Wie definiert Ihr Freunde?

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    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    Anonymous - 26.06.2007, 11:34

    Wie definiert Ihr Freunde?


    Ich habe mal eine Frage an Euch alle..
    Durch ein Gespräch bin ich drauf gekommen, mal noch mehr Meinungen einzuholen zum Thema Freunde.

    Was erwartet Ihr von Euren Freunden? Wie sollten sie sein, wie nicht?
    Bin mal gespannt auf Eure Sichtweise und Meinungen. :lol:

    Meine Meinung ..
    Für mich sind Freunde Menschen, die für mich da sind wenn ich sie brauche, die mich kennen und so akzeptieren wie ich bin, die mich nicht verändern wollen-die mir aber helfen mich zu verändern wenn ich es will, die sich mit mir streiten wenn es nötig ist, auf die ich mich blind verlassen- ihnen vertrauen kann, für die alles selbstverständlich ist und die keine Gegenleistung erwarten ...und noch so viel mehr.

    Später mehr. :wink:



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    HotziAlex - 26.06.2007, 11:44


    Freunde sind für mich Menschen, mit denen ich durch dick und dünn gehen kann. Die mich kennen wie ich bin und mich nehmen wie ich bin und umgekehrt natürlich auch. Denen ich vertraue und die mir vertrauen. Mit denen ich streiten, lachen, weinen kann....die mir nicht böse sind, wenn ich mich mal wieder ewig nicht gemeldet hab....da gehört so viel dazu....



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    maus70 - 26.06.2007, 17:05

    FREUNDE
    Hallo Ihr Lieben :wink:
    Zum Thema Freunde habe ich mal was schönes gelesen :arrow:
    Freunde sind Menschen,die Deine Vergangenheit akzeptieren
    Dich in der Gegenwart mögen
    und in Deiner Zukunft zu Dir stehen

    Was haltet Ihr davon???
    Also ich finde den Spruch absolut passend.Richtige Freunde erkennt man auch erst,wenn es einem selbst wirklich richtig mies geht.Diese Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.

    Liebe Grüße von Jeannette



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    imi - 26.06.2007, 17:07


    Mhm da hab ich jetzt lange überlegt :-)

    Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich ganz viele mir wichtige Freunde habe und alle sind auf einer anderen Art Freunde irgendwie.

    Halt so wie ichs grad dann brauche. Das klingt zwar blöd, aber es ist so. Freundschaft ist wie die Liebe irgendwie wasganz schön egoistisches: eigentlich nur dazu da um selber was davon zu haben "Es geht mir gut wenn es dir gut geht- und dafür tu ich was ich kann für dich" (Zitat aus "Halt dich fest") oder eben auch "vertrau mir und benutz mich" (aus "Freunde"). Das ist wahr. Aber eben auch doch wieder nicht egoistisch, weil ja eben BEIDE genau das gleiche davon haben. Also ist Freundschaft ein Geben und ein Nehmen im gleichen Maße.

    Allwetterfreunde:

    Ich hab Freunde, bei denen weiß ich, die kann ich mit allem zuschütten was mir auf dem Herzen oder auf der Seele, die hören mir zu wissen ALLES von mir. Da gibts eigetlich nur wenige. Vielleicht so 2 oder 3 (das verändert sich ja auch schon mal). Das heißt: denen vertraue ich blind alles an! Zu denen kann ich total ehrlich sein und sofort sagen, wie ich mich fühle oder dass ich etwas nicht gut finde ohne das das falsch verstanden wird. Der absolute Austausch in allen Bereichen findet da statt. Vor allem eben auch die serh emotionalen Sachen, ganz intime, innige... viel Gefühl. Das sind die Freunde, die einem ne Schulter zum ausheulen bieten und viel Zeit und Raum zur verfügung stellen. Und sie verstehen einen fast nie falsch, weil sie einen besser kennen als jeder andere - manchmal sogar als sich selber :-) Denen kann ich sagen, was ich denke ohne das direkt beleidigt sein auf dem Programm steht oder endlosdiskusionen.

    Gewitter- und anschließend Sonnenscheinfreunde ;-) :

    Dann habe ich supergute Freunde, bei denen kann ich mich so richtig auskotzen und sie kotzen mal so richtig mit (da denk ich zum Beispiel an meine langjährige liebste Karin ;-) ). Die hört zu, hört sich alles an und stimmt dann immer zu - natürlich nicht immer, aber halt genau dann, wenn man das halt gerade braucht ;-) Das tut super gut. Ist wie ein emotionales Ventil. Danach ist man befreit und man kann gemeinsam nett Meinungen austauschen über Gott und die Welt. :-)
    Achja: diese Feunde waschen einen auch mal den Kopf. Aber ganz passend und nett!

    Schönwetterfreunde:

    Und dann hab ich noch "Spaß" Freunde. Wir reden kaum über Sorgen und Kummer, nur so nebenbei. Was auch ok ist. Bei diesen Freundschaften geht es eher darum, das Leben zu genießen. Voll abzulachen, bescheiden machen, rumalbern.............. völlig verrückt sein. Das Leben ist schön :-)

    Stille Freunde:

    Und dann noch die ganz eng verbundenen Freunde, die man sooo selten sieht oder spricht, aber die trotzdem immer ganz nah bleiben. Auch wenn man sich ein Jahr nicht sieht, mag man sich noch und man weiß noch genau wie der andere ist. Da ist eine große, stabile Brücke gebaut. Die macht nichts kaputt. Auch keine längere Funkstille. Das tolle daran ist: Wenn man sich dann mal wieder sieht, ist es schön, so rückblickend mal was zu erzählen aus seinem Leben. Das ist 1. interessant und 2. tun solche Zusammenfassungen auch mal ganz gut. Sie sind weniger emotional dann mehr, z.b. wenn was schlimmes war... aber es ist eben schonne Weile her und das darüber sprechen verarbeitet dann. Oder es lässt schöne Erlebnisse noch mal aufleben... und man teil eben miteinander. Sehr schön! :-)

    Jo, so definiere ich meine Freunde. Sie sind alle so wie sie sind ideal- für mich :-) und jeder anders auf seine Art besonders und genau richtig!

    Sicher vermischen sich die Kategorien auch mal ;-) So solls nicht gemeint sein. Aber im groben kann ich das bei mir so einteilen. Ganz klar! Und antürlich beruht sich alles auf Gegenseitigkeit. Ich denke, jeder gibt sich Mühe wie er kann! Ich persönlich schätze Feedback sehr, denn ich habe sozusagen Panik davor, Menschen die mir nahe stehen zu verlieren. Übertriebene Panik sogar. Egal ob durch Streit oder eben.... schlimmeres :-(

    "Nimm dir Zeit für deine Freunde
    sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde!"



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    maus70 - 26.06.2007, 17:27


    Imi,das hast Du aber schön geschrieben :wink:


    Ja,was ich noch sagen wollte,das mit der "Funkstille" ist ein interessanter Aspekt.Meine beste Freundin und ich -wir hören manchmal wochenlang nichts voneinander.Aber wenn wir uns dann anrufen oder uns sehen,dann ist so eine Vertrautheit da-ich kann es schlecht beschreiben,aber das gibt es eben nur bei Freunden.

    LG



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    studi2003 - 26.06.2007, 17:45


    Freunde - was sind das?

    Also ich hab einige Freunde, aber auch ich unterteile sie.
    Es gibt Freunde, über die freu ich mich, wenn ich sie sehe und kann verdammt viel mit ihnen lachen. Sie hören zu und sind bestimmt auch mal für einen da - so wie ich auch für sie - aber meist geht es um das zusammensein und die Zeit miteinander geniessen.

    Dann gibt es solche, die muss ich nicht ständig sehen und mit denen muss ich auch nicht ständig reden, aber wenn ein Monat ohne Kontakt vergangen ist, dann bin ich schon traurig. Das sind Leute, mit denen ich gerne weggehe, mit denen ich über Vieles diskutiere, bei denen ich mich wohl fühle.

    Und dann gibt es noch 1, 2, 3 Menschen, die kennen mich - glaube ich - besser, als ich mich selbst kenne. Wir gehören zusammen ohne uns ständig auf die Füße zu treten. Manchmal sehen wir uns eine halbe Ewigkeit nicht und doch sind wir immer irgendwie im Kontakt. Wir haben einen Gespür füreinander, dass uns sagt, wenn es Zeit ist, mal wieder einander zu hören. Ich kann spüren wenn es ihnen dreckig geht und umgekehrt. Wenn wir uns dann sehen oder hören, dann ist das so, als wäre die Zeit stehen geblieben und wir hätten uns grade erst den Tag davor gesehen. Diese Freunde möchte ich für nichts auf der Welt verlieren, denn sie bedeuten mir sehr, sehr, sehr viel und ohne sie sein, würde mein Leben ärmer machen.

    Eure Conni



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    Anonymous - 26.06.2007, 18:46


    Also ich unterscheide meine Freunde auch...

    Es gibt welche, eigentlich genau 3, denen vertraue ich blind und denen erzähle ich alles. Wir sehen uns nicht sehr oft, aber das ist egal, wir verstehen uns blind.
    Ich kann immer auf sie zählen, egal worum es geht und egal bei was ich Hilfe brauche. Natürlich beruht das auf Gegenseitigkeit...bei uns ist alles so selbstverständlich, da erwartet niemand ein Danke oder eine Gegenleistung. Wie sagt man so schön..man gibt sein letztes Hemd..bildlich gesehen. :wink:

    Dann gibt es noch Freunde, die ich noch gar nicht so lange habe. Sie sind ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens geworden. Sie sind immer da, wir lachen zusammen, erzählen uns unsere Sorgen...sind einfach für einander da. Bei einigen ist es intensiver, bei einigen nicht so. Was nicht schlimm ist, ich mag sie alle auf ihre Art und Weise und möchte keinen davon missen.

    Und dann gibt es die Freunde, die ich ab und an sehe, plausche, die immer zum gut drauf sein da sind. Mit denen erlebe ich das Leben, aber wir sind nicht so tief verbunden. Ist aber auch nicht schlimm. :D

    Freunde sind was wunderbares, sie geben mir so viel. :!:

    Ja auch ich finde, Vertrauen und Ehrlichkeit ist das wichtigste zwischen Freunden.

    Ich erwarte doch was von meinen Freunden :wink: Das sie immer ehrlich zu mir sind, egal worum es geht und ob es mir gefällt oder nicht. Nichts ist schlimmer das Gefühl zu haben-verarscht worden zu sein bzw zu werden.



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    kleiner prinz - 26.06.2007, 19:03


    also ich erwarte schon gegenleistung. zu oft bin ich nicht nur benutzt sondern ausgenutzt worden!! und ich habe gelernt: nur geben und nichts bekommen ist nicht gut. das ist keine freundschaft. also erwarte ich schon was. sonst fall ich nur auf die nase und ich denke das ist auch normal und okay so. ist eben gegenseitigkeit :D

    ansonsten... ja was ist freundschaft, ja. also ich habe 2 superbeste freunde. die darf ich IMMER anrufen und sie ebenso. wir machen vieles zusammen, haben gemeinsame hobbys lachen viel.

    und sie waren es, die bei mir blieben und immer noch da waren als bei uns alles schlimm und schlimmer wurde. z.b. ich immer kränker. viele haben sich abgewendet (ich kann es verstehen es ist zu schwer zu tragen.... das ist ok) aber einige blieben und trugen jede last mit. harte erkenntnis aber auch eine normale denke ich. diese freundschaften sind so stark. sie sind wie als wenn zwei seelen zu einer werden. das ist so tief... so gefühlvoll und stark. das macht mir gänsehaut!!!

    freunde zum spaßhaben habe ich durch dies alles so gut wie verloren. zur zeit versuche ich, da es mir besser geht, mit ihnen wieder kontakt aufzubauen. "zähl nicht auf schönwetterfreunde im orkan" - so ist es !

    meine beste freundin ist mein Engel (meine verlobte :lol: ) und auch meine schwester. ohne sie bin ich gar nichts! sie stehen mir sehr nah und treten mir auch mal in den allerwertesten ;-) besonders meine schwester lach

    meine freunde sind immer bei mir. allwetterfreunde trifft es da gut IMI !

    :D



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    pfeifenjoe - 27.06.2007, 19:33


    Freunde sind für mich Menschen,denen ich vertrauen kann,die mir vertrauen,die ehrlich zu mir und sich selber sind,die mich benutzen und ich sie benutzen kann (wenn nötig),mit denen ich Freud und Leid teilen kann.
    Ab und zu ist es nicht schlecht,Freundschaften neu zu überdenken (war bei mir Anfang der Woche der Fall und es tat ein wenig weh,es mir einzugestehen,daß es wohl nie eine richtige Freundschaft war),aber es reinigt auch ein wenig die Seele (zumindest bei mir!).
    Jemanden als meinen Freund zu bezeichnen,dauert mittlerweile sehr lange.Es gab Zeiten,da sah ich jeden neuen Kontakt gleich als Freundschaft an,wurde enttäuscht mit meinen Erwartungen (siehe oben) und habe auch selber enttäuscht.Von daher sind es erstmal Bekannte oder Kontakte,die sich im Laufe der Zeit zu Freunden/Freundschaften entwickeln können oder auch nicht.Liegt dann daran,was ich dafür tue,wieviel es mir wert ist und wieviel dem anderen der Kontakt zu mir wert ist.Manchmal ist es leider so,daß ich durch meinen Alltag galoppiere und manche Leute vergesse,ohne Absicht,aber sie sind dann beleidigt und nehmen Abstand......wenn dann alles Erklären und Reden nichts nutzt,soll es wohl nicht zu einer "Beziehung" kommen.
    Wirklich gute Freunde,die mit einem Blick erkennen,welche Emotionen ich gerade durchlebe,habe ich 3 und die sind mir lieb und teuer!!

    Ich hoffe,es war nicht zu durcheinander,was ich geschrieben habe


    Liebe Grüße
    Bine



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    Sandri - 28.06.2007, 00:39


    Erstmal "wow" Imi für diesen so schönen und auch so treffenden Beitrag, da ist an vielem wirklich so viel Wahrheit dran und ja auch ich unterteile meine Freunde in mehrere Kategorien.

    Es gibt nur einen Menschen dem ich wirklich bedingungslos vertraue, den ich auch in die Abgründe meiner Seele schauen lasse. Sie ist meine beste Freundin, gleichzeitig meine Schwester und der Mensch für den ich wirklich bedingunglos alles tun würde.

    Dann gibt es noch Freunde denen ich auch sehr vertraue, aber nicht mehr blind, dazu bin ich schon zu oft enttäuscht worden, von Freunden die in "brenzligen" Situationen plötzlich nicht mehr erreichbar waren oder mein Vertrauen ausgenutzt haben. Das mag ich nicht. Das ich nur schwer vertrauen kann, bedeutet nicht das ich nicht ehrlich bin, denn Ehrlichkeit ist eine Grundvoraussetzung für mich in einer Freundschaft, auch wenns manchmal weh tut. Aber ich erzähle eben nicht mehr ungefragt alles :wink:

    Freundschaft bedeutet für mich füreinander da sein und auch mal unangenehme Dinge anzusprechen. Es ist mir lieber ein Freund macht mich auf Dinge aufmerksam die ich falsch mache als ein Fremder. Denn bei Freunden nimmt man ja auch eher an :)

    Es bedeutet jemanden nicht Fallenzulassen, auch wenn er gerade einen Weg wählt der für einen selbst nicht nachvollziehbar ist, den man selbst als völlig falsch empfindet. Manchmal hilft es einfach nur Dazusein und manchmal muss man seinen Freunden auch gehörig den Kopf waschen. Und wenns mal ein bissl länger dauert, ok ich habe ja Geduld mit meinen Freunden :wink:

    Es geht mir gut wenn es Dir gut geht und dafür tu ich was ich kann für Dich

    "Freunde sind die Familie die wir uns aussuchen"



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    Schneckenfreund - 28.06.2007, 23:41


    Hab' da mal was nettes für Euch, das schreib ich immer in die Kindergarten-Freunde-Alben, die meine Jungs mitbringen:

    Wann Freunde wichtig sind

    Freunde sind wichtig
    zum Sandgrubenbauen,
    Freunde sind wichtig,
    wenn andre dich hauen,
    Freunde sind wichtig
    zum Schneckenhaussuchen,
    Freunde sind wichtig
    zum Essen von Kuchen.

    Vormittags, abends,
    im Freien, im Zimmer...
    Wann Freunde wichtig sind?
    Eigentlich immer!

    Georg Bydlinski


    Grüßle Gaby



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    momo3 - 29.06.2007, 21:29


    Freundschaft bedeutet für mich in erster Linie Vertrauen. So sind mir die Menschen am nächsten, denen ich wirklich vertrauen kann.
    Es dauert auch recht lange, bis ich jemanden "Freund" nenne in diesem Sinne. Das sind dann auch die, die in schweren Zeiten einem zur Seite stehen.
    Klar gibt es dann noch andere. Ich habe gelernt, nicht mehr übel zu nehmen, wenn sie hauptsächlich in guten Zeiten da sind.
    Wir können Spaß miteinander haben, und auch das hat ja sein Schönes..:-)



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    Minksi - 29.06.2007, 22:40


    Ehrlich gesagt - ich habe nur zwei Freunde (nur noch - waren schonmal mehr)
    Meine eine Freundin kenne ich seit meinem 8. Lebensjahr - sind jetzt also 25 Jahre.
    Sie sehe ich nicht ganz so oft, aber wenn, dann können wir über alles quatschen und wir verstehen uns prima.
    Es herrscht auch oft Funkstille, was unserer Freundschaft aber keinen Abbruch tut.
    Sie hat auch mal 3 Jahre in England gewohnt und auch da haben wir Kontakt gehalten per Brief.

    Meine andere Freundin kenne ich seit 1989 - in der Zwischenzeit haben wir uns aus den Augen verloren gehabt und erst vor ca. 6 Jahren wiedergetroffen.
    Wir treffen uns jetzt regelmäßig - manchmal mehrmals die Woche, können über alles quatschen, vertrauen uns auch was an, helfen, wo wir helfen können usw.

    ICh hatte bis vor 2 Jahren noch eine andere (beste) Freundin.
    Naja - eigentlich begann diese Freundschaft schon vor gut 3 Jahren zu bröckeln.
    Sie hat mich fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel, weil ihr etwas anderes wichtiger war, als das, was ich mit ihr schon seit über 4 Monaten abgemacht hatte.
    Sie hat nicht angedeutet, daß sie an dem Tag nicht kann, weil sie woanders hinmuß, nein, sie hat es so ganz nebenbei zwischen zwei Sätze geschoben und vorher und nachher ein anderes Thema draufgehabt ... und sie hat es mit einer Bestimmtheit gesagt, so daß es für mich klang, als hätte sie bereits eine Einladung bekommen.
    Einen Monat später stellte sich heraus, daß sie noch gar keine Einladung hatte und sie nur drauf gehofft hat, eingeladen zu werden (ob sie hin war, weiß ich bis heute nicht - will ich auch gar nicht wissen).
    Sie meinte nur, sie wolle auch mal wieder auf eine Hochzeit gehen ... mal wieder feiern ...

    Wäre auch nicht weiter tragisch gewesen - wenn sie zu mir gesagt hätte "Du - eventuell kann ich da nicht mitkommen (geplant war übrigens ein PUR-Konzert), weil ich vielleicht noch eine Einladung zur Hochzeit bekomme", hätte ich ja gar nix gesagt.
    Aber - sie hat es so gesagt ... "blablabla ... ach so - da kann ich übrigens nicht mitkommen zum Konzert - ich muß da zur Hochzeit - der heiratet an dem Tag .... blablabla und weiter im Test, der ncihts mit der Sache zu tun hatte".
    Ich war völlig vor den Kopf gestoßen.
    Ich hab nochmal nachgefragt, weil ich dachte, ich hätte mich verhört ... ich mein - das Konzert war schon seit 4 Monaten geplant.
    Ich: Wie - soll das heißen, Du kommst nciht mit zum Konzert?
    Sie: Ne - da kann ich nicht, da muß ich zur Hochzeit!

    Und einen Monat später kommt raus, sie hat nichtmal ne Einladung (und die Hochzeit wäre 1 1/2 Monate später gewesen).

    Ich hab dann erstmal einen auf Funkstille gemacht, weil ich da echt sauer drüber war ... nicht darüber, daß sie gerne zur Hochzeit gegangen wäre, sondern diese egoistische Art und weise, wie sie es mir rübergebracht hat.
    Das war alles im April/Mai 04.
    Im November bin ich dann mal wieder zu ihr hin, weil ich gedacht hab - mensch - lange Freundschaft, versuchs und spring über Deinen Schatten.
    Sie hat getan, als wäre nie was gewesen (wahrscheinlich hat sie nichtmal bemerkt, wie verletzt ich war).
    Sie wollte dann immer nochmal kommen, tat sie nicht.
    An ihrem Geburtstag im Februar bin ich dann wieder hin - anschliessend wollte sie wieder zu mir kommen - tja!
    Als mein Sohn geboren wurde (er kam am 21.Mai 05 und ich hab am 26. Mai Geburtstag), lag ich mit ihm an meinem Geburtstag noch im Krankenhaus, weil er Gelbsucht hatte.
    Da kam sie - tat, als wäre nie was gewesen.
    Dann kam sie noch einmal zur Stipvisite im Juli, mußte dann aber weg, weil sie sich mit anderen verabredet hatte und seitdem ist Funkstille.

    Wäre ihr die Freundschaft wirklich wichtig gewesen (war ja meine bzw. ich ihre beste Freundin *hämisch-lache*), dann wäre sie wohl mal gekommen oder hätte angerufen und gefragt, was los ist.

    Ne - auch heute tuts noch weh ... da hat sie mich echt mit verletzt - zumal ich immer parat stand, wenn sie ein Anliegen hatte.
    Ich hab ihr von September 03 bis April 04 noch geholfen, das HAus ihrer Oma Einzugsfertig zu machen ... renoviert, entmüllt, etc. pp.

    Und das ist der Dank ...

    Sorry fürs ausk***en und danke fürs lesen!

    Gruß Bianca



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    papillonsun - 30.06.2007, 15:22


    Hab nur noch eine beste Freundin, die immer für mich da ist und ich auch für sie.
    Es gibt aber noch Freunde zu denen der Kontakt aber eingeschlafen ist, wenn man sich trifft wir geklönt ohne ende, aber danach kann es passieren, das wieder monate lang funkstille ist.

    Hatte mal jede menge "Freunde", aber für die war immer nur ich da, der "kummerkasten", als es mir dann schlecht ging und ich hilfe braucht war keiner mehr für mich da. Viel Freundschaften hat auch mien ex kaputt gemacht, ich durfte nicht ohne ihn weg gehen.

    Ich bau mir jetzt wieder meinen Freundeskreis auf.



    Re: Wie definiert Ihr Freunde?

    EngelvomPrinz - 05.07.2007, 20:52

    Beste Freundin?
    Fehlanzeige!

    Das heißt jetzt nicht, dass ich keine "Freunde = Bekannte" habe, aber das sind alles nicht die Leute, denen ich bedingungslos alles anvertraue.

    Leider sind zwei, die jeweils auf dem Weg waren eine beste Freundin zu werden immer weg gezogen.

    Sarah ist nach L. A. gezogen, dann habe ich Silvana kennen gelernt. Auch sie ist weg gezogen zwar nicht so weit, aber sie hat mittlerweile 2 Kinder und da haben wir einfach verschiedene Interessen entwickelt. Wir sind leider nur noch einfache Freunde.

    Aber was sind Freunde eigentlich?
    Meine Freunde sollten mich so akzeptieren, wie ich bin (mit allen Macken und Kanten) und auch das was ich tue. Das gleiche gilt für mich!
    Meine Freunde müssen kritikfähig sein, mir aber auch die Wahrheit ins Gesicht sagen können.
    Freunde sollten Rat geben, wenn man sie danach fragt, aber auch schweigen können, wenn man sie nicht hören will.
    Freunden muss man vor allem vertrauen können, denn sie können mir auch vertrauen.
    Mir wäre dabei auch wichtig, dass mir Freunde in schweren Zeiten zur Seite stehen, denn nur so sind sie es Wert als gute Freunde bezeichnet zu werden.
    Freunde sollten auch verständnis haben, wenn ich mich mal nicht melde - egal aus welchem Grund!

    Das wäre mir das wichtigste, aber es gibt noch andere Dinge, die nicht zu vernachlässigen sind...

    Naja, aber weiß ich mit all den Worten was Freunde sind?

    Vllt. habe ich schon einen guten Freund gefunden, sehe es aber noch nicht so, weil sich Freunschaft erst mit der Zeit entwickelt...

    GLG Yvonne



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