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Re: Das Buch des Westens - Geschichten aus Hyamir
Anonymous - 06.07.2007, 14:30Das Buch des Westens - Geschichten aus Hyamir
Das Buch des Westens - Geschichten aus Hyamir
Die VIII. Waldläufer-Kompanie wurde in Hyamir ausgehoben, um die westlichen Provinzen zu schützen und Grenzen des Reiches der Sonne zu sichern. Legat zu dieser Zeit war "Lot'adil Avan'Seel", Mascant der Westlichen Provinzen und Stadthalter von Hyamir.
Waldläufer sein war in den alten, guten Zeiten einfacher. Es gab nur die Stadt Hyamir und die Wälder der westlichen Provinzen mit einigen Dörfern und Höfen darin. Ihre Aufgaben bestanden aus einer unentwegten Grenzwache, um die Trolle und Menschen zu beobachten und der Sicherung der Wälder vor Worgen, Walddrachen und anderen Gefahren. Doch erstmal will ich euch von der Stadt, den Landen und den Elfen die dort Lebten berichten.
Hyamir war eine kleine Handelsstadt, gerade mal etwas mehr als 500 Elfen lebten in ihr. Die Straßen und Gassen waren hinter den Holzpalisaden voller Leben und eine kleine eigene Kultur entstand. Jeder Elf ging seines Tagewerks gewissenhaft nach. Vom einfachen Schmied bis hin zum Adel. Jeder tat was getan werden musste, der Stand spielte nur in politischen Dingen eine Rolle. Die Kinder wurden von allen erzogen und unterwiesen, sie galten als höchstes Gut und wurden in ein harte Schule genommen.
Die Waldläufer sicherten den wöchentlichen Markttag an dem Vieles gehandelt wurde. Felle aus dem nördlichen Furten, kostbare Kräuter und Düfte aus den südlichen Lagern, Alkohol und feine Stoffe aus Gilneas, neueste Zauberformeln und Zaubermaterialien aus Dalaraan, und noch Einiges mehr. Es war immer das Ereignis im Monat. Leider war es auch nicht immer ungefährlich, denn eine kleine Schurkengilde hatte sich ebenfalls in Hyamir angesiedelt und machte sich an den Geschäften und dem Eigentum der braven Elfen zu schaffen. Der Elf, der diese auf die Beine gestellt hat hieß "Reso'til Falkenschatten".Er war ein gerissener und kaltblütiger Elf, der es auf die Herrschaft in die Westlichen Provinzen abgesehen hatte und ging dabei ohne Skrupel vor. Nichts und niemand sollte ihm sich in den Weg stellen. Nur seine eigene Gier.
Die Westlichen Provinzen waren eine Vereinigung aus drei ehemals selbstständigen Provinzen. Sie reichen von den Fjorden im Norden bis zu den südlichen Grenzen Gilneas und Dalarans. Die Landen bestanden zum Großteil aus dunklen, alten Wäldern und hohen eisigen Gebirgen. Handelswege führten von allen Himmelsrichtungen durch die Westlichen Provinzen. Die Hauptwege waren zumeist sicher, doch dann und wann machten sich marodiernde Orks, Trolle und Briganten anderer Völker auf, um sich an den Gold und den Waren der Händler und Reisenden zu bedienen. Allerdings waren sie nicht die einzigsten Gefahren, die einen Reisenden auflauerten.
Die Elfen dieser Lande, waren angesehen und ehrbar. Kaum einer sprach in den anderen Landen des Reiches der Sonne schlecht über sie. Doch hielt sich das Vorurteil wacker, das sie etwas naiv und zurückgeblieben seien. Weil sie sich sicher fühlten , meist ehrlich waren und keinen Sinn für eine gute Intrige hatten. Ihr handwerkliches Geschick in der Holz- und Hornvearbeitung wurde bis weit über die Grenzen des Reiches gerühmt. Auch stammten einige der besten Minnesänger und Barden aus jenen alten Landen. Gesang und Tanz wurden allabendlich meist im Kreise der alten und besten Sänger und Spieler gepflegt.
Herrscher über die westlichen Provinzen und die Stadt Hyamir war das alte Adelshaus Avan'Seel, genauer gesagt "Mascant Lot'adil Avan'Seel" . Es stellte auch die Waffen und Ausrüstung für die Waldläufer. Deren Künste im Waldkampf und Bogenschießen berüchtigt waren bei Freund und Feind. Es galt als höchste Ehre als Waldläufer erwählt zu werden dieser Tage. Der König von Quel'thalas, hatte sich einst selbst, bei einem Turnier der Bogenschützen aus Hyamir überzeugen lassen. Daraufhin durfte die Provinz Pfeil und Bogen in ihr Banner aufnehmen.
Der Untergang der Westlichen Provinzen geschah wegen der Machtgier eines besagten Elfen, Reso'til Falkenschatten. In seinem Bestreben nach Macht im Reiche, hatte er sich mit den Hexenmeistern der Geisel eingelassen, die ihm einen schnellen Sieg über die Waldläufer und das Adelshaus versprachen. Er hinterging sein eigenes Volk, nur um an Ende selbst hintergangen zu werden. Seine letzten Worte waren "Mein Tod wird nicht der letzte sein, ihr werdet diesen Boden mit viel Blut erkaufen!"
Und so geschah es auch, eine heillose Flucht nach Hyamir entbrannte. Jeder packte nur das nötigste um vor dem wandelndem Tod zu fliehen. Viele kamen dabei um Leben und wurden zu getreuen Diener der Geisel. Waldläufer verwickelten die Streitkräfte der Geisel in einen erbarmungslosen Zermürbungskrieg und störten die Versorgungslinien der Geisel. Doch ihre Aufopferung schien der Flut der Toten nicht gewachsen. So geschah es das nach Monaten,dass der Tod vor den Toren Hyamir's stand. Doch die Stadt war schon lägst geräumt worden, es blieben nur eine kleine, aber stattliche Schar von Verteidigern zurück. Sie lenkten die Untoten ab und schafften es, die Stadt zwei Tage lang zu halten, während ein Flüchtlings Strom in Richtung Silbermond eilte. Keiner wurde wissentlich zurück gelassen, Kinder, alte Kranke und schwache wurden auf Karren und Reittiere geladen und selbst der Adel kümmerte sich aufopfernd um jeden einzelnen. Nach einigen Tagen wurden die Flüchtlinge von Spähern der Geisel immer wieder eingeholt und attackiert. Die restlichen Waldläufer, Garde des Mascanten und die Adelsfamilie selber verteidigten die Elfen mit solch Verbissenheit das selbst ein Zwerg vor Ehrfurcht erstarren würde.
Am Ende erreichten sie Silbermond, wo sie Obdach und ein neues Zuhause fanden. Doch all dies hatte einen sehr hohen Blutzoll gefordert. Der Mascant, seine Frau und die beiden Söhne waren getötet worden. Es gab nur noch einen Erben, den jüngsten Sohn. Das ehemals stolze Volk der Westelfen, oder Waldelfen wie man sie zuweilen in Silbermond nennt, ist nur noch ein Schatten seiner einstmals großen Zahl. Jene die zu diesem Volk angehören, pflegen noch ihre alten Sitten und Bräuche. Einmal im Jahr treffen sich alle Westelfen und trauern gemeinsam.
Wenn ihr sie seht... senkt euer Haupt in Demut und denkt an die vielen Toten. Stimmt in ihrem Totengesang ein und ehrt jene die Vertrieben sind.
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