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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Saileen Qubrick - Kyra Forum: Qubrick - City of Chaos aus dem Unterforum: Die Passvergabe Antworten: 5 Forum gestartet am: Dienstag 19.06.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Einbürgerungstest für: Experiment X33-23F Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 9 Monaten, 1 Tag, 18 Stunden, 55 Minuten
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Re: Einbürgerungstest für: Experiment X33-23F
Saileen Qubrick - 25.06.2007, 22:05Einbürgerungstest für: Experiment X33-23F
Langsam kroch die Sonne über den Wald um Qubrick, sandte ihre Strahlen wärmend in die Straßen der Stadt und weckte ihre Bewohner auf.
Nun... sofern diese nicht schon lange auf den Beinen waren.
Saileen streifte bereits durch die Viertel, oder sollte es besser heißen: immer noch?
Leise lachend vergrub sie ihre Hände in den Taschen ihrer Jeans. Vermutlich würde Aidamus nicht sehr begeistert sein, dass sie sich immernoch herumtrieb, obwohl daheim genug zu tun wäre. Doch die unbekümmerte Saileen interessierte die Hausarbeit gerade herzlich wenig. Schließlich galt es, sich die neuen Einwanderer anzusehen. Und wenn Saileen ein Laster hatte, dann war es ihre unzähmbare Neugierde. Wann immer sie eine Gelegenheit dazu erhielt, steckte das Mädchen ihre Nase in genau die Dinge, die sie am wenigsten angingen und am meisten Ärger bedeuteten.
Während sie so auf die Einwanderungsbehörde zuschlenderte, stimmte sie ein heiteres Liedchen an und pfiff die Melodie vor sich her. Wen würde sie in dem alten Gebäude wohl antreffen? Wieder einmal nur Menschen? Oder auch ein paar interessantere Zeitgenossen?
Die Hände aus den taschen ziehend, erklomm Saileen die Stufen vor dem auf Antik getrimmten Gebäude der Behörde und stieß elegant die große Doppeltür auf.
"Guten Morgen, Miss Sharpletree!" rief sie der alten Dame am Empfangsschalter zu und winkte dabei grinsend.
Die alte Sharpletree betrachtete Saileen beinahe als ihre Enkelin, auch wenn sie sich schon zu Zeiten kennengelernt hatten, in denen die Frau noch jung und wirklich hübsch gewesen war.
"Hallo Saileen. Schön dass du mich besuchst." antwortete diese und lächelte ihr strahlendes Ersatzgebisslächeln. "Wie geht es denn deinem Vater?"
"Och, wie immer. Er sitzt in seinem Sessel und versucht, wie das Oberhaupt der Stadt auszusehen." feixtre Saileen und ließ ihren Blick schweifen und blieb an einer jungen Frau hängen, die eindeutig neu war. Interessiert ging sie zu ihr hinüber und umrundete sie, da die Frau Saileen den Rücken zugewandt hatte.
"Hallo! Willkommen in Qubrick, Miss." erklang die fröhliche Begrüßung und prompt streckte Saileen ihre Hand aus.
Re: Einbürgerungstest für: Experiment X33-23F
Kyra - 25.06.2007, 22:28
Kyra sah sich um, als sie darauf wartete aufgerufen zu werden. Jemand begrüßte sie sehr direkt und Kyras Augenbrauen wanderten fragend ihre Stirn hinauf.
"Ähm... Hallo..." erwiederte sie unsicher und sah sich die junge Frau an.
Sie war hübsch... aber ihr Geruch der einer Leiche... verwirrt legte Kyra den Kopf schief und musterte sie eindringlicher. Wie konnte sie tot sein aber vor ihr herumlaufen? Merkwürdig...
Da Kyra zwar recht umgänglich, aber keine Freundin langer Reden war zuckte sie innerlich mit den Schultern und fragte einfach gradeheraus.
"Merkwürdig... Du riechst tot, siehst aber lebendig aus..." sagte sie etwas stockend... Lange schon war es her gewesen das sie die Sprache der Menschen gesprochen hatte. Im Wald gab es die gesprochene Sprache nicht. Dort kommunizierte man mit dem Geist. Den Menschen jedoch war diese Art der Kommunikation verschlossen.
Neugierig wie immer ließ Kyra jede Vorsicht fallen und gab ihren Namen preis.
"Und... äh... mein Name lautet Kyra... Oder Experiment X33-23F... Je nachdem was dir?, ihnen? lieber ist." fügte sie noch rasch hinzu und ihr Gehirn sagte ihr, dass sie damit die menschlichen Erwartungen der Begrüßungsetikette erfüllt hatte.
Re: Einbürgerungstest für: Experiment X33-23F
Saileen Qubrick - 25.06.2007, 22:42
Lächelnd ließ sie ihre Hand wieder sinken und musterte diese Kyra.
"X33-23F? Da gefällt mir Kyra aber eindeutig besser. Mein Name lautet Saileen und Duzen Sie mich ruhig." Sie musterte Kyra etwas eingehender und stellte fest, dass sie jünger aussah, als sie vielleicht sein mochte. Und an sich war die Gute recht sympatisch.
"Du bist anscheinend eine Vulpian, habe ich recht? Zumindest würde das deinen zweiten Namen erklären.
Und, um deine Frage zu beantworten: Ich bin ein Vampir, deshalb rieche ich auch tot. Ein bisschen könnte man Vampire mit den... Antivirus? Ja, ich glaub die waren das... vergleichen. Wir leben von Blut."
Saileen zuckte mit den Schultern und vergrub wieder ihre Hände in den Hosentaschen. Ihr war nicht entgangen, dass die Vulpian scheinbar nicht sehr mit der menschlichen Sprache vertraut war. konnte sie diese geheimnisvolle mentale Sprache benutzen, die allen Wesen des Waldes zu eigen war?
Am liebsten hätte sie sich jetzt auf die Stirn geschlagen. Natürlich konnte sie das... schließlich waren die Vulpian ja zum Teil Werwölfe und somit in gewisser Weise mit dem Wald verbunden.
Miss Sharpletree schielte zu den zwei jungen Frauen hinüber und beneidete sie ein wenig um ihre Ausgelassenheit. Zumindest Saileen war ein richtiges Energiebündel. Seufzend wandte sie sich wieder ihren Formularen und Akten zu.
Die junge Vampirin zog eine Hand wieder hervor und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht
"Sag mal... ihr Vulpian... wie kommt es eigentlich, dass ihr den Schutz des Waldes verlasst und diese Stadt hier betretet? Ich meine... ich habe gehört, dass ihr noch immer vom Militär gejagt werdet. Und könnte hier nicht die Entdeckung größer sein als in den für Menschen ohnehin tötlichen Wäldern?"
Diese verfluchte Neugier! Saileen fiel immer zu spät auf, wie viel sie quatschte und den Leuten Löcher in den Bauch fragte. Sie würde ohnehin früher oder später durch die AKten erfahren, weshalb die einzelnen Bürger nach Qubrick kamen.
Re: Einbürgerungstest für: Experiment X33-23F
Kyra - 25.06.2007, 23:55
Kyra versuchte nachzuvollziehen was die Frau ihr da sagte.
Sie war verwandt mit den Antivirus? Aber wie sollte das gehen wenn sie tot war? Und wieso ernährte sie sich von Blut? Sie roch in keinster Weise danach. Da war nur der Geruch einer vermoderten Leiche an ihr... Aber ihr Körper sah vollkommen anders aus als er roch. Kyra verstand nicht so recht wie die logischen Verbindungen in diesem Puzzle herzustellen seien aber verdrängte die Gedanken erst einmal bei den Fragen der Frau.
"Ich.. Ich habe lange im See der tausend Seelen gelebt. Ich brauche keinen Schutz. Der Wald war nur eine vorübergehende Heimat. Mehr nicht." sagte sie vorsichtig und versuchte die passenden Worte zu finden.
Allmählich kam sie zwar wieder in die Sprache hinein, aber ihr fehlte das Vokabular.
Sie dachte nach. War es klug mit einer Fremden über sich zu reden? Konnte sie den Menschen vertrauen? Oder vielmehr diesem Antivirus-Vampir-Wesen vor sich? Sie kannte solche Wesen nicht. Die Antivirus waren weder tot, noch ernährten sie sich in ihrer menschlichen Gestalt von Blut.
Aber da ihr Vater sie zu einem offenen Mädchen erzogen hatte schluckte sie ihre Skepsis herunter und versuchte zu lächeln. Auch das war schon etwas arg lang her und sie hatte irgendwie das Gefühl, als sei es ihr mißlungen.
"Entschuldige... Ich habe lang geschlafen und anschließend unter den Waldbewohnern gelebt. So ganz bin ich noch nciht mit den Angewohnheiten der Menschen vertraut." sagte sie und versuchte erneut zu lächeln. Diesmal fühlte es sich richtig an und Kyra prägte sich das Muskelspiel ein. Sie wollte das gelernte Wissen nicht gleich wieder vergessen.
"Du scheinst viel über diesen Ort zu wissen... Und den Wald..." sagte sie und es klang eher wie eine Frage, denn eine Feststellung.
"Und... Was ist ein Antivirusvampir?" fügte sie noch mit verwirrtem Blick hinzu.
Re: Einbürgerungstest für: Experiment X33-23F
Saileen Qubrick - 26.06.2007, 00:27
Aufmerksam lauchte Saileen den Worten Kyras. Dieses Mädchen swar schon etwas besonderes... Anscheinend hatte sie sehr viel Zeit bei den Waldmenschen verbracht und sehr viel von ihnen gelernt. Jetzt war es scheinbar an der Zeit, dass Kyra mehr von der Welt kennenlernte.
Dementsprechend stellte auc sie viele Fragen, die beantowrtet werden wollten.
"Naja... über den Wald direkt weiß ich nicht sehr viel... nur, dass er den Menschen gegenüber nicht sehr wohl gesinnt ist und von den verschiedensten Wesen bewohnt ist."
Saileen zuckte mit den Schultern.
"Wir haben ein recht wackeliges Bündnis mit den Waldschwestern. Solange wir den Wald in Ruhe lassen, lassen die uns in Frieden und versorgen uns mit dem benötigten Wasser. Und wir dürfen zwar Menschen und andere Lebewesen in die Stadt lassen, jedoch dürfen sie Quibrick nicht mehr verlassen."
Es war ein recht schwieriges Thema... Ihr Vater hatte lange gebraucht, um diesen Nicht-Angriffs-Pakt auszuhandeln, auch wenn er damit alles andere denn zufrieden war. Sie wusste sehr genau, das er "dieses vermalledeite Grünzeug" wie er es manchmal nannte, am liebsten komplett einäschern würde. Er sah sein Lebenswerk bedroht, allerdings fanden zuviele Nichtmenschliche Mitglieder dieser Welt in ihm Schutz. Und eben diese Wesen bildeten die Zukunft dieser Stadt, da sie kontinuierlich einwaderten und so immer mehr Leben in Qubrick einhauchten.
"Ein Antivirusvampir? Nun... ich bin nicht wie du. Ich kann meinen Körper nicht anders ausehen lassen. Ich bin immer ein [b]'Mensch'[b]. Aber ich habe die besondere Vorliebe für Blut mit deinen Artgenossen, den Antivirus, gemeinsam. Um zu überleben, muss ich mich vom Blut eines Menschen ernähren. Anders kann mein Körper den benötigten Sauerstoff nicht aufnehmen, damit ich in Bewegung bleiben kann. Ein Mensch muss Luft atmen, damit sich seine Muskeln bewegen. Ich trinke ihr Blut, in dem der Sauerstoff gelagert ist, damit meine Muskeln bewegen können."
Klang das zu kompliziert? Saileen hoffte nicht. Sie war eine mieserable Erklärerin...
"Und was ich über den Wald weiß, habe ich von den Wesen erfahren, die bisher zu uns gekommen sind. Und hier in dieser Stadt bin ich großgeworden und habe sie mit meinem Vater aufgebaut. Es ist schon sehr lange her, dass wir hier die ersten Hüttenaufgebaut haben und die ersten Bewohner anreisten."
Erneut zuckte sie mit den Schultern. Sie war zwar wesentlich jünger als Adiamus, hatte ihm dennoch so gut sie konnte geholfen, Qubrick zu dem zu machen, was es nun war.
(ok, ich denke, das genügt. Willkommen in Qubrick! )
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