greenaway's nightwatching

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "greenaway's nightwatching"

    Re: greenaway's nightwatching

    Adminette - 08.07.2007, 18:31

    greenaway's nightwatching
    hier gibts sowas wie einen trailer. also, martin freeman wurde super zurecht gemacht, kommt einigen selbstportraits des künstlers sehr nahe. leider kann ich die tonspur nicht abspielen. aber irgendwas is ja immer :wink:



    Re: greenaway's nightwatching

    Bruki - 10.07.2007, 11:21

    Re: greenaway's nightwatching
    Anna hat folgendes geschrieben: hier gibts sowas wie einen trailer. also, martin freeman wurde super zurecht gemacht, kommt einigen selbstportraits des künstlers sehr nahe. leider kann ich die tonspur nicht abspielen. aber irgendwas is ja immer :wink:
    Bei mir läuft die Tonspur... irgendwie ist der Trailer ziemlich dull - z.B. verglichen mit denen der P&P05-Verfilmung :wink: - schmissig wird er erst in den letzten Sekunden...

    Ich bin mir nicht sicher, aber mir ist, als hätte ich vor einiger Zeit über den Film was im Radio gehört... Und da klang es so, als ginge es um vom Maler im Gemälde versteckte "Geheimnisse" / "Hinweise auf Verschwörungen"(?), mit denen er sich bei den Porträtierten unbeliebt machte und die am Ende zu seinem Untergang führten --- evtl. wollte Greenaway hier an seinen ersten großen Film "Der Kontrakt des Zeichners" anknüpfen?

    Und das bei IMDB gesagte: "An extravagant, exotic and moving look at Rembrandt's romantic and professional life, and the controversy he created by the identification of a murderer in the painting THE NIGHT WATCH" klingt auch ein wenig nach dem Plot des Kontrakts...

    Der Grundtenor des Radiokommentars zur Qualität des Films war jedoch eher negativ... soweit ich mich erinnere...

    Bruki :bruki:



    Re: greenaway's nightwatching

    Sefie - 10.07.2007, 12:24


    In diesem Zeit Interview erzählt Peter Greenaway selbst ein bisschen über Rembrandt und seinen Film, vielleicht werden seine Absichten da etwas klarer (oder auch nicht :wink: ).

    U. a. sagt er über seinen Film Folgendes:

    Zitat: Greenaway: [...] Die Nachtwache hat Rembrandt erst so richtig berühmt gemacht, und es hat ihn zugleich ruiniert – ein großes Rätsel.

    ZEIT: Und Sie lösen es nun?

    Greenaway: Ja, in meinem Film über die Nachtwache, den ich gerade drehe, werde ich zeigen, wie und warum Rembrandt dieses Bild zum großen Verhängnis wurde.

    ZEIT: Wie und warum denn?

    Greenaway: Weil er einen Mord zeigt.

    ZEIT: Einen Mord?

    Greenaway: Ja, genau, das Bild wimmelt vor lauter Hinweisen auf Mord. Sie müssen sich nur den Soldaten in der weißen Uniform ansehen, und Sie werden links neben seinem Hut das Ende eines Gewehrs sehen. Aus diesem Gewehr wird ein Schuss abgegeben. Es wird jemand ermordet, und alle, die auf dem Bild zu sehen sind, wissen davon. Sie decken den Mord, es sind lauter Verschwörer.

    ZEIT: Rembrandt also ein Krimiautor?

    Greenaway: Sie täuschen sich. All diese Männer hat es ja gegeben, sie waren Mitglieder einer Bürgerwehr, die allerdings ihre Macht lange verloren hatte. Trotzdem versammeln sie sich hier, lauter reiche Kaufleute, die sich als Soldaten verkleiden. Und die Rembrandt viel Geld dafür geben, dass er sie in dieser stolzen Rolle malt. So verschaffen sie sich etwas vom Glanz jener heroischen Zeit, als die Holländer gegen die Spanier kämpften.

    Ach ja, da dies mein erster Beitrag hier ist - das ist ein schönes Forum hier. :ja:



    Re: greenaway's nightwatching

    Bruki - 11.07.2007, 16:14


    Na ja, an Greenaway scheiden sich ja die Geister, wobei ich zugeben muss ein großer Fänn seiner opulenten Period-Pieces zu sein...

    Angefangen beim "Kontrakt des Zeichners" über "Prosperos Bücher" bis hin zu "Das Kind von Macon" ... Bestes Indiz: Die kann ich mir immer wieder ansehen, ohne dass es langweilig wird, und jedesmal entdecke ich was neues... allein die Rätselei über die versteckten Hinweise im "Der Kontrakt des Zeichners" hat mich Wochen gekostet... Bis hin zu vertiefter Bildinterpretation der im Film gezeigten Newton-Allegorie, die ein deutscher Hochschulprofessor beisteuerte...

    Der einzige Gegenwartsstoff, den ich gerne wiedersehen würde, ist "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" mit Helen Mirren und Michael Gambon... seine andern Stoffe sind eher was für spezielle Zuschauer... mit seefesten Mägen :wink: ...

    Leider gibt es "Prosperos Bücher" nur auf VCR und "Das Kind von Macon" überhaupt nicht... Ich hab jedoch die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben, dass sich jemand erbarmt und nach "Der Kontrakt des Zeichners" auch "Prosperos Bücher" auf DVD herausgibt... Für das "Kind von Macon" sehe ich allerdings schwarz...

    Aber mit dem Rembrandt-Stoff scheint Greenaway sich ja nach "Tulse Luper" wieder einem kinokassenkompatibleren Stoff zugewendet zu haben... Vielleicht läuft der ja so gut im Kino, dass auf der Welle die alten Filme endlich auf DVD erscheinen...

    Bruki :bruki:

    PS: Hallo Sefie, willkommen im Board... Bist Du ein Greenaway Fänn?



    Re: greenaway's nightwatching

    Sefie - 12.07.2007, 10:53


    Fan kann man wohl nicht sagen, dafür habe ich noch viel zu wenig von ihm gesehen. Ich hatte damals oben gepostetes Zeit-Interview mit ihm gelesen (in der Zeitung war das eine komplette Seite) und fand es schon ganz interessant.



    Re: greenaway's nightwatching

    AL - 12.07.2007, 11:51


    In jedem Fall innigen Dank für den interessanten Interviewartikel, Sefie!
    Ich überlege immer noch, ob ich Greenaway für ein verkanntes Genie, einen genitalobsessiven Deppen oder einen schrägen, aber nicht uninteressanten Künstler halten soll. :suspekt:
    Ich glaube, es ist eine herrlich perverse Mischung aus allem. :cool:

    Da ich Rembrandt als Maler/Regisseur/Krimiautoren/whatever aber sehr schätze, werde ich mir den Film in jedem Fall angucken.



    Re: greenaway's nightwatching

    Bruki - 12.07.2007, 15:12


    AL hat folgendes geschrieben: ... für ein verkanntes Genie, einen genitalobsessiven Deppen ...
    "genitalobsessiv"? :eek: --- Ich hätte ihn eher als von Tod und Verwesung besessen angesehen... Wobei man seine Filme betrachtend auch denken könnte, dass er eine Art Renaissancemensch sei, der mit einem Bein im Mittelalter stehen geblieben ist... :wink:

    Ich hab mal in einem Buch über das Jahr 1700 gelesen, dass die Menschen sich damals ihrer unsicheren Existenz so bewusst waren, dass sie keine Gelegenheit zum Amüsement ausließen und dabei auch nicht besonders delikat oder schamhaft vorgingen... Als jemanden, der mit seinen Filmen an diesen Aspekt unseres Lebens erinnert, sehe ich Greenaway an... Jedenfalls trägt er keine rosarote Brille, die alles uns unangenehme ausblendet...

    Einige Bilder in "Z mit 2 Nullen" erinnerten mich auch etwas an die Bilder aus "Das Mädchen mit dem Perlenohrring"... Er wollte ja mal ursprünglich Maler werden und hat - glaub ich - ein diesbezügliches Studium abgeschlossen? - Und das merkt man in allen seinen Filmen... Da wird er in der Rembrandt-Verfilmung bestimmt ein paar spektakuläre Bildkompositionen abliefern...

    Wer macht eigentlich die Musik in der "Nachtwache"?

    Bruki :bruki:



    Re: greenaway's nightwatching

    AL - 12.07.2007, 16:12


    Bruki hat folgendes geschrieben: AL hat folgendes geschrieben: ... für ein verkanntes Genie, einen genitalobsessiven Deppen ...
    "genitalobsessiv"? :eek:
    Wenn man Tulse Luper gesehen hat, drängt sich einem dieser Gedanke unweigerlich auf. Außerdem zeigt PG in besagtem Multimediaspektakel einen Hang zu subtiler Gewalt (Schläge mit der Flachen Hand ins erste und aufs zweite Gesicht), Folter und Gefängnissen. In jedem Fall gewöhnungsbedürftig. :D


    Bruki hat folgendes geschrieben: Jedenfalls trägt er keine rosarote Brille, die alles uns unangenehme ausblendet...
    Nein, das tut er keinesfalls. Darum ist bspw. TLS vielleicht auch beim ersten Ansehen so verstörend und irritierend? Man kann PG wahrlich keinen Mainstream vorwerfen.


    Bruki hat folgendes geschrieben: Wer macht eigentlich die Musik in der "Nachtwache"?
    Entweder es gibt keine Musik, es ist ein Geheimnis oder es hat sich noch niemand bemüßigt gefühlt, diese Information der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Ich hab jedenfalls bisher nix gefunden.



    Re: greenaway's nightwatching

    Sefie - 06.09.2007, 22:22


    Was läuft eigentlich momentan nicht in Venedig? :wink:



    Zitat: Peter Greenaways Festivalbeitrag handelt von einer anderen Wirklichkeit: von einem Bild, das vor über dreihundert Jahren gemalt wurde. „Nightwatchers“ erzählt eine Kriminalgeschichte rund um Rembrandts „Nachtwache“, die so verwickelt und überzüchtet ist, dass man sie nicht verstehen kann und wohl auch gar nicht soll. Irgendwie haben alle ehrbaren Mitglieder der Amsterdamer Schützengilde auf dem Gemälde Dreck am Stecken: Der Hauptmann wird noch während des Malauftrags erschossen, sein Stellvertreter benutzt das Waisenhaus, das er wohltätig verwalten soll, als Kinderbordell, andere haben fiese Geschäfte in Sklavenhandel, Wucher, Heiratsschwindel, Waffenhandel. Und der geniale, allzeit klamme Müllersohn Rembrandt schafft es, all diese ekligen Wahrheiten in seinem pompösen Theaterbild unterzubringen - wenn wir nur genau hinschauen.
    Natürlich hat die Kunstgeschichte, Gary Schwartz vorneweg, Identität und Absichten von Rembrandts Nachtwächtern bereits sehr genau erhellt. Aber Greenaways aberwitzige Umdeutung kleinster Details, seine Erfindung von Schurken und Mördern entwickelt großen Reiz, zumal das Komplott dem Regisseur über zwei Stunden Gelegenheit gibt, sich selbst als Maler von holländischen Gruppenbildern zu betätigen. Gemeinsam mit seinem großartigen Kameramann Reinier van Brummelen, der die Bilder in eine irreale Palette aus Filterfarben, Schlagschatten und Gegenlicht taucht, schwelgt Greenaway ganz ungeniert in der Schönheit altniederländischer Malerei. Er traut sich die Hybris, Rembrandt mit den Mitteln des Kinos nachzubilden.
    Wer keinen Spaß hat an den voluminösen Halskrausen, den Turbanköpfen, den Linnenmiedern, den überladenen Tafeln, den falschen Bärten, Teppichen, geschlachteten Ochsen, lebensgroßen Kruzifixen, Säbeln, Zinnkrügen dieser Inszenierung, dem dürfte der verwickelte Krimi-Vorwand rund um die „Nachtwache“ schnell langweilig werden. Wer aber nur ein bisschen Augenlust für alte Bilder aufbringt, wird trotz der unmöglichen niederländischen Aussprache des polnisch-englischen Casts seine helle Freude haben. Greenaway erledigt das herkömmliche Kino und seine allzu kurzlebigen und hektischen Bilder, indem er ihm die statische Wirklichkeit der Malerei entgegenstellt.
    Martin Freemans strubbligen, geilen, geistreichen Rembrandt, verblüffend dessen Selbstbildnissen nachgestellt, wird man auch so schnell nicht vergessen. Nicht weil er war, wie im Film; wir wissen ja nicht, wer Rembrandt wirklich war. Nein, Greenaways genialer Film erschafft entlang der Malerei und einiger biographischer Details eine komplett artifizielle, manieristische, verrückte Bühne, die es beinahe mit den Schützenstücken der alten Holländer aufnehmen kann. Ganz am Schluss schwenkt die Kamera auf einen Figurenausschnitt der „Nachtwache“, einen Mann, der mit einem blinzelnden Auge über die Schultern der Schützenbrüder uns ins Gesicht schielt. Das ist Rembrandt. Das ist Greenaway.



    Re: greenaway's nightwatching

    Bruki - 07.09.2007, 10:55


    Das hört sich für mich so richtig gut an... so mag ich meinen Greenaway :hurra: ... das knüpft - wie's aussieht - an den "Kontrakt des Zeichners" an... nur das Greenaway diesmal keine Zeichnungen, sondern Ölgemälde beisteuert :wink: ...

    Bruki :bruki:



    Re: greenaway's nightwatching

    Adminette - 11.09.2007, 11:55


    hier ist ein zuschauerbericht von imdb und er verheißt recht anstrengendes. ich zumindest empfinde wenige aussensequenzen und viele weitwinkelszenen meist als anstrengend... bleibt also abzuwarten, ob nightwatching in irgendeiner weise an den kontrakt des zeichners anknüpfen kann.

    Zitat: Not Venice, but I just got back from the screening in Toronto. I seemed to be the only person I encountered during the hour-and-a-half long wait for the film to begin who knew Greenaway or anything about the movie, though the guy who presented it made it seem like everybody should (I agree). Two or three people walked out around 2/3 of the way through. Afterward I heard quite a few complaints about the fact that many of the scenes were shot and lit in the same way, which is, unsurprisingly, after the manner of the 'Night Watch.'

    I'm not entirely decided on it yet. At first the way it was assembled struck me as strange and left a lot of the opening scenes quite flat. As the film went on the structure sucked me into it more and more and by midway through the film my skepticism began to subside. By the end, some of the parts of the script I found least likely to work ended up working beautifully. However, other parts worked terribly. I understood coming in that it had to be watched as a musical accretion of compositions, but even coming at it that way it's pretty uneven.

    As I said, virtually every scene is filmed in a wide-shot tableaux, backlit from center and above, with the camera tracking slowly in and out. Very tight, head-on close-ups of the actors are cut in here and there. There's some variety, of course, some lateral tracks and some total curve-arounds (though none of the elegant curved diagonals so often done by Vierny) which discover new and different compositions, and sometimes we're given a different angle, and occasionally there's different lighting, plus two scenes outdoors, but it's pretty monotonous. Added to that is the score, which is the piece in the trailer (and nothing else).

    That said, the monotony didn't detract too much from my experience. I've always appreciated the 'musical' formalism of Greenaway's films, and if you look at the composition of compositions as developing and elaborating a base theme it works fairly well, though, as I said, not as well as hoped. And, visually, it's just incredibly beautiful. Every shot is gorgeous.

    Oh, and it's quite funny, Freeman does a great job as Rembrandt, and the plot does become pretty interesting (although you do have to pay a lot of attention to almost every bit of dialogue). Some of the performances turn out pretty poorly, especially Marieke, who's somewhat important. The presentation is as stagey as anything I've seen by Greenaway, which can be offputting but at other times works. I'm not sure if it was the theater, but the sound mix didn't sound particularly good.

    Overall I'm fairly divided on it, and would need to see it again to make up my mind. But the general reaction seemed pretty negative.

    marieke, die hier als schlecht gespielt empfunden wurde, wird übrigens von natalie press/caddie jellyirgendwas aus "bleak house" gespielt, wo sie mir eigentlich ziemlich gut gefiel...

    die wertung des films liegt auf imdb übrigens bei 8,8 von 10 sternen. naja. und acht stimmen...



    Re: greenaway's nightwatching

    Bruki - 13.04.2008, 19:53


    Anna hat folgendes geschrieben: ... ich zumindest empfinde wenige aussensequenzen und viele weitwinkelszenen meist als anstrengend... bleibt also abzuwarten, ob nightwatching in irgendeiner weise an den kontrakt des zeichners anknüpfen kann.
    Hab eben "Nightwatching" gesehen...



    Das meiste spielt wirklich in geschlossenen Räumen - es wird absichtlich die theatralische Atmosphäre der wohlangeordneten Greenaway'schen Tableaus hervorgehoben... den halben Film erwartet man jeden Moment einen "Plagiat" rufenden da Vinci auftauchen zu sehen, sooft wird das "Abendmahl" zitiert (vielleicht ist ja die Enthüllung dessen Geheimnisse das nächste Ziel Greenaways? :rofl:)...





    Der Film ist sehr ernsthaft, die ironische Lockerheit des "Kontrakt des Zeichners" geht ihm ab... die ständigen Wiederholungen der formalen Szenenaufbauten ermüdet das Auge des an hektische Schnitte gewöhnten Betrachters (und zieht den Film scheinbar in die Länge :wink:)... wer einen typischen Greenaway erwartet, wird jedoch nicht enttäuscht - wenn auch der Witz seines "Zeichners" oder die sinnliche Fülle seines "Prospero" nicht erreicht werden, sondern eher streng-puritanische Schlichtheit vorherrscht, unter deren Decke heftig gezeugt, vergewaltigt, gemordet und gestorben wird... jedoch, wie gesagt, recht theatralisch und in Greenaway'scher Manier...



    Wer sich etwas in der Art des "Mädchen mit dem Perlenohrring" erwartet, wird enttäuscht werden... obwohl Martin Freemans Darstellung, meiner Meinung nach, durchaus mit dem Rembrandt Colin Firsts verglichen werden kann (mal abgesehen davon, dass in den meisten Szenen kaum etwas von ihm zu erkennen ist :wink:)... Wer dagegen einen Greenaway erwartet, bekommt einen Greenaway geliefert...

    Bruki :bruki:



    Re: greenaway's nightwatching

    Julia - 03.06.2008, 19:53


    Bruki hat folgendes geschrieben: durchaus mit dem Rembrandt Colin Firsts verglichen werden kann

    Das hat der arme Vermeer aber nicht verdient ... :wink:

    "Nightwatching" läuft beim Filmfest in München, sehe ich gerade. :hurra:



    Re: greenaway's nightwatching

    Bruki - 03.06.2008, 20:08


    Julia hat folgendes geschrieben: Bruki hat folgendes geschrieben: durchaus mit dem Rembrandt Colin Firsts verglichen werden kann
    Das hat der arme Vermeer aber nicht verdient ... :wink:
    Hat doch eh keine bemerkt :wink:

    Bruki :bruki:



    Re: greenaway's nightwatching

    Julia - 25.06.2008, 10:32


    Ich hab den Film gestern im Kino gesehen und wäre fast eingeschlafen ... was wohl aber eher daran lag, dass er um 23 Uhr auf dem Programm stand. :| Deswegen sackte die Konzentration leider teilweise ziemlich ab, obwohl die Raumtemperatur hirnfreundlich (=arschkalt!) heruntergeregelt war.

    Die Inszenierung fand ich sehr schön, das Theater- bzw. Bühnenhafte sehr interessant und passend. Das war die bleibenste Erinnerungen, glaube ich. Der Plot war eigentlich auch gut, nur ging er für meinen Geschmack irgendwann in dem endlosen Gesabbel unter, das mich schon in "Der Koch, der Dieb, ..." so genervt hat. Da hätte man einiges kürzen oder straffen können, bzw. einfach besser schreiben. Viel zu viel jedenfalls für meinen Geschmack, manchmal hätte man sich einfach mal Stille auf der Leinwand gewünscht, auch bezüglich der vielen plärrenden Babys. Naja, vielleicht war ich doch einfach nur zu müde. :wink:


    Wie gern hätte ich dieses Tribünenbett auf Rollen!! :shock: Das war grandios... :cool:



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