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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: .rose4. Forum: Ihr-Domainname.de Forenbeschreibung: Beschreibung Ihres Forums aus dem Unterforum: Gedichte Antworten: 11 Forum gestartet am: Donnerstag 05.07.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: beschütze mich Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 5 Monaten, 30 Tagen, 55 Minuten
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Re: beschütze mich
.rose4. - 05.07.2007, 01:34beschütze mich
beschütze mich ...
so viele Gedanken mich umgeben,
absolut keine Lust mehr zum Reden,
würde mich gern verstecken,
für immer schlafen gehen,
keiner soll mich mehr wecken.
Es ist nicht zu erklären,
es nütz dann alles nichts mehr!
Wo ist dann der Mensch, der mich beschützt,
der es nicht nur verstehen will,
der es spüren kann?
Da gibt es dich,
du würdest verstehen mich,
dir muß ich nicht erklären,
warum man manchmal grundlos weint,
mit der Welt nicht mehr ist vereint,
einem alles so sinnlos erscheint!
Wenn ich versuche anderen zu erklären,
hören sie mir zu, doch verstehen mich nicht,
trösten mich, doch diesen Trost will ich nicht,
er bringt mich eher weiter fern,
in deine Arme möchte ich dann gern.
Nur wer es kennt dieses Gefühl,
der kann verstehen ohne zu fragen,
ohne große Worte zu sagen,
einfach nur da sein,
mich nicht lassen allein.
Anders helfen kann man nicht,
ich brauche dich,
du kennst dieses Chaos,
weiß, du verstehst mich,
wünsche du würdest mich nehmen
in deine Arme,
mich weinen lassen,
ohne zu fragen,
für diese Zeit
mich an die Hand nehmen und leiten,
bis es wieder vergeht,
und das normale Leben wieder
weitergeht.
Doch leider kann ich nicht kommen zu dir,
muß allein finden wieder zu mir,
dabei sind die Gedanken immer wieder bei dir
und die Sehnsucht nach deiner Nähe
erdrückt mich noch viel mehr.
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 00:48Das Geheimnis
Das Geheimnis
Ein Erlebnis,
kaum in Worte zu fassen;
Verbundenheit,
durch Scham und Schuld geschaffen;
Intimität,
gewaltsam aufgedrängt;
Mitwisser erschreckender Taten,
dennoch nicht schuldig.
Das Schweigen brechen.
Das Geheimnis lüften.
Die bindenden Gefühle auflösen
und die Seele befreien.
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 00:49Zersplitterte Seele
Zersplitterte Seele
Dunkelheit und Kälte frisst sich in mein schweres Herz
Bereitet mir jeden Tag aufs Neue grossen Schmerz
Beklemmende Stille umfängt meine verdunkelte Seele
Lässt mich fühlen, die Enge meiner zugedrückten Kehle
Meine Tränen sahen aus wie grosse dunkle Regentropfen
Doch leider konnte ich dir damit das Maul nicht stopfen
Ich habe gekämpft, geweint, geschrieen und gezittert
Dabei ist immer nur ein Stück meiner Seele abgesplittert
Wie ein grosser Spiegel der in Tausend Scherben zerbricht
Hast du gequält und entstellt mein kleines Kindergesicht
Mit deinen Fingern hast du mich schon als Kind penetriert
So ein Schwein hat kein Recht zu leben, gehört kastriert
Später dann musste ich jeweils vor dir auf die Knie gehen.
Nichts konnte mich retten, nicht betteln und nicht flehen
Du hast deinen Samen auf meinem Körper abgespritzt
Immer mehr haben sich deine Perversionen zugespitzt
Du hast mich genommen ohne mich einmal zu fragen
Hast mich mehr als einmal in dein Ehebett getragen
Fesseln, schlagen und manchmal auch fotografieren
Wolltest sehen, wie weit kannst du mich manipulieren
Du hast mich gezwungen dir zu dienen
Dein zu sein, und mich ganz zu verlieren
Ich verliess meinen Körper, war nicht mehr dabei
Und wünschte nur, es wäre schon wieder vorbei
Zu schmerzhaft war deine Gewalt für mich
Ich hab sie gespürt, es brannte fürchterlich
Ich konnte kaum stehen, sitzen und auch liegen
Nie wieder kann ich Männer bedingungslos lieben
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 00:51Niemand hat gefragt!
Niemand hat gefragt!
Warum hat niemand gefragt,
weshalb ich so verträumt bin?
Warum hat niemand gefragt,
weshalb ich so merkwürdige Dinge spiele?
Warum hat niemand gefragt,
weshalb sich die Erzieher sorgen?
Warum hat niemand gefragt,
weshalb ich so frühreif bin?
Warum hat niemand gefragt,
ob das wirklich alles war?
Warum hat niemand gefragt,
wie es mir damit geht?
Vielleicht hät ich nichts gesagt!
Vielleicht hät ich erfahren, dass ich gut bin und das was geschehen ist schlecht!
Ich habe es nicht erfahren,
es hat ja niemand gefragt!
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 00:52Eiseskälte
Eiseskälte
Die Eiseskälte regiert in mir
Kein Feuer kann mich je erwärmen
Das alles verdank ich dir
Wieso nur alle von dir schwärmen?
Lieg im Bett ganz zugedeckt
Nur der Nasenspitz ist frei
Du hast mein Leid geleckt
Ich ersticke, nur ein Schrei
Schmerz um Schmerz ergiesst
Sich über meinen Bauch
Fühle mich wie aufgespiesst
Fehlen tut der Rauch
Dämon Angst ist der Gegner
In diesen dunkelgrauen Stunden
Mein Onkel bis ein Lügner
Hast zugefügt mir viele Wunden
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 00:54Niemand wird es jemals erfahren
Niemand wird es jemals erfahren
Rote Tränen
Rote Tränen ohne enden
Schnell weggewischt
Und verband um die
Von mir selbst zerschnittene Haut
Niemand hat bemerkt
Ausser mir und dem
Fast ganz durchweichtem Tuch
Nichtmal meine eltern
Oder gar meine freunde
Wissen was mit mir
Ist niemand kümmert sich um mich
Niemand hatte mich jemals lieb
Jetzt lieg ich hier
Voller seelenschmerz
Auf dem bett
Und habe tränen ihm gesicht
Noch einmal setze ich die klinge an
Schneide aber diesmal
Mit dem anderen hand
Meine völlig nutzlose hülle
Auseinander
Wieder dieses befreiende
Gefühl doch sekunden später
Alles wieder beim alten
Die goldenen tränen fließen aus mir herraus
Wieder nehm ich das tuch
Wische alle spuren weg
Niemand weiß davon
Und niemand wird es jemals wissen
Meine gedanken
Meine ritzerei
Niemand..
Niemand wird es jemals erfahren
Niemand...
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 00:56Ich würde alles dafür geben
Ich würde alles dafür geben
Ich würde alles darfür geben, um die Zeit
zurück zu drehn, ich würde alles dafür geben,
um das geschehene zu verstehn.
Mein Herz will schrein, doch die Seele bleibt stumm,
Sie kann nicht mal mehr weinen, und niemand frag Warum?
So werde ich schweigen und komm darin um.
Mein Körper schmerz, ich verachte ihn so sehr,
nur einmal noch doch es wird immer mehr.
Narben zieren meinen Körper, sind zeugen
einer schlacht. Doch niemand fragt: "warum hast du das gemacht?"
Ohne Fragen keine Antwort, ohne Antwort keinen Sinn.
So schweige ich weiter, und frag wer ich bin.
Ich würde alles dafür geben um die Zeit zurück zu drehn
und seis auch mein Leben, ich würde es geben,
um dieser Welt zu entfliehn..
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 00:56Wie soll ich es überstehen?
Wie soll ich es überstehen?
diesen schmerz, es tut so weh.
wer hat mir so weh getan?
Dieser Schmerz.
Wer hilft mir bei meiner Trauer?
Bei diesem schmerz.
Wie soll ich es erleben in meinem kurzem Leben?
Dieser Schmerz.
Wer kann mich befreien?
Dieser schmerz tut weh!
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 01:00Ich will
Ich will, dass meine Tränen an meinen Wangen hinunter laufen,
Ich will, dass man sehen kann, wie ich mich fühle,
Ich will, dass dieser Schmerz aus mir hinaus kann,
Ich will weinen,
Ich will diesen Schmerz einfach nicht mehr fühlen,
Ich will wieder glücklich sein,
--> aber dafür muss der Schmerz hinaus,
--> die Tränen hinaus gespült werden...
Aber WO soll ich weinen?
Ich habe keinen, zu dem ich gehen kann und weinen kann...
Ich habe nur mich, meinen Schmerz und meine verschluckten Tränen...
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 01:05Diese Wunde
Diese Wunde
Diese Wunde, die in meine Haut einschnitt,
Diese Wunde, schmerzet lang
Denn es ist eine Wunde, die nie vergehet.
Nein, diese Wunde nicht...
Diese Wunde wollte nicht heilen,
Sie wird noch Jahre quälen,
Sie wird nicht heilen,
Ja, diese Wunden werden ewig sein.
Dieser Schmerz, wird immer bleiben,
Diesen Schmerz werd’ ich nie verzeihen
Diesen Schmerz, der in mir ist so tief,
Kann nie gelindert werden.
Und diese Tränen...
Werden ewig geweint,
Sie werden brennen,
auf der Haut,
Werden fließen,
aus beiden Augen
Solange diese Wunde mir mein Leben raubet.
Re: beschütze mich
.rose4. - 29.09.2007, 01:06Schläge ins Gesicht
Schläge ins Gesicht
Ich kriege Schläge ins Gesicht
und ich liege auf dem Boden und fühle nichts.
Ich sehe kein Licht.
Ich lieg da und fühle nichts,
ich bin am weinen doch niemand sieht das.
Ich bin so verloren,
schläge ins Gesicht,
hau bitte nicht weiter.
Warum tut mir das jemand an?
Ich kann nicht mehr aufstehen,
Blut überströmt liege ich auf der Strasse.
Und noch einmal ein Tritt in den Magen.
Ich möchte sterben, atme schwerzügig.
Und wieder ein Tritt.
Ich schreie noch mehr auf,
soviel stechende Schmerzen hatte ich noch nie.
Und wieder kommt die Faust auf mich zu,
meine Tränen scheitern auf den harten Beton Boden nieder.
Und irgendwann merkt man nichts mehr.
Merkt keine Luft.
Keinen kalten Beton Boden.
Keine Schläge.
Weil man so betäubt ist
und von Blutergüssen überstromt ist.
Man nimmt alles nur noch so langsam wahr.
Und dann wurde es mir klar.
Ich sterbe hier weg.
Ich sterbe....atme langsamer und atme nicht mehr.
Noch ein Schmerz, dann war ich tot.
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