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Re: Hamburg
Christian - 30.06.2007, 17:33Hamburg
Naja, derzeit Jesus Freak Gemeindelos und ich denke das wird wohl leider auch 'ne längerfristige Geschichte...
Viele der letzten Hamburger Freaks haben sich in neue Gemeinden integriert und die rufe nach etwas neuem sind meiner meinung nach in letzter zeit recht untergangen.
naja, wolllen wir mal abwarten, denke aber das sich da in nächster zeit nichts mehr tun wird.
schade, schade...konnte mich bislang auch in keine andere gemeindeform einbringen.
Re: Hamburg
benderhead - 30.06.2007, 19:15acuh hamburg
naja.. hat christian ja schon geschrieben... die gemeinde ist dicht (was ja willentlich geschah, mit dem vorsatz orga und struktur mal einzureissen weil das irgendwie immer mehr zeit in anspruch nahm und immer weniger geistliche füllung da war und die godis schon lange eher müde und lau wirkten)... und der hintergedanke war natürlich, dass sich da neue sachen ergeben wenn die leute das im herzen haben und so... aber momentan ist wie mein vorredner schon schreibt noch nichts "grosses" passiert...
wobei ich schon denke dass was neues kommen wird... meinereiner trifft sich z.zt. sonntags mit zwei anderen zum beten und schaun und naja.. jeder der kommen will kann kommen und so...... hab für mich jedenfalls immer noch die alte freaksache im herzen.. also gemeinde für die leute die sonst nicht so richtig rein passen.. schräge typen, bunte leute, auch kaputte... und immer etwas flexibel bleiben und keine starren formen bekommen was abläufe und so angeht.. naja und an erster stelle halt eine wo alle voll bock auf jesus haben, aber das sollte ja in jeder gemeinde so sein ...
aber stimmt schon dass viele auch woanders hingehen oder so und einige glaube ich auch gar nicht so richtig irgendwo hin oder so...
Re: Hamburg
Christian - 01.07.2007, 12:56
ich hab mel 'nen abriss aus nem statement eines hamburger kollegen kopiert. umschreibt die blockade der hamburger freaks meiner meinung nach sehr gut...:
"
mir fehlt geistlich gesehen nichts, seitdem sich die jesus freaks hamburg aufgelöst haben. das einzige, was vielleicht fehlt sind so stil-sachen wie der harte lobpreis etc. und einige leute. aber geistlich gesehen stellten die freax für mich zunehmend mehr belastung als auferbauung dar. die gründe hierfür sind die, die ja eh bekannt sind und schließlich zum auflösen der freax geführt haben. das ganze ankämpfen gegen diese symptome wirkte irgendwie verkrampft und kopflos aber nicht gesegnet. daher empfand ich das auflösen der freax auch eher als befreienden und logischen schritt.
bisher habe ich noch keine neue gemeinde gefunden. es gibt einzelne gottesdienste, die ich besuche. ich fühle mich aber in der rolle des gastes, des unverbindlichen konsumenten wohl.
hängt wohl damit zusammen, dass ich geistlich insgesamt noch nicht weiß, wo die reise mal hingehen wird. nichts desto trotz habe ich das gefühl, dass gott an mir arbeitet. habe bei verschiedenen geistlichen veranstaltungen impulse von gott bekommen oder bin von ihm berührt worden. zum großen teil sind sehr schmerzhafte und unangenehme lektionen dran, die mich fordern und mir angst machen. habe aber das gefühl, dass gott mit dabei ist. hinzu kommt, dass ich so viel in der bibel lese und so viel stille zeit mache, wie schon ewig nicht mehr.
was ich bei diesem ganzen trauern um die freax-zeit und der frage nach einer neuen freax-vision (wie auch immer sie aussehen könnte) vermisse, ist das verharren im schmerz, im zerbruch. gott spricht genau durch diese negativen ereignisse! und wenn wir zu schnell wieder anfangen, dinge zu reißen, visionen zu entwerfen, kriegen wir nicht mit, was gott uns zu sagen hat! ich glaube nämlich, dass es bei den freax schon immer (solange ich sie kenne) geistlichen aktivismus gab, um von den eigenen dunklen seiten, vom eigenen zerbruch abzulenken und diesen nicht betrachten zu müssen. anstelle genau diese negativen dinge mit in die stille zu nehmen und gott auszuliefern, gab es zu schnell problemanalysen und gegenstrategien. auch wenn es geistlich flankiert und verpackt war, so waren es doch die freax, die gehandelt haben und nicht gott! kenne ich ja von mir selber auch. da waren wir leider mehr kind unserer zeit, bzw. unseres zeitgeistes, als uns lieb war.
für mich ist die momentane situation vom zerbruch, die die freax erleben kein widerspruch dazu, dass gott groß ist, wunder tun kann, will und wird. aber wann was läuft bestimmt gott und nicht wir. und was läuft und wie es läuft bestimmt gott und nicht wir. natürlich ist es schwer auszuhalten und abzuwarten und gott zu suchen, ohne ihn zu finden oder ohne dass er spricht. aber genau das ist eine notwendige geistliche erfahrung.
eine weitere frage ist, wessen ding sind die jesus freax? ich glaube, dass es unbestritten ist, dass gott durch die freax gehandelt, verändert und gesegnet hat. aber wer sind wir, dass wir es am leben erhalten und fortführen wollen? hat gott nicht das recht, die freax zu begraben und nie wieder auferstehen zu lassen, wenn er es will?"
Re: Hamburg
dani-hase - 11.07.2007, 22:13
Tja, hab jetzt ne ganze weile mein eigenes ding gemacht, aber mir fehlt die gemeinschaft mit anderen christen.
gottesdienst, austausch, gebet, abhängen, zusammen feiern usw...
habe mich bis jetzt noch nicht wirklich nach ner neuen gemeinde umgeguckt, aber ich glaube es wird mal zeit. kann ja nicht immer mein eigenes süppchen kochen
Re: Hamburg
brass monkey - 11.07.2007, 23:18
bin kein freund vieler worte, deshalb kurz und prägnant:
leute aus fern und nah (naja, doch eher nah):
wer hätte denn interesse an einem hauskreis?
vorzugsweise wöchentlich...
Re: Hamburg
dani-hase - 11.07.2007, 23:24
da sich mein hauskreis auflöst.. also ich wäre dabei ;)
Re: Hamburg
benderhead - 12.07.2007, 13:41
ich muss mal schaun.. im endeffekt hat das gebetstreffen sonntags gerade für mich recht hauskreisähnlichen charakter, also halt beten, lobpreis und labern und manchmal bibel...
Re: Hamburg
brass monkey - 14.07.2007, 16:53
jetz ziert euch nich so!
im falle ziehn dani&ich dass auch allein durch... :bia:
Re: Hamburg
benderhead - 14.07.2007, 23:12
ihr könntet ja auch einfach zum gebetstreffen kommen welches eigentlich wie ein hauskreis ist hehe
Re: Hamburg
Peter Rascal - 15.07.2007, 00:16
jo denk ich auch hehe
Re: Hamburg
Hagen - 07.09.2007, 23:54
Christian hat folgendes geschrieben: ich hab mel 'nen abriss aus nem statement eines hamburger kollegen kopiert. umschreibt die blockade der hamburger freaks meiner meinung nach sehr gut...:
"
mir fehlt geistlich gesehen nichts, seitdem sich die jesus freaks hamburg aufgelöst haben. das einzige, was vielleicht fehlt sind so stil-sachen wie der harte lobpreis etc. und einige leute. aber geistlich gesehen stellten die freax für mich zunehmend mehr belastung als auferbauung dar. die gründe hierfür sind die, die ja eh bekannt sind und schließlich zum auflösen der freax geführt haben. das ganze ankämpfen gegen diese symptome wirkte irgendwie verkrampft und kopflos aber nicht gesegnet. daher empfand ich das auflösen der freax auch eher als befreienden und logischen schritt.
bisher habe ich noch keine neue gemeinde gefunden. es gibt einzelne gottesdienste, die ich besuche. ich fühle mich aber in der rolle des gastes, des unverbindlichen konsumenten wohl.
hängt wohl damit zusammen, dass ich geistlich insgesamt noch nicht weiß, wo die reise mal hingehen wird. nichts desto trotz habe ich das gefühl, dass gott an mir arbeitet. habe bei verschiedenen geistlichen veranstaltungen impulse von gott bekommen oder bin von ihm berührt worden. zum großen teil sind sehr schmerzhafte und unangenehme lektionen dran, die mich fordern und mir angst machen. habe aber das gefühl, dass gott mit dabei ist. hinzu kommt, dass ich so viel in der bibel lese und so viel stille zeit mache, wie schon ewig nicht mehr.
was ich bei diesem ganzen trauern um die freax-zeit und der frage nach einer neuen freax-vision (wie auch immer sie aussehen könnte) vermisse, ist das verharren im schmerz, im zerbruch. gott spricht genau durch diese negativen ereignisse! und wenn wir zu schnell wieder anfangen, dinge zu reißen, visionen zu entwerfen, kriegen wir nicht mit, was gott uns zu sagen hat! ich glaube nämlich, dass es bei den freax schon immer (solange ich sie kenne) geistlichen aktivismus gab, um von den eigenen dunklen seiten, vom eigenen zerbruch abzulenken und diesen nicht betrachten zu müssen. anstelle genau diese negativen dinge mit in die stille zu nehmen und gott auszuliefern, gab es zu schnell problemanalysen und gegenstrategien. auch wenn es geistlich flankiert und verpackt war, so waren es doch die freax, die gehandelt haben und nicht gott! kenne ich ja von mir selber auch. da waren wir leider mehr kind unserer zeit, bzw. unseres zeitgeistes, als uns lieb war.
für mich ist die momentane situation vom zerbruch, die die freax erleben kein widerspruch dazu, dass gott groß ist, wunder tun kann, will und wird. aber wann was läuft bestimmt gott und nicht wir. und was läuft und wie es läuft bestimmt gott und nicht wir. natürlich ist es schwer auszuhalten und abzuwarten und gott zu suchen, ohne ihn zu finden oder ohne dass er spricht. aber genau das ist eine notwendige geistliche erfahrung.
eine weitere frage ist, wessen ding sind die jesus freax? ich glaube, dass es unbestritten ist, dass gott durch die freax gehandelt, verändert und gesegnet hat. aber wer sind wir, dass wir es am leben erhalten und fortführen wollen? hat gott nicht das recht, die freax zu begraben und nie wieder auferstehen zu lassen, wenn er es will?"
danke christian. fühle mich etwas geehrt.
war aber für mich krass, das jetzt nochmal zu lesen. stimmt aber alles immer noch genauso.
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