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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: henningsen Forum: Harryfan.iphpbb.com Forenbeschreibung: Harry Potter und seine Welt aus dem Unterforum: Magische Wesen Antworten: 1 Forum gestartet am: Sonntag 01.07.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Magiche Wesen Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 8 Monaten, 27 Tagen, 10 Stunden, 39 Minuten
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Re: Magiche Wesen
henningsen - 01.07.2007, 16:30Magiche Wesen
Die Acromantula ist eine Art riesiger Spinnen, die der menschlichen Sprache mächtig ist. Trotz ihrer Intelligenz sind die Tiere äußerst gefährlich. Eine Kolonie lebt im Verbotenen Wald von Hogwarts. Sie stammt von der Spinne Aragog ab, die Hagrid als Schüler in Hogwarts aufgezogen hat und wegen der er fälschlicher Weise der Schule verwiesen wurde, da man glaubte sie sei das Monster aus der 'Kammer des Schreckens'. Als Harry und Ron im 2. Buch einem Hinweis Hagrids nachgehen und in das Versteck der Acromantula gelangen, werden sie beinahe von diesen getötet. Das Gift der Acromantula ist sehr kostbar, aber auch sehr schwer zu beschaffen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Professor Slughorn in Harry Potter und der Halbblutprinz Aragogs Tod dafür nutzt, sich das Gift zu beschaffen.
Aragog ist eine riesige Spinne, eine Acromantula (XXXXX), die im Verbotenen Wald lebte. Der Wildhüter von Hogwarts, Rubeus Hagrid, hatte sie während seiner Schulzeit aufgezogen. Als Tom Riddle alias Lord Voldemort die Kammer des Schreckens öffnet und davon erfährt, dass Hogwarts geschlossen werden soll, wenn das Monster nicht bald gefangen wird, verpetzt er Hagrid. Er erzählt dem Schulleiter die Lüge, Aragog sei das Monster aus der Kammer, so dass dieser die Schule nicht schließen muss. Aragog entkommt jedoch und gründet im Verbotenen Wald eine Familie, der Harry und Ron in ihrem 2. Jahr begegnen und die sie fast verspeist. In Band 6 stirbt Aragog und bekommt eine feierliche Beerdigung in Hagrids Garten. Während der Beerdigung, bei der Harry, Hagrid und Slughorn anwesend sind, füllt Horace Slughorn zwei Fläschchen mit dem äußerst wertvollen Gift der Acromantula.
Von den vielen Furcht erregenden Geschöpfen die es in der magischen Welt gibt, ist keines tödlicher als der Basilisk, auch bekannt als König der Schlangen. Er kann eine gigantische Größe erreichen (man weiß von Exemplaren mit über 8 Metern Körperlänge und einer Körperdicke von über einem Meter) und schlüpft aus einem Hühnerei, das von einer Kröte ausgebrütet wird. Der erste Basilisk wurde von Herpo dem Üblen geschaffen. Der Basilisk tötet mit seinen Giftzähnen oder seinem tödlichen Blick (jeder, der ihm direkt in die gelben Augen schaut, stirbt sofort). Wenn man den Blick des Basilisken indirekt, d. h. beispielsweise durch eine Spiegelung oder durch einen Geist erfährt, wird man „nur“ versteinert und kann gerettet werden. Spinnen fliehen vor dem Basilisken, denn er ist ihr tödlicher Erzfeind. Der Basilisk flieht nur vor dem Krähen des Hahnes, welches tödlich für ihn ist. Auch den Basilisken hat Joanne K. Rowling nicht erfunden, sondern aus der griechischen Mythologie übernommen.
Das Monster in der Kammer des Schreckens, das zu Tom Riddles Schulzeit eine Schülerin namens Myrte getötet und im Band 2 mehrere Personen, einen Geist und eine Katze versteinert hat, war ein Basilisk. Harry Potter gelingt es jedoch, mit der Unterstützung von Albus Dumbledores Phönix Fawkes den Basilisken zu töten.
In der Welt von Harry Potter gibt es zehn Arten von Drachen (dragons). Bekanntlich kreuzen diese sich manchmal und bringen seltene Mischlinge hervor. Alle sind sehr gefährlich und wegen ihrer Größe sehr schwer zu verstecken. Ihre Haltung als Haustier ist strengstens verboten. Drachenweibchen sind meist größer als die Männchen, sehr viel gefährlicher und angriffslustiger. Häute, Blut, Herzen, Lebern und Hörner von Drachen haben sehr mächtige magische Eigenschaften. Dracheneier gelten als nicht verkäufliche Güter.
Sämtliche Drachenarten wurden vom Zaubereiministerium in die höchste Gefahrenstufe „XXXXX“ klassifiziert.
Es gibt insgesamt zehn reinrassige Drachenarten – neben den unten aufgeführten gibt es noch das Antipodische Opalauge, den Peruanischen Viperzahn, das Rumänische Langhorn, den Schwarzen Hebriden und den Ukrainischen Eisenbauch. Kreuzungen sind selten, aber nicht auszuschließen.
Darunter vom Film:
Chinesischer Feuerball (oder Löwendrache)
Lebensraum: Er ist der einzige Drache des Orients.
Aussehen: Sein ganzer Körper wirkt durch seine scharlachroten und glatten Schuppen besonders auffällig. Dies wird durch die stark hervortretenden Augen, die gedrungene Schnauze und die goldenen Stacheln (die wie ein Kranz um die Augen gelegt sind) um die Augen noch verstärkt.
Der Drache verdankt seinen Namen der pilzförmigen Flamme aus seinen Nüstern, wenn er gereizt wird.
Das Männchen kann etwa zwei Tonnen, das Weibchen bis zu vier Tonnen schwer werden.
Die Eier sind scharlachrot mit goldenen Flecken durchsetzt und bei chinesischen Zauberern als Zutat höchst begehrt.
Jagd: Der Feuerball (gelegentlich auch Löwendrache genannt)ist carnivor und frisst die meisten Säugetiere, zieht allerdings Menschen und Schweine vor.
Viktor Krum zieht den Chinesischen Feuerball mit der Nummer 3 beim Trimagischen Turnier.
Gemeiner Walisischer Grünling
Im Original Common Welsh Green.
Lebensraum: höheres Bergland von Wales
Aussehen: grüne Haut, braune Augen
Jagd: bevorzugt Schafe, meidet Menschen
Fleur Delacour zieht ein Modell des Gemeinen Walisischen Grünlings mit der Nummer 2 beim Trimagischen Turnier.
Nrowegischer Stachelbuckel
Im Original Norwegian Ridgeback. Rubeus Hagrid gewann von einem Unbekannten ein Ei dieser Drachenart und brütete das Ei in der Feuerstelle in seiner Hütte aus. Letztendlich musste er aber den illegal aufgezogenen Drachen, den er Norbert genannt hatte, wieder hergeben, und zwar an Rons Bruder Charlie, der in Rumänien Drachen zähmt.
Norbert ist ein Drache, genauer ein Norwegischer Stachelbuckel. Im ersten Band gewinnt Hagrid ihn im Glücksspiel mit einem zwielichtigen Burschen (wahrscheinlich Professor Quirrell) in der Kneipe „Zum Eberkopf“. Hagrid brütet das Drachenei aus und hält Norbert in seiner Hütte, die der kleine Drache fast entzündet. Auf Veranlassung von Harry, Ron und Hermine muss sich Hagrid schließlich von Norbert trennen. Freunde von Charlie Weasley holen ihn aus Hogwarts ab.
Schwedischer Kurzschnäuzler
Lebensraum: Er lebt in wilden, unbewohnten Bergregionen.
Aussehen: Er ist von silbrig, blauer Farbe, seine Haut wird gern für Schutzhandschuhe, etc. verwendet, sein Feuer ist ebenfalls blau.
Jagd: Er tötete weniger Menschen als die meisten Drachenrassen, dies ist jedoch vermutlich auf seinen Lebensraum zurückzuführen.
Cedric zieht den Schwedischen Kurzschnäuzler mit der Nummer 1 beim Trimagischen Turnier.
Ungarischer Hornschwanz
Aussehen: Diese Drachenrasse ist von echsenähnlicher Erscheinung mit bronzenen Hörnern und Stacheln. Sein Körper ist von schwarzen Schuppen bedeckt, seine Augen sind gelb.
Jagd: Der Hornschwanz frisst Schafe, Ziegen und, wenn in Reichweite, auch Menschen.
Harry bleibt der Ungarische Hornschwanz mit der Nummer 4 übrig, gegen den er im Trimagischen Turnier an vierter Stelle, also als letzter, kämpft.
Einhörner (unicorns) leben ebenfalls im Verbotenen Wald. Sie gelten als die Edelsten, Reinsten und Schönsten unter allen Tieren. Ihr silbrig-blaues Blut hat heilende Wirkung und kann sogar jemanden am Leben erhalten, der kurz vor dem Tod steht. Es gilt in der Zaubererwelt als großes Verbrechen, ein Einhorn zu töten. Wenn sich jemand durch Einhornblut am Leben erhält, ist sein Leben verflucht, was Lord Voldemort in Band 1 jedoch nicht davon abgehalten hat, seine Existenz auf diese Weise zu sichern.
Die Schwanzhaare der Einhörner werden gerne als Kern von Zauberstäben benutzt (neben Drachenherzfasern und Phönixfedern). Die ganz jungen Fohlen sind golden, mit zwei Jahren sind sie silbern, mit vier Jahren wächst ihnen das Horn. Erst wenn sie ausgewachsen sind, mit sieben Jahren, sind sie rein weiß.
Unter anderem besitzt Neville Longbottom einen Zauberstab mit Einhornhaar, auch Ron Weasley bekommt im dritten Teil (Harry Potter und der Gefangene von Azkaban) einen neuen Zauberstab mit Einhornhaar, nachdem er seinen alten im zweiten Teil zerbrochen hatte. auch sein erster Zauberstab enthält ein, schon fast herauskommendes, Einhornhaar.
Eulen (owls) werden als Postboten eingesetzt und sind daher bei Zauberern und Hexen als Haustiere sehr beliebt.
Darunter im Film:
Errol ist die Familieneule der Weasleys. Sie ist uralt und für lange Botenflüge schon fast nicht mehr zu gebrauchen. So wird sie auch nur benutzt, wenn keine andere Eule (also Pig oder Hermes) verfügbar ist. Mrs Weasley benutzte Errol im zweiten Band um Ron einen „Heuler“ (einen explodierenden Brief) zu schicken.
Hedwig ist Harrys Schnee-Eule. Sie ist zuweilen eingeschnappt und morgenmuffelig, doch hat sie bis jetzt jeden Brief, selbst nicht adressierte, richtig zugestellt. Hedwig ist ein Geschenk von Hagrid zu Harrys 11. Geburtstag. Den Namen gab Harry ihr aus einem Buch des ersten Jahrgangs.
Hermes ist Percy Weasleys Schleiereule. Percy bekommt ihn, als er Vertrauensschüler wird (benannt nach dem griechischen Götterboten Hermes.)
Pigwidgeon (kurz Pig genannt) ist eine Zwergohreule, die Ron am Ende des dritten Bandes von Sirius Black geschenkt bekommt. Ron hat Pigwidgeon immer "Pig" genannt, er hörte schließlich auf keinen anderen Namen mehr.
Hippogreife (hippogriffs) haben Vorderbeine, Flügel und Kopf eines Adlers und den Hinterleib eines Pferdes (vgl. Greif). Sie sind zwar weitgehend zahm, können aber auch sehr gefährlich werden, wenn man sie beleidigt. (Der Hippogreif wurde übrigens nicht von Joanne K. Rowling erfunden, er steht unter der Schreibweise Hippogryph sogar im Duden.)
Seidenschnabel (Buckbeak) ist Hagrids liebster Hippogreif. In einer Unterrichtsstunde provoziert und beleidigt Draco Malfoy Seidenschnabel mit Absicht und wird daraufhin von ihm angegriffen. Lucius Malfoys Einfluss und Dracos Schauspieltalent tun ihr Übriges, so dass der Hippogreif am Ende zum Tode verurteilt wird. Harry und Hermine retten ihn jedoch und übergeben ihn Sirius Black, der ihn von da an bei sich behält. Nach dessen Tod kümmert sich wieder Hagrid um ihn. Allerdings gibt er ihm aus Tarnungsgründen einen anderen Namen: Federflügel (Original: Witherwings).
Irrwichte (boggarts) sind gestaltwandelnde Wesen, die an dunklen ruhigen Orten leben, beispielsweise in finsteren Nischen oder alten, unbenutzten Schränken. Niemand kennt die eigentliche äußere Erscheinung eines Irrwichts, denn er verwandelt sich immer in die Verkörperung der schlimmsten Angst desjenigen, der ihn ansieht. Die einzige Möglichkeit einen Irrwicht zu bezwingen besteht darin, seine Erscheinungsform mit Hilfe des Ridikkulus-Zaubers in eine komische Form zu verwandeln und sich dann darüber lustig zu machen. Ein Irrwicht ist an sich nicht besonders gefährlich, seine Erscheinung kann allerdings zu Angst- und Panikattacken führen. Wenn er eine menschliche Gestalt annimmt - und es zum Erschrecken nötig ist - kann ein Irrwicht auch sprechen (Hermine: „Professor McGonagall!! Sie sagt, ich sei überall durchgerasselt!!“).
Minimuffs sind kleine, flaumige Bällchen, in verschiedenen Rosa- und Violetttönen, welche schrille Quiecktöne von sich geben. Es sind kleine Knuddelmuffs, eine Art lebendes Plüschtier. Sie wurden von Fred & George Weasley gezüchtet und in ihrem Laden, Weasleys Zauberhafte Zauberscherze in der Winkelgasse verkauft. In Harry Potter und der Halbblutprinz bekommt Ginny Weasley von ihrer Mutter Molly Weasley einen Minimuff, den sie Arnold nennt.
Arnold, ein Minimuff, ist das neue Haustier von Ginny Weasley ab Band 6. Er stammt aus dem Scherzartikelladen von Fred und George Weasley (Weasleys Zauberhafte Zauberscherze).
Der Niffler ist ein kleines Tier mit braunem Fell. Es sieht auf den ersten Blick aus wie eine „mit Fell überzogene Wurst“. Sichtbar sind nur die kleinen Füße und eine Nase. Optisch ist der Niffler an den Maulwurf angelehnt. Er schnappt nach allem Glänzenden und Glitzrigen und gräbt nach Schätzen im Erdboden. Mehrere Niffler können auf der Suche nach Schätzen ganze Häuser zum Einsturz bringen.
Phönix (im Original phoenix; griech. Phoinix, aus ägypt. benu „leuchten“; lat. Phoenix) ist ein mythischer Vogel, der als Symbol der Wiedergeburt gilt.
Sobald es für einen Phönix an der Zeit ist zu sterben, geht er in Flammen auf und wird aus der Asche neu geboren. Seine Tränen haben heilende Kräfte, er kann außerordentlich schwere Lasten tragen und ist als Haustier äußerst treu. Albus Dumbledore besitzt einen Phönix namens Fawkes (zu dem Namen siehe auch Guy Fawkes), der Harry bereits im Kampf gegen den Basilisk beigestanden hat. Die Federn eines Phönix sind ein möglicher Bestandteil für den Kern von Zauberstäben. In Harrys Zauberstab befindet sich eine von zwei Federn des Phönix Fawkes. Die andere Feder befindet sich im Zauberstab von Lord Voldemort.
Das Lied eines Phönixes bestärkt Leute mit reinem Herzen und verängstigt die, deren Herz unrein ist. Fühlt man Trauer, so verwandelt der Gesang des Phönix die eigene Trauer auf magische Weise in ein Lied und lindert den Schmerz ein wenig.
Fawkes ist der Phönix von Professor Dumbledore. Er ist rotgolden gefiedert (den Farben von Gryffindor) und lebt im Büro des Professors. Jeweils eine seiner Schwanzfedern sind Bestandteil der Zauberstäbe von Harry Potter und von Lord Voldemort. In der Welt von Harry Potter können Phönixe außerdem enorm große Lasten tragen, ebenso wie ihre Tränen dort heilende Wirkung zeigen. Zudem macht der Gesang den Unehrlichen und Bösen Angst, gleichzeitig jedoch den Ehrlichen und Guten Mut. Dies geschieht u.a. in der Geschichte „Die Kammer des Schreckens“, als Fawkes den vom Basilisken verletzten Harry Potter heilt. Nach dem Tod von Professor Dumbledore in „Harry Potter und der Halbblutprinz“ verlässt Fawkes nach einem Trauergesang Hogwarts mit unbekanntem Ziel. Dumbledores Patronus erscheint ebenfalls in Gestalt eines Phönix.
Thestrale sind dürre geflügelte Pferde mir einem drachenartigem Kopf, fleischlos und mit schwarzer ledriger Haut. Ihre Flügel sind groß, ledrig und ähneln denen von Fledermäusen. Sie werden oft als schlechtes Omen angesehen, da nur derjenige sie sehen kann, der den Tod eines Menschen bei vollem Bewusstsein miterlebt hat.
Harry Potter sieht zum ersten Mal diese Wesen, als er im fünften Band (Harry Potter und der Orden des Phönix) mit den Kutschen (vor denen die Thestrale gespannt sind) zur Schule fährt. Außerdem stellt Hagrid die Tiere im Unterricht (Pflege magischer Geschöpfe) vor, und am Ende des Schuljahres fliegt Harry mit ihrer Hilfe zum Zaubereiministerium. Thestrale können jeden Ort finden, an den ihr Reiter gelangen will, zudem sind sie sehr schnell. Thestrale sind vom Zaubereiministerium als gefährlich eingestuft worden und Hagrid ist der Einzige, der es geschafft hat, sie zu zähmen und zu trainieren.
Fluffy ist ein großer, dreiköpfiger Hund, der Rubeus Hagrid gehört und im ersten Band zum Schutze des Steins der Weisen eingesetzt wird. Seine Schwachstelle dabei ist, dass er durch ein wenig Musik schlafen gelegt werden kann.
Fluffy hat Ähnlichkeit mit dem Höllenhund Kerberos aus der griechischen Mythologie, der den Eingang zur Unterwelt bewacht. Kerberos wird von Orpheus durch Gesang verzaubert, als dieser auf seiner Suche nach Eurydike in die Unterwelt hinabsteigt.
Nagini, (Vermutlich von Naga, Sanskrit für „Schlange“) Die als riesenhaft und schwarz beschriebene Schlange taucht zum ersten Mal in Band 4 als ständiger Begleiter von Lord Voldemort auf, der sich mit ihr zudem mit der Schlangensprache Parsel verständigen kann. Auch der von Harry im Traum mitverfolgte Angriff auf Arthur Weasley in Band 5 wurde wahrscheinlich von ihr verübt. Vermutlich dient die Schlange nicht nur als unauffälliger Spion und lebende Waffe, sondern zusätzlich noch als einer von Voldemorts Horkruxen, auf die er seine Seele aufgeteilt hat. Dieser Horkrux wäre dann wahrscheinlich sogar während Voldemorts „Schattendasein“ und als einer der Letzten entstanden.
Dementoren sind seelenlose und böse Kreaturen. Sie schweben über den Boden, und holen in tiefen und rasselnden Atemzügen Luft. Sie wecken die schlimmsten Erinnerungen in einem und saugen das Glück aus der Nähe wo immer sie sind. Ist man ihnen zu lange ausgesetzt, wird man seiner geistigen Kräfte beraubt und als Folge dessen wahnsinnig. Aufgrund dieser Eigenschaften entstammt der Name Dementor vermutlich dem lateinischen Wort „dementia“ (Wahnsinn, Verrücktheit; vgl. Demenz).
Dementoren tragen schwarze Umhänge mit einer schwarzen Kapuze bis über das Gesicht und haben schleimige Hände, die aussehen, als wären sie im Wasser verwest. Was sich unter der Kapuze der Dementoren verbirgt, weiss kaum jemand, denn sie nehmen sie nur ab, wenn sie jemanden vollkommen zerstören wollen. Diese Waffe nennt sich „der Kuss des Dementors“ (eng. Dementor's kiss). Führt der Dementor ihn aus, so nimmt er seine Kapuze ab und saugt durch eine Art Schlund die Seele aus seinem Opfer. Da man ohne Seele leben kann, fristet man von da an sein Dasein als leere Hülle. Dementoren können nichts sehen, sondern sie erfühlen die Gefühle ihrer Opfer und spüren sie so auf.
Dementoren sind größer als normale Menschen und nur für Zauberer sichtbar. Wenn sie Nachkommen ausbrüten, verbreitet sich Nebel über ganze Gegenden. Ihnen kann kein physischer Schaden zugefügt werden. Der einzige Zauber, der ihnen etwas entgegensetzt, ist der komplizierte Patronus-Zauber, der sie, richtig ausgeführt, vertreibt. Harry Potter kommt mehrfach mit Dementoren in Berührung. Nach dem ersten Zusammentreffen im Hogwarts-Express in Band 3 lehrt Remus Lupin ihn den Patronus-Zauber. Im weiteren Verlauf dieses Bandes wird Harry beinahe von einem Dementor geküsst. Zu Beginn von Band 5 werden er und Dudley von zwei Dementoren angegriffen, er kann sie jedoch erfolgreich vertreiben. Der Angriff ging auf Dolores Umbridge zurück, die Harry davon abhalten wollte, weiterhin die Wahrheit über Lord Voldemorts Rückkehr zu verbreiten.
Als Gefängniswachen von Askaban sind die Dementoren bis zum Ende des 5. Bandes dem Zaubereiministerium unterstellt. Als Lord Voldemort nach seiner Rückkehr offen in Erscheinung tritt, revoltieren sie jedoch und schließen sich ihm an, da er ihnen mehr Menschen zu bieten vermag, von denen sie sich ernähren können.
Kobolde sind menschenähnliche Wesen mit spitzen Ohren, schmalen Gesichtern und langen Fingern. Sie sind kleiner als Menschen, aber größer als Hauselfen. Kobolde verfügen offenbar über keinerlei magische Kräfte, besitzen jedoch eine hohe Intelligenz.
In der Zaubererwelt sind sie in verschiedenen Gewerben tätig, so arbeiten beispielsweise viele von ihnen in der Zaubererbank Gringotts. Allerdings hegen sie keine große Sympathie für Menschen, da sie – wie im fünften Band in einem Gespräch kurz angedeutet wird – in der magischen Gesellschaft den Zauberern gegenüber benachteiligt werden.
Diese Tatsache scheint in der Vergangenheit zu Konflikten zwischen Zauberern und Kobolden geführt zu haben, denn in verschiedenen Bänden werden immer wieder die sogenannten „Koboldaufstände“ erwähnt.
Hauselfen sind kleine, humanoide Wesen mit abstehenden, spitzen Ohren, großen Augen und spitzer Nase. Sie verbringen gewöhnlich ihr gesamtes Leben damit, ihren Herren loyal und unterwürfig zu dienen. Sie verfügen über enorm starke magische Kräfte, die sie aber niemals gegen ihre Herren einsetzen.
Hauselfen werden oftmals nicht wie empfindungsfähige Wesen behandelt, sondern eher wie ein materieller Besitz. Sie stellen so in der Zauberergemeinschaft auch eine Art Statussymbol dar. Die Pflicht zu Dienen ist ihnen sehr tief indoktriniert, daher empfinden sie ihren Dienst in keinster Weise als Ausnutzung. Ein Besitzer kann seinen Hauself in die Freiheit entlassen, indem er ihm ein Kleidungsstück schenkt – viele Hauselfen sehen das aber als das Schlimmste, was ihnen passieren kann, und oft sogar als Schande an. Das liegt wohl auch daran, dass die Hauselfen nur das Leben als Diener kennen und sich ein Leben in Freiheit nicht vorstellen können, auch weil die Rasse über keine nennenswerte eigene Kultur verfügt. Trotzdem gründet Hermine Granger den „Bund für Elfenrechte“ (kurz „B.ELFE.R“; im Original: „Society for the Promotion of Elfish Welfare“, kurz „SPEW“), der es sich zur Aufgabe macht, Hauselfen mehr Rechte zu verschaffen und sie aus ihrer Versklavung zu befreien.
Dobby ist ein Hauself, der im 2. Band in den Diensten der Familie Malfoy steht. Er handelt ohne deren Wissen, als er versucht, Harry Potter zu dessen Schutz von Hogwarts fernzuhalten. Für diese Illoyalität gegenüber seinen Herren bestraft er sich ständig selbst, indem er beispielsweise seinen Kopf gegen eine Wand schlägt. Im Verlauf des Buches freundet er sich mit Harry an und wird durch einen Trick aus den Diensten der Malfoys befreit.
Dobby stellt insofern eine Ausnahme unter den Hauselfen dar, dass er sich über seine Freiheit freut. Sein durch die Freiheit erworbenes Recht, Kleidung zu tragen, lebt er regelrecht aus, indem er unnötig viele Kleidungsstücke in farblich völlig unpassenden Kombinationen trägt. Er wird später von Albus Dumbledore in Hogwarts gegen Bezahlung angestellt. Von diesem Geld kauft er sich nun u. a. Wolle, um für Harry regelmäßig neue Socken zu stricken. Er kümmert sich auch liebevoll um Winky, die mit ihrer Freiheit so gar nicht glücklich ist.
In den weiteren Büchern spielt Dobby wieder kleinere Rollen: Er hilft Harry im 4. Band, die zweite Aufgabe des Trimagischen Turniers zu bestehen und warnt im 5. Band die Mitglieder von „Dumbledores Armee“ vor Dolores Umbridge. Im 6. Band beschattet er gemeinsam mit Kreacher Draco Malfoy, als Harry mehr über dessen Pläne herausfinden möchte.
Dobby ist im zweiten Film computeranimiert und teilweise aus Wachs angefertigt, und wird in der englischen Originalversion vom Schauspieler Toby Jones gesprochen.
Winky ist eine Hauselfe und wie ihre Vorfahren in Diensten der Familie Crouch. Bartemius (Barty) Crouch entließ sie im 4. Band in Freiheit, nachdem sie nicht verhindern konnte, dass sein Sohn Barty Crouch jr. unter ihrer Aufsicht den Zauberstab von Harry Potter entwendete, damit das dunkle Mal an den Himmel zeichnete und entfliehen konnte.
Auf der Suche nach einer neuen Anstellung irrte sie daraufhin in England umher und traf auf Dobby. Mit ihm zusammen wurde sie von Albus Dumbledore in Hogwarts eingestellt. Sie hat jedoch Schwierigkeiten, ihre Freiheit und einen neuen „Herrn“ zu akzeptieren und betrinkt sich deshalb regelmäßig mit Butterbier.
Winkys Schicksal, die schlechte Behandlung und Entlassung durch Bartemius Crouch, ist für Hermine Granger der Auslöser, sich für die Rechte von Elfen zu engagieren.
Kreacher (wird ausgesprochen wie creature, englisch für „Kreatur“) ist ein alter Hauself in Diensten der Familie Black im Haus am Grimmauldplatz. Kreacher gelingt es um Weihnachten des 5. Jahres, das Haus zu verlassen und die letzte „echte“ Black (Narzissa) zu treffen. Nach Sirius Blacks Tod erbt Harry Potter sowohl das Haus als auch den Hauself. Da Harry für ihn keine bessere Verwendung hat, befiehlt er ihm, in der Küche in Hogwarts zu arbeiten. Kreacher ist nicht glücklich, dass Harry sein neuer Herr ist, weil er nicht zur Familie Black gehört. In Hogwarts soll Dobby kontrollieren, ob Kreacher den Befehlen Harrys folgt.
Kreacher spricht seine Gedanken oft laut aus, da er sehr lange alleine gelebt hat und denkt, dass ihn niemand hört. Genau wie seine ehemaligen Herren hegt er eine tiefe Abneigung gegen Muggelstämmige, Hermine nennt er unverfroren Schlammblut. Sein größter Wunsch ist es, dass sein Kopf ausgestopft und neben die Köpfe seiner Vorfahren an eine Wand im Grimmauldplatz Nummer 12 gehängt wird.
Hokey ist eine Hauselfe und arbeitete für die Hexe Hepzibah Smith, welche eine direkte Nachfahrin der berühmten Hogwartsmitgründerin Helga Hufflepuff war. Als Hepzibah eines Tages Tom Riddle ihr liebstes Hab und Gut zeigt, ein Medaillon von Slytherin und ein Becher von Hufflepuff, und sie darauf von Riddle umgebracht wird, pflanzt er Hokey die Erinnerung ein, in der Hepzibah umgebracht wird. Als darauf das Ministerium einen Täter für den Mord suchte, gestand Hokey, Hepzibah etwas in ihren Kakao gemischt zu haben. Als Dumbledore die Erinnerung von Hokey bekam, starb diese kurz darauf.
Die letzten noch verbliebenen Riesen leben in den Gebirgen Osteuropas (vielleicht im Ural oder im Kaukasus). Sie wurden Jahrhunderte lang von den Menschen gejagt, weil sie fremdartig und sehr gewalttätig sind. In den Bergen haben versprengte Überreste des einst so großen Volkes ihr letztes Rückzugsgebiet gefunden. Neben der Verfolgung durch die Zaubererschaft hat sich ihre Zahl auch durch blutige Kriege untereinander drastisch verringert. Sie werden von einem so genannten Gurg regiert. Menschen können mit Riesen gemeinsame Nachkommen, sogenannte Halbriesen, zeugen.
Rubeus Hagrid ist ein Halbriese, ebenso wie vermutlich Olympe Maxime, die Schulleiterin der Zauberschule Beauxbatons, die eine Abstammung von Riesen jedoch verleugnet. Nach Voldemorts Rückkehr schickt der Orden des Phönix die beiden mit Geschenken als Botschafter zu den Riesen, um ihnen die Freundschaft anzubieten und zu verhindern, dass sie sich erneut Voldemorts Heer anschließen. Bei seiner Rückkehr bringt Hagrid seinen Halbbruder Grawp, einen „nur“ fünf Meter großen Riesen, mit nach Hogwarts, wo er ihn im verbotenen Wald versteckt und versucht Grawp ein wenig Englisch beizubringen.
Wassermenschen leben, wie der Name bereits sagt, unter Wasser. Sie sind ziemlich intelligent, wahrscheinlich ebenso intelligent wie Menschen und Zentauren. Wassermenschen haben eine gräuliche Haut, langes, dunkelgrünes Haar, spitze Zähne und gelbe Augen. Unter Wasser können sie sogar die richtige Menschensprache benutzen, über Wasser hingegen ist es nur ein kreischendes Singen, welches nur sehr wenige Menschen verstehen (z.B. Dumbledore). Sie halten sich Hausgrindelohs als Haustiere und legen sogar Tanggärten an. In den Büchern kommen sie während der 2. Trimagischen Aufgabe (Band 4) und während der Beerdigung von Dumbledore (Band 6) vor.
Zentauren besitzen den Rumpf eines Pferdes und den Oberkörper eines Mannes. Sie betreiben Astrologie und sind ausgesprochen stolz. Von den Menschen, denen sie sich überlegen fühlen, wollen sie sich nichts sagen lassen. Eine ganze Herde Zentauren lebt auch im Verbotenen Wald.
Im 5. Band erklärt sich der Zentaure Firenze bereit, als Wahrsagelehrer für Prof. Trelawney einzuspringen, die von Prof. Umbridge gefeuert wird. Seine Herde verstößt ihn (man sieht einen Hufabdruck auf Firenzes Brust). Sie sagen, er wäre ein Verräter.
Sie wurden nicht von J. K. Rowling erfunden, sondern stammen aus der griechischen Mythologie.
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