Technik /Tricks

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    Re: Technik /Tricks

    Lupus - 03.07.2007, 09:30

    Technik /Tricks
    Verschiedene Tricks

    Feuerspucken ist grundsätzlich lebensgefährlich. Die in diesem Artikel beschriebenen Techniken sollten niemals ohne ausreichende Kenntnisse, Übung und Absicherung durchgeführt werden. Unerfahrene Feuerspucker können die Risiken nicht abschätzen, weshalb die Gefährdung unverhältnismäßig hoch ist.
    Wer "Beschrieb / Gefahren" nicht gelesen hat, soll hier erst gar nicht zu lesen beginnen!

    Die Kunst des Feuerspuckens benötigt für rudimentäre Kunststückchen wenig Übung. Sie ist aber, unter all den Spielen mit dem Feuer, das gefährlichste. Das ändert sich, wenn man immer spektakulärere Tricks einübt. Gerade Übungen mit zwei, drei oder mehr Menschen und Feuerspuckern beruhen auf einer ausgefeilten Choreografie und meist jahrelangem Training. Aber auch kleine Variationen im Winkel der Flamme zum Boden, der Ausgangsposition beim Spucken oder nur in der Art wie man spuckt, alles oft Details, die einem unkundigen Publikum nicht direkt auffallen, erfordern tagelanges Üben.
    Alle Kunststücke sollten nur von geübten Feuerspuckern ausprobiert werden, da sie teils jahrelange Übung und Erfahrung benötigen und bei unsachgemäßer Ausführung lebensbedrohliche Gesundheitsschäden hervorrufen können.
    Ausgeführt werden sie fast immer mit Pyrofluiden. Insofern nicht anders angegeben, wird in einem Winkel von ca. 30 bis 45 Grad nach oben gespuckt.


    Tricks für einzelne Feuerkünstler

    •Feuerstoß
    Es wird einfach etwas Pulver oder Fluid knapp über die Fackel gespuckt, was einen breiten und mittelmäßig langen Feuerstrahl ergibt. Man entzündet das Brennmittel meist, indem man die Flamme von unten in den Nebel führt.

    •Feuerball
    Mit wenig Druck wird ein Flammenstoß ausgeführt, so dass die Flamme einem Ball ähnelt.

    •Feuerstrahl
    Unter hohem Druck wird ein dünner Strahl von Fluidnebel erzeugt, der entzündet wird.

    •Feuerhusten
    Zwei bis drei kleine Feuerstöße, ohne neues Fluid in den Mund zu nehmen.

    •Springbrunnen
    Ohne weiteres Fluid in den Mund zu nehmen, werden mehrere Feuerstrahlen erzeugt.

    •Der Drache
    Waagerechter, lang anhaltender und breiter Feuerstrahl. Man spuckt weiter, obwohl der Strahl bereits brennt. Die Gefahr eines Flammenrückschlages in den Mundinnenraum ist hierbei sehr hoch.

    •Der Turm
    Den Kopf in den Nacken legen und einen senkrechten Strahl in den Himmel spucken. Dabei sollte man darauf achten, den Pulver- oder Fluidnebel gleich zu entzünden, nicht das dieser sich senkt und einen bei Kontakt mit der Fackel mit verspäteter Wirkung in Flammen setzt.

    •Flammenwolke
    Ein feiner Nebel, ähnlich dem Feuerball, wird fast waagerecht mit sehr wenig Druck gespuckt. Für größere Wolken fängt man bei 45 Grad an und geht dann in die Waagerechte. Diese Fluidwolke entzündet man, nachdem alle gespuckt wurden, von unten und man erhält einen in der Luft stehenden Feuerball oder eine Wolke.

    •Dead Man
    Der Feuerspucker legt sich, den Mund gefüllt, mit dem Rücken auf den Boden und spuckt senkrecht in den Himmel. Man sollte nie im Liegen versuchen, den Mund zu füllen, denn der Schluckreflex ist dann meist zu stark, als dass er überwunden werden könnte.

    •Kleine menschliche Fackel
    Körperteile, meistens eine Hand oder auch beide, sind mit speziellem Material geschützt und werden entzündet. Diese Flammenquelle dient dann als Fackel.

    •Menschlicher Feuerspender
    Der Feuerspucker nährt eine Flamme mit dem Fluid aus seinem Mund. In Kombination mit der kleinen menschlichen Fackel ein netter Hingucker.


    Kunststücke mit Publikum oder Personen

    •Das menschliche Feuerzeug
    Eine kleine menschliche Fackel entzündet einem Zuschauer eine Zigarette in dessen Mund, indem z. B. seine Hand als Feuerzeug dient.

    •Fackelträger
    Die brennende Fackel wird einem Zuschauer/Mitarbeiter übergeben der nach einer kurzen Einführung dann die Flammenstrahlen zu entzünden hat, welche der Feuerspucker ausstößt (derartige Heiterkeiten werden bei Baden-Brennt nur von Erfahrenen Mitspielern oder gerade Lernenden durchgeführt!).

    •Es werde Licht
    Ein wagemutiger Zuschauer/Mitarbeiter hält eine nicht brennende Fackel hoch in die Luft und der Feuerspucker entzündet sie mit einem sehr gut gezielten und getimten Feuerstoß aus geringer Entfernung (derartige Heiterkeiten werden bei Baden-Brennt nur von Erfahrenen Mitspielern oder gerade Lernenden durchgeführt!).


    Die Kunst in der Gruppe

    •Flammenwand
    Mehrere Feuerspucker erzeugen im Team eine Nebelwolke analog zur Feuerwolke und einer aus der Gruppe entzündet dann die stehende Wand aus Feuer. Abwandlungen zu Säulen, großen Wolken und mehr sind möglich.

    •Das Kreuz
    Zwei Feuerspucker spucken waagerecht einen dünnen Strahl. Die beiden Strahlen kreuzen sich in der Mitte in einem Winkel von 90 Grad.

    •Das stehende Kreuz
    Während der eine Feuerspucker senkrecht einen dünnen Strahl in den Himmel spuckt (stehend oder als Dead Man) spuckt der andere waagerecht von einer erhöhten Position aus (Leiter, Felsen, Burgmauer).

    •Der Winkel
    Zwei Flammenstrahlen treffen sich im Himmel mit ihren Spitzen.

    •Das Dach
    Der Winkel mit drei oder mehr Artisten.

    •Das Zelt
    Das Zelt ist eigentlich ein Dach, nur dass ein weiterer Artist direkt unter dem Schnittpunkt der Flammen steht und senkrecht nach oben spuckt.

    •Die Feuerkette
    Während einer eine möglichst lang anhaltende Flamme („Der Drache“) erzeugt, entzündet der oder die Anderen ihre Flammen an dieser oder nacheinander gegenseitig an ihren Flammen.

    •Flammengewitter
    Ähnlich wie bei der Flammenwolke beginnt ein Künstler, der Nächste spuckt kurz vor Erlöschen der Feuerwolke wieder einen solchen Nebel dazu, so dass eine Wolke die Nächste entzündet.



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