VfL Wolfsburg

Bärenstarke Geißböcke Odenwald
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  • Forum gestartet am: Samstag 24.02.2007
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    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 01.07.2007, 06:37

    VfL Wolfsburg
    Wolfsburg: Abwehrmam kommt zum Medizin-Check
    Costas Wechsel so gut wie sicher

    Soll die Wolfsburger Abwehr stabilisieren: Der Portugiese Ricardo Costa.Dem Wechsel des portugiesischen Nationalspielers Ricardo Costa vom früheren Champions-League-Sieger FC Porto zum VfL Wolfsburg scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Am Samstag kündigte der 26-Jährige an, künftig für das Team von Trainer Felix Magath zu spielen. "Ich muss nur noch den medizinischen Test absolvieren."



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 01.07.2007, 22:37


    Wölfe" verpflichten neuen Abwehrchef
    Ricardo Costa wird künftig für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga auflaufen. Der 26-Jährige erhält bei den Niedersachsen einen Dreijahresvertrag bis 2010.



    Der 1,83 Meter große Innenverteidiger der portugiesischen Nationalmannschaft unterzieht sich am morgigen Montag, 2. Juli, der sportmedizinischen Untersuchung und wird anschließend nach Portugal fliegen, um seinen Vertrag beim FC Porto aufzulösen.

    Voraussichtlich am kommenden Mittwoch, 4. Juli, wird Ricardo Costa ins Trainingslager der "Wölfe" nach Velden/Österreich nachreisen.

    Magath: Costa soll "Defensivabteilung organisieren"

    "Ich bin sehr zufrieden, dass wir den Spieler verpflichten konnten. Er wird die Mannschaft verstärken", erklärte VfL-Trainer und Sportdirektor Felix Magath.

    Ricardo Costa, der in der vergangenen Saison mit dem FC Porto in der Champions League unter anderen gegen den FC Chelsea und Arsenal London spielte, soll die Position von Kevin Hofland (zu Feyenoord Rotterdam gewechselt) in der Innenverteidigung einnehmen und "die Defensivabteilung organisieren" (Magath). "Nicht nur als Spieler, sondern auch als Persönlichkeit."



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 02.07.2007, 16:25


    Wolfsburg: Trainer fordert mehr Professionalität

    Magath: "Das ist ein Urlaubsort!"
    Dunkle Wolken über dem Wörthersee: Blitz und Donner empfingen die Profis des VfL Wolfsburg am ersten Tag im Trainingslager in Velden (Österreich). Und: Auch bei Teammanager Felix Magath (53) braute sich schon bis zum Nachmittag einiges zusammen. Knallhart stellte der neue "Big Boss" der Niedersachsen fest: "Diesen Ort hätte ich niemals für ein Trainingslager ausgesucht. Das ist ein Urlaubsort!"



    Verantwortlich für die Planung des Camps waren noch Klaus Augenthaler, Magaths Vorgänger als Trainer, sowie Klaus Fuchs, Magaths aktueller Geschäftsführer-Kollege. Die Mängelliste, die Magath auf Anhieb erstellte, ist fast allumfassend: Die Busfahrt vom Hotel zum Trainingsplatz ist zu lang, der Rasen befindet sich zumindest vorläufig noch in ungepflegtem Zustand, und eine richtige Laufstrecke ist hier anscheinend nicht vorhanden", so Magath. Seine klare Ansage: "Wir müssen zusehen, dass wir professioneller werden."

    Das darf in Magaths Augen auch ein Großteil der Mannschaft auf sich beziehen. Zwar ist der Chef mit dem Engagement seiner Schützlinge grundsätzlich zufrieden, machte aber bereits beim ersten Zirkeltraining mit seinen berüchtigten Medizinbällen eklatante Defizite aus: "Man kann nicht sagen, dass die Mannschaft im Kraftbereich einen guten Eindruck machen würde."



    Statt spezieller Teambuildingmaßnahmen, auf die viele seiner Trainerkollegen setzen, kündigt Magath verschärftes Kraftbolzen an: "Auch dabei kann sich ja ein Team formen. Fakt ist, dass alle ein gewisses Grundniveau brauchen. Sonst macht es keinen Sinn, überhaupt weiter zu trainieren."

    Das Herausstreichen der mangelhaften physischen Basis darf als indirekte Kritik an der Arbeit von Vorgänger Augenthaler gewertet werden. Wobei Magath ausdrücklich betont: "Das Schöne am Fußball ist, dass jeder einen anderen Blick auf das Spiel hat und andere Schwerpunkte setzt. Was war, interessiert mich nicht. Ich tue aber, was ich für richtig für die Mannschaft und den Klub halte."



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 18.08.2007, 19:22


    MSV Duisburg - VfL Wolfsburg 1:3

    Mittelfeldspieler Jonathan Santana droht bei Bundesligist VfL Wolfsburg in den kommenden Wochen auszufallen. Bereits kurz nach der Bundesligapartie des zweiten Spieltags konstatierte Santana: "Ich habe mir vermutlich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen", sagte der Argentinier nach dem 3:1-Sieg der Niedersachsen. Der 25-Jährige musste in der 43. Minute gegen Neuzugang Daniel Baier ausgetauscht werden.



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 18.08.2007, 19:29


    Menseguez zurück in die Heimat

    Nachdem der VfL Wolfsburg mit Josué (28, FC Sao Paulo) und Jan Simunek (20, Sparta Prag) spät noch zwei Neuzugänge präsentiert hatte, wird die "Wölfe" nun mit Juan Carlos Menseguez (23) noch ein Spieler verlassen.

    Der Argentinier kehrt nach Angaben des Vereins in seine Heimat zurück und schließt sich dort dem AS San Lorenzo an. Menseguez, der bis August 2003 für River Plate am Ball war, spielte vier Jahre beim VfL. Dabei bestritt er 102 Bundesligaeinsätze, vier Tore und acht Assists stehen dabei zu Buche.



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 08.09.2007, 11:20


    Der Brasilianer Grafite hat bei seinem ersten Spiel im Trikot von Bundesligist VfL Wolfsburg sein erstes Tor erzielt.

    Der 28 Jahre alte Angreifer, der kurz vor Ende der Transferperiode vom französischen Erstligisten Le Mans UC zu den "Wölfen" gewechselt war, traf beim 8:0 (6:0)-Sieg gegen eine Wolfsburger Kreisauswahl zum 5:0.

    Überragender Akteur vor 1713 Zuschauern im Herzberg-Stadion im Wolfsburger Stadtteil Mörse war Isaac Boakye, der vier Treffer erzielte.

    Grafite ist nach Marcelinho und Josue der dritte Brasilianer, den Teammanager Felix Magath nach Wolfsburg holte.

    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 25.09.2007, 22:35


    Kein Sieger in der Volkswagen Arena


    Werder Bremen hat im Nordderby beim VfL Wolfsburg den Sprung in die Spitzengruppe der Bundesliga verpasst.



    Geschwächt vom Fehlen eines halben Dutzends Stammspieler kamen die Hanseaten beim VfL über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden nicht hinaus und konnten den Rückstand auf Tabellenführer Bayern München nicht entscheidend verkürzen.

    Wieder nichts mit einem Sieg gegen Werder

    Für die Platzherren, die nun bereits seit fünf Monaten auf einen Heimsieg und seit fast fünf Jahren auf einen Sieg gegen Bremen warten, war ein Punkt ebenfalls zu wenig.

    Nach torloser erster Halbzeit brachte der Bremer Mittelfeldregisseur Diego die Gäste in der 48. Minute in Führung. Der Brasilianer scheiterte zunächst mit einem Flachschuss am Wolfsburger Torhüter Simon Jentzsch, konnte den Ball im Nachsetzen dann aber doch noch über die Linie drücken.

    Vor 25.533 Zuschauern war es Diegos Landsmann Josue, der in der 66. Minute den nicht unverdienten Ausgleich für die Niedersachsen erzielte.

    Bremen ist nicht konstant

    Drei Tage nach der 4:1-Gala gegen den deutschen Meister VfB Stuttgart konnte die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf an diese Leistung nicht anknüpfen.

    Mit großem Kampfgeist und einer fast schon von Manndeckung geprägten Taktik kauften die Platzherren den Bremern immer wieder den Schneid ab. Auch Diego war trotz seines Tores diesmal nicht in absoluter Topform, dennoch war er der Einzige, der die Aktionen der Gäste zu lenken wusste.

    Trotz spielerischer Unterlegenheit gab es Torchancen

    Die Mannschaft von Trainer Felix Magath war spielerisch unterlegen, dennoch erarbeitete man sich bereits in der ersten Spielhälfte mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Jacek Krzynowek in der 6. sowie der Brasilianer Grafite in der 18. Minute hätten einen Führungstreffer erzielen können.

    Auch nach dem Rückstand steckten die Wolfsburger nicht auf, wurden mit dem Ausgleich belohnt, zogen sich danach allerdings zu sehr in die Defensive zurück.


    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 29.09.2007, 21:33


    Hamburger SV - VfL Wolfsburg 2:2

    Trainer Huub Stevens (Hamburger SV): Wir haben so aufgehört, wie wir angefangen haben - katastrophal. Einige waren mit den Gedanken wohl noch in Dortmund, wo sie so gefeiert wurden. Das ist einigen wohl zu Kopf gestiegen. Wir hatten in der Anfangsphase schon drei leichte Ballverluste, mit einer solchen Einstellung kann man kein Spiel gewinnen. Ich bin natürlich völlig unzufrieden.

    Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): Wir haben ganz gut begonnen, aber noch während der ersten Halbzeit das Spiel nicht mehr offen halten können. Vielleicht hatten wir zu viel Respekt. Der HSV hat verdient zur Pause geführt und hätte vielleicht sogar noch ein Tor mehr erzielen können. Mit der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden, wir haben das Spiel mitbestimmt. Dass wir zweimal einen Rückstand aufgeholt haben, zeigt, dass die Moral stimmt.

    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 13.10.2007, 08:01


    Kein Comeback gab es für Ashkan Dejagah beim VfL Wolfsburg. Nachdem der Deutsch-Iraner für das Spiel der U21 in Israel abgesagt hatte und damit zum Politikum wurde, lief er entgegen ursprünglichen Ankündigungen beim Test beim VfL 93 Hamburg nicht auf. Co-Trainer Bernd Hollerbach nannte terminliche Gründe für das Fehlen. Auch ohne den 21-Jährigen kamen die Wolfsburger, die ohne fünf Nationalspieler angetreten waren, vor 600 Zuschauern zu einem 3:0-Sieg. Boakye (14.), Grafite (49.) und Lamprecht (60.) sorgten für die Tore.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 24.10.2007, 18:50


    Vorsichtige Entwarnung bei Ashkan Dejagah: Der 21-Jährige zog sich beim Niedersachsen-Derby in Hannover (2:2), bei dem er den zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer für die "Wölfe" beisteuerte, einen Innenbandanriss im rechten Sprunggelenk zu. Dennoch will sein Trainer nicht ausschließen, dass der Deutsch-Iraner am Samstag bereits wieder fit ist.



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 07.11.2007, 17:56


    Bochum der stärkere VfL

    In einer Partie, in der sich die Sturmreihen treffsicher, die Abwehrreihen hingegen nachlässig präsentierten, setzte sich der VfL Bochum gegen den VfL Wolfsburg mit 5:3 durch. Dabei führten die Hausherren zur Pause bereits mit 4:0, eine ordentliche Leistung der Magath-Elf in der zweiten Hälfte sorgte jedoch für beste Unterhaltung bis zum Schlusspfiff.

    Bochums Trainer Marcel Koller änderte seine Startformation nach der 2:3-Pokalniederlage in Aachen auf drei Positionen: Renno, Imhof und Fuchs kamen in die erste Elf und ersetzten Lastuvka (angeschlagen), Schröder und Grote.

    Wolfsburgs Coach Felix Magath brachte nach dem Pokalerfolg in Karlsruhe hingegen nur ein neues Gesicht: Schäfer rückte in die Deckung und ersetzte den Tschechen Simunek (Oberschenkelprobleme).


    Bochum gab von Beginn an den Takt vor. Mit Biss und hohem Laufpensum setzten die Koller-Schützlinge die Gäste bereits in den Anfangsminuten gehörig unter Druck schnürten die Magath-Elf regelrecht in deren Hälfte ein.

    Dennoch war es nach gerade einmal vier Spielminuten kein geglückter Spielzug, als vielmehr eine Standardsituation, die dem Revierclub die Führung bescherte: Epalle brachte einen Freistoß von der rechten Seite an den Fünfmeterraum, Madlung ließ Sestak aus den Augen und so konnte der Slowake per Kopf ohne Probleme das frühe 1:0 besorgen (4.).

    Von den "Wölfen" kam hingegen nur wenig Zählbares. Fuchs hatte keine Mühe, eine Schäfer-Flanke aus der Gefahrenzone zu befördern (9.), drei Minuten später setzte Munteanu seine Direktabnahme neben den linken Pfosten des Bochumer Gehäuses.

    Auf der Gegenseite holte Jentzsch den durchgebrochenen Mieciel im Strafraum von den Beinen. Schiedsrichter Gagelmann zögerte keine Sekunde, zeigte dem Gästekeeper die Gelbe Karte und entschied auf Strafstoß: Maltritz trat an, zeigte keine Nerven und schob links unten ein - Jentzsch war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte das Leder dennoch nicht stoppen (20.).


    12. Spieltag
    Cottbus - Schalke 1:0 (0:0)
    Nürnberg - Stuttgart 0:1 (0:1)
    Bremen - Rostock 1:0 (1:0)
    Leverkusen - Bielefeld 4:0 (3:0)
    Hamburg - Hertha BSC 2:1 (1:0)
    München - Frankfurt 0:0 (0:0)
    Hannover - Dortmund 2:1 (0:0)
    Karlsruhe - Duisburg 1:0 (1:0)
    Bochum - Wolfsburg 5:3 (4:0)


    Nach einer knappen halben Stunde bot sich Yahia die Chance zum dritten Treffer, der Algerier schoss aus nächster Nähe allerdings nur Jentzsch an (29.).

    Doch auch die Gäste kamen zwischenzeitlich noch zu Möglichkeiten: Nach einer Unsicherheit Rennos bot sich Schäfer aus acht Metern die Chance auf den Anschluss (37.), der ehemalige "Löwe" vergab aber ebenso wie Marcelinho, dessen Zehn-Meter-Schuss gerade noch von Maltritz geblockt wurde (40.).

    Bochum zeigte weiterhin Tempofußball. Sestak scheiterte zunächst noch aus zwölf Metern an Jentzsch (40.), zwei Minuten später trug der Slowake dann im Zusammenspiel mit Fuchs einen Angriff über den linken Flügel vor, den der ehemalige Fürther mit dem dritten Treffer des Abends krönte (42.).

    Während die Wolfsburger nun um Schadensbegrenzung bemüht waren und sich in Richtung Pause zu retten versuchten, machten die Hausherren weiter Druck und legten vor dem Wechsel sogar noch Treffer Nummer vier nach: Epalle bediente im Liegen (!) Sestak, der auf und davon ging und frei vor Jentzsch einschob (44.).

    Felix Magath reagierte und veränderte sein Team zu Beginn des zweiten Durchgangs auf zwei Positionen. Thiam und Dzeko rückten in die Mannschaft und ersetzten Quiroga und Munteanu.

    Allerdings waren es zunächst die alten Kräfte, die sich nun aufbäumten und eine Reaktion zeigten. Schäfer nahm ein Marcelinho-Anspiel aus 16 Metern direkt ab und setzte es fulminant in die Maschen (49.), sieben Minuten später profitierte Grafite von einer Unsicherheit Rennos, der einen Schäfer-Hammer nach vorne abprallen ließ - schon stand es nur noch 4:2!

    Wer nun erwartet hatte, dass Bochum einbrechen könnte, sah sich getäuscht. Mieciel nutzte sein ganzes Tempo, degradierte Thiam und Madlung zu Statisten und passte auf Epalle. Der Kameruner drehte sich in Mittelstürmerposition um Schäfer, fackelte nicht lange und stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her (63.).

    Die Gäste steckten allerdings nicht auf. Zehn Minuten nach Bochums fünftem Treffer bediente Dzeko Sturmpartner Grafite per Kopf, der Brasilianer behielt routiniert die Übersicht und schob vorbei an Renno ins kurze Eck (73.).

    Danach passierte allerdings nicht mehr viel. Grafite verpasste aus vier Metern Torentfernung eine Hereingabe Gentners (82.), Marcelinho setzte einen 20-Meter-Freistoß auf das Tornetz (85.). Somit blieb es beim 5:3-Heimerfolg der Bochumer gegen Niedersachen, die im ersten Durchgang kalt erwischt wurden, im zweiten Abschnitt dann aber eine bessere Leistung zeigten und ihren Beitrag zu einem munterem Bundesligaspiel leisten konnten.

    Bochum reist am kommenden Samstag zum MSV Duisburg, Wolfsburg empfängt am Sonntag Bayer Leverkusen.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 08.11.2007, 13:32


    Jentzsch: Absturz des Hünen

    Fast ein Jahr ist es her, da ging der damalige VfL-Coach Klaus Augenthaler in die Offensive. Bundestrainer Joachim Löw hatte gerade die Torhüter Enke, Weidenfeller und Wiese bei der Nationalmannschaft ins Gespräch gebracht, da brach Augenthaler eine Lanze für seinen Keeper: Simon Jentzsch (31). "Er ist besser als die drei. Und auch vor Lehmann und Hildebrand muss er sich nicht verstecken."

    Nun, zwölf Monate später, ist die Diskussion um die Lehmann-Nachfolge in vollem Gange, Jentzsch jedoch kein Thema mehr. Der VfL-Torwart ist förmlich abgestürzt: Mit 3,79 hat er den schlechtesten kicker-Notenschnitt aller Bundesliga-Stammkeeper. Mit 21 Gegentreffern kassierte er zudem die drittmeisten der Liga, nur Bielefeld (27) und Bochum (23) sind schlechter.

    Simon Jentzsch ist auf der Suche nach seiner Form. Es fehlt die Konstanz. Der Torwart selbst lehnt eine Aussage ab. Dagegen spricht sein Trainer. "Er hat bislang nicht seine beste Saison gespielt", sagt Felix Magath (54), der dennoch an seiner Nummer 1 festhalten will. Wohl auch, weil er mit André Lenz (33) und Patrick Platins (24) derzeit keine passende Reserve in der Hinterhand hat, um Druck auf Jentzsch ausüben zu können. Magath: "Es gibt keine Torwartdiskussion."

    Allerdings: Hatte sich der Trainer mit Kritik an seinem Schlussmann bisher zurückgehalten, wurde er nach dem 3:5 in Bochum erstmals deutlich. "Bei der Szene vor dem 2:0 macht Simon einen groben Fehler." Dass Jentzsch diesen öffentlich nicht eingestand, missfiel Magath.

    Nicht der erste Tadel des Trainers, der schon im Sommer die Sprungkraft seiner Torhüter bemängelt hatte. Danach tauschte er den langjährigen Torwarttrainer Jörg Hoßbach durch Volker Ippig aus, um "einen neuen Impuls" zu setzen. "Wir haben mit Jentzsch einen guten Torwart. Er könnte aber noch besser sein", so Magath damals.

    Gefruchtet hat Ippigs Arbeit gemessen an Jentzschs Leistungen bislang freilich nicht. In vielen Partien offenbarte er Unsicherheiten bei der Strafraumbeherrschung und war nur selten der souveräne Keeper früherer Tage.

    Jentzsch in der Kritik - keine ganz neue Situation für ihn. 2004 hatte VfL-Trainer Jürgen Röber den Hünen (1,96 Meter) mal auf die Bank verbannt. Doch Jentzsch arbeitete sich eindrucksvoll zurück und stieß bis in den Dunstkreis der Nationalmannschaft vor. In deren Kader hatte er bei der Asien-Reise Ende 2004 sogar schon einmal gestanden. Schafft er nun die Rückkehr zur alten Form? Genügend Zeit hat er jedenfalls: Seinen Vertrag in Wolfsburg verlängerte Jentzsch im Mai bis 2011.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 14.11.2007, 21:16


    "Wölfe" treffen auf neuen Nikl-Club
    Der VfL Wolfsburg bestreitet während der Länderspielpause am kommenden Freitag, 16. November, ein Testspiel gegen den FC Bohemians Prag. Die Partie gegen den tschechischen Erstligisten wird um 18 Uhr in der Volkswagen Arena angepfiffen.

    Beim Traditionsclub spielt aktuell der ehemalige Nürnberger Bundesliga-Profi Marek Nikl, der die Franken nach zehn Jahren verließ und als deutscher Pokalsieger in seine Heimat zurückkehrte.

    Nach dem 13. Spieltag belegt der Aufsteiger FC Bohemians Prag in der Gambrinus Liga mit zehn Punkten den 15. Tabellenplatz.



    Quelle: VfL Wolfsburg



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 15.11.2007, 17:44


    Magath bastelt am Kader: Hinkel steht auf der Liste

    Während Felix Magath (54) seinen Spielern in dieser Woche trotz zweier Niederlagen in Folge zwei freie Tage gewährte, gönnte sich der Trainer selbst keine Pause. Magath arbeitet in Wolfsburg mit Hochdruck weiter an seinem Projekt und feilt an seinem Kader. Mit 29 am Training teilnehmenden Spielern ist dieser enorm aufgebläht.

    Zu groß, wie Magath findet. "Wir wussten, dass wir mehr Spieler haben werden als gewollt." Der Umbruch beim VfL ist in vollem Gange und könnte schon in der Winterpause vorangetrieben werden. "Bei 29 Spielern kann man nicht alle zufriedenstellen", gibt der Trainer zu bedenken, "der eine oder andere könnte sich im Winter verabschieden." Noch, betont Magath, sei aber niemand mit einem Wechselwunsch an ihn herangetreten. Dennoch gilt für den VfL-Boss: "Wir werden versuchen, den Kader zu verkleinern."

    Erste Wechselkandidaten sind die Dauerreservisten Alex (28), den es in seine portugiesische Heimat zurückzieht, Cedrick Makiadi (23, "die Situation ist nicht zufriedenstellend"), Christopher Lamprecht (22), Kamani Hill (21) und Peter van der Heyden (31). Der Kader soll kleiner werden, dennoch schließt Magath weitere Zugänge nicht aus. So steht der Ex-Stuttgarter Andreas Hinkel (25, FC Sevilla) auf der Wunschliste. "Ein interessanter Spieler", bestätigt Magath, der den Rechtsverteidiger bestens kennt. "Wir haben in Stuttgart schon gut zusammengearbeitet. Ich bedauere es, dass er in Sevilla so wenig spielt." Schon im Sommer war der VfL an Hinkel dran, nun der nächste Anlauf. Allerdings kein einfaches Unterfangen: Zunächst mal muss der FC Sevilla Verhandlungsbereitschaft signalisieren, zumal in dem bis 2010 datierten Kontrakt eine Ablöse von 15Millionen Euro festgeschrieben ist. Außerdem, so verrät Hinkel-Berater Klaus Schaude, seien "viele Vereine interessiert". Auch Hertha BSC, wie der kicker berichtete.

    Ein Name, der nach kicker-Informationen immer wieder im Wolfsburger Umfeld auftaucht, ist Timo Ochs (26). Der deutsche Torwart, noch bis 2009 in Diensten von Red Bull Salzburg, soll das Interesse Magaths geweckt haben, wie es nun auch in Österreich heißt. Eine Kontaktaufnahme hat es indes noch nicht gegeben.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 16.11.2007, 14:03


    "Costa wird bald zu den Eckpfeilern gehören"

    Im Interview spricht Kapitän Marcelinho vom VfL Wolfsburg über die Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen und die anstehende Partie beim FC Bayern München.

    Frage: Welches Fazit ziehen Sie aus der 1:2-Heimniederlage gegen Leverkusen?

    Marcelinho: Wir haben eine gute Leistung gezeigt und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Man hat deutlich gesehen, dass wir auch nach dem Rückstand weiter an uns geglaubt haben. Die Chancen zum Ausgleich waren da. Die Leverkusener können sich bei ihrem Torhüter bedanken, dass sie mit drei Punkten nach Hause fahren durften.

    Frage: Ricardo Costa hat nach seinem Kreuzbandriss nach einer Verletzungspause von lediglich drei Monaten sein Bundesligadebüt gefeiert. Wie fanden Sie seine Leistung in der Innenverteidigung?

    Marcelinho: Ich beurteile die Leistungen meiner Mannschaftskameraden nicht. Dennoch ist klar, dass Ricardo für uns sehr wichtig ist. Wir sind alle froh, dass er seine Verletzung so schnell überwunden hat und wieder zurück im Team ist. Mit etwas Spielpraxis wird er bald zu den wichtigen Eckpfeilern des VfL gehören.

    Frage: Am nächsten Spieltag spielt der VfL Wolfsburg beim FC Bayern München. Kommt das Spiel nicht zu einem falschen Zeitpunkt?

    Marcelinho: Nein, absolut nicht. Gegen Bayern München haben wir nichts zu verlieren. Die Münchner haben einen wirklich tollen Kader, dennoch sind wir auch in der Allianz Arena nicht chancenlos, wenn es uns gelingt, kompakt und sicher in der Defensive zu stehen. In der Offensive sind wir ohnehin immer für einen Treffer gut.

    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 17.11.2007, 17:32


    "Wölfe" gewinnen Test gegen Prag

    Der VfL Wolfsburg nutzt die Länderspielpause erfolgreich. Die Elf von Trainer Felix Magath gewinnt einen Test gegen Bohemians Prag.


    Der Elf von Trainer Felix Magath gelang am bei winterlichen Temperaturen in der heimischen Volkswagen Arena ein 3:1 (2:0)-Testspielsieg über den tschechischen Erstligisten FC Bohemians Prag.

    Frühe Führung

    VfL-Stürmer Isaac Boakye hatte die Grün-Weißen bereits in der 7. Minute in Führung gebracht. Sergiu Radu markiert für die Platzherren noch kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 (41.).

    Nach Abstimmungsproblemen in der VfL-Abwehr gelang Prags Ivan Hasek kurz nach dem Seitentausch der Anschlusstreffer (49.). Christian Gentner stellte mit einem Kabinettstückchen den 3:1-Endstand her (85.).

    "Guter Test"

    "Das war ein guter Test, besser, als wenn wir im Training gegeneinander spielen. So konnten auch Spieler, die sonst nicht so häufig zum Einsatz kommen, Spielpraxis sammeln", so VfL-Cheftrainer Felix Magath.

    Und weiter: "Insgesamt bin ich zufrieden. In der zweiten Halbzeit habe ich zwischenzeitlich versucht, mit einer Dreierkette zu spielen, aber das hat nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Das sind Dinge, die man aber nur in einem solchen Spiel ausprobieren kann."

    Das Spiel im Stenogramm:

    VfL Wolfsburg: Lenz - Schäfer (46. Makiadi), Costa, Madlung, Riether (46. Quiroga) - Munteanu (46. Thiam), Gentner, Baier, Laas - Boakye (46. Niang), Radu

    Tore: 1:0 Boakye (7.), 2:0 Radu (41.), 2:1 Hasek (49.), 3:1 Gentner (85.)

    Quelle: VfL Wolfsburg



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 21.11.2007, 19:28


    Krzynowek und Deumeland trainieren wieder

    Die Zaungäste des VfL Wolfsburg staunten nicht schlecht. Mittelfeldroutinier Jacek Krzynowek trainierte am Dienstag mit den restlichen "Wölfen". Eigentlich sollte der Pole noch bei der Nationalmannschaft seines Heimatlandes weilen, die am Mittwoch, 21. November, noch ein Länderspiel in Belgrad gegen Serbien und Montenegro bestreitet.



    Der Grund: Krzynowek beschloss nach dem vorzeitigen Lösens des EM-Tickets 2008 durch einen 2:0-Erfolg über Belgien am vergangenen Sonnabend, 17. November, frühzeitig nach Wolfsburg zurückzureisen, um sich auf das nächste Bundesligaspiel beim FC Bayern München vorzubereiten.

    Auch Deumeland wieder im Training

    "Es freut sich, dass er auf eigenen Wunsch wieder in Wolfsburg ist. Er hat einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass Polen zur EM fährt. Ich finde es gut, dass er an seinen Verein denkt. Das ist nicht alltäglich", erklärte VfL-Cheftrainer Felix Magath am Rande des Trainingsplatzes.

    Jonas Deumeland war der zweite Überraschungsgast am Vormittag. Der Nachwuchstorhüter des VfL nahm fast sechs Monate nach dem Bruch eines Lendenwirbels seine zweite Einheit unter freiem Himmel teil.

    Langsamer Beginn

    "Die Ärzte und Physiotherapeuten haben immer gesagt, dass ich wieder Fußballspielen werde. Ich kann noch nicht wieder voll einsteigen. Aber es ist schön, wieder auf dem Rasen zu stehen", sagte der 19-Jährige.

    VfL-Abwehrspieler Jan Simunek ist nach einigen ärztlichen Untersuchungen seines Oberschenkels aus seinem Heimatland zurückgekehrt und hat ebenfalls wieder mittrainiert.


    Quelle: VfL Wolfsburg



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 03.12.2007, 20:30


    Kommt Lehmann zum VfL?

    Schon seit geraumer Zeit wurde in Wolfsburg hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen, seit Samstag hat Trainer Felix Magath (54) die Diskussion öffentlich gemacht: Er demonstrierte sein Missfallen an den Leistungen seines Torhüters Simon Jentzsch (31) und holte ihn zur Pause vom Feld. Torwart-Theater beim VfL! Die große Frage nun: Reagiert Wolfsburg im Winter, kommt ein neuer Schlussmann?

    Die Anzeichen verdichten sich, dass eine große Lösung favorisiert wird: Wie der kicker erfuhr, kreisen die Gedanken der Wolfsburger Führungsebene um Nationaltorwart Jens Lehmann! Der 38-Jährige ist beim FC Arsenal nur noch Reservist, muss aber spielen, um bei der EM das deutsche Tor hüten zu können. Ausweg Wolfsburg? Nichts scheint unmöglich. Trainer Magath will sich nicht zu Namen in dieser heiklen Frage äußern.

    Deutlicher wurde der Coach hingegen bei Jentzsch. Nach Wochen des Ausharrens hat Magath nun reagiert. Auf die Unsicherheiten, die sich bei Jentzsch wie ein roter Faden durch die Saison ziehen. Am Samstag riss beim Trainer der Geduldsfaden. Mitten im Spiel. Höchststrafe für den Schlussmann, der nach seiner Mitschuld am 1:1 seinen bisherigen Stammplatz zwischen den VfL-Pfosten räumen musste und dessen Zukunft trotz im Mai getätigter Vertragsverlängerung bis 2011 offener denn je ist.

    Nach kicker-Informationen gibt es beim VfL sogar Bestrebungen, Jentzsch schon im Winter abzugeben. Der "Rentenvertrag" des Torhüters, der vor Magaths Dienstantritt beim VfL abgeschlossen wurde, dürfte dem Trainer ein Dorn im Auge sein.

    Und Magath weiß: Je länger Jentzsch den Vertrag in Wolfsburg "absitzen" würde, desto schwieriger wäre es, den Spitzenverdiener von der Gehaltsliste zu bekommen. Die Reaktion des seit 2003 in Wolfsburg spielenden Torwarts: "Ich möchte momentan nichts dazu sagen."

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 04.12.2007, 19:47


    "Lehmann zum VfL ist denkbar"

    Schon seit geraumer Zeit wurde in Wolfsburg hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen, am Samstag demonstrierte Trainer Felix Magath (54) sein Missfallen an den Leistungen seines Torhüters Simon Jentzsch (31) und nun gibt Volkswagen-Chef Martin Winterkorn den Spekulationen um Nationalkeeper Jens Lehmann in den "Wolfsburger Nachrichten" neue Nahrung.

    Winterkorn schloss eine Verpflichtung von Nationaltorhüter Jens Lehmann durch den VfL Wolfsburg dabei nicht aus. "Lehmann beim VfL ist denkbar". Weitere Nahrung bekommen die Wechsel-Gerüchte dadurch, dass Lehmann seinen Stammplatz beim FC Arsenal in der englischen Premier League verloren hat und spätestens zur Winterpause wohl zum Handeln gezwungen ist, um seinen Stammplatz bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz nicht zu gefährden.

    Trainer Magath wollte sich nicht zu Namen in dieser heiklen Frage äußern, wurde aber am vergangenen Samstag beim Spiel des VfL gegen Frankfurt (2:2) deutlich: Nach Wochen des Ausharrens reagierte Magath auf die Unsicherheiten, die sich bei Jentzsch wie ein roter Faden durch die Saison ziehen. Mitten im Spiel. Höchststrafe für den Schlussmann, der nach seiner Mitschuld am 1:1 seinen bisherigen Stammplatz zwischen den VfL-Pfosten räumen musste und dessen Zukunft trotz im Mai getätigter Vertragsverlängerung bis 2011 offener denn je ist.

    Nach kicker-Informationen gibt es beim VfL sogar Bestrebungen, Jentzsch schon im Winter abzugeben. Der "Rentenvertrag" des Torhüters, der vor Magaths Dienstantritt beim VfL abgeschlossen wurde, dürfte dem Trainer ein Dorn im Auge sein.

    Und Magath weiß: Je länger Jentzsch den Vertrag in Wolfsburg "absitzen" würde, desto schwieriger wäre es, den Spitzenverdiener von der Gehaltsliste zu bekommen. Die Reaktion des seit 2003 in Wolfsburg spielenden Torwarts: "Ich möchte momentan nichts dazu sagen."

    Trainer Magath will nach den Trainingseindrücken unter der Woche entscheiden, ob Jentzsch oder Lenz am Samstag beim VfB Stuttgart spielen wird.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 21.12.2007, 11:52


    Marcelinho zieht Bilanz

    Im Interview nimmt der Kapitän des VfL Wolfsburg noch einmal zum eindrucksvollen 4:0-Kantersieg über den Traditionsverein Borussia Dortmund Stellung und wagt bereits einen Ausblick auf das Jahr 2008.



    Frage: Herr Marcelinho, kurz vor der Weihnachtspause hat Ihr Team Fußball wie aus dem Lehrbuch geboten und Borussia Dortmund mit 4:0 geschlagen. Was war das Geheimrezept?

    Marcelinho: Man hat in diesem Spiel deutlich gesehen, welche Qualität in der Mannschaft steckt. Die frühen Tore haben uns das nötige Selbstvertrauen gegeben, um so eine Leistung abzuliefern. Jeder hat für seinen Nebenmann gekämpft und sich in den Dienst des Teams gestellt. In der Vorbereitung werden wir hart daran arbeiten, um in der Rückrunde häufiger solch eine starke Leistung abzuliefern.

    Frage: Durch den Sieg sind Sie auf den 11. Tabellenplatz geklettert. Stimmt Sie das ein wenig versöhnlich?

    Marcelinho: Mit unserer Spielweise können wir zufrieden sein, mit der Punktausbeute und demzufolge mit dem Tabellenplatz nicht. Gerade zu Beginn der Saison haben wir wichtige Punkte liegen gelassen. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir in der zweiten Saisonhälfte noch weiter nach oben klettern werden.

    Frage: Am 7. Januar geht es ins Trainingslager nach Portugal. Freuen Sie sich bereits darauf oder fürchten Sie, dass Felix Magath die Medizinbälle im Gepäck hat?

    Marcelinho: Ich fürchte mich nicht, weder vor den Medizinbällen noch vor anderen Trainingseinheiten. Doch jetzt werden wir uns erst einmal von der Hinrunde erholen und ein paar Tage Urlaub machen. An die Vorbereitung denke ich erst, wenn es soweit ist.

    Frage: Wie sieht die Prognose des Captains der "Wölfe" für die Rückrunde aus?

    Marcelinho: Wir wollen weiter attraktiven und offensiven Fußball spielen. Wir möchten die Fans begeistern und ihnen viele Tore und Punkte schenken. Der sichtbare Erfolg in der Tabelle kommt dann von ganz allein. Eine Prognose gibt es daher nicht. Ich bin allerdings überzeugt, dass wir besser abschneiden als in der Hinrunde.

    Quelle: VfL Wolfsburg



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 25.12.2007, 02:01


    Ljuboja zum VfL? "Das wäre reizvoll"

    Die Suche nach einem neuen Torwart und einem Rechtsverteidiger zieht sich weiter in die Länge, nun geht Felix Magath (54) in die Offensive. Und zwar im wahren Wortsinn. Benötigt wird nach dem Abgang von Sergiu Radu (30) ein Stürmer.


    Und Magath soll bereits einen fest im Auge haben - vom neuen Radu-Klub: Danijel Ljuboja (29), beim VfB Stuttgart zum Training in die Regionalligamannschaft strafversetzt, steht auf der Wolfsburger Kandidatenliste. "Das wäre für mich sehr reizvoll", sagte Ljuboja gestern dem kicker.

    Wechsel nach Wolfsburg? Es wäre die dritte Bundesliga-Station für den Serben und wohl dessen letzte Chance. In Stuttgart hatte er vor eineinhalb Jahren kurz nach seiner Vertragsverlängerung bis 2009 mehr Geld gefordert und ist seither außen vor.

    Auch in Hamburg, wohin der 19-fache serbische Nationalspieler in der vergangenen Saison ausgeliehen war, wurde man mit ihm nicht glücklich. Nach einem Jahr kehrte Ljuboja nach Stuttgart zurück und trainiert seither bei der VfB-Reserve. Eingesetzt werden darf er als Nicht-EU-Ausländer in der Regionalliga jedoch nicht. "Im neuen Jahr will ich wieder spielen", sagt Ljuboja und weiß, dass das wohl nur bei einem Vereinswechsel möglich ist.

    Zwar gab es zuletzt in Stuttgart aufgrund der Verletzungsmisere Überlegungen, den ins Abseits geratenen Stürmer zu begnadigen, jedoch wäre das der Mannschaft und dem Stuttgarter Umfeld nur schwer zu verkaufen gewesen.

    Ausweg Wolfsburg? Die Chancen scheinen gut zu stehen. Und der als Problemfall verschrieene Ljuboja, dessen sportliche Qualitäten unbestritten sind (13 Tore in 42 Bundesligaspielen), ist bereit für einen Neuanfang in Niedersachen. "Der VfL ist ein guter Klub mit einem sehr guten Trainer." Gesprochen habe er mit Felix Magath bislang noch nicht, so Ljuboja, aber das dürfte sich bald ändern. Nach kicker-Informationen sind die Verhandlungen mit den Beratern des Serben bereits angelaufen.

    Beendet scheint hingegen das Wolfsburger Bemühen um Andreas Hinkel. Der 25-Jährige, der Magaths Wunschkandidat für den Posten des rechten Verteidigers war, soll sich gegen den VfL entschieden haben. Seine Zukunft liegt nun wohl eher beim Ligakonkurrenten Borussia Dortmund (siehe Story auf Seite 33). Damit rücken andere Namen wieder verstärkt in den Mittelpunkt des VfL-Interesses.

    Zum Beispiel Zdenek Pospech (29, Sparta Prag). Der tschechische Nationalspieler wartet nur noch darauf, dass sich der VfL und Sparta auf eine Ablöse einigen. Im Gespräch sind etwa eine Million Euro. "Die Klubs haben sich angenähert, perfekt ist aber noch nichts", sagte gestern Pospech-Berater Miroslav Kadlec.

    Ein weiterer Rechtsverteidiger, um den die VfL-Gedanken kreisen: Der Ex-Bremer Paul Stalteri (30), der in Tottenham keinen Stammplatz mehr hat und in der Premier League in dieser Saison erst zweimal zum Einsatz kam.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 06.01.2008, 12:04


    Das über zwei Tage laufende Hallenturnier in Hamburg hat das "Team Croatia" aus kroatischen Hallenspezialisten gewonnen. Den Bundesligisten VfL Wolfsburg konnten die Kroaten vor 3800 Zuschauern dank eines Treffers von Antonio Hrncevic knapp mit 1:0 besiegen. Im Spiel um Platz drei, das im Neunmeter-Schießen ausgetragen wurde, siegte der dreifache tschechische Hallenmeister FK Era-Pack Chrudim gegen den schwedischen Erstligisten Trelleborgs FF mit 2:1. Weitere Teilnehmer in Hamburg waren die Österreicher des SCR Altach, der VfB Lübeck, die Norweger von Fredrikstad FK sowie die Hamburger Vereine USC Paloma, SC Victoria und FC St. Pauli

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 13.01.2008, 10:57


    Wolfsburg und Frankfurt trennen sich remis

    Im Bundesligaduell haben sich im Rahmen des Trainingslagers in Portugal der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt mit einem 1:1 (0:0) getrennt. Der Grieche Ioannis Amanatidis hatte die Hessen in Vale do Lobo der 57. Minute in Führung gebracht, der Brasilianer Grafite glich sechs Minuten später für die Wolfsburg aus. Eine Minute vor Schluss verhinderte Wolfsburgs Verteidiger Sascha Riether einen möglichen Frankfurter Sieg, als er einen Heber von Martin Hess über VfL-Torwart Simon Jentzsch kurz vor der Linie klärte.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 26.01.2008, 19:50


    "Wölfe" unentschieden im Derby

    Der VfL Wolfsburg kam wenige Tage vor dem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den FC Schalke 04 gegen den Regionalligisten Eintracht Braunschweig nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.

    Lars Fuchs hatte die Blau-Gelben vor 9.800 Zuschauern in der Volkswagen Arena nach dem Seitentausch in Führung gebracht (53.). Christian Gentner gelang kurz darauf mit einem knallharten Distanzschuss lediglich noch der Ausgleich (61.).

    Debüt für Benaglio

    Bei den "Grün-Weißen" gab der Schweizer Diego Benaglio sein Debüt.

    VfL-Cheftrainer Felix Magath nahm zur Pause mit Grafite für Dzeko und Ashkan Dejagah für Ljuboja auf zwei Positionen eine Veränderung vor. Mit der ersten Gelegenheit der 2. Halbzeit gingen die Löwenstädter in Front. BTSV-Spieler Lars Fuchs schnappte sich im Strafraumgewühl das Leder und verwandelte für Benaglio unhaltbar aus zehn Metern (53.).

    Der erneut stark aufspielende Christian Gentner hatte jedoch die passende Antwort parat, als er mit Gewaltschuss von der linken Seite aus 18 Metern nur wenig später den Ausgleich herstellte (61.).

    Das Spiel im Stenogramm:

    VfL Wolfsburg: Benaglio – Riether, Simunek, Madlung, Karimow – Josué (70. Santana) – Gentner, Marcelinho (64. Hasebe), Schäfer, Ljuboja (46. Dejagah) – Dzeko (46. Grafite)

    Eintracht Braunschweig: Horn – Bröcker (66. Reichel), Brinkmann, Lenze (79. Rodrigues), Pfitzner (80. B. Fuchs) – Washausen, Henn, L. Fuchs (80. Gundelach), Kruppke (80. Peters) – Dogan (66. Yildirim), Schembri (79. Danneberg)

    Tore: 0:1 Fuchs (53.), 1:1 Gentner (61.)


    Quelle: VfL Wolfsburg



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 02.03.2008, 13:11


    Trainer Edmund Becker (Karlsruher SC): "In der ersten Halbzeit sind wir nicht so richtig in Fluss gekommen. Wir hatten etliche Abspielfehler und es fehlte die Genauigkeit. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo erhöht, sind zu guten Chancen gekommen und haben das Spiel hochverdient gewonnen."

    Karlsruhe - Wolfsburg 3:1 (1:1)

    Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): "Wir haben insgesamt zu harmlos gespielt, obwohl ich versucht habe, durch drei frische Leute mehr Aggressivität reinzubringen. Das hat nicht geklappt, wir haben völlig verdient verloren."


    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 16.03.2008, 20:14


    Starke Wolfsburger verdienen sich "Dreier" an Weser

    Ein Konter schlägt Bremen

    Eine sehr kompakte Wolfsburger Mannschaft entführt drei verdiente Punkte aus dem Weserstadion. Starke Defensivarbeit und schnelle Angriffe vor allem über die Brasilianer Marcelinho und Grafite waren die Schlüssel zum Erfolg. Der SV Werder bemühte sich zwar nach Kräften, kam aber nur zu wenigen Torchancen. Ein Konter gegen eine zu weit aufgerückte Werder-Abwehr brachte letztlich die Entscheidung.


    Drei zentrale Spieler fehlten Werder-Coach Thomas Schaaf gegenüber dem 1:0 gegen die Glasgow Rangers im UEFA-Cup: Diego und Mertesacker mussten Rot-Sperren absitzen, zudem fehlte Borowski. Pasanen ersetzte Mertesacker in der Innenverteidigung, Kapitän Baumann kehrte nach überstandener Erkrankung zurück und agierte ebenso wie Özil im Mittelfeld.

    VfL-Trainer Felix Magath vertraute exakt der Startelf, die sich beim 3:0-Sieg gegen Cottbus stark präsentierte. Auch in Bremen ließ Magath sein Team also mit zwei Angreifern antreten.

    Werder suchte sein Heil gleich vom Anpfiff weg in der Offensive. Doch gegen die defensiv gut gestaffelten Wolfsburger tat sich die Schaaf-Elf schwer, leistete sich häufig schon im Mittelfeld Ballverluste und lief Gefahr, von den Gästen ausgekontert zu werden. Bei einem solchen Schnellangriff lag eine frühe Wolfsburger Führung in der Luft: Marcelinho schickte Grafite mustergültig auf die Reise Richtung Werder-Tor, doch der Brasilianer scheiterte an Wiese (8.).

    Der 24. Spieltag
    Schalke - Duisburg (Fr.) 2:1 (0:1)
    Rostock - Hertha (Sa.) 0:0 (0:0)
    Karlsruhe - Frankfurt 0:1 (0:1)
    Bochum - Stuttgart 1:1 (1:0)
    Hamburg - Dortmund 1:0 (0:0)
    Hannover - Bielefeld 2:2 (1:2)
    Cottbus - FC Bayern 2:0 (2:0)
    Bremen - Wolfsburg (So.) 0:1 (0:0)
    Leverkusen - Nürnberg 4:1 (1:1)



    Bremen verbuchte im ersten Durchgang viel Ballbesitz, doch nur selten konnten die Hausherren daraus auch Torgefahr entwickeln. Wenn das VfL-Gehäuse in Bedrängnis geriet, war Rosenberg beteiligt: Mit einem Doppelpass brachte der Schwede Jensen in Position, der jedoch Madlung anschoss (13.), sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das lange Eck knapp (27.). Einmal brachte Jensen das Leder im Tor unter, doch das Schiedsrichtergespann hatte Vorlagengeber Hunt zuvor im Abseits gesehen (22.)

    Wolfsburg löste sich ab Mitte der ersten Hälfte verstärkt aus der eigenen Defensive und baute eigene konstruktive Angriffe auf. Nur selten kamen die Niedersachsen aber in Tornähe. Nur Außenverteidiger Schäfer stellte SVW-Schlussmann Wiese auf die Probe, doch bei den Schüssen aus spitzem Winkel (28.) und rund 30 Metern (44.) war der Keeper auf dem Posten.


    Wieder nichts: SVW-Stürmer Hugo Almeida liegt verzweifelt am Boden.
    © dpa Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Der VfL konterte gegen weit aufgerückte Bremer mustergültig und erzielte durch Grafite die Führung. Nach Marcelinhos Querpass brauchte der Brasilianer nur noch einzuschieben (50.).

    Die Hausherren mühten sich weiterhin, fanden aber keine entscheidenden Lücken im Abwehrverbund der Niedersachsen. Der VfL stand sehr kompakt und griff seinerseits geschickt und schnörkellos an. Marcelinho hatte so das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Wiese. Den Abpraller beförderte Naldo mit letztem Einsatz vor dem nachsetzenden Grafite ins Toraus (66.).

    Werder kämpfte, so sehr es die Kräfte nach dem UEFA-Pokal-Kampf unter der Woche zuließen. Und beinahe wären die Bremer für das Engagement belohnt worden, aber Özil scheiterte aus kurzer Distanz am toll reagierenden Benaglio im VfL-Tor (79.). So blieb der Schaaf-Elf ein Tor versagt und Wolfsburg hätte in der Schlussphase durch Marcelinho (86., 90.+1) und Dejagah (88.) sogar noch erhöhen können.

    Die nächste Aufgabe steht für Werder Bremen am Sonntag in Bielefeld an. Der VfL Wolfsburg muss schon am Mittwoch (20.30 Uhr) im DFB-Pokal beim FC Bayern antreten. In der Bundesliga ist am Samstag mit dem HSV der nächste Nordklub zu Gast.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 23.03.2008, 08:51


    Vier Platzverweise im Nordderby

    Trochowski legt auf und patzt

    In einem erst nach der Pause abwechslungsreichen Nordderby trennten sich Wolfsburg und Hamburg letztlich gerecht remis. Der HSV verbuchte nur in der Anfangsviertelstunde Vorteile, ehe sich die Hanseaten zurückzogen. Nach dem Ausgleich boten sich beiden Mannschaften Chancen zur Führung, ehe einigen Akteuren die Sicherungen durchbrannten.


    Wolfsburgs Trainer Felix Magath änderte seine Elf nach dem 0:2 bei den Bayern im DFB-Pokal-Halbfinale auf einer Position. Dzeko erhielt im Angriff den Vorzug vor Grafite. Hamburgs Coach Huub Stevens hingegen nahm im Vergleich zur Vorwoche keine Wechsel vor und vertraute erneut der Startformation, die 1:0 gegen Dortmund gewonnen hatte.

    Beide Teams verzichteten im Nordderby auf eine Abtastphase und legten sofort ordentlich los. Schon nach einer guten Minute hatte Wolfsburg die große Chance zur Führung, nach einem de Jong-Fehler rettete Reinhardt aber gegen Marcelinho, der aus 15 Metern zentraler Position zum Abschluss gekommen war (2.). Es entwickelte sich eine flotte Begegnung, in der sowohl Wolfsburg als auch der HSV den Weg nach vorne suchten. Die Hamburger wirkten in ihren Aktionen allerdings etwas zielstrebiger und verbuchten dadurch leichte Feldvorteile. Gute Gelegenheiten brachten die Hanseaten vorerst allerdings nicht zustande. Trochowskis Distanzschuss stellte noch die beste Möglichkeit dar (8.).

    Mit der ersten wirklich guten Chance schlug der HSV dann aber eiskalt zu. Trochowski brachte eine Ecke von links in den Strafraum und fand den völlig freistehenden Reinhardt, der aus sechs Metern keine Mühe hatte, die Gäste in Front zu köpfen (14.). Nur kurz schien es, als könne der VfL prompt zurückschlagen: nach Dzekos Drehschuss, der das von Rost gehütete Gehäuse verfehlte, blieben die Hausherren offensiv aber einiges schuldig (19.). Hamburg war danach weiter gefährlich, Boatengs 17-Meter-Schuss wurde aber eine sichere Beute für Benaglio (21.).

    Der 25. Spieltag
    Frankfurt - Cottbus 2:1 (0:0)
    Stuttgart - Rostock 4:1 (0:0)
    Dortmund - Karlsruhe 1:1 (1:0)
    Nürnberg - Bochum 1:1 (1:1)
    Bayern - Leverkusen 2:1 (1:0)
    Wolfsburg - Hamburg 1:1 (0:1)
    Duisburg - Hannover 1:1 (0:1)
    Bielefeld - Bremen -:- (-:-)
    Hertha BSC - Schalke -:- (-:-)



    Die Partie konnte das Niveau der ersten 20 Minuten fortan nicht mehr halten. Hamburg zog sich etwas zurück und ließ die Magath-Elf kommen. Von Marcelinho und Co. gingen aber viel zu wenig zündende Ideen aus, um die gewohnt defensivstarke Mannschaft von Huub Stevens in Bedrängnis zu bringen. Wenn der HSV offensiv in der Folge in Erscheinung trat, dann meist nach weiten Abwürfen von Schlussmann Rost. Trochowski vergab bei einem dieser Gegenangriffe die letzte Chance des ersten Durchgangs, als er aus 25 Metern über das Tor schoss (43.).

    Der zweite Durchgang stellte zu Beginn keine große Veränderung zum Ende des ersten Abschnitts dar. Wolfsburg war bemüht, aber harmlos, der HSV konterte. Dies änderte sich in der 52. Minute schlagartig. Trochowski versuchte wenige Meter vor dem eigenen Strafraum ohne Not, Gentner im Eins-gegen-Eins auszuspielen. Der Hamburger verlor den Ball, der weiter zu Ljuboja prallte. Der Serbe zog aus 21 Metern ab und traf mit dem von Reinhardt leicht abgefälschten Schuss zum 1:1. Plötzlich war wieder Leben in der Partie. Guerrero setzte sich auf rechts durch und wollte auf den mitgelaufenen Olic - er kam nach Trochowskis Fehler sofort für das Geburtstagskind - passen, doch Riether unterband das Zuspiel im Strafraum mit der Hand. Kinhöfers Pfeife blieb dennoch stumm (58.).

    Die Magath-Elf erhöhte nun den Druck, kam durch Marcelinho und Josue mehrfach aus der zweiten Reihe zum Abschluss und sorgte immer wieder für Unruhe im Hamburger Strafraum. Der VfL hatte fortan das Heft in der Hand, die ganz große Chance zur Führung aber fehlte. Auf der Gegenseite blieb der HSV durch Olic (61.) und Guerrero, der van der Vaart in Szene setzen wollte (75.), gefährlich. Danach machten beide Teams eher negativ auf sich aufmerksam. Madlung kassierte im Mittelfeld seine zweite Verwarnung, ehe Kompany nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung ebenfalls die Ampelkarte kassierte. Damit nicht genug. Statt weiter Fußball zu spielen, traten Grafite und Mathijsen in der Schlussminute aufeinander ein, sahen dafür zu Recht glatt Rot und sorgten so für einen unrühmlichen Schlusspunkt der Begegnung.

    Der VfL Wolfsburg muss am nächsten Freitag bei Hansa Rostock antreten, während der HSV am Samstag die abstiegsbedrohte Arminia aus Bielefeld empfängt.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: VfL Wolfsburg

    Wolfgang Overath - 25.03.2008, 12:50


    Wolfsburg: Rot für den einsichtigen Torjäger

    Grafites gefährliches Spiel

    Den freien Montag verbrachte er gestern mit seinen Liebsten. Grafite (28) als fürsorglicher Familienvater mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern. Gar nicht passend dazu die Bilder vom Samstag, die auch Grafite in der Nachbetrachtung erschreckt haben dürften.

    Dem Brasilianer waren die Sicherungen durchgeknallt, er ließ sich zu einem Revanchefoul gegen Joris Mathijsen hinreißen. Ein Tritt auf die Hand, der ihm eine mehrwöchige Sperre einbringen wird. Grafite einsichtig: "Es war eine Kurzschlussreaktion. Ich habe nicht richtig überlegt, als er mich getreten hat. Das durfte ich nicht machen."

    Doch er hat es getan und muss nun die Konsequenzen tragen, die noch weitreichender sein könnten als die folgende DFB-Sperre und eine mögliche interne Vereinsstrafe. Denn: Grafite betreibt ein gefährliches Spiel. Der außerhalb des Platzes so friedvolle Mensch ist dabei, sich in der Bundesliga den Ruf des Raubeins, des unfairen Sportsmannes zu erarbeiten. Die unschöne Szene gegen Mathijsen, zudem zu schnelle Umfaller des 88-Kilo-Mannes. Im Pokalspiel gegen den HSV hatte er nach leichter Berührung Mathijsens bereits einen Strafstoß herausgeholt, nun versuchte er es wieder, diesmal gegen Reinhardt. Der reagierte angefressen. "Es sollte ihm mal einer sagen, dass sich so etwas rumspricht und nicht gerade förderlich für seinen Ruf ist", empfahl der HSV-Verteidiger.


    Grafite muss aufpassen und sollte sich auf seine Stärken besinnen. Er arbeitet viel mit seinem Körper, haut sich mit Wucht in die Zweikämpfe. Er teilt aus und steckt ein - alles im Rahmen der Fairness. Dabei sollte es bleiben, denn damit ist Grafite bislang auch bestens gefahren (neun Saisontreffer).

    Quelle: www.kicker.de



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