Aufbau von Truppen

NATO
Verfügbare Informationen zu "Aufbau von Truppen"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Abula - Black-killer - rednaxela
  • Forum: NATO
  • Forenbeschreibung: Die Demokratische Allianz
  • aus dem Unterforum: Tipps und Tricks
  • Antworten: 3
  • Forum gestartet am: Sonntag 10.06.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Aufbau von Truppen
  • Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 8 Monaten, 24 Tagen, 10 Stunden, 20 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Aufbau von Truppen"

    Re: Aufbau von Truppen

    Abula - 26.06.2007, 09:54

    Aufbau von Truppen
    Dies ist ein Leitfaden von erfahrenen Spielern,


    das kann sehr hilfreich sein:

    Allgemeine Grundsätze :

    Rohstoffe sind zumeist knapp - man sollte sie daher dort einsetzen, wo
    sie am meisten nutzen und demgegenüber unnötige Ausgaben vermeiden.

    1. Es ist weder notwendig, noch vernünftig, in allen Dörfern eigene Truppen zu bauen, und das aus mehreren Gründen :

    a) Mit mehreren kleinen Armeen könnt ihr kaum effektiv angreifen.
    Eine einzelne, große Armee hat wesentlich höhere Siegchancen bei
    geringeren Verlusten. Dazu mal ein Rechenbeispiel :


    Ihr habt einen Gegner mit einer Verteidigung von 1000 Prätorianern.
    Ihr selbst habt 5 Dörfer. Stehen nun in jedem eurer Dörfer 400
    Imperianer und ihr greift einzeln an so würden eure ersten beiden
    Armeen komplett draufgehen und von der dritten 336 Soldaten, insgesamt
    also ein Verlust von 1136 Einheiten.

    Hättet ihr eure 2000 Imperianer allerdings gebündelt als eine
    Armee zur Verfügung so würdet ihr bei dem Angriff nur 633 Einheiten
    verlieren, also nur etwas mehr als die Hälfte.


    b) Ganz genauso verhält es sich dann auch bei Katapulten/Rammen.
    Ein konzentrierter Angriff von 20 Katapulten bringt immer mehr als zwei
    Angriffe zu jeweils 10.

    c) Wenn ihr euch auf ein einziges großes Heer konzentriert werdet
    ihr nicht nur aufgrund der größeren Anzahl bessere Kampferfolge
    erzielen sondern auch aufgrund der Waffen-Upgrades. Denn logischerweise
    kostet es euch viel weniger, die Waffen- und Rüstungsverbesserungen nur
    für das eine Dorf zu kaufen, in dem ihr euer Heer aufgestellt habt.
    Ergo habt ihr dort die Upgrades viel schneller auf 20.

    Auch dazu wieder ein Rechenbeispiel : Greift ihr wieder mit euren
    2000 Imperianern die 1000 Prätorianer an, nur diesmal mit Waffen Stufe
    20 so betragen eure Verluste nur noch 458 anstatt der 633 vorher.

    d) Ihr spart euch irre viele Rohstoffe - denn in jedem Dorf wieder
    die Kasernen, Ställe ,Werkstätten ,Schmieden und Akademien hochzuziehen
    kostet ne MEEEEEEEEEEEEENGE Baumaterial.

    e) Ihr könnt auch insgesamt sehr viel mehr Truppen unterhalten.
    Denn wenn ihr in jedem Dorf einzeln wieder die bei d) beschriebenen
    Gebäude baut so habt ihr allein durch diese Gebäude natürlich auch
    einen hohen Getreideverbrauch. Nur um euch mal ein Bild zu machen :
    Kaserne, Ställe, Werkstatt, Schmieden und Akademie auf jeweils 10 haben
    alle zusammen einen Getreideverbrauch von fast 200 - obwohl das wie
    gesagt vollkommen unnötig ist. Ihr könnt also fast 200 Soldaten weniger
    durchfüttern.

    Natürlich müsst ihr dieses eine große Heer nicht immer
    zusammengezogen in einem Dorf stehen haben, da dort bald die
    Getreideproduktion sehr weit ins Minus geraten würde und ihr andauernd
    Getreide aus euren anderen Dörfern zu liefern müsstet, sondern ihr könnt
    sie ja als Unterstützungtruppen über eure Dörfer verteilen.

    ENDERGEBNIS : Somit habt ihr genauso wie vorher in jedem eurer
    Dörfer ein kleines Heer stehen. Diese Soldaten sind allerdings viel
    besser trainiert (Punkt c), ihr habt die Möglichkeit, sie zum Angriff
    zusammenzuziehen (a) und ihr könnt insgesamt viel mehr Truppen
    unterhalten (e). Und all diese Vorteile bekommt ihr für einen
    geringeren Preis (d).

    2. Auch sonstige unnötige Gebäude sind dringend zu vermeiden. Kein
    Mensch braucht die Kasernen, Ställe oder Werkstätten auf Stufe 20. Denn
    ob ihr irgendetwas schnell bauen könnt spielt in diesem Endlosspiel
    überhaupt keine Rolle. Viel wichtiger ist, dass diese unnötig hohen
    Gebäude auch laufend Getreide verbrauchen und ihr somit wieder weniger
    Soldaten unterhalten könnt. Von den genannten Gebäuden ist Stufe 10 in
    jedem Fall ausreichend.

    3. Ebenso könnt ihr euch die Rohstoffe dafür sparen, unnötige
    Einheiten in der Akademie zu erforschen bzw. unnötige Waffen- und
    Rüstungsforschung zu betreiben. Allgemein lässt sich sagen, dass es
    NIEMALS erforderlich ist, die RÜSTUNGSupgrades für Katapulte und Rammen
    zu erforschen. Davon hat man so wenige, dass es auf deren Kampfkraft
    überhaupt nicht ankommt. Ebenso sind SÄMTLICHE Upgrades für die Adligen
    absolute Verschwendung von Rohstoffen. Mehr dazu im rassenspezifischen
    Teil 2.

    4. Es versteht sich von selbst, dass Verteidigungeinheiten wie
    Prätorianer, Speerkämpfer, Druidenreiter, Paladine oder Phalanxen
    niemals für Angriffe eingesetzt werden, nichtmal als Teil eines
    größeren Heeres.

    5. In jedem eurer Dörfer sollten mindestens zwanzig
    Kundschafter/Späher/Equites Legati stationiert werden, damit ihr es
    bemerkt wenn euch jemand auskundschaftet.

    Zu den einzelnen Völkern:

    Vergleichsgrundlage unter den Einheitentypen ist immer der
    Getreideverbrauch. Denn die maximale Größe eures Heeres ist durch eure
    Getreideproduktion begrenzt. Es ist daher zu untersuchen, wie ihr aus
    eurem Getreideverbrauch eine möglichst große Kampfkraft bekommt.

    1. Römer

    Bei den Römern ist die Kavallerie eigentlich vollkommen unnütz und wertlos (gemessen am Getreideverbrauch).

    Betrachten wir uns ein Equites Caesaris. Auf einen Getreideverbrauch von 4 bekommt man Kampfwerte von 180/80/105.

    Für Getreideverbrauch 4 kann man sich alternativ 2 Imperianer, 1
    Legionär, 1 Prätorianer leisten. Damit kommt man auf Werte von
    210/170/135.

    => Die Infanterie ist in jeder Hinsicht besser als die Kavallerie, sei es im Angriff oder in jeglicher Verteidigung

    2. Gallier

    Bei den Galliern sind die Haeduaner und Druidenreiter recht
    brauchbar. Eine 1:1-Mischung dieser beiden Einheitentypen bringt einen
    akzeptablen Angriffswert und eine gute Verteidigung. Absoluter Müll
    sind Theutates Blitze. Sie verbrauchen 2 Getreide und bringen nur
    90/25/40 . Sie sind also schwach im Angriff und wehrlos in der
    Verteidigung. Leistet man sich stattdessen 2 Schwertkämpfer bekommt man
    130/70/40

    Aber ACHTUNG : Ein solches reines Kavallerieheer ist nur bedingt
    für den Angriff brauchbar. Es existieren beispielsweise defensive
    Spieler, deren Armeen zu 90% aus Speerkämpfern, Legionären oder
    Phalanxen bestehen - und diese Einheiten haben eine deftige
    Verteidigung gegen Kavallerie. Daher empfiehlt sich eine Mischung mit
    Schwertkämpfern. Deren einzige Schwäche - nämlich die Verteidigung
    gegen Kavallerie wird durch die Haeduaner gut ausgeglichen.

    Die optimale Relation Schwertkämpfer : Druidenreiter : Haeduaner ist 3:2:2 .

    3. Germanen

    Bei den Germanen ist es am allerschwierigsten, eine brauchbare
    Einheitenzusammenstellung zu finden. Der Knackpunkt ist wie ihr euch
    denken könnt die Defensive.

    Mit den Speerkämpfern haben sie zwar eine sehr gute Verteidigung
    gegen Kavallerie aber eine wirklich gute Verteidigung gegen Infanterie
    ist kaum möglich. Auch die Paladine bieten nur relativ wenig Schutz-
    denn auch wenn sie 100 Defensivpunkte gegen Infanterie haben
    verbrauchen sie doch 2 Getreide und mit denen kann ein Römer zwei
    Imperianer unterhalten - diese haben nen Angriff von 140. Der Germane
    ist also im Zweifelsfall immer unterlegen. Wie also kann man das
    mildern ?

    Absolut unbrauchbar sind Keulenschwinger. Sie haben einen schwachen Angriff und sind in der Verteidigung absolut wehrlos.

    Auch Teutonenreiter sind nur bedingt zu empfehlen, dies zeigt eine Gegenüberstellung mit den Axtkämpfern.

    Ein Teutonenreiter verbraucht 3 Getreide und bringt 150/50/75 .
    Drei Axtkämpfer hingegen geben euch 180/90/90 - sie sind somit in allen
    Belangen besser. Die einzigen Gelegenheiten, wo sich Teutonenreiter
    besser eignen sind die, wenn ihr einen Gegner angreifen wollt, der
    anfällig gegen Kavallerieangriffe ist, zum Beispiel ein Römer, der nur
    Imperianer gebaut hat oder ein anderer Gallier mit vielen
    Keulenschwingern. Da solche Leute aber extremst selten sind kann man
    die Teutonenreiter als zu 99% unnütz einstufen. Sie sollten daher zwar
    erforscht sein aber nur bei Bedarf in solch einer Situation je nach
    Bedürfnis zur Ergänzung des Heeres gebaut werden .

    Somit verbleiben Speerkämpfer, Axtkämpfer und Paladine als
    brauchbare Einheiten. Hier müsst ihr nun selbst wissen wohin ihr euch
    orientieren wollt - eine 1:1 Mischung aus Paladinen und Speerkämpfern
    ist die beste den Germanen mögliche Verteidigung, allerdings zum
    Angriff komplett ungeeignet.

    Daher empfiehlt sich als Ausgangs-Mischung Speerkämpfer : Paladine
    : Axtkämpfer = 1:1:2 . Damit könnt ihr ein paar Angriffe führen und
    seid einigermaßen gegen Angriffe geschützt. Je nachdem welche aktuellen
    Ziele ihr habt könnt ihr dann kurzfristig mehr Axtkämpfer für Angriffe
    oder mehr Speerkämpfer/Paladine zur Verteidigung bauen.



    Mfg Abula

    edit by FCC: habe mal die schriftgröße etwas verkleinert ;)



    Re: Aufbau von Truppen

    Black-killer - 03.07.2007, 07:38


    Ein danke schön an dich, hat mir sehr geholfen :P



    Re: Aufbau von Truppen

    rednaxela - 03.07.2007, 10:48


    Also,

    einigen Passagen kann ich garnicht zustimmen und bezweifle, dass ein erfahrener Spieler sie geschrieben hat.

    1. Punkt 2:
    Selbstverständlich baut man Kaserne, Stall und Werkstatt auf Stufe 20?! Der Truppenbau würde sich sonst so verlangsamen, dass man nach einem Ausfall der Truppen bei einem Angriff auf Monate zurückgeworfen wird. Im späteren Spiel ist es unbedingt notwendig so schnell wie möglich Truppen nachbauen zu können. Egal, ob es Off-oder Deff-einheiten sind.
    Deswegen baut man später auch die große Kaserne und den Großen Stall, obwohl dort die Truppen sehr teuer sind.

    2. Der Vergleich der Truppen:
    Eine Kostenaufrechnung auf Angriffswert/Getreide macht absolut keinen Sinn.Allgemein kann man schlecht ausrechnen, was nun die besten Truppen sind, da dazu auch Faktoren eine Rolle haben wie, Bauzeit, Baukosten, Schnelligkeit, etc.
    Der einzige wichtige Punkt den man beachten muss, ist, dass man sich keinsesfalls nur auf Infanterie oder Kavallerie beschränken darf. Der Grund ist einfach: Der Gegner könnte sich sonst gezielt darauf einstellen und somit gezielt deffen.
    Das heißt für Römer sie brauchen eine Mischung aus Imperianer/Equ Caes, Gallier Schwerter/Haeduaner, Germanen Äxte/ Teutonen.



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum NATO



    Ähnliche Beiträge wie "Aufbau von Truppen"

    Was bringt mehr bei den truppen? - swatty (Mittwoch 21.11.2007)
    Truppen gestaffelt zurückschicken - Tukmandu (Montag 09.07.2007)
    Zum Aufbau - killmore (Mittwoch 05.07.2006)
    Haus der Truppen - Anonymous (Montag 11.04.2005)
    Aufbau - corvinus (Freitag 18.05.2007)
    sind truppen jetzt schon wichtig? - Granit (Freitag 21.04.2006)
    Aufbau T-REX HDE - KaHo (Dienstag 28.11.2006)
    Truppen werden besiegt... - Anarchist123 (Sonntag 22.07.2007)
    Dragon Kensai without duels - GFC (1st Kotei Madrid) - Irc (Samstag 14.03.2009)
    Für den Aufbau (welche Einheiten zuerst?) - Xaphan (Dienstag 03.10.2006)