Die Lehrer

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    Re: Die Lehrer

    henningsen - 01.07.2007, 16:23

    Die Lehrer
    Albus (lat. „weiß“) Percival (engl. „Parzival“) Wulfric Brian Dumbledore ist der Direktor der Zauberschule Hogwarts. Als mächtigster Zauberer der Gegenwart trägt Dumbledore eine Reihe von Ehrentiteln, wie den Orden des Merlin (1. Klasse), Supreme Mugwump, sowie Chief Warlock. Seine Erscheinung ist die eines humorvollen, alten Zauberers mit langem silbernem Haar und Bart, die ihm bis zum Gürtel reichen. Seine Nase ist stark gekrümmt und er trägt eine Brille mit halbmondförmigen Gläsern. Besonders ungewöhnlich ist seine Narbe über dem linken Knie, die die Form des Plans der Londoner U-Bahn hat.

    Dumbledore entschied nach dem Tod von Harrys Eltern, ihn zu seiner Tante und seinem Onkel zu geben (die letzten noch lebenden Verwandten), damit diese ihn aufziehen. Er ist ein guter Freund und weiser Ratgeber Harry Potters. Er ist humorvoll, hat seinen heimlichen Spaß an den Streichen und Respektlosigkeiten seiner Schüler und isst gerne Süßigkeiten (vor allem Zitronendrops und Pfefferminzbonbons), die er auch Kollegen (die aber meist ablehnen, da es eine Muggelsüßigkeit ist) und Schülern jederzeit anbietet. Zu seinen Hobbys zählen Kammermusik und Bowling.

    Dumbledore genießt das Ansehen des „mächtigsten Magiers“ der Gegenwart in der Zauberwelt, was er auch in einigen Harry-Potter-Büchern beweist. Zu seinem größten Erfolg zählt 1945 der Triumph über den Schwarzen Magier Grindelwald, einen Vorgänger Lord Voldemorts. Dumbledore ist einer der wenigen, die sich trauen Lord Voldemort beim Namen zu nennen. Seiner Ansicht nach steigert die Angst vor einem Namen nur die Angst vor der Sache selbst.

    Dumbledore bemerkte schon als er auf Hogwarts noch Verwandlung unterrichtete, dass mit Tom Riddle (Lord Voldemort) etwas nicht stimmte und beschloss, ihn im Auge zu behalten. Seine Informationen gibt er im 6. Band an Harry weiter, um ihn für seinen Kampf gegen Voldemort zu rüsten.

    Dumbledore wird in Band 6 von Severus Snape mit dem 'Avada Kedavra'-Fluch getötet. Sein Tod lässt Spekulationen zu, unter anderem, dass mit dem Mord an ihm Snape als Doppelagent gedeckt werden soll, da diese Aufgabe Dumbledore wichtiger erscheint als das eigene Leben. Eine weitere Theorie besagt, dass eine von Voldemort zubereitete Flüssigkeit, die Dumbledore im Verlauf des 6. Bandes trinkt, eine langsame Lähmung verursacht. Dumbledore zieht möglicherweise den schnellen Tod durch Snapes Fluch einem grauenvollen Ende durch die Vergiftung vor. Nach Dumbledores Tod erscheint automatisch ein Portrait von ihm im Zimmer des Schulleiters.

    Dumbledore hat den Orden des Phönix gegründet und war dessen Geheimniswahrer. Er besitzt einen Phönix (Fawkes) und sein Patronus nimmt die Gestalt eines Phönix an.

    Dumbledore hat noch einen Bruder namens Aberforth (eigentlich ein Ortsname, der „Furt am Zusammenfluss zweier Flüsse“ bedeutet), der wegen "Ausübung unpassender Zauberstücke an einer Ziege" angeklagt wurde und vermutlich nicht schreiben kann. Außerdem ist er der Wirt des Eberkopf in Hogsmeade und war Mitglied des ersten Phönix-Ordens.

    Albus Dumbledore wird in den ersten beiden Filmen von Richard Harris dargestellt, nach dessen Tod seit dem dritten Film von Michael Gambon.

    Minerva McGonagall stammt aus Schottland. Sie ist die Lehrerin für Verwandlung und die Hauslehrerin von Gryffindor. Sie ist zwar streng, aber gerecht, und hat einen starken Charakter. Als Animagus ist sie in der Lage, sich in eine Katze zu verwandeln. Ihr Erkennungszeichen als Katze ist die Fellzeichnung um die Augen, die dieselbe quadratische Form wie ihre Brillengläser hat. Sie ist bis zu Dumbledores Tod die stellvertretende und danach die kommissarische Schulleiterin (das Schulgremium hat bis zum Ende des 6. Bandes noch nicht über Dumbledores Nachfolge entschieden). Sie ist auch Mitglied des Phönixordens.

    Prof. McGonagall ist ein eingefleischter Quidditchfan, auch wenn sie es nicht immer zugeben will.

    Minerva (griechisch: Athene) ist in der römischen Mythologie die Göttin der Weisheit und der Künste und die Beschützerin der Lehrer.

    Minerva McGonagall wird in den Filmen von Dame Maggie Smith gespielt.

    Severus Snape (lat. severus „streng“; engl. to snape „jemanden hart behandeln, tadeln, ihm Vorwürfe machen, Kinder einschüchtern“) (* 9. Januar) ist bis zum sechsten Band der Hauslehrer von Slytherin und bis zum fünften Band Lehrer für Zaubertränke. In Harrys sechsten Schuljahr erhält Snape den Auftrag Verteidigung gegen die dunklen Künste zu unterrichten, was er wohl schon lange unterrichten wollte. Außerdem hat er sich den Namen „Meister der Zaubertränke“ verdient. Seine Gemächer und Unterrichtsräume befinden sich in den „Kerkern“ von Hogwarts, was seine dunkle Aura noch stärker erscheinen lässt. Snape ging gemeinsam mit James Potter, Remus Lupin, Sirius Black und Peter Pettigrew nach Hogwarts und lebte dort mit ihnen in offener Feindschaft. Snape wurde oft Opfer von den, meist sehr rüden, Streichen von James und Sirius. Er überträgt seine Feindschaft mit James bereits bei der ersten Begegnung auf dessen Sohn Harry und kann sich bis zum Ende des 6. Bandes nicht darüber hinwegsetzen (auch wenn er Harry im 1. Band das Leben rettet, weil er noch in James Potters Schuld stand). Als Hauslehrer von Slytherin schikaniert er vor allem Harry und seine Mitschüler aus Gryffindor und behandelt sein eigenes Haus bevorzugt. Besonders Neville Longbottom lebt in ständiger Angst vor Snape.

    Schon während der Schulzeit interessierte sich Snape für die dunkle Magie. Als Schüler in dem Hause Slytherin wurde ihm der Weg zum Anhänger von Lord Voldemort eröffnet, dem er sich später auch anschloss. Er spionierte für Lord Voldemort die Prophezeiung von Sibyll Trelawney aus, die zur Ermordung von Harrys Eltern führte. Schon kurz nachdem er die Prophezeiung an den Dunklen Lord verraten hat, kehrte Snape nach Hogwarts zurück und zeigte Reue. Dumbledore glaubte ihm und stellte ihn als Lehrer ein. Von anderen wird jedoch immer wieder bezweifelt, dass Snape tatsächlich zur guten Seite übergelaufen ist. Bereits im ersten Band verdächtigt Harry ihn, den Stein der Weisen stehlen zu wollen. Dies stellt sich jedoch als falsch heraus.

    Im 5. Band nutzt Snape seine Vergangenheit als Todesser und spioniert als Agent für den Phönix-Orden. Außerdem unterrichtet er Harry in Okklumentik (Verschließen des Geistes). Dies ist aber erfolglos, da Harry im Gegenteil befürchtet, dass Snapes Unterricht seinen Geist noch weiter für Lord Voldemort öffnet. Der Unterricht endet im Fiasko, als Harry in Snapes in einem Denkarium abgelegte Gedanken eindringt und unter anderem erfährt, wie Snape als Schüler von seinem Vater James mit magischem Mitteln gedemütigt, aber von seiner Mutter Lily verteidigt wurde.

    Schließlich erhält Snape im 6. Band doch noch die lang ersehnte Stelle als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Gleichzeitig wird Harry zu einem Musterschüler im Fach Zaubertränke beim neuen Lehrer Slughorn, weil ihm ein altes, mit wertvollen Hinweisen vollgeschriebenes Schulbuch des „Halbblutprinzen“ in die Hände gerät. Wie sich herausstellt ist das Buch von Snape, der sich als Sohn der Hexe Eileen Prince und des Muggels Tobias Snape diesen Namen gab.

    Aber es gibt auch das erste deutliche Anzeichen, dass Snape tatsächlich noch ein Anhänger Lord Voldemorts sein könnte: Am Anfang des 6. Bandes stattet Narzissa Malfoy und ihre Schwester Bellatrix Lestrange ihm einem Besuch in seinem Haus in Spinner's End ab. Als ihm Bellatrix offenkundig klar macht, dass sie seine Loyalität gegenüber dem Dunklen Lord anzweifelt, rattert er in ungewohnter „Plauderstimmung“ alle Erklärungen für alle Taten und Verhaltensweisen, die darauf schließen lassen könnten, er seie auf Dumbledores Seite, herunter, um ihre Behauptungen zu widerlegen. Erst mit dem unbrechbaren Schwur mit Narzissa Malfoy in dem er ihr verspricht, ihrem Sohn Draco zu helfen, der von Lord Voldemort den Auftrag erhielt, Dumbledore zu töten, scheint er Bellatrix von seiner Loyalität zu überzeugen. Tatsächlich bringt Draco es beim Kampf im Astronomieturm nicht über sich, den Todesfluch auszusprechen. Snape stößt ihn beiseite und tötet Dumbledore mit dem Fluch Avada Kedavra. Anschließend gelingt es ihm und Malfoy, aus Hogwarts zu fliehen.

    Severus Snape wird in den Filmen von Alan Rickman verkörpert.

    Quirinus Quirrell ist in Harry Potters erstem Schuljahr Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Er wirkt ängstlich und hat anscheinend keinerlei Selbstvertrauen. (Sein Name reimt sich auf squirrel Eichhörnchen. Es könnte vom englischen „quarrel“ abgeleitet sein oder vom französischen „querelle“, beide bedeuten „Streit“.) Sein Vorname „Quirinus“ kommt aus dem Lateinischen und ist ein Beiname des altrömischen Gottes Ianus, der zwei Gesichter gehabt haben soll.

    Versteckt unter dem Turban, den er ständig trägt, befindet sich an seinem Hinterkopf das Gesicht von Lord Voldemort, der sich mit Quirrell den Körper teilt. Er steht durch einen Fluch unter der Macht von Lord Voldemort und versucht Harry beim Kampf um den Stein der Weisen zu töten. Da Harry aber immer noch durch die Liebe seiner Mutter geschützt wird, die schon damals Lord Voldemort seine Macht geraubt hat, kann er Harry nicht berühren und hat furchtbare Schmerzen, als Harry die Hände auf sein Gesicht presst. Harrys Berührung fügt seinem Körper einen solchen Schaden zu, dass Voldemort seine Niederlage erkennt, flüchtet und Quirrell dem Tod überlässt.

    Quirinus Quirrell wird im ersten Film von Ian Hart gespielt.

    Gilderoy Lockhart löst in Harrys zweitem Schuljahr Prof. Quirrell als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ab. Sein Vorname „Gilderoy“ ist der Name eines schottischen Räubers, der gut aussah, jedoch am Galgen endete. Lockhart ist eine Stadt in Australien, nahe von Wagga Wagga, wo Lockhart angeblich einen Werwolf niederrang. Er schreibt ein Buch nach dem anderen über seine eigenen Heldentaten und prahlt damit überall herum, wobei er sich nur zu gerne von der Presse fotografieren lässt. In Wirklichkeit jedoch besitzt er im Grunde genommen kein Wissen über die dunklen Künste: Am Ende des Buches muss er vor Harry und Ron zugeben, dass er gar nicht der Held ist, der er vorgibt zu sein, sondern andere Helden durch Gedächtniszauber manipuliert hat und ihre Taten als seine ausgibt. Als er versucht, mit Rons kaputtem Zauberstab einen Gedächtniszauber gegen die beiden auszuüben, geht dieser nach hinten los und Gilderoy verliert selbst sein Gedächtnis. Fortan musste er im St.-Mungo-Hospital für magische Krankheiten und Verletzungen behandelt werden, wo ihn Harry, Ron und Hermine im fünften Buch zufällig treffen.

    Gilderoy Lockhart wird im zweiten Film von Kenneth Branagh dargestellt.

    Remus John Lupin (lupine: die Wolfsblume, lupus: lat. „Wolf“, Romulus und Remus: der Sage nach von Wölfen großgezogen) ist der Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Harrys drittem Schuljahr.

    Lupin wurde als Kind von dem Werwolf Fenrir Greyback gebissen und ist seitdem gezwungen, sich bei Vollmond selbst in einen Werwolf zu verwandeln. Sein Schulbesuch schien deshalb zuerst unmöglich, aber Dumbledore fand eine Lösung: Bei Vollmond zog Lupin sich über einen Tunnel in eine Hütte zurück, die seitdem die Heulende Hütte heißt. Über den Tunnel pflanzte man die Peitschende Weide, um Verfolger abzuhalten. In Hogwarts konnte Lupin deshalb die ersten Freundschaften seines Lebens schließen, mit James Potter, Sirius Black und Peter Pettigrew. Als seine Freunde von seinem Geheimnis erfuhren, wurden sie ihm zuliebe zu nicht registrierten Animagi, um ihm bei seinen Verwandlungen beistehen zu können: James wird zum Hirsch, sein Spitzname ist deshalb „Krone“ (engl. prongs), Sirius zum Hund („Tatze“, engl. Padfoot) und Peter zur Ratte („Wurmschwanz“, engl. Wormtail). Zusammen mit Lupin („Moony“) schreiben sie die Karte des Rumtreibers (engl. Marauders’ Map), die Harry im dritten Jahr von Fred und George Weasley geschenkt bekommt. In seinem 5. Schuljahr wurde er zusammen mit Lily Evans zum Vertrauensschüler ernannt, vermutlich um Sirius und James etwas unter Kontrolle zu bekommen.

    Als Lehrer ist Lupin bei den Schülern außerordentlich beliebt. Er hilft Harry, sich gegen die Dementoren zu verteidigen, in dem er ihm den Patronus-Zauber beibringt. Nach nur einem Jahr kündigt er aber freiwillig, da im Verlauf der Ereignisse, wie auch durch Snape, der sein Geheimnis verrät, offenbart wird, dass er ein Werwolf ist. Lupin arbeitet für den Phönix-Orden. Es ist seine Aufgabe, die Werwölfe, unter ihnen auch Fenrir Greyback, zu überwachen und sie davon zu überzeugen, sich nicht Voldemort, sondern Dumbledore anzuschließen. Zu dieser Zeit geht es ihm schlechter als je zuvor, er zieht sich zunächst auch von Tonks zurück, die sich in ihn verliebt hat. Bei Dumbledores Beerdigung erscheinen die beiden erstmals als Paar, zumindest sitzen sie händchenhaltend zusammen.

    Remus Lupin wird im dritten und fünften Film gespielt von David Thewlis.

    „Moody“ bedeutet soviel wie unausgeglichen, übellaunig, trübsinnig aber auch tapfer, stur, überheblich. „Alastor“ ist ein unermüdlicher Rachegeist.

    Moody war zu seiner Zeit der beste Auror des Zaubereiministeriums, der sein halbes Leben mit der Jagd auf schwarze Magier verbracht hat und versessen auf das Aufdecken von Verschwörungen ist. Da er aber oft nicht nachweisen konnte, dass dunkle Mächte am Werk sind, ist seine Glaubwürdigkeit ziemlich angeknackst. Alastor hat eines seiner Augen verloren und trägt statt dessen eine magische Prothese. Mit diesem magischen, tiefblauen Auge kann er nach hinten, durch Gegenstände (auch durch seinen eigenen Kopf) hindurch und sogar unter Tarnumhänge sehen.

    Dumbledore engagiert Moody vor Beginn des vierten Schuljahres als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Doch bevor Moody seine Stelle antreten kann, wird er von Barty Crouch jr. bei sich zu Hause überfallen und unter den Imperius-Fluch gestellt. Mit Hilfe des Vielsaft-Trankes verwandelt sich Crouch in sein Opfer und tritt die Stelle als Lehrer an. Fast das gesamte Schuljahr muss der echte Moody in seinem magischen Koffer verbringen, aus dem er von Dumbledore befreit wird.

    Crouch machte es sich zu Nutze, dass Moody stets aus seinem Flachmann trinkt und befüllt diesen mit dem Vielsaft-Trank, der stündlich genommen werden und für den der echte Moody einen Großteil seiner Haare opfern muss.

    In den Sommerferien danach lernt Harry den wahren Alastor Moody kennen, der durch seine Gefangenschaft noch schreckhafter ist als der, den Crouch das ganze vierte Schuljahr über gespielt hat.

    Außerdem erfahren wir im 5. Buch, dass er im Orden des Phönix ist und auch schon das erste Mal dabei war. Er zeigt Harry eine Fotografie der Gründungsmitglieder des Ordens, von denen schon fast die Hälfte tot oder, im Fall von Wurmschwanz, übergelaufen ist.

    Alastor Moody wird im vierten und fünften Film von Brendan Gleeson verkörpert.

    Dolores Jane Umbridge tritt erstmals in Band 5 auf. In diesem Jahr wird sie zu einer der Schlüsselfiguren in Hogwarts.

    Dolores (lat., Plural von dolor) bedeutet „Schmerzen“; Jane ist ein abwertender Ausdruck für eine Frau (etwa „Tussi“); und umbrage – Aussprache genau wie „Umbridge“ – bedeutet „Ärgernis“. Diese Andeutungen der Autorin treffen zum Teil auf den Charakter Umbridges zu: Mehrfach wird beschrieben, dass sie Spaß daran hat, andere Menschen leiden zu sehen (z.B. als Prof. Trelawney entlassen wird).

    Sie wird von Harry mit einer Kröte verglichen, wegen ihres breiten, schlaffen Mundes und der unvorteilhaften Kleidung. Sie redet mit hoher, mädchenhafter Stimme, die nicht zu ihr passt. Auch lacht sie sehr geziert, was sie nur noch schlimmer macht.

    In Band 5 muss sich Dumbledore bei der Besetzung des Verteidigungslehrers dem Zaubereiministerium beugen und eine Vertraute des Ministers, die Erste Untersekretärin Dolores Jane Umbridge einstellen. Umbridge leugnet die Rückkehr Voldemorts und schätzt die Verteidigung gegen die dunklen Künste entsprechend als unwichtig ein. Ihr stets theoretischer Unterricht besteht größtenteils darin, die Schüler nur das Lehrbuch lesen zu lassen. Der Zaubereiminister Cornelius Fudge besetzte die Stelle des Lehrers für Verteidigung gegen die dunklen Künste mit Umbridge, um das angeblich „sinkende Niveau“ Hogwarts' zu bekämpfen und um sicherzustellen, dass es Dumbledore unmöglich gemacht wird, eine private Armee gegen das Ministerium aufzubauen, was Fudge befürchtet. Schließlich schwingt sich Umbridge zur Großinquisitorin von Hogwarts auf, um den Einfluss des Zaubereiministeriums auf die Schule zu erhöhen und sichert sich in der Schule damit nahezu unumschränkte Macht. Später wird sie sogar Schulleiterin von Hogwarts, allerdings nur für kurze Zeit. Ihre Zeit als Schulleiterin ist geprägt von verdeckten und offenen Feindseligkeiten ihr gegenüber, hauptsächlich von Seiten der Weasley-Zwillinge Fred und George, aber auch von anderen Schülern und sogar der Lehrerschaft. Ihr zur Seite stehen dabei der Hausmeister von Hogwarts, Argus Filch, der schon im ersten Buch liebend gerne Auspeitschungen und andere schmerzhafte Strafen für die Schüler wieder einführen würde (was Dumbledore ihm natürlich verbietet), und eine Hilfstruppe von Schülern des Hauses Slytherin, darunter auch Draco Malfoy. Sie genehmigt Filch die Auspeitschung von Fred und George Weasley, nachdem diese einen Korridor in einen Sumpf verwandelt haben. Bevor es jedoch dazu kommen kann, verlassen Fred und George die Schule für immer auf ihren Besen. Umbridge will außerdem einmal Harry dem Cruciatus-Fluch aussetzen, um Informationen von ihm zu erhalten, wovon sie jedoch auch abgehalten wird.

    Umbridge war seit dem Antritt ihrer Stelle in Hogwarts bei den Lehrern und den meisten Schülern gleichermaßen unbeliebt. Sie lässt Harry öfter Strafarbeiten schreiben, weil er erzählt, Voldemort sei zurückgekehrt und hätte wieder seine alte Macht. Er muss den Satz „Ich soll keine Lügen erzählen!“ (engl. „I must not tell lies“) immer und immer wieder mit seinem eigenem Blut schreiben, bis er schließlich so tief in Harrys Haut eingeritzt ist, dass feine weiße Narben zurückbleiben. Umbridge überwacht als Großinquisitorin von Hogwarts alle Nachrichtenwege von und zur Schule und erwischt so beinahe Sirius, als dieser über das Flohnetzwerk mit Harry Kontakt aufnimmt. Da Umbridge große Abneigung gegen (nach ihrer Meinung) so genannte „Halbmenschen“ hegt, kündigt sie Hagrid, dessen Mutter eine Riesin war, der daraufhin Hogwarts verlässt. Außerdem entlässt sie Professor Trelawney, vor den Augen der versammelten Schule, während diese auf dem Boden liegt und weint, wobei Umbridge stetig lächelt und sich an ihrem Leiden erfreut. Als sie jedoch am Ende des fünften Bandes Harry und Hermine zwingt, ihr eine versteckte Waffe zu zeigen, mit der Dumbledore angeblich das Zaubereiministerium übernehmen will, lockt Hermine sie in den Verbotenen Wald, wo die drei, wie erhofft, auf die Zentauren treffen. Harry und Hermine können fliehen, während Umbridge von den Zentauren verschleppt wird.

    Schließlich, nachdem kurz darauf Voldemorts Rückkehr öffentlich von Fudge eingestanden wurde und Dumbledore wieder nach Hogwarts zurückkehren kann, wird sie befreit. Sie bleibt jedoch in einer Art Wachschlaf und schreckt nur auf, wenn jemand mit der Zunge schnalzt. Zum Schuljahresende verlässt sie unter etlichen Buhrufen und Schmähungen seitens der Schüler, der Lehrerschaft und des Poltergeistes Peeves Hogwarts. Später erfährt man, dass sie diejenige war, die am Anfang des fünften Bandes die Dementoren zu Harry nach Little Whinging geschickt hatte, um zu verhindern, dass er weiter „solche Lügen“ über die Rückkehr Voldemorts verbreitet.

    In Band 6 erfährt der Leser, dass Dolores Umbridge inzwischen wieder im Ministerium arbeitet, die genauen Umstände und Hintergründe ihrer Rückkehr bleiben aber unklar, sie scheint auch keine große Rolle mehr für den Fortgang der Geschichte zu spielen, auch wenn J.K. Rowling veröffentlicht hat, dass sie in Band 7 wieder vorkommt.

    Bei Dumbledores Beerdigung taucht sie noch einmal auf. An der „fadenscheinigen Miene“ kann man erkennen, dass sie offensichtlich nicht traurig über seinen Tod ist.

    Dolores Umbridge wird im fünften Film von Imelda Staunton gespielt.

    Filius Flitwick (filius: lat. „Sohn“, „Kind“) ist der Lehrer für Zauberkunst und Hauslehrer von Ravenclaw. Er hat Kobolde in seinem Stammbaum und ist deshalb ungewöhnlich klein. Während des Unterrichts steht er auf einem Stapel Bücher hinter seinem Pult, um überhaupt darüber hinwegsehen zu können. Als er im sechsten Band beim Eindringen der Todesser Snape zu Hilfe holen will, wird er von diesem mit einem Schockzauber außer Gefecht gesetzt.

    Filius Flitwick wird in den Filmen von dem kleinwüchsigen Warwick Davis gespielt.

    Wilhelmina Raue-Pritsche (Wilhelmina Grubbly-Plank) ist die stellvertretende Lehrerin für Pflege magischer Geschöpfe. Im Gegensatz zu Rubeus Hagrid ist ihr Unterricht von Sachlichkeit, Bedacht auf Gefahrlosigkeit für ihre Schüler und strikter Einhaltung des Lehrplans geprägt. Diese unspektakuläre Art zu unterrichten findet freilich bei Hermine Granger sowie den meisten Schülern Slytherins und Gryffindors Anklang, die noch nie viel für Hagrid übrig hatten. Natürlich hält Hermine durch Harry und Ron treu zu Hagrids Unterricht.

    Sie wird im fünften Film von Apple Brook verkörpert.

    Sibyll Patricia Trelawney unterrichtet Wahrsagen und sagt gleich in der ersten Stunde des dritten Schuljahres Harrys baldigen Tod voraus. Obwohl sie die Ururenkelin der berühmten Seherin Cassandra Trelawney ist, hat sie allerdings in ihrem ganzen Leben erst zwei Vorhersagen getroffen (beide in Trance, ohne dass sie sich daran erinnern könnte), die sich später bewahrheitet haben: die eine vor Harrys Geburt über den Sturz Lord Voldemorts, die andere in Harrys dritten Schuljahr über Voldemorts Rückkehr. Zwischendurch hat sie noch ein paar 'Zufallstreffer', im dritten Band sagt sie, jemand ginge um Ostern herum für immer von ihnen (ihrer Klasse), und tatsächlich geht zu Ostern Hermine, weil sie angibt, Trelawney für eine „ausgemachte alte Schwindlerin“ zu halten. Im sechsten Band dagegen prophezeit sie die späteren Ereignisse im Astronomieturm. Lavender und Parvati sind ihr im Gegenteil treu ergeben, haben aber auch nichts dagegen, den Unterricht bei einem muskulösen, hübschen Zentauren (Firenze) im 5. Buch zu haben.

    Im 5. Band wird Sibyll Trelawney von Dolores Umbridge aus ihrem Lehramt in Hogwarts entlassen. Der neue Wahrsagelehrer ist Firenze, ein Zentaur, der von seiner Herde im Verbotenen Wald ausgeschlossen wurde. In Band 6 erhält Trelawney von Dumbledore ihre Stelle zurück, muss sich aber den Unterricht mit Firenze teilen, was nicht unbedingt von ihr begrüßt wird. Seit ihren Problemen mit Umbridge ist sie dem Sherry etwas zu sehr zugetan.

    Ihr Vorname bezieht sich auf die sagenhaften Priesterinnen (genannt Sibylle) im Apollon-Orakel in Delphi, die in der Antike sibyllinische – also unklare – Voraussagen machten. Über den Nachnamen Trelawney könnte J.K. Rowling in der Londoner National Portrait Gallery gestolpert sein: dort hängt in Raum 31 ein Ölportrait des 1875 geborenen englischen Okkultisten Aleister Crowley, der sich selbst als Hexer und Hellseher betrachtete und den Geheimbund Golden Dawn leitete. In der Bildbeschreibung wird erwähnt, dass Crowley als Vorlage für eine Romanfigur namens Dr. Trelawney diente (Anthony Powells: „The Kindly Ones“; Little, Brown and Company, Boston 1962).

    Sibyll Trelawney wird im dritten und fünften Film von Emma Thompson dargestellt.

    Rubeus Hagrid („Rubeus“ lateinisch für „Der vom Brombeerstrauch“, auch von rubeo für „rot sein / glänzen“ (was auf seinen gelegentlich leichtfertigen Umgang mit Alkohol hindeutet) oder auch „Rubin“ – „Hagrid“ ist eine Ableitung von (engl.) hagridden: „vom Alptraum gequält“) ist ein Halbriese (Hagrids Vater war ein Mensch, seine Mutter eine Riesin), der fast doppelt so groß wie ein normaler Mensch ist. Er arbeitet in Hogwarts als Wildhüter, ist auch für die Pflege der Außenanlagen von Hogwarts zuständig und ist ab Harrys drittem Schuljahr Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe.

    Hagrid hat eine Vorliebe für wilde und gefährliche Tiere. Er hält viele gefährliche Tiere für harmlos, weil er aufgrund seiner Körpergröße und Kraft mit ihnen umgehen kann. Deshalb sieht er keine Gefahr darin, Drachen oder Spinnen in der Größe von Elefanten zu züchten, obwohl dies streng verboten ist. Aufgrund dessen wurde er mehrmals unschuldig verdächtigt, auch für andere Vergehen verantwortlich zu sein. So soll er in seinem 3. Schuljahr die Kammer des Schreckens geöffnet haben und wurde daher von der Schule verwiesen und mit einem Zauberverbot belegt (dem er sich jedoch auch heimlich widersetzt). Auch während seiner Lehrertätigkeit wurde er mehrfach suspendiert und kurzzeitig auch in Askaban inhaftiert.

    Im dritten Band (Harry Potter und der Gefangene von Askaban) versucht Draco Malfoy, ihm aus dieser Vorliebe für gefährliche Geschöpfe einen Strick zu drehen: In der ersten Unterrichtsstunde Hagrids wird Malfoy wegen Beleidigung eines Wesens (Hippogreif) von diesem angegriffen und erreicht beinahe die Entlassung des neuen Lehrers für magische Geschöpfe und außerdem die Hinrichtung des Hippogreifs.

    In Band 5 erfährt Hagrid, dass er einen, für einen reinen Riesen „kleinen“, Halbbruder namens Grawp hat, und bringt ihn nach Hogwarts, wo er ihn im Verbotenen Wald versteckt und ihm Englisch beibringen will. Dies führt zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Hagrid und den Zentauren, vor allem den eher konservativ eingestellten Bane (engl. Fluch) und Ronan. Im 6. Band hat sich Grawp, dem Dumbledore einen neuen Wohnort in der Bergen beschafft hat, laut Hagrid „prächtig entwickelt“ – bei Dumbledores Beerdigung verhält er sich tatsächlich ganz friedlich.

    Für Harry ist Hagrid weitaus mehr als nur ein Lehrer. Hagrid hat ihn aus dem Haus seiner Eltern geholt und zu Dumbledore gebracht, in der Nacht, als diese von Voldemort ermordet wurden. Und er war die Person, die geschickt wurde, um Harry zu sagen, dass er ein Zauberer sei. Seitdem hat sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden und auch zwischen Hagrid, Ron und Hermine entwickelt. Es gibt nur eine Person auf der Welt, die Hagrid mehr verehrt als Harry – Professor Dumbledore. Trotz seiner Größe und seines ungeschlachten Äußeren ist Hagrid eine zutiefst liebevolle Person. Für seine Freunde würde er alles tun, sogar sterben. Er hat sich auch bei der Verteidigung der Schule im 6. Band ausgezeichnet, als er gegen die Todesser kämpfte.

    Außerdem besitzt Hagrid einen Saurüden namens Fang.

    Rubeus Hagrid wird in den Filmen von Robbie Coltrane dargestellt.

    Cuthbert Binns (engl. bin, „Mülleimer“) ist der Lehrer für Geschichte der Magie und der einzige Lehrer von Hogwarts, der ein Geist ist. Er ist im hohen Alter eines Morgens aufgestanden und zum Unterricht gegangen, ohne zu bemerken, dass er in der Nacht zuvor verstorben war. Aufgrund seines eintönigen und langweiligen Vortragsstils und seiner leiernden Stimme fällt es den Schülern oft schwer, dem Unterricht zu folgen und nicht einzuschlafen. Das Aufregendste an seinem Unterricht war, dass er das Klassenzimmer einmal durch die Tafel betrat.

    Im zweiten Band wird er das erste Mal aus seinem Unterricht aufgeschreckt und erzählt den Schülern die Legende über die Kammer des Schreckens. Das zweite Mal kurz im fünften Band, als Harrys Eule mit einer Verletzung zu spät kommt und ihn deswegen erst im Unterricht erreicht. Binns vergisst die richtigen Namen seiner Schüler und verwechselt sie (Harry nennt er zum Beispiel 'Perkins'). Das könnten Namen seiner ehemaligen Schüler sein, ist aber nie geklärt worden.

    Pomona Sprout (engl. sprout „Spross“) ist die Lehrerin für Kräuterkunde und Hauslehrerin von Hufflepuff. Sie ist meist in den Gewächshäusern von Hogwarts anzutreffen und häufig ist ihre Kleidung mit Erde beschmutzt. Der Vorname Pomona ist der römische Name der Göttin des Obstbaus.

    In Band 2 bekommt sie die besondere Aufgabe Alraunen zu züchten, um die vom Basilisken versteinerten Schüler wiederzubeleben.

    Pomona Sprout wird im zweiten Film von Miriam Margolyes dargestellt.

    Rolanda Hooch gibt jeweils im ersten Hogwarts-Schuljahr eines Jahrgangs einen Grundkurs im Besenflug und fungiert ansonsten als Organisatorin und Schiedsrichterin bei den Quidditch-Pokalspielen zwischen den Hogwarts-Häusern. Sie selber lernte auf einem Silberpfeil das Fliegen und ihr Aussehen erinnert stark an einen Falken.

    Rolanda Hooch wird im ersten Film von Zoë Wanamaker dargestellt.

    Ein Zentaur, nach der griechischen Mythologie ein Mischwesen aus Mensch und Pferd. Zentauren gelten allgemein als sehr weise und begabte, teilweise auch mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattete Sterndeuter. Im Gegensatz zu den anderen Zentauren im Verbotenen Wald, die den Umgang mit Menschen (mit Ausnahme des Wildhüters Hagrid, da dieser nur zur Hälfte Mensch ist) für unter ihrer Würde halten und deshalb gewöhnlich meiden, hält er Zentauren durchaus nicht für unfehlbar und zögert in Harrys 1. Jahr auch nicht, ihn vor dem heimlich wildernden Voldemort zu retten. Dafür musste er sich auch schon einmal als „gewöhnliches Maultier“ beschimpfen lassen. Er übernimmt in Harrys 5. Jahr in Hogwarts den Unterricht in Wahrsagen (zur Begeisterung von Lavender und Parvati), nachdem Professor Umbridge Sibyll Trelawney gefeuert hat. Dafür wurde er ziemlich gewaltsam aus der Gemeinschaft der anderen Zentauren ausgeschlossen, wovon ein Hufabdruck auf seiner Brust zeugt. Auch im 6. Band unterrichtet er weiterhin, teilt sich jedoch den Unterricht mit der von Dumbledore wiedereingestellten Professor Trelawney.

    Firenze ist im ersten Film computeranimiert und wird in der englischen Originalversion vom Schauspieler Ray Fearon gesprochen.

    Horace Slughorn (engl. slug „Nacktschnecke“, aus dem Schottischen sluagh-ghairm (ausgesprochen slogoam) entnommen slughorne oder sluggorne „Kampfschrei“, daher auch Slogan) ist ab dem 6. Band Lehrer für Zaubertränke in Hogwarts. Er war bereits zuvor, während der Schulzeit von Tom Riddle (Lord Voldemort), Lehrer für Zaubertränke und Hauslehrer von Slytherin, woraus man schließen kann, dass er relativ alt ist. Bereits im Ruhestand, bewegen Harry Potter und Albus Dumbledore ihn aber dazu, diesen Posten wieder zu übernehmen. Als Lehrer für Zaubertränke tritt er die Nachfolge von Severus Snape an, und nach dessen Überlauf zu den Todessern am Ende des Schuljahres übernimmt er von ihm auch wieder das Amt als Hauslehrer von Slytherin.

    In seiner früheren aktiven Zeit als Lehrer hat er besonders begabte Schüler um sich versammelt und dadurch ein bedeutendes Netzwerk (mit Bedacht auf seinen eigenen Vorteil) unter den Zauberern geschaffen. Tom Riddle gehörte ebenso zu seinem „Slug-Club“ (zu deutsch „Schnecken-Club“) wie seine Lieblingsschülerin Lily Evans (spätere Potter, Harrys Mutter). Bereits während seiner Rückkehr nach Hogwarts lässt er im Hogwarts-Express den Slug-Club wieder aufleben. Neben Harry und anderen Schülern aus bekannten Zaubererfamilien lädt er auch die muggelstämmige Hermine Granger ein, da ihre Schulleistungen ihn beeindrucken.

    Slughorn zeigt einerseits typische Eigenschaften von Slytherin wie Intelligenz, Zielstrebigkeit und Machthunger. Seine Fähigkeit, Zaubertränke zu brauen, ist denen Snapes mindestens ebenbürtig. Dazu kommt eine überragende Fachkenntnis sowohl der konventionellen als auch der dunklen Seite der Zauberkünste. Slughorn wählt seine Bekanntschaften und Schützlinge nur nach Einfluss und Können aus; Personen, die seinen Ansprüchen nicht genügen, werden schnell fallen gelassen und ignoriert. Diese Auswahl bedeutet allerdings auch, dass die bei Slytherins verbreitete Abscheu vor Muggeln von Slughorn nicht geteilt wird, denn sowohl Lily Evans als auch Hermine Granger wurden bzw. werden von ihm umgarnt.

    Slughorn verfügt weiterhin über die Begabung, anderen zu schmeicheln und zielsicher die richtigen Worte für alle Anlässe zu finden. Diese Fähigkeiten nutzte er aus, um sich ein Netzwerk von Günstlingen zu schaffen, die ihn als ausgesprochenen Genussmenschen mit Vergünstigungen versorgen.

    Auf der anderen Seite verabscheut Slughorn die dunklen Künste. Hass und Grausamkeit ist seinem Wesen fremd, der Mord an Harrys Eltern, insbesondere der Tod von Lily, hat ihn bis ins Mark erschüttert. Seitdem Voldemorts Rückkehr bekannt wurde, wechselte Slughorn vor der Annahme des Lehrerpostens mehrfach seinen Aufenthaltsort, da er zu Recht fürchtet, wegen seines Wissens von Todessern missbraucht zu werden. Slughorn ist damit im Buch eine Ausnahmefigur der Slytherins, da er trotz seiner negativen Eigenschaften nicht bösartig ist.

    Eine tragische Rolle spielte Slughorn in der Entwicklung von Lord Voldemort. Er war es, der ihn über die Bedeutung der Horkruxe aufklärte, die Voldemort das Überleben nach der ersten Begegnung mit Harry ermöglichten. Slughorn schämt sich dessen und weigert sich auch vehement, diese Erinnerung seinem Freund Albus Dumbledore zu zeigen, als dieser die Hintergründe von Lord Voldemort aufklären möchte. Harry gelingt es schließlich mit einem Trick, diese Erinnerung an sich zu bringen und sie Dumbledore zu zeigen.

    Professor Dippet war Professor Dumbledores Amtsvorgänger als Schulleiter von Hogwarts. Zu seiner Zeit durchlief auch Tom Riddle die Schulausbildung, brachte es nach und nach zum Vertrauensschüler und Schulsprecher und genoss fast bei der gesamten Lehrerschaft, einschließlich Dippet, nicht aber bei Dumbledore, einen ausgezeichneten Ruf als höflicher, gelehrsamer und begabter Schüler. Bei Riddles Schulabgang wäre Dippet grundsätzlich bereit gewesen, Riddle als Lehrer einzustellen, allerdings erst einige Jahre später. Als Riddle es dann noch einmal versuchte, war Dippet bereits nicht mehr im Amt, und Dumbledore wiederum lehnte Riddles Bewerbung rundweg ab. Über die genaueren Umstände von Dippets Abgang und seinem Tod ist nichts bekannt, wie alle ehemaligen Schulleiter steht er aber dem aktuellen Amtsinhaber als Berater in Form eines Portraits zur Verfügung.

    Armando Dippet wird im zweiten Film von Alfred Burke dargestellt.

    Argus Filch ist der Hausmeister von Hogwarts. Als solcher betrachtet er mit „Argusaugen“ das Geschehen, um jeden Schüler, der die Regeln missachtet, sofort zu bestrafen und Gegenstände wie fangzähnige Frisbees, etc. zu beschlagnahmen (to filch: klauen, stibitzen, wegnehmen). Am liebsten würde er die verhassten Schüler mit dem Kopf nach unten an die Decke hängen, doch das erlaubt ihm Dumbledore nicht, obwohl er schon unzählige Anträge dazu gestellt hat. Sein Hass auf die zaubernden Schüler kommt daher, dass er ein Squib ist, also aus einer Zaubererfamilie stammt, aber selber nicht zaubern kann. Bei den Schülern ist er natürlich äußerst unbeliebt.

    Im fünften Band, in der kurzen Amtszeit von Prof. Umbridge, durfte er die Schüler auspeitschen, doch er hat keinen auf frischer Tat ertappen können (außer Fred und George, die aber rechtzeitig abhauen, siehe Dolores Umbridge). So kam er nie in den Genuss, die Schüler so zu bestrafen, wie er es für richtig hält.

    Ferner ist eins seiner am härtesten verfolgten Ziele, den Poltergeist Peeves zu fassen und von der Schule werfen zu lassen, da dieser ihm ständig Scherereien macht.

    Filchs treue Weggefährtin ist seine Katze, Mrs. Norris. Mrs. Norris ist eine Art Spion für Filch, die alleine durch die Schule streift. Wenn sie Schüler die Regeln brechen sieht, rennt sie sofort zu Filch. Dank der Hilfe von Mrs. Norris bekommt er viele Dinge mit, was um ihn herum in Hogwarts passiert. In den Filmen wird sie mit roten Augen dargestellt.

    Argus Filch wird in den Filmen von David Bradley gespielt.

    Irma Pince ist die Bibliothekarin von Hogwarts. Ihr Nachname kommt von 'pince-nez', was Kneifer bedeutet, eine Brille, die man sich auf die Nase zwickt (passend für eine Bibliophile). Sie gibt stets acht, dass niemand ihre Bücher in irgendeiner Weise beschädigt oder auch nur schief anguckt. Harry und Hermine stellen im 6. Band spaßeshalber die Theorie auf, dass sie eine geheime Beziehung mit Argus Filch hat, was sich bis jetzt aber noch nicht bestätigt hat. Sie wird des Weiteren als geierartig und höchst ungehalten beschrieben.

    Poppy Pomfrey ist die Krankenschwester von Hogwarts. Sie kann fast alle Verletzungen und Krankheiten heilen, viele sogar in ein paar Sekunden, und ist stets um die Ruhe ihrer Patienten besorgt.

    „Pomfrey cakes“ sind Pastillen aus Süßholz, denen eine heilende Wirkung zugeschrieben wird und die in Pontefract/Yorkshire als Heilmittel angebaut wurden. „Poppy“ ist ein Mohn, aus dem seit langer Zeit schon allerlei Heilmittel gewonnen werden.

    Madame Pomfrey überlegt sich im fünften Band zu kündigen, weil Dolores Umbridge die Schule übernehmen will. Sie bleibt aber, da sie sich um die Schüler sorgt.

    Poppy Pomfrey wird im zweiten Film von Gemma Jones dargestellt.



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