor mir.
    So schnell ich konnte wollte ich weg ihr meine Vergangenheit suchen,die weit Vorraus war.
    Der Weg,er war weit.Würde ich durch halten?
    Würden Wunden mir den Weg verspeeren?
    Jede Minute bangte ich mit der Angst um mein Leben,doch fühlte ich mich stark.
    Luckys Shine war schon an der Straße.Leise schnaubte ich und hoffte auch ich würde ein freies Leben führen können,irgendwann.
    Viele Autos fuhren an uns vorbei.Sie waren klein und zierlich,doch nicht zerbrechlich wie ich.
    "Komm",sagte sie und eilte vorraus.
    Wo hin mein Weg führen sollte,das wusste selbst ich nicht und doch wollte ich sie finden.
    Jeder Schritt führte mich näher zu ihnen.Jede Minute,führte mich weiter weg von meiner Vergangenheit.
    War sie schon zu weit weg um sie fangen zu können?
    War sie es?
    Ich wusste es nicht,doch gab niemals auf,egal was passieren würde.
    Wir kamen an eine unbekannten Hof.Mein Schnauben wurde immer leiser,bis es verstummte.
    Irgendwas passierte in mir.Kleine Szenen schlieffen durch meine Gedanken.
    Ich verlangsamte in den Schritt.Gerade drauf zu lief ich auf diesen Hof und schaute mich um.
    Jede Box,jede einzelne Szene.Ich erinnerte mich an sie.
    Langsam senkte ich den Kopf.Ich wusste nicht wo ich diesen Hof her kannte,doch ich musste schoneinmal hier gewesen sein.
    "Hey",rief Luckys Shine die stehen geblieben war und auf mich wartete.
    Mit gespitzen Ohren kehrte ich den Hof meinen Rücken zu und galoppierte weiter.
    Immer weiter,die Straße entlang.Schon kamen wir zum nächsten Hof.
    Es roch streng nach Tierblut.Ein wenig machte es mich nervös:"Müssen wir hier rauf?",fragte ich.
    "Ja",sagte Luckys Shine,"sonst werden wir deine Eltern nie finden".
    Wiederwillig lief ich mit.Es war ein großes Elend was ich dort vor fand.
    Viele abgemagerte und kranke Pferde.Alte und junge,es war alles vertreten.
    Totenstille trat ein,da keiner ein Wort verlor.Angst bäumte sich in mir auf und jedes Mal wenn ich ein Geräusch vernahm blieb ich erschrocken stehen.Mir war nicht wohl das wir hier rumstöberten.
    "Lucky",sagte ich leise zu der Rappstute.
    Sie drehte sich um:"Was denn?".
    "Ich kann nicht",erwiderte ich ihr,"ich kann sie alle nicht sterben lassen".
    Ihr trauriger Blick,lies mich denken das sie selbst nicht wusste wie:"Ich geh weiter".
    Auf meine das was ich sagte,reagierte sie garnicht.
    Nein,dachte ich in mich hinein und lief zu der ersten Box.
    Ein heruntergekommenes Pferd kämpfte um sein überleben und doch hatte es keine Chance mehr sie zu bekommen.
    Vorsichtig schaute ich mir den Riegel an.
    Würde schwer auf zu bekommen sein,fuhr es mir durch den Kopf,und doch will ich sie hier raus holen.
    Langsam führte ich mein Maul in die Richtung des Riegels.
    Mit meinen Zähnen zog ich leicht in die gegen gesetzte Richtung.
    Langsam,jedoch leise öffnete ich die Box.
    Das Pferd kam mir mit strahlenden Augen entgegen.Sein Lächeln,verriet mir das es dankbar war.
    "Sei schön leise",sagte ich erfreut und mit einem Lächeln und lief zu der 2 Box.
    Ein brauner Wallach stand dort drin.Er schaute mich an und senkte wieder den Kopf.
    In der Box lag kein Fressen,kein Stroh für die Hufe,kein Wasser damit man seinen Durst stillen konnte.Eine Träne tropfte mir die Ganasche hinunter.
    Wie konnten Menschen nur so Gefühlskalt sein?
    Alle Pferde schienen so zu stehen und ich musste dieses Leid ein Ende bereiten.
    Den Riegel leise und schnell aufgemacht,sah er mich an und sah in den Himmel.Ohne ein Wort lief er langsam aus der Box.
    Jede Box nach der anderen öffnete ich.
    Alles ging so schnell,so das nur noch 4 Pferde übrig waren.
    "Wind",flüsterte Luckys Shine leise und blickte zu mir.Erwartungsvoll lief ich zu ihr.
    Eine alte Stute stand in der Box.Sie war sehr abgemagert,eine Wunde am Hals und am Bauch.
    Das Fell war verpfilzt und die Mähne kahl geschuppert.Leider konnte ich nicht lesen und doch musste es eine Möglichkeit geben heraus zu finden wer sie war:"Hallo ich bin Wind Storm.Wer sind sie?".
    In sich hinein gesprochen sagte sie leise:"Ich bin Nura".
    Luckys Shine schaute mich an:"Nura,heißt nicht so deine Mutter?".
    "Ja",sagte ich leise und sah die Stute an.
    "Ich habe einen Sohn",sagte sie,"wir nannten ihn Wind Storm,doch er verschwand".
    Ich sah sie an:"Mama".
    Vorsichtig spitzte sie ihre Ohren und sah mich an.Durch ihren dünnen ausgefransten Schopf sah sie mich mit ihren treuen Augen an.
    Meine Bilder kamen wieder hoch.Sie war es.Genau sie.
    An jede Sekunde mit ihr konnte ich mich erinnern:"Mama".
    So schnell ich konnte öffnete ich den Türriegel.



    Re: Wind sucht seine Familie

    Pilgrim - 16.07.2007, 18:48


    Will ich weiterlesen, also musst du weiterschreiben :wink:
    Du musst auf deine Rechtschreibung achten :wink:



    Re: Wind sucht seine Familie

    Tiran - 17.07.2007, 15:44


    Sie sah mich an.
    Ihre Augen glänzten und ihr Fell war so trüb.Was tat man ihr an?
    Warum war ich nicht bei ihr?
    Warum lebte ich mein Leben und vergas all die anderen?
    Wieso?
    Wieso tat ich das?
    Eigentlich wollte ich doch nur das beste,das beste für mich.Irgendein Gefühl lies mich nicht los das man mir sagte auch die anderen Pferde wären gefangen.
    Wieso?
    Jede Sekunde stellte ich mir eine neue Frage,doch sie war nicht die Frage die ich hören wollte,denn auf diese Antworten kannte keiner eine Antwort.
    Langsam lief ich an den anderen Boxen vorbei.
    Wo waren sie alle?
    Diese fröhlichen Gesichter,mit glänzenden Augen,voller Lebenslust.
    Verschwunden.
    Nun waren sie gefangen in ihrem eigenen Leid und niemand verstand sie,nicht einmal sie selbst.
    Keine Minute hatte ich ein freies Gefühl,immer wieder hatte ich Schuldgefühle,doch warum?
    Eigentlich war ich doch nicht dafür verantwortlich und doch konnte ich etwas ändern.
    Die Riegel gingen ziemlich leicht auf so das auch alle Pferde in das große Tal galoppieren konnten.



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