12 - Treffen mit Lighthammer

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    Re: 12 - Treffen mit Lighthammer

    knuddelkatze - 27.06.2007, 16:40

    12 - Treffen mit Lighthammer
    Lighthammer saß im Eberkopf, trank einen Waldfruchtsaft und wartete. Um ihn herum unterhielten sich die unterschiedlichsten Geschöpfe, doch er saß alleine an einem Tisch am Rande der Gaststätte. Der Schattenprinz erwartete Besuch. Er wartete lange, ganze vier Tage verbrachte er im Eberkopf, Personen kamen und gingen, doch er wartete geduldig. Er hatte Geduld, er wusste das die Person auf die er wartete ganz gewiss kommen würde. Man hatte es ihm gesagt, das er auf der Suche nach ihm war.
    Persönlich hatte Lighthammer kein Interesse an dem was kom-men musste. Es war ein Auftrag.
    Früher hatte es stets solche Aufträge durchgeführt, doch das war schon lange vorbei. Dass Andere für ihn dachten und ihn lenkten, das hatte ihm noch nie sonderlich gefallen, doch der Schatten-prinz war ein Kämpfer ganz besonderer Art. Er hatte sich gegen alle Widerstände in seinem Leben durchgesetzt. Nun war er ge-wohnt sein eigener Herr zu sein. Seit vielen Jahren lenkte er die Geschicke um ihn herum, stand den Gilden als deren Anführer zur Verfügung. Stets suchte er sich die Besten um sich mit ihnen zu messen. Doch nun wartete Lighthammer, er wartete, weil man es ihm befohlen hatte zu warten.
    Dann kam Fischlein mitten in der Nacht in die Gaststätte, das Lachen war aus ihm gewichen, doch seine Augen waren hell und klar. Sofort hatte Fischlein den Schattenprinzen im Blick und bewegte sich langsam und gut sichtbar auf ihn zu, ohne zu fragen oder seinen Kameraden zu begrüßen setzte sich Fischlein zu Lighthammer. Beide schwiegen für mehrere Augenblicke, für beide war die Situation offensichtlich, die Frage, die sich Lighthammer stellte war, ob Fischlein genug Mut hatte um sich ihm öffentlich zu stellen.

    Noch immer schwieg Fischlein, doch dann wendete er sich von Lighthammer ab und bestellte einen heißen Amaretto mit Sahne und wartete, bis dass er sein Getränk hatte. Genuss vortäuschend nippte er an dem heißen Getränk, der Schattenprinz wartete ge-duldig auf die Eröffnung des Spiels.
    „Nun den Lighthammer, du siehst mich heute weder froh gelaunt, noch bin ich am Lachen. Persönlich sehe ich es als Schwäche an, wenn ich dieser Fähigkeit ermangele“. Wieder nippte Fischlein am Amaretto, doch Lighthammer verzog keine Miene. Natürlich war Fischlein ein Opfer eines Spiels von dem der Felino keine Vorstellungen hatte.
    Er war der Schattenprinz und Tage wie dieser hatte er schon oft erlebt, doch in diesem Fall ging es um das Überleben an sich. Whitehorse war ein Köder gewesen, genau so wie auch Fischleins Rache Teil eines umfassenden Plans war, der wichtiger war als das Leben von Einzelnen.
    Alle Anschuldigungen und Rachepläne, welcher Fischlein gegen ihn anbringen würde waren bedeutungslos, spielten keine Rolle in dem Plan. Selbst der unwahrscheinliche Fall, dass er den großen Lighthammer töten würde war für den Schattenprinzen nicht von Belang. Fischlein musste eine Botschaft an Silver überbringen, nichts anderes war von Bedeutung. Und dann sollte der Felino noch einer bestimmten anderen Aufgabe zugeführt werden.

    Die beiden Männer sahen sich an, keiner von ihnen registrierte das Treiben um sie herum, widmeten sich ganz ihren gestellten Aufgaben. Dann brach Lighthammer sein Schweigen, mit voller Absicht versuchte er Fischlein zu provozieren, ihn dazu zu verlei-ten sich der mächtigen Hilfe von Silver zu sichern.
    Der Schattenprinz dachte an die Notwendigkeit Opfer zu bringen und selbst einen Freund zu opfern war in dieser Situation gerecht-fertigt. „Wie geht es der kleinen Navalea? Ich hörte, dass Thorre die Kleine gut versorgt, dass sie Ziegenmilch trinkt, anstelle die Brüste ihrer Mutter zu kosten. Hoffen wir, das sie nicht zickt und meckert wenn sie groß wird. Aber sprechen wir von dir. Was hast du jetzt vor Fischlein?“
    „Ich könnte Whity in Quexel wieder beleben“, meinte Fischlein provozierend. „Sicherlich könntest du das,“ antwortete Lightham-mer, „Es stellt sich jedoch für mich die Frage, warum du es nicht schon lange getan hast? Ist es Feigheit oder willst du deine Frau nicht wieder sehen? Hast du vielleicht andere Interessen, ein an-deres Weib oder ein Knabe?“
    Lighthammers Ton war gehässig und er versuchte alles um Fischlein wütend zu machen.
    Alles hatte Lighthammer erwartet, doch nicht, dass Fischlein ver-suchte ein Lächeln zu unterdrücken. Fischlein atmete durch… doch nicht etwa um seine Wut in den Griff zu bekommen. Wollte er tatsächlich ein Lächeln unterdrücken? Hatte Lighthammer et-was falsch gemacht?
    „Ich könnte Whity in Quexel wieder beleben“, antwortete Fischlein erneut, dann trank er seinen Amaretto zu ende, bezahlte Violet und stand auf, lies Lighthammer zurück.
    Warum hatte sich Fischlein die Mühe gemacht seinen Feind auf-zusuchen um ihn dann unverrichteter Dinge sitzen zu lassen?
    Hier lief etwas gewaltig schief, Fischlein wusste scheinbar mehr als er wissen durfte.
    Wenn er den Plan kannte, dann würde seine Rache darin bestehen den Plan zu vereiteln und das konnte Lighthammer nicht zulas-sen.
    Als der Felino die Kneipe verlassen hatte, da folgte er Fischlein in die dunkle Nacht und wieder wurde Lighthammer überrascht. Das war nun nicht zu erwarten oder doch? Offensichtlich wartete der Felino auf ihn.
    Fischlein stand an der Tür und meinte sarkastisch „Das hat aber lange gedauert Lighty, nun ich gehe davon aus, dass du mich nicht umbringen wirst, zumindest noch nicht. Komm mit, die Nacht hat zu viele Augen und Ohren.“
    Ein stummes Nicken zeigte, dass Lighthammer den Katzenprin-zen gehört hatte. Fischlein spielte ein Spiel, dessen war sich Lighthammer bewusst. Vielleicht ein Hinterhalt? Das wäre denk-bar. Im Eberkopf hätte Fischlein keine Sekunde überlebt. Nun waren sie auf dem Weg in einen Hinterhalt und Fischlein führte beide an. Ja, das war schon eher nach Lighthammers Geschmack. Wie oft war er schon in dieser Situation und wie oft hatte er ein Blutbad unter den Verrätern angerichtet.
    Der Felino und der Schattenprinz durchquerten die engen dunklen Gassen der Hauptstadt und machten sich auf den Weg in Rich-tung der Villenviertel. Nun war es günstig für den Hinterhalt. Auf den Dächern würde Lighthammer Bogenschützen postieren und dann eine Gruppe Männer, welche den Schattenprinzen den Weg versperrten, ihn von den Bogenschützen im Rücken ablenkte. Die Dunkelheit machte dem Katzenprinzen nichts aus, er konnte her-vorragend im Dunklen sehen, dennoch war sich Fischlein schmerzlich bewusst, das er mit Lighthammer alleine war. Ob im Dunkeln oder nicht. Bei einer falschen Bewegung hätte Lighthammer ihn schneller getötet als das Fischlein registriert hatte, das er schon tot war.

    Dann verließen sie die dunklen Gassen. „Wohin willst du Fischlein?“ Lighthammer wurde des Spielens überdrüssig..
    „Zur Festung der Finsternis, der Residenz des Schattenprinzen,“ antwortete der Felino, „sie müsste dir eigentlich sehr gut bekannt sein.“
    Warum lies sich Lighthammer von Fischlein leiten? Eindeutig hatte der Katzenprinz hier das Sagen, bestimmte den Zeitpunkt und die Situation.
    „Zur meinem Heim also,“ dachte Lighthammer „und direkt in dein Verderben. Du gehst also freiwillig zur Schlachtbank.“
    Das machte für Lighthammer durchaus Sinn. Fischlein hatte schon aufgegeben. Seine Frau war tot, das war nicht so tragisch, doch Fischlein hatte scheinbar herausgefunden, dass eigentlich er das Opfer war. Nie würde es anders sein. Fischlein stellte sich der Situation wie ein dummes Tier, zu feige um sich zu behaupten. Er, der Schattenprinz hatte schon so oft an der Stelle des Felinos in einer aussichtlosen Lege befunden. Dennoch hätte er gekämpft und er hätte auch seine Gegner vernichtet.
    Auf der anderen Seite konnte man auch von Mut sprechen. Fischlein wusste, das er einem Gegen gegenüberstand welcher erst ruhen würde, wenn er das bekommen hätte was er wollte. So bestand für den Familienvater zumindest die geringe Chance, dass Whitehorse wiederbelebt und seine Tochter Frieden leben konnte. Hier würde Fischlein irren, dennoch war das Verhalten des Felinos erklärbar.
    Schweigend gingen sie diesen Weg Seite an Seite. Lighthammer versuchte noch zweimal Fischlein zu reizen, doch stets ohne sichtlichen Erfolg. Fischlein war eher gelangweilt von den Ver-suchen des Schattenprinzen, er war bereits ein gebrochener Mann ohne jede Hoffnung.
    Dann lies Lighthammer es sein, seinen Plan weiter zu verfolgen. Ihm fehlten einfach die richtigen Informationen um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
    Dann betraten sie das Villenviertel und erreichten nach einer kur-zen Weile das Ziel, welches Fischlein für sein Ende ausgesucht hatte. Der Schattenprinz öffnete das Tor, Bedienstete traten ihm pflichtbewusst entgegen. Einer der Dienstgnome bat den Katzen-prinzen um seine Waffen, doch ein kurzer Wink seines Herren lies den Gnom zurück weichen. Lighthammer wies seine Be-diensteten an sie alleine zu lassen, dann zeigte Lighthammer sei-nem „Gast“ den Weg in die Bibliothek, der Halle der Gelehrsam-keit. Hier brachte Lighthammer seinem Gast ein Glas Wein. Selbst trank er jedoch einen dunklen Brombeersaft.
    „Warum reagierst du nicht auf meine Schmähungen,“ fragte Lighthammer in einem neugierig nüchternen Ton. „Aus welchem Grund kann ich dich nicht dazu bringen wütend zu werden? Und weshalb glaubst du, dass ich nicht möchte, dass du Whitehorse wieder belebst?“
    „Ist das nicht offensichtlich?“ fragte Fischlein erstaunt. „Was soll ich offen sehen können“, antwortete Lighthammer mit einer Ge-genfrage.
    Die beiden Männer setzten sich, tranken und beobachteten sich eingehend. Es würde nun zum Ende kommen. Fischlein war be-rühmt für seine wirren Gedanken, selbst jetzt noch mochte er den Schattenprinzen überraschen. Dass sie sich nun in der Höhle des Löwen befanden beruhigte Lighthammer, versprach ihm eine unbestimmte Form von Sicherheit. Lighthammer war sich zu-nächst sicher gewesen, was Fischlein anbetraf. Doch je mehr der Schattenprinz nachdachte, desto mehr erkannte er, dass Fischlein die Fäden in der Hand hielt. Nein, Lighthammer war noch nicht am Ziel seiner Wünsche.
    Fischlein schmunzelte „Dass du hier mit mir sitzt, dass machst du gewiss nicht freiwillig, ja gut, ich bin dein Freund, dennoch lässt du Whitehorse töten. Das habe ich in den letzten Tagen in Erfah-rung gebracht. Dabei hast du keinen all zu großen Wert darauf gelegt, dass man deiner Spur nicht folgen kann, ganz im Gegen-teil. Zuerst lässt du eine Unschuldigen töten, dann wartest du auf denjenigen, der sie eigentlich rächen müsste und als ich das nicht getan habe, da versuchst du nun herauszufinden warum ich dir die Rache verweigere, du platze ja schon fast vor Ungeduld.“ Fischlein trank einen kräftigen Schluck des Weines.
    „Aber das ist nicht alles. Als die Todesfee deine Seele markierte, da hat sie ein Mal hinterlassen, welches dich in ihren Dienst stellt, zu irgendeinem Zeitpunkt. Und du bist einer der Großen dieser Welt und für diese gilt noch immer, dass es am der Spitze einsam und kalt ist. Doch auch das ist noch nicht Begründung genug. Du magst dich hinter der Dunkelheit verstecken und sie mag dir Kraft geben, doch du hast eine viel zu edle Art an dir und du kennst den Wert der Freundschaft.“
    Fischlein leerte das Glas und stellte es hin. Ohne Lighty anzuse-hen sagte er „Das kann nur bedeuten, dass du einen Plan ver-folgst. Doch, so frage ich mich, kann von dir als so wichtig erach-tet werden, dass du dich zurück auf die dunkle Seite begibst, der du mühselig entronnen bist. Die Markierung deiner Seele durch die Banshee kann nicht der Grund sein, denn du würdest lieber sterben als dich von ihr beherrschen zulassen.“
    Nun sah Fischlein ihm direkt in die Augen, suchte nach irgendei-nem Zeichen. Dann sprach er langsam, seine Worte kamen zu-sammen mit seinen Überlegungen. „Es hat….auch nichts mit..Whity zu tun….sie war nur der Köder, doch für was?“



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