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Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 25.06.2007, 15:24"Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Eines Tag holte ich Bleistift und Papier aus meiner Schublade und begann einfach mal zu schrieben...
Vor wenigen Tagen hat mich jemand auf diese Seite aufmerksam gemacht und ich habe mich entschlossen mein Fanfiction hierhin zu übertragen und
weiter zu schriben...
Ich kann nicht sagen ob es ein gutes Fanfiction ist, da es ja meine erste ist.
Ich freue mich aber über jeden Kommentar...auch hätte ich lust mit jemandem zusammen eine andere Geschichte zu beginnen...Also wer lust hat soll sich mal melden...
Und wem diese Geschichte nicht geflällt, der soll sie halt nich lesen :)
Noch was zum Schluss: Meine Lieblingsfigur ist Major Jens Blank (was man sicherlich auch in der Geschicht merkt :))
Ich freue mich auch über Vorschläge, wie die Geschichte weiter gehen könnte :) Liebe Grüsse aus dem verregnetem Bern, Mia
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 25.06.2007, 15:42
Der Wecker klingelte früh, zu früh für eine so grässlichen Regentag wie
dieser. Mühsam quälte sich Haubtman Jens Blank aus seinem Bett. Die Vorhänge waren noch zugezogen und nur wenig Licht fiel in das Zimmer, dass Blank im Rettungszentrum von Hamburg bewohnte. Er zog sich an und nur wenig später sass er in der Küche am Küchentisch, trank seinen Kaffee und las die Zeitung...Als seine Kollegen, Jonny von Storkow, Jan Wollke und Sabine Petersen eintrafen hatte der Regen aufgehört und als sie sich zu Jens an den Frühstückstisch setzten war auch seine Müdichkeit verflogen.
//Uffh..Der erste Schritt wäre gemacht. Fals jemand lust hat mit mir zusammen an dieser Geschichte zu schriben, so soll diese/r sich bitte melden.//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 28.06.2007, 21:52
"Guten Morgen" sagte Jan als er sich neben Jens an den Tisch setzte.
"Morgen" brummte Jens, ein Gähnen unterdrückend. "Gut geschlafen?" fragte Sabine und musterte Jens mit einem spöttischem Ausdruck auf den Lippen. "Na ja," antwortete Jens:" wen du davon absiehst, dass ich in der Nacht zweimal fast einen Herzinfarkt hatte, weil mein Handy geklingelt hatte und zweimal jemand dran war, der sich verwählt hatte..." Sabine verkniff sich mit mühe das Lachen.
"Das ist mir auch mal passiert," warf Jonny ein: "da hat mir so eine Französin dauernd mit ihrem Liebhaber verwechselt und mir dann Morgens um drei Uhr angerufen. Auf Französisch sprach sie auf mich ein und ich musste sie irgendwie davon überzeugen, dass sie die falsche Nummer hatte. Das wahr ein Drama. Ich auf Englisch und sie so halb französisch, halb auf englisch...Aber irgendwan hat sie es begriffen." "Bist du sicher, dass sie absichtlich die falsche Nummer gewählt hatte?" witzelt Sabine und fing gleich an laut zu lachen.
Jens beugte sich zu Jonny rüber und trällerte ihm ins Ohr: "Vouley-vous coucher avec moi ce soir?" Alles brachen in schallendes Gelächter aus..."Haha sehr witzig ehrlich..." saget Jonny genervt aber ein kleines lächeln konnte auch er sich nicht verbergen. Die anderen drei kriegten sie fast nicht mehr und so saget Jonny: "Ja toll, jetzt erzähl ich euch überhaupt nichts mehr..."" Komm ist doch alles nur spass." sagte Jan und gab Jonny einen klaps auf die Schulter.
// Neu schreibe ich diese FF mit RTF-Fan zusammen. Ich bin froh, dass sie mithilft. Mit ihr kann diese FF ja nur gut werden :)//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 30.06.2007, 08:37
Ohne durch irgendwelche Einsätze gestört zu werden, begannen sie alle gemütlich ihr Frühstück zu essen.
„Man das ist ja ne richtige Seltenheit, dass ich mal in ruhe essen darf...“stellte Wollke fest. Gewöhn dich bloss nicht daran, das wird bestimmte eine Seltenheit bleiben.“ Antwortet Sabine. Mit der Ruhe war es tatsächlich auch bald vorbei. Plötzlich stand Juliane in der Türe:“ Guten Morgen alle zusammen.“ Sie lief zu Jens drückte ihm einen Kuss auf die Wange und setzte sich auf seine Schoss .“Hallo Schatzi“ begrüsste sie ihn.“ Hallo meine Schöne,“ saget er und streichelt ihr sanft über die Wange. „Solltest du aber nicht schon längst in der Redaktion sein?“ „Nö heute ausnahmsweise nicht. Ich muss erst gegen neun Uhr dort sein und so habe ich gedacht ich komm hierher und wir frühstücken gemeinsam. Ist das keine gute Idee von mir?“ „Na klar mein Schatz aber du musst die Tischmanieren meiner Kollegen ertragen müssen.“ Witzelte Jens schon wieder. Heute hatte er einfach gute Laune. “Na na, soooo schlimm sind wir ja auch wieder nicht...“ gab Jonny zurück. „Ach ja, Verzeihung, der feine Herr hier verkehrt seit neustem ja regelmässig bei Kümmel.“ „Du bist heute einer von der ganz witzigen Sorte, was?! Aber ich sag dir...“weiter kam Jonny nicht, denn der Alarm ertöte und alle sprangen von ihren Stühlen auf. „Mach dir doch einen Kaffee, Schatz, bis ich wider da bin.“ Sagte Jens zu Juliane, als er sich seine Jacke anzog. „ Ja, ich warte auf dich“ Alle rannten zum Hubschrauber und als sich die Anneliese langsam in die Lüfte erhob, las Jonny die Depesche vor:“ In Altona ist ein Schulkind in ein Fahrrad gelaufen. Verdacht auf Unterarm fraktur.“
„Okay in drei Minuten sind wir da.“ Saget Jan mit einem Blick auf die Instrumente.
Der Verdacht bestätigte sich. Doch Sabine und Jonny hatten die Situation schnell unter Kontrolle und als sie sich im Krankenhaus von ihm verabschiedeten, lachte der neun jährige Patient schon wieder.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 30.06.2007, 18:23
Als sie ins RZ zurück kamen wartet Juliane immer noch im Aufenthaltsraum. „Hei Schatzi, da bist du ja endlich! Ich muss aber schon wieder los, ist kurz vor neun Uhr. Soll ich nach Redaktionsschluss wider hierher kommen dann können wir wenigstens das Abendessen zusammen geniessen. Mit dem Frühstück hat es ja nicht wirklich geklappt. Also bis später. Tschüss!“ Dies alles kam mit einer ernormen Geschwindichkeit aus ihr herausgesprudelt, kaum als Jens den Raum betreten hatte. Sie drückte ihm eine Kuss auf die Wange und verlies den Raum.
Jens konnte nur noch „ist gut“ sagen, was hätte er sonst sagen sollen?
„Die Dicke ist für den nächsten Einsatz wieder voll bereit und startklar“ riss Wollke ihn aus seinen Gedanken. „Öhm... ja gut.“ Jan ging zum Kühlschrank und nahm sich ein Jougurt. „Willst auch eins?“ „Ja gerne, aber bitte keine Kirsche, die sind mir zu süss.“ „Weis ich doch“ saget Jan und reichte ihm eins mit Erdbeeren.
Sie sassen auf dem Sofa und löffelten ihre Jogurts als Homann eintrat. „Gute Morgen“ sagte er und begann den Frühstückstisch abzuräumen. „Homann, die Jogurts sind alle, könntest du noch neue besorgen.?“ Saget Jan, als er den letzten Rest Jogurt heruntergeschluckt hatte.“ Ja mach ich.“ Jan entsorget die lehren Jogurtbecher im Abfalleimer und streckt die Füsse auf das Fernsehtischen vor dem Sofa aus und seufzte: “Achhhh so könnte ich den ganzen Tag lieben bleiben.“ „Du sagst es“ saget Jens, der sich ebenfalls ausgestreckt hatte und in einer Zeitschrift blätterte.
Sabine kam in der Raum sah die beiden Faulpelze auf dem Sofa und saget zu Jonny. „Schau mal die beiden da an. Ich wünschte, ich hätte soviel Zeit um so faul rumlieben zu können. Aber jemand muss ja die Arbeit machen. Oder Jungs?“ „Gönn uns doch eine kleine Pause. Du kannst dich ja im Heli ausruhen während dem ich fliege muss.“ Erwiderte Jens. „Ausruhen? Ausruhen! Ohhh das kriegst du zurück!“ ihre Augen funkelt Jens an. Mit wenigen Schritten war sie neben ihm riss ihm die Zeitschrift aus den Händen und gab ihm damit eine klapps auf den Kopf und schmiss die Zeitschrift danach in den Mülleimer. “So, dass hast du verdient.“ Hei die wollte ich noch lesen!“ sagte Jens mit gespielter Schockiertheit Dies hielt er aber nicht lange durch und er schloss sich dem Gelächter der anderen an. Jonny und Sabine setzt sich nun auch hin. „Jetzt kommt die Sonne doch noch zum Vorschein“ sagte sie und deutet zum Fenster. Dort drang die Sonne durch die dicke Wolkendecke, vertrieb sie und brachte den blauen Himmel mit sich. Die Strahlen der Sonne trocknete die Blätter der Bäume, die Dächer der Häuser, die Bänke und den Landeplatz des RZ. Die Vier hätten noch Stunden so gemütlich im Aufenthaltsraum sitzen können. Einfach nur beieinander zu sein, Wollke döste etwas vor sich hin, Sabine betrachtet die Vögel die sich ebenfalls von der Sonne trocknen liessen, Jens blätterte erneut in der Zeitschrift, die er wieder aus dem Mülleimer gefischt hatte und Jonny tippte auf seinen Laptop ein.
Aber wie gesagt, sie hätten stundelang so verweilen können. Aber natürlich konnten sie das nicht. Schon bald schrillte der Alarm und alle rannten zum Heli.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 01.07.2007, 21:13
Es folgten viele Einsätze bis zum Abend. Endlich gegen achtzehn Uhr meldetet Jonny das Team aus. Nachdem geduscht und sich umgezogen hatten verabschiedeten sie sich. Dann war Jens wieder allein im RZ. Er ging in die Küche und begann das Abendessen vorzubereiten, dass er ja mit Juliane geniessen wollte. Er setzte gerade das Nudelwasser auf als Juliane eintrat. Sie trat hinter ihn und küsste ihn in den Nacken. „Mmhhh das riecht aber gut!“ Sie spähte über seine Schulter in den Topf wo eine Spagettisauce vor sich hin Köchelte. Er drehte sich um und küsste leidenschaftlich. „ Soll ich noch den Tisch decken?“ fragte Juliane nach dem Kuss. „Ja das wäre toll das Essen ist gleich fertig.“ Sie assen das Abendessen ganz gemütlich zusammen. Sie genossen es wiedereinmal gemeinsam und ungestört im RZ zu sein. Nach dem Esse setzten sie sich noch auf die Couch und sahen etwas fern. Aber nach kurzer Zeit wurde dem Fernseher kaum noch Beachtung geschenkt. Irgendeinmal stand Jens auf und zog Juliane in sein Zimmer und man hörte nur noch wie der Schlüssel im Schloss umgedreht wurde.
Morgens früh um sechs Uhr klingelte der Wecker. Nein, nein, dass kann nicht sein! Das ist bestimmt ein Traum, dachte Jens. Er öffnete verschlafen ein Auge. Nein es war kein Traum. Frustriert steckte er den Kopf unter das Kissen. Das durfte doch einfach nicht wahr sein. Er tastet nach dem Wecker und stellt ihn auf Pause. Nach 15 Minuten klingelte der Wecker erneut. Jens fuhr hoch. Scheisse, dachte Jens, ich bin wieder eingeschlafen. Nun musste er sich aber beeilen.
Er sah noch kurz zu Juliane herüber. Sie schlief noch tief und fest. Er strich ihr das Haar aus der Stirn und stand auf. Im Unterhembt und Trainerhosen hasstet er zum Waschraum. Auf dem Weg kamen ihm seine drei Teamkollegen entgegen. „Verschlafen Jens?“ fragte Wollke. Auf so eine offensichtliche Tatsache gab Jens keinen Kommentar ab und Sabine verkniff sich ein lächeln über Jens ungekämmte Haare und den Schlafzimmerblick. Wenige Minuten später setzte sich Jens, jetzt mit einem doch etwas Wacherem Ausdruck auf dem Gesicht, zu den anderen and den Tisch. Er hatte gerade mal eine halbe Tasse Kaffee getrunken da ging schon der erste Alarm los.
Auf der Depesche stand: Arbeiter, Schnittwunde. In der Metallverarbeitungsfabrik. In Wandsbeck.
Kaum hatte der Heli den Boden berührt, da rannten Sabine und Jonny schon Richtung Fabrikgebäude, in der sich der Verunfallte aufhalten sollte. Der Patient war ein Mann, der sich beim Zuschneiden von Metallplatten mit einem rostigen Messer in den Oberschenkel geschnitten hatte. Während Jonny einen Zugang legte untersuchte Sabine die Wunde des Patienten. “Verdacht auf eine Sepsis (Blutvergiftung). Jonny gib ihm 0,5 Fenta, ein MCP (Mittel gegen Übelkeit) und häng noch eine Notfallkonserve an. Wir fliege ihn ins BWK.“.
In der Notaufnahme:“ Gute Morgen. Das ist Herr Oberman, 49 Jahre. Verdacht auf Sepsis. Ich hab ihn 0,5 Fenta, eine Notfallkonserve und ein MCP gegeben.“ Benachrichtigte Sabine Dr. Heinrich. „Okay, dann übernehmen wir ihn jetzt.“ „Okay Tschüss.“ “Tschüss, Sabine.“Als sie zu Anneliese kamen waren Jens und Wollke bereits im Rettungszentrum verschwunden.
//Danke an alle die mir ein Feetback gegeben haben. Freue mich auf alle weiter Feetbacks.//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 11.07.2007, 18:11
Wollke ging sofort in den Aufenthaltsraum und setzte den Kaffee für das verspätet Frühstück auf. Jens wollte Juliane bescheid geben, dass das Frühstück bereit sei. Aber als er in sein Zimmer trat war nichts von seiner Freundin zu sehen.
Aber auf dem Flur hörte er Wasser in der Damendusche rauschen.
Er klopfte an und rief:" Juliane? Bist du das?" "Ja" kam es gedämpft von drinnen. "Bin gleich fertig" "Okay, das Frühstück ist gleich fertig" rief Jens und ging schon mal vor in den Aufenthaltsraum. Er nahm sich einen Kaffee und setzte sich neben Jan. "Warum warst du Heute morgen eigentlich so knapp? Hältst doch sonst so viel von Pünktlichkei..." Julian trat ein. "Aha... du musst nichts sagen... ich versteh schon" Er grinste Jens vergnügt an. Dieser zog genervt die Augenbrauen hoch. "Störe ich euch bei irgendwelchen Gesprächen?" fragte Juliane. "Quatsch, Schatz DU störst nie." mit diesen Worten zog Jens sie auf den Stuhl neben sich. "Guten Morgen überhaupt" sagte sie und gab ihm eine Kuss.
Kurze Zeit später trafen auch Jonny und Sabine ein. Nach einer Weile brach Jan die Stille. " Madeleine und ich sind gerade mitten in der Renovierungsarbeiten für unserem Haus. Ich sag euch, dass gibt einiges zu tun." er seufzte. "Und kommt ihr gut voran?" fragte Jonny. "Ja eigentlich schon. Nur... naja müssen wir jetzt die Küche und das Wohnzimmer streichen und dafür sind zwei Personen einfach zu wenig. Und die Fliesen im Bad müssen ausgelegt werden. Das ist vielleicht ne schufterei..." Alle merkten worauf Wollke hinaus wollte und so zeiten sie nun sehr wenig interessen an der Unterhaltung. Jeder guckte in eine andere Richtung. "Man! Bitte kommt schon... bitte. Sabine könnte zusammen mit Madeleine und Jonny die Wände streichen und du," er klopfte Jens auf den Rücken "du könntest mit mir die Fliesen auslegen. Bitte." niemand sagte etwas. "Toll. Ihr seit ja tolle Freunde....vielen Dank." Jan verschränkte frustriert die Arme. "Na gut, ich helfe dir" sagte Sabine nach einer weile. "Das werde ich sicherlich bereuen... aber okay ich helfe dir auch." überwand sich Jens. "Dann hab ich ja keine Wahl." sagte Jonny. "Oh danke Jungs! Danke Sabine! Ich wusste auf euch kann ich zählen!"
"Aber Schatz!" platzte Juliane dazwischen. " Wir wollten doch am Samstag shoppen und am Abend fein essen gehen." Ach ja.. scheisse, dachte Jens, daran hab ich gar nicht mehr gedacht. "Ach ja... aber schau mein Mäuschen" er zog Juliane auf seinen Schoss. "Das können wir doch verschieben. Ich meine essen und shoppen kann man immer aber Jan`s Haus muss doch fertig werden und...." "Ja klar! Für deine Freunde und deine Job hast du immer Zeit und was ist mit mir?!" "Aber Mäuschen, dass geht jetzt einfach nicht, ich..." Juliane erhob sich abrupt von seinem Schoss. "JA ist gut! Ich hab schon verstanden!" Wütend ging sie in den Flur. Jens sprang ihr hinterher. Die anderen hatten dem streit stumm zugehört und blieben sitzen. Kurz vor der Tür des RZ hielt Jens Juliane am Arm fest. "Ach Mäuschen, du..." "Nein, nichts MÄUSCHEN! "schrei sie ihn an und verlies das RZ.
Jens fuhr sich mit der Hand über die Augen. Was hatte er nur wieder getan... Der Appetit war ihm jetzt eindeutig vergangen und so ging er in sein Zimmer. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und starte ins leere. Er hasste es streit mit Juliane zu haben. Sie schaffte es ihm immer das Gefühl zu geben, dass er Schuld am streit hat, auch wen Julian sich manchmal einfach wie eine sture Ziege aufführte. Nach einem streit fühlte er sich immer Schuldig und mies.
Es klopfte. "ähm.. ja, herein" rief er und kramt schnell nach Protokoll und einem Stift. Jan trat ein: "Alles klar?" Jens wiegte den Kopf hin und her... "naja... hast ja gesehen..." sagte er knapp und lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. "Ich wollte nicht, dass du wegen mir schwirichkeiten mit Juliane bekommst." "Ne du kannst ja nichts dafür... ich hab ja zugestimmt, ich Esel. Aber Juliane ist auch total verständnislos bei solchen Dingen... Und ich will nicht immer nachgeben müssen." Genervt und frustriert legte er das Gesicht in seine Hände. Nach einer Weile des Schweigens sagte Jan: " Die Anderen und ich setzen und draussen in die Sonne. Kommst du auch?" Jep, geh voraus. Ich komm gleich nach." Jan tätschelte Jens noch aufmunternd auf die Schulter und ging nach draussen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 12.07.2007, 14:09
Der nächste Morgen war eben dieser Samstag, an dem alle Jan helfen wollten sein Haus zu renovieren. Sabine fuhr ins RZ um Jens abzuholen und sie trafen fast zeitgleich mit Jonny vor dem Haus ein. "Hallo Sabine," sagte Madeleine und umarmte sie. Zu allen sagte sie:" Vielen Dank, dass ihr euren freien Tag für uns opfert." "Ach das machen wir doch gerne" sagte Jonny "aber wo ist eigentlich Richie?" Der ist doch auf Klassenfahrt in der Schweiz für eine Woche." erklärte Medeleine." Nun kommt aber rein" drängte Jan.
Dieser entpuppte sich als recht Guter Kommandant. Er zeigte Sabine und Jonny das Wohnzimmer und die Küche, die sie streiche mussten. Er erklärte ihnen alles sehr fachmännisch und geizte auch nicht mit Verbesserungsvorschlägen und Ermahnungen. Als er endlich das Gefühl hatte, dass sie alle richtig machten ging er mit Jens ins Badezimmer. "So mein lieber. Siehst du hier, dass muss alles mit Fliesen ausgelegt werden." er deutet auf die Wand und den Boden. "Ja ich sehe die Wand und den Boden aber keine Fliesen..." " Tja, die müssen wir eben erst von der Garage hierhin tragen." "Hey aber du sagtest Auslegen. Von Fliesen-Schleppen stand nichts in der Job-Beschreibung!" meckerte Jens. Aber er folgte Jan dann doch in die Garage und schleppte brav Packet um Packet ins Bad.
Inzwischen im Wohnzimmer: "Also Jonny, hältst du mal die Leiter, ich steige hoch und Sabine reichst du mir dann den Eimer mit der Farbe." befahl Madeleine. "Okay, alles klar. Ich hab die Leiter." vorsichtig steig Madeleine auf die Leiter. Weil man den Eimer nirgends abstellen oder aufhängen konnte, hob Sabine den Eimer ihr entgegen. "Ja so ist super, Sabine." Madeleine fing an den obersten Teil es Kamins zu streichen und Jonny sorgte dafür, dass die Leiter nicht wackelte.
Als Madeleine den Pinsel gerade in die weisse Farbe getaucht hatte, musste sie Niesen und dabei zitterte auch der Pinsel ganz leicht in ihrer Hand. Dabei tropfte die noch flüssige Farbe vom Pinsel direkt auf Jonny`s Kopf. "Heee pass doch auf!" schrei dieser entsetzt. "Au das tut mir aber leid.. entschuldige." sagte Madeleine und steig von der Leiter. "Jonny geh schnell die Farbe auswaschen, bevor sie trocknet, sonst kriegst du sie nicht mehr raus." Jonny sah sie erschreckt an und lief eilends ins Badezimmer. Dort angekommen stolperte er fast über Jens, der kniend auf dem Boden sass. Jonny beugte sich über das Waschbecken und hielt die Haare unter den Wasserstrahl. „Hey was soll den das?“ fragte Wollke doch etwas verwirt über das verhalten seines Freundes. Jens grinste nur vor sich hin und schüttelte verständnislos den Kopf. Jonny gab keine Antwort. Er war zu sehr damit beschäftigt die Farbe aus seinen Haaren zu waschen. „Hallo?! JONNY! Was ist los?!“ brüllte Jan schon fast. Jetzt hörte Jonny ihn und vor schreck fuhr er hoch und stiess sich den Kopf am Wasserhahn. „WAS?!.... ahhh..... so ein verdammter misst“ fluchte er vor sich hin und rieb sich den schmerzenden Hinterkopf. Jens musste sich richtig zusammen nehmen um nicht los zu lachen. Jonny sah aber auch zu komisch aus, wie er da stand mit nassen Haaren, den Kopf leicht vorgebeugt und das Wasser lief ihm den Hals herunter und viel auf den Boden. Jan stellte seine frage zum dritten mal: „Was machst du da?“ „ Vorhin ist mit Farbe ins Haar getropft und ich musste sie schnell auswaschen bevor sie eintrocknete.“ Jens war beim erzählen der Geschichte in eine stummen Lachanfall ausgebrochen. Er hielt sich die Hand vor dem Mund und seine Schulter zuckten vor lauter unterdrücktem Lachen. „Lach doch nicht so, hol lieber ein Handtuch für Jonny.“
Als Jens mit dem Handtuch zurückkam hatte er sich wieder etwas beruhigt. „Hier“ er reichte Jonny das Handtuch. Als die Haare wieder farbenfrei und trocken waren sagte Jan: „ Na los, weitermachen. Hop, hop!“ er scheucht Jonny zurück ins Wohnzimmer. Nach einigen Stunden arbeit stand plötzlich Madeleine in der Tür zum Bad. „Na, seit ihr schon bald fertig?“ Jan erhob sich :“ Ja, schau noch diese Ecke und dann habe wie ein komplettes Badezimmer.“ Madeleine gab ihn eine Kuss. „Gut, dann kommt doch in die Küche und macht mal Pause.“ Jens erhob sich ebenfalls. „Super.“ Er streckte sich und rieb sich den schmerzenden Rücken. „ Ahh du hast recht. Das ist wirklich eine Schufterei.“ Sie gingen in die Küche. Dort standen Brot, Wurstaufschnitt, Butter und sonst noch alles was man für richtige Sandwichts brauchte. „Wer hart gearbeitet hat , der darf auch essen.“ Sagte Jan`s Frau und wies auf den Tisch. Alle setzten sich. Es wurde gegessen und gelacht. Nun konnte auch Jonny über das Missgeschick mit der Farbe lachen.
Irgendeinmal waren alle satt und zufrieden. „ So und jetzt weiter. Keine Müdichkeit vorschöpfen.“ „Weiter? Wo mit den weiter? Das Bad ist doch fertig. Ich dachte für Heute ist Feierabend.“ sagte Jens gähnend. „ Davon träumst du wohl,“ Wollke legte ihm den Arm um die Schulter und sprach zu ihm wie zu einem Kleinkind:“ Weißt du, im oberen Stock habe wir noch ein Bad, für Richie. Da müssen auch noch fliesen rein. Mhm.“ „Du machst Witze?!“ „Nö“ „also auf ein neues.“ Sagte Jens und erhob sich. Auch Jan erhob sich. „Du sagst es!“ und lief wieder voll motiviert voraus. Woher nahm er nur diese Energie her? Fragte sich Jens.
Nach Stunden in denen sie im Bad auf den Knien fliesen ausgelegt hatten, stand plötzlich Sabine in der Tür. Sie sah sehr müde und erschöpft aus „ Wir sind fertig mit dem Wohnzimmer und der Küche. Wie kommt ihr so voran?“
„Nicht schlecht aber eine Stunden werden wir schon nach benötigen.“ Antworte Jan und begutachtet ihre Arbeit. „Okay, ich geh dann mal. Gute Nacht!“ „Gute Nacht!“ sagten Jan und Jens im Chor und Sabine rief vom der Treppe aus noch zurück:“ Ach Ja, Jens, Jonny fährt dich zurück ins RZ. Okay?“ Ja alles klar.“ Antwortet dieser. Nach über einer Stunde war das kleine Badezimmer auch fertig und die zwei gingen müde, verschwitzt und geschafft in die Küche. Diese war auch sehr hübsch gestrichen worden, wie das Wohnzimmer. Dort lag aber Jonny auf dem Sofa und schnarchte vor sich hin. „ Na du Heimwerker. Aufstehen und wo ist eigentlich meine Frau?“ fragte Jan. Jonny setzte sich auf und antwortet etwas verschlafen:“ oh... ähm.... aha Madeleine ist schon ins Bett gegangen und Sabine hat gesagt ich soll noch auf Jens warten.“ Er blickte auf seine Uhr:“ Man habt ihr lange gebraucht. Wir waren sicherlich schon vor zwei Stunden fertig mit den streichen.“ „Ja ja, dass wissen wir. Und ich bin jetzt auch ganz schön fertig. Also komm, lass uns gehen.“ Jens schupste Jonny zur Tür. „Vielen Dank Jungs. Gute Nacht!“
Als sie endlich beim RZ an kamen war die Nacht schon fast ganz hereingebrochen und die Strassenlaternen vor dem Eingang brannten schon. „Gute Nacht Jonny und danke fürs fahren.“ Verabschiedete sich Jens und ging ins RZ.
Er warf noch eine Blick auf den Anrufbeantworter. Keine Nachricht. Auch auf seinem Telefon, kein unbeantworteter Anruf. Er seufzte. Juliane war also immer noch sauer auf ihn.
Morgen nach dem Frühstück ruf ich sie an, dachte er noch bevor er in eine tiefen Schlaf viel.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 13.07.2007, 23:52
Am nächsten Morgen gleich nach einem einsamen Frühstück im RZ griff Jens zum Telefon. Es dauert lange, bis Juliane endlich abnahm. „Hallo. Wer ist den da?“ „Hier ist Jens.“ Einige Sekunden schweigen beide. „ Juliane... es tut mir wirklich leid... wegen gestern. Wollen wir das nicht einfach vergessen und Heute Abend zusammen fein essen gehen. Ich lade dich natürlich ein.“ Juliane wartet noch einen Moment bevor sie antworte. Sie wollte Jens etwas zappeln lassen. „ mh...essen? und danach?“ fragte sie mit gespieltem Spot.“ Jens wusste sofort auf was sie hinaus wollte.“ Na ja den Rest des Abends können wir dann mit individuellen Gruppenspiel gestalten.“ Er hörte Juliane am anderen Ende der Leitung kichern. „ Ich komm dich um sieben Uhr abholen okay?“ „ Ja! Ich liebe dich.“ Jens war froh, dass es diesmal nicht mehr Überredungskünste und Entschuldigungen um Juliane wieder zu beruhigen. „Okay, bis später, Süsse.“ Er legte auf. Erst jetzt spürte er, wie ihn der Streit mit Juliane blasstet hatte.
Jens verbrachte den Tag damit, Protokolle zu schreiben, sich für den Morgigen Tag vorzubereiten. Er las und sah auch etwas fern, dazu hatte er unter der Woche sonst ja fast nie Zeit
Kurz vor sieben Uhr klingelte er vor Julianes Haus. Sie machte auf und fiel im um den Hals. Sie küssten sich innig. „Es tut mir leid,“ sagte sie als sie Hand in Hand den Bürgersteig entland liefen „ ich hab mich gestern wirklich etwas egoistisch verhalten. Wir wollen nie mir streiten okay?“ „Ach mein Mäuschen, wir haben uns ja wieder vertragen und nur das zählt!“ er küsste sie erneut.
Nach einem kurzen Spaziergang erreichten sie das Restaurant.
Sie verbrachten einen romantischen Abend zu zweit und genossen den guten Wein und das deliziöse Essen. Der Zeiger rückte schon gegen Mitternacht zu als sie sich endlich auf den Heimweg machten.
Im RZ verzogen sie sich in Jens Zimmer. Juliane sprang in Jen`s Bett und zog ihn an seiner Krawatte mit sich. Sie löste seine Krawatte und begann sein Hemmt auf zu knöpfen. Sie küssten sich leidenschaftlich und er begann ebenfalls sie aus zu ziehen.
Einige Stunden später schliefen beide völlig erschöpft ein.
Jens träumte, dass er mit Annelise und seinem Team einen Einsatz flog. Alles war wie immer. Man spürte eine leichte Anspannung in der Luft und doch war eine gute Stimmung unter den vier Freunden. Wollke gab ihm wie gewohnt die Koordinaten des Unfallortes an. Es war beim Hambruger Flughafen. Von der Zentrale erhielten sie nur die Information, dass dort eine Geiseldrama geschehen war. Ein Mann hatte 12 Passagiere aus einem Flugzeug als Geiseln genommen. „Ich bekomme gerade eine Funkspruch von der Polizei.“ Durchbrach Jonny das gespannte Schweigen. „ Hier ist der SR 71. Haben Sie genauere Angaben zum Geschehen vor Ort?“ fragte Jonny. Der Polizist Antwortet:“ Der Geiselnehmer hat 12 Geiseln genommen. Er ist seit langem gesuchter Verbrächer und wollte in die Karibik flüchten. Wir konnten das Flugzeug aber noch rechzeitig aufhalten und ihn Stoppen. Da ist er durchgedreht und verlangt jetzt, dass wir ihn gehen lassen. Eine Geisel konnte fliehen wurde aber bei ihre Flucht über die Startbahn niedergeschossen. Um die müsst ihr euch kümmern.“ „Okay, Danke. Wir sind in 2 Minuten vor Ort.“ Beendete Jonny den Funk.
Eine Zeit land war es still. Nach einer Weile sagte Sabine:“ Jens, lass mich und Jonny mit einer Trage an der Winch (eine Winde, die man braucht, wenn man nicht landen kann) runter so können wir den Patienten am schnellsten in Sicherheit bringen“ „ Alles klar Sabine. Aber seit vorsichtig.“ Als sie über den Flughafen flogen war überall ein riesiges Durcheinander von Polizeiautos und RTW`s. Ein Flugzeug war von Polizeiautos umstellt, auf dem dach des Flughafens waren Scharfschützen postiert. „Da, in dem Flugzeug müssen die Geiseln und der Geiselnehmer sein.“ Sagte Jan und deutet auf das umstellte Flugzeug. „ Ja und da liegt der Verletzte.“ Sabine hatte recht. Ungefähr zwanzig Meter vom Flugzeug entfernt lag ein Mann am Boden. Jens sah sich um: „Vom Geiselnehmer ist nichts zu sehen.“ Stellte er fest. „Macht euch bereit wir sind gleich über dem Patienten.“ Jonny und Sabine schnallten sich und eine Trage an die Winch. „Okay, wir sind da.“ Man konnte die Anspannung in Jens Stimme hören.
„Seit ihr bereit?“ „Ja“ kam es von Sabine und Jonny. „Okay“ Jens setzt die Winch in gang.
Jens hielt die Maschine so ruhig wie möglich. Vor Anstrengung lief im der Schweiss von der Stirn. „Noch 5“ kam es von Sabine. „Noch ...4,.... 3, .....2,....1.... wir haben Bodenkontakt.“ Jens stoppte die Winch. Nun mussten sie warten. Endlos lange waren, bis Sabine den Befehl zum hochziehen geben würde. Plötzlich reif Jan so laut, dass Jens zusammenzuckte.“ Schau da drüben beim Flugzeug. Da ist der Geiselnehmer.“ Jens wand den Blick von den Bordinstrumenten ab um kurz eine Blick über die Schulter zu werfen. „Scheisse...“ flüsterte er und zu Sabine funkte er hinunter:“ Bine! Beeilt euch! Der Geiselnehmer hat euch gesehen.“ Seine Stimme zitterte.“ Ja wir brauche noch eine halbe Minute.“ Diese halbe Minute, der man im Alltag sonst keine Beachtung schenkte kamen Jens und Jan vor wie ein Stück der Ewigkeit.
Endlich hörte er Sabines Stimme. „ Alles klar. Zieh uns hoch.“ Gerade als Jens zitternde Hand den Knopf zur Bedienung der Winch drücke wollte. Gab es ein lautes krachen im hinteren Teil der Maschine. „Scheisse, Jan was war das?“ der Stick (Steuerknüppel) zitterte in seiner Hand.
„ Diese Psychopath schiesst auf uns! Er hat ein Heckteil getroffen. „Jens! Zieh und hoch! Schnell!“ Hörte er Sabines panikerfüllte Stimme durch das Mikro in seinem Helm. Nun endlich drückte er den Knopf für die Winde. Doch da schrei Jan plötzlich:“ Jens Achtung! Pass auf!“ Im gleichem Augenblick spürte Jens einen Brennenden Schmerz im linken Arm.
Er schrei und davon wacht er auf.
Er sass kerzengerade im Bett, der Schweiss rann ihm von Gesicht über die Brust. Seine Hände hatten sich an der Matratze festgekrallt. Einen Momentland starte er ins leere. Er hörte immer noch die rufe von Jan und spürte den brennenden Schmerz. Geistesabwesend griff er sich an den linken Oberarm. Die feine Narbe war nach all den Jahren immer noch deutlich spührbar. „Jens.... Jens! Was ist los?“ hörte er wie aus weiter Ferne. Erst jetzt fand er aus dem durcheinander vom Traum zurück in die Wirklichkeit.
„Jens!“ die Stimme klang jetzt ganz nah. „Jens, alles in Ordnung mit dir?“
„Ja“ antwortet er. Seine Stimme klang trocken und erschöpft. „Ich...,“ erschluckte,“ ...ich hab nur schlecht geträumt...mir geht’s gut..“ „Bist du sicher?“ sie musterte ihn besorgt. „ „Ja...ähm... ich muss nur schnell ins Bad.“ Er stand auf, zog sich eine Hose an und ging in den dunklen Flur. Im Bad strich er sich das durchs Haar und bemerkte erst jetzt den Schweiss auf seinem Gesicht. Er benetzt sein Gesicht mit Wasser und sagte zu seinem Spiegelbild:„ Das hab ich hinter mir...ich hab das hinter mir, hast du verstanden? Blank! Hast du das verstanden!“
Zurück in seine Zimmer sah er auf den Wecker. Er zeigte 05:02 Uhr an. Jens legte sich hin. Er konnte nicht mehr einschlafen.
Er lag auch noch wach als sein Wecker um 06:10 klingelte.
Juliane regte sich neben ihm. Sie gab ihm einen Kuss. „Guten Morgen, Schatz. Konntest du den Rest der Nacht noch gut Schlafen?“ „Ja klar. Es war nur ein dummer Traum. Nichts weiter...“ Er wusste selber nicht, warum er sie anlog.
// Das war ein echtes Stück arbeit.. freue mich immer noch über Feetback. Muss nicht nur Lob sein.. darf ruhig etwas kritisch sein.. ich werds schon verkraften... und nur so kann ich mich verbessern ihr dürft mir auch ein pm mit fragen oder anregungen schicken....LG Mia//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 14.07.2007, 17:20
Als seine Team-Kollegen im RZ zu ihm stiessen waren sie bester Laune. Und schon kurz nach Dienstbeginn ertönte der Alarm und Jonny las die Depesche vor: „ Ein älterer Mann ist durch unbekannte Gründe bei sich zu Hause, in Wandsbek, zusammengebrochen“ . Wenig später landete Anneliese auf einer Grossen Wiese. Jonny und Sabine rannten zu einem kleinen Haus herüber.
An der Tür erwartet sie schon die besorgte Ehefrau. „Hallo, ich bin Helga Brunner. Mein Mann ist im Wohnzimmer einfach plötzlich zusammengebrochen.“ Sie führte die beiden ins Wohnzimmer. Sabine untersuchte, ob der Patient ansprechbar war. Während Jonny einen Zugang legte sagte er zu Sabine: “ Schau, der Bauch ist stark angeschwollen.“ „Mh... ja du hast recht,“ sie tastet den Bauch ab. „Jonny, mach alles für eine Askultation ( Abhorchen der Organe) vor.“ Okay.“ Nach der Untersuchung sagte Sabine:“ Ich vermute eine Enteritis (Dünndarmentzündung) und ausserdem ist er etwas exsikkiert (ausgetrocknet). Häng noch ne Ringer dran. Der Kreislauf ist sonst ja recht stabil.“ „Frau Doktor, sagen sie, wird mein Mann wieder Gesund?“ „Jetzt machen sie sich mal keine Sorgen Frau Brunner. Wir fliege ihn ins BWK. Dort können sie ihn auch Besuchen und ich bin sicher, dass er in wenigen Tagen wieder nach Hause kommen kann.“
Sie trugen den Patienten zum Hubschrauber und brachte ihn ins BWK. Kaum war das ganze Team wieder bei Anneliese auf dem Landeplatz zusammengetroffen. Da klingelte schon wieder der Alarm So ging es weiter bis Nachmittags um drei. Da hatten sie endlich mal ne kleine Pause. Juliane war schon lange wieder in ihrer Redaktion.
Somit setzen sich alle vier auf den Rassen hinter dem RZ und liessen sich von der Sonne bescheinen. „ Du ,Jonny?“ fragte Jan. Jonny, der in der Sonne döste sagte nur: „Mhm?“ „Hast du das Buch eigentlich da? Dieses, welches du mir für meine Umbauarbeit ausleihen wolltest?“ „Wie heisst es denn?“ frage Jens neugierig dazwischen. „Ach... das ist doch egal...“ etwas verlegen. „Ach.. soooo du meinst das Buch `Gartenarbeit leicht gemacht`? Das hab ich da. Ich hab....“ sie wurden von Jens spöttischen lachen übertönt. Wollke warf ihm einen genervten Blick zu. „Unser Gärtner und Häuslebauer“ er klopfte Wollke auf die Schulter. „Wie gesagt.“ Jonny sprach nun lauter um Jens zu übertönen. „ das Buch hab in Heute Morgen in meinem Spinnt vergessen.“
„Darf ich es jetzt schnell holen gehen.. sonst vergessen wir`s noch...““ Ja. Es ist in meiner Tasche.“ Jonny rechte Jan einen kleine Schlüssel.
In der Herrenumkleide schloss er Jonny Spinnt auf und wühlte in seiner Tasche herum. Nachdem er das Buch gefunden hatte wollte er alles wieder einigermassen zurecht legen. Da geriet ihm ein Rosarotes T-Shirt zwischen die Finger und wenig später fand er noch eine Lippenstift und andere Schmink Utensilien. Er betrachtet die Sachen etwas verwirrt und schockiert.
Warum zum Hölle hatte sein Freund solche Sachen dabei? Fragte er sich.
Als er zu seine Freunden zurückkehrte konnte er immer noch nicht begreifen was er eben entdeckt hatten.
„Alles klar. Hast du``s gefunden?“ Wollke starten ihn nur verwirrt an. „ Jan? Alles klar?“ fragte Sabine. Schliesslich beschloss er Jonny darauf anzusprechen. „Ja ich hab das Buch gefunden. Danke. Aber ich hab noch was gefunden.“ Er betrachtet seine drei Team-Kollegen. „Ich hab Make-up und ein Rosarotes T-Shirt gefunden...also.. ist...nein, gehören. Es.....ähm... also...“ Jan wusste nicht wie er es sagen sollte. Sabine und Jens hörten verwirrt dem Gespräch der beiden zu. „also, was ich sagen wollte.. ist.. äh,...“ versuchte es Jan erneut. Plötzlich bemerkt er das Grinsen auf Jonnys Gesicht. Das sich allmählich zu einem Grinsen und später zu seinem schallenden lachen verwandelt. Jonny rollte sich vor lachen auf dem Gras herum. Nun verstanden die drei gar nichts mehr. „ Jonny, ist ja echt nicht schlimm, weißt du. Aber ich möchte es einfach wissen...“ Dies brachte Jonny nur mehr zum lachen. Bald hatte er sich etwas beruhigt. Er räusperte sich. „ Diese Sachen, die in meiner Tasche sind. Nun das ist so: Manchmal benutzt Tatjana meine Tasche um ins Fitnessstudio zu gehen. Wahrscheinlich hab ich diese Zeugs übersehe und meinen Kram einfach eingebackt. Das ist alles. Und wen du etwas genauer gekuckt hättest, hättest du auch gesehen, dass so ein T-Shirt mir nie gepasst hätte...“ Nun kam sich Jan etwas dumm vor. „Naja hätte mich auch gewundert wenn....“
„Hey, jetzt hört aber mal auf. Ihr benehmt euch ja wie Kindergartenkinder. Und überhaupt, wäre das ein Problem für jemand von euch, wenn irgendjemand von uns homosexuell oder lesbisch wäre? Für mich auf jeden fall nicht.“ Brachte Sabine die Sache auf den Punkt. „Nein für mich wäre das auch kein Problem.“ Sagte Jens. „ Ne, für mich auch nicht.“ Alle sahen zu Jan „Für mich auch nicht, ehrlich, ich wollte nur die Wahrheit hören. Weil ich finde so was sollte man seinen Freunden erzählen.“ „Es war ja nur ein Missverständnis und...“ wollte Jan die Sache beenden doch der Alarm nahm ihm dies Aufgabe ab. Sie rannten zum Heli.
Gegen Dienstschluss gab es so gut wie keine Einsätze mehr. Sabine sass in ihrem Arztzimmer und füllte Protokolle aus, genau wie Jens im Einsatzraum. Jan checkt Anneliese durch und Jonny führte den Notfallrucksack auf. Als der Dienst beendet was fuhren sie nach Hause und Jens ging in sein Zimmer. Auf dem frisch gemachtem Bett lag ein Zettel. Er hob ihn auf und las:
„Mein geliebter Schatz. Gestern war ein wunderschöner Abend.
Ich komme Heute so gegen 8 Uhr zu dir. Wir können zum Beispiel, wieder gemeinsam Kochen. Ich leibe dich! Bis Heute Abend. Deine Juliane
Jens Miene hellte sich auf. Es würde ganz bestimmt ein schöner Abend werden.
Er setzte sich an seine Schreibtisch, denn er musste noch eine Bericht für das Geschwader über seine Arbeit schreiben. Wieder so ein dummer Auftrag. Um den er aber als Hauptmann nicht herumkam. Plötzlich klopft es an der Tür „Herein“ Homann trat etwas schüchtern ein. „ Herr Hauptmann, da ist ein Anruf für Sie.“ „ Danke Homann“ „ Noch schönen Feierabend“ wünschte Homann und verlies das RZ. Jens ging zum Telefon “ Hauptmann Jens Blank“ „ Hallo Schatz“
„Juliane? Warum rufst du mich nicht auf mein Privates Telefon an? Ich dachte schon es sei Irgend ein Vorgesetzter....“ „Das wollte ich ja, aber es hiess aus technischen Problemen könnte die Verbindung nicht hergestellt werden.“ „ Okay. Das sag ich mal Wollke der kriegt das sicher wieder flott. Aber warum rufst du den an? Ich dachte, dass du gleich zum Abendessen vorbeikommst.“ „Na ja, Schatz, ich kann leider nicht kommen. In der Redaktion ist ein fehler Passiert. Wir müssen über 15 Seite nochmals machen und sie in die Druckerei bringen. Es tut mir leid.“ „Tja. Da kann man nichts machen.... dann noch einen schönen Abend.“ Dir auch, tschüss Schatzi.“ Tschüss“ enttäuscht legt Jens den Hörer ab. Zum kochen hatte er jetzt auch keine Lust. Und so macht er eine Spaziergang zu der Dönerbude, die nicht weit vom RZ entfernt war.
In der Nacht wurde Jens wieder den gleichen Albtraum heimgesucht. Nun war aber keine Juliane da, die ihn in die beruhigen und in die Wirklichkeit zurück holen konnte.
Und trotzdem klingelte der Wecker wieder erbarmungslos nach wenigen Stunden schlaf.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 15.07.2007, 15:12
Als Jonny in die Küche kam sass Jens schon am Frühstückstisch und trank seine Kaffee.
Er bemerkte die dunklen Ringe unter den Augen seines Freundes. „Na Jens, hat dich Juliane gestern Nacht wieder nicht zur ruhe kommen lassen?“ „ Nein und ich wünsch dir ebenfalls eine schönen Morgen.“ Gab Jens gereizt zurück. Ou.... für Heute halt ich mich besser zurück, dachte Jonny als er bemerkte, dass Jens so schlecht Laune hatte. Wenig später trafen Jan und Sabine ein. Sie setzten sich zu den anderen an den Küchentisch. „ Gute Morgen, alle miteinander.“ Sie bemerkte ebenfalls Jens müder Gesichtsausdruck. „ Gut geschlafen?“ fragte sie ihn. „ Ha! Ich wette, der hat wieder...“ „Ähm.. Wollke kommst du schnell. Ich muss....öhm.....mit dir noch was besprechen, wegen....wegen... deiner Renovierung... ja?“ unterbrach Jonny Wollkes stichelein und zerrte ihn an seinem Overall aus dem Zimmer.
„ Heute ist, glaube ich, nicht der beste Tag um Witze über Jens zu machen.“ Sagte Jonny zu Wollke im Flur. „ Und warum nicht?“ „Hast du nicht gesehen, er sieht aus wie ein Zombie. Als hätte er die ganze Nach kein Auge zu gemacht. Ich hab auch schon eine Witz gemacht und bin voll ins Messer gelaufen. Wollke war von Jonny Feingespür überrast.“ Ja, du hast recht. Ich werde mich etwas zusammennehmen.“ Sie gingen gemeinsam zurück in die Küche.
Im verlaufe des Tages wurde aus dem Aprilwetter der letzten Tagen doch noch richtiges Sommerwetter, wie sich’s für den Juli gehörte. Bei jeder Möglichkeit, die sich bot zogen sie ihre Helme aus, da sie das Gefühl hatten, als würden ihre Köpfe darunter schmelzen.
In der Mittagspause sassen sie alle wie betäubt in Aufenthaltsraum. Obwohl dies der kühlste Raum im ganzen RZ war hatten sie alle ihre Overalls bis zur Hüft runtergerollt. Sabine sass auf einem Stuhl und hatte die Füsse auf eine zweiten gelegt. Jonny sass auf einem Barhocker und hatte die verschränkten Arme und den Kopf auf den Tisch gelegt. Jens lag quer auf dem Sofa und Jan sass der Länge nach im grünen Sessel. Wäre jemand ins Zimmer gekommen, man hätte die vier für tot halten können.
Doch wie immer schrillte in solchen Momenten der Alarm los.
Alle vier gingen wie Schlafwandler zum Heli. Doch kaum sassen sie auf ihren Sitze, da waren sie wieder hell wach.
„Unfall im Freibad. Kind nicht ansprechbar“ las Jonny vor. Sie flogen los.
„Mach mal etwas langsamer, wir sind gleich da.“ Sagte Jan als das Freibad in Sicht kam.
Die Polizei hatte die grosse Liegewiese grossräumig abgesperrt. Viele Leute sahen gespannt zu, wie der Hubschrauber landete. „Haupt- und Heckrotor frei, unter uns keine Hindernisse“ sagte Jonny routiniert. Die Kufen berührten das grüne Gras und Jonny und Sabine sprangen raus und liefen, geführt von einem Polizisten, Richtung Schwimmbecken. Für den Rettungsdienst hatten die Bademeister einige Teile des Beckens mit Brettern überlegt, damit sie schneller und mit trockenen Füssen zur Patientin gelangen konnten.
Am Rande des 100 Meter Beckens lag ein Mädchen bewegungslos am Boden. Ein Sanitäter berichtete ihnen was geschehen war: „ Sie hiesst Petra, ist 10 Jahre alt. Sie muss beim spielen mit dem Kopf an den Beckenrand gestossen sein.“ „ Wir haben doch nur fangen gespielt und da lag sie plötzlich so im Wasser...“ sagte ein kleiner Junge unter Tränen. “Wer bist du den? Ihr Bruder?“ fragte ihn Sabine. „Ja. Ich bin Philipp und bin 6.“ Aber Philipp, was habt ihr hier den im tiefen Becken zu suchen. Warum wahrt ihr nicht im Kinderbecken?“ Der kleine konnte nicht antworten. Es schüttelte ihn vor schluchzen „Philipp, dann komm mal da etwas zur Seite. Unsere Ärztin mach das schon.“ Sagte Jan und zog Philipp weg.
Der kleine begann fürchterlich zu schluchzen.Jan hob ihn hoch. „ Hei jetzt mach dir mal keine Sorgen. Das wird schon wieder.“ Der kleine drückte sich an Jans Schulter. Dem kam plötzlich eine Idee. „Hey Philipp, hast du schon mal einen echte Heli gesehen. „Nein...“ schluchzte er. „Na dann wird’s aber höchste Zeit.“ Er ging mit ihm zu Hubschrauber, wo Jens wartet. „ Hey Jens, der kleine hier möchte mal Anneliese begrüssen.“ „Hallo ich bin der Pilot, wer bist du den?“ fragte Jens „Ich bin Philipp,“ sagt er jetzt schon weniger traurig. „Wow, du bist Pilot. Toll. Aber wer ist den Anneliese?“ Frage Philipp neugierig. Jens und Wollke zeigten dem kleine den Heli, beantworte viele Fragen und zeigten ihm das Cockpit. Sie hatten richtig Spass dabei und hätten fast die Zeit vergessen, wenn nicht Sabine nach ihnen rief: „ Jens! Jens...PILOT!“ brüllte sie, bis Jens sie endlich hörte. „ Wir fliegen sie ins BWK und bringst du noch unsere Trage?“ Ja“ Bei Sabine angekommen hatte das Mädchen die Augen schon wieder geöffnet. Sie legten Petra auf die Trage. „Ist die Mutter der beiden schon verständigt?“ fragte Sabine einen Polizisten. „Ja sie kommt ins BWK und wir bringen den Bruder auch dort hin.“ Okay, Super.“
Jonny und Jan trugen die Trage über die wackligen Bretter zum Hubschrauber. Sabine und Jens folgten ihnen.
Plötzlich gab es einen lautes krachen und Sabine war durch ein morsches Brett ins Wasser gestürzt. „Sabine!“ schrie Jens und sprang ihr hinterher. Im Wasser kam er Sabine zu fassen.
„Alles klar?“ fragte er. „Ja, alles in Ordnung“ gemeinsam schwammen sie zum Rand. Jan half ihnen aus dem Wasser. „Alles klar mit euch?“ „Ja“ sagten Sabine und Jens im Chor. „ Jens, sollen wir sie nicht besser doch im RTW transportieren? Oder traust du dir das fliegen zu?“ fragte Wollke. „Nein, mir geht’s gut.“. Im Hubschrauber wurden sie in decken gehüllt.
Als sie sicher gelandet waren brachte Jonny die kleine Petra alleine ins BWK. Sabine konnte auch schlecht, so nass wie sie war ins BWK rein spazieren. Jens und Sabine machten sich auf den Weg ins RZ um sich trockene Sachen anzuziehen. Auf dem Weg fragte Sabine Jens“: Warum bist du mir eigentlich hintergesprungen? Ich kann doch schwimmen.“ „Das weis ich.“ Jens sah sie an. „Aber ich hatte Angst, dass du dir weh getan hast.“ Sabine blieb stehen und sah in etwas verwirrt an.
Da kam Jan angelaufen. „Wollt ihr euch nicht etwas beeilen? Sonst werdet ihr noch krank.“ „Genau Jan! Bei 26 Grad im Schatten holt man sich ganz leicht eine Erkältung.“ Spottete Jens.
Als Jens wieder was trockenes an hatte, begann er seine und Sabines Schuhe mit Zeitungspapier auszustopfen. Jonny und Jan waren wieder eingedöst.
Da kam Sabine in den Aufenthaltsaum. Die drei sahen sie verwirrt an. „ Öhm... Bine, wir habe noch nicht Feierabend.“ Sagte Jan. „Ich weis“ gab Sabine zurück. „Aber....“ Jonny deute verwirrt auf Sabines Kleidung. Sie trug das Weise T-Shirt, dass man normalerweise unter der Uniform trug und ihre zivil Hosen.
Verlegen sagte Sabine:“ Wer hat die kleinste Kleidergrösse von euch?“ Jetzt sahen ihre Team-Kollegen noch verwirrter aus. Keiner sagte etwas und so beschloss Sabine die Sache zu erklären. „ Ich hab keinen Overall mehr. Der eine ist in der Wäscherei und der dritte hab ich hab ich nach Hause genommen um ein Loch zu flicken. Und so frage ich, wer hat die kleinste Kleidergrösse von euch, der würde mir wahrscheinlich noch am ehesten passen.“ Der verständnislosen Ausdruck auf den Gesichter der Jungs war jetzt einem Grinsen gewichen. „Ach so ist das....“ Jonny und Jan sahen beide zu Jens hinüber. „Waaaas?.“ fragte dieser „Jens würdest du bitte Sabine eine Uniform ausleihen?“ „Was, warum ich? Du kannst das doch auch machen.“ Sagte er zu Jan. „ Jens du bist der kleinste von uns dreien.“ „ Was, ich ?Ich bin doch nicht der kleinste... “
„ Nein, du bist ein kleiner Riese. “ platze Jonny sarkastisch dazwischen.
„ Man Jungs, jetzt hört doch auf mit dem Mist.“ Sabine sah Jens an. Schliesslich stand dieser auf und holte aus seinem Zimmer eine frische Uniform.
Er gab sie Sabine. „Danke“ sagte sie und verschwand in der Damenumkleide.
Wenig später kam sie wieder heraus. Die Uniform war ihr natürlich trotzdem etwas zu gross. Er lies sie etwas übergewichtig wirken. Doch bevor jemand irgendwelche Witze machen konnte ertönte der Alarm.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 16.07.2007, 19:15
Auch in den nächsten Tagen machte die drückende Hitze allen zu schaffen.
Sie hatten verschiedene Einsätze in Schwimmbäder, die zu in dieser Zeit immer total überfüllt waren. Doch vom Rettungsteam musste niemand erneut ein unfreiwilliges Bad nehmen.
Eines Abends kamen sie alle völlig verschwitzt und müde von einem Einsatz zurück.
„So das war der letzte für Heute.“ Sagte Jonny erleichtert. „Ich geh uns mal ausmelden.“
„Ich brauche jetzt eine richtig schöne kalte Dusche.“ Sagte Jens. „Nicht nur du. Vielleicht bin ich unter diesem Ding schon längst flüssig geworden.“ Sagte Jan und zupfte an seinem Overall. „Hey, man sollte mal einen Antrag stellen für Sommeruniform, die nicht so dick sind. Diese hier sind eine echte Zumutung!“ Sagte er und folgte Jens ins Bad. Sabine musste lachen.
„Wir sind ausgemeldet und für Morgen ist der Notfallrucksack wieder aufgefüllt und einsatzbereit.“ Sagte Jonny als er aus dem Einsatzraum trat. „ Okay, danke Jonny.“ Sagte sie und sah ihn an.“ Hey, was ist los? Fühlst du dich nicht gut?“ Er sah tatsächlich etwas blass aus. „ Ach... geht schon... ist bestimmt nur die Hitze...“ Sabine sah ihn genauer an. Jonny schwankt leicht vor und zurück. „Komm leg dich mal hin bevor du noch umkippst.“ Sagte sie und führte ihn zum Sofa im Aufenthaltsraum. „Kann es sein, dass du zuwenig getrunken hast?“ Keine Ahnung...also zum Frühstück einen Kaffee. In der Pause einen halben Liter Wasser und einen Becher Orangensaft.“ „Jonny, dass ist viel zu wenig für solche Temperaturen.“ Sie legte seine Beine hoch und holte ihm ein Glas Wasser. Sie füllte es drei mal nach und langsam kam die Farbe in Jonnys Gesicht zurück.
„Fühlst du dich besser?“ fragte Sabine. „Ja, viel besser. Danke. Ich muss in der Zukunft wirklich mehr Trinken.“ Er stand auf. “Ich geh dann mal. Schönen Feierabend.“ Sage er und verlies das RZ. „Danke, dir auch.“ Reif sie ihm nach.
Da stand plötzlich Juliane im Aufenthaltsraum. „ Hallo.“ Sagte sie zu Sabine. „Ah, Hallo Juliane... Jens hat gar nicht gesagt, dass du kommst.“ Bemerkte sie. „Ja es soll auch eine Überraschung sein. Wo ist er eigentlich ?“ „Noch unter der Dusche.“ Sagte Sabine müde. „Aha...“ sagte Juliane, zwinkerte Sabine zu und tänzelte zur Dusche. Sabine verdrehte die Augen. Als Juliane gerade die Türklinge runter drücken wollte sagte Sabine: „Das würde ich nicht tun. Jan ist auch noch drinnen.“ Sie musste sich das lachen verkneifen. Juliane zog entäuscht die Hand zurück. „Aha...“ sie konnte die Endtäuschung in ihre Stimme nicht verbergen.
Also setzte sie sich in den Aufenthaltsraum, las in einer Zeitschrift und schenkte Sabine keine weiter Beachtung.
Schliesslich kam Jens in den Aufenthaltsraum. Gefolgt von Jan. „Also ich geh dann mal... Tschüss...Ah, Hallo Juliane.“ Verabschiedete sich Jan. Jens drehte sich um:“ Juliane?... Was machst du den hier?“ Sie sprang ihm um den Hals. “Ich wollte dich überraschen. Freust du dich?“ „ Ähm... j.. ja, natürlich“ stammelte Jens. „Ich geh dann auch mal. Tschüss ihr beiden.“ „Tschüss“ sagte Jens und Sabine verliess das RZ. „Aber, Juliane, ich hab gar nichts zu Essen da. Nur Mikrowellen-Nudeln...“ „Macht nichts.. ich hab schon was organisiert.“ Sie zeigte ihm zwei Tüten.“ Ich war vorhin noch beim Chinesen.“ „Hey Super!“ reif Jens und holte zwei Gläser und Teller aus dem Schrank. Er hatte einen rissen Hunger. Nach kurzer Zeit waren die beiden Tüten leer.
Mitten in der Nacht schreckte Jens wieder hoch. Da waren sie wieder, der schreckliche Traum, der brennende Schmerz. Alles war ihm so real erschienen. Seine Augen brannten.
Juliane wachte auf. „Schatz?.. Was ist den los?“ „ Nichts“ brachte er nur hervor. „Dan legte dich wieder hin“ sagte Juliane und zog in an den Schultern in die Kissen zurück. Kurze danach war Juliane schon wieder eingeschlafen.
Mein Beruf ist zu anstrengen, um in der Nacht wegen so einem blöden Traum nicht schlafen zu können. Ich brauche den Schlaf, dachte Jens. Er spürte die Müdigkeit in seinen Muskel und in seinem Kopf.
Doch all das nützte nichts. Die Bilder verfolgten ihn bis zum Morgengrauen und liessen ihn kein Auge zu tun.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 17.07.2007, 19:55
Als Sabine am nächsten Morgen das RZ betrat, traf sie Juliane, die es gerade verlies. Die Begrüssung viel nur sehr knapp aus. Und Juliane ging weiter zu ihrem Wagen.
Im Aufenthaltsraum sass Jens und er sah müder und mitgenommener aus, als je zuvor.
Er sass schlaf und kraftlos auf seinem Stuhl, die Augen waren gerötet und die Ringe unter seinen Augen waren noch dunkler geworden.
„Gute Morgen,“ sagte Sabine und wollte betont positiv klingen. Von Jens kam nur ein trockenes „Morgen“ zurück.
Er sass schweigend da, obwohl er sonst eigentlich oft etwas zu erzählen hatte. Nach einer weile hielt es Sabine nicht mehr aus. „ Man Jens, was ist eigentlich los mit dir?“
Jens sah sie an“ Nichts ist los....“ „ Hör gleich auf damit! Jeder hier sieht dir an, dass etwas nicht stimmen kann. Wir machen uns alle Sorgen um dich...“ sie sah ihn schon fast mitleidig an.
Jens schwieg. Sabine legte ihm eine Hand auf die Schulter. „ Wen du krank bist, kann ich eine Aushilfe Organisieren, damit du mal Ausschlafen kannst...,“ Jens schüttelte nur den Kopf. Nein, Fliegen war das einzige, dass ihn von seinem schlimmen Traum ablenken konnte. Er sah nur auf Sabines Hand auf seiner Schulter. „Oder hast du Problehme mit Juliane?“ Nein mit Juliane und mir ist alles in Ordnung“ sagte Jens bestimmt.
Plötzlich hörte sie das Gelächter von Wollke und Jonny auf dem Flur. Sabine stand auf. „Mit uns kannst du reden, wir sind deine Freunde. Vergiss das nicht.“ Sagte sie und ging ins Ärztezimmer.
Mit lautstarkem Gelächter betraten Wollke und Jonny den Raum. Sie erschraken sichtlich an Jens aussehen. „Hey, alles in Ordnung mir dir, Blank?“ fragte Wollke. Jens sah die Besorgnis in den Augen seines Freundes und trotzdem nickt er.
Sie sassen gerade alle beim Frühstück da schrillte der Alarm. Homann überreichte Jonny beim herausrennen die Depesche. „ Ein Kind, in Bergedorf.“ rief er ihnen nach
Sie landeten auf einem Fussballplatz in einem Wohngebiet. Ein Sanitäter führte sie zu einem Reihenhaus. Vor der Tür wurden sie schon von der besorgten Mutter erwartet. Sie führte das Rettungsteam in ein Kinderzimmer.
„Das ist Laura, sie ist 12 und hat die Morbilli (Masern). Seit gestern Abend ist das Fieber stark angestiegen. Da hat sie den Notarzt gerufen.“ Berichtet die Sanitäterin Sabine. „Hallo ich bin Sabine, die Notärztin. Ich werde ich jetzt untersuchen, okay?“
Sie mass nochmals die genaue Temperatur des Mädchens, schaute sich den typischen Hautausschlag genauer an und befühlte auch noch die Schilddrüsen. „Tut das weh, wenn ich hier drücke?“ Nein überhaupt nicht“ „Jetzt gibt’s kurz einen kleinen Piecks“ unterbrach sie Jonny, der einen Zuganglegen wollte. Laura war ganz tapfer. Als der Zugang gelegt war fragte Sabien; „Tut dir sonst etwas weh? „Nein...“ „Hattest du Durchfall oder war die mal übel?“ fragte sie Laura. „Ja schon.“ Okay, Jonny 0,5 Antipyretika, (fiebersenkendes Medikament) einmal Perenterol und häng bitte noch ne Ringer dran.“ Kommt gleich...“ sagte Jonny. „Wollke, wir begleiten im RTW ins Kinderspital“ sagte sie zu Wollke, der vom Hubschrauber herüber ins Haus gekommen war. „Alles klar.“ Wenig später flog Anneliese wieder durch die Lüfte.
Im Kinderspital übergab Sabine Laura dem dortigen Ärztin und berichtet was geschehen war:“ Das ist Laura. Sie ist 12 Jahre alt und hat die Morbilli mit hohem Fieber. Das hier ist die erste Ringer und sonst hatte sie noch einmal Perentrol und 0.5 Antipyretika gekommen.
Die Mutte ist verständigt und kommt gleich.“ „Gut, danke“ sagte die Ärztin.
Wenig später verliessen Jonny und Sabine das Krankenhaus.
Zurück im RZ verschwand Jens ohne ein Wort in den Einsatzraum und brühtet über seinen Protokollen.
Diese Chance nutzten die drei anderen. Sie setzten sich alle im Aufenthaltsraum an den Tisch.
„Macht ihr euch nicht auch sorgen um Jens,“ Fragte Wollke. „ In den letzten Tagen sieht er furchtbar aus.“ „Ja, du hast recht. Ihm geht es wirklich nicht gut. Er ist auch immer so gereizt.“ Stimmte Jonny ihm zu. „Ich würde sagen, dass er unter akutem Schlafmangel leidet. Was meinst du Sabine?“ versuchte Jonny eine art Diagnose aufzustellen. „Ja, so was in der Art wird’s sein.“ Alle schweige einen Moment. „Ich hab heute Morgen schon versucht mit ihm zu reden. Er schweigt einfach.“ Sagte Sabine. Wollke seufzte:“ Warum muss er nur so ein verdammter Dickkopf sein!“
Jens in diesem Moment verliess Jens den Einsatzraum und lief den Flur entlang. Kurz vor dem Aufenthaltsraum blieb er stehen. Was hatten seine Freunde da zu besprechen? Er lauschte.
„Manchmal hab ich auch zweitel, ob er in seinem Zustand noch fliegen kann.“ Jens stockt fast der Atem.“ Heute morgen ist er fast eingeschlafen, als wir auf euch gewahret haben.“ Fuhr Jan fort.“ Stellt euch vor, was passiert wen ihm das in der Luft geschieht.“ Alle schweigen. Im Flur war Jens wie gelähmt. Er war Pilot mit Leid und Seele. Wenn ich nicht mehr fliegen kann könnt ihr mir gleich ein Grab schaufeln, dacht er. Plötzlich sagte Sabine“ Jetzt mach mal nicht auf Panik. Vielleicht ist alles gar nicht so schlimm.. Jens ist immer noch unser Freund und mit abstand einer der besten Piloten den wir je hatten. Jeder kann mal ne schlechte Woche haben, oder ? Warten wir mal ab“ Jens war Sabine so dankbar für diese Worte.
Er hörte wie Sabine fragte:“ Wer will einen Kaffee ?“ und wollte gerade reingehen da ertönte der Alarm.
Im Hubschrauber las Jonny die Depesche vor: "Ein brand in einem Reihenhaus. Person nicht Ansprechbar."
Sie waren keine 15 Minuten in der Luft da hörten sie:" Florian, Hamburg an den SAR 71."
"SAR 71, hört" sagte Jonny routiniert.
"Es war ein Fehlalarm. Sie können beidrehen."
"SAR 71 hat verstanden und ist nun wieder Einsatz bereit."
"Florian Hamburg hat verstanden und wünscht eine guten Heimflug.
Damit war der Funkspruch beendet. Sabine macht ihrer Enttäuschung Luft und hielt den andere eine Vortrag über Verantwortunslosichkeit und Umweltverschmutzung, da sie jetzt für nichts die Umwelt mit ihren Abgasen verpestet hatten. Sie haste Fehlalarme.
Auch Jens war nicht gerade begeistert. Enttäuscht lenkte er Anneliese ins RZ zurück
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 19.07.2007, 14:05
In der Mittagspause kam Homann in den Aufenthaltsraum.“ Herr Hauptmann?“ fragte er. „Nicht jetzt Homann. Sehen Sie nicht, dass wir gerade am Essen sind ?“ antwortet Jens genervt. Homann wollte etwas erwidern doch Jens lies ihn gar nicht zu Wort kommen.„Die Arbeit kann mal 20 Minuten warten. Setzten sie sich lieber. Für Sie haben wir auch eine Portion Currywurst.“ „Vielen Danke, Herr Hauptmann. Aber ich wollte eigentlich nur sagen, dass sie jemand am Telefon erwartet.“ „Sagen sie, er soll es in einer halben Stunde nochmals probieren.“ Das hab ich auch aber Juliane bestand darauf, dass ich Sie ans Telefon hole.“
„ja sagen sie’s doch gleich, dass es Juliane ist.“ Sagte Jens und ging zum Telefon. Die anderen grinsten nur und assen hungrig weiter.
Jens verabredet sich mit Juliane. Er wollte gegen neun Uhr bei ihr sein und sie wollten zusammen eine gemütlichen Abend verbringen.
Nach Feierabend machte sich Blank auf den Weg in sein Zimmer. Vor seiner Tür lag die Uniform, die er Sabine ausgeliehen hatte. Fein zusammengelegt, gewaschen und gebügelt.
Er hob sie auf doch bevor er sie den Schrank legen wollte, roch er kurz dran. Es roch eindeutig nach Sabine. Nein nicht nach Sabine, nach Sabines Waschmittel. Er zog den Duft tief ein. Plötzlich aber wurde ihm klar, was er da tat. Erschrocken über sich selbst legte er den Overall schnell zurück in den Schrank. Bin ich jetzt völlig durchgedreht? Fragt er sich.
Wahrscheinlich gehen nur gerade meine nerven mit mir durch. Sabine ist nur meine Kollegin.
Er Atmet einmal tief durch und ging in die Küche sich eine Kaffee machen.
Kurz vor halb neun wollte er sich gerade umziehen, da hörte er Schritte auf dem Flur. Wer kann das jetzt wieder sein... so später, fragte er sich. Neugierig strecke er den Kopf aus der Tür.
Zu seiner Verblüffung sah er Wollke, Sabine und Jonny. Zwischen den Jungs lief Sabine in eine Decke gehüllt. Jonny trug eine Tasche in der Hand. „Nanu was ist den hier los?“ fraget er. „Eine lange Geschichte.“ Sagte Wollke knapp. Leider hab ich keine Zeit sie dir zu erzählen. Bei uns zuhause ist noch der Architekt. Es gibt noch ne menge zu besprechen.“ Er sah auf die Uhr.“ Mist, ich muss mich wirklich beeilen. Aber Jonny erklärt dir sicher alles und dir alles Gute, Sabine.“ Er lief eilends den Flur hinunter. „Was erklären? Wie „alles Gute Sabine?“ ich begreif gar nichts mehr.“ Er sah abwechselnd Jonny und Sabine an. Ich hab leider auch nicht gerade viel Zeit.“ Sagte Jonny. „Aber für dich zu informieren wird’s wohl reichen.“ Er begann ohne irgendwelche umschweife:“ Also bei Sabine zu Hause steht momentan alles Unterwasser. Es hat eine Wasserrohrbruch gegeben. Also kann sie nicht zu hause übernachten. Bei Wollke kann sie auch nicht da ist ja, wie du schon gehört hast, der Architekt und sonst ist sowieso alles im Umbau. Zu mir kann sie leider auch nicht kommen, da ich Tatjana versprochen habe, dass wir gemeinsam Essen gehen. Also gibt’s nur noch dich, also respektive das RZ wo sie kurzfristig übernachten konnte.“ Jens hört die ganze Zeit aufmerksam zu. „Das ist doch kein Problem für dich oder?“ fragte Jonny.“ Ne quatsch, überhaupt kein Problem.“ Sagte Jens und lächelte Sabine aufmunternd zu. Sie sah doch etwas mitgenommen aus. „Also, ich muss dann auch los. Tschüss“ Jonny verlies ebenfalls das RZ.
Jens und Sabine standen immer noch im Flur. „Danke“ sagte Sabine. „ Bitte“ gab Jens zurück. „Möchtest du eine Kaffee?“ fragte er. „ Ich glaube, ich sollte erst mal Duschen gehen und mir was trockenes Anziehen. Sie zog sich die Decke von den Schultern. Da sah Jens erst, dass sie total durchnässt war. „Aha.. ja klar...ich geh dann schon mal in die Küche.“
Dort setzte er nochmals frischen Kaffee auf. Nach wenigen Minuten kam Sabine in die Küche. „Jens, hättest du mir vielleicht ein Handtuch? Bei all der Aufregung hab ich meins zu Hause vergessen.“ Ähm.. na klar.“ Er ging in sein Zimmer und öffnete seinen Schrank. Sabine wartet an beim Türrahmen. Nach einer weile sagte Jens etwas verlegen.“ Ich...ich hab leider gerade kein saubere mehr...nur noch das hier, ist aber nicht mehr ganz frisch.“ Er nahm ein hellgraues Handtuch, dass über der Heizung lag. „Ach für einmal wird’s schon gehen....Danke“ sagte Sabine und verschwand ins Bad.
Währendessen telefoniert Jens mit Juliane und versuchte ihr zu erklären warum er nicht zu ihr kommen könne. Vergebens, sie verstand ihn wiedereinmal nicht. Doch Heute war es Jens egal. Er wollte sich nicht immer bei ihr entschuldigen. Sie konnte auch mal nachgeben.
Als Sabine zurück kam sass Jens auf der Couch und las in einem Buch. Sabine nahm sich ein Jogurt aus dem Kühlschrank und nahm sich eine Kaffee. Währenddem sie ass spürte sie ab und zu Jens blick auf sich ruhen. Dann begann es sie zu nerven und sie fragte: „Was ist?“ „Was ?“ fragte Jens etwas erschrocken. „Warum starrst du mich ständig so an? „ Entschuldige, dass wollte ich nicht... ist nur etwas ungewohnt... sonst bin ich meistens allein hier.“ Sabine ass schweigend weiter.
Als es schon recht spät war gähnte Sabine und Jens plötzlich: „Weist du gerade, welches Zimmer noch frei ist, indem ich schlafen kann?“ „ Ja“ sagte Jens etwas zögerlich.
„Jens! Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen!“ sagte sei etwas genervt. „Tja... ähm... also...eigentlich ist nur noch mein Zimmer frei.“ „Was? Aber es gibt doch mindestens noch drei lehrstehende Zimmer. Hier in der Kaserne.“ Erwidert Sabine etwas verwirrt.
„Ja eigentlich schon aber das eine, dass sich ein Stock höher befindet ist von einem Oberst aus der Schweiz besetzt, der hier einen Freundschaftsbesuch macht. Und die anderen zwei auf hier sind gesperrt und werden demnächst umgebaut, weil ein verdacht auf Asbest besteht.“ Jens machte sich auf den Weg in sein Zimmer. Sabine lief ihm hinterher. Jens betrat das Zimmer und Sabine blieb draussen stehen. „Aber...aber... was tu ich den jetzt. Wo soll ich den Schlafen?“ „Ich schlaf auf dem Sofa und du in meinem Bett.“ Sagte Jens mit einer etwas übertriebenen kühlheit in der Stimme. Er kam mit seiner Decke, dem Kissen und einem Buch wieder aus dem Zimmer.
Im Aufenthaltsraum schmiss er alles aufs Sofa.
„Nein auf keinen Fall. Ich schlaf auf dem Sofa!“ Sie riss das Kissen vom Sofa. „Ich kann ganz genau so gut auf dem Sofa schlafen. Brauch doch keine Extrabehandlung nur weil ich ne Frau bin!“ Währenddem sie das alles sagte lief sie Jens sie ganze zeit hinterher vom Aufenthaltsraum ins Zimmer, wo Jens sein Pyjama unter dem Arm klemmte und wieder zurück in den Aufenthaltsraum. Dort angekommen drehte Jens sich zu ihr um und sah ihr in die Augen.“ Lass mich doch einmal ein Kavalier sein!“ Sabine wollte etwas erwidern doch Jens lies sie nicht zu Wort kommen: “Ich hab’s beschlossen und dabei bleibst! Und wen du jetzt bitte rausgehen würdest, ich möchte mich nämlich umziehen. Danke!“ Was sollte Sabine da noch erwidern. Sie holte sich ein neues Kissen und eine neue Decke und verschwand dann doch etwas trotzig in Jens Zimmer. Sie fühlte sich zuerst nicht wirklich wohl darinnen. Sie hatte irgendwie das Gefühl in Jens Primatsfähre einzudringen. Es war ja eigentlich auch so. Sie sah sich etwas um. Für ein Mann ist Jens ja sehr ordnungsliebend, dachte sie. Sie ging zum Bücherregal neben dem Fenster. Sie zog willkürlich ein Buch hervor. Das Exemplar hiess „Die Frau“. Aha, Jens braucht manchmal etwas Nachhilfe, dachte sie und kicherte leise.
Als sie Jens Zimmer etwas genauer angeschaut hatte, ging sie dann auch zu Bett. Sie war sehr müde nach der Sache mit dem Wasserrohrbruch und schlief daher auch schnell ein
Auch im Aufenthaltsraum hatte sich Jens aufs Sofa gelegt. Nur hatte er es nicht so bequem wie Sabine. Er drehte sich hin und her aber irgendwie spürte er immer noch etwas, was ihm voll in den Rücke stach. Müde und genervt stand er wieder auf und zog die Decke herunter. Da lag der Übeltäter: Eins von Jan`s Klo-Katalogen lag unter dem Sofakissen. Wütend zog warf Jens es in eine Ecke der Küche. „Vielen Dank, Jan!“ flüsterte er ärgerlich dabei.
Obwohl das ecklige Dine jetzt wegwar dauert es doch eine ganze weile, bis Jens einschlafen konnte. So ein Sofa war doch nicht so bequem wie er es gehofft hatte.
Mitten in der Nacht wurde Sabine plötzlich wach. Sie im ersten Moment wusste sie gar nicht wo sie wahr. Dan erinnerte sie sich, dass sie in Jens Zimmer war. Dan merkte sie, dass sie durst hatte und so machte sie sich auf zur Küche. In als sie in der Küche ein Glas Wasser getrunken hatte, hörte sie plötzlich komische Geräusche aus dem Aufenthaltsraum. Sie beschloss nachzusehen, was los war.
Da sah sie Jens auf dem Sofa schlafen.
Erschreckt sah sie, dass Jens total verschwitz wahr und sehr unruhig schlief. Sollte sie ihn aufwecken?
Kaum war Jens eingeschlafen, da fing der schreckliche Traum wieder an. Es war fast jede nach der selbe schreckliche Traum. Er hörte Jan`s rufe, spürte den brennenden Schmerz hört seinen eigenen Schrei und davon wacht er, wie jedes Mal auf.
Erschreckt sah er Sabine neben dem Sofa stehen.
Schnell versuchte er sich etwas zu beruhigen. Es war ihm doch etwas peinlich, dass Sabine ihn wegen eines Albtraumes so aufgewühlt sah wie ein kleines Kind.
Sabine erschrak sehr, als Jens sich plötzlich auf wachte und kerzengerade da sass. In seine weit aufgerissene Augen sah sie wie erschreckt er war. Eine weile sahen sie sich nur an. Sie sah wie ihm der Schweiss herunter ran. Nach einer weile sagte Sabine zögerlich. „Jens? Alles in Ordnung mit dir?“ Jens blinzelte als müsse er zuerst die schrecklichen Bilder des Traums los werden. „Ähm.. Ja klar. Alles bestens.“ Seine Stimme kratzte und klang sehr trocken. Er schlug die Decke zurück und setzte sich richtig aufs Sofa. „Deswegen kannst du nicht mehr schlafen Stimmt`s? Wegen eines Albtraums?“ Jens sagte nichts er sah nur zu Boden und wischte sich mit eine Zipfel seines T-Shirt den Schweiss von der Stirn. „Jens? Sprich doch mit mir!“ drängte Sabine.
Sollte ich es ihr sagen? Fragte sich Jens. Würde das was bringen? Doch bevor er etwas dagegen tun konnte sprach sein Mund ganz alleine:“ Ja, es stimmt.“ Sabine stand auf und holte ihm auch ein Glas Wasser. Seine Stimme klang immer noch furchtbar. Dankbar nahm er es. Schliesslich setzte sich Sabine vis a vie von ihm auf eine Stuhl. „Willst du darüber reden?“ Es herrschte wieder Stille. Es konnte eine Minute oder Stunden vergangen sein, da begann plötzlich zu sprechen. Er hatte es gar nicht beabsichtigt es wollte einfach aus seinem Kopf raus.
„Erinnerst du dich an den Einsatz vor vielen Jahren beim Flughafen?“ Sabine nickte. „ich dachte ich hätte das alles überwunden. Aber nun kommt das alles in meine Träumen wieder hoch.“ Jens trank einen Schluck Wasser. „Wir mussten damals ja bei einer Geiselnahme einen verletzen von der Landebahn per Winch bergen. Wir wussten nicht genau wie der Geiselnehmer reagieren würde. Ich hatte eine solche um Jonny und dich als ich euch an der Winch runterliess . Und da schrei plötzlich Jan, dass der Geiselnehmer uns gesehen hat. Mir blieb fast das Herz stehen. Wir mussten warten bis ihr und der Patienten bereit wart um an der Winch hochgezogen zu werden. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Dan begann er plötzlich auf uns zu schiessen. Eine Kugel surrte an Wollke vorbei und traf mich genau in den linken Arm.“ Jens fasste sich unwirküblich an den Arm. „Dan wache ich immer auf. Es ist immer so furchtbar real, Sabine.“ „Ja ich erinnere mich eine furchtbarer Einsatz war das. Du konntest Anneliese gerade noch knapp nach Hause fliegen.“ Jens fuhr sich durchs Haar. Es ist vurchbar das jede Nacht nochmals durchzumachen.“ Er schloss die Augen und legte das Gesicht in seine Hände. Er war total fertig. Sabine kam zu ihm, legte ihm die Hände auf die Schulter und sah in fest an .“ Träume vergehen mit der Zeit... Ich bin froh, dass du mit mir darüber gesprochen hast. Reden kann manchmal schon helfen.“ Jens nickte stumm. Sie hatte recht, jetzt fühlt er sich schon etwas besser. „ Ich bin immer für dich da wen du mich brauchst.“ Sagte sie und verlies den Raum. Jens sass noch eine weile da. Doch dann zwang ihn die Müdigkeit doch wieder dazu sich hinzulegen. Und zu seiner Überraschung schlief er dann auch bis zum Morgen.
//Freue mich über anregende Kritik und Feetbacks!//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 19.07.2007, 14:07
Jonny und Wollke staunten am nächsten Morgen nicht schlecht, als sie in den Aufenthaltsraum kamen und dort Jens tief schlafend auf den Sofa vorfanden.
Und als noch Sabine aus Jens Zimmer spaziert kam war die Verwirrung Komplet.
„Hast du Jens aus seinem Zimmer geworfen oder was?“ frage Wollke. „Nein er bestand ganz von alleine darauf, dass ich in seinem Bett schlafe.“ Sagte Sabine und lächelte verschmitzt.
Darauf wusste Jan nichts mehr zu erwiedern. „Ähm.... wollten wir ihn nicht mal wecken?“ Fragte Jonny mal. „Ja stimmt...“ sagte Sabine und wollt gerade die Hand nach ihm ausstrecken Doch da zog Jan sie weg.. “Lass mich mal...“ er hatte wieder so ein fiese Grinsen auf den Lippen. Er beugte sich runter und flüsterte mit einer zuckersüssen Stimme in Jens Ohr: „Schatz Frühstück ist fertig. Aufstehen.“
Für den Bruchteil einer Sekunde hatte Jens wirklich gedacht es wäre Juliane... oder sogar Sabine. Aber sobald er die Auge geöffnet hatte und in die lachenden Gesichter seiner Kollegen guckten wusste er, dass die ein Wunschtraum bleiben würde.
Seine Freunde grölten vor lachen. Jens warf Jan sein Kissen mitten ins Gesicht. Dan stand er auf , nahm sein Sachen und verschwand in der Umkleide.
Als er zurück kam hatten sie sich etwas beruhigt und sassen am Tisch und tranken Kaffee. Nur Jan hatte immer noch ein Grinsen im Gesicht. „Was ist jetzt schon wieder los?“ fragte Jens etwas genervt. Jan gab sarkastisch zur Antwort: „Blank, ich wollte dir nur sagen, du siehst süss aus wen du schläfst und dein Pyjama ist ja Top modern.!“ Er strecke den Daumen in die Höhe. Jens verdrehte die Augen und sagte:“ Jan, manchmal benimmst du dich einfach wie ein Kindergartenkind.“
Es dauerte eine weile, bis Jan sich wieder beruhigt hatte. „Hast du wenigstens gut geschlafen, auf diesem Sofa?“ fragte Jonny zur Ablenkung. Jens und Sabines Blicke trafen sich. Dann sagte er zu Jonny:“ Ja, so gut hab ich schon längern nicht mehr geschlafen.“ Er sah erneut Sabine an, doch sie lies sich nichts anmerken und sagte auch nichts. Darüber war Jens sehr froh.
„Du siehst auch viel fiter aus als gestern.“ stellte Jonny beiläufig fest.
Bald ertönte der Alarm und sie rannten zum Heli. Ein Mann hatte sich beim Fussballspielen den Fuss gerochen. Als sie ihn abgeliefert hatten und schon wieder auf dem Heimflug waren bekamen sie aber schon wieder einen neune Einsatz zugefunkt und so lenkte Jens Annelise zum Freibad bei dem sie schon vor wenigen Tagen einen Einsatz gehabt hatte.
So wurde es Mittag bis sie endlich wieder im RZ landeten.
Homann holte für sie das Mittagessen aus der Kantine.
Als sie fertig waren begann Sabine das Geschirr abzuwaschen, Jonny war wiedereinmal mit seinem Laptop beschäftigt und Jens wischte den Tisch hab. Da schrie Jan schon fast ärgerlich: „Man! Wo ist jetzt wieder dieser Katalog. Ich hab ihn doch gestern noch auf der Couch gesehen. Das darf doch nicht wahr sein. Immer verschwindet irgendetwas!“
„Nein,“ sagte Jens und kam zu ich.“ Das ist nicht verschwunden, sonder liegt dort hinten.“ Er Zeit in die Ecke, wo er den Katalog gestern hingeschmissen hat. Jan hob den etwas zerknitterte Katalog hoch.
„Mensch Blank, warum hast du das getan? Sieh mal wie der jetzt aussieht!“ sagte er und sah Jens wütend an. „Daran bist du selber Schuld Jan! Das ist immer noch unser Arbeitsplatz! Und du würdest erst recht ausflippen, wenn du nach einem anstrengenden Arbeitstag ein Katalog über Kloschüsseln auf deinem Lager finden würdest. Pack das zeug doch in deine Spinnt. Dort geht es nicht kaputt.“ Die beiden standen so nah beieinander, dass sich hier Fussspitzen fast berührten und sahen sich böse an. Jeder hatte das Gefühl, dass der andere Schuld war. Schliesslich wandte Wollke sich ab und verlies den Raum, dann Katalog immer noch in der Hand. Jens stand immer noch da und sah ihm nach. Jan kann einem manchmal echt zur Weissglut treiben. Dacht er. Jonny und Sabine standen stumm daneben. Jetzt haben beide aber etwas überreagiert, dachte Sabine für sich.
// So, ich geh jetzt in Wandern! :) Fortsetzung gibts wahrscheinlich Montag.// Feetbacks und Kritik sind immer noch wilkommen:)//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 26.07.2007, 21:51
Wenig später kam der nächste Einsatz rein.
Im Heli herrschte eine ungute Stimmung zwischen Jens und Wollke. Diese blieb auch Jonny und Sabine nicht verborgen.
„Wir sind gleich da.“ Sagte Jan in die gespannte Stille hinein, als das Wohnquartier in sicht kam indem ein alter Mann die Treppe heruntergestürzt war.
Sabine und Jonny sprangen aus dem Heli und rannten zu einem der kleine Häuschen.
Wollke und Jens blieben bei Anneliese. Beide waren immer noch wirklich sauer aufeinander. Eigentlich war es lächerlich wegen so einem Katalog zu streiten, dass wussten beide aber keiner wollte das zugeben.
So schweigen sie sich einfach an.
Da hörten sie plötzlich von weit weg:“ Hei, Jungs. HALLO!“ Das war Sabine die beim Eingang des Häuschen stand und ihnen zu winkte. „ Na los geh schon....“ Sagte Wollke giftig zu Jens. „Warum..? Geh du doch...“ gab Jens nicht weniger unfreundlich zurück. „ Ich könnte schon gehen, aber sie freut sich nach dem gestrigen Abend
sowieso mehr über dich!“ „Hei, jetzt hör mal zu, ja? Zwischen mir und Sabine ist überhaupt nichts gelaufen, klar?! Ich hab ihr nur geholfen, wie das Kollegen halt so machen...“ „Tja und wen schon.... Ich glaube Sabine steht sowieso auf etwas andere Typen....“ gab Jan zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Er warf Jens noch einen gehässigen Blick zu und lief dann zu Sabine.
„Ja was ist den Sabine?“ „Wir begleiten im RTW ins BWK. Okay?“ „Ja alles klar.“
„Aber sag mal, ist immer noch dicke Luft zwischen Jens und dir?“ sie spähte über Wollkes Schulter zu Jens der sich an Anneliese gelehnt hatte und in die ferne sah. „Ja, aber Jens ist manchmal ein Egoist und ein Sturrkopf und er....“ „Ich will gar nichts hören. Macht das unter euch aus. Ich will da nicht mitreingezogen werden und vor allem will ich keine Partei ergreifen.“ Unterbrach Sabine Wollke und ging dann wortlos zum RTW. Jan stand regungslos da. So etwas hatte er nur wirklich nicht erwartet. Normalerweise war Sabine, die die immer schlichtet wen es irgendwo streit gab.
Während Jan mit Sabine sprach war spürte Jens einen Klos in seinem Hals. Jan hatte genau seinen Wundenpunkt getroffen. Er hasste es immer streit mit jemanden zu haben und er hatte auch angst, dass seine Freundschaft mit Wollke wegen so einem blöden Katalog in die Brüche gehen könnte.
Als Jan zurück kam starteten sie ohne ein Wort den Heli und flogen schweigend zum RZ. Dies gab Jens nochmals eine Stoss ins Herz. Das sie, ohne sich abzusprechen Anneliese ins RZ fliegen konnten, zeigte doch gerade wie gut sie sich kannten und wie sie sich aufeinander verlassen konnten.
In der Nacht konnte Wollke langen nicht einschlafen. Das schlechte Gewissen plagte ihn.
Er wälzte sich im Bett umher, dass sogar Madeleine aufwachte:“ Hey, was ist den los mit dir?“ fragte sie verschlafen. „Ich kann nicht schlafen....“ „dafür gibt’s ja meistens eine Grund...“ bohrte seine Frau weiter. „Ja...also, ich hatte heute streit mit Jens und hab etwas gesagt, was ich jetzt sehr bereue...“ „Dan solltes du dich Morgen bei ihm entschuldigen. Und jetzt schlaf.“ Sie drücke ihm einen Kuss auf die Wange. Sie hat eigendlich recht, dachte Jan und schlief kurz darauf auch ein.
Auch Jens ging es nicht viel anders in dieser Nacht und am Morgen wartete er auch schon ungeduldig auf seinen Freund.
Jens erhob sich von seinem Stuhl als Jan den Aufenthaltsraum betrat. „Jens ich...“ „Wollke ich...“ sagten sie beide gleichzeitig. Jens deute Jan, dass er sprechen sollte. „Jens es tut mir leid wegen gestern.“ „ Ja mir auch, Wollke.“ „ Ich hätte das gestern nicht sagen sollen aber du mist manchmal schon ein Dickkopf.“ sagte Jan lächelnd „und du bist manchmal einfach eine nervensäge.“ Gab Jens ebenfalls lächelnd zurück. Sie lachten beide und sahen sich in die Augen. Mehr brauchten sie gar nicht zu sagen. Freunde verstehen sich nicht nur mit Worten. Und sie konnten beide in den Augen des anderen lesen, dass jetzt alles vergeben und vergessen war.
Jonny und Sabine betrachteten das ganze, froh, dass jetzt alles zwischen den beiden wieder in Ordnung war.
Schliesslich setzen sie sich hin und genossen das Frühstück.
Dieser Arbeitstag verlief ohne erwähnenswerte Ereignisse. Nur gegen Feierabend kam Juliane ins RZ. Jens hatte schon befürchtet, dass sie ihn wieder anschnauzen würde weil er ja den gemeinsamen Abend vor einigen Tagen hatte absagen müssen, da Sabines Wohnung wegen eines Wasserrohrbruch überflutet war.
Aber Juliane hatte sich anscheinend wieder beruhigt und so genossen sie einen gemütlichen Abend zu zweit. Nur leider konnte sie nicht über Nacht bleiben, da sie morgen schon früh wieder in die Redaktion musste.
Am nächsten Tag stand Homann gerade vom dem RZ als Bille mit dem Fahrrad angefahren kam. „Hallo.“ Sagte Homann freundlich zu ihr. Doch diese sah gar nicht glücklich aus und fragte ohne ihn zu grüssen:“ Ist Sabine da?“ „Ja, Frau Oberstabsarzt ist da. Sie essen gerade zu Mittag.“ Sagte er etwas verduzt und begleitet Bille ins RZ.
„Hey Bille.“ Begrüsste sie alle als sie in die Küche trat.
Was ist den los mir dir, Süsse?“ fragte Sabine, als sie Billes traurigen Gesichtsausdruck bemerkte. Sabine machte anstallten sich zu erheben doch Bille sagte: „ Ne, ne iss du mal fertig, dass kann ich dir auch später noch erzählen.“ Sie setzte sich aufs Sofa. Sie sah richtig verzweifelt aus und so fragte Jonny:“ Willst du auch noch etwas? Es hat noch genug Nudeln.“ Er spähte in die Pfanne. Bille schüttelte nur niedergeschlagen den Kopf.
Sabine spürte natürlich, dass etwas nicht stimmte. Sie ass schnell zu Ende und setzte sich dann neben Bille aufs Sofa. „Was bedrückt dich den so?“ sie legte ihr den Arm um die Schulter. Einige Zeit lang sagte Bille nichts doch dann schien sie mut zu fassen.“ Du kennst doch bestimmt meine Freundin, die Klara ,“ Sabine nickte. „Sie macht morgen Abend eine Party und da gehen alle hin. Und ich möchte auch hin. Darf ich?“
„Was hat den dein Onkel gesagt?“ fragte Sabine. Bille seufzte. „Ach...also... eigentlich... ich meine... ich wollte dich doch...“ „Was hat dein Onkel gesagt, Bille?“ fragte Sabine nun etwas bestimmter. Jetzt musste Bille die Wahrheit sagen:“ Er hat gesagt ich darf nicht gehen...weil...“ sie brach ab. „ Was Bille? Sag schon.“ „Ach. Wegen dieser dreimal verfluchten Geschichtsarbeit!“ fluchte Bille verzweifelt. „Warum, was hast du den in der letzten Arbeit gschreiben?“ „Das ist doch jetzt auch egal, es geht hier nicht um Schule. Bitte Sabine, darf ich an die Party.“ Bättelte sie und versuchte Sabine etwas abzulenken. „Bille! Du sagst mir jetzt sofort, was du in der Geschichtsarbeit hast!“ sagte Sabine nun doch etwas wütend.
„Ach...ich hatte eine 6“ flüsterte Bille fast. „Was?! Eine 6?! Das kann doch....“ „Aber die Fragen war echt nicht eindeutig und die Zeit war auch knapp berechnet und ausserdem kann mich der Lehrer sowieso nicht leiden!“ Versuchte Bille sich zu verteidigen.
„Bille versuch nicht dich rauszureden. Das klappt bei mir nicht. Und vor allem solltest du in deinem alter zu deinen eigenen Fehlern stehen und nicht die Schuld auf die anderen schieben!“ Sabine war schwer enttäuscht von Bille.
„Du gehst auf keinen fall auf diese Party. Dein Onkel hatte ganz recht, dir das nicht zu erlauben und ich schliess mich seiner Entscheidung an.“ „Aber Sabine,“ sagte Bille jetzt mit tränen in den Augen.“ Alle gehen da hin und ich wird mir jetzt sicherlich mehr mühe geben und es kommt auch nie wieder vor. Ich werde mich bessern, ehrlich! Ich hab meine Lektion gelernt. Es wird auch nie wieder vorkommen. Bitte! Sabine Bitte! „Nein auf keine Fall.“ beharrte Sabine. Jetzt mischte sich Jens ein, der am Tisch in einer Zeitung las:“ Entschuldigung Sabine, aber ich finde, dass du jetzt etwas überreagierst. Ich meine, einmal eine 6 ist doch nicht so schlimm. Kann jedem mal passieren und ich...“ „Jens, Bitte. Du weist nicht, wie es ist ein Kind grosszuziehen. Da muss man Grenzen setzen.“ Sagte Sabine, genervt, dass jetzt auch noch Jens seinen Senf dazugeben muss.
„Siehst du, Jens findet auch, dass ich gehen darf.“ Sagte Bille hoffungsvoll und lächelte Jens an. „Aber ich, als dein Vormund finde, dass du nicht gehen sollst“ Langsam wurde sie richtig wütend. „ Aber, Sabine. Warst du nie Jung? Ich meine was gibt es schöneres als sich mit Freunden auf einer Party zu amüsieren. Du misst dem ganze wirklich etwas zu viel Bedeutung bei. Ich meine wie viel 6 habe ich wohl in meiner Schulzeit gehabt,“ Jens machte eine wegwerfende Bewegung mit der Hand.“ Das ist jetzt echt nicht schlimm....“ Nun fuhr ihm Sabine richtig wütend dazwischen:“ Ich miss dem ganzen also zuviel Bedeutung bei was? Tja, dann versuch du doch mal einen Pupehrtierenden Teenager zu erziehen. Du sitzt hier in deiner Kaserne und musst dich um nichts und niemanden kümmern! So ein Teenager ist eine richtige Belastung, weist du das!“ „Sabine, ich hab doch nur gemeint, dass...“ weiter kam Jens nicht, da Bille aus dem Zimmer stürzte. „Schönen Danke, Jens!“ fauchte Sabine ihn an und lief Bille nach.
Vor dem RZ holte sie Bille gerade noch ein. Sie hielt sie am Arm zurück. „Bille warte...“
Bille riss sich los und drehte sich zu ihr um. Ihr Wangen waren nass vor tränen:“ Nein!
"Der Belastende und Pubertierende Teenager wird dich jetzt nicht mehr belasten! Ich...“ „Bille, ich wollte...“ fuhr Sabine ihr dazwischen. Doch Bille machte eine Schritt von ihr weg und schrie: “Lass mich in Ruhe! Ich brauch dich nicht! Ich geh zu Martin, er versteht mich wenigstens! Er und Jens machen nicht so ein rissen Theater wegen einer 6. Aber du rastest gleich aus. Du verstehst mich einfach nicht!“ Sie rannt über den Landeplatz zu ihrem Fahrrad und fuhr davon.
Sabine stand immer noch da. Im Moment verspürte sie nur Wut. Wut auf sich, auf Bille und auf Jens.
Sie ging wieder ins RZ. Als sie Jens so da sitzen sah hätte sie ihm am liebsten eine Ohrfeige gegeben. Doch sie beherrschte sich und sagte: „ Jens, misch dich nicht in Dinge ein von denen du keine Ahnung hast! Und vor allem ist das meine Private Angelegenheit und es ist nicht nötig, dass du mir vor Bille in den Rücken fällst. Ich hab schon genug mit ihr zu kämpfen ohne, dass du sie noch gegen mich aufstachelst!“ Sie verlies den Aufenthaltsraum Richtung Ärztezimmer. „Was ist jetzt mit der wieder los?" fragte Wollke, der gerade vom Badezimmer zurückkam. "Ich hab nur meine Meinung gesagt. Weiter nichts.“ Wandte sich nun Jens an Wollke. „Jens, kennst du den Spruch: Vom festen Geiste ist ein Mann, der denke was er sprechen kann.? Das heisst, dass man nicht immer alles sagen soll was man denkt. Meinst du nicht auch? Mhm?“ gab Wollke zurück, der insgeheim Sabine recht gab. Manchmal mischte sich Jens zuviel in Angelegenheiten von anderen ein. „Was soll das den wieder. Kannst du nicht mal ne vernünftige Antwort geben.“ Jens sah seinen Freund etwas enttäuscht an. „ Jetzt bleib mal ruhig. Für Sabine war das alles in der letzten Zeit gerade etwas viel. Der Wasserrohrbruch und jetzt noch Bille. Lass ihr ein Zeit und Abstand. Es ist ja nicht gegen dich. Du warst nur schlussendlich der Wassertropfen, der das Fass zum überlaufen brachte.“ Jens nickte Verständnisvoll. Wollke hatte die Lage besser erkannt als re selbst.
„Komm, lass uns noch das Geschirr vom Mittagessen abwaschen, sonst ist Homann wieder überfordert.“ Sagte Jan und beide lachten.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 31.07.2007, 13:04
Am nächsten Dienstag kam Homann in den Aufenthaltsraum.
„Ich hab gerade eine Nachricht bekommen, dass Heute Mittag Kettwig bei uns vorbeischaut. Wegen des Umbaus...ihr wisst schon...“ Er drehte sich wieder zur Tür. Doch mitten in der Drehung hielt er inne. Es herrschte so ungewöhnliche Stille. Er schaute in die Runde.
Alle vier sahen ihn fragen an. Jan stand sogar der Mund offen. „Was?“ Fragte Homann etwas verwirrt. „Umbau?“ brachte Jonny endlich fragend heraus. „Ja Umbau. Hab ich das den euch noch nicht erzählt?“ Alle vier schüttelte den Kopf und Jan sagte sarkastisch: „Nö, Homann, du hast es uns erzählt, wie tun nur so als Wüstens wir nicht mehr.“ Homann legte den Kopf schräg und schaute ihn fragend an. Jetzt war er total verwirrt. „ Man Homann, das war ein Witz... und jetzt erzähl schon.“ Dränge Jan.
„Also,“ begann Homann und setzte sich zu den andern. “In einigen Räumen das RZ wurde ja Asbest gefunden. Auf unserer Etage nur in einem aber auf der Oberen Etage in mehreren Räumen. Und jetzt wurde beschlossen, dass das ganze RZ auf Asbest untersucht und wen nötig renoviert werden muss.“ Und was heisst das jetzt für uns?“ fragte Jonny. „ Das wir wahrscheinlich einige Tage hier nicht arbeiten können.“ Auf Jans Gesicht schlich sich ein lächeln. „Und für wie lange?“ fragte Jonny weiter. „ Das weis ich nicht genau aber dass wird uns bestimmt Kettwig Heute sagen.“ „Hey, könnte es auch sein, dass wir dann eventuell frei hätten?“ fragte Jan und rieb sich die Hände. „Könnte sein... aber, wie gesagt, dass erfahren wir alles noch.“ Alle sahen sich an und hatten ein vorfreudiges lächeln auf den Lippen.
//Diesen Teil hat RTF-Fan geschrieben. Super! Danke!//
Bis zum Mittag gab es noch zwei Routineeinsätze. Während den Einsätzen spekulierten alle, wie lange sie denn Urlaub bekommen würden oder was anderenfalls passieren würde.
Mittags saßen Sabine, Jens, Jan und Johnny auf der Bank vorm RZ und verplanten das Wochenende schon einmal. Jan wollte mit Richie und Madeleine einen Zoo besuchen und danach Eis essen gehen und Johnny mit Tatjana irgendwo einen Kurztipp hinmachen. Nur Jens und Sabine hielten sich zurück.
" Und was willst du mit Juliane unternehmen??" fragte Sabine, nachdem keiner mehr was sagte. Bevor Sabine jedoch eine Antwort bekam, fuhr Kettwich vor und stieg aus. Er trat zu seiner Crew und meinte " Morgen! " und salutierte, nachdem die Anderen Haltung angenommen hatten und auch salutiert waren, begann er mit seiner Rede.
//RTF-Fan Ende//
„Wie ihr ja alle wisst, wird das RZ für einige Tage auf Asbest untersucht und kann daher erst nach eineigen Tagen wieder in betriebe genommen werden. Die Umbauarbeiten dauern voraussichtlich von Morgen, Mittwoch bis nächsten Sonntag.“ Eine weile schwieg er. Dan fuhr er weiter fort:“ Weil sie so einen guten Dienst leisten habe ich beschlossen, Ihnen für diese Tag zu beurlaubender. Der Urlaub tritt ab dieser Stunde in kraft.“ Man spürte die Freude der Vier. Doch sie liessen sich sonst nichts anmerken. „Ich wünsche ihnen somit einen schönen Kurzurlaub. Meine Dame, meine Herren“ er nickte Sabine und den Jungs zu und lief zu seinem Wagen.
Kaum hatten sich das Auto in Bewegung gesetzt, da brachen die Vier schon in Freudenjubel aus. „Hei, Super! Jetzt schon Feierabend. Madeleine wird ausflippen!“ „Ja, und Tatjana erst. Jetzt haben wir endlich wieder etwas Zeit füreinander.“ Jens sagte: “das kommt jetzt wirklich sehr passend. Ich glaube, dass sich Juliane nämlich schon wieder vernachlässigt fühlt.“
Aber Sabine hielt sich mit ihrer Freude zurück. Kurze Zeit schwiegen alle und warteten darauf, dass sie etwas sagen würde. Doch schliesslich wandte sie sich nur ab und lief Richtung RZ.
„Hei Sabine. Warte!“ Sagte Jonny und lief ihr hinterher. Die anderen zwei folgten ihm.
„Wisst ihr, ich mir is da so eine Idee gekommen.“ Begann er als sie sich alle kurz vor dem Eingang des RZ versammelt hatten. „Wir könnten in diesen 5 Tagen alle etwas gemeinsam unternehmen.“ „Ja klar, warum nicht! Aber was?“ warf Wollke ein. „Na ja ich hätte so an Zelturlaub gedacht. Wir könnten am Ufer des Bramfelder Sees Zelten. Die, die wollten können ihre Partner/innen mitnehmen und natürlich auch Kinder.“ Sage er noch mit einem Blick zu Wollke.
Davon waren alle begeistert. Auch Sabine. Und schon begannen alle wild durcheinander zu reden und Pläne für den gemeinsamen Urlaub zu schmieden. Jan sagte was von Boottour mit Richie, Jonny etwas von Fische und Spazieren gehen. Nur Jens blieb wie immer der Realist.
„Halt, Halt“ brüllte er schon fast in die Runde. Langsam verstummten alle. „ Jetzt bleibt mal auf dem Boden. Wir haben ja noch gar nichts richtig geplant. Und die erste und Wichtigste Frage, die wir uns stellen sollten ist: Wer hat eigentlich ein Zelt?“
„Tatjana und ich haben eins, wir wollten sowieso schon lange mal Zelten gehen.“
„ Ja und Madeleine und ich haben ein Familienzelt für uns und Richie.“
„Okay, aber ich und Juliane haben keins“ stellte Jens fest. „Ich hab auch keins“ sagte Sabine in die Runde. Jonny überlegte kurz und sagte dann:“ Das ist kein Problem. Ich kenn einer der vermiete Zelte. Ich kann euch welche besorgen.“
Der Camping-Urlaub war gerettet. Sie setzten sich auf die Bank vor dem RZ und begannen alles genau zu Planen. Nach ca. einer Stunde fasste Sabine das wichtigste nochmals zusammen:“ Okay, wir treffen und Morgen um 10:00 Uhr hier und fahren alle gemeinsam zum See.“ „Ja super! Hei das wird echt toll und Richie wird sich freuen.“ Es freuten sich alle sichtlich. Nun gingen sie alle hinein, da sie ja schon mindestens eine Stunde früher Feierabend hatten. Jonny, Wollke und Sabine verschwanden in der Umkleide und Jens wollte sich zuerst eine Kaffee holen. Kaum war er im Aufenthaltsraum. Da erscheine schon Juliane.
Sie küsste ihn und legte die Arme anschliessend um seinen Hals. „Hallo“ sagte sie fröhlich. „Hallo Süss. Was woher weist du den, dass wir früher Feierabend haben?“ Juliane sah ihn etwas verwirrt an“ Ach so.. das wusste ich gar nicht.“ Sie lächelte ihn an. „Ist aber nicht schlecht“ sagte sie und küsste ihn erneut. Er legte die Hände auf ihre Hüfte. Sie küssten sich leidenschaftlich.
Wollke streckt den Kopf zur Tür hinein und wollte sich verabschieden, merkte aber ,dass sie ihn gar nicht bemerkt hatten. Er wollte sie nicht stören und so verlies er mit Sabine und Jonny das RZ.
Während Juliane und Jens sich immer noch küssten begann Juliane langsam Jens Overall zu öffnen und ihn über seine Schulter zu streifen. Jens war unterdessen mit den Knöpfen von Julianes Bluse beschäftigt.
Da trat Homann in Zivilkleidung in den Aufenthaltsraum
„ Herr Hauptmann, ich wünsche ihnen einen schönen Urlaube, aufwieder....“ er stockte als er die beide so dastehen sah. Er lief knall Rot an und sagte:“ Entschuldigung.. ich...“ ihm war es sichtlich peinlich.
Erst jetzt merke Juliane und Jens wo sie sich befanden. Jens zog schnell seine Overall wieder zurecht und Juliane knöpfte die halt offene Bluse wieder zu.
„ Augwiedersehen Homann“ versuchte Jens möglichst ruhig und gelassen zu sagen.
„Wiedersehen..“ stammelte Homann und verlies fast fluchtartig das RZ.
Die beiden standen noch etwas erschreckt im Raum. Sie hatten alles um sich herum vergessen. Langsam nahm Juliane Jens Hand und sie verschwanden in sein Zimmer, wo sie sicherlich ungestört bleiben würden.
Am Morgen viel Jens ein, dass er Juliane noch gar nichts vom bevorstehenden Urlaub erzählt hatte. Beim Frühstück erkläre er ihr alles und danach fuhr sie noch schnell zu ihr um alles notwendige einzupacken.
Um 10:00 Uhr trafen sich alle pünktlich beim RZ. Alle hatten gute Laune
Man spürte die Vorfreude auf die bevorstehende Tage.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 10.08.2007, 23:23
Jens steig mit Juliane hinten ins Auto von Tatjana und Jonny.
Am See angekommen suchten sich ein schöne Plätzchen und begannen ihre Zelte aufzustellen. Jonny und Tatjana gelang es auch gut und in weniger als 15 Minuten hatten sie eine Dach über dem Kopf. Auch bei Sabine ging es, nach anfänglichen Schwierichkeiten gut voran. Juliane leitet den Zeltaufbau vom ihrem und Jens Zelt fachmännisch.
Nur Wollke hatte mit dem grossen Familienzelt seine liebe not.
Richie hatte alberte lieber rum statt ihm zu helfen und Madeleine hatte noch nie zuvor ein Zelt aufgebaut. So musste erst Jonny ihm zu Hilfe kommen, bis auch sein Zelt endlich stand.
Wenig später fuhren Juliane und Jens zum einkaufen, denn sie mussten ja noch einiges für einen schönen Zelturlaub besorgen.
Unterdessen richtete Jonny eine professionelle Feuerstelle ein. Er entfernte kleine Äste und Blätter und umrammte das ganze mit Steinen aus dem See, damit das Feure sich nicht weiter durchs Gras fressen konnte, falls der Wind es unerwartet anfachen würde. Schlussendlich zündete er es an. „So, das hätten wir auch.“ Laut reif er zu Tatjana und den anderen:“ Ich hab Feuer gemacht!“ Jan kam lachend auf ihn zu. „Ugha ugha. Grosser Jonny hat Feure gemacht Ughaaaaaaaaaa“. Er gestikulierte wie ein Höhlenbewohner und deute auf Jonny. Alle lachten und Jonny sah etwas beleidigt. Doch schnell setzte sich Tatjana zu ihm ans Feuer und drückte sich an ihn. „Das hast du toll gemacht. Ist ja richtig romantisch hier.“ „ Am Abend wird’s noch romantischer jetzt ist es noch zu hell.“ Sagte Sabine, die alle schmunzelt beobachtet hatte. „Papa. Papa!“ hörte man plötzlich. „Was ist den Richie ?“ fragte Wollke seinen Sohn.
„Können wir jetzt Baden gehen? Bitteeeeeeeeeeeee“ Richie stampfte ungeduldig mit dem Fuss auf. „ Baden? Ist dir der See den nicht zu kalt? „ fragte Madeleine besorgt. „Das ist doch nicht dein ernst? Der See ist fast 20 Grad warm, hab mich Heute morgen extra noch erkundigt“ gab Tatjana zur Antwort. „Na dann schnell los, umziehen oder?“ fragte Wollke lächelnd seine Sohn. „Au ja.“ Quiekte Richie vor Freude.
Wenige Minuten später spritze Wasser und die zwei planschten fröhlich herum und Jonny gesellten sich auch zu ihnen. Tatjana und Madeleine beobachteten das Treiben ihrer Männer lachend. Da fragte Sabine plötzlich:“ Also ich brauch auch ne Abkühlung. Wer kommt mit?“ „Ich“ reif Tatjana „und du?“ fragte Sabine Madeleine. „Ne jemand muss ja Handtücher bereithalten“ sagte Madeleine grinsend. Sabine und Tatjana gingen sich auch umziehen und sprangen bald zu Jonny, Wollke und Richie ins Wasser.
Jan schwamm mit Richie auf dem Rücken umher und Richie quiekte vergnügt:“ Juhui schneller Seepfärtchen“. Ohne eine Vorwarnung zog Wollke seinen Sohn von seine Schultern, hob ihn hoch in die Luft und rief:“ Der SAR 71 ist bereit das Material abzuwerfen in 3...2...1“ und er schmiss den lachenden Richie ins Wasser. Lachen und Prustend tauchte dieser wieder auf: „ Wow! Papa mach das noch mal.“ „Nein“ sagte Wollke lachend und schwamm davon. „ „Hihihi, ich kreig dich Papa!“ reif sein Sohn und schwamm ihm hinterher.
Währenddessen war Tatjana zu Jonny in die Arme geschwommen.
Sie küssten sich kurz und Jonny fragte sie, währen er sie im Arm hielt:“ Gefällt es dir? Auch mit meinen Kollegen ?“ „Ja, klar. Wir haben’s ja lustig und die Mädels sind ja auch da. Ich bin Glücklich.“ Sie küsste ihn erneut und er nahm sich danach in den Arm und zog sie langsam durchs Wasser.
Da hielt ein wenig abseits ein Wagen. Jens sprang heraus. „Was? Ihr habt mit dem Spass schon ohne uns angefangen?“ und Blicket zu Richie und Wollke die immer noch im Wasser spielten. Mit dem Strahlen in den Augen wie ein Kind machte er sich auf den Weg um sich ebenfalls umzuziehen. Juliane allerdings nahm das ganze etwas gelassener und trug zuerst die Einkaufstaschen aus dem Auto.
Als Jens in Badehose wieder aus seinem Zelt trat war zwischen Richie und Wollke eine Wasserschlacht ausgebrochen. Jens lief ins Wasser und schlug sich auf die Seite von Richie und verpasste Jan eine grosse Welle voll ins Gesicht.
„He! Zwei gegen einen. Das ist unfair.“ Meckerte Jan zwischen Wassermassen die auf ihn niedergingen hervor. „Jonny hilf mir!“ bat er schliesslich seinen Freund zu Hilfe.
Tatjana hatte sich unterdessen an den Strand gelegt und Sonnte sich zusammen mit Sabine. Jonny schwamm schnell zu Jan und somit war der Kampf wieder ungefähr ausgeglichen.
Unterdessen hatte sich auch Juliane in Badekleidung geworfen und lag zusammen mit den anderen auf Badetüchern in der Sonne. Sie betrachteten das kindliche Getue der Männer.
„Männer“ sagte Madeleine nur und alle schüttelte den Kopf und brachen in typisch weibliches Gekicher aus.
„Gib mir Deckung, ich starte einen Überraschungsangriff!“ rief Wollke Jonny zu. Dieser hatte sofort begriffen und feuerte riesige Wellen gegen Riche und Jens ab.
Unterdessen tauchte Wollke ab, schwamm unter den kämpfenden durch und tauchte keine 20cm vor Jens auf.
Dieser war so erschrocken, dass er ihn ansah als währe er das Monster von Loch Ness persönlich. Dies nützte Jan natürlich aus, packte Jens Kopf und drückte ihn Unterwasser.
Jens ruderte mit den Armen und nach kurzer Zeit lies Wollke Jens auch wieder los.
Jens tauchte prustend wieder auf. Er keuchte halb vor Atemnot und halb vor lachen.
„Uff... das war echt fies. Phuuu... das kriegst du zurück!“ Er schwamm wie verrückt hinter Jan her bis er ihn zufassen bekam und ihn ebenfalls Unterwasser drückte.
Irgendwann war die Wasserschlacht beendet.
Jens steig zu Juliane ans Ufer. „Komm auch rein, Schatz. Es ist toll.“ Sagte er immer noch keuchend und zog Juliane an der Hand. Als Juliane bis zu den Knien im Wasser stand sagte sie:“ Iiiihhh, nein Jens, es ist viel zu kalt.“ Doch mit einem Spitzbübischen lächeln zog Jens Juliane an der Hand, so das sie an ihm vorbei ins Wasser fiel. Doch im Wasser angekommen packte Juliane ebenfalls Jens Arm und zog ihn zu sich ins Wasser.
Er landete nur knapp neben ihr. Sie versanken in einen sinnlichen Kuss.
„He, ihr zwei Kuss-Frösche, Abendessen ist fertig.“ Madeleine winkte zum Feuer über dem ein grosser Topf hing. Die anderen sassen schon wieder angezogen mit Teller in den Hände erwartungsvoll um den Topf herum. „Komm, lass uns gehen.“ Sagte Jens und half Juliane aus dem Wasser in ihr Zelt, wo sie sich was trockenes anzogen und sich anschliessend zu den anderen setzten.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 12.08.2007, 16:43
Als sich endlich alle ums Feuer gesetzt hatten gab Madeleine das Essen aus. Es gab Reis mit einer köstlichen Sauce und für jeden eine Wurst.
Es war gemütliche und als sie fertig waren fragte Sabine lachend in die Runde:“ Freiwillige vor zum Abwaschen.“ Zuerst meldete sich keiner doch dann streckte Jonny resigniert die Hand in die Höhe.“ Einer muss es ja machen...“ „okay... dann helfe ich dir.“ Sagte Jens.
Wenig später liefen die Beiden bepackt mit Töpfen, Teller und Gläser zum See runter. Da sie weit abseits vor jedem Dorf oder Zeltplatz waren hatten sie weder fliessendes Wasser noch Strom und so musste der See als Waschbecken herhalten. Es waren schon fast richtige Abenteuerferien.
Wenig später war die Sonne schon untergegangen und nur einige letzten Sonnenstrahlen, die sich verirrt hatten beleuchteten den Himmel auf dem schon die ersten Sterne zu sehen waren.
Im nahen Wald wehte ein leichter Wind durch die Bäume und es hörte sich an als würde die Bäume flüstern.
Als Jonny und Jens vom See zurückkamen sahen sie schon von weitem den orange schein des Lagerfeuers. Juliane hatte sich in eine Decke gewickelt und Jens setzte sich zu ihr und sie wickelten sich gemeinsam in eine Decke.
Richie der zwischen seinen Eltern sass bettelte seinen Vater um eine Geistergeschichte an.
Schliesslich gab Jan klein bei, schaute in die Runde und begann:
„Es ist die Geschichte des Senn auf der Alp.
Einst lebte ein Senn auf einer Alp. Er heiratet eine reiche Frau und lebte von da an in saus und braus. Er vergeudete alles.
Doch eines Nachts gab es ein fürchterliches Unwetter. Es blitze und Donnerte. Die Erde bebte und der Wind heulte. Und am anderen Morgen war aus der Alp eine Steinwüste geworden. Der Senn war verschwunden und wurde seit diese Nacht nie wieder gesehen. Man sagte es war die Strafe Gottes, weil er so ein Verschwender war.
Manchmal, wenn wieder so ein Unwetter über die Alp hinweg fegt hört man den Senn heulen und seufzen. Man sagt er könne nur erlöst werde, wenn in so einer Sturmnacht jemand seine Lieblings Kuh schweigend melken würde.
In so einer Sturmnacht wagte sich ein Junger Mann auf die Alp. Er fand die Kuh und begann sie schweigend zu melken. Er hatte schon eine halben Eimer voll doch da klopfte ihm plötzlich jemand auf die Schulter und sprach:“ Sie schlagen sich auch wacker“ und der Junge Mann vergass sich und antwortet:“ ja, dass will ich meinen“ so blieb der Geist des Senns unbefreit. Und er geistert heute noch in manchen Sturmnächten auf der Alp umher und dann hört man ihn heulen und seufzen.“
Wollke hatte geendet. Alle schwiegen eine weile. Jens und Juliane grinsten sich im Schatten des Feuers an.
„Bitte ich möchte noch eine Geschichte hören“ sagte Richie plötzlich in die Stille hinein. „Aber du hast dich doch jetzt schon genug erschreckt, meinst du nicht? Sonst kannst du heute Nacht nicht schlafen.“ Sagte Sabine. „Nein diese Geschichte war eigentlich überhaupt nicht schlimm für mich“ sagte Richie stolz auf sich selber, dass er sich nicht erschreckt hatte. “Bitte, ich möchte noch eine hören...“ flehte Richie weiter. „Aber ich weis jetzt keine Geistergeschichte mehr.“ Sagte Jan. Richie verzog traurig das Gesicht.
„Na gut, dann erzähl ich halt noch ne Geschichte“ sagte Jens und zog den Arm von Julianes Schulter.“ Aber diese ist einiges schlimmer als Jan Kindergartenmärchen da...“ Jens grinste zu Wollke rüber. Der verdrehte schmunzelt die Augen. „Willst du sie trotzdem hören?“ fragte Jens Richie mit eine todernsten Gesichtsausdruck. Richie schien schon etwas eingeschüchtert doch er nickte und hing sofort an Jens Lippen als der zu erzählen begann:
„Die Geschichte heisst: „Der Fluch der Gummiente“ alle fingen an zu lachen. „Jetzt lacht ihr noch...aber ich sag euch eins, weckt mich einfach nicht, wenn ihr nicht einschlafen könnt“ sagte Jens mit einem warnenden Blick in die Runde. Als alle wieder schwiegen fuhr er fort:
„Tim ein kleiner Junge, der nicht viel jünger als du bist, Richie ging mit seiner Mutter in den Supermarkt. Er sammelte schon lange etwas Ungewöhnliches, etwas, was keiner hat. Und zwar Gummienten. In allen verschiedenen Formen. Als sie dann vor dem Krimskrams-Geschäft standen, war Tomi schon wieder in eine kleine, süße Gummiente verliebt. Er wollte sie unbedingt haben und er bekam sie auch. Als sie zu Hause waren, rannte er sofort in sein Zimmer und spielte mit seinem neuen Freund.
Wie jeden Freitagabend musste er mal wieder baden. Natürlich beschloss er sofort, die Gummiente mit zum Baden zu nehmen. Er spielte fröhlich herum. Doch eins wusste er nicht: Dass diese Gummiente einen Fluch besaß. Einen grausamen Fluch besaß. Jedes Mal, wenn man die Gummiente quieken ließ, würde sie lebendig werden und denjenigen töten, der sie quieken lassen hat. Da Tim das aber nicht wusste, tat er genau das, was er nicht tun sollte. Er ließ sie quieken. In dem Augenblick erwachte die Ente zum Leben und piekte dem armen Jungen die Augen aus. Die Mutter hörte einen Schrei und rannte hoch ins Bad. Sie sah das schreckliche Unglück. Tim war tot und die Mutter konnte sich nicht erklären, wie das passieren konnte.
Eines Morgens warf sie alle Sachen von Tim weg, auch die Gummienten. Aber die Ente lebte noch und ging zurück zum Haus. Es war Nacht, die Mutter schlief tief und fest. Dann kam die Ente und tötete sie, auf die gleiche Art und Weise, wie bei ihrem Sohn. Keiner der Bewohner traute sich mehr in dieses Haus. Alle vermuteten, dass dieses Haus verflucht wäre.
Dann kam endlich eine neue Familie in die Stadt. Sie fanden das Haus, wo das Unglück geschah, traumhaft schön und kauften es. Die Ente lebte noch, und was dann geschah, kann man sich denken …“ Die schaurige Geschichte war zu ende. Alle schwiegen.
„Die war aber noch heftig“ sagte Jonny plötzlich. Die anderen nickten. Richie sass ängstlich da. Madeleine nahm ihn in den Arm. „Hab keine Angst es war doch nur eine Geschichte“ beruhigte Madeileine ihn. Langsam beruhigte sich Richie wieder doch aus dem Armen von Madeleine wollte er nicht raus. „ich hab’s gesagt, dass das nicht so ein Pipifax wird wie bei Jan.“ gab Jens zurück. Plötzlich stand Juliane auf:“ Hey, dass hatte ich fast vergessen, ich hab ja noch was zum Nachtisch für Heute Abend gekauft.“ Sie erhob sich von Jens Seite und ging zu den Tüten mit den Lebensmittel drin. Wieder zurück reichte sie jedem ein Vanille Jobgut. „Hey, Super!“ sagte Jan und Löffelte begeistert das Jogurt aus. Langsam kam wieder eine Unteerhaltung in gang und sie plauderten bestimmt noch eine Stunde.
Doch dann war das Feuer runtergebrannt und es wurde bedeuten kühler. Juliane begann zu frösteln und zog die Decke enger um sich.“ Frierst du?“ flüsterte Jens ihr zu. „Ein bisschen“ sagte sie und drückte sich noch etwas enger an ihn. Auch Sabine hatte sich längst einen Pullover angezogen. Plötzlich bemerkte Jonny, dass Richie in den Armen seiner Mutter eingeschlafen war:“ Seht mal“ er deutet lächelnd zu Richie rüber. Madeleine drückte Richie eine Kuss auf die Stirn:“ Die Wasserschlacht hat ihn wohl recht mitgenommen“ sagte Jan und Madeleine stand auf:“ Ich bring die kleine Wasserratte mal zu Bett“ „Ich glaub für uns alle wird’s langsam Zeit in unsere Schlafsäcke zu gehen“ sagte Jonny und blickte auf seine Uhr. Jens gähnte auch schon und auch Tatjana schmiegte sich müde an Jonnys Schulter.
Sie standen auf und reckten sich, wünschten einander eine gute Nacht und verschwanden alle in ihren Zelte. Bald vermischte sich das rauschen des Wasser und das wispern der Bäume mit dem leisen Schnarchen aus den Zelten.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 18.08.2007, 18:55
Mitten in der Nacht wachte Jens auf. Durch den Zeltstoff sah er den Vollmond durchschimmern und er beschloss kurz aufzustehen und sich diesen wunderschönen Mond im freien anzusehen. Draussen bot sich ihm ein wunderschöner Anblick. Der riesige Mond spiegelte sich im Dunkelblauen See. Man hörte eine Eule krächzen und leise ein paar Enten quaken. Ein rascheln zu seiner Rechten schreckte ihn auf.
Erschrocken drehte er sich um. Wollke lief mit Richie an der Hand an den Zelten vorbei. „Was macht ihr den da?“ flüsterte Blank zu Wollke. Dieser gähnte müde und sagte nur „Pinkelpause“ und deutet auf Richie, der einen nervösen und unwollen Eindruck machte und sich umsah. Jan winkte Jens zu und lief mit dem ängstlichen Richie an der Hand weiter.
„Solche Probleme hab ich zum Glück nicht...“ dachte Jens und schüttelte mit einem lächeln den Kopf. Langsam begann er zu frieren und er beschloss wieder zu Juliane ins Zelt zu gehen.
Am nächsten Morgen wurde das ganze Lager von Richies rufen geweckt. Juliane regte sich neben Jens. Sie drückte ihm eine Kuss auf die Wange“ Guten Morgen“ sagte sie. „Morgen, man bin ich froh, dass wir keine schreiende Kinder haben... „ sagte Jens müde. Im Hintergrund hörte man immer noch Richies rufe:“ Mama! Papa! Ich hab Hunger! Aufstehen!“ „na was ist nicht ist kann ja noch werden“ sagte Juliane lächelnd. „Na ja, mal sehen...“ sagte Jens wenig begeistert. Mit einem trotzigen Ausdruck auf den Lippen stand Juliane auf. „Los aufstehen! Hoch mit dir.“ Sagte sie mit einem Ton, der Jens stark an seine Mutter erinnerte. „Ach neee... komm doch noch ein wenig zu mir...“ sagte er und zog die Decke über den Kopf. Ohne zu antworten zog Juliane die Decke weg und schmiss sie in eine Zeltecke. Während Jens noch versuchte mit den Händen die Helligkeit von seinen Augen fernzuhalten zog sie sich an und verschwand aus dem Zelt. Schliesslich gab Jens den Kampf gegen die Sonnenstrahlen auf, die durch die Zeltplane stachen. Doch er fand seine Kleider nicht mehr. Hatte Juliane sie wohl mitgenommen um ihn zu nerven? Fragte er sich. Notgedrungen öffnete er das Zelt und blinzelte verschlafen in das Licht. Eine Person stand vor ihm doch im gegenlicht konnte er nicht erkenne ob es Juliane war.
„Juliane?“ fragte er. „Hast du meine Kleider gesehen?“ fragte er und blinzelte immer noch gegen die Sonne. Es kam keine Antwort. „Juliane?“ fragte er Nocheinmahl. Endlich bekam er eine Antwort. „Entschuldigung, aber ich bin nicht Juliane.“ Sagte eine Stimme. Jens streckte die Hand aus, so das ihn die Sonne nicht mehr blendete. Und jetzt erkannte er wer es war. Es war Madeleine, die ihn verschmitzt anlächelte. Es muss aber auch zu lustig aussehen, wie er da nur mit Boxershorts bekleidet, verschlafen aus seinem Zelt in die Sonne blinzelte, dachte er sich verlegen und errötete kaum merklich. „Ou... Madeleine...Entschuldigung...hab dich gar nicht gesehen...“ bracht er heraus. „Kein Problem“ sagte sie und die peinliche Situation verschlimmerte sich noch als Sabine in einiger Entfernung vorbeilief und Jens etwas verwirrt ansah „Tja.. dann werde ich mal weiter suchen...“ sagte Jens und verschwand schnell wieder ins Zelt.
Mit etwas Verspätung erschien auch Blank beim Frühstück. Seine Kleider lagen in der Ecke in der Juliane die Decke hingeschmissen hatte.
Nach dem Frühstück berieten sie, was sie Heute unternehmen wollten.
Richie wollte unbedingt eine Bootstur mit seinem Papa in einem Gummibötchen unternehmen. Die Frauen hatten grosse Lust eine kleine Wanderung um den See zumachen. Jonny und Jens waren von der Idee der Frauen nicht gerade begeistert.
„Kommt doch Jungs, das wird bestimmt lustig.“ Sagte Tatjana. „Ja und wir könnten mit Richie und Jan eine Treffpunkt am Ufer vereinbaren wo wir uns treffen und dort zusammen grillen.“ Schlug Madeleine vor. Blank und Jonny sahen sich fragen an. Schliesslich nickten sie einander zu. „Okay, okay. Überredet. Wir kommen mit. „sagte Jonny schliesslich. „Und jemand muss ja auf euch Frauen aufpassen.“ Fügte Jens noch hinzu. Das hätte er aber besser gelassen, denn die Frauen sahen ihn böse an und ernennt ihn kurzerhand zum Rucksackträger. Nach ca. einer halben Stunde marschierte die Wandergruppe los, Jens mit dem grossen Rucksack im schlepptau und die beiden Süsswassermatrosen, Richie und Wollke, stiessen ihr Boot vom Ufer ab.
// Würde mich wiedermal sehr über anregende Kritik freuen... hab lange keine mehr gekriegt...//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 15.09.2007, 17:38
Die kleine Wangergruppe wanderte am Ufer entland und sah immer wider durch die Bäume das Boot mit Richie und Jan darin, die ihnen jedes Mal glücklich zuwinkten. Einmal stand Richie sogar im Boot auf um ihnen zu Winken und Madeleine erfuhr ein Schreckensschrei vor lauter Angst. Doch Sabine beruhigte sie wieder und erkläre ihr, dass ja nichts passieren könne, da Richie ja eine Schwimmweste trug.
Nach ca. 2 Stunden erreichten sie den Grillplatz, denn sie mit Richie und Jan als Treffpunkt vereinbart hatten und begannen ein Feuer zu entfachen. Jens und Jonny war völlig geschafft, da sie immer abwechslungsweise den schweren Rucksack getragen hatten. So machten sich die Frauen daran den Rucksack auszupacken und alles zuzubereiten. nach kurzer Zeit stiessen auch Wollke und Richie zu der Truppe.
Wollke zog das Boot an Land, legte sein Ruder daneben und setzte sich neben seine Frau. "Ohh... dieses Rudern war ganz schön anstrengend" sagte er und reib sie die schmerzenden Arme. Madeleine lachte und fragte Richie, der zu ihr gekommen war: "Na, mein kleiner Pirat, habt ihr auch ein Seeungeheuer gesehen und eine Schatzinsel gefunden?" "Ja, wir haben eine Insel gesehen aber Papa war zu müde um dorthin zu gerudert." sagte Richie sichtlich enttäuscht. Madeleine musste noch mehr lachen und grinste ihren Mann dabei an. Jan versuchte den Kommentar von seinem Sohn zu ignorieren und sah zu Jens rüber, der in der einen Hand ein Bier hielt und den anderen Arm um Juliane geschlungen hatte. "Hey, Blank kannst mir mal ein rüber reichen?" fragte ihn Jan. Doch kaum hatte Jens eine zweit Bierflasche aus dem Rucksack gezogen da kam ihm Madeleine dazwischen . "Ne ne mein lieber...du musst Heute noch heim rudern. Ich will nicht, dass Richie noch ins Wasser fällt nur weil du nicht mehr gerade rudern kannst..." "Na hör mal wegen einem Bier bin ich doch nicht..." Keine wiederrede!" unterbrach Madeleine seinen Protest. Mürrisch setzte sich Jan wieder hin. "Kein Alkohol am Ruder, hier sind nur nüchterne Matrosen gefragt" witzelte Jens und nahm genüsslich einen Schluck aus seiner Flasche. Böse funkelte Wollke ihn an und brummte etwas vor sich hin.
Doch die Stimmung hob sich wieder als die ersten Steaks und Würste auf dem Grill brutzelten. Ein köstlicher Duft verbreitet sich auf der ganze Lichtung und allen lief was Wasser im Mund zusammen. Endlich erkläre Jonny, dass das Fleisch jetzt gar währe und begann das Fleisch zu verteilen. Bortscheiben wurden rumgereicht und Tee eingeschenkt. Alle sassen wieder am Feuer und liessen sich’s schmecken. Von zeit zu Zeit machte die Chippackung die runde. Als es weder Brot, noch Chips noch Fleisch gab sammelte Sabine alle Teller ein und lief zum See um sie abzuspülen. Mit vollem Bauch streckten sie sich aus Tatjana kuschelte sich an Jonny, Juliane an Jens und Madeleine an Jan. Als Sabine zurückkam und dieses Bild sah gab es ihr eine kleinen Stoss ins Herz. Ihr wurde bewusst, was ihr eigentlich fehlte. Obwohl sie sich sicher war, dass niemand von den sechs sie verletzten wollte stieg doch etwas Wut in ihr auf. Warum war sie alleine und alle hatten einen Partner? Wieso war es gerade sie?
Richies rufe rissen sie aus ihren Gedanken. "Mir ist langweilig!" Madeleine schreckte hoch. "Ja Richie, such doch mal alle Sachen zusammen, wir sollten uns langsam auf den Heimweg machen.."
"Ja, dass würde ich auch sagen, die Sonne ist schon am sinken und sonst ist es dunkel bevor wir wieder bei den Zelten sind." sagte Sabine und machte sich emsig daran alles in den Rucksack zu stopfen. Nun ging es ihr wieder besser, da alle sich daran machten alles zusammenzupacken.
Als der Rucksack voll war überreichte sie ihn Jens wie eine Trophäe. "Was? Zurück auch noch?" fragte Jens sie mit einem entsetzten Blick. Sabine nickte ihm nur lachend zu. Mit einer Miene als hätte er alle Hoffnung aufgegeben warf sich Jens schliesslich den Rucksack über. "Oh unser kleiner Rucksackträger was würden ich nur ohne dich machen..." grinste Juliane und gab ihn eine Kuss. "Noch einen und ich trag dich auch gleich nach Hause..." sagte Jens, dem Julines Kuss sichtlich kraft verliehen hatte.
Wieder bei den Zelten half Jonny Jan noch das Boot aus dem Wasser zu ziehen und dann schlüpften alle glücklich aber Müde in ihre Zelte.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 26.09.2007, 18:03
Jens war schon halb eingeschlafen als Juliane nahe zu ihm rüberrückte. Im Halbschlaf legte Jens seine Arm um sie und zog sie näher zu sich. Sie küsste ihn leidenschaftlich. Er öffnete die Augen und lächelte sie an. „Ich liebe dich“ flüsterte sie mit leidenschaftlicher Stimme und strich ihm durchs Haar. Jens Augen funkelten und sie sah wie sich in ihnen den Mond spiegelte. Er umfasste mir den Händen ihre Hüfte und zog sie näher zu sich zu einem leidenschaftliche Kuss. Sie erwiderte ihn und begann danach mit einer Hand sein T-Shirt hochzuschieben und seinen flachen Bauch zu küssen. Fast unbemerkt glitt seine Hand unter ihr Pyjama. Sie genossen es unheimlich einander zu spüren und sich ganz nah zu sein. Die Tatsache, dass sie nur eine Zeltwand von den Blicken und Ohren der anderen schützen konnte vergassen sie schnell.
Später lagen sie eng aneinander gekuschelt in einem Schlafsack. „ Denkst du, uns hat jemand gehört?“ fragte Jens jetzt doch etwas besorgt, als sie eine Weile mit geschlossenen Augen den Geräuschen der Nacht gelauscht hatten. „Mh...is mir egal.“ Juliane zuckte die Schultern “und wen schon...jeder darf wissen, dass ich dich über alles liebe!“ sie kuschelte sich in seine Arme und schon bald wurde ihr Atem langsamer und regelmässig. Jens hingegen war das aber nicht gerade egal... immerhin war diese da draussen seine Arbeitskollegen und vor allem Kollegin...Andererseits war es zwei Uhr morgens. Normalerweise schliefen zu dieser Zeit die meisten Menschen tief und fest. Irgendeinmal konnte er diese Gedanken verscheuchen und schlief mit einem letzten Blick auf Juliane ein.
Am nächsten Morgen sassen alle schon an der Feuerstelle und bereiteten das Frühstück vor. Nur Sabine fehlte noch. Jens viel auf, dass Tatjana und Madeleine wie verrückt tuschelten und kicherten. Was für ein Typisches Fraun-verhalten, dachte Jens genervt und versuchte sie zu ignorieren.
Doch es half nichts, langsam verhärterte sich der verdacht, dass letzte Nacht mit Juliane nicht unbemerkt geblibetn ist.
Als Sabine schliesslich auch als ihrem Zelt kam setzte sie sich gleich zu Tatjana und Madleine. Anfangs schien sie sich für das angeregte Tuscheln der beiden Frauen nicht zu intressieren. Doch nach einer gewissen Zeit sah Jens, dass sie sie fragend ansah. Darauf begannen die zwei anderen noch mehr zu tuscheln und zu gestikulieren. Jens konnte sich nur zu gut denken, was sie ihr da genau erzählten. Er spührte die ihm die Hitze in den Kopf stieg und wünschte sich, dass er letzte Nacht doch etwas mehr nachgedacht hätte, wie er es sonst eigendlich immer tat. Als Madeliene endlich mal schwieg sah Sabine Jens an. Er konnte in ihrem Gesicht nicht lesen was sie fühlte. War es trauer? Wut? Entäuschung? Gleichgültigkeit? Wer wusste es nicht. Und trozdem tat es ihm irgendwie weh, wie sie ihn so ansah...
Warum hat Sabine bei ihm solche Gefühle ausgeflöst? fragte sich Jens, als er am späten Nachmittag mit Juliane am Ufer des Sees sass. Sie sahen zu wie Wollke mit Richie im Wasser herumtolte und er hielt Juliane im Arm. Doch seinme Gedanken waren im moment weit weg.
Schliesslich gab er sich einen ruck. Warum beschäftigte ihn das alles so? fragt er sich. Er war mit Juliane zusammen. Es wahr ihre Sache wann und wo sie ihre Nächte miteinander verbrachte...und doch... früher hatte Juliane oft die Nacht bei ihm um Rettungszentrum verbracht und am Morgen hatten seine Kollegen nie mit Sprüchen gegeizt, wenn er einmal fast zu spät zum Dienst gekommen währe. Auch Sabine hatte natürlich solche "Pannen" mitbekommen und früher hatte ihn das auch nie sonderlich gestört...tja... früher.. und jetzt? dacht Jens. Warum hatte er jetzt ein schlechtes Gewissen?
Er erschrack als Juliane in anstupste" komme Schatz, Abendessen ist fertig" sagte sie und deutet zu Madeleine, die bein Feuer in einem grossen Topf rührte. Jens stand auf und lief mit Juliane zur Feuerstelle. Nun viehl es ihm leicht seine Gedanken zu verdrängen, da auch Sabien sich nichts mehr anmerken lies. Am Abend im Zelt, als er dem ruhigen Atem von Juilane lauschte, glaubte er schon fast nicht mehr daran solche "Schuldgefühle" gegenüber von Sabien gespührt zu haben. er drückte Juliane noch einwn Kuss auf die Wange und schlief dan glücklich ein.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 27.09.2007, 17:49
Mitten in der Nacht wurde das ganze Camp durch einen kreischenden Schrei geweckt. Alle stürmten aus ihren Zelten. Richie klammerte sich ängstlich an Madeleines Hand " Das kam aus Sabines Zelt" sagte Jonny, der merkte, dass Sabine als einzige nicht da war. "Ähm.. ok...dann geht ihr mal gucken was da los ist" schlug Wollke vor und deutet auf die drei Frauen. Diese Nickten zustimmend und liefen auf das Zelt zu. Kaum waren alle drei im Zelt verschwunden kammen sie auch gleich wieder kreischend rausgerannt. Auch Sabine war dabei. Sichtlich verängstigt kammen sie zu den Männern. "Was ist den los?" frage Jonny sichtlich verwirrt. " Da ist..." sie schüttlete sich vor eckel. "Da ist ne ganz grosse Spinne in Sabines Zelt" sagte Tatjana. "Aha... na und?" fragte Jens und seine Mundwinkle verzogen sich zu einem kleinen Lächeln. "Man, lass das blöde Grinsen... hol sie lieber raus." fuhr in Juliane an. Jetzt war Jens doch etwas verunsichert. "Momentmal wie gross ist sie den?" "Gross..." sagte Madeleine nur und begann Jan richtung Zelt zu ziehen "Hol sie raus" sagte nun alle drei Frauen. "Hey.. momentmal... ich hab keine lust mich von einer Vogelspinne beisen zu lassen" sagte Wollke und wehrte sich gegen das beharliche ziehen seiner Frau. "Dan geh du halt..." sagte Julaine und schob auch Jens richtung Zelt. "ne ne... das ich doch nichts für mich...ich mag ja Tiere...aber Vogelspinnen? Nein danke." "man Männer!" sagte Juliane genervt und lies Jens endlich los.
"na gut... ich rette euch wiedermal den Arsch..." sagte Jonny mit einem Blick zu Jens und Jan. "Wo ist sie den?" fragte er und zog sich ein Par Arbeitshandschuhe an und verschwand im Zelt. Alles warteten gespannt. nach kurzer Zeit kamm Jonny mit einem breiten Grinsen wieder raus. "Vogelspinne, ja?" in der Hand hielt er eine ganz normale Zimmerman-spinne. "Im Taschenlampenlicht sah sie echt riesig aus" versuchte sich Sabine zu verteidigen. Mit einem spötischen lächeln auf dem Gesicht lies Jonny die Spinne wieder in die Freiheit. Die Fraune beruhigten sich langsam wieder und wenig später wahren alle wieder in ihen Zelten.
Mit einem Seufzer legte sich Wollke neben seine Frau. "Ah...mein Rücken tut schon furchtbar weh von dieser Luftmatraze..." stöhnte er. "Da weis ich ein gutes Gegenmittel..." sagte Madeleine müde und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. Damit war Jan zufrieden und wenig später war auch er eingeschlafen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 27.09.2007, 17:50
Der letzte Tag begann wie gewohnt mit einem Frühstück. Danach ging die grosse Aufräum-aktion los. Zuerst stopfte jeder und jede seine Sachen in den Rucksack und deponierten diesen bei den Autos. Dan kam der gorsse Zeltabbau, der etwa so kompliziert wie der Zeltaufbau war. Aber schliesslich gegen Mittag hatten sie es doch geschaft. Die Feuerstelle war abgebaut und alle Zelte und Rucksäcke in den Autos verstaut. Sie verabschiedeten sich voneinander und Jens hatte beschlossen den rest des Wochenendes bei Juliane zu verbringen.
Also macht er sich erst gegen Sonntag Abend auf den Weg zum Rettungszentrum. Als er dort ankam kamm ihm das ganze Haus extrem gross und leer vor. Er war nun fünf Tage immer mit den anderen zusammen gewesen. Nun war er wieder allein. Diese Gedanken gingen ihm durch den Kopf als er seine schmutzige Wäsche in die Waschmaschine stopfte. Klar, er hätte zu Juliane gehen können aber sein zu Hause war doch das Rettungszentrum. Er würde forh sein, wenn ab Morgen hier wieder etwas mehr Betrieb herschen würde. Bei diesem Gedanken huschte ihm ein Lächeln übers Gesicht. Morgen würde er wieder fliegen! Sie hatten in diesen fünf Tagen so viel Spass gehabt, dass ihm gar nicht aufgefallen war wie sehr er das fliegen vermisst hatte. Morgen. Ja Morgen würden sie wieder alle gemütlich am Tisch sitzen und auf eine Einsatz warten. Morgen wäre das ganze Team wieder über 9 Stunden in RZ und würde diese Einsamkeit vertrieben. Morgen... mit diesen Gedanken ging er in die Kücke um sich etwsa zu Essen zu kochen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 11.10.2007, 09:25
Doch von der erhofften "gemütlich am Tisch sitzen und auf eine Einsatz warten" wurde nix. Kaum hatte Jens den Aufenthaltsraum betreten und Jonny sie angemeldet schrillte auch schon der erste Alarm los. Mit einem wehmütigen Blick auf seinen dampfenden Kaffee sagte Jan noch, als er sich seine Jacke überwarf:" Das fängt ja gut an...".
Und schon sassen die Vier in Heli und hoben ab.
Der Erste Einsatz führte zu einem Kindergarten, wo alle Kinder sich an der Scheibe des Kindergartens die kleinen Nasen plat drückten, als Anneliese auf dem Rasen vor dem Kindergarten landete. Eine Betreuerin führte Sabine und Jens zum Klettergerüst.
"Hallo ich bin Petersen, die Notärztin." Stelle Sabine sich der Kindergärtnerin vor, die neben einem Mädchen am Boden kniete." Was ist den hier passiert?" frage Sabine. "Das hier ist Nadia, sie ist auf s Klettergerüst geklettert, obwohl ich ihrs verboten hatte, und ist dann runtergefallen..." sagte die Kindgärtnerin. "War sie ansprechbar?" "Nein, ich hab sie genau so hier gefunden." Die Sorge stand der jungen Frau ins Gesicht geschrieben. "Okay...Jonny miss mal den Sauerstoffgehalt.. und sie" sie sah die Kindergärtnerin an." ich brauch hier etwas platz, gehen sie mal etwas zur Seite bitte."
"Sauerstoffstätigung bei 95%." sagte Jonny als die Kindergärtnerin den Unfallort verlassen hatte. "Intubieren?" fragte er mit besorgten Blick auf die kleine Nadia. "Ja, sechser Tubus." Als die kleine Intubiert war stieg ihre Sauerstoffstätigung wieder auf 100% und Sabine untersuchte sie weiter.
Sie hatte den Verdacht auf mehrer Rippenbrüche und evl. eine Lungenquetschung, deswegen hatte sich auch ihre Atmung verschlechtert. Ausserdem stellten sie eine leichte Platzwunde am Hinterkopf. Zur Sicherheit legte Jonny ihr auch noch einen Stifneck an. Dan war sie bereit zum Transport ins Kinderkrankenhaus. Auf dem Flug dorthin, begann sie wacher zu werden. Unter den geschlossenen Augenlieder war eine deutliche Bewegung der Augen zu sehen und der Tubus schien sie immer mehr zu stören.
Doch hier im Heli war es zu gefährlich sie zu extubieren, da sie sie in einem Notfall nur schlecht wieder intubieren könnten. So strich Sabine ihr nur Beruhigend über das braune Haar.
Wenig später landeten sie auf dem Helilandeplatzes.
Kaum als Jonny und Sabine wieder aus dem innern des Krankenhause auf den Helilandeplatz traten, bekam sie schon ein weiterer Funkspruch von Florian Hamburg.
Anneliese hob ab.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 12.10.2007, 22:21
Jonny funkte mir der Zentrale und als er alle Informationen zum nächsten Einsatz bekommen hatte teilte er diese seinem Team weiter:“ Reitunfall bei einem Reiterhof in der nähe des Volksdorfer Wald.“
„Gib gas Jens!“ sagte Jan mit einem Blick auf seine Karte. Sie landeten auf dem Hof eines kleines Reiterhofes. Sabine und Jonny liefen zu einer Bäuerin in Reiterklamotten, die beim Eingang des Pferdestalls stand. „Hallo. Petersen, ich bin die Notärztin. Was ist den passiert?“ „Hallo. Ich bin Frau Adam. Meine Tochter wurde in Stall von ihrem Pferd getreten. Kommen Sie.“ Sie führte die beiden Retter in den Stall. Dort lag ein Mädchen von vielleicht 14 Jahren ihm Stroh. Neben ihr kniete ein Mädchen ungefähr ihm selben alter.
„Hallo, ich bin Sabine und du?“ begrüsste Sabine das Mädchen. „Hallo, ich bin Elena.“
„Was tut dir den weh, Elena?“ fragte Sabine das Mädchen mit ruhiger Stimme, während sie mit einer Lampe die Pupillenreflexe der Augen prüfte. „Mein rechter Fuss...“
„Aha, was ist den genau passiert?“ „ Ich wollte mit Lia ausreiten. Als ich Fleur, dass ist mein Pferd, satteln wollte viel mir mein Hausschlüssel gegen den Wassereimer. Das Geräusch hat Fleur so erschrekt, dass er einen Schritt zurücktrat, mir genau auf den Fuss.“
„Kannst du den Fuss bewegen?“ fragte Sabine nachdem Elena geendet hatte. Zur Antwort wackelte Elena mit ihrem verletzten Fuss. „ Gut, das ist sehr gut. Hast du grosse Schmerzen?“ „ Nein, ist nicht schlimm.“ Sabine wandte sich zu Jonny. Vorläufig noch kein Fenta.“ Und zu Elena sagte sie. „ Umso besser wen du kein Schmerzmittel brauchst, diese sind auch immer eine Belastung für den Körper aber wens du nicht mehr aushältst sagst du`s. Dan gib ich dir was. Okay?“ Das Mädchen nickte verständnisvoll. „ Ich zieh dir jetzt vorsichtig den Schuh und den Socken aus, damit ich es genauer untersuchen kann.“
Nach der kurzen Untersuchung hatte Sabine eine gute Nachricht für Frau Adam und ihre Anschliessend legte Jonny ihr eine Schiene an.
Als sie fertig waren setzte sich Elena auf und fragte ängstlich:“ Muss ich jetzt noch ins Krankenhaus?“ Sabine grinste Jonny an. „Nein, ich denke nicht. Röntgen ist aus meiner Sicht nicht nötig. Aber ich würde sagen, dass du Morgen zur Kontrolle zu deinem Hausarzt gehst. Leider muss ich dir aber ein striktes Reit- und Sportverbot anordnen. Aber in spätestens fünf Wochen sollte das alles vergessen sein.“ „Danke“ sagte Elena glücklich und stand mit der Hilfe ihrer Mutter und ihrer Freundin auf.
Zusammen gingen sie alle auf dem Hof zum Hubschrauber. „Wow mit dem Hubschrauber sind sie gekommen. Fragte Elenas Freundin neugierig, als sie sich dem Heli genähert hatten.
„Ja, dass ist unsere Annelise und dies unser Bordmechaniker und Pilot.“ Stellte Jonny seine beiden Kameraden vor. „Wow, dann währe ich doch gerne mitgeflogen...“ Elena konnte den Mund vor Staunen kaum noch schliessen. „Sei froh, dass du nicht musst.“ Antwortete Sabine.
Frau Adam trat zu der Crew und schüttelte allen die Hand. „Ich bin so froh, dass sie so schnell gekommen sind! Wie soll ich ihnen nur Danken!“ „Keine Ursache. Das ist unser Job.“ Sagte Wollke bescheiden. Jonny sagte zu Jens:“ Sagst du Florian Hamburg, dass wir wieder einsatzbereit sind?“ „Jep“ Jens kletterte zurück Cockpit und Funkte die Zentrale an. „Hier ist der SAR Hamburg 71, sind wieder einsatzbereit.“ „Das ist verstanden. Im Moment liegen keine Angeben zu einem weiteren Einsatz vor. Sie können zum Stützpunkt zurückkehren. Ihre aktuelle Zeit: 12:23!“
„Was schon so spät ich hab schon richtig Kohldampf! Auf dem Rückflug müssen wir unbedingt noch was zum essen organisieren.“ Stellte Jan hungrig fest, der alles mitgehört hatte. „Du sagst es!“ stimmte Jens ihm zu und kletterte wieder aus dem Heli.“ Sabine, Jonny ich würde sagen wir machen uns auf dem Weg nach Hause. Wir verhungern fast.“ „Okay“ sagte Sabine und machte sich daran die Sachen im Heli zu verstauen.
„Haben sie Hunger? Möchten sie etwas zu essen? Bei mir stehen schon das Mittagessen auf dem Herd. Es gibt Nudelauflauf! „Nein, nein wir wolle ihnen keine Umstände machen!“ tat Sabine die nette Einladung ab. „Lassen sie mich doch wenigstens auf diese Weise erkenntlich zeigen! Sonst kann ich ihnen ja nicht richtig Danken.“ Frau Adam lies nicht locker. „Sie sehen alle vier so hungrig aus. “Na wen sie so beharrlich darauf bestehen...“ sagte Jens und Wollke viel ihm ins Wort:“ Müssen wir diese sehr nette Einladung wohl annehmen.“ Wollke grinste seine Kollegen an. „Na dann kommen sie doch rein!“ Die vier Folgten ihr in die gemütliche Bauernküche. Allen voran natürlich Wollke und dicht hinter ihm Jens. Es gab einen wunderbaren Nudelauflauf gefolgt von einem köstlichen Schokoladenkuchen.
Am Schluss begleiteten Elena und ihre Mutter die vier Retter noch zu Anneliese um sich von ihnen zu verabschieden. Doch kaum dort angekommen piepste es aus dem Cockpit. Jens stülpte sich seinen Helm über und Funkte die Zentrale an:“ Einsatz Leute!“ reif er. Und schon waren die vier wieder in der Luft und winkten ihren Gastgeber von oben zu.
„Das war jetzt mal ein wirklich ein lohnender und erfreulicher Einsatz.“ Stellte Jan fest und reib sich den vollen Bauch. „Du sagst es, und so eine nette Familie. Aber sag mal, Jens, wo geht’s jetzt hin?“
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 12.10.2007, 23:19
„Nach Wandsbeck. Mehr angaben haben wir nicht!“ aber dann musste sich Jens auf dem Flug konzentrieren. Die Adresse führte sie zu einem Haus etwas abseits von den andern. Jonny und Sabine sprangen aus dem Heli, kaum hatten dessen Kufen den Boden berührt. Doch die Haustür war verschlossen und auf ihr energisches Klingeln reagierte Langezeit niemand. Erst nach endlosen Minuten öffnete ein verschlafener Junger Mann die Haustür. „Ja... Hallo. Was wollen sie?“
„Sind wir hier richtig bei Herr Steinegg?“ „Ähm... ja das bin ich. Aber was wollen Sie?“
„Wir sind vom Rettungsdienst. Uns wurde bei ihnen ein Unfall gemeldet!“ Sabine wurde langsam genervt. Schliesslich gings hier um Menschenleben! „Unfall? Bei mir? Nein! Da müssen sie falsch Informiert worden sein. Hier ist alles in Ordnung.“ Sabine seufzte. „Okay, Entschuldigung für die Störung. Aufwidersehen.“ Die beiden Retter liefen zum Heli zurück.
„Hier ist alles in Ordnung. Jan sag Florian Hamburg, dass die Angaben falsch war.“ Reif Jonny zu Jan während er seine Sachen verstauten. Wollke tat wie gehiesen. „Okay, danke SAR Hamburg. Die Adresse war Falsch. Unser Fehler. Entschuldigung. Aber beim anderen, richtigen Einsatzort ist der RTW eingetroffen die haben dort alles unter Kohntrolle. Sie werden dort nicht gebraucht.“ „Das ist verstanden, Florian Hamburg. Haben sie sonst noch einen Einsatz für uns?“ sagte Jan als die Verwechslung geklärt war. „Nein. Keine weiteren Einsätze. Sie können nach Hause fliegen. Ihre Zeit 18:02. Schönen Feierabend!“ „Oh.. stimmt. Danke! Ende.“
„Hei Leute, kommt es geht nach Hause. Feierabend!“ teilte Wollke seinen Freunden fröhlich mit. Jonny sah verwundert auf seine Armbanduhr: “Ach ja stimmt. Hab die Zeit total vergessen.“ „Nicht nur du.“ Sagte Jens und lies Anneliese in die Luft steigen. „Das war ein gute Einsatztag...wen man bedenkt, dass wir vor zwei Tagen noch faul am See lagen.“
Jens drehte sich zu den anderen um und grinste sie an. Alle drei grinsten zurück und Annelise flog fast von alleine, als wüste sie den Weg auswendig, ins Rettungszentrum zurück.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 13.10.2007, 13:42
Es war 5 Uhr Morgens als die vier Retter noch friedlich in ihren Betten schlummerten, war für den Becker Bernhard Hegel schon Schichtbeginn. Seit Jahren arbeitete er in dieser Bäckerei. In der Backstube waren schon fast alle Mitarbeiter voll beschäftigt. Die ersten hatten um 2 Uhr Morgen ihre Dienst begonnen. Der letzte würde gegen sechs Uhr eintreffen.
Er band sich seine Schürze um und begann wie gewohnt seine Arbeit zu verrichten.
„Könntest du Heute den neuen Mitarbeiter einführen?“ ertönte die Stimme seines Chefs hinter ihm.
„Ja klar, kein Problem. Das gewohnte Programm, wie bei jedem neuen?“ fragt er routiniert, denn in der letzten Zeit hatten sie viele neune Mitarbeiter bekommen, da die Bäckerei so gut lief, dass sieben Mitarbeiter nicht genug produzieren könnten um die nachfrage der Kundschaft zu befriedigen. „Ja genau, alles wie immer.“ Sein Chef klopfte ihm auf die Schulter und lächelt ihm zu. Bernhard war sein ältester und bester Mitarbeiter. In wenigen Jahren würde er pensioniert werden, nach über 40 Jahre, die er hier Gearbeitet hatte.
Um sechs Uhr traf der neue Mitarbeiter ein. Bernhard zeigt ihm alles genau. Gegen acht Uhr wahr es Zeit die Laugencroissant zu produzieren. Bernhard zeigte ihm wie man alles vorbereitet, wo sich die Handschuhe und Schutzbrille befanden und wie man die Gipfel in die Lauge tauchte und sie auf dem grossen Backblech hinlegte. Nachdem er eine Weile beobachtet hatte ob Frank, so hiess der neue Mitarbeiter, alles richtig machte lies er ihn alleine und machte sich daran mehrer Bleche Früchtekuchen in den Ofen zu schieben.
Nach etwa einer halben Stunde kam Frank zu ihm. „Ich geh mal auf Toilette...“ „Okay, kommst du klar mit den Laugengipfel?“ „Ja klar kein Problem!“ gab Frank zurück und verschwand. Als er zurückkam widmete er sich wieder seinen Laugengipfel.
Keine Stunde war vergangen da hörte Bernhard einen schrei. Er drehte sich um und sah Frank, der wie gebannt auf seine Hände sah und schrie! Bernhard und sein Chef rannten zu ihm. „Was ist passiert?“ fragte Frank. „Mir ist Lauge auf meine Hände gespritzt als mir ein Croissant in die Lauge fallen war. Aaaahh es brennt so sehr!“ rief Frank unter tränen.
„Schnell kühlt die Verbrennungen mit nassen Tüchern. Ich rufe den Rettungsdienst!“ reif der Chef und griff nach dem Telefon, dass auf dem Tisch stand.
„...und da hat Madeleine doch tatsächlich versuchte den Nagel mit einer Zange einzuschlagen nur weil sie keinen Hammer gefunden hatte und dann wollte sie....“ doch Jan kam nicht mehr dazu erklären was Madeleine weiter alles falsch gemacht hatte. Der Alarm schrillte los und alle vier schmissen ihre Frühstücksbrote hin und sprangen vom ihren Stühlen auf.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 13.10.2007, 21:35
Keine viertel Stunde später rannten Jonny und Sabine zum Eingang der Bäckerei. Der Chef führte sie in die Backstube. Miterweile wurden Franks Hände in kalte, feuchte Tücher eingewickelt.
„0.5 Fenta“ sagte Sabine zu Jonny als Bernhard ihr den genauen Unfallhergang geschildert hatte. Nachdem Jonny geübt einen Zugang gelegt hatte und das Schmerzmittel gespritzt hatte begann Sabine die Hände des Patienten genauer zu untersuchen. Es waren Verbrennungen zweiten Grades, da sich schon Blasen an einzelnen Stellen bildeten. Unterdessen waren Jens und Wollke ebenfalls in die Backstube getreten. „Warum haben sie den keine Handschuhe getragen? Das ist doch Vorschrift beim Arbeiten mit Laugen und Säuren.“ Fragte Sabine während sie und Jonny die Hände des Patienten versorgten. „Ich hab’s Ihnen dich extra nochmals gesagt.“ Mischte sich nun Bernhard ein, der sich etwas beruhigt hatte.“ Ich habe sie doch getragen: Aber als ich von der Toilette zurückkam habe ich sie wohl vergessen wieder anzuziehen.“ Erklärte Frank die Sache. „ Na ja wenigstens haben sie die Schutzbrille nicht vergessen.“ Sagte Jonny. „Ähm...Jungs, holt ihr bitte unsere Trage. Wir fligen ihn. Okay?“ Sabine wandte den Kopf vom Patienten ab, zu Jens und Wollke. Doch anstatt zu zuhören spähte Wollke lippenlecken in eine Schüssel mit frischen Sandwisches drinnen. Sabine warf ihm einen verärgerten Blick zu doch auch diesen bemerkte der Bordmechaniker nicht bis Jens ihm den Ellenbogen in die Seite rammte. „Au! Sag mal, spinnst du?!“ rief Jan verärgert. Blank deutet nur Wortlos mit dem Kopf zu Sabine rüber. „Höh.... was ist.....was hast du gesagt, Sabine?“ Sabine funkelte ihn böse an. „Ich hab gesagt, dass ihr die Trage holen solltet und für einmal auf mich zu hören, statt wie sonst immer auf deinen Magen, Herr Stabsfeldwebel!“ Darauf zog Jan den Kopf ein und machte sich zusammen mit Jens auf die Trage zu holen.
Nachdem sie den Patienten auf die Trage gebettet hatten ,trugen Jens und Jan ihn Richtung Anneliese.
Im Spital übergaben sie ihren Patienten dem zuständigen Arzt und dieser bestätigte, dass er ausser ein par Narben nichts zurückbehalten werde und bald wieder den Bäckerberuf ausüben konnte.
Als die Crew wieder Richtung RZ flog hatte sich auch Sabine wieder beruhigt und Jans Unaufmerksamkeit war vergessen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 14.10.2007, 13:56
Wieder zurück im RZ setzten sich die Vier Freunde in den Aufenthaltsraum.
Wenig später trat Homann ein. „Ah Homi, du kommst wie gerufen! Weis du zufällig was es Heute zu Mittag gibt?“ „Öhm...ja soweit ich weis gibt es Kutteln mit Reis oder..“ die ganze Crew verzog das Gesicht und Jonny rief: „willst du uns den Appetit verderben?!“ „Na ja... da gäbe es noch Spagetti mit Tomatensauce.“ Sagte Homann nun etwas eingeschüchtert. „Was?! schon wieder Spagetti, gab’s doch schon letzte Woche. Immer gibt`s Spagetti.“ Ärgerte sich Sabine. „Genau! Ich glaube man sollte mal den Küchenchef ersetzten.“ Jonny schloss sich ihr an. Zum Schluss fuhr Blank Homann an:“ Kriegt die Küche der Cafeteria nix anderes zustande, Homann?!“ Homann war nun ganz verschreckt und sah sie, wie so oft, mit seine grossen dunklen Augen fragend an. „Ich... ich weiss nicht Herr Hauptmann...ähm...“ Na dann los! Gehen sie mal nach fragen! Hop hop!“ „Ja, Herr Hauptmann.“ Homann deute eine Salut an und verschwand Richtung Cafeteria. „Ups, dass wahr wohl gerade etwas viel für ihn.“ Jan musste grinsen. „Ja, wir waren etwas fies. Aber Kutteln? Da dreht sich mir der Magen um!“ Sabine schüttele sich vor Eckel.
Wenig später kam Homann zurück. „Ich soll ihnen allen vom Küchenchef ausrichten `Es gibt keine Extrawürste!`. Da hab ich einfach Spagetti mitgebracht.“ Er stellte sie auf den Tisch.
„Das war die richtige Entscheidung. Gut gemacht! Kommen Sie, wir wollen jetzt endlich essen.“ Entschuldigte sich Sabine indirekt bei Homann verteilte die Portionen.
Nach dem essen versuchte Homann möglichst unauffällig zu fragen:“ Öhm... wer macht eigentlich Heute den Abwasch?“ in der Hoffung es würde nicht immer alles an ihm hängen bleiben. Alle Vier sahen ihn vielsagend an. Homann seufzte. „Ja, schon klar.“ sagte er resignierend. Doch bevor jemand etwas sagen konnte, lies der Alarm sie alle zusammen schrecken. Jonny rannte los um die Depesche zu holen, Jan löste die Rotorblätter, Jens startete das Triebwerk und Sabine verstaute die Rettungsutensilien. Sie waren einfach ein Eingespieltes Team.
Bis zum Abend fuhren sie noch einige Einsätze. Darunter auch einen in eine Wohnsiedlung, wo sich eine Hausfrau in die Hand geschnitten hatte und zu einem Bauer, der beim Äpfelpflücken von der Leiter gefallen war.
Als Jens und Wollke Annelise gerade „ins Bett“ brachten funkelte schon der Abendstern am Himmel.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 16.10.2007, 20:14
Am nächsten Morgen gegen sechs Uhr wurde Blank durch laute Rufe geweckt.
Durch seine geschlossene Zimmertüre klangen laute „Hallo, hallo? Ist jemand da?“ rufe zu ihm herein. Wer war das wohl wieder in dieser Herrgottsfrühe? Sicherlich Homann. Dachte Jens genervt und wollte sich gerade wieder umdrehen um noch eine Stunde weiter zu schlafen, doch das ständige rufen hörte nicht auf. Total genervt stand er auf schlüpfte schnell in seinen Bundeswehrtrainer und trat auf den Flur. „Hallo. Was machen sie da?“ fuhr Jens den jungen Mann an, der gerade anstallten machte den Aufenthaltsraum zu betreten. „Ah, Hallo. Ist doch jemand da!“ sagte der Gast und kam auf Jens zu. „Ich bin ein Mitarbeiter von Frank, den sie gestern ins Krankenhaus geflogen hatten. Gehören sie zum Rettungsteam?“ Ja, ich bin der Pilot.Aber sagen Sie, was machen sie ihr. Dienstbeginn ist erst um sieben Uhr. Und jetzt ist es kurz nach sechs.“ Antwortet Jens ein gähnen Unterdrückend. Es wahr einfach noch zu früh, besonders weil er gestern Abend noch bei Juliane war und erst nach Mitternacht wieder ins RZ zurückkam. „Ich soll das Ihnen und ihrem Team geben. Von Frank. Er möchte sich bedanken und später können wir nichts mehr abliefern, weil da allen in der Backstube gebraucht werden. Entschuldigung, falls ich sie geweckt habe.“ Er überreichte Jens eine grossen Sack mit fast allen Köstlichkeiten, die die Bäckerei herstellte. „Wow! Vielen Dank! Das wäre aber nicht nötig gewesen. Das is unser Job.“ Sagte Jens, der sich sichtlich freute. „Tja Frank hat drauf bestanden. Also noch nen schönen Tag. Tschüss.“ Sagte der Bote und verlies das RZ. Jens räumte den Sack auf dem Küchentisch aus und begutachtete alle die Köstlichkeiten. Da würden sich seine Freunde aber Freuen. Doch was macht er jetzt? Bis zum Dienstbeginn war es noch über 45 Minuten Zeit. Eigentlich könnte er wieder mal Joggen gehen. Das hat er seit einer Ewigkeit nicht mehr getan und angezogen war er dafür auch schon, ging es ihm durch den Kopf. Als er das RZ verlies schlug ihm die Kälte ins Gesicht und er wurde entgültig wach. Langsam wurde es kühler Der Herbst nahte. Nach kurzer Zeit vernahm er ein rascheln in einem Gebüsch und ein kleiner Hund flitzte heraus direkt zwischen seine Beinen durch und ihm nach stürzte ein kleines Mädchen, dass direkt in Jens hineinrennte und hinfiel. „Oh...Achtung!“ Jens stolperte zur Seite. „Nicht so schnell. Hast du dir was getan?“ fragt er dann schliesslich besorgt und half dem Mädchen wieder auf die Füsse. „Entschuldigung. Nein alles okay. Klausi is mir nur davongerannt.“ Aha. Das ist dein Hund.“ Sagte Jens und deutet auf den Hund der nicht weit weg von ihnen stehen geblieben war. „Nein, nicht mein Hund. Der Hund meiner Omi. Den führe ich jeden Morgen spazieren weil sie ein Bein gebrochen hat.“ Erkläre das Mädchen und währenddessen kam auch Klausi, der Hund, wieder zurück. „Okay, alles klar.“ Sagte Jens. „Und du bist vom Rettungszentrum oder?“ die Kleine fand Jens total interessant und sie beschloss ihn einfach zu duzen. Sie musterte Jens Trainingsanzug. „Ja, genau. Ich bin Pilot.“ „Wow, dann fliegst du auch den grossen Heli...Heli... den Helipropter...“ sie stotterte ein wenig. „Ja, wir nennen sie Annelise.“ Antwortete Jens und musste lächeln. „Ich bin Anna und wohne da drüben.“ Sie zeigte mit ihren kleinen Finger auf eine Häuserreihe, die nicht weit entfernt war. „Und du?“ Anna sah ihn mit ihren grossen braunen Augen an, die leuchten vor lauter Neugier. Ihr lächeln wahr ein Zahnlücken-Lächeln, wie das eines Erstklässlers. „Ich bin Jens Blank.“ Sagte Jens und reichte ihr schmunzelnd seine Hand. Beinahe hatte er Angst die kleine Hand von Anna zu fest zu drücken, als sie seinen Händegruss erwiderte. „Ich muss weiter. Sonst macht sich Omi sorgen.“ Sagte Anna. Winkte ihm zu und hüpfte mit Klausi an der Leine davon.
Jens war schon einige Meter weiter gejoggt als er noch aus weiterferne hörte: „Grüss Annelise von mir!“ Er musste lächeln und Joggte zurück zum RZ um dort zu Duschen und auf seine Kollegen zu warten.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 20.10.2007, 09:24
Als er das RZ betrat trat Homann gerade aus der Umkleide.
„Guten Morgen, Herr Hauptmann“ „Morgen Homann. Sind die anderen schon da?“ Nein ich glaube nicht.“ Antwortet der Obergefreiter und Jens verschwand unter der Dusche.
Kurz darauf sass er am Küchentisch und wartetet auf das Eintreffen seiner Kollegen.
Jan, Jonny und Sabine traten gemeinsam in den Aufenthaltsraum. Mit offen Mündern blieben sie stehen als den Tisch voller Leckereien sahen. „Was soll das den?“ Sabine brachte als erste ein Wort heraus und setzte sich zu Jens an den Tisch. „Tja, ich dachte ich geb mal so schnell 90 Euro aus und kauf euch was zu Essen...ne quatsch natürlich nicht...das alles ist von Frank. Wer wollte sich bei uns Bedanken.“ Witzelte Jens. „Ich liebe meinen Beruf!“ sagte Jan, setzte sich ebenfalls und schnappte sich ein Rosinentörtchen. Eine weile sagte niemand etwas. Alle waren mit Essen beschäftigt. Plötzlich trat Homann herein und rief:“ Frühstück is ferti...“ doch seine Stimme brach ab. „Was is den das?“ fragte er verwundert. Jonny erklärte ihm alles. „Na los Homann, komm her sonst is nichts mehr da. Selber essen macht Dick!“ Sagte Jan und zog ein Stuhl für Homann heran.
Als Sabine gerade die Plastiktüte in den Mülleimer schmeissen entdecke sich noch eine Brief darin. Sie zog ihn heraus, setzte sich zu an den Tisch. Nun hatten alle ihr sehr grosses und ausgiebiges Frühstück beendet. „Hier ist noch ein Brief.“ Sagte sie und öffnete das Couvert.
„An die Crew des SAR 71. Liebe Retter. Ich möchte mich nochmals für Ihre Hilfe Herzlich bedanken. Ich habe Ihnen eine Kleinlichkeit zukommen lassen, da der Bordmechaniker gestern so Hungrig ausgesehen hatte.
Liebe Grüsse
Frank“
Alle sahen Wollke an und brachen in schallendes Gelächter aus. Doch dies wurde bald durch die schrille Alarmsirene unterbrochen.
Florian Hamburg gab ihnen eine Adresse durch, die sie zu einem grossen Einfamilienhaus führte.
Vor dem Haus parkierte ein grosse Möbelwagen.
Jens setzte Anneliese sicher ab und die Ärztin und ihr Rettungsassistent rannten ins Haus.
Dort wurden sie schon von einem Möbelpacker und dem Hausbesitzer im Treppebhaus empfangen: Die berichteten:“ Hallo, das ist Karl. Wir wollten zusammen das Sofa in den Zweiten Stock tragen. Da ist er plötzlich mit einem lauten Schrei umgefallen. Ich glaube es ist der Rücken.“ Sagte der Möbelträger. Und der Hausbewohner:“ Wir sind gerade erst frisch Eingezogen.“
Sabine untersuchte den Patienten gründlich und wies dann die Jungs an die Wahquummatraze zu holen. Als der Patient sicher darauf gebettet war wurde er ins BWK geflogen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 21.10.2007, 13:36
Kurz vor Dienstschluss sassen alle noch gemeinsam am Küchentisch und verzehrten die aller letzten Leckereien von Frank.
Da trat Juliane ein. “Hallo zusammen!“ begrüsste sie das Team gut gelaunt.
Jens stand auf und lief zu ihr. Sir schlang ihre Arme um ihn und Küsste ihn leidenschaftlich.“ Ich hab dich vermisst...“ flüstert sie in sein Ohr. „Ich dich auch. “sagte Jens zurück.
„Ich geh mal heim.“ Sagte Sabine, der das geturtelt von Juliane und Jens seit dem Zelturlaub richtig auf die nerven ging. Sie verlies den Aufenthaltsraum Richtung Umkleide.
„Okay, dann Melde ich uns jetzt aus. Schönen Abend noch..“ sagte Jonny mit einem vielsagenden lächeln zu Jens und Juliane, die einfach nicht die Hände von Jens lassen konnte obwohl Jan deutlich sah, dass ihm das von seinen Kollegen nicht sehr angenehm war.
„Oh schon so spät, dann muss ich auch langsam nach Hause.“ Sagte er Übertrieben laut. So das es die zwei sicherlich hören mussten.
Als sie gegangen waren öffnete Juliane Jens Uniform und holte seine Erkennungsmark hervor. Sie kaute ganz leicht spielerisch darauf rum und sagte:“ Kommst du zu mir?“ sie zehrte etwas an der Marke, das Jens eine Schritt auf sie zu machen musste. „Juliane, wollen wir es uns nicht lieber hier gemütlich machen.“ „Hier? Da hat man ja keine Minute ruhe. Überall stolpern solche Uniformträger rum.“ „Wen du meine Kollegen meinst...“ sagte Jens etwas verärgert, er war ja schliesslich auch einen von diesen Uniformträgern,“ die sind längst nach Hause gegangen.“ „Und dieser Homann? Der würde uns noch bis ins Schlafzimmer nachspionieren! Komm zu mir! Bitte!“ „Juliane, Bitte. Es war ein langer Tag und wen ich bei dir bleibe ist es am Morgen immer so ein Stress, weil ich Rechtzeitig zum Dienst erscheinen muss. Hier ist es doch auch schön...“ sagte er und wies mit der Hand auf den Aufenthaltsraum. Bemerkte aber, dass hier das totale Chaos herrschte. Überall lagen Krümel von den Leckereien rum, Wiedermahl waren einige von Jans Ordner hier, Sabine hatte ihre Jacke am Stuhl vergessen, die jetzt zu boden gefallen war, Jonnys Trainingstasche stand rum, die eigentlich in seine Spinnt gehörte und Homann hatte das Geschirr vom Mittagessen auch nicht abgewaschen. Die ganze Spüle war noch voll von dem schmutzigen Geschirr und die Kissen auf dem Sofa waren total zerdrückt, weil Jan sich vorhin draufgelegt hatte.
Juliane sagte nur „Aha!“ und Jens lächelte sie verlegen an...“ Na ja...meistens jedenfalls...“
Morgen werde ich mal ein Hühnchen mit denen Rupfen, dacht er sich. „Ja, meistens! Aber jetzt ist nicht meistens. Also kommst du zu mir!“ versuchte Juliane eine neuen Anlauf.
Jens wurde langsam wütend. Begriff sie das nicht! Er wollte eine schönen Abend mit ihr hier verbringen. So wie früher. Was hatte sie gegen das RZ? Früher hatten sie viele schöne Abende hier verbracht. Und plötzlich soll er immer zu ihr gehen...warum?
„Juliane, warum muss immer alles nach deinem Kopf gehen?“ sagt er mit etwas einem raueren Ton, denn er eigentlich nicht beabsichtigt hatte.
Sie sah ihn an.“ Nach meinem Kopf? DU stellst dich doch Stur! Typisch Jens!“ sagte sie wütend. „Bleib doch hier in deinem stinkenden RZ! Kannst ja Heute nacht mit Anneliese kuscheln! Ich bin weg!“ Wutentbrannt verlies sie das RZ: Normalerweise währe Jens ihr hinterher gerannt. Er hasste es im Streit auseinander zu gehen. Er war so erzogen worden, dass man sich immer wieder verträgt bevor jemand das Haus verlässt. „Man weiss ja nie ob dieser wieder zurück kommt.“ Hat seine Mutter immer gesagt. Doch jetzt war er zu Wütend. Auf sie und sie scheinbar auch auf ihn. Er blibt noch eine weile im der Küche bis sein Zorn etwas verraucht war. Dan trat er vor das RZ und sah die Strasse entlang, wo Juliane vor wenige Minuten wütend davon gebraust war.
Plötzlich ertönte eine Stimme hinter ihm „Dumm gelaufen...“ Jens drehte sich erschreckt um. Er hatte niemanden kommen hören. Er erblickte Homann der schon halb auf seinem Velo sass. Er sah den Wütenden Blick seines Vorgesetzten und schluckt einmal“ oder...?“ sagte er nur. „Homann!“ Jens hatte grosse mühe seine Wut zu unterdrücken. “Haben Sie mich belauscht?“ „Ohm...nein...also..nicht mit absicht....ich hab nur mein Fahrrad losgebunden und.. öhm....also..“ Homann stotterte rum. Gelauscht konnte man das wirklich nicht nenne. Er wollte gerade sein Velo losbinden als er durch das offene Fenster den Streit mitbekommen hatte und so hatte er einfach beschlossen sich etwas Zeit zu nehemn mit dem Fahrrad losbinden.
„Wie oft hatte ich Ihnen schon gesagt! Sie sollen sich nicht in mein Privatleben einmischen!
Obwohl ich hier Wohne, heisst das noch lange nicht, dass die Tür in mein Privatleben hier für jeden offen steht! KLAR?!“ Jens versuchte nicht zu schreiben. Es gelang ihn aber nicht ganz. Er sah Homann wütend an. „Und jetzt verschwinden sie aber schnell!“ Es brachte Jens ganze Konzentration, dass er nicht ausrastet und dies schien auch Homann zu spüren. „Ja Herr Hauptmann!“ Homann setzte sich auf sein Fahrrad und fuhr langsam am Jens vorbei. Doch als er etwa zwei Meter von ihm entfernt war hielt er noch mal an. „Aber Herr Hauptmann, Juliane hat doch...“ doch weiter sprach er nicht. Blanks bösen Blick hielt ihn zurück. „HOMANN!“ schrie Jens und versetzte dem Hinterreifen des Fahrrads einen Tritt mit seinem Fuss, dass es einen kleine Sprung machte und Homann trat ihn die Pedale. Jetzt hatte erden Bogen etwas überspannt. Dachte er.
Jens hatte das Gefühl, dass diese Abend sowieso nur noch schlechter werden würde und so setzte er sich einfach vor den Fernseher.
Weit nach Mitternacht erwachte er mit einem unangenehmen Stechen im Genick. Der Fernseher flimmerte vor ihm. Jens wurde bewusst, dass er wohl vor dem Fernseher eingeschlafen war. Mit steifen Gliedern setzte er sich auf und rieb sich den schmerzenden Nacken. Auf dem Sofa lies sich nicht gut schlafen und so beschloss er in sein Zimmer zu gehen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 22.10.2007, 20:43
Der nächste Morgen war ein Freitag. Als Jens erwachte waren seine Nackenschmerzen verschwunden doch er fühlte sich müde, von der halben Nacht vor dem Fernseher.
Trotzdem stand er auf und beschloss wieder Joggen zu gehen.
Er traf abermals die kleine Anna. Schon von weitem hatte sie ihn gesehn und rief währendem sie auf ihn zu hüpfte:“ Hallo Jens!“ Jens hielt an und wischte sich den Schweiss aus dem Gesicht. „Guten Morgen Anna wie geht’s dir?“ „Gut“ die kleine strahlte ihn an. „Gehst du jetzt jeden Morgen Joggen?“ fragte sie. „Mhm. Ich denke schon, wenn ich aufstehen mag.“ Jens schmunzelte. „Musst du immer noch den Hund von deiner Oma spazieren führen. Geht’s es ihr noch nicht besser?“ frage Jens. Annas lächeln verschwand.“ Nein leider noch nicht... aber ich geh gerne mit Klausi spazieren.“ Sie hob den kleine Hund hoch, der ihr fast bis zu den Knie reichte. „Hast du den keine Angst so alleine am frühen Morgen. Jetzt kommt bald der Winter und dann is es am Morgen noch lange Dunkel.“ „ Ich hab keine Angst!“ antwortet Anna stolz. „ und Klausi beschützt mich ja. Er hat auch keine Angst!“ Jens musste lächeln“ Ja stimmt. Klausi ist ein ganz mutiger Hund.“ Er kraute dem Hund zwischen den Ohren.
Nach einer weile fragt er dann doch etwas besorgt:“ Und deine Mutter, macht sie sich keine Sorgen?“ Anna lies den Hund runter und wurde ganz still. „Nein, Mama macht sich keine sorgen mehr. Sie ist jetzt im Himmel und passt auf mich auf.“ Jens erschrak als er das hörte. Anna hielt den Kopf gesenkt und doch konnte er die kleinen Tränen in ihren Augen sehen. Jens kniet sich vor sie ihn. „Das tut mir leid Anna.“ Klausi drückte seine Schnauze an Annas Bein als wollte er sie trösten. Nach einer weile wischte sich Anna mit dem Jackenärmel über die Nase. „Ich wohne jetzt eben bei Oma und sie hat gesagt, dass Mama jetzt keine Schmerzen mehr hat, da wo sie jetzt ist.“ „Ja, da hat deine Oma sicher recht.“ Sagte Jens. „Also tschüss...“ sagte Anna nach einer Weile des Schweigens und winkte Jens zu. „Komm Klausi.“
Von diesen Tag an sah Jens Anna meistens, wenn er Joggen ging. Manchmal winkte sie ihm nur von weitem mit Klausi an der Leine, zu aber oft trafen sie sich und Jens hielt an um mit ihr zu plaudern. Er schloss die Kleine immer mehr und mehr ins Herz und Anna schien es nicht anders zu gehen. Ihre aufgestellte Art hatte Jens schon machen trüben Morgen aufgemuntert.
Doch an diesem Tag joggte Jens betrübt weiter, ganz in Gedanken versunken. Die kleine Anna tat ihm schrecklich leid. Die Mutter war sicherlich noch nicht lange tot, der Vater wahrscheinlich abgehauen oder nicht bekannt und jetzt die kleine die bei der Oma leben muss. Warum war er nur so ein Idiot sie nach ihrer Mutter gefragt?! Es hatte ihm eine richtige Stich ins Herzen gebenden als er die winzigen Tränen gesehen hatte. Die kleine war so tapfer. Es muss ein furchtbare Verlust sein, wenn man die Mutter so früh verliert, dachte Jens als er ins RZ trat.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 24.10.2007, 15:36
Dort waren seine Teamkollegen schon eingetroffen und Homann war gerade dabei sich einen Kaffee zu machen.
„Man Jens! Da bist du ja. Wir dachten schon du hättest verschlafen. Wir wollten schon nachsehen wo du bleibst.“ „Ja ja, jetzt bin ich den da.“ Jens hatte gerade keine Lust auf Smalltalk. Wenig später kam er in seiner Uniform aus der Dusche. „Wo warst du den?“ fragte Jonny weiter. „Joggen. Habt ihr doch gesehen.“ Gab Jens zurück und nahm sich eine Kaffee. Er hoffte diese würde seine zurückgekehrte müdichkeit verdrängen. „Und was hast du beim Joggen gemacht, dass du so lange brauchtest?“ „Man! Muss ich mich immer für alles rechtfertigen. Ich hab auch ein Privatleben!“ „ Und ausserdem...,“ Jens kam gerade in den Sinn, dass er mit seinen Kollegen ein Hünchen zurupfen hatte. “habe ich mit euch noch ein Hühnchen zu rupfen.“ Fuhr Blank seine Freunde an. „Ne, ne.. Homann, dass geht Sie auch was an. Bleiben sie nur schön hier“ warf er noch ein als er sah wie sich Homann möglichst unauffällig zur Tür schleichen wollte. „Gestern Abend sah es hier aus als wäre hier eine Bombe eingeschlagen. Überall lagen eure Sachen rum. Jan, deine verdammten Bau-ordner gehen mir langsam echt auf die nerven und Jonny, deine Trainingstasche gehört in deinen Spinnt, nicht hier auf den Fussboden! Und Sie, Homann, haben das Geschirr nicht abgespült obwohl das zu ihnen aufgaben gehört!“ Jens regte sich immer wie mehr auf. „Man! Verdammt! Hier ist unser Arbeitsplatz und verdammt noch mal auch MEIN Zu Hause und NICHT eure Abstellkammer! Ist das klar! Juliane hat sich übrigens auch darüber aufgeregt!“ Kurz herrschte stille. „Ja ja, Tschuldigung“ sagte Jonny nur und tauschte mit Jan vielsagende Blicke.
Sabine sass schweigend da und schielte über den Rand ihrer Kaffeetasse zu Jens hoch. Einerseits nervte es sie, dass Jens wieder mal einen auf „Chef“ machen musste, andererseits konnte sie ihn auch verstehen. Sicherlich wahr gestern etwas vorgefallen, dass Jens nun so schlecht drauf war. Soll ich ihn vielleicht mal drauf anspre....,Sabine konnte ihren Gedanken nicht zu ende Denken, denn da schrillte schon der Alarm.
.
Im Heli fragte Sabine: “Was habe wir?“ „Eine alte Frau mit Demenz ist von einem Auto angefahren worden, in Altona. „
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 25.10.2007, 20:31
Die Polizei hatte eine Kreuzung abgesperrt damit Annelise sicher landen konnte.
Sabine und Jonny rannten zu den zwei RTW-isten, die ihnen die Lage erklärte.
„Das ist Frau Obermüller. Sie ist Altshaimerkrank und schon oft von zu Hause davongelaufen. Wir kennen sie bereits. Ihr Mann suchte sie schon mehrer male in der Nachbarschaft. Diesmal ist sie vor ein Auto gelaufen.“
„Okay Danke. Hallo Frau Obermüller. Können sie mich verstehen?“ die Dame antwortete:“ Oh, Hallo Ingrid. Schön dich wiedereinmal zu sehn.“ Jonny sah Sabine verwirrt an.
Sabine schüttelte den Kopf, sie hatte keine Zeit für Erklärungen. Sie untersuchte die Patienten gründlich und sagte dann.“ Jonny einmal Fenta. Verdacht auf Luxation (verrenken, Ausrenkung) am Linken Schultergelenk.“ Wir fliegen sie ins BKW.“ Plötzlich kam ein Mann auf die Unfallstelle zugerannt. Er durchbrach die Absperrung der Polizei und reif wie verrückt:“ Bitte jemand muss mir Helfen! Bitte meine Frau. Bitte“ Sabine drehte sich um. „Bitte Frau Doktor, kommen sie meine Frau hat eine schweren Asthmaanfall. Bitte sie kriegt kaum noch Luft.“ Sabine reagierte schnell:“ Jonny schaffst du das hier. Ich kümmere mich um die Frau.“ Jonny nickte. Die Luxation machte ihm keine Sorgen. Aber die Frau plapperte ständig vor sich hin. Jens kam zu ihm. „Fliegen wir sie?“ „Ja ins BWK. Sabine musste sich um eine Asthmatikerin kümmern. Sie kommt später nach.“ „Okay. Ich helf dir mit der Trage.“
Wieder bei der Patientin sagte Jonny zu ihr:“ Frau Obermüller wir heben sie jetzt afu diese Trage da, dann werden sie ins Bundeswehrkrankenhaus geflogen. Würden sie sich bitte ihr fest halten?“ Doch Frau Obermüller geriet fast in Panik:“ Nein Nein, ich kann nicht. Sehen sie da. Das muss ich festhalten sonst fällt es runter. Nein, nein ich kann nicht!“ Sie hielt Jonny ihre Hand ihn als wollte sie ihm zeigen was sie festhalten musste. Doch sie hielt gar nichts in der Hand. Jonny war verunsichert. „Aber da ist nichts Frau Obermüller. Sie halten nichts in der Hand. Hier festhalten und dann hebe wir sie auf die Trage.“ „Nein, es fällt sonst runter. Ich muss es festhalten.“ Sagte sie erneut und heilt den weiterhin etwas fest was anscheinen nur sie sehen konnte. Jonny erhob sich. „Ähm...ok...wir...mh...“ er war total verwirrt. Was war mit dieser Frau. Warum nannte sie Sabine Ingrid. Warum sagte sie, sie habe etwas in der Hand, was einfach nicht stimmte. Jens, der alles beobachtet hatte tratt näher zu ihm. „Alles klar?“ „Was?.. ach so ja klar.“ Er kniete nochmals zu Frau Obermüller auf den Boden die ihm wieder sagte:“ Sehen sie da. Es ist ein Knopf ich kann ihn nicht los lassen.“ Jonny versuhte es erneut:“ Frau Obermüller, da ist nichts! Absolut nichts. Sie habe nichts in der Hand.“ „Doch sehen sie der Knopf von meiner Mutter. Ich darf ihn nicht verlieren.“ Jonny wusste nicht mehr weiter. Sie musste die alte Frau auf die Trage transferieren können. Sonst konnte man sie nicht transportieren. Plötzlich schob sich Jens an ihm vorbei und Kniete sich zu Frau Obermüller, die wieder zu reden begann. „Sehen sie da diesen Knopf ich darf ihn nicht verlieren hat Mama gesagt.“ „Ja. Frau Obermüller. Am besten geben sie mir den Knopf ich bewahre ihn für sie auf und dann kriegen Sie ihn wieder.“ Frau Obermüller lächelte ihn an.“ Ja. Ja, dass ist eine Gute Idee, junger Mann.“ Jonny sah mit offenem Mund zu wie Jens den offenbar unsichtbaren Knopf aus der Hand der alten Dame nahm und ihn in seine Kombitasche schob. Jetzt, da die Frau ihren Knopf los war konnte man sie ohne Probleme Transferieren. Jens tat so als währe nichts geschehen und starrtet Anneliese. Jonny begriff überhaupt nichts mehr. Im RZ musste er Jens umbringt Fragen was da wirklich geschehen war.
Zurück im RZ wartete Sabine schon in Aufenthaltsraum auf sie. Kaum hatte sich Jens hingesetzt fragten Jonny und Wollke gemeinsam:“ Jens, was hast du da vorhin gemacht?“
„Was gemacht?“ fragte Sabine dazwischen. Jonny schilderte die ganze Situation.
„...und dann ging Jens zu ihr und bat sie ihm den Knopf zu geben, also ich sah da einfach keinen Knopf aber na ja. Jedenfalls hat sie Blank den Knopf geben und dann funktionierte alles ohne Problem. Ich versteh das nicht....“ Als Jonny geendet lächelte sie Jens an.
„Jens bitte klär die Situation auf.“ Drängt ihn jetzt auch Jan.
„Okay...“ Jens nahm noch einen Schluck Kaffee. „ Die Frau ist an Altshaimehr erkrank. Das heisst: das Kurzzeitgedächtnis verschwindet und das Langzeitgedächtnis wird wieder aktiver. Also erinnern sich Altshaimerkranke Leute an viele Sachen aus ihrer Kindheit und Jugend. Wahrscheinlich hatte Sabine Frau Obermüller an jemanden erinnert, den sie von früher kannte, deswegen hatte sie sie Ingrid genannt. Einfach gesagt wird bei Altshaimehr das Hirn betroffen. Es verkalkt, wird spröde und zerfällt, so schlimm wie das Kling. Aber meistens wissen Patienten im Endstadium von Altshaimehr nichts mehr. Nicht wie man Läuft oder Isst... sie haben alles vergessen weil ihr Gehirn zerstört ist.“ Jonny und Wollke hörten dem kleinen Vortrag von Jens gespannt zu. „Aber das erklärt die Sache mit dem unsichtbarem Knopf noch nicht.“ Hackte Jan nach. „Tja. Das hängt mit dem Langzeitgedächtnis zusammen. Die Erinnerungen von früher kommen hoch und vielleicht hat die Mutter von Frau Obermüller, als sie noch ein Kind war, gebeten auf einen abgefallenen Knopf von ihr aufzupassen. Jetzt ist diese Erinnerung wieder hochgekommen und sie hat sich eingebildet, dass sie ein Kopf hatte, denn sie nicht verlieren darf. Es nützt nichts, wenn du sagst „Da ist nichts. Sie habe nichts in der Hand“ für den Patienten ist da einfach was. Die einzige Lösung ist es, wenn du es ihr abnimmst. Wen du sagst: „Geben sie mir den Knopf.“ Und somit ist der Gegenstand auch für sie weg und das Problem gelöst.“
Eine weile herschte Stille. „Woher weißt du solche Dinge?“ fragte Jan völlig perplex. Er hätte Jens nie soviel Fachwissen zugetraut. Auch Sabine meldete sich nun wieder:“ Wow Jens. Du überrascht mich immer wieder. Was du gesagt hast war vollkommen richtig. Hast du etwa heimlich Medizin studiert?“ Jens lächelte verlegen und furh sich mit der Hand durch das kurze Haar. „Nein, ich hab mal einen Kurs besucht der hiess: „ Menschen mit Demenz“. Demenz ist eine Oberbegriff für solche Krankheiten wie Altshaimehr. Da habe ich das alles gelernt.“
„Jedenfalls, Danke Jens das du mir geholfen hast. Nächstes mal weiss ich auch wie ich reagieren muss.“ „Aber eigentlich solltest du das auch gelernt haben in deiner Ausbildung.“ Sagte Sabine zu ihrem Assistenten. „Vielleicht hab ich in dieser Stunde geschlafen“ sagte Jonny...“wahrscheinlich nicht nur in dieser Stunde.“ Sagte Sabine und lachte.
Plötzlich riss die der Alarm aus ihrer Unterhaltung. Homann stürmt in den AR und reichte Jonny die Depesche. „Einsatz!“
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 26.10.2007, 22:34
„Ein Sportunfall in einer Turnhalle in Altona.“ Informierte Jonny das Team und reichte die Depesche zu Wollke weiter. Dieser markierte den genauen Ort auf seiner Karte und gab Jens die Koordinaten durch. Wenig später setzt Jens Annelise sicher auf einem Fussballplatz neben einer modernen Turnhalle ab.
In der Halle war ein grosses Volleyballnetz gespannt und man spürte eine grosse Erleichterung als das Rettungsteam durch die Tür spurtete. Sabine ging zielstrebig zu einem jungen Mann, der mit stark blutender Nase auf den Boden lag. „Hallo. Petersen, ich bin die Notärztin. Verstehen sie mich?“ Der Junge Mann nickte mit schmerzverzehrtem Gesicht. „Was ist den passiert?“ Erkundigte sich Sabine bei einem Mann, der offensichtlich ein Freund des verletzten war. „Wir haben Volleyballgespielt und da wollte er eine Ball am Netz abblocken und da is er wahrscheinlich zu hoch gesprungen. Jedenfalls traf ihn der Ball volle Wucht ins Gesicht.“ „Okay, vielen Dank.“ Sagte Sabine und wandte sich dann wider dem Verletzten zu. „Wie heissen Sie den?“ „Andreas Kung“ sagte dieser. „Was tut ihnen sonst noch weh, abgesehen von der Nase?“ „Nichts...nur die Nase.“ Sagte dieser. „Okay, Jonny zur Sicherheit trotzdem Stifneck. Ich vermute einen Nasenfraktur.“ Wie sie ihren Assistenten an. Mit einem Verband stoppte sie später die Blutung und fixierte die gebrochene Nase.
Dan begleitete sie den Patienten im RTW, der inzwischen eingetroffen war ins nahe AK Altona. Dort bestätigte die Röntgenaufnahmen ihren verdacht. Und sie gingen zurück auf das Dach des Krankenhauses wo Anneliese, Jens und Jan schon auf sie warteten.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 28.10.2007, 21:26
Kaum hatte die Maschine sich in die Lüft erhoben klatschten die erste dicken Regentropfen auf die Scheibe. Ein stöhnen kam von den vier Insassen. Aber bei solchem schwachem Regen wie diesem, flog Annelise natürlich trotzdem und Jonny funkte:“ Der SAR 71 ist wieder einsatzfähig im AK Altona „ „Das ist verstanden. Ich hab schon wieder einen weiteren Einsatz für sie. Ein Motorradunfall in Wandsbek mit zwei schwerverletzten Personen. Der RTW meldet, dass sie im Stau stecken und im Moment keine Möglichkeit sehen zum Unfallort zu gelangen. Können sie diesen Einsatz übernehmen?“ fragte Florian Hamburg. „Ja, der SAR übernimmt diesen Einsatz“ antwortet Jonny und meldete Wollke die genauen Daten, als er den Funkkontakt mit Leitstelle beendet hatte. „Das ist ein ganzes Stück Weg von hier nach Wandsbek. Dreh voll auf, Blank.“ Meldete dieser seinem Piloten.
Nach ca. 10 Minuten landete der Heli auf einer Wiese neben einer abseitsgelegenen Strasse.
Ein grosses Motorrad war mit voller Wucht gegen einer Baum gefahren worden und daneben lagen zwei leblose Körper. „ Das Motorrad musste mit hohen Tempo in die Kurve gefahren sein und ist dann wahrscheinlich ins schleudern gekommen. Wir haben den Unfall per Zufall entdeckt, als wir auf Streife wahren. Die beiden waren nie bei Bewusstsein,...keiner weiss ja wie lange die da schon liegen...“ der Polizist, der ihnen alles berichtete führte sie anschliessen zu den beiden Verletzten. Sabine konnte nichts dagegen tun aber sie erschrak als sie sah wie jung die beiden noch wahren. Wahrscheinlich noch keine 18 Jahre und nur der eine, sicherlich der Fahrer trug einen Helm, was Sabine fast noch mehr schockierte. Wussten die Leute immer noch nicht, dass Motorradfahren ohne Helm zum tödlicher Leichtsinn werden konnte?
Der Fahrer mit Helm lag auf dem Rücken im Gras nur einige Meter von seiner Maschine entfernt. Der andere lag weiter entfernt hinter dem Baum. Wahrscheinlich war er von der Wuchte des Aufpralls vom hinteren Sitz nach vorne am Baum vorbei geschleudert worden.
Er hatte eine böse Wunde am Kopf und sah allgemein nicht besonders gut aus. Weil der RTW immer noch nicht da war, beschlossen Sabine und Jonny sich aufzuteilen. Sabine rannte zum den jüngeren und schwereren verletzten und Jonny ging zum Fahrer. „Jens, Wollke! Kommt mal her und helft mir!“ rief er als er einen Zugang gelegt hatte und Fenta gegen die schmerzen gespritzt hatte. „Haltet den Kopf stabil, ich zieh ihm den Helm aus.“
Kaum war der Kopf vom Helm befreit öffnete der Patient die Augen. „Sabine! Er wacht auf“ reif Jonny Sabine rannte herbei. „Hallo, ich bin Notärztin Petersen. Sie hatten einen Unfall“ sagte Sabine zu dem Patienten. „Hallo....einen Unfall....ich...wir....Pascal!“ „Jetzt bleiben Sie mal ruhig. Wie heissen sie erst mal?“ „Hannes Genter.. Pascal...was ist mit meinem Bruder?! Bitte wo ist Pascal!!“ „Ganz ruhig... ich kümmere mich um ihren Bruder.“ Zu Jonny sagte sie:“ Einmal Gelb“ Wo haben sie schmerzen?“ „Mein Fuss...“ Sabine stellte einen Unterarmbruch fest und ausserdem einige gebrochene Rippen. Sie wies Jonny an dem Patienten Sauerstoff zu geben und begab sich zurück zum Bruder von Hannes.
Es begann immer wie stärke zu regnen. Sabine dachte fieberhaft nach während ihr das Regenwasser von Gesicht und Hände tropfte. Sie mussten die Patienten schnellst möglichst ins Krankenhaus bringen! Sie begann den Patienten zu untersuchen. Ein erhörter Hirndruck durch eine Komozio, schwache Pupillen Reaktion. Verhärtung des Abdomen sowie schwache Atmung.
Nach dieser heftigen Diagnose reif sie:“ Jan! Frag nach wo der RTW bleibt. Jonny komm her. Wir müssen Intubieren!“ Während Sabine Pascal untersucht hatte, hatte Jonny den Bruder zu Annelise gebracht wo er erst mal im trocknen war.
Jonny sprach noch mit Jens und Jan woraufhin Jens mit Jonny die trage fasste und sie zusammen zu Sabine kam. Der Regen wurde stärker. „Wir müssen uns beeilen!“ sagte Sabine wischte sich mit dem Handrücken die regennasse Stirn und zog dann neue Handschuhe an.
Als der Patient intubiert war hievten sie ihn gemeinsam auf die Trage und Jan decke ihn mit der Decke zu um ihn wenigsten etwas vor dem Regen zu schützen. Dem ganzen Team tropfte das Wasser aus den Haaren und die Combis und Schuhe waren durchnässt. Mit vereinten Kräften begannen sie die Trage zum Heli zu tragen. Doch mitten auf dem Transport zum Heli ertönte das helle, durchdingende Schrillen des EKGs.
Herzstillstand!
„Jonny, Supra und defi“ Jonny und Wollke stellten die Trage erneut ins Gras und Sabine und Jonny begannen den Kampf um das Leben des Jungen.
Jens und Hannes sahen von weitem zu und ehe es Jens bemerkte war Hannes aufgesprungen und begann zu seine Bruder zu laufen.
Nur mit mühe holte Jens ihn ein und versuchte ihn zurückzuhalten, was ihm schliesslich unter grosser Anstrengung gelang und er drückte ihn zurück zu Anneliese. Es erstaune ihn immer wider was für Kräfte Menschen entwickeln könne, wenn’s darum geht einem engen Angehörigen zu helfen oder ihm wenigstens nahe zu sein. Er drückte sich vehement gegen Jens Brust und Schrie ununterbrochen den Namen seines Bruder. Doch irgendwen wurde das schreien zu einem wimmern und er sank auf die Ladefläche von Annelise. Er hatte keine Kraft mehr um zu rufen, er schluchzte nur noch vor sich hin und flüsterte manchmal unter tränen den Namen seines Bruders. Jens lockerte seinen Griff. Er würde, nein, er KONNTE jetzt nicht mehr weglaufen. Jens legte seinen Arm um Hannes. Dieser lehnte sich an die Schulter des jungen Piloten und begann hemmungslos zu schluchzen. „Mach dir keine Sorgen! Unsere Ärztin kriegt das hin, du wirst sehen! Sie ist die beste Ärztin der Welt.“ Jens versuchte ihn zu beruhigen. Hielt ihn im Arm wie ein kleines Kind, dass im Kaufhaus seine Mutter verlorne hatte. Irgendwen hörten sie ein Geräusch. Beide sahen auf. Sabine und Jonny kam ihnen mit der Trage entgeben. „Wir haben’s geschafft! Er ist wieder stabil“ sie lächelte Jens an. Hannes war aufgesprungen und stand nun neben seinem kleinen Bruder an der Trage und hielt ihm die Hand.
Da brauste endlich der RTW an. „Nehmt ihr den älteren Bruder mit ins BWK. Verdacht auf Unterarmfraktur und einige Rippenbrüche. Wir fliegen den jüngeren.“ Sabine und Jonny schoben die Trage mit Pascal in den Heli. Da stand plötzlich Hannes neben Sabine. Er sah ihr in die Augen und dann schweifte sein Blick weiter zu den drei Jungs bis zu seinem Bruder. Leise und kaum hörbar murmelte er: “Danke.“ Da kam schon einer vom Rettungswagen und führte ihn zum RTW.
Pascal konnte ohne weitere Probleme ins BWK geflogen werden und während Sabine und Jonny den Jungen in die Notaufnahme brachten setzten Jens und Wollke ins BWK über. Die
Strassenbeleuchtung war gerade eingeschaltet worden und es regnete klatschte weiter auf den Asphalt. „Ich brauch jetzt echt ne warme Dusche!“ sagte Jonny, als alle vier schmutzig, verschwitzt und total durchnässt im AR standen. „Nicht nur du. Ich glaube wir alle“ sagte Sabine und sah lächelnd in die Runde. „Wer zuletzt unter der Dusche ist muss den Abwasch erledigen!“ schrie Wollke, gab Jens einen Schubs, dass er einige Schritt zurück machen musste und rannt dann lachen Richtung Duschraum. „Hey! Du Schummelst! Betrüger“ Rief Jens lachend hinterher. „Warte! Dem zahlen wirs heim!“ sagte Jonny und die beiden rannten ihrem Bordmechaniker hinterher in die Dusche. Sabine stand da und musste nur lachen. „Typisch Männer!“ sagte sie zu sich selbst und mache sich ebenfalls auf zu den Duschen.
Wenig später sassen alle wieder trocken und vor allem Sauber im Aufenthaltsraum. Jens sagte mit einem Blick aus dem Fenster:“ Ich glaube Heute werden wir nicht mehr fliegen. Der Regen hat noch zugenommen...“ „und ausserdem ist sowieso bald Feierabend.“ Sagte Sabine du sah auf ihre Uhr. „Tja,“ Jonny erhob sich, „dann werde ich uns mal ausmelden...“ er verschwand. „Wie ist eigentlich die Wettervorhersage fürs Wochenende, Homann?“ fragte Jens als Homann gerade den AR betrat. Homann verzog das Gesicht:“ Nicht gut. Dauerregen ist angesagt...“ „ Och ne! Ausgerechnet an unserem Freien Wochenende! Das gibt’s doch nicht. Ich wollte wiedermall einen Ausflug mit Richie machen!“ sagte Jan enttäuscht. Auch der Rest schien nicht sehr begeistert zu sein. Als Jonny zurückkam und meldetet, dass sie nun Feierabend hatten, verliessen drei Retter das RZ und einer blieb allein zurück, denn dieser hatte sich noch immer noch nicht mit Juliane versöhnt und dies lag ihm schwer im Magen. Doch er beschloss nichts zu unternehmen und legte sich stattdessen mit einem gutem Buch ins Bett.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 29.10.2007, 19:07
Am nächsten Morgen schüttelten die Krankenschwestern und Pfleger, die vor dem BWK gerade Pause machten, spöttisch den Kopf als sie einen jungen Piloten im Bundeswehrtrainer im strömenden Regen vorbeijoggten sahen.
Doch Jens konnte auch den strömenden Regen nicht aufhalten. Während andere den Kopf schüttelten und die Nase rümpfte, genoss er es schon fast im Regen zu joggen. Die morgendliche Ruhe und das prasseln des Regens wirkte entspannend und er vergass einen Moment seine Probleme mit Juliane.
Als er zu der Stelle kam, wo er sonst meistens die kleine Anna mit dem Hund Klausi traf hielt er automatisch an und sah sich um. Wo war sie nur?
Plötzlich erspähte er sie. Anna sass auf einer Bank, hielt sich ihr Knie und weinte jämmerlich. Neben ihr sass Klausi und sah sie mit seinen grossen Hundeaugen an.
Jens rannte schnell zu ihr über die Strasse.
„Hey, kleiner Engel. Was ist den passiert?“ Jens ging vor ihr in die Hocke und sah sie besorgt an. Anna schniefte gab aber keine Antwort. Jens zog ein Papiertaschentuch aus seiner Hosentasche und reichte es ihr. Nachdem Anna sich die Nase geputzt hatte, hatte sie sich auch etwas wieder beruhigt. „Was ist den passiert?“ fragte Jens noch einmal.
„Ich...ich bin hingefallen...aua... es tut weh...“ ein Schluchzer drückte ihr die Stimme ab.
„Wo hast du den wehgetan?“ fragt Jens weiter. Darauf hob Anna ihre Hand von ihrem Knie und zeigte Jens das aufgeschlagene Knie, dass stark blutete. „Oh... ja so was tut weh.“ Jens sah sie mitfühlend an. Er wusste noch genau, wann er sich das erstemal das Knie genau so aufgeschlagen hatte.
Der Regen viel auf sie beide und vermisten sich auf den Wangen der kleinen mit ihren Tränen. „Es tut so weh...besonders beim gehen...“ schluchzte sie.
„Weist du was, ich bring die jetzt zu deiner Oma, die kann das Knie bestimmt gut verarzten. Okay?“ Anna nickte zuversichtlich. Doch beim aufstehen rollten ihr wieder ein Schwall von Tränen übers Gesicht. „Komm, ich trag dich.“ Sagte Jens als er dies sah. Er hob die kleine hoch und machte sich auf den Weg. Klausi trottete hinter ihnen her. Anna erklärte ihm den Weg, bis sie vor einem einzelnen, kleinen Haus standen. „Da ist es...da wohnen Oma und ich.“ Jens trat, die kleine immer noch auf den Arm, zur Tür und klingelte.
Eine nette ältere Frau mit rundem, freundlichem Gesicht und mit kurzem lockigem grauen Haar, wie es alte Frauen oft trugen, öffnete ihnen die Tür.
„Oh Gott. Annalein! Was ist den passiert?“ fragte sie besorgt ihre Enkelin. „Ich...ich bin hingefallen...Oma....aber Jens hat mich gefunden.“ Annas Oma musterte Jens von den nassen Haaren bis zu seinen Turnschuhen. „Ah, sie müssen der Pilot sein, von dem Anna so oft erzählt... bitte kommen Sie doch rein.“ Sie lächelte Jens freundlich an und hielt ihm die Tür auf. Er trat ein und setzte die kleine Anna auf dem Sofa, dass im Wohnzimmer stand ab.
„Setzten sie sich doch. Ich hol nur rasch etwas für Annas Knie.“ Sagte sie und verschwand im Badezimmer. „Vielen Dank. Aber das ist nicht so eine gute Idee. Ich bin ganz nass.“ Sagte er freundlich als sie mit einem kleinen Verbandskasten zurückkam.
„Ach paparlapap! Das macht doch nichts. Setzten sie sich, junger Mann.“ Wiederwillig lies er sich auf einem Sessel neben dem Sofa nieder. Oma desinfizierte Annas Knie fachmännisch und klebte ihr zum Schluss ein grosses Pflaster mit einer Sonne darauf. „Ich möchte eine Kakao!“ sagte die kleine jetzt schon wieder lachend. „Ja sicher. Und Sie, was möchten Sie? Kaffee? Tee? Oder müssen Sie etwa schon wieder gehen? Müssen sie zur arbeit?“ fragte die ältere Dame Jens. „ Nein, Heute habe ich frei. Aber ich will ihnen wirklich keine Umstände machen. Ich wollte nur Anna nach Hause bringen.“ „Sie mache mir keine Umstände. Also, Kaffee? Tee? Oder doch etwas anderes ?“
„Kaffee gerne.“
Wenig später kam die Oma wieder aus der Küche. Mit einem Tablett, auf dem der Kakao, zwei Tassen, ein Krug mit Kaffee und eine Schale voller Kekse stand.
Die alte Frau mit ihrer kleinen und massigen Figur, den blauen aber freundlichen Augen und dem runden Gesicht mit den weichen Zügen, erinnerte Jens stark an seine eigene Oma, die er sehr geliebt hatte. Wie sehr war er traurig gewesen als sie starb. Er hatte nie einen Menschen mehr betrauert.
„So ihr Kaffee.. Herr...wie hiessen sie noch mal?“ die sanfte Stimme riss ihn aus seine Gedanken. „ Jens! Er heisst Jens!“ platzte Anna dazwischen. Jens musste grinsen. „Ja Jens Blank heisse ich.“ Er reichte ihr die Hand. „Sehr erfreut. Ich bin Emma Gerber."
„Oma! Oma! Weißt du was?! Jens ist Pilot und fliegt eine Helitroper! Ist das nicht toll!“
„Ja, und der Helikopter heisst Annelise...dass hast du mir schon erzählt meine kleine.“ Sagte Emma und strich ihrer Enkelin über Haar." Dan wissen sie ja schon ne ganze menge..." sagte Jens grinsend. „Ja, es freut mich, Sie mal persönlich kennen zu lernen, Anna erzählt so viel von Ihnen.“ Sagte sie und reichte ihm die Schale mit den Keksen, die aber Anna schon halb leer gefuttert hatte.
Als Jens gerade seine leere Kaffeetasse auf den Tisch gestellt hatte, sprang Anna auf und packte ihn an der Hand:“ Komm, ich muss dir noch meine Plüschtiere zeigen und meinen Teddy...komm!“ Sie zog ihn in ihr Zimmer. Jens folgte ihr unsicher.
Anna zeigte ihm voller Stolz ihre ganze Plüschtiersammlung und nannte ihm vom jedem Tierchen den Namen. Schliesslich zog sie einen kleinen Teddybär aus ihrem Bett. „Das ist mein Liebling! Er heisst: Bobi. Den hat Mama mir geschenkt!“ während sie das sagte drückte sie den kleinen Bären voller liebe an sich.
Wieder zurück im Wohnzimmer sah Jens auf die Uhr und bemerkte, dass er sich langsam auf den Heimweg mache müsse.
„Soll ich ihnen ein Taxi rufen? Es regnet ja immer noch.“ Stellte Oma Gerber mit einem Blick aus dem Fenster fest. Jens winkte ab. „Nein, vielen Dank. Es ist ja nicht weit.“
„Ah, wo wohnen sie den? Hier in der Nachbarschaft?“ „Wie man’s nimmt. Ich wohne im Rettungszentrum.“ „ Aha. Da muss ja immer viel los sein...“ stellte Emma verwundet fest.
„Na ja,“ er zuckte mit den Schultern. Manchmal fühlte er sich doch etwas einsam, gerade wen Juliane nicht bei ihm war, aber dies behielt er für sich.
An der Tür verabschiedete er sich von den beiden. Anna schlang ihre kurzen Arme in Bauchhöhe um Jens und drückte ihn ganz fest. Er strich ihr übers Haar.“ Mach gut, meine Kleine.“ Und zu ihrer Oma sage er:“ Vielen Dank, Frau Gerber, für den leckeren Kaffee.“ Und schüttete ihre Hand. „Ach was....ich hab zu Danken, junger Mann. Dafür, dass sie mein kleiner Engel nach Hause gebracht haben.„ „ Das ist doch selbstverständlich....“ sagte Jens. „Jedenfalls sind sie bei uns immer wieder gerne willkommen.“ „Vielen Dank.“ Sagte Jens, winkte den beiden nochmals zu und joggte Richtung RZ davon.
//Diese Kapitel habe ich meiner Grossmutter (Name im Text geändert) gewidmet! Sie ist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben! Ich möchte sie nie verlieren!//
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 07.11.2007, 16:06
Am Montag morgen fanden sich alle wieder im Rettungszentrum ein. Nachdem der Dauerregen das ganze Wochenende angehalten hatte, macht er jetzt eine kurze Pause, so das die Retter endlich zu einem Einsatz ausrücken konnte.
Diesmal war es eine ältere Frau in einem Park. Sabine stellte einen Verdacht auf Herzinfarkt fest, der sich im Schockraum bestätigte.
Während der Mittagspause versuchte Jens schon zum x-ten male Juliane zu erreichen. Doch auch dieses mal gelang ihm dies nicht. Enttäuscht kehrte er in den Aufenthaltsraum zurück und setzte sich vor seine Portion Chinesischennudeln, die er nicht mal bis zu hälfte aufgegessen hatte. Wütend gab er dem Teller einen Schubs, dass dieser einige Zentimeter über den Tisch rutschte.
„ Ischt du das nochsch?“ fragte Wollke mit dem Mund voller Nudeln. Jens schüttelte den Kopf und somit machte Wollke sich, übers ganze Gesicht grinsend, über die zweite Portion her.
„Hey, wie währs, wenn wir Heute Abend noch einen trinken gehen würden? Haben wir schon lange nicht mehr gemacht...“ sagte Jan als den leeren Teller von sich wegschob.
„Ja warum nicht...“ sagte stimmte Sabine ihm zu und sah in die Runde. „Nicht weit von hier ist ein neues Kaffee aufgegangen...können wir ja mal testen gehen...“
„ Ne, ich kann nicht. Sorry echt. Ich hab Heute noch Weiterbildung.“ verneinte Jonny. „Weiterbildung? Du?“ fragte Wollke erstaunt. „Ja...ach.. ich bin nicht so faul, wie ihr manchmal denkt. Sie ist über den sicheren Transport von Glasknochenpatienten.“ „Aha, ja. Diesen Kurs hab ich von wenig Jahre auch mal besucht. Echt interessant. Leitet den immer noch Herr Dr. Pader?“ fragte Sabine ihren Rettungsassistenten. „Öhm... nein ich glaube es ist eine Frau Dr. ...irgendwas...“ antwortet Jonny unsicher.
„Und du Jens? Kommst du mit oder hast du dich mit Juliane verabredet?“ fragte Wollke, dem die Unterhaltung über Ärzte sichtlich zu langweilig war. Jens zuckte mit den Schultern.
„Ich weiss noch nicht...“ brummte er. Völlig unerwartet betrat Homann den Aufenthaltsraum und plapperte gleich los:“ Wollke, am Telefon ist Madeleine für dich.“ „Madeleine? warum ruft sie mich nicht auf mein Handy an?“ Homann zog zur Antwort eine ahnungslose Grimasse.
„Frauen und Technik...“ seufzte er und erhob mühsam mit dem vollen Bauch. „Hey!“ schrei Sabine. „Was war das? Solche Sachen höre ich gar nicht gern!“ Doch sie sah lächelte ihn lieb an. „Tschuldigung.“ Sagte Wollke sarkastisch und verschwand im Einsatzraum.
„Darf ich das Arztzimmer benützen, ich muss noch ein Formular für den Weiterbildungskurs ausfüllen. Okay?“ „ Ja, kein Problem.“ Antworte Sabine und ihr Assistent verliess den Raum.
Sabine stand auf und begann das Geschirr vom Tisch zu räumen. Jens sass immer noch da und starrte ins Leere. Irgendwas war nicht in Ordnung. Er ist mit den Gedanken an einem völlig anderem Ort, dachte Sabine. Schliesslich setzte sie sich ihm gegenüber an den Tisch.
„ Jens?“ er sah auf und hatte für einen kurzen Augenblick den Gesichtsausdrucks eines Träumers. Eine Weile sahen sie sich nur an ohne ein Wort zu sagen. Sabine versuchte aus seinen Augen zu lesen, was in ihm vorging. Doch wie schon so oft war Jens Gesicht wie ein verschlossenes Buch, nur selten lies er jemanden darin lesen.
„ Was ist los?“ fragte sie ihn schliesslich. Jens schwieg beharrlich. „ Ist wieder etwas mit Juliane?“ Keine Antwort.
„Jens!“ manchmal ging ihr Jens dickköpfichkeit einfach grässlich auf die nerven.
„ Okay,“ sagte sie nach einer Weile.“ Du musst nicht regen, wenn du nicht willst aber alles in die hineinzufressen macht die Sache auf nicht besser.“ Sie legte ihre Hand auf seine. Für einen Moment hätte er ihre warme, weiche Hand ihn fast zum sprechen gebracht. Sie fühlte sich so gut an. „Wir sind für dich da.“ Sagte sie und sah ihn direkt an. Er nickte und Drückte ihre Hand. Ein Teil von ihm, der Gefühlvolle und Sanfte Teil, hätte sie am liebsten nie wieder los gelassen. Doch der realistische und sturer Teil wollte die Hand möglichst schnell Wegziehen. Schliesslich hatte er eine Freundin, obwohl es im Momente nicht gerade so gut stand. Er wusste nicht wie er jetzt reagieren sollte. Verdammt, es war seine KOLEGIN! KOLEGIN, nicht Freundin. Er hatte ja Juliane! Diese Gedanken schossen wild durch seinen Kopf.
Doch das schrillen des Alarms nahm ihm die Entscheidung ab. Sie sprangen auf und rannten zum Heli.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 08.11.2007, 17:52
„Ja Sandro, ich komm ja gleich... gleich kriegst du dein Fläschchen.“
Barbara, hetzte mit einem Besen durch die Wohnung und versuchte gleichzeitig ihren 1 ½ jährige Sohn, Sandro zu beruhigen, der weinend umher kroch.
Plötzlich sah der Kleine etwas funkelndes auf dem Boden. Er machte grosse Augen und kroch schnell auf das Ding zu. Fasziniert hob er es mit seinen kurzen Fingern hoch und betrachtete es mit seinen neugierigen Kinderaugen.
Es war ein Deckel von einer Senftube, die vom Mittagessen noch offen auf dem Tisch lag. Der Deckel muss beim Abräumen zu Boden gefallen sein.
Nach genauerer Betrachtung stopfte Sandra sich den Deckel in den Mund und kaum war dies geschehen hatte er es schon runtergeschluckt. Vor schreck fing Sandro an zu weinen.
Seine Mutter kam mit der Flasche herbei. „So hier dein Fläschchen...aber Schätzchen, was hast du den? Warum weinst du?.“
Schliesslich wurde der Mutter bewusst, dass etwas nicht stimmen konnte und dann viel ihr der Deckel ein, den ihr vorhin zu Boden gefallen war.
Als sie realisiert hatte, dass ihr Sandro den Deckel verschluckt hatte. Schnappte sie sich ihr Handy und wählte die „112“
Wenige Minuten später standen auch schon eine junge, blonde Ärztin mit ihrem Lockenköpfigen Rettungsassistent vor der Tür.
Barbara erklärte ihnen was geschehen war und die Ärztin, die sich als Frau Dr. Petersen vorgestellt hatte, begann Sandro zu untersuchen.
Als sie den kleinen Bauch mit dem Stethoskop abgehört hatte, wandte sie sich zu der besorgten Mutter. „Sie müssen keine Angst um ihren Sandro haben. Bei der Grösse seines Körpers und dem Durchmesser des Deckels kann da nichts passieren. Die Geschichte wird sich ganz natürlich erledigen.“ Sie lächelte der Mutter aufmunternd zu. „Sind sie sicher?“
„Absolut, machen sie sich keine Sorgen.“ „Okay, vielen dank. Ich hatte nur so eine Angst, man hört ja viel von Kinder die versticken und so....deswegen hab ich sie gerufen..“ versuchte sie sich zu rechtfertigen. „Ist schon okay... dafür sind wir ja da.“
Wieder im Heli sagte Sabine:“ Es tut gut, mal so ein Einsatz zu haben wo nichts schlimmes passiert ist.“ „Ja, der kleine hatte sich nur erschrocken. Mehr war da nicht. Immer diese „Um leben und Tod-Einsätze „ fordern einem schon viel ab.“ Sagte Jonny schon jetzt, kurz nach dem Mittag, müde wirkte.
„Nicht schlapp machen. Du hast Heute noch Weiterbildung.“ Sprach Sabine in ihr Mikrophon und stupste ihren Assistenten in die Seite.
Kaum zurück im RZ setzte der heftige Regen vom Wochenende wieder ein und die Crew war gezwungen sich auszumelden.
Die verbliebenen drei Stunden bis zum Dienstschluss nutzten alle um ihren riesigen Berg von Protokollen abzubauen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 08.11.2007, 18:00
Jonny rannte schnell durch den prasselnden Regen ins BWK rüber, wo seine Weiterbildung statt finden würde. Beim Hangar schoben der Pilot und sein Bordtechniker gerade Annelise hinein. „Was is jetzt? Kommst du mit?“ fragte Jan schliesslich.
„Mh....ja okay...“ „Hey, super! Na dann, los! Unter die Dusche und ab ins Kaffee...ich freue mich auf einen heissen Kaffe.“ Sagte Jan und reib sich die Hände.
„Naja, ich weiss nicht wie du das siehst...aber ich würde mich auch noch gerne anziehen. So hüllenlos ins Kaffee ist nicht so toll.“ Das war das erste mal an diesem Tag, dass Jens wieder einer seiner Sprüche losliess. „Haha sehr witzig, Scherzkeks. Na los komm jetzt!“ drängte Jan, musste aber doch lachen.
Es war sehr gemütlich, als die drei Freunde wenig später im warmen und gemütlichen Kaffee sassen während draussen der Regen in die Dunkelheit viel.
Der Regen ging auch am Dienstag weiter und langsam drückte er auf die Stimmung der Besatzung des SAR 71.
Doch als hätte jemand ihre Gejammer gehört, brachen kurz nach Mittag einige Sonnenstrahlen durch die graue Wolkendecke und der erste Einsatz an diesem Tag kam rein.
Ein Autounfall mit zwei Leichtverletzten.
Annelise flatterte davon.
In einer kleinen Wohnung in einem riesigen Block spielte die kleine Klara mit ihrem Barbie auf dem Fussboden. Sie war drei Jahre alt und liebe ihre Barbie über alles.
Die Mutter sass daneben auf dem Sofa, sie strickte an ein paar Socken.
„Mama, wie findest du Barbies neue Schuhe?“ fragte der kleine Blonder Engel. „Ja sehr schön.“
„Mama, machst du zum Abendessen Butterbrote mit Schinken?“ „Mh.. mal schauen,“ antwortet ihre Mutter und zwinkerte ihrer kleinen Tochter verschwörerisch zu.
Plötzlich klingelte es an der Haustür. Klaras Mutter legte ihre Arbeit hin und öffnete die Tür.
„Ah Hallo...“ begrüsste sie eine Frau die etwa im gleichen alter wie sie war. „Hallo Paula. Könntest du schnell rüber kommen, meine Waschmaschine funktioniert nicht richtig...“
Klaras Mutter, Paula, kam der bitte der Nachbarin nach sagte noch zu ihrer Tochter:“ ich bin schnell bei Julia. Komm gleich wieder.“ Und verschwand dann.
Klara spielte weiter. Sie war gerade dabei ihrem Barbie ein neue Jeans anzuziehen.
„Barbie, hast du schon gesehen, was für tolle Socken Mama mir macht? Rot, gelb gestreift.“ Mit diese Worten holte sie die Strickarbeit von ihrer Mutter und zeige sie Barbie.
„ Kann ich das auch?“ fragte sie sich und fing an mit der Nadel herumzufuchteln.
Plötzlich kam ihr eine Idee:“ Hey Barbie, du kannst die Nadel prima aus Wanderstock benutzen.“ Sie zog die Nadel heraus und drückte sie ihrer Barbie in die Hand. „Wow das seiht toll aus!“ Die kleine lachte vergnügt.
Während des Spielens viel ihr Blick plötzlich eine Steckdose auf.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 09.11.2007, 17:49
Mama hat immer gesagt, dass man da nichts reinstecken darf. Warum bloss? Fragte sie dich kleine Klara. „Was meinst du? Warum darf man da nix reinstecken?“ fragte sie ihre Barbie.
„Is da was versteckt?“ Etwas das ich vielleicht zu Weihnachten bekomme? Oder ist dort drin ein Tier?“ sie rutsche näher an die Steckdose heran. Diese weisse Ding mit den drei Löchern fasziniert sie ungemein, weil es ja etwas wahr, dass man nicht anfassen dufte. Alles was man nicht durfte war umso interessanter. „Soll ich es mal anfassen?“ fragte Klara ihr Barbie, was natürlich keine Antwort gab. Vorsichtig berührte ihr kleiner Zeigefinger das weisse Plastik. Nichts passierte. „Da passiert ja gar nix...hast du gesehen..“ in der Stimme des blonden Mädchens ein gewisser stolz zu hören. „Wen da nix passiert, wird Mama sicher auch nicht sehr böse werden, wenn ich gucke was in den Löchern drin ist.“
Doch mit ihren kleinen Finger kamen nicht in die Löcher rein. Da kam ihr die Nadel, oder besser Barbies Wanderstock, in den Sinn.
Sie hob die Nadel auf und schob sie in eins der Löcher der Steckdose...
Kaum zurück im RZ fing der Regen wieder an. Jonny hatte gerade den Satz“ ich geh uns ausmelden“ auf den Lippen, da schrillte der Alarm. „Na ja, nur noch diesen einen Einsatz...“ sagte Jan und erhob sich mühsam aus seinem Sessel und rannte mit den andern in den Regen hinaus.
Ein Polizist führte Sabine und Jonny in den vierten Stock wo sie eine total geschockte und verängstigte Mutter neben dem bewegungslosen Körper ihrer kleinen Tochter.
„Hallo, ich bin Sabine Petersen, die Notärztin. Was ist passiert?“ fragte sie die Mutter während Jonny seine Rucksack öffnete und ein EKG legte.
Die Mutter konnte nicht antworten, sie schluchzte, weinte und umklammerte krampfhaft die kleine Hand ihrer Tochter. Der Polizist erkläre die Situation, da die Mutter dazu nicht im stande war.
„Okay, Danke. Können sie sich um die Mutter kümmern. Wir brauchen hier etwas platz.“ Sagte sie zum Polizisten, der nickte. „Nein! Nein ich muss bei meinem Kind bleiben!“ schrie die Mutter heraus als sie die Worte mitgehört hatte und drückte die Klaras Hand so fest, dass die Knochen weiss unter der Haut zusehen war.
„Ich tu was ich kann. Ich gebe ihnen mein Wort. Bitte. Gehen sie mit. Ihrer Tochter zuliebe.“
Der Polizist fasste die Frau leicht an den Schultern und führte sie aus dem Raum. Die Mutter folgte nur wiederwillig, erneut von Heulkrämpfen geschüttelt.
Kaum viel die Tür ins Schloss meldete Jonny:“ Puls weiter abfallend.“ „Einmal Supra und wir intubieren.“ „Sechser Tubus?“ fragte Jonny.„ Sabine nickte. „Ja, wir müssen uns beeilen und sie schnellstmöglichst ins Krankenhaus bringen.“
Mitten in der Intubation fing das EKG laut zu piepsen an:“ Sabine! Herstillstand!“ reif Jonny mit leichter Panik in der Stimme.
„Ganz ruhig,“ sagte Sabine, die gerade den Tubus einführte.“ Blocken und dann nochmals Supra und Herz-Massage.“
Während Jonny mit der Massage begann spritzte Sabine der kleinen nochmals eine Supra.
„Kurz auf hören.“ Die beiden Blickte gespannt auf das EKG. „Nichts.“ Sagte Jonny. „Weitermachen“ forderte ihn Sabine auf.
„Ich gebe ihr Supra.“ Doch auch darauf sprang das Herz der kleine nicht an.
Schliesslich sagte Sabine: „ich übernehme. Bereite du den Defi vor.“
Jonny nickte ihr zu. Ihm stand der Schweiss auf der Stirn doch trotz Anspannung sass jeder Handgriff und der Defi war schnell bereit.
„Alle weg. Schuss!“
Es herrschte totenstille als die beiden kurz innehielten und eine weiter Blick auf das EKG warfen.
„Null Line, Verdammt!“ fluchte Jonny. Sabine setzte die Herz-Massage wieder fort. „ Komm kleine. Na los. Komm schon! Du schaffst das!“ hörte Jonny sie flüstern.
„Noch mal? Fragte Jonny. „Sabine nickte.:“ Ja.“
Sie setzten einen weiteren Schuss. Der kleine Körper bäumte sich unter dem Stromschuss auf und viel dann wieder schlaff zu Boden.
Es war immer noch das penetrante Pipen zu hören. Jonny fing wieder mit der Herz-Massage an. Sabine schossen tausend Gedanken durch den Kopf. Was konnte sie noch tun? Was hatten sie noch nicht probiert? Sie sah Jonny an, der nochmals innengehalten hatte und einen Blick auf das EKG zu werfen, dann sah er sie an und schüttelte kaum merklich den Kopf. Sabine schluckte und nickte ihm zu :“ Wir hören auf.“ Und schaltete das EKG aus. Dieser Satz hallte jetzt in der plötzliche Stille wieder.
Sabine und Jonny machten sich daran das Mädchen zu extubieren. Gegen aussen wirkten beide völlig routiniert und gelassen, doch in ihrem Innern sah es anders aus.
Ohne den Tubus und das EKG sah die kleine ganz friedlich aus. Also ob sie schlafen würde, dachte Sabine und strich durch das blonde Haar der kleinen.
Jonny trat neben sie:“ Soll ich’s der Mutter sagen?“ fragte er. Seine Stimme war rau und er flüsterte die Worte fast.
Sabine schluckte nochmals. Und schüttelte den Kopf. „Nein, ich mach das schon.“ Sie richtet sich auf, Atmete nochmals tief durch und verlies dann den Raum.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 10.11.2007, 11:43
Die Stimmung, als sie ohne einen Patienten zurück ins Rettungszentrum flogen, war bedrückend still. Niemand sagte etwas.
Sabine gingen nochmals die vergangenen Minuten durch den Kopf.
Als sie die Mutter holte, hatte diese nicht geschrieen oder ist auf ihr totes Kind gestürzt, nein.
Die Mutter ging langsam... Der langsame Gang eines Menschen, der das liebste was er besass verloren hatte. Sie kniete sich neben ihre kleine Tochter, nahm sie in den Arm und wiegte sie hin und her, strich ihr durchs Haar und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie drückte ihr totes Kind fest an sich und drückte, leise weinend ihr Gesicht gegen ihre Tochter.
Sabine stiegen bei diesen Gedanken die Tränen in die Augen. Warum konnte sie die Kleine nicht retten? Warum hat alles nichts geholfen? Warum musste sie sterben, sie war doch noch so klein. Warum? Sabine wusste, dass sie keine Antworten finden würde aber sie konnte diese Frage nicht unterdrücken.
Ein Tod eines Kinde war immer das schlimmste. Kinder wahren das unschuldigste und hilfloseste was die Erde besitzt. Diese kleine hatte ihr ganzes Leben noch vor sich. So vieles hatte sie nicht sehen, nicht erleben und erfahren dürfen.
Der Ärztin erfuhr ein Schluchzer. Ihre drei Kollegen drehte sich nach ihr um.
„Geht’s?“ fragte Jens und zog besorgt die Augenbrauen hoch. Sie sah die Betroffenheit in seinen, in Jan und Jonnys Augen.
Sie schluckte die aufkommende Tränen runter und nickte. „Ja geht schon...“ murmelte sie und drehte den Kopf zum Fenster.
Draussen glitt gerade eine dicke, schwarze Wolke über die blasse Abendsonne und es wurde langsam dunkel.
Es geschah an diesem Abend nicht mehr viel. Der verlorene Kampf um ein Leben drückte allen aufs Gemüt.
Sabine musste jetzt erst mal alleine sein. Im Ärztezimmer setzte sie sich an ihren Schreibtisch und begann ihren Bericht zu schreiben. Wieder kam der Gedanken: Habe ich alles richtig gemacht? Ist mir ein Fehler unterlaufen? Hätte ich noch etwas tun können?
Es klopfte an der Tür.
Die drei Jungs traten ein. Sie sahen alle müde, traurig und niedergeschlagen aus, genau wie sie selbst.
„Ja?“ fragte sie mit ruhiger Stimme.
„ Jonny und ich gehen jetzt...okay?“ Sabine nickte. „Möchtest du vielleicht über den vorigen Einsatz reden?“ fragte Jonny. „Nein, im Moment nicht. Ich brauch etwas Zeit für mich. Ich zieh mich noch um und fahren dann auch Heim“ Antworte Sabine.
Die Jungs nickten verständnisvoll und gingen davon.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 11.11.2007, 16:56
Gegen neun Uhr Abends, der Regen hatte wieder eingesetzt und der Pilot des SAR 71 lag in seinen Trainer auf seinem schmalen Bett und las in einem Buch, klopfte es plötzlich laut an der Tür.
„Jens! Jens!“ das Klopften wurde energischer. „Ja, wer is da?“
Doch statt einer Antwort schwang die Tür auf und Jens vorgesetzter, Kommodore Ralph Brandt trat ein. Jens schreckte auf und erhob sich rasch.
Den hatte er um diese Uhrzeit zu letzt hier erwartet.
„Ralph? Was machst du den um diese Zeit hier?“ fragte der junge Pilot ganz verwirrt.
„Los, zieh dich an!“ sagte Ralph in befehlerischem Ton.
„W...was?“ Jens sah ihn verständnislos an. „Wozu? Der Dienst ist seit über drei Stunden vorbei...Könntest du mir vielleicht mal erklären was das überhaupt sol...“ Ralph schnitt ihm das Wort ab. „Keine Zeit für Erklärungen. Anziehen und ich trommle die anderen zusammen.“ Rief er und fügte noch hinzu, als er Jens trotzige Mine sah:“ Das ist ein Befehl!“
„Hey,... warte mal. Ich will zuerst wissen was los ist! Sonst tu ich gar nichts!“ sagte Jens genervt. Warum machte Ralph hier einen auf Boss. Er war doch sein Freund.
Ralph merkte, dass er bei seinem Freund so nicht weiter kam. „ Also, hör zu. Ihr müsst Ausrücken. Jetzt!“ „Jetzt? Ist das ein Witz...ich bin tot müde. Wir hatte nicht geraden einen leichten Tag...“ Jens konnte nicht glauben was er da hörte.
„Es muss sein! Die Alster ist über die Ufer getreten, wegen dem starken Regen der vergangenen Tage. Wir müssen Sandsäcke in das betroffene gebiet fliegen und evl. Auch Menschen evakuieren.“ Ralph wischte sich mit einem Taschentuch über die feuchte Stirn.
„Also...ich hole noch die nötigen Informationen von der Zentrale und holst die anderen hierher“. Mit diesen Worten stürmte Ralph aus dem Zimmer in den Einsatzraum.
Blank kramte nach seinem Handy und tippte Wollkes Nummer ein.
An anderen Meldete sich die verschlafene Stimme seines Freundes:“ Wollke....Blank? Spinnst du mich zu weck...“ „Ja, ja Entschuldigung. Aber du musst sofort ins RZ kommen. Wir müssen abheben. Ein Notfall!“
Er erklärte ihm ganz kurz alles und telefonierte dann Sabine und Jonny aus dem Bett.
Eine halbe Stunde später versammelte sich alle in ihren grauen Uniformen im Einsatzraum, wo Brandt ihnen den Einsatz noch genauer erklärte.
Ralph redet und redet. Wollke gähnte herzhaft doch Sabine stiess ihn warnend in die Seite und wies mit einem kurzen Nicken auf Ralph, worauf sich Jan wieder etwas fasste.
Schliesslich sassen die vier Freunde in Annelise und Jens startete das Triebwerk.
„Also, ich würde sagen die Kurzfassung von dem was Ralph uns gesagt hat war: Wir sollten Palette voller Sandsäcke in die überschwemmten Gebiete fliegen und werden, sobald das getan ist, noch weiter Aufgaben oder Infos per Funk erhalten oder `?“
„Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen Sabine!“ sagte Jens und betätigte einen Schalter.
„Und warum brauchte den unser Herr Oberst über zwanzig Minuten um uns dies zu erklären?“ warf Jonny ein, was die ganze Crew zum lachen brachte. „Ihr kennt noch Ralph...grosse Klappe, nichts dahinter.“ Prustet Jens in sein Mikrophon, was den Lachanfall seiner Kollegen nur noch unterstütze.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 13.11.2007, 21:38
„Die Koordinaten?“ fragte der Pilot wenig später seinen Bordmechaniker, als sich Anneliese in die Lüfte erhob. „Die Flugdaten, Wollke!“ rief Jens, denn sein Bordmechaniker gähnte gerade wieder herzhaft und rieb sich die Augen. „Hallo. Bist du auch schon wach`?“ fuhr ihn Blank genervt an. „ Ja, ja hetz mich doch nicht. Wie soll ich denken, wenn ich mitten in der Nacht aufstehen muss und noch nicht mal etwas in den Magen bekommen habe!“ rief Wollke. „Uns geht’s allen gleich!“ sagte Sabine. „Reiss dich etwas zusammen!“ sie klang plötzlich sehr streng.
„Ja, ja bin ja wach also...“ grummelte Wollke und gab Jens die genauen Flugdaten durch.
Insgeheim frage sich jeder der Retter für sich, wie sie diese Nacht durchstehen sollten. Die Müdigkeit steckte ihnen allen vom vergangenen Tag noch in den Knochen und dass einzige, was sie jetzt am liebstem möchten war in ihren warmen Betten zu liegen.
Jens musste seine ganze Konzentration aufbringen um Anneliese sicher zu dem Sandsackdepot der Feuerwehr zu fliegen und Jonny kontrollierte krampfhaft die Rettungstasche um wenigstens etwas zu tun zu haben. Sonst würde er auch noch einschlafen.
Sabine versuchte die Gedanken an das, am Nachmittag verstorbene, Mädchen zu verscheuchen, die jetzt, als sie wieder wach war, durch ihren Kopf spukten wie grausame Geister.
Schliesslich kam das Sandsackdepot in Sicht, sie landeten und begannen Sandsäcke in den Heli zu hieven.
Als sie zu den Überschwemmten gebieten flogen, liss der Anblick der überfluteten Gebiete alle wie verzaubet aus dem Fenster schauen.
Die Gegend war nicht wieder zu erkennen. Man sah keine Strasse mehr. Alles war mit grauen Wassermassen überdeckt.
Nur die Häuser, aus denen die Menschen verbitterte versuchten das Wasser fern zu halten, die Autos und Bäume gaben ihnen einige Hinweise.
„Wow...so was sieht man nicht alle Tage“ flüsterte Jonny in sein Mikrophon.
„Wir gehen zum Langeanflug über“ meldet Jens vom Cockpit vorne.
Kaum gelandet kamen schon Feuerwehrmänner und Anwohner, die die Sandsäcke aus dem Heli hievten und sie zu ihren Häuser trugen.
In wenigen Minuten war der Heli leer und Annelise flog wieder zurück zum Depot um Nachschub zu holen.
So verging eine ganze Stunde.
Und dann lagen alle Sandsäcke auf dem Parkplatz, auf dem sie in der letzten Stunde unzählige male gelandet waren. Es hatte sich ein beachtlicher Berg an Sandsäcken aufgetürmt und die Bewohner trugen immer noch Sandsack für Sandsack zu ihren Häusern.
Jan beobachtete wie ein kleiner Junge, vielleicht 10 Jahre alt einen Sandsack hinter sich herschleifte obwohl der viel zu schwer für ihn war. Er zog und zog und gab nicht auf doch auf dem nassem Boden (es hatte wieder zu Regnen begonnen) rutscht er mit seinen Gummistiefeln immer wieder aus.
„Kommt, lasst uns hier nicht rumstehen und nichts tun. Kommt wir helfen!“ sagte Jan zu seinen Freunden. Alle nickten. Jetzt, da sie arbeiteten war die Müdigkeit wie weggeblasen. Jetzt mussten sie funktionieren und helfen wie Maschinen. Alle zusammen. Jan hievte zwei Sandsäcke vom Boden auf und lad sie sich auf die Schultern.
Jens ging zu dem Jungen und nahm ihm den Sandsack ab. „Komm ich trag ihn dir. Wo soll er den hin?“ fragt er und die vier Retter folgte dem Jungen zu seinem Haus. Sie trugen Sandsäcke dorthin, bis das Hause einigermassen geschützt war.
Einmal blieb Sabine stehen und beobachtet das Geschehen um sie herum.
Es sah aus wie im Krieg. Überall standen Mensche rum und hievten Sandsäcke durchs Wasser. Einige trugen Regenmäntel andere nicht aber das spielte keine Rolle mehr. Nass und schmutzig waren sie alle. Es war eine Krisensituation und alle halfen mit. Die Menschen waren viel freundlicher zu einander.
Jeder half jedem. Wenn einem der Sandsack aus den Händen glitt, war sofort jemand da um ihm beim Aufheben zu helfen. Ein dankender Blick oder ein Lächeln und jeder ging wieder seinen Weg.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 14.11.2007, 19:09
Während diesen Stunden kam das Wasser immer näher. Irgendeinmal waren auch der Parkplatz, auf dem die Sandsacken lagen mit Wasser knietief überflutet.
Doch die Menschen trugen weiter Sandsäcke. Das Wassre war bitterkalt. Das gehen wurde immer schwieriger.
Jens trug gerade einen Sandsack zu einem Haus, da klopfte ihm jemand auf die Schulter
„Herr Hauptmann Blank?“ Jens lies den Sandsack sinken und drehte sich um. „Ja“ fragte er und wischte sich das Regenwasser aus dem Gesicht. „Sie gehören zum SAR 71 Team oder?“ fragte der Feuerwehrmann. Jens nickte. „Ich hab hier einen Oberst Brandt für sie. Er sagt bei ihrem Heli reagiert niemand auf den Funkruf.“ Er reichte Jens ein Funkgerät.
Es meldete sich Ralph:“ Jens, ihr könnte nach Hause kommen. Die Sandsäcke sind alle ausgeflogen und soweit wir wissen gibt es keine Personen, die man retten müssten.
Ich könnte auch ausruhen. Morgen wird’s für euch auch noch genug zu tun geben, bei den Aufräumarbeiten.“ Jens überlegte kurz.
„Danke, aber wir machen noch weiter. Hier gibt’s noch viel Arbeit. Wir werden noch gebraucht! Die Leute zählen auf uns!“
„Tja, dass ist eure Entscheidung. Aber ich brauch euch Morgen trotzdem!“ Jens hörte deutlich Ralphs missbilligender Ton in der Stimme. „Ja“ sagte Jens nur und beendete den Funkkontakt. Ralph konnte dies hier nicht verstehen. Hier waren alle am Arbeiten, da konnte man nicht einfach sagen“ Tschüss... wir gehen jetzt... schaut selber wie ihr klarkommt“ Das Hochwasser betraf zwar niemand von der Crew direkt aber ihr Pflichtbewusstsein und die Tapferkeit dieser Menschen hinderte sie darin sich einfach ins warme Bett zulegen.
Mit einem Seufzer hievte Jens den Sandsack wider hoch und stapfe weiter durch das dunkle Wasser.
Die Feuerwehr hatte die Kanaldecke geöffnet, dass das Wasser besser abfliesen konnte. Doch mittlerweile war das Wasser so hoch, dass diese Löcher nur noch durch Strudel zu erkennen waren. Eine gefährliche Falle für unachtsame Leute.
Jan beobachtet gerade wie ein Junge, voll auf seine Arbeit konzentrier mit einem Sandsack auf so ein Loch zustapfte. Das Wasser reichte ihm bis zu der Hüfte, so klein war er.
Jan warf seinen Sandsack ab, so das das Wasser aufspritzte und rannte auf den Jungen zu. Gerde noch rechzeitig packt er ihn am Kragen und zog ihn zurück. „Hey! Achtung kleiner Mann! Das hätte schief gehen können!“ der kleine hatte ein ganz weisses Gesicht vor Schreck. Kaum hatte Jan ihn losgelassen lief er zu einer Haustür und verschwand darin.
„Ich glaub es ist Zeit, dass die Kinder hier wegkommen sonst gibst hier noch einen Unfall.“ Sagte Jan zu Jonny der gerade herbei kam.
Gemeinsam mit den Eltern sorgen sie dafür, dass alle Kinder nach Hause kamen, dann wurde weiter gearbeitet. Ab und zu fuhr ein Feuerwehrauto vorbei und löste grosse Wellen aus, die alle Helfer schwanken liess.
Kurz nach zwei Uhr Morgens gab es keine Sandsäcke mehr. Doch die meisten Häuser waren einigermassen von den Wassermassen geschützt.
Alle Helfer und Anwohner standen im Knietiefem Wasser und starrten mit müden Gesichtern auf die Häuser um sie herum. Sie hatten gute Arbeit geleistet, zusammen hatten sie es geschafft. Leute, die sich nicht kannten, hatten sich aufgerafft und zusammen gearbeitet.
Wie Kerzen, die im Wasser stehen, standen sie da. Schwankten leicht im takt der Wellen eines vorbeifahrenden Autos. Die Haare zerzaust und nass, die Gesichter glühten rot vor Anstrengung und Kälte. Die Kleider, nass und voller Sand und Erde.
Die vier Freunde sahen auch nicht besser aus. Sie tropften als währe sie ins Schwimmbad gefallen und die Uniformen, die mal grau gewesen waren, waren jetzt schwarz. Jonny fuhr mit den Fingerspitzen über seine Bauch. Eine schwarze schicht von Erde, Sand und Wasser klebten an seinen Fingern. Ihre Hände waren gerötet, eiskalt und schmerzten. Die rauen Sandsäcke hatte es rissen in der Haut verursacht. Sie schmerzten und fühlten sich an wie Steine.
Die Gruppen von Leuten zerstreuten sich. Alle gingen nach Hause um sich wenigstens für wenige Stunden noch etwas hinzulegen.
Am Himmel sah man Annelise mit ihren blinkenden Lämpchen davon fliegen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 15.11.2007, 22:05
Annelise landete im strömendem Regen auf dem Langeplatz des Rettungszentrums.
Jan und Jens brachten noch Anneliese ins trockene, während Jonny und Sabine schon rein gingen. Wenig später folgten die beiden Freunden ihrer Kollegin und ihrem Kollegen.
Jan lief direktem Weg in den Aufenthaltsraum, doch Jens blieb etwas zurück.
Er setzte sich auf die Treppe im Treppenhaus des RZ, etwas oberhalb des Haupteingangs. Er lies das Gesicht in die Hände sinken. Nun war die Anspannung von ihm abgefallen und die Müdigkeit lähmte sein Gehirn und seine Glieder. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie alle funktioniert und keine Schwäche zugelassen.
Doch nun...
Der Gedanke schien ihm wunderbar, einfach hier sitzen zu bleiben und zu schlafen. Hier, auf dem Fussboden, egal wo. Hauptsache nie wieder aufstehen zu müssen.
Als er fast weggetreten war, spürte er jemanden hinter sich.
Als er auf sah erkannte er, durch die halb geöffneten Augen, Jan.
„Kommst du?“ fragte sein Freund, der genau so aussah wie Jens sich fühlte. Seine Augen nur noch halb offen und mit tiefen Ringen darunter.
Mühsam erhob er sich. Jens kam sich vor wie ein alter Mann.
Im RZ sah es nicht besser aus. Jonny war schon auf dem Sofa, immer noch im nassen Kombi eingeschlafen und Sabine sass am Tisch und stützte ihr Kinn auf ihre Hand.
Strähnen ihres blonden Haares hingen ihr vor dem müdem Gesicht rum und schwankten mit jedem ihrer Atemzüge.
Jens setzte sich zu ihr und sie straffte sich ein wenig.
Jan sank auf seinen Stuhl wie ein Kartoffelsack.
„ So lass ich niemand von euch mehr Auto fahren.“ Stellte Sabine eine Ärztliche Diagnose.
„Ach nein...?!“ sagte Wollke sarkastisch und sein Rücken beugte sich noch etwas tiefer zur Tischplatte runter.
„Ich würde sagen, wir bleiben heute Nacht alle hier.“ Sabine presste die Hände an die Augen.
„ Und wo schlafen wir?“ fragte Jonny, der durch die Unterhaltung aufgeschreckt war und sich auch an den Tisch gesetzt hatte.
„Na ja, da gibt es ja im Moment ein leeres Zimmer. Da könnte man noch ein Ersatzbett reinstellen. Homann hat da irgendwann so ein altes Klappbett ins RZ geschleppt.“ Jens unterdrückte ein Gähnen.
„Okay, und dann gibt’s noch das Sofa. Das nehme ich sonst, dann können Jan und Jonny ins freie Zimmer gehen.“ Schlug Sabine vor.
„Aber Sabine, willst du nicht lieber auf einem richtigen Bett schlafen? Ich könnte doch aufs Sofa gehen.“ Schlug Jonny netterweise vor. Dies zauberte Sabine ein lächeln auf das müde Gesicht. „Vielen Dank, aber ich will echt nicht eine Nacht mit Wollke im gleichen Zimmer verbringen. Madeleine hat gesagt, dass er schnarcht!“ Sabine kicherte.
„Hey, dass stimmt gar nicht! Ich schnarche nicht!“ sagte Wollke empört.
„Na dann geh ich aufs Sofa und du in mein Bett,“ schlug Jens vor. „Ne, du musstest mir schon einmal dein Bett überlassen. Ich bleib hier und fertig!“ darauf konnten die Jungs nichts mehr erwidern. Schliesslich sagte Jonny:“ Okay, du hast gewonnen. Aber lasst uns endlich schlafen gehen!“ Er stand auf. „ Oh ja, bitte.“ Jans Kopf wäre inzwischen fast ganz auf der Tischplatte angekommen, wenn er jetzt nicht aufgestanden wäre.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 18.11.2007, 18:01
Während Jens und Sabine drei Bündel sauberer Bettwäsche aus einem Schrank zogen, machten Jonny und Wollke im Flur krach mit den Klappbett, dass das ganze RZ wach geworden währe, wenn noch jemand da gewesen wäre.
Nach wenigen Minuten war es aber totenstill, denn die vier Retter waren todmüde in ihre Betten gesunken.
Sabine zog sich ein frische weisses T-Shirt und ein paar kurze Trainingshosen an, die sie in ihrem Spinnt gefunden hatte und legte sich hin.
Kaum berührte ihr Kopf das weiche Kissen vielen ihr schon die Augen zu.
Plötzlich, ehe Sabine wusste wie ihr geschah, sah sie wieder bei dem Mädchen, dass heute Morgen gestorben war.
Das Mädchen lag erneut regungslos da. Sabine dachte, dass sie sich selbst gelich selber sehen würde, wie sie durch die Tür stürzte.
Doch die Zeit verging, die Mutter sass verzweifelt neben ihrer Tochter und niemand kam.
Jetzt..., jetzt gleich würde sie kommen. Nein...niemand kam.
Die kleine würde sterben, wenn nicht gleich jemand kommen würde!
Sabine geriet in Panik. Sie wollte eine Schritt auf das Mädchen zu machen und etwas unternehmen. Doch sie kam nicht vom Fleck.
Alles begann sich zu drehen und der Raum verschwand.
Und Sabine viel durch einen Strudel von Farben und Muster.
Mit einem lauten Knall stand sie auf einmal wieder neben der verzweifelten Mutter, die nun den Körper ihres Kindes hin und her wiegte. Es ist alles wie am vergangenem Nachmittag. Ich erlebte alles noch mal. Ging es Sabine durch den Kopf.
Doch kaum war dieser Gedanke gekommen, da stand die Mutter auf, lies ihr Kind achtlos liegen und schritt drohend auf Sabine zu. „Sie! Sie haben mein Kind sterben lassen! Sie sind schuld! Es ist wegen Ihnen gestorben! Sie sind schuld!“ Dabei lief sie mit ausgestrecktem Finger auf sie zu. Sabine hatte gerade das Gefühl, dass die Mutter sich gleich auf sie stürzen würde, da wurde alles schwarz. Das Einzige was blieb war das kleine Mädchen, dass reglos in der Dunkelheit schwebte.
Sabine hört ihr eigenes, rasendes Herz und ihren vor Panik fliegender Atem.
Plötzlich richtet sich das Kind auf. Sabine starrte sie an. Nein, dass konnte nicht sein! Sie war doch tot! Es war eindeutig gewesen!
Das Mädchen drehte den Kopf zu Sabine und öffnete die Augen. Weisse, tote Augen starrten sie an. Sabine hätte vor Schreck fasst geschrieben, doch die Angst vor dem Ungewissen schnürte ihr die Kehle zu..
Das blonde Haar, genauso blond wie Sabine ihres, hing glanzlos und fahl an der Kleinen herunter und durch die dünne Haut, genau so weiss wie ihre Augen, meinte Sabine die Umrisse ihres Schädelknochens an ihrem Kopf zu erahnen.
Die kleine kam, wie vorhin die Mutter auf sie zu. Aus ihren toten Augen rannen Tränen.
Auch Sabine rannten Tränen über die Augen, doch sie konnte den Blick nicht vor der Gestalt wenden.
Sabine fuhr hoch. Sie starrte ins leere. Vor ihrem geistigem Auge sah sie immer noch das kleine Mädchen auf sie zu laufen mit den tränenden, toten Augen.
Sabine schüttelte ihren Kopf, die Erinnerung lies sie schaudern und ihr standen alle Haare zu berge.
Sie erhob sich und ging auf nackten Füssen in die Küche.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 19.11.2007, 18:05
Zur gleichen Zeit wurde Jens in seinem Zimmer vom energischen Pipen seines Handys geweckt. Verschlafen tastet er nach dem schlafraubendem Ding. Als er es vor sein Gesicht hielt blendet ihn das helle Licht des Bildschirms. Erst als sich seine Augen daran gewöhnt hatten, konnte der die Nachricht entziffern.
Es war ein SMS von Juliane!
„ Liebling, Ich hab in den Nachrichten gesehen, dass der SAR ausrücken mussten um bei der Überschwemmung zu helfen Bist du okay? Ich mach mir sorgen Kuss Juliane“
Während Jens das SMS las schlich sich ein lächeln auf sein Gesicht. Juliane hatte ihm verziehen! Das trotzige Schweigen der beiden in den letzten Tage hatte ein Ende.
Jens lies sich glücklich in seine Kissen zurückfallen. Nun war alles wieder im Lot.
Schnell schrieb er ihr eine Antwort, dass es ihm und allen anderen Crew gut ging und wollte sich gleich wieder schlafen lagen, da spürte er wie seine Kehle nach Wasser schrie.
So blieb ihm nichts anders übrig als sich auf den Weg in die Küche zu machen...
In der Küche war es stock dunkel. Er schaltete das Licht ein und in diesem Moment drehte sich Sabine, die am Fenster stand, zu ihm um. Beide blieben vor Schreck einen Moment wie versteinert stehen.
„N’abend.“ Versuchte Jens die Situation zu überspielen. Er lief zum Kühlschrank. „Hallo“ flüsterte Sabine über den Rand ihrer Teetasse hinweg. „Kannst du auch nicht schlafen?“ ihr Stimme war fast nur noch ein flüstern. Sie hielt die Teetasse umklammert, als würde nur sie ihr noch Halt geben. Jens blieb stehen und sah sie an.
Mit einem Glas Wasser stellte er sich neben sie ans Fenster und beide sahen in die Dunkelheit hinaus.
„Was meinst du mit ‚auch’“? fragte er nach einer Weile und sah ihr dabei direkt in die Augen.
Sabine schluckte schwer, schauderte und umklammertet weiter ihre warme Tasse.
Sie hob den Blick in seine Besorgenten, blauen Augen.
Sie hatte das Gefühl, dass diese Augen ihr direkt in die Seele blickten und ihr nichts als Verständnis entgegen brachten.
„Ist es wegen heute Morgen?“ versuchte Jens sich weiter vor zu wagen.
„ Ist es wegen dem kleine Mädch...“ weiter brauchte er nicht zu sprechen.
Sabine seufzte tief und alle Haltung und Anspannung schien von ihr ab zu fallen. Sie nickte und eine Träne suchte sich einen Weg ihre Wange hinab. Sie begann zu schluchzen und lehnte sich gegen Jens Brust und lies ihren Tränen freien Lauf. „Ich, ich hab sie gesehen... sie ist mir im Traum erschienen.....mit ihren weissen toten Augen...und die Mutter...es war schrecklich...“ ihr versagte die Stimme.
Jens legte seine Arme um sie und drückte sie an sich. Es tat so gut sie im Arm zu halten. Sie schmiegte sich an ihn, wie ein hilflose Kind und er spürte sie ihre Tränen sein T-Shirt benetzten. Sabine schlunzte und eine Hand hielt sich an seinem T-Shirt fest. „Es...es war schrecklich...sie sagte.... ich sei Schuld....Ich habe sie sterben lassen...“
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 21.11.2007, 19:54
Sanft fasst Jens sie an den Schultern und hielt sich etwas von sich weg, so das sie ihm direkte in die Augen sah. „Sabine, dass war nur ein böser Traum. Du hast alles für die Kleine getan was du konntest, dass weiß ich und das weißt du! Du kannst nicht alle Menschen retten. Einmal gewinnt man einen Kampf und einmal verliert man auch. Du bist wie wundervollste Ärztin,“ und Frau fügte er in Gedanken hinzu“ die ich kenne. Du konntest nicht mehr tun...“
Sie glitt wieder zurück an seine Brust doch ihr schlunzen wurde leiser, Jens Worte schienen sie etwas beruhigt zu haben. Er strich ihr über den Nacken und Rücken bis ihre Tränen ganz versiegten. Sie genoss seine wärme, die ihr auf unbegreiflichte Weise Kraft und Zuversicht spendeten.
Sie hob ihren Kopf zu ihm. Die Tränen in ihrem Gesicht waren getrocknet und einige blonde Strähnen ihres Haares hingen ihr ins Gesicht. Er wiederstand dem Drang sie ihr hinter die Ohren zu streichen.
Sabine sah erneut in seine blauen Augen. Sie waren so sanft, voller Zuneigung und sie tief wie ein Ozean, indem sie für immer schwimmen wollte.
Sie senkte den Kopf wieder, schloss die Augen und ihr Atem wurde ruhiger.
Es sah aus als würde sie schlafen.
Irgendwann flüsterte Jens:“ Ich glaube wir sollten noch etwas schlafen gehen.“
Sabine atmete tief durch, öffnete ihre Augen und löste sich etwas aus Jens Armen, die ihr in der letzten Stunde so viel Trost gespendet hatten.
Nun war sie unsagbar müde.
„Komm...“ sagte er zu Sabine, die nun wie eine Schlafwanderin an seiner Hand ging.
Er führte sie in sein Zimmer und deutet auf sein Bett.
„ Nein...ich kann...“ wollte sie protestieren. Doch Jens schüttelte stumm den Kopf, verlies ohne ein weiteres Wort das Zimmer, schloss die Tür hinter sich und legte sich aufs Sofa.
Nun stand Sabine allein in dem kleinen , sporadisch eingerichteten Raum. Wäre sie im vollem besitz ihrer Kräfte gewesen, hätte sie dies nicht zugelassen, doch nun schlüpfte sie resignierend unter die Decke und rollte sich darin ein. Diese Bett war um einiges bequemer war als das Sofa, dachte sie. Mit was habe ich das verdient? Fragte sie sich und mit einem leisen Seufzer war sie auch schon eingeschlafen.
Re: "Die Rettungsflieger" (meine erste Fanfiction)
Schweizer-Fan - 23.11.2007, 21:18
Jan betrat am nächsten Morgen den verlassenen Aufenthaltsraum. Er stellte fest, dass das Sofa leer war, Sabine war bestimmt im Bad, und fing an Kaffee zu machen. Bald kam Jonny, noch sehr verschlafen, dazu und deckte den Frühstückstisch.
„Mir tut alles weh“ sagte Jonny und streckte sich. „Red bloss nicht davon!“ erwiderte Jan und stellte den Kaffee auf den Tisch.
„Wo bleiben eigentlich die anderen zwei?“ fragte Jonny, als sie schon ganze 10 Minuten gewartet haben.
„Ich glaube, Sabine ist noch unter der Dusche.“ Bemerkte Wollke.
„Und Jens?“ Jonny gähnte. „keine Ahnung, hab ihn noch nicht gesehn...du?“
„Ne..“ Jonny nahm einen genüssliche Schluck Kaffee.
„Na dann gehen wir ihn mal wecken, nicht?“ Der Rettungsassistent nickte und erhob sich.
Jan klopfte an Jens Zimmertüre. „Guten Morgen! Aufstehen!“ reif er.
-Keine Antwort-
„Jens?“ fragte Jonny.
Als wieder keine Antwort kam öffneten sie die Tür und traten ein.
Durch die halb geschlossenen Vorhänge viel Licht ins Zimmer und unter der Decke hervor war ein leises, gleichmässiges Atmen zu hören.
„Na, warte den kriegen wir schon wach!“ sagte Wollke zu Jonny. „Hilf mir mal.“
Beide packten einen Zipfel der Decke :“ auf drei...eins...zwei ...DREI“ und zogen sie mit einem Ruck zum Bett.
„Aufsteh...“ doch die Worte blieben Jan im Hals stecken. Er und sein Kollege konnten nicht glauben was sie da sahen. Im Bett lag nicht ihr Pilot sondern ihre Notärztin, Sabine.
Beiden bliebt der Mund offen stehen, als Sabine verschlafen ins Licht blinzelte.
„Morgen...“ sagte sie mit noch müder Stimme.
„ Entschuldigung..“ stotterten ihre Kollegen, liefen rot an und verliessen fluchtartig den Raum.
Sabine hingegen machte sich auf den Weg in die Dusche.
Nachdem sich die beiden Männer wieder etwas gefasst hatten gingen sie direkt in die Männerdusche, wo Jens sich gerade am Anziehen war.
„ Hast du uns was zu sagen?“ fragte Wolle etwas vorwurfsvoll.
„Morgen“ sagte Jens gut gelaunt.
„Jens!“ Jonny baute sich neben Jan auf.
Der junge Pilot runzelte die Stirn. „Was ist hier los?“
„Tja, dass würden wir auch gerne wissen!“ Auf Jans Stirn bildete sich eine grosse Falte.
„Jens, wir sind doch Freunde oder?“ fragte Jan vorwurfsvoll.
„Ja, klar.“ Jens zog sich das weisse T-Shirt über den Kopf. „Na so klar scheint mir das nicht...“ warf Jonny ein.
„Häh?“ Blank verstand nur Bahnhof.
„Ich meine, du kannst doch mit mir...mit uns...über so was reden.“ Sagte Jan, der Jens fragendes Gesicht keine Beachtung Schenkte.
„Wir währen nur froh gewesen es von dir zu erfahren und nicht so...“
„Hei, jetzt wartet mal. Von was redet ihr eigentlich?“ „Lass das, ja?! Wir wissen bescheid. Abstreiten hilft dir jetzt auch nichts mehr!“
„Abstreiten, was den Abstreiten?“
„Ich habe immer gedacht, dass du wenigstens so aufrichtig wärst um zu so etwas zu stehen...“ Jan schüttelte den Kopf.
„Ich dachte du hättest solche Grösse.“ Stimmte Jonny Jan zu und verliessen an den Raum.
Jens blieb allein und völlig verwirrt zurück.
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