beschütze mich

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    Re: beschütze mich

    .rose4. - 05.07.2007, 01:34

    beschütze mich
    beschütze mich ...

    so viele Gedanken mich umgeben,
    absolut keine Lust mehr zum Reden,
    würde mich gern verstecken,
    für immer schlafen gehen,
    keiner soll mich mehr wecken.

    Es ist nicht zu erklären,
    es nütz dann alles nichts mehr!
    Wo ist dann der Mensch, der mich beschützt,
    der es nicht nur verstehen will,
    der es spüren kann?

    Da gibt es dich,
    du würdest verstehen mich,
    dir muß ich nicht erklären,
    warum man manchmal grundlos weint,
    mit der Welt nicht mehr ist vereint,
    einem alles so sinnlos erscheint!

    Wenn ich versuche anderen zu erklären,
    hören sie mir zu, doch verstehen mich nicht,
    trösten mich, doch diesen Trost will ich nicht,
    er bringt mich eher weiter fern,
    in deine Arme möchte ich dann gern.

    Nur wer es kennt dieses Gefühl,
    der kann verstehen ohne zu fragen,
    ohne große Worte zu sagen,
    einfach nur da sein,
    mich nicht lassen allein.

    Anders helfen kann man nicht,
    ich brauche dich,
    du kennst dieses Chaos,
    weiß, du verstehst mich,
    wünsche du würdest mich nehmen
    in deine Arme,
    mich weinen lassen,
    ohne zu fragen,
    für diese Zeit
    mich an die Hand nehmen und leiten,
    bis es wieder vergeht,
    und das normale Leben wieder
    weitergeht.

    Doch leider kann ich nicht kommen zu dir,
    muß allein finden wieder zu mir,
    dabei sind die Gedanken immer wieder bei dir
    und die Sehnsucht nach deiner Nähe
    erdrückt mich noch viel mehr.



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 00:48

    Das Geheimnis
    Das Geheimnis
    Ein Erlebnis,
    kaum in Worte zu fassen;
    Verbundenheit,
    durch Scham und Schuld geschaffen;
    Intimität,
    gewaltsam aufgedrängt;
    Mitwisser erschreckender Taten,
    dennoch nicht schuldig.

    Das Schweigen brechen.
    Das Geheimnis lüften.
    Die bindenden Gefühle auflösen
    und die Seele befreien.



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 00:49

    Zersplitterte Seele
    Zersplitterte Seele

    Dunkelheit und Kälte frisst sich in mein schweres Herz
    Bereitet mir jeden Tag aufs Neue grossen Schmerz
    Beklemmende Stille umfängt meine verdunkelte Seele
    Lässt mich fühlen, die Enge meiner zugedrückten Kehle

    Meine Tränen sahen aus wie grosse dunkle Regentropfen
    Doch leider konnte ich dir damit das Maul nicht stopfen
    Ich habe gekämpft, geweint, geschrieen und gezittert
    Dabei ist immer nur ein Stück meiner Seele abgesplittert

    Wie ein grosser Spiegel der in Tausend Scherben zerbricht
    Hast du gequält und entstellt mein kleines Kindergesicht
    Mit deinen Fingern hast du mich schon als Kind penetriert
    So ein Schwein hat kein Recht zu leben, gehört kastriert

    Später dann musste ich jeweils vor dir auf die Knie gehen.
    Nichts konnte mich retten, nicht betteln und nicht flehen
    Du hast deinen Samen auf meinem Körper abgespritzt
    Immer mehr haben sich deine Perversionen zugespitzt

    Du hast mich genommen ohne mich einmal zu fragen
    Hast mich mehr als einmal in dein Ehebett getragen
    Fesseln, schlagen und manchmal auch fotografieren
    Wolltest sehen, wie weit kannst du mich manipulieren

    Du hast mich gezwungen dir zu dienen
    Dein zu sein, und mich ganz zu verlieren
    Ich verliess meinen Körper, war nicht mehr dabei
    Und wünschte nur, es wäre schon wieder vorbei

    Zu schmerzhaft war deine Gewalt für mich
    Ich hab sie gespürt, es brannte fürchterlich
    Ich konnte kaum stehen, sitzen und auch liegen
    Nie wieder kann ich Männer bedingungslos lieben



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 00:51

    Niemand hat gefragt!
    Niemand hat gefragt!
    Warum hat niemand gefragt,
    weshalb ich so verträumt bin?
    Warum hat niemand gefragt,
    weshalb ich so merkwürdige Dinge spiele?
    Warum hat niemand gefragt,
    weshalb sich die Erzieher sorgen?
    Warum hat niemand gefragt,
    weshalb ich so frühreif bin?
    Warum hat niemand gefragt,
    ob das wirklich alles war?
    Warum hat niemand gefragt,
    wie es mir damit geht?
    Vielleicht hät ich nichts gesagt!
    Vielleicht hät ich erfahren, dass ich gut bin und das was geschehen ist schlecht!
    Ich habe es nicht erfahren,
    es hat ja niemand gefragt!



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 00:52

    Eiseskälte
    Eiseskälte

    Die Eiseskälte regiert in mir
    Kein Feuer kann mich je erwärmen
    Das alles verdank ich dir
    Wieso nur alle von dir schwärmen?

    Lieg im Bett ganz zugedeckt
    Nur der Nasenspitz ist frei
    Du hast mein Leid geleckt
    Ich ersticke, nur ein Schrei

    Schmerz um Schmerz ergiesst
    Sich über meinen Bauch
    Fühle mich wie aufgespiesst
    Fehlen tut der Rauch

    Dämon Angst ist der Gegner
    In diesen dunkelgrauen Stunden
    Mein Onkel bis ein Lügner
    Hast zugefügt mir viele Wunden



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 00:54

    Niemand wird es jemals erfahren
    Niemand wird es jemals erfahren

    Rote Tränen
    Rote Tränen ohne enden
    Schnell weggewischt
    Und verband um die
    Von mir selbst zerschnittene Haut
    Niemand hat bemerkt
    Ausser mir und dem
    Fast ganz durchweichtem Tuch
    Nichtmal meine eltern
    Oder gar meine freunde
    Wissen was mit mir
    Ist niemand kümmert sich um mich
    Niemand hatte mich jemals lieb
    Jetzt lieg ich hier
    Voller seelenschmerz
    Auf dem bett
    Und habe tränen ihm gesicht
    Noch einmal setze ich die klinge an
    Schneide aber diesmal
    Mit dem anderen hand
    Meine völlig nutzlose hülle
    Auseinander
    Wieder dieses befreiende
    Gefühl doch sekunden später
    Alles wieder beim alten
    Die goldenen tränen fließen aus mir herraus
    Wieder nehm ich das tuch
    Wische alle spuren weg
    Niemand weiß davon
    Und niemand wird es jemals wissen
    Meine gedanken
    Meine ritzerei
    Niemand..
    Niemand wird es jemals erfahren
    Niemand...



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 00:56

    Ich würde alles dafür geben
    Ich würde alles dafür geben


    Ich würde alles darfür geben, um die Zeit
    zurück zu drehn, ich würde alles dafür geben,
    um das geschehene zu verstehn.

    Mein Herz will schrein, doch die Seele bleibt stumm,
    Sie kann nicht mal mehr weinen, und niemand frag Warum?
    So werde ich schweigen und komm darin um.

    Mein Körper schmerz, ich verachte ihn so sehr,
    nur einmal noch doch es wird immer mehr.
    Narben zieren meinen Körper, sind zeugen
    einer schlacht. Doch niemand fragt: "warum hast du das gemacht?"

    Ohne Fragen keine Antwort, ohne Antwort keinen Sinn.
    So schweige ich weiter, und frag wer ich bin.
    Ich würde alles dafür geben um die Zeit zurück zu drehn
    und seis auch mein Leben, ich würde es geben,
    um dieser Welt zu entfliehn..



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 00:56

    Wie soll ich es überstehen?
    Wie soll ich es überstehen?
    diesen schmerz, es tut so weh.
    wer hat mir so weh getan?
    Dieser Schmerz.
    Wer hilft mir bei meiner Trauer?
    Bei diesem schmerz.
    Wie soll ich es erleben in meinem kurzem Leben?
    Dieser Schmerz.
    Wer kann mich befreien?
    Dieser schmerz tut weh!



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 01:00

    Ich will
    Ich will, dass meine Tränen an meinen Wangen hinunter laufen,
    Ich will, dass man sehen kann, wie ich mich fühle,
    Ich will, dass dieser Schmerz aus mir hinaus kann,
    Ich will weinen,
    Ich will diesen Schmerz einfach nicht mehr fühlen,
    Ich will wieder glücklich sein,
    --> aber dafür muss der Schmerz hinaus,
    --> die Tränen hinaus gespült werden...

    Aber WO soll ich weinen?
    Ich habe keinen, zu dem ich gehen kann und weinen kann...
    Ich habe nur mich, meinen Schmerz und meine verschluckten Tränen...



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 01:05

    Diese Wunde
    Diese Wunde

    Diese Wunde, die in meine Haut einschnitt,
    Diese Wunde, schmerzet lang
    Denn es ist eine Wunde, die nie vergehet.
    Nein, diese Wunde nicht...
    Diese Wunde wollte nicht heilen,
    Sie wird noch Jahre quälen,
    Sie wird nicht heilen,
    Ja, diese Wunden werden ewig sein.
    Dieser Schmerz, wird immer bleiben,
    Diesen Schmerz werd’ ich nie verzeihen
    Diesen Schmerz, der in mir ist so tief,
    Kann nie gelindert werden.
    Und diese Tränen...
    Werden ewig geweint,
    Sie werden brennen,
    auf der Haut,
    Werden fließen,
    aus beiden Augen
    Solange diese Wunde mir mein Leben raubet.



    Re: beschütze mich

    .rose4. - 29.09.2007, 01:06

    Schläge ins Gesicht
    Schläge ins Gesicht

    Ich kriege Schläge ins Gesicht
    und ich liege auf dem Boden und fühle nichts.
    Ich sehe kein Licht.
    Ich lieg da und fühle nichts,
    ich bin am weinen doch niemand sieht das.
    Ich bin so verloren,
    schläge ins Gesicht,
    hau bitte nicht weiter.
    Warum tut mir das jemand an?
    Ich kann nicht mehr aufstehen,
    Blut überströmt liege ich auf der Strasse.
    Und noch einmal ein Tritt in den Magen.
    Ich möchte sterben, atme schwerzügig.
    Und wieder ein Tritt.
    Ich schreie noch mehr auf,
    soviel stechende Schmerzen hatte ich noch nie.
    Und wieder kommt die Faust auf mich zu,
    meine Tränen scheitern auf den harten Beton Boden nieder.
    Und irgendwann merkt man nichts mehr.
    Merkt keine Luft.
    Keinen kalten Beton Boden.
    Keine Schläge.
    Weil man so betäubt ist
    und von Blutergüssen überstromt ist.
    Man nimmt alles nur noch so langsam wahr.
    Und dann wurde es mir klar.
    Ich sterbe hier weg.
    Ich sterbe....atme langsamer und atme nicht mehr.
    Noch ein Schmerz, dann war ich tot.



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