Even In Death Our Love Goes On

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    Re: Even In Death Our Love Goes On

    D-Girl1990 - 26.06.2007, 14:29

    Even In Death Our Love Goes On
    Titel: Even in Death Our Love Goes On
    Autor: D-Girl1990
    Genre: Drama
    Warnings: Character Death
    Rating: PG/12 Slash
    Kapitel: 1/1
    Disclaimer: Die Personen in dieser FanFic gehören sich selbst, ich verdiene kein Geld mit dieser FanFiktion, es entspricht nichts der Wahrheit
    Claimer: Die Storyline ist von mir frei erfunden

    Feedback: Auch hier freue ich mich sehr darüber, falls jemand ein Kommi hinterlässt. Auch Kritik ist erwünscht, damit ich auch etwas lerne und weiß, was ich besser machen kann ^_~

    Viel Spaß beim Lesen!




    Even In Death Our Love Goes On


    Sechzehnjähriger stirbt bei Geiselnahme

    Es war der 24. Dezember, als der sechzehnjährige Bill Kaulitz vor einigen Tagen, auf dem Weg zu seinem Freund war. Sie wollten nur einen schönen Abend miteinander verbringen, was jedoch tragisch endete. Der Jugendliche wurde von zwei Männern, die eine Bank am späten Abend überfallen hatten, als Geisel genommen, als die Polizei kurz davor war sie zu fassen.

    Die hohen Forderungen konnten von der Polizei nicht erfüllt werden, weshalb die Verbrecher den Jungen, nach 4 Stunden Geiselnahme, kaltblütig ermordet hatten. Er wurde von einem der beiden Männer erschossen. Wenig später wurden bei der Flucht der beiden auch noch zwei Polizisten angeschossen, wobei sich einer der Beamten nun in Lebensgefahr befindet.

    Für Bill jedoch kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort, in den Armen seines Freundes. Tom Trümper (19) wird nun psychologisch betreut, da er schwer unter Schock steht. Sein Befinden hat sich schon etwas gebessert, allerdings wird ihm auch weiterhin noch, auf eigenem Wunsch hin, von einem Psychologen geholfen.

    Die Täter wurden erst gestern gefasst. Beiden droht nun eine lebenslange Haft. Wer der beiden den Jungen nun erschossen hat steht noch nicht fest, da die Täter noch schweigen.


    Die Luft war eisigkalt. Der Schneeregen fiel ohne ein Laut von sich zu geben auf die Erde nieder. Die Wiese, das Dach der Kirche, die kalten Grabsteine und die vielen Blumen waren schon mit etwas Schnee bedeckt. Die eisige Kälte schlug Tom ins Gesicht, während die Tränen an seinen Wangen schon etwas einfroren. Sein Herz schlug schnell, jeder Atemzug gefror zu einem kleinen Wölkchen.

    Man konnte nicht allzu viel sehen, da der starke Schneeregen jedem die Sicht versperrte. Doch all das war nicht der Grund der großen Trauer, die im Moment herrschte. Es war eher der Todesfall, der jeden der Trauergäste zu Tränen rührte.

    Vor genau 6 Tagen starb der sechzehnjährige Bill Kaulitz auf tragischer Weise. Er wollte nur seinen Freund Tom besuchen, als er in einen Überfall verwickelt wurde. Keiner wollte den Tod des Jungen wahr haben - am wenigsten Tom, der nun weinend vor Bills Grab stand und beginnen wollte seine Grabrede zu halten.

    Alle waren versammelt. Bills Eltern, seine Geschwister, seine Freunde und Verwandten. Alle wollten ihm die letzte Ehre erweisen, wie der lebensfrohe Junge es auch verdient hatte. Dabei war Tom der einzige, der die Grabrede halten konnte. Denn in seinen Armen war Bill gestorben. Er hatte die letzten Worte seines Freundes gehört.


    Ich liebe dich… Vergiss das nie…

    „Er war ein wundervoller Freund, Bruder, Sohn und für mich der beste Partner, den man haben konnte. Er war so hübsch und hatte das schönste Lächeln, das ein Mensch nur haben konnte. Sein Lachen hat süchtig gemacht. Ich habe ihn immer wieder gekitzelt oder ihm Witze erzählt, nur um sein Lachen zu hören. Das war so wunderschön…“, hauchte Tom mit erstickter Stimme und lächelte dabei. Auch die Tränen flossen noch immer.

    „Ich weiß noch wie Bills Bruder Georg, mir in der Schule erzählt hatte, dass sein kleiner Bruder sich in mich verliebt hatte. Das war vor drei Jahren. Bill war gerade mal 13 und ich 16 Jahre alt. Ich hab ihn nur als Kind gesehen. Als dummen kleinen 7.-Klässler, der für mich schwärmt, weswegen ich ihm aus dem Weg gegangen bin. Ich war ja auch gar nicht schwul. Dachte ich jedenfalls.

    Als meine Freundin mich verlassen hatte, saß ich weinend im Park. Keiner meiner Freunde war für mich da… nur Bill kam sofort zu mir, als ich seinen Bruder angerufen hatte, und nach Bill verlangte.

    Er hatte sich zu mir gesetzt, nichts gesagt und mich einfach nur in den Arm genommen. Er war nicht nachtragend, da ich ihn nie angesehen hatte. Das wäre er nie gewesen. Dafür war ein viel zu guter Mensch.

    Wir kamen noch am selben Abend zusammen, haben uns das erste Mal geküsst und ich habe ihm das erste Mal in die Augen gesehen. Er war zwar sehr jung und auch unerfahren, aber ich wusste, dass es Liebe auf den ersten Blick war. So ein Kribbeln habe ich nur bei ihm gespürt.“

    Tom lächelte erneut bevor er die Tränen beiseite wischte und dann Bills Mum ansah, die ebenfalls bitterlich am Weinen war.

    „Er war nicht nur für mich etwas Besonderes, sondern für alle hier. Für seine Mutter war er ihr kleines Baby. Sie sorgte sich immer um ihn, rief ihn ständig an, als er bei mir war, sie mich noch nicht kannte und erinnerte ihn immer daran nichts Falsches zu tun und keinen Unsinn zu machen.

    Bill war deswegen oft genervt und hatte sich aufgeregt, dass seine Mum ihm keinen Freiraum ließ, aber er wusste, dass sie Recht hatte. Er hat immer wieder gesagt, wie stolz er sei, solch eine Familie zu haben.

    Sein Vater hat ihm das Singen beigebracht, wofür wir ihm sicherlich alle dankbar sind. Auf jedem Fest hier in der Stadt wollte Bill auftreten. Mit seiner Stimme hat er nicht nur mich zu Tränen gerührt. Seine Texte haben mir zwar manchmal Angst gemacht, da sie so traurig waren, aber er war eben ein gefühlvoller Mensch.“

    Tom sah auf das Grab, was ihm wieder die Tränen in die Augen trieb. Schnell sah er in eine andere Richtung, wobei er den Blick seines Vaters suchte.

    „Meine Mum ist vor einigen Jahren ebenfalls gestorben. Bei einem Autounfall. Sie durfte Bill nicht einmal kennen lerne. Dabei hätte sie ihn geliebt. Sie hätte ihn wie ihren eigenen Sohn behandelt und ihn nie wieder hergegeben. Ich kann mich noch genau an ihre Worte erinnern, als mich meine erste Freundin verlassen hatte.

    Da draußen wird jemand sein, der die Richtige für dich ist. Du musst nur warten. Ihr werdet heiraten und eine Familie gründen und irgendwann wirst du deine Kinder trösten, wenn die erste große Liebe von ihnen gegangen ist.

    Das hatte sie mir mehrmals gesagt. Doch all das wird nicht mehr der Fall sein. Denn der Junge, den ich liebe liegt hier… und er wird nie wieder zurückkehren. Unser Traum zu heiraten, Kinder zu adoptieren und eine Familie zu gründen wurde einfach so zerstört. Dabei hat er doch nie etwas Böses getan… Warum musste er denn sterben, wenn er so ein netter und hilfsbereiter Mensch war? … Warum er?“

    Tom unterbrach und schluchzte bitterlich auf, als er ein tiefes Stechen in seiner Brust spürte. Er verstand die Welt nicht mehr und begann nun auch noch zu zittern.

    „Er hatte noch so viel vor… er hatte alles geplant. Er wollte alt werden, mit mir. Warum nimmt man ihm das einfach weg?“

    Tom sank weinend in die Knie während auch die Trauergäste etwas mehr zu weinen begannen. Mitleidig sahen sie auf Tom, der einem Häufchen Elend glich, während sein Vater weinend auf ihn zu ging und Tom in den Arm nahm.

    „Ich brauche ihn doch“, weinte Tom verzweifelt und ließ sich von seinem Vater an sich drücken, der nur nicken konnte.
    Wie gebannt sah Tom weiter auf das Grab, während er die Hände seines Vaters auf dem Rücken spürte.

    „Ich will ihn zurück, Dad.“ Tom brach regelrecht zusammen, während sein Vater nicht viel unternehmen konnte. Er tröstete seinen Sohn einfach weiter und musste dabei ebenfalls einige Tränen vergießen.

    „Ich weiß doch, Tom… aber du musst los lassen.“ Toms Vater wusste wie Tom sich fühlte. Er hatte selbst seine Frau verloren, weshalb er umso mehr hoffte, dass sein Sohn das alles verkraften konnte.

    Toms Vater drückte den Jüngeren etwas von sich und sah ihm tief in die Augen, während er die Tränen seines Sohnes etwas beiseite strich. Er zwang sich zu einem Lächelnd und nahm Toms kalte Hand.

    „Weißt du noch, was Bill einmal gesagt hatte? Als wir Fotos von deiner Mum gesehen haben? Dass nicht einmal der Tod euch trennen kann… ihr werdet immer zusammen bleiben, Tom. Wie deine Mum und ich. Selbst im Tod geht eure Liebe weiter…“

    Tom nickte und sah dennoch schluchzend auf das Grab, wobei er sich auf die Lippe biss. Er wusste, dass Bill ihn nie vergessen würde… das hatte er ihm doch geschworen.
    Mit zittrigen Knien ging Tom auf den Grabstein zu und legte eine Hand an Bills Namen, wobei er wieder aufschluchzte.

    „Ich liebe dich, Bill… das darfst du nie vergessen, hörst du? Ich werde niemanden so sehr lieben wie dich…“



    Re: Even In Death Our Love Goes On

    Billspanter - 01.07.2007, 01:54


    Hammer...einfach hammer!
    Mir stiegen die Tränen hoch, weil ich mich in solche Situationen immer total reinversetze...xD ICh ahb voll den Kloß im Hals! Hats du echt super geschrieben^^



    Re: Even In Death Our Love Goes On

    Leela - 02.07.2007, 20:50


    ich weine.
    omg
    super ergreifend.
    gerde war hier alle sum mich ausgeblendet und nur die ff da.
    einfach wahnsinn.



    Re: Even In Death Our Love Goes On

    ~Tazuma~ - 19.07.2007, 14:20


    ich hab dir ja schon zu der ff ein kleines kommi auf ff.de
    gegeben, aber ich wollte hier auch nochmal etwas reinschreiben ^^

    also was ich an deinem schreibstil einfach toll finde,
    ist, dass du dich wirklich in die personen hineinversetzen kannst
    und es auch so rüberbringst mit deinen worten...
    also wenn die person in deiner ff glücklich ist, dann merkt man das sofort
    aber wenn sie unglücklich ist leidet man genauso mit ihr
    und ich finde das bringst du wirklich toll rüber ...

    und ich finde die kurz-ff wirklich gelungen
    richtig traurig :cry2:

    gglg :heart:
    tazu



    Re: Even In Death Our Love Goes On

    tiramisu - 23.07.2007, 17:46


    sehr traurig. aber super geschrieben.



    Re: Even In Death Our Love Goes On

    xXNamidaXx - 05.08.2007, 20:20


    wow echt toll geschrieben
    so traurig und gefühlvoll
    genial <3
    ich bin begeistert :P :P :P :P

    namida



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