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Re: Info
Nancy - 07.07.2007, 15:17Info
Bilder:
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http://www.diebrain.de/pix/k/kanineinzeln.jpg
http://www.diebrain.de/pix/k/samwilli.jpg
Kaninchen Steckbrief
Familienordnung:
Hasenartige Tiere
ursprüngliche Heimat: Spanien
Körpergewicht:
1000-8000g (je nach Rasse)
Lebenserwartung:
ca. 7 Jahre (bei guter Gesundheit und Pflege können Kaninchen auch gut 10 Jahre alt werden)
Geschlechtsreife:
ab ca. 3 Monaten
Körpertemperatur:
38,5-39,5 Grad C
Werbungsverhalten:
das Männchen umkreist das Weibchen, der Deckakt dauert höchstens 10 bis 15 Sekunden
Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht: Kaninchen tragen 29-33Tage. Ihre Junge kommen blind und nackt in einer von dem Muttertier vorbereitetem Nest (aus Stroh, Nest, Fell ect) auf die Welt und benötigen intensive Betreuung vom Muttertier (Nesthocker). Das Muttertier säugt meist dann wenn es absolute ruhe hat und sich nicht gestöhrt wird, nach jeder Fütterung der Jungen folgt ein intensives ablecken der Mutter, so wird neben der Reinigung auch die Darm- und Blasentätigkeit angeregt. Zwischen dem 7. und 11. Lebenstag werden die Jungen sehend. Um der 2. Lebenswoche werden die Jungen lebhafter und fangen schon an herumzukrabbeln, ab der vierten Lebenswoche beginnen sie sogar schon langsam feste Nahrung aufzunehmen. Wenn sie nun um die 8. Woche herum sind können die Jungen in ein neues Zuhause ziehen, sie brauchen die Pflege nicht mehr der Mutter.
Haltung: Kaninchen sind gesellige Tiere und brauchen deshalb immer einen Artgenossen. Ein Mensch kann diesen nie ersetzen! Es empfiehlt sich ein Pärchen anzuschaffen. Dabei sollte man jedoch beachten das Kaninchen sehr früh geschlechtsreif werden und man deshalb den Rammler sehr früh kastrieren lassen muß. Eine Frühkastration kann man ab der 10. Lebenswoche durchführen. Für die Haltung zweier Kaninchens benötigt man einen Käfig von mind. 140 cm x 85 cm x 55 cm (L x B x H). Unsere kleinen Zwergkaninchen sind Tiere die sehr viel Auslauf brauchen, aus diesem Grund sollte man sein Kaninchen täglich auslauf lassen, das fördert die Gesundheit und macht Spaß. Die Optimale Umgebungstemperatur beträgt 18 Grad C. Kaninchen stammen zwar aus den südlichen Gebieten, jedoch vertragen sie Hitze trotzdem sehr schlecht.
Ernährung: Leider wird vielen Kanichenneulingen immer wieder zu Trofu bekannter Firmen geraten. Was viele nicht wissen ist, dass Trofu getreidehaltig und somit nicht gut für ein Kaninche ist.
In der Natur ernähren sich Kaninchen von Gräsern, Kräutern und Zweigen. Getreide fressen diese Kaninchen nur in der Erntezeit, kurz vor Winter, wo sie auch Fettreserven aufbauen müssen.
Das Trofu für unsere "Haus"kaninchen ist deshalb sehr energiereich und als Kraftfutter für kranke , trächtige od. noch wachsende Kaninchen gedacht. (max. 1 El pro Tag und Kaninchen).
Woran erkennt man dass es ein getreidehaltiges bzw. nicht für Kaninchen geeignetes Trofu ist?
An den Inhaltsstoffen : Getreide, Mais, Melasse,Zucker ,Honig, tierische Nebenerzeugnisse, Milch, Eier; tierisches Eiweiß ,Konservierungsstoffe
Was sollte man stattdessen füttern?
An erster Stelle HEU (dient dem Zahnabrieb und hält den Darm in Schwung)
Gemüse, Kräuter, Obst, Zweige
Gibt es denn kein Trofu das man füttern kann ?
Doch das gibt es aber es darf nur aus : getrockneten Kräutern oder Gemüse bestehen
Revierverhalten: Da Kaninchen Herdentiere sind verfügen sie über ein ausgewogenes, jedoch auch sehr streng hierarchisches Sozialsystem. Es gibt sowohl bei den Weibchen wie auch bei den Rammlern ein Leittier. Im Grunde sind Kaninchen sehr friedliche Tiere, jedoch können bei Rangordnungskämpfen auch sehr schlimme Bißwunden entstehen. Kaninchen besitzen 2 Duftdrüsen: eine unterhalb der Zunge, die zweite im Afterbereich. Durch reiben des Hinterteils oder des Kins wird ihr Revier makiert. Rammler die nicht kastriert sind makieren ihr Revier zusätzlich noch mit Harn.
Körpersprache: geduckte Haltung / Ohren am Körper:
das Kaninchen unterwirft sich
Anstupsen:
Sympathiebeweis, sagt Hallo oder möchte, dass Sie sich mit ihm beschäftigen
Lecken:
Zeichen von Zuneigung
Stossen mit dem Kopf (z.B gegen Ihre Hand):
Es will jetzt nicht weiter kuscheln.
Gespannte Sitzhaltung bei angelegten Ohren:
Das Kaninchen möchte in Ruhe gelassen werden und ist in Verteidigungsbereitschaft.
Das Kaninchen liegt lang ausgestreckt da:
das Kaninchen ruht! Fühlt es sich gestört, werden die Füße schnell unter den Körper gezogen um bereit für eine Flucht zu sein
Das Kaninchen wälzt sich auf dem Rücken:
das Kaninchen fühlt sich wohl
Männchen machen:
das Kaninchen hat alles im Blick, es ist aufmerksam und neugierig und möchte alles sehn!
Stampfen/Klopfen mit den Hinterläufen:
es warnt seine Artgenossen das Gefahr droht
Kinnreiben:
Das Kaninchen makiert sein Revier, denn es besetzt eine Duftdrüse am Kinn!
Urin verspritzen:
unkastrierte Rammler markieren ihr Revier
Laute: 2. Laute
leises Zähneknirschen/Zähnemahlen:
Zufriedenheit
starkes Zähneknirschen:
das Kaninchen hat schmerzen!
Fiepen: das Kaninchen hat Angst ist verunsichert.
Brummen: Das Böckchen rennt brummend um die Häsin rum, er umwirbt sie.
Leises Fauchen: Unmut;
Knurren: das Kaninchen ist aggressiv (z.B. wenn es geärgert wurde.) Es ist bereit für einen Angriff
::hoch::
Hase Steckbrief
Familienordnung:
Hasenartige Tiere
ursprüngliche Heimat: Steppenlandschaft
Körpergewicht:
4 bis 6 kg.
Lebenserwartung:
freier Wildbahn etwa 4 Jahre alt, in Gefangenschaft bis zu 9 Jahre alt
Geschlechtsreife:
7 Monaten
Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht: Hasen tragen 42-43 Tage danach kommen meist 1-3 Junge die sehend und behaart (Nestflüchter) sind zur Welt. Einmal am Tag geht die Häsin ihre Jungen säugen, sie ist nicht immer am Nest, jedoch immer in der Nähe. Ab dem 30. Lebenstag der Jungen endet die Säugezeit
Haltung: Hasen gehören in die freie Wildbahn und sind nicht dazu geeignet zu Halten. Wenn man ein Findelkind hat sollte man schaun das man es nicht zu sehr an den Menschen gewöhnt und man es noch auswildern kann.
Ernährung: Hasen ernähren sich rein pflanzlich aus vielen verschiedenen Kräuter und Gräsern. Ihren Vitamin B1-Bedarf deckt der Hase indem er seinen Blindarmkot wieder aufnimmt.
Revierverhalten: Feldhasen bilden keine Kolonien wie es die Kaninchen tun, sie sind meist Einzelgänger und kommen nur zur Paarung zusammen.
Körpersprache & Laute: Die Körpersprache und die Laute sind im Allgemeinen ähnlich wie die des Haus – Kaninchens.
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