Energie Cottbus

Bärenstarke Geißböcke Odenwald
Verfügbare Informationen zu "Energie Cottbus"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Wolfgang Overath
  • Forum: Bärenstarke Geißböcke Odenwald
  • Forenbeschreibung: 1 FC Köln Fanclub Odenwald
  • aus dem Unterforum: Fußball Allgemein
  • Antworten: 38
  • Forum gestartet am: Samstag 24.02.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Energie Cottbus
  • Letzte Antwort: vor 14 Jahren, 7 Monaten, 8 Tagen, 12 Stunden, 35 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Energie Cottbus"

    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 25.06.2007, 22:39

    Energie Cottbus
    Die Nordwand kommt
    Es hat einen der schönsten Namen aller Fußball-Stadien in Deutschland, das Stadion der Freundschaft in Cottbus. Als es 1930 eingeweiht wurde, hieß es damals noch "Städtisches Stadion".



    Im Zuge kontinuierlicher Modernisierungen erhielt die heutige Spielstätte von Energie Cottbus 20 Jahre später ihren heutigen Namen.

    Die von der EU zudem als deutsch-polnische Begegnungsstätte benannte Fußballstätte wird ihren Titel beibehalten, allerdings wird sich in diesem Sommer am Erscheinungsbild des Stadions so einiges verändern.

    Stehplätze für über 8.000 Fans

    Nach erfolgreichem Klassenerhalt baut der FC Energie Cottbus seine Spielstätte nämlich weiter aus. Bis zum Start der neuen Saison entsteht eine überdachte Nordtribüne mit Stehplätzen für über 8.000 Fans.

    "Unser oberstes Ziel ist es, die Atmosphäre und den Komfort im Stadion zu verbessern", sagt Präsident Ulrich Lepsch. "Mit den vorliegenden Plänen haben wir dafür im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten die optimale Variante gefunden."

    50 Stehplatzreihen

    Bis Ende Juli wird der erfahrene Tribünenbauer Nüssli Deutschland GmbH eine "Fanwand" mit einem überdachten Mittelteil für 6.000 Fans und zwei nicht überdachten Eckbereichen für ca. 2.000 Fans im Bereich der Energiefan-Kurve errichten.

    Die Tribüne mit insgesamt 50 Stehplatzreihen beginnt dabei bereits fünf Meter hinter dem Tor und wird die noch vorhandene Kurve ersetzen. Neue Cateringstände und Sanitäranlagen bieten den Energie-Anhängern künftig mehr Service.

    Mehr überdachte Sitzplätze

    Mit der Errichtung der Nordtribüne wandelt der FC Energie Cottbus den Unterrang der Osttribüne von einem Stehplatzbereich in Sitzplätze um. So werden künftig rund 9.000 überdachte Sitzplätze im Stadion zur Verfügung stehen (aktuell 6.970). Die Gesamtkapazität des Stadions der Freundschaft von 22.450 Zuschauerplätzen erhöht sich auf 22.746 Plätze.

    Die Modernisierungsmaßnahmen in der Lausitz haben sich mittlerweile bis nach Polen herumgesprochen. Angeblich erwägt der Meister MKS Zaglebie Lubin, seine internationalen Spiele im 170 Kilometer entfernten Cottbus auszutragen.

    Kleines Schmuckkästchen

    Sollte es wirklich dazu kommen, werden in der kommenden Saison möglicherweise Stars wie Ronaldinho, Kaka, Drogba oder Henry im Stadion der Freundschaft auflaufen. Denn Lubin tritt in der Champions-League-Qualifikation an.

    Die Heroen des europäischen Fußballs hätten dann die Gelegenheit, ihr Können in einem kleinen Schmuckkästchen unter Beweis zu stellen.



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 27.06.2007, 21:05


    Cottbus holt dänischen Nationalspieler
    Der FC Energie Cottbus hat seine gewünschte Verstärkung für die Offensive gefunden.



    Dennis Sörensen unterschrieb am Mittwoch einen Vertrag bis zum Sommer 2011 und wechselt vom dänischen Erstligisten FC Midtjylland in die Lausitz. Der torgefährliche Nationalstürmer ist der erste dänische Spieler m Energie-Trikot.

    "Wir haben uns intensiv um Dennis Sörensen bemüht, weil er mit seiner lauf- und einsatzstarken Spielweise optimal in unser System passt. Wir sind sehr glücklich, dass dieser Transfer geklappt hat, denn mit ihm haben wir den gewünschten Spieler mit Torriecher verpflichten können", so Manager Steffen Heidrich über den dreimaligen dänischen Nationalspieler.

    Rückennummer 29

    Der 1,93 Meter große Offensivspieler wurde am 24. Mai 1981 in Herlev geboren und kann auf der rechten offensiven Mittelfeldseite sowie als zentrale Spitze eingesetzt werden.

    In der abgelaufenen Saison erzielte er in 30 Spielen elf Tore für den FC Midtjylland. Dennis Sörensen erhält beim FC Energie Cottbus die Rückennummer 29.

    Steckbrief und Stationen von Dennis Sörensen:
    Geboren am: 24. Mai 1981 in Herlev
    Nationalität: Dänemark
    Größe/Gewicht: 1,93 m / 84 kg
    Familienstand: ledig
    Stationen:
    2004 bis 2007 FC Midtjylland (102 Spiele / 24 Tore)
    2000 bis 02/2004 FC Nordsjælland (50 Spiele / 5 Tore)
    1999 AC Ballerup
    1986 bis 1998 Skovlunde IF



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 27.06.2007, 21:06


    Energie setzt Vertragsgespräche aus
    Der FC Energie Cottbus wird die Verhandlungen mit seinem Trainer Petrik Sander zur vorzeitigen Verlängerung seines bis 2008 laufenden Vertrages erst zur Winterpause wieder aufnehmen.



    Das ist das Ergebnis der planmäßigen Präsidiumssitzung von Dienstagabend. Damit reagiert das Präsidium auf die von Petrik Sander öffentlich gemachte Diskussion über die Verlängerung seines sehr gut dotierten Vertrages beim FC Energie.

    "Nach den großen gemeinsamen Erfolgen mit dem Aufstieg in die Bundesliga und dem Klassenerhalt hätten wir uns gewünscht, dass die von gegenseitigem Respekt geprägten Verhandlungen in aller Ruhe stattfinden. Zumal die grundsätzliche Bereitschaft zur Vertragsverlängerung auf beiden Seiten vorhanden ist", so Ulrich Lepsch.

    Hervorragend aufgestellt

    Auf seiner Sitzung brachte das Präsidium sein Unverständnis über die Veröffentlichung des Verhandlungsstandes zum Ausdruck. Der Versuch, öffentlichen Druck auf den Verein aufzubauen, ist für den FC Energie Cottbus nicht akzeptabel. Die Verhandlungen sollen nun in der gebotenen Sachlichkeit und Ruhe in der Winterpause fortgesetzt werden.

    "Ein Vertragsabschluss kann ausschließlich innerhalb unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten zustande kommen", stellte Manager Steffen Heidrich zudem klar. Steffen Heidrich weiter: "Wir sind mit unseren Neuzugängen wie zuletzt Dennis Sörensen hervorragend aufgestellt. Es ist eine großartige Herausforderung eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Darauf sollten wir uns jetzt gemeinsam konzentrieren."



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 08.07.2007, 09:29


    Cottbus weiter ohne Gegentor
    Energie Cottbus hat auch sein zweites Vorbereitungsspiel gegen einen unterklassigen Gegner ohne Gegentor gewonnen.



    Beim Landesligisten Empor Mühlberg siegten die Lausitzer vor 2.500 Zuschauern mit 4:0 (1:0).

    Neuzugänge treffen

    Die Treffer für das Team von Trainer Petrik Sander erzielten die Neuzugänge Efstathios Aloneftis und Michael Lerchl sowie Stiven Rivic und Przemyslaw Trytko.

    Den ersten Test bei Bezirksligist Fortuna Kaltennordheim hatte Energie 6:0 gewonnen.



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 08.07.2007, 10:09


    Energie in die Pedale
    Beim Bundesligisten FC Energie Cottbus standen teambildende Maßnahmen an. Die Profis mussten sich in Vierer-Teams beim Mannschaftszeitfahren auf Mountainbikes über die Oberhofer Weltcup-Strecke im Biathlon beweisen.



    Die stärkeren Fahrer den schwächeren helfen und sie mitreißen. Erst als der letzte Fahrer über die Ziellinie fuhr, stoppte die Zeit.

    Fitness-Coach Dirk Keller hatte bei der Zusammenstellung der Teams ganz besonders auf die Mischung geachtet. In keiner Mannschaft fuhren zwei Spieler aus derselben Nation und überall auch ein Neuzugang.

    Das beste Mannschaftsgefüge und die meiste Kraft in den Beinen hatte das Team um Vierer-Kapitän Dimitar Rangelov. Er lotste seine Mannschaft mit Gerhard Tremmel, Przemek Trytko und Michael Lerchl in der schnellsten Zeit über den Zielstrich.



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 09.07.2007, 18:47


    Cottbus: Tomislav Piplica im kicker-Interview

    "Dann heißt es: der Piplica wieder"
    Tomislav Piplica - das ist Energie Cottbus. Der Kroate, der einst neun Spiele für Bosnien absolvierte, ist der "Big Boss" und steht vor seiner zehnten Saison bei den Lausitzern. Trotz seines Alters denkt der Kult-Keeper nicht ans Aufhören. Im kicker-Interview spricht der 38-Jährige über seine Zukunft, Trainer Petrik Sander und fehlenden Respekt. Und er erklärt, warum ihm sein Konkurrent Gerhard Tremmel nicht leid tut.

    kicker: Herr Piplica, wenn man Sie in der vergangenen Woche im Trainingslager beobachtete, stach Ihr guter Fitnesszustand ins Auge. Wie machen Sie das in diesem Alter?

    Tomislav Piplica: Ich bin genauso fit wie vor zehn Jahren und sogar mehr Profi als früher. Außerdem hatte ich immer harte Trainer, schon in Kroatien. Vielleicht bin ich deswegen so austrainiert.

    kicker: War Eduard Geyer hart?

    Piplica: Der Härteste! Er staunte immer, dass ich alles mitmache. Ich bin überzeugt: So viel, wie ich im Training laufe, laufen alle anderen Torhüter in der Bundesliga zusammen nicht.

    Kicker: Aber viele Torhüter besitzen eine bessere Reputation. Bei Ihnen denken viele in Fußball-Deutschland an kuriose Gegentore.

    Piplica: Die Leute erwarten das Besondere bei mir. Aber Spaß beiseite. Wenn es gut läuft, sagt keiner, es liegt an Piplica. Umgekehrt wird vieles an mir festgemacht. Und es heißt schnell, jetzt muss der Torwart gewechselt werden. Meine Leistung wird mit zweierlei Maß gemessen. Mir wird zu wenig Respekt entgegengebracht.

    Oliver Kahn zum Beispiel ist der Titan. Immer. Obwohl auch ihm Patzer unterliefen, die Geld kosteten.
    Tomislav Piplica fordert mehr Respekt

    kicker: Das heißt?

    Piplica: Wenn ich einen Fehler mache, heißt es gleich: der Piplica wieder. Andere machen auch Fehler, aber darüber wird nicht gesprochen. Oliver Kahn zum Beispiel ist der Titan. Immer. Obwohl auch ihm Patzer unterliefen, die Geld kosteten. Ich habe 250 Spiele gemacht für Cottbus, bin Rekord-Bundesligaspieler hier. Das zu erreichen, ist sicherlich nicht einfach. Das meine ich mit Respekt.

    kicker: Das legendäre Gegentor im April 2002 gegen Gladbach...

    Piplica: ... ist vielleicht das größte Problem. Ständig wird davon geredet. Ich verstehe das nicht. Ist das wirklich immer noch lustig? Aber ich glaube, solche Fehler passieren nur den größten Torhütern...

    kicker: Sie gehen in Ihr zehntes Jahr bei Energie. Überrascht, dass Sie es so lange ausgehalten haben?

    Piplica: Ja, weil ich 1998 nur für ein Jahr unterschrieben hatte. Und eigentlich wollte ich auch nie ins Ausland. Ich habe erst mit 29 diesen Schritt gewagt. Vielleicht zu spät.

    kicker: Ihr aktueller Vertrag endet in einem Jahr, dann sind Sie 39. Was haben Sie sich fürs letzte Jahr vorgenommen?

    Piplica: Letztes Jahr?

    kicker: Wollen Sie 2008 nicht Ihre Karriere beenden?

    Piplica: Ich bin fit und sehe keinen Grund, aufzuhören. Ich möchte weiterspielen - mindestens bis 40. Das Trainingslager hat mir gezeigt, dass ich noch mit den Jungen mithalten kann, obwohl ich der Vater von dem einen oder anderen sein könnte! Es wird die Zeit kommen, in der ich mit Präsident, Manager und Trainer sprechen werde. Vielleicht passiert in diesem Jahr noch etwas, damit ich in Ruhe weiterarbeiten kann.

    kicker: Das wird Ihr Konkurrent Gerhard Tremmel nicht gerne hören.

    Piplica: Er hat auch noch ein Jahr Vertrag und muss weitertrainieren und warten. Seine Zeit wird kommen.

    kicker: Aber wann? Offenbar gab es Gedankenspiele, dass Sie in einem Jahr Ihre Karriere beenden, er seinen Vertrag verlängert und dann die Nummer eins wird. Das wäre hinfällig, wenn Sie weitermachen.

    Piplica: Er ist in einer schwierigen Situation, weil er spielen will. Aber so ist es eben: Du musst deine Klappe halten, hart arbeiten und auf deine Chance warten. Dazu haben wir mit Männel und Mickel (U-19- bzw. U 18-DFB-Nationalkeeper - d.Red.) zwei junge Torhüter, die auch auf ihre Einsätze lauern.

    kicker: Tut Ihnen Tremmel leid?

    Piplica: Nein. Ich weiß, dass er Enver Maric (Torwarttrainer bei Hertha BSC - d.Red.) damals gefragt hat, wie groß seine Chancen in Cottbus seien, die Nummer eins zu werden. Er hat ihm ehrlich geantwortet: Du spielst nicht, wenn Pipi dort ist. Er hat es nicht geglaubt.

    kicker: Kommen wir zu den Ereignissen im Frühjahr. Trainer Petrik Sander wäre fast über Sie gestolpert. Präsident Ulrich Lepsch sprach sich seinerzeit öffentlich für einen Wechsel zu Tremmel aus. Sander blieb Ihnen treu. Was denken Sie heute über diese Geschichte?

    Piplica: Es ist eigentlich genug über dieses Thema gesprochen und geschrieben worden. Ich habe gleich gesagt, dass ich nicht zwischen Trainer und Präsident stehen möchte. Der Präsident hat mich später zu einem zweistündigen Gespräch geladen und mir versichert, dass es nicht so gemeint war. Er wollte mich schützen. Ich glaube ihm, das Thema ist erledigt.

    kicker: Es gibt nicht wenige, die behaupten, Sie stünden ohne Sander nicht im Tor bei Energie. Hängt Ihr Schicksal von Sander ab, genauso wie umgekehrt?

    Piplica: Nein, kein anderer Trainer weiß, wie hart ich arbeite, wie wichtig ich für die Mannschaft bin. Pet kennt mich seit neun Jahren, aber er hat mir nichts geschenkt. Würde ich der Mannschaft schaden, stünde er nicht hinter mir.

    kicker: Damit heißt der Energie-Keeper Nummer eins auch weiterhin Piplica?

    kicker: Wie gesagt, wenn ich gesund bleibe, mache ich weiter. Und wenn nicht in Cottbus, dann woanders.

    kicker: Wie meinen Sie das?

    Piplica: Vielleicht sagt auch der Verein, bei uns bist du nicht mehr die Nummer eins. Ich will weiterspielen. Warum nicht im Ausland?

    kicker: Sie nicht bei Energie - geht das?

    Piplica: Ja, aber glauben Sie mir: Wenn ich nicht mehr da bin, werden mich viele vermissen in Deutschland.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 18.08.2007, 19:24


    Szelesi vor Wechsel nach Straßburg
    Zoltan Szelesi wird Energie Cottbus mit sofortiger Wirkung verlassen. Der Ungar wird in der kommenden Woche einen Vertrag beim französischen Erstligisten Racing Straßburg unterschreiben. Das gab Cottbus-Manager Steffen Heidrich am Freitagabend bekannt.



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 27.08.2007, 18:47


    Zoltan Szelesi wechselt von Energie Cottbus zu Racing Straßburg. Der ungarische Nationalspieler unterschrieb einen Zwei-Jahresvertrag beim französischen Erstligisten. Zuvor hatten sich Straßburg und der FC Energie Cottbus über die Transfersumme geeinigt.



    Zoltan Szelesi spielte seit Juli 2004 für den FC Energie und besaß noch einen gültigen Vertrag bis Saisonende.

    Trainer Petrik Sander und Manager Steffen Heidrich hatten dem ungarischen Nationalspieler den Wechsel nahe gelegt, nachdem die Freigabe für den bulgarischen Nationalspieler Stanislav Angelov eingetroffen war.

    Platz an Angelov verloren

    Schon im Heimspiel gegen den VfL Bochum gehörte Zoltan Szelesi nicht mehr zum Aufgebot.

    "Zoltan hat sich stets vorbildlich verhalten, auch wenn seine Situation nicht einfach war. Er wusste quasi von Beginn der Vorbereitung an, das er seinen Platz für Stanislav Angelov räumen müsste. Wir haben ihm deshalb keine Steine in den Weg gelegt", erklärte Manager Steffen Heidrich. "Wir wünschen Zoltan Szelesi für seine Zukunft alles Gute."

    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 22.09.2007, 21:49


    Sander vor dem Aus?
    Unmittelbar nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz kündigte Energie Cottbus eine Presseerklärung zu Trainer Petrik Sander ab. Die Vereinsgremen traten nach dem Schlusspfiff zusammen, um über die Zukunft Sanders bei den Lausitzern zu beraten.

    Cottbus-Manager Steffen Heidrich kündigte eine Entscheidung noch für heute an: "Jetzt direkt nach dem Spiel tagen die Gremien des Vereins und werden das Thema besprechen. Anschließend werden wir eine Pressemitteilung herausgeben." Diese Mitteilung wurde von Heidrich auf 21.00 Uhr terminiert.

    Es ist kein Geheimnis, dass sich die Vereinsführung um Präsident Ulrich Lepsch und das Trainerteam um Sander schon lange nichts mehr zu sagen haben. Der letzte Tabellenplatz könnte Lepsch die Argumente liefern, den - von Vorgänger Krein zum Cheftrainer beförderten - ungeliebten Trainer loszuwerden. Im Fall des Falles stehen wohl auch Sander-Assistent Thomas Hoßmang und Torwart-Trainer Thomas Köhler zur Disposition.



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 23.09.2007, 11:02


    Sander muss gehen


    Es war am Ende keine Überraschung mehr: Petrik Sander muss nach der 1:2 (1:1)-Niederlage von Energie Cottbus gegen den VfL Wolfsburg seinen Hut nehmen. Unmittelbar nach dem Spiel traten die Vereinsgremien zusammen, Sander wurde nach kicker-Informationen bereits von der Entscheidung informiert. Am Sonntagmorgen um 10 Uhr werden Klubchef Ulrich Lepsch und Manager Steffen Heidrich die Trennung auf einer Pressekonferenz offiziell verkünden.



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 24.09.2007, 18:54


    Heiko Weber hat am Montagmorgen das Training beim FC Energie Cottbus übernommen.



    Damit nimmt der FC Energie Rücksicht auf die emotionale Verfassung des bisherigen Co-Trainers Thomas Hoßmang, der nach der Beurlaubung von Petrik Sander als Interimstrainer vorgesehen war.

    Dem Wunsch entsprochen

    "Thomas Hoßmang hat uns einem offenen Gespräch gebeten, von seinen Aufgaben freigestellt zu werden. Wir haben für diesen Wunsch Verständnis und haben diesem mit Rücksicht auf seine Verbundenheit zu Petrik Sander entsprochen", so Manager Steffen Heidrich.

    "Vor dem Spiel gegen den FC Bayern München wollen wir das Team professionell vorbereiten. Deshalb muss ein Trainer mit der Mannschaft arbeiten, der sich ausschließlich mit dieser Aufgabe beschäftigt."

    Heiko Weber ist seit Sommer Trainer der U23 des FC Energie Cottbus in der Regionalliga Nord.


    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 28.09.2007, 15:56


    Prasnikar übernimmt in Cottbus

    Der FC Energie Cottbus verpflichtet Bojan Prasnikar als Cheftrainer. Das Präsidium einigte sich mit dem Slowenen auf einen Vertrag bis 2009.



    "Wir sind sehr froh, dass wir einen erfahrenen Trainer und ausgewiesenen Fachmann unter Vertrag nehmen konnten", erklärte Ulrich Lepsch, Präsident des FC Energie Cottbus.

    "Bojan Prasnikar ist ein Trainer, der auf eine erfolgreiche Karriere verweisen kann", so Manager Steffen Heidrich, "Er hat nachgewiesen, dass er auch mit einem kleinen Verein sehr erfolgreich sein kann. Er passt sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend zum FC Energie und nach Cottbus."

    Erfolgreichster Trainer in Slowenien

    Bojan Prasnikar, der als Spieler für NK Smartno und Olimpija Ljubljana (136 Tore) aktiv war, ist einer der erfolgreichsten Trainer im slowenischen Fußball. Nach zwei Meistertiteln mit Olimpija Ljubljana führte er den NK Maribor von 1996 bis 2000 zu vier Meisterschaften in Folge. In dieser Zeit qualifizierte er sich mit Maribor erstmals in der slowenischen Fußball-Geschichte für die UEFA-Championsleague.

    Bojan Prasnikar war neben seiner Karriere als Vereinstrainer drei Mal Nationaltrainer Sloweniens. Dabei führte er sein Land 2004 auf Platz Zwei der EM-Qualifikation hinter Frankreich.

    Erstes Training

    Aktuell trainierte der 54-Jährige den slowenischen Erstligisten NK Primorje Ajdovscina, der ihn aus seinem laufenden Vertrag freigab.

    Prasnikar wird am heutigen Freitag erstmals das Training des FC Energie Cottbus leiten und die Mannschaft auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag vorbereiten. Dabei wird der neue Cheftrainer erstmals auf der Bank Platz nehmen.


    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 13.10.2007, 07:56


    Etwas besser zog sich Energie Cottbus aus der Affäre, beim Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen reichte es aber trotz überlegener erster Hälfte nicht zum erhofften Erfolgserlebnis. Das Bundesliga-Schlusslicht musste sich in Abwesenheit mehrerer Nationalspieler mit einem 1:1 begnügen. Der Däne Dennis Sörensen (21.) sorgte für die verdiente Pausenführung, Marek Jarolim (58.) traf per Foulelfmeter zum Endstand. Neuzugang Ovidiu Burca, der lange wegen einer Fußoperation fehlte und noch kein Bundesliga-Spiel für seinen neuen Verein bestreiten konnte, feierte sein Comeback.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 24.10.2007, 18:38


    Rosts Treffer reicht nicht

    Trotz einer engagierten zweiten Halbzeit und einer leidenschaftlichen Aufholjagd wartet Energie Cottbus weiter auf den ersten Saisonsieg. In einem mäßigen ersten Durchgang brachte Schlicke den Aufsteiger aus Duisburg früh in Front, ehe Cottbus nach dem Wechsel durch Rost der verdiente Ausgleich gelang. Einer der wenigen Entlastungsangriffe der Gäste bescherte der Bommer-Elf einen Freistoß, den Grlic zum Siegtreffer nutzte.

    Eneregie-Coach Bojan Prasnikar schickte exakt die Elf aufs Feld, die beim 0:0 in Berlin einen Punkt holte. Rudi Bommer war auf Seiten des MSV nach dem 1:3 gegen Bremen zum Wechseln gezwungen. Für den verletzten Filipescu (Muskelfaserriss) sowie die gesperrten Caceres (Gelb-Rot) und Georgiev (Rot) spielten Ndoum, Weber und Idrissou.

    Die anfänglich ausgeglichene Partie begann mit einem Paukenschlag. Bereits nach sieben Minuten zog Schlicke per Freistoß aus 27 Metern knallhart ab und traf zum 1:0 für den MSV. Der Duisburger hatte dabei Glück, dass das Leder von dem in der Mauer stehenden Skela noch leicht abgefälscht wurde. In der Folge entwickelte sich eine hektische Partie, in der viele Fouls spielerische Elemente zunächst nicht zuließen. Größter Aufreger nach dem Tor war zunächst ein Zusammenprall zwischen MSV-Keeper Starke und Energie-Angreifer Rangelov, in dessen Folge der Cottbuser liegen blieb. Referee Gagelmann entschied trotz massiver Proteste des Lausitzer Anhangs zu Recht nicht auf Strafstoß.

    Duisburg verteidigte geschickt und erstickte Cottbuser Offensivbemühungen konsequent im Keim. Die Mittel der Prasnikar-Elf wirkten im Angriffsspiel allerdings auch limitiert, so dass sich der Duisburger Defensivverbund mit keinen allzu großen Problemen konfrontiert sah. Anders die Hintermannschaft der Cottbuser, die bei einem Ailton-Schuss (26.) und einem Idrissou-Kopfball (35.) Unsicherheiten offenbarte.

    Der 10. Spieltag
    Cottbus - Duisburg 1:2 (0:1)
    Bremen - Hertha BSC 3:2 (0:0)
    Leverkusen - Dortmund 2:2 (0:1)
    Nürnberg - Frankfurt 5:1 (1:1)
    Hamburg - Stuttgart 4:1 (3:0)
    Bochum - FC Bayern 1:2 (1:1)
    Rostock - Schalke 1:1 (0:1)
    Hannover - Wolfsburg 2:2 (2:2)
    Karlsruhe - Bielefeld 0:0 (0:0)

    Viel mehr tat sich vor der Pause in beiden Strafräumen nicht. Skela zeigte sich bemüht, dem Cottbuser Spiel Impulse zu verleihen, dem Albaner gelang allerdings auch nur wenig. So neutralisierten sich beide Teams auf mäßigem Niveau im Mittelfeld, ohne bis zur Pause für weitere Torraumszenen zu sorgen.

    Unmittelbar nach Wiederbeginn wäre Cottbus beinahe der Ausgleich gelungen, doch nach einer flachen Hereingabe von Sörensen scheiterte der freistehende da Silva am herausstürzenden Starke (47.). Energie präsentierte sich nun deutlich engagierter als noch vor der Pause und erhöhte den Druck auf den MSV, der fortan Probleme hatte, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Die größte Möglichkeit vergab zunächst Sörensen, als er zwei Meter vor dem Tor eine gute Flanke von Angelov verpasste (57.).

    Energie kam dem Ausgleich nun immer näher, doch Rosts Schuss aus kurzer Distanz kratzte Schlicke von der Linie (61.), ehe Starke einen strammen Distanzschuss von Sörensen entschärfte (62.). Die vor der Pause so souveräne MSV-Defensive wackelte in dieser Phase bedenklich, bevor sie nach 66 Minuten fiel. Rangelovs flache Hereingabe wehrte Starke vor die Füße von Rost ab, der aus acht Metern zum mittlerweile verdienten 1:1 einschoss.

    Cottbus setzte in der Folge nach und wollte den Sieg, schaffte so allerdings auch unfreiwillig Platz für Duisburger Konter. Einen strammen Schuss von Grlic konnte Piplica noch parieren (70.), bei einem Freistoß des Bosniers war der Schlussmann dann aber machtlos. Nach einem Foul an Tararache schlenzte Grlic das Leder aus 20 Metern sehenswert über die Mauer und traf zum 1:2 ins linke Eck (74.).

    Energie wirkte nach dem neuerlichen Rückstand nur kurz geschockt und setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte. Mit etwas Glück und weil Rangelov sich per Freistoß nicht so treffsicher zeigte wie auf der Gegenseite Grlic rettete Duisburg den Sieg über die Zeit.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 24.10.2007, 18:49


    Nachdem sich die Personalsituation bei Energie Cottbus durch die Rückkehr von Rost, Sörensen und Kioyo ins Mannschaftstraining entspannt hat, muss das Schlusslicht nun den nächsten Rückschlag hinnehmen. Steffen Baumgart fällt mit einem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel mehrere Wochen aus.



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 03.11.2007, 16:22


    Cottbus gelingt der Befreiungsschlag

    Der FC Energie Cottbus feiert nach 14 Spielen ohne Erfolg den ersten Sieg in der laufenden Saison und präsentiert beim 1:0 (0:0) gegen den FC Schalke 04 eine kampfstarke Leistung.

    Mit der Ausbeute von nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Begegnungen verlieren die Schalker damit die Tabellenspitze immer mehr aus den Augen.

    Zudem verpatzten die Gäste mit der ersten Auswärtsniederlage der Saison die Generalprobe für das wegweisende Spiel in der Champions League am Dienstag gegen den englischen Pokalsieger FC Chelsea. Den Siegtreffer für die seit einem halben Jahr sieglosen Cottbuser erzielte Christian Bassila mit seinem ersten Saisontreffer (46.).

    Lövenkrands vergibt Großchance

    Die 17.012 Zuschauer im Stadion der Freundschaft sahen zu Beginn eine recht muntere Partie, in der beide Teams früh zu Torchancen kamen. Die größte Möglichkeit vergab SO4-Angreifer Peter Lövenkrands nach einem langen Pass von Fabian Ernst völlig freistehend aus zehn Metern mit seinem schwächeren rechten Fuß (9.).

    In der Folgezeit beruhigten die Schalker das Spiel ein wenig, ohne dabei wirklich souverän zu wirken. Wie in den vergangenen Wochen fehlte den Gästen zunächst die Zielstrebigkeit und Genauigkeit bei ihren Offensivaktionen. Die größte Gefahr strahlten die Königsblauen noch bei Standards aus.

    Bordon gegen Hamburg gesperrt

    So setzte Kapitän Marcelo Bordon, der seine fünfte Gelbe Karte sah und im nächsten Spiel gegen den Hamburger SV gesperrt ist, einen Freistoß aus 20 Metern leicht abgefälscht gegen die Latte (42.).

    Doch zum Ende der ersten Halbzeit wurden auch die Gastgeber wieder aktiver und offenbarten bei zwei großen Chancen von Dennis Sörensen (32./Lattenschuss, 35.) ungeahnte Abstimmungsprobleme in der Schalker Hintermannschaft.

    Bassila trifft 17 Sekunden nach Wiederanpfiff

    Eine solche nutzte Bassila nur 17 Sekunden nach Wiederanpfiff, als ihm Gäste-Spieler Heiko Westermann den Ball nach einem Zusammenprall mit Mitspieler Jermaine Jones unfreiwillig auflegte, zum nicht unverdienten 1:0. Die Schalker erhöhten fortan zwar das Tempo, doch es fehlte im Mittelfeld an Ideen. Zudem blieben die Gäste bei Kontern der Hausherren anfällig.

    Slomka musste auf Nationalspieler Christian Pander verszichten, der sich eine Innenbanddehnung im linken Knie zugezogen hatte und auch für das Chelsea-Spiel ausfällt. Für Pander rückte Westermann auf die linke Abwehrseite. Mladen Krstajic gab dafür sein Bundesliga-Comeback nach neunwöchiger Verletzungspause in der Innenverteidigung.


    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 13.11.2007, 21:37


    Chará spielt bei Prasnikar vor

    Nachdem das für heute geplante Testspiel in Hoyerswerda wegen der Witterungsverhältnisse abgesagt worden war, hat der FC Energie Cottbus kurzfristig ein vereinsinternes Testspiel gegen die eigene U23-Auswahl bestritten, das die Profis mit 2:1 für sich entschieden. Getestet wurde in der Partie der kolumbianische Stürmer Édison Chará.

    "Die Witterungsverhältnisse sind nicht optimal, zumal wir nach dem Wochenende einige angeschlagene Spieler haben und nicht auf unsere Nationalspieler zurückgreifen können. Wir wollen im Interesse der Gesundheit der Spieler kein Risiko eingehen", erklärte Cottbus' Manager Steffen Heidrich die Absage des Spiels in Hoyerswerda auf der vereinseigenen Website.

    Nicht zuletzt weil die Cottbuser aber einen neuen Stürmer ins Probetraining eingeladen haben, bot sich ein kurzfristig anberaumter, etwas verkürzter Test gegen die eigene zweite Mannschaft an. Przemek Trytko und Kapitän Timo Rost erzielten kurz vor Schluss die Treffer für das Bundesliga-Schlusslicht. In der ersten Hälfte hatte Ramaj Alban das Cottbuser Regionalliga-Team in Führung geschossen.

    Testspieler Edison Chará ging also leer aus, die 20-stündige Reise aus Peru und eine sechsstündige Zeitverschiebung war dem Kolumbianer logischerweise anzumerken. Der 27-Jährige steht derzeit bei Erstligist Sporting Cristal in Peru unter Vertrag. "Édison Chará ist uns als vielseitiger Offensivspieler empfohlen worden. Wir möchten uns hier in Cottbus ein Bild von ihm machen", so Energie-Manager Steffen Heidrich. Bis zum 17. November wird der 1,80 m große Angreifer zur Probe im Team von Trainer Bojan Prasnikar mittrainieren.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 15.11.2007, 17:55


    "Weiter mit Prasnikar - auch wenn wir absteigen"

    Schlusslicht mit nur einem Sieg: Energie-Präsident Ulrich Lepsch (49) sagt im kicker-Interview, was ihm dennoch Hoffnung macht. Außerdem räumt er den Fehler ein, sich zu spät von Ex-Trainer Sander getrennt zu haben. Dem neuen Coach Bojan Prasnikar bringt er hingegen großes Vertrauen entgegen und setzt auch im Falle des Abstiegs auf die Zusammenarbeit mit dem Slowenen.

    kicker: Sechs Punkte Rückstand auf Rang 15, mit Bremen, Karlsruhe, dem HSV und Hannover noch vier schwere Gegner bis zur Winterpause: Ist da die Hoffnung auf Frohe Weihnachten nur noch ein frommer Wunsch, Herr Lepsch?

    Ulrich Lepsch: Sechs Punkte Abstand sind nicht gut. Aber unsere Lage ist nicht aussichtslos. Mit zwei Siegen wären wir wieder voll dabei.

    kicker: Sie hoffen auf sieben, acht Punkte aus den restlichen vier Spielen. Ist das nicht vermessen?

    Lepsch: Das ist meine Idealvorstellung. Es ist ein hohes, aber kein unrealistisches Ziel. Wir haben bis Weihnachten drei Heimspiele. Dass wir einen Großen schlagen können, haben wir gegen Schalke gezeigt.

    kicker: Erst ein Sieg, nur zehn Tore: Ist Energie bundesligatauglich?

    Lepsch: Die Fehlerquote ist immer noch zu hoch. Aber wir sind auf dem Weg der Besserung.

    kicker: Woran machen Sie das fest?

    Lepsch: Wir sind offensiv gefährlicher, können wieder 90 Minuten Gas geben. Bojan Prasnikars Handschrift ist klar erkennbar. Er ist der richtige Mann am richtigen Ort.

    kicker: Was macht ihn aus?

    Lepsch: Er ist nicht nur ein sehr erfahrener Trainer, sondern auch ein glänzender Pädagoge. Er findet die richtigen Worte: mal väterlich-fürsorglich, mal härter. Dass unsere Neuen aufblühen, ist kein Zufall. Deren Integration haben wir in den ersten Saisonmonaten versäumt. Da haben wir gedacht, es gehe von allein. Aber das war ein Irrtum.

    kicker: Wessen Irrtum war das?

    Lepsch: Für den sportlichen Bereich sind der Manager, vor allem aber der Trainer verantwortlich.

    kicker: Haben Sie sich zu spät von Petrik Sander getrennt?

    Lepsch: Ja, das kann man im Rückblick so sagen. Dass wir nicht schon im Sommer den Schnitt machten, war womöglich ein Fehler.

    kicker: Wäre Prasnikar der Richtige für den Neuanfang in der 2. Liga?

    Lepsch: Ja. Er ist für uns der Richtige - auch wenn wir absteigen. Er passt zu Energie. Wir wollen mit ihm langfristig zusammenarbeiten. Aber an Abstieg denke ich überhaupt noch nicht. Wir geben nicht auf.

    kicker: Wie viele neue Spieler kommen in der Winterpause?

    Lepsch: Zwei oder drei.

    kicker: Ist Sergiu Radu ein Thema?

    Lepsch: Nein. Er ist zu teuer.

    kicker: Geht der Klub Risiken ein?

    Lepsch: Wir haben das Geld, um vernünftig einzukaufen. Aber es wird keine Abenteuer geben. Uns zu verschulden, kommt nicht infrage. Steigen wir ab, würde das nicht an der Substanz des Klubs rütteln. Dann würden wir in der 2. Liga mit Vollgas einen Neuanfang starten - Richtung 1. Liga.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 17.11.2007, 17:30


    Cottbus testet gegen Kreisligisten

    Der FC Energie Cottbus absolviert am Montag, 19. November, nun doch ein Testspiel.


    Nachdem Blau-Gelb Laubsdorf wegen akuter Personalprobleme kurzfristig abgesagt hatte, tritt das FCE-Team von Trainer Bojan Prasnikar nun in Finsterwalde an. Gastgeber wird um 18 Uhr der SV Hertha Finsterwalde sein, die im heimischen Stadion des Friedens das Bundesliga-Team des FC Energie empfängt und in der Kreisliga Elbe-Elster spielt.


    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 21.11.2007, 19:23


    Schlechte Nachricht für Energie Cottbus

    Der FC Energie Cottbus muss nun doch den Rest der Hinrunde auf Mariusz Kukielka verzichten.



    Nach einer letzten eingehenden Untersuchung am Dienstag wurde für Mittwoch (21. November) eine Operation an den Adduktoren angesetzt. Damit fällt der 31-Jährige für den Rest der Hinrunde definitiv aus.

    "Ausfall trifft uns hart"

    Bereits seit mehreren Wochen hatte der Innenverteidiger über zunehmende Beschwerden geklagt.

    "Der Ausfall von Mariusz Kukielka trifft uns schwer, weil er einer unserer stabilsten Akteure war", so Energie-Trainer Bojan Prasnikar.


    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 21.11.2007, 19:24


    Alles neu macht der Prasnikar

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - heißt es! In die Fußballsprache übersetzt, bedeutet das so viel wie: Wer den Weg zum Tor nicht sucht und nicht auf selbiges schießt, kann auch keine Tore erzielen und damit keine Spiele gewinnen.



    Zu Beginn der aktuellen Saison hat der FC Energie Cottbus diese Erfahrung gemacht. Nach den Spieltagen 1 bis 7 hatten die Lausitzer mickrige drei Treffer auf ihrem Konto - die wenigsten aller Bundesliga-Teams. Und das bei 98 Torschüssen, was einen Schnitt von 14 Schüssen pro Partie machte.

    Zwischenbilanz nach dem 7. Spieltag: zwei Punkte, 3:16 Tore, letzter Tabellenplatz! Fortan übernahm Bojan Prasnikar das Zepter bei Energie und hauchte der Mannschaft diese auch neu ein.

    Prasnikar löst Torblockade

    Seit der Regentschaft des Slowenen treffen die Lausitzer wieder regelmäßig, unter dem neuen Trainer gingen sie in bisher sechs Bundesligaspielen nur ein Mal leer aus.

    Zudem konnten die Cottbuser Kicker in dieser Zeit ihre Torquote fast verdreifachen - von 0,43 Treffern pro Spiel auf 1,17. Auch die Zahl der Torschüsse nahm in dieser Zeit leicht zu (von 14 auf 16,5 pro Spiel, inkl. geblockter).

    Entscheidende Verbesserung: Die Lausitzer wurden unter Prasnikar kaltschnäuziger. Die Chancenverwertung hat sich deutlich verbessert und stieg von 3,8 Prozent auf 9,2 Prozent - ein dennoch nach wie vor verbesserungswürdiger Wert!

    Auch hinten läuft's besser

    Es heißt aber auch: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften. Meisterschaft heißt im Fall von Energie Cottbus: Klassenerhalt. Auch In punkto Abwehrarbeit hat Prasnikar angesetzt. Die Formkurve der Defensivabteilung zeigt seit der Amtsübernahme des 54-Jährigen nach oben.

    Neben der torärmsten Offensive stellte Energie nämlich bis zum 8. Spieltag auch die Schießbude der Bundesliga. 16 Gegentore (im Schnitt 2,3 pro Begegnung) waren bis zu diesem Zeitpunkt die meisten. Allein fünf davon kassierten die Ostdeutschen bei der 0:5-Schlappe beim FC Bayern München.

    Seither steht Energies Defensive wieder stabil: In den vergangenen sechs Spielen ließ das Prasnikar-Team nur acht Gegentore zu (1,33 pro Spiel) - eine deutliche Verbesserung!

    Wechsel im Kasten

    Aber noch gibt es keinen Grund zum Abheben: Insgesamt kassierten die Lausitzer immer noch die zweitmeisten Gegentreffer (24) nach Arminia Bielefeld (28). Vor allem bei Fernschüssen waren die Cottbuser bisher besonders anfällig. Energie kassierte bereits fünf Gegentore aus der Distanz (inkl. Freistöße) - nach Duisburg (7) die meisten. Eine Baustelle, die Trainer Prasnikar noch schließen muss.

    Zuletzt sollte Gerhard Tremmel die "Geschosse" des Gegners aus der Distanz entschärfen. Nach dem 10. Spieltag entschied sich Trainer Prasnikar zum Torwartwechsel von Tomislav Piplica zu Tremmel und lag damit wohl richtig.

    Während Piplica 68,3 Prozent der Bälle auf sein Tor abwehren konnte, parierte Tremmel 72,7 Prozent aller Schüsse - der Schnitt aller Bundesligatorhüter liegt bei 72,6 Prozent.

    Zwei statt nur ein Stürmer

    Last but not least entschied sich Prasnikar für eine Systemumstellung. Unter Ex-Trainer Petrik Sander und bei den Bayern unter Interimstrainer Heiko Weber lief Cottbus stets nur mit einem Stürmer auf. Prasnikar lässt dagegen durchgehend im 4-4-2 mit Raute spielen, von dem er nur beim 1:1 in Bielefeld abwich (4-5-1).

    Viele Änderungen, die die Formkurve der Lausitzer noch oben steigen ließen. In seinen bisher sechs Bundesligapartien auf der Cottbuser Bank ergatterte Prasnikar sechs Zähler, darunter auch den erste Saisonsieg am 12. Spieltag im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (1:0).

    Blickt man auf die Tabelle der vergangenen fünf Spieltage, so steht der FC Energie Cottbus mit fünf Punkten bei einem Torverhältnis von 5:6 auf dem 13. Platz der höchsten deutschen Spielklasse. Springt dieser Platz am Ende der Saison heraus, stünde die Lausitz wieder Kopf. Wenn es heißt: Der Klassenerhalt ist geschafft.

    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 21.11.2007, 19:26


    Erleichterung in Cottbus

    Mariusz Kukielka vom FC Energie Cottbus ist am Mittwoch von einem Spezialisten in der Potsdamer Sanssouci-Klinik erfolgreich an der Leiste operiert worden.

    Der 31-Jährige hat den Eingriff gut überstanden. Seine Entlassung aus der Klinik und Rückkehr nach Cottbus ist für Samstag geplant. Wann Mariusz Kukielka das Reha-Training aufnehmen kann, soll nach erfolgter Wundheilung entschieden werden.

    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 23.11.2007, 18:55


    Idee" gegen Werder Bremen

    Energie-Trainer Bojan Prasnikar weiß, dass Werder am Samstag auf Sieg spielen wird. "Aber wir haben die gleiche Idee", sagt er lächelnd.



    Energie-Trainer Bojan Prašnikar hält den nächsten Kontrahenten Werder Bremen für eine der besten Mannschaften Deutschlands und weiß, dass die Gäste auf Sieg spielen werden. "Aber wir haben die gleiche Idee", verspricht der FCE-Coach.

    Prasnikar muss umstellen

    Wenn der FC Energie am 14. Spieltag der Bundesliga-Saison 2007/2008 Sonnabend um 15.30 Uhr den Champions League-Teilnehmer von der Weser im Stadion der Freundschaft empfängt, muss Trainer Bojan Prasnikar sein Team zwangsläufig umstellen. "Wir haben ein Problem in der Abwehr, weil mit Mariusz Kukielka einer der stabilsten Spieler ausfällt und auch Christian Bassila gesperrt ist", blickt der Coach voraus. Vor allem bei Standardsituationen und Flanken sei dies schwierig zu kompensieren, weil nur wenige kopfballstarke Alternativen zur Verfügung stehen.

    Zwar wollte sich Bojan Prašnikar in Sachen Anfangsformation noch nicht festlegen. Er stellte jedoch in Aussicht, dass Mario Cvitanovic von der linken Abwehrseite in die Innenverteidigung rücken und stattdessen Daniel Ziebig dessen angestammte Position übernehmen könnte.

    Geringfügige Systemänderung

    Wer dagegen Bassila im defensiven Mittelfeld ersetzt, ließ der Trainer offen. Mit Stiven Rivic, Ovidiu Burca und Kristian Ipsa kommen einige Akteure in Frage. Angesichts der Personalsituation erwägt der Coach nicht nur notwendige Namens- sondern auch eine geringfügige Systemänderung ausgerichtet nach den Fähigkeiten der Spieler.


    Quelle: Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 28.11.2007, 15:22


    Cottbus bindet Talent bis 2009

    Peter Hackenberg bleibt dem FC Energie Cottbus treu. Das 18-jährige Talent unterschreibt als Vertragsamateur bis zum Jahr 2009.



    Der Spieler der A-Junioren-Bundesliga hatte sich zuletzt in der Regionalliga Nord mit der U23 für höhere Aufgaben empfohlen.

    "Vertrag gilt bis 2009"

    "Der Vertrag gilt bis zum Jahr 2009. Wir sind uns dennoch schon einig, dass Peter Hackenberg im Sommer einen Profi-Vertrag erhält, wenn er seine Leistungen weiterhin in so überzeugender Weise bestätigen kann", so Nachwuchskoordinator Detlef Ullrich.

    Der 1,96 m große Defensiv-Allrounder ist derzeit Schüler der "Lausitzer Sportschule" und nach Sebastian Schuppan, Martin Männel und Arne Feick ein weiteres Talent, das den Sprung über die "Eliteschule des Fußballs" in den Profikader des FC Energie schaffen würde.


    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 03.12.2007, 20:42


    Jelic spielt bei Energie vor

    Die abstiegsbedrohten Cottbuser testen derzeit den serbischen Angreifer Branko Jelic vom chinesischen Erstligisten Xiamen Lanshi. Der 30-Jährige gilt als einer der torgefährlichsten Spieler in China.


    In der Saison 2004/2005 war er mit 21 Saisontoren der erste ausländische Spieler, der in China "Torjäger des Jahres" und gleichzeitig "Spieler des Jahres" wurde. Bis 2003 spielte Jelic für Roter Stern Belgrad und erzielte in 68 Spielen 22 Tore.

    Jelic wird zunächst bis Mittwoch am Training des FC Energie teilnehmen. Jelic könnte einer von drei Neuen werden, die die Lausitzer in der Winterpause verpflichten wollen.

    Cottbus ist trotz des jüngsten 2:0-Erfolges gegen den Karlsruher SC Tabellenletzter der Bundesliga und hat drei Punkte Rückstand ans rettende Ufer.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 04.12.2007, 19:35


    Energie verpflichtet Radeljic

    Der FC Energie Cottbus hat seine Defensive für den Abstiegskampf mit Ivan Radeljic verstärkt. Der bosnische Nationalspieler erhielt in der Lausitz einen Vertrag bis zum Jahr 2011 und wird mit Beginn der Rückrundenvorbereitung Anfang Januar 2008 das Training beim Bundesligisten aufnehmen.

    "Ich verfolge den Weg von Ivan Radeljic schon länger und kenne ihn gut. Er ist der von uns gesuchte große, kopfballstarke Innenverteidiger", freut sich Energie-Coach Bojan Prasnikar über seinen Neuzugang, der den Weg vom kroatischen Erstligisten Slaven Belupo in die Lausitz gefunden hat. Prasnikar hat Radeljic "zuletzt mehrfach beobachtet" und sich "von seiner aktuellen Form überzeugt".



    Der 27-Jährige besitzt die bosnische und kroatische Staatsbürgerschaft und gab im März 2007 sein Debüt in der EM-Qualifikation im Nationalteam von Bosnien-Herzegowina. Der sechsmalige Nationalspieler steht seit Anfang 2006 bei Slaven Belupo unter Vertrag und wird ab Januar nun sein Glück in Cottbus versuchen.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 12.12.2007, 20:06


    Cottbus verlängert mit Kukielka

    Der FC Energie Cottbus und Mariusz Kukielka werden auch über die laufende Saison hinaus gemeinsame Wege gehen.

    Am Mittwoch verlängerte der 31-jährige Defensiv-Allrounder seinen Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2010. Damit bindet der FC Energie eine zentrale Figur seiner Mannschaft weiterhin an den Verein.

    "Mit seinen hervorragenden Zweikampfwerten verkörpert Mariusz Kukielka geradezu Energie Cottbus. Er ist stets einer unserer zuverlässigsten Spieler und ein wichtiger Führungsspieler", so Manager Steffen Heidrich.

    Derzeit im Aufbautraining

    "Wir sind sehr froh, auch in der Zukunft mit ihm planen zu können." Nach einer Leistenoperation Ende November befindet sich Mariusz Kukielka derzeit im Aufbautraining und soll mit Beginn der Rückrunden-Vorbereitung am 4. Januar 2008 wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.

    Seit seinem Wechsel im Sommer 2006 von Dynamo Dresden bestritt der Verteidiger 44 Bundesligaspiele für den FC Energie.
    Der neue Vertrag bis zum Jahr 2010 ist sowohl für die Bundesliga als auch für die 2. Liga gültig.


    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 20.12.2007, 21:58


    Prasnikar bringt ein Geschenk aus China mit

    Der serbische Offensivmann Branko Jelic verstärkt mit Beginn der Rückrundenvorbereitung den Bundesliga-Siebszehnten FC Energie Cottbus.



    Der 30-jährige Angreifer unterschrieb am Donnerstagabend einen Vertrag bis zum Jahr 2010. Er wechselt ablösefrei vom chinesischen Erstligisten Xiamen Lanshi nach Cottbus.

    Top-Leistungen in China

    Der Angreifer ist aktuell einer der torgefährlichsten Spieler in China. In der Saison 2004/2005 war er mit 21 Saisontoren der erste ausländische Spieler, der in China "Torjäger des Jahres" und gleichzeitig "Spieler des Jahres" wurde.

    Bis 2003 spielte Branko Jelic für Roter Stern Belgrad und erzielte in 68 Spielen 22 Tore. Vor seinem Wechsel zu Xiamen Lanshi spielte Branko Jelic für Beijing Guoan und war in 48 Spielen 34 Mal erfolgreich.

    Anfang Dezember hatte Branko Jelic bei einem Probetraining in Cottbus überzeugt. Er ist nach Ivan Radeljic (Abwehr) und Dusan Vasiljevic (Mittelfeld) der dritte Neuzugang für die Rückrunde in der Bundesliga beim FC Energie.

    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 21.12.2007, 11:58


    Energie begeistert kleine Patienten in Guangzhou

    Mit einem "Mini-Kick" hat der FC Energie Cottbus im Rahmen der DFL-Asienreise am Donnerstagmorgen die kleinen Patienten der Kinderklinik von Guangzhou begeistert.

    Bei einem Besuch in der Klinik der Millionen-Metropole im Süden Chinas spielte Energie- Keeper Tomislav Piplica mit den Kindern Fußball, ließ sich geduldig fotografieren und überreichte kleine Geschenke.

    "Die Begeisterung der Kinder aber auch der Erwachsenen hier ist unglaublich", so Tomislav Piplica, der eine Stunde lang von einer Menschenmenge umringt war und Autogramme gab. "Jetzt können wir ahnen, welche Potenziale für den Fußball in China liegen."

    FC Energie beeindruckt

    Mannschaftsarzt, Dr. Hartmut Thamke, Verwaltungsratsmitglied Dieter Friese und Pressesprecher Ronny Gersch zeigten sich beeindruckt von der logistischen Leistung des Krankenhauses. "Über 1.000 Ärzte behandeln hier jährlich über 100.000 Kinder. Die Anforderungen an die Organisation sind enorm", so Dr. Hartmut Thamke.

    Nach eineinhalb Stunden kehrte die Delegation des FC Energie zur Vorbereitung auf das Freundschaftsspiel gegen die chinesische Nationalmannschaft ins Mannschaftsquartier zurück.

    Spiel im Yuexiu Hill-Stadium

    Um 13 Uhr deutscher Zeit spielt der FC Energie sein letztes Spiel im Rahmen der DFL-Auslandsinitiative im Yuexiu Hill-Stadium, Guangzhou.

    In der Nacht zum Freitag reist der FC Energie Cottbus nach Deutschland zurück. Im Anschluss daran geht das Team bis zum 4. Januar in den Weihnachtsurlaub.

    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 21.12.2007, 11:59


    Rangelov weist den Weg

    Der FC Energie Cottbus hat das Duell gegen die chinesische Nationalmannschaft gewonnen. Vor 12.000 Zuschauern in Gouangzhou trafen Dimitar Rangelov und Dennis Sörensen zum nie gefährdeten 2:0-Sieg.

    Nach vier Tagen in China im Rahmen der DFL-Auslandsinitiative wirkte das Team von Bojan Prasnikar deutlich frischer als noch vor zwei Tagen beim 1:1 gegen die Olympiaauswahl Chinas.

    Bereits nach zehn Minuten traf Dimitar Rangelov nach Vorlage von Dennis Sörensen per Kopf. In der 68. Spielminute war der Däne dann selbst erfolgreich. Nach schönem Zuspiel von Stiven Rivic entschied Dennis Sörenen die Partie.

    Die Cottbuser, bei denen der Chinese Jiayi Shao überraschend erst in der 77. Minute unter großem Jubel seiner Landsleute für Sörensen eingewechselt wurde, waren zu Beginn feldüberlegen. Im zweiten Spielabschnitt ließen die Kräfte beim Bundesligisten etwas nach.

    China VR: Zong - S. Zhang, X. Wang, Y. Zhang, X. Zhang - Zhai, Y. Li - Zhao, Liu, D. Wang - Qu
    Auswechslungen: 42. Zheng für Zhai ; 59. Jinyu Li für Junzhe Zhao ; 61. Lu für Dong Wang ; 63. Xu für Xiaofei Zhang ; 75. Xiaofei Zhang für Liu ; 75. Song für Zong ; 75. Wanpeng Wang für Li

    FC Energie Cottbus: Tremmel ? Ipsa, Mitreski, Cvitanovic, Ziebig ? Bassila ? Angelov, Rost ? Skela ? Söensen, Rangelov
    Auswechslungen: 46. Rivic für Angelov ; 65. Aloneftis für Rost ; 77. Shao für Sörensen ; 83. Wachsmuth für Ipsa ; 87. Feick für Rangelov ; 90. Trytko für Ziebig
    Tore: 0:1 Rangelov (10.), 0:2 Sörensen (68.)
    Zuschauer: 12.000

    Quelle: FC Energie Cottbus



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 27.12.2007, 20:02


    Trotz Jelic: Energie kauft weiter ein

    Der Konkurrenzkampf im Angriff verschärft sich. Der Serbe Branko Jelic (30), der ablösefrei vom chinesischen Erstligisten Xiamen Lanshi kommt, unterschrieb einen Vertrag bis 2010.

    Er ist nach dem Bosnier Ivan Radeljic (27, Innenverteidiger) und dem Serben Dusan Vasiljevic (25, offensives Mittelfeld) der dritte Neue - und offenbar nicht der letzte. "Wir wollen noch einen Stürmer holen", verkündet Manager Steffen Heidrich. Die bereits kontaktierten Joshua Kennedy (25, Nürnberg) und Michal Papadopulos (22, Leverkusen) zählen unverändert zum Kandidaten-Kreis.

    "Beide sind sehr interessante Spieler, aber wir prüfen auch andere Optionen", bestätigte Cottbus' Manager Steffen Heidrich das Interesse. Kennedy spielt in den Planungen von Nürnbergs Trainer Hans Meyer keine Rolle mehr, wird allerdings auch vom Zweitligisten FSV Mainz 05 umworben. Papadopulos ist in Leverkusen Ergänzungsspieler, wurde bei sieben Bundesligaeinsöätzen in dieser Spielzeit sechsmal eingewechselt.

    Jelic (1,83m/77kg), der Anfang Dezember im Probetraining überzeugt hatte, wird zum Trainingsauftakt am 4. Januar in Cottbus erwartet. Einen "klassischen Torjäger" nennt ihn Heidrich. Jelic erzielte für Roter Stern Belgrad zwischen 1999 und 2003 in 68 Erstliga-Spielen 22 Treffer, über Vojvodina Novi Sad (2003/04) landete er in China bei Guoan Peking, wo er 2005 mit 21 Saisontoren als erster Ausländer in China als "Spieler des Jahres" gekürt wurde und zugleich bester Torschütze war. Dass er in den vergangenen beiden Jahren für Xiamen Lanshi insgesamt nur noch achtmal traf, stört Heidrich nicht: "Er hat den Riecher, den ein Mittelstürmer braucht. Wenn du diesen Instinkt hast, verlierst du ihn nicht mehr."

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 27.01.2008, 08:42


    Blamage für Cottbus

    Gründlich daneben ging die Generalprobe von Energie Cottbus für die am kommenden Wochenende beginnende Bundesliga-Rückrunde. Im eigenen Stadion der Freundschaft verloren die Lausitzer gegen den Zweitligisten Erzgebirge Aue nach einer mäßigen Leistung mit 1:3 (1:2). Zwar konnte Dennis Sörensen die Platzherren in der 15. Minute in Führung bringen, doch Leandro Grech glich fast postwendend aus (17.). Tom Geißler (34.) per Foulelfmeter und der fünf Minuten zuvor eingewechselte Tomas Klinka (68.) sorgten vor 3400 Zuschauern für den Sieg der Sachsen.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 18.02.2008, 22:20


    Cottbus: Verteidiger bleibt gesperrt

    Keine Gnade für da Silva

    Cottbus-Profi Vragel da Silva bleibt für acht Partien gesperrt. Dies entschied das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes in einer Verhandlung am Montag. Damit bestätigten die DFB-Richter das schon im schriftlichen und mündlichen Verfahren vor dem Sportgericht ausgesprochene Strafmaß. Somit steht der Brasilianer den Lausitzern bis Ende März nicht zur Verfügung

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 08.03.2008, 19:54


    Harmlose Cottbuser unterliegen klar

    Marcelinho Herr im Haus

    Nachdem Cottbus gut in die Partie gekommen war, stellte Wolfsburg mit einem Doppelschlag nach einer guten Viertelstunde die Weichen auf Sieg. Von diesem Rückstand sollten sich die Lausitzer das ganze Spiel über nicht mehr erholen und lieferten brav die Punkte in der VW-Arena ab.


    Mit fünf Änderungen in der Startelf reagierte Wolfsburgs Trainer Felix Magath auf die 1:3-Niederlage beim KSC am vergangenen Spieltag. Riether, Josue, Marcelinho, Grafite und Ljuboja rotierten für Simunek, Quiroga, Dejagah, Krzynowek und Dzeko ins Team. Nach der unfreiwilligen Woche Pause am 22. Spieltag begann Energie-Coach Bojan Prasnikar mit nur einer Änderung gegenüber dem 1:1 in Nürnberg am 21. Spieltag. Im Sturm übernahm Jelic die Position von Papadopoulos.

    Der VfL Wolfsburg begann verschlafen. Das versuchten die Cottbuser zu nutzen und hatten auch sofort zwei gute Chancen. Zunächst scheiterte Angelov am glänzend reagierenden Benaglio im Wolfsburger Tor (5.), dann köpfte Bassila eine Ziebig-Flanke knapp neben das Tor (7.).

    Der 23. Spieltag
    Dortmund - Hertha BSC (Fr.) 1:1 (1:0)
    Bielefeld - Schalke 04 (Sa.) 0:2 (0:1)
    Stuttgart - Bremen 6:3 (2:1)
    Frankfurt - Bochum 1:1 (0:0)
    Wolfsburg - Cottbus 3:0 (2:0)
    München - Karlsruhe 2:0 (1:0)
    Duisburg - Rostock 1:1 (1:1)
    Nürnberg - Hamburg (So.) -:- (-:-)
    Leverkusen - Hannover -:- (-:-)



    Nach zehn Minuten kamen die "Wölfe" aber besser ins Spiel und schockten Energie Cottbus im Anschluß mit einen Doppelschlag: In der 17. Minute erlief Ljuboja ein Zuspiel von Grafite auf dem linken Flügel und flankte vor das Cottbuser Tor. Dort entschlüpfte Gentner seinem Bewacher Cvitanovic und köpfte aus fünf Metern unhaltbar ein. Keine sechzig Sekunden später trieb Marcelinho den Ball durch das Mittelfeld und wurde weder von Cvitanovic noch von Mitreski angegriffen. Aus 18 Metern hämmerte der Brasilianer den Ball unten links in Tremmels Tor (20.).

    Mit der 2:0-Führung im Rücken stand der VfL Wolfsburg in der Folgezeit sicher und ließ gegen verunsichert wirkende Cottbuser keine großen Chancen mehr zu. Die Lausitzer suchten den Elan der Anfangsviertelstunde vergebens, zumal auch Benaglio im Wolfsburger Tor die meisten Steilpässe und Flanken entschärfte.

    Routiniert brachten die Wolfsburger die Führung in die Pause und hatten durch Ljuboja (36.) und Madlung (44.) sogar noch Chancen die Führung zu erhöhen.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Bojan Prasnikar mit Papadopoulos für Jelic den Druck auf die Defensive der Wolfsburger noch einmal zu erhöhen. Eine Maßnahme, die nicht von Erfolg gekrönt wurde.

    Zu brav und hausbacken wirkten die Angriffsversuche der Lausitzer. Kaum einmal konnten sie die sichere Abwehr der "Wölfe" in Gefahr bringen. Einzig Papadopoulos hatte eine Chance, als er in der 53. Minute vom linken Strafraumeck Benaglio mit einem angeschnittenen Ball prüfte.

    Doch den Rest der zweiten Hälfte dominierte der VfL Wolfsburg ohne groß zu glänzen, aber auch ohne große Mühe. Die endgültige Entscheidung besorgte in der 76. Minute der Chef selbst: Marcelinho und Schäfer spielten sich auf der linken Seite mit einem Doppelpass durch. Der Brasilianer stand daraufhin mutterseelenallein im Cottbuser Strafraum, guckte Tremmel aus und verwandelte überlegt zum 3:0.

    Damit war der Widerstand der Lausitzer endgültig gebrochen. Es spielte nur noch der VfL Wolfsburg, und der FC Energie hatte Glück und einen gut aufgelegten Torwart Tremmel nötig, um nicht noch höher in Rückstand zu geraten, nachdem Ljuboja (83.) und Marcelinho mit einem Freistoß (89.) knapp gescheitert waren.

    Der VfL Wolfsburg empfängt am kommenden Sonntag den SV Werder Bremen und wird versuchen sich weiter an die UEFA-Cup-Plätze heranzutasten. Für Cottbus geht der Abstiegskampf bereits mit dem Nachholspiel am kommenden Mittwoch gegen Stuttgart weiter, bevor am kommenden Samstag die Bayern in die Lausitz kommen.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 16.03.2008, 12:05


    Schwacher Tabellenführer ideenlos und fast ohne Chance

    Jelic und Rivic entzaubern die Bayern

    Die Rollen waren klar verteilt: Der Tabellenletzte empfing den Tabellenführer. Im Hinspiel siegten die Bayern mit 5:0. Seit der Saison 2000/01 gelang Energie zu Hause gegen die Bayern kein Tor und kein Punkt mehr. Diesmal lief es in einer teilweise ruppigen Partie deutlich besser. Im Abstiegskampf holte Cottbus wichtige drei Punkte gegen fast hilflose Münchner.


    Bei Cottbus begann nach dem 0:1 gegen Stuttgart Rivic für den gesperrten Kapitän Rost (5. Gelbe Karte). Der FC Bayern war im Vergleich zum 1:2 gegen Anderlecht im UEFA-Cup auf acht Positionen verändert. Unter anderem fehlten der suspendierte Demichelis und der gesperrte van Bommel.

    Die erste Chance hatte Energie: Rivic ließ Lahm am rechten Sechzehner-Eck stehen, spielte in die Mitte auf Jelic, der aber nur das Außennetz am ersten Pfosten traf. Ein schöner Angriff, dem weitere folgten. Das Spiel startete flott, was vor allem an Cottbus lag. Energie suchte immer wieder den Weg nach vorne. Richtig gefährlich wurde es wieder in der 16. Minute. Einen langen Ball der Bayern verlängerte Cvitanovic im Strafraum auf das Cottbuser Tor, aber Tremmel war zur Stelle.

    Dann wurde Cottbus für den Aufwand belohnt. Wieder setzte sich Rivic auf der rechten Seite gegen Lahm durch und passte nach innen auf Skela. Schweinsteiger war nicht nah genug dran, Skela bediente Jelic und der schoss ein (18.).

    Der 24. Spieltag

    Schalke - Duisburg (Fr.) 2:1 (0:1)
    Rostock - Hertha (Sa.) 0:0 (0:0)
    Karlsruhe - Frankfurt 0:1 (0:1)
    Bochum - Stuttgart 1:1 (1:0)
    Hamburg - Dortmund 1:0 (0:0)
    Hannover - Bielefeld 2:2 (1:2)
    Cottbus - FC Bayern 2:0 (2:0)
    Bremen - Wolfsburg (So.) -:- (-:-)
    Leverkusen - Nürnberg -:- (-:-)



    Der Tabellenführer antwortete. Altintop flankte aus dem rechten Halbfeld, Toni kam im Strafraum mit dem Kopf dran, setzte den Ball aber drüber (23.). Gleich darauf wieder Gefahr für die Bayern: Angelov hielt im Sechzehner mit rechts drauf, Kahn parierte (25.).

    Dann war der Ausgleich greifbar. Toni kam nach einem Zweikampf mit Radeljic zu Fall und Schiedsrichter Kinhöfer zeigte auf den Elfmeterpunkt. Ribery scheiterte aber mit seinem Rechtsschuss am stark reagierenden Tremmel, der im linken unteren Eck zur Stelle war (29.). Der verschossene Elfmeter machte die Situation nicht besser für die Münchner. Sie fanden einfach kein Mittel, um ins Spiel zu kommen. Rechts war Rivic ein ständiges Sicherheitsrisiko.

    Die Folge war ein Klassetor! Rivic steckte schön für Jelic in die Schnittstelle der Bayern-Abwehr durch, Jelic zog kurz hinter der Sechzehnergrenze ab und traf mit rechts unten links (38.). Die Bayern reagierten wütend, aber es lief nichts Konstruktives im Aufbau zusammen.

    Zur Pause tauschte Bayern-Coach Hitzfeld Sosa und Jansen für Schweinsteiger und Lahm ein, die über links defensiv wie offensiv kaum etwas auf die Reihe bekamen. Bayern kam nach dem Seitenwechsel zunächst etwas auf, aber noch waren es meist Ecken, die den Ball vor das Tor brachten und geklärt werden konnten. Das war zu wenig. Cottbus stand hinten gut, den Bayern fiel zu wenig ein. Es fehlte die Linie.

    Das Bild änderte sich nicht. Die Bayern fanden kein Schlupfloch in der Cottbuser Defensive und hinterließen hinten selbst einen wackligen Eindruck. Statt auf das Anschlusstor zu drängen, kassierten die Münchner fast das 0:3. Kahn reagierte aber glänzend, als Shao am Elfmeterpunkt einen Kopfballaufsetzter Richtung Tor brachte (76.).

    Egal, was die Bayern auch probierten, es war letztlich zu durchsichtig. Ribery bemühte sich, konnte aber aber nicht die Wende einleiten. Er erwischte auch nicht seinen besten Tag.

    Cottbus reist nun mit einem enormen Schub im Abstiegskampf am Donnerstag nach Frankfurt, die Bayern bestreiten am Mittwoch (20.30 Uhr) ihr DFB-Pokal-Halbfinale gegen Wolfsburg, danach empfangen sie in der Liga am Samstag Leverkusen.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 16.03.2008, 12:43


    Energie Cottbus - Bayern München

    Trainer Bojan Prasnikar (Energie Cottbus): Wir standen unter sehr großem Druck. Heute haben wir viel weniger Fehler gemacht und waren mit ganzem Herzen dabei. Zudem war das erste Tor für uns eine große Stimulation. Danach haben wir hinten sehr kompakt gespielt und im Mittelfeld endlich weniger Fehler gemacht. Ich muss meinen Spielern ein Kompliment aussprechen, sie werden aus diesem Spiel viel Selbstvertrauen mitnehmen.

    Trainer Ottmar Hitzfeld (Bayern München): Der Sieg für Cottbus ist verdient. Cottbus hat mit großem Herzen gespielt, so wie man spielen muss, wenn man im Abstiegskampf steckt. Ich bin von der Leistung meiner Mannschaft enttäuscht, vor allem über die Art und Weise der Niederlage. Wir haben die ersten 20 Minuten komplett verschlafen, die Zweikämpfe nicht angenommen und sind den Gegnern mehr hinterhergelaufen als umgekehrt. Heute haben wir fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Das war ein rabenschwarzer Tag von meinem Team. Es ist möglich, dass einige Spieler geglaubt haben, dass die Meisterschaft ein Spaziergang wird.

    Quelle: www.bundesliga.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 02.05.2008, 10:02


    Cottbus: Energie auf dem Weg zum Klassenerhalt

    Die Abstiegskämpfer

    Energie Cottbus war wieder ein sicherer Abstiegskandidat, aber der Klub schickt sich erneut an, die Klasse zu halten. Nicht zuletzt aufgrund seiner Kampfstärke. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Nachdem es zu Rückrundenbeginn nicht lief, hat die Mannschaft rechtzeitig die Kurve bekommen. Und sie überzeugt, wie das 2:1 gegen Rostock eindrucksvoll bewies, durch Cottbuser (Kampf-)Tugenden.

    Wie früher schon, in den ersten Lausitzer Bundesligajahren (2000 bis 2003). Energie - gegen diese Elf spielt keiner gerne. Ex-Kapitän Christian Beeck sprach einmal in Bezug auf die Cottbuser Spielweise von einer "notwendigen fairen Brutalität". So schlimm ist es nicht mehr. Der FCE besitzt auch Spieler in seinem Kader, die für Fußballspielen stehen, wie Stanislav Angelov oder Ervin Skela. Es sind andere, die den kämpferischen Stil von Energie prägen. Der kicker stellt die wichtigsten Abstiegskämpfer vor.

    Timo Rost (29): Wenn auf dem Spielfeld wenig läuft, setzt er Akzente. Kämpferische Akzente. Wie zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Hansa. So wie es sich für einen Kapitän gehört. Rost steht für Einsatzwillen, nicht zufällig wurde er von den Fans zum Energie-Spieler des Jahres 2007 gewählt.

    Daniel Ziebig (25): Früher begrüßte er seine Gegenspieler mit ungestümen Tacklings. Aber der Sachse hat sich in dieser Spielzeit wie kein Zweiter weiterentwickelt. Aus dem Linksverteidiger wird sicherlich kein großer Techniker mehr, aber das (Kampf-)Herz hat Ziebig immer an der richtigen Stelle.

    Vragel da Silva (34): Er ist Brasilianer, seiner Spielweise sieht man das jedoch nicht an. 2001 als Innenverteidiger verpflichtet, wurde "Papa", so sein Spitzname, von Ex-Coach Sander auf die rechte Abwehrseite beordert, weil er dort weniger falsch machen konnte. Schaffte das "Kunststück", seit 2006 18 Spiele gesperrt zu fehlen. Ist trotzdem unumstritten - weil es keinen Besseren auf seiner Position gibt. Da Silva ist lauf- und kopfballstark, deswegen passt er in dieses Team.

    Mariusz Kukielka (31): War in der Hinrunde fast der einzige Lichtblick, fiel zu Jahresbeginn aus. "Er hat uns mit seiner Aggressivität, seiner Zweikampfführung gefehlt", sagt Manager Steffen Heidrich. Der ehrgeizige Rotschopf ist nicht zu bremsen, schonen tut er weder sich noch Gegner. Kein Akteur verkörpert Energie so gut wie der Pole.

    Dimitar Rangelov (25): Feierte gegen Hansa nach Rückenproblemen ein spektakuläres Comeback. Der Angreifer ist dank seiner Schnelligkeit als einer der wenigen im Kader dazu fähig, Eins-gegen-eins-Situationen in vollem Tempo zu lösen. Zudem ist der Bulgare ein unermüdlicher Rackerer.

    Dennis Sörensen (26): Der Däne ist zwar nominell Stürmer, er arbeitet jedoch so viel nach hinten, dass er deswegen nur selten selber zum Abschluss kommt. Prasnikar schätzt seine Kopfballstärke. Sörensen ist mit 1,93 Metern der Größte im Kader. "Ich wusste schon vorher, dass die Mannschaft viel kämpft. Für mich ist das kein Problem. Ich habe in Dänemark ähnlich gespielt", sagt Sörensen.

    Tomislav Piplica (39): Verletzt sich Gerhard Tremmel nicht mehr, dürfte der Kultkeeper kein Pflichtspiel mehr bestreiten, aber er ist für das Innenleben der Mannschaft nach wie vor wichtig. Heidrich: "Er gibt immer Vollgas." Vor allem im Training. Piplica ist ein Voll-Profi, eine Integrationsfigur. Piplica ist Energie.

    Quelle: www.kicker.de



    Re: Energie Cottbus

    Wolfgang Overath - 18.08.2008, 06:50


    Ibisevic und Ba narren Cottbuser Defensive

    Premierensieg für Hoffenheim

    Zum ersten Mal seit Wolfsburg in der Saison 1997/98 konnte mit 1899 Hoffenheim ein Bundesliganeuling sein Premierenspiel gewinnen. Dies taten die Rangnick-Schützlinge bei Energie Cottbus auch noch in überzeugender Manier. Der Aufsteiger stand solide in der Abwehr und ließ mit tödlichen Kontern der Prasnikar-Elf, die oft verschlafen wirkte, kaum eine Chance.

    Die Saisonpremiere für die Lausitzer im heimischen Stadion ging Coach Bojan Prasnikar gegenüber dem 3:0 Sieg bei Tennis Borussia Berlin im Pokal mit zwei Veränderungen an. Für Jelic kam Angelov ins Team und auf der linken Abwehrseite übernahm Ziebig die Position von Cgdas Atan. Dazu hatte der FC Energie noch mit Pavicevic einen Neueinkauf in der Startformation. Ebenfalls nur einen Neueinkauf bot Ralf Rangnick auf Seiten von 1899 Hoffenheim auf: Beck war zu Saisonbeginn vom VfB Stuttgart gekommen. Zur Bundesliga-Premiere der Hoffenheimer änderte der Trainer die Formation gegenüber dem 1:0-Sieg im Pokal in Chemnitz nur auf einer Position: Für Copado kam Salihovic zum Einsatz.

    Der FC Energie begann respektvoll und zurückhaltend gegen den hoch eingeschätzten Aufsteiger und erwartete die Angriffe der Hoffenheimer gut gestaffelt in der eigenen Hälfte. Ein Freistoß von Skela in der 7. Minute löste allerdings die Cottbuser Angriffs-Blockade. Pavicevic köpfte zwar über das Tor, doch in der Folgezeit spielten die Cottbuser nach vorne.

    Der 1. Spieltag
    Bayern - Hamburg 2:2 (2:1)
    Schalke - Hannover 3:0 (2:0)
    Leverkusen - Dortmund 2:3 (1:2)
    Cottbus - Hoffenheim 0:3 (0:1)
    Bielefeld - Bremen 2:2 (0:0)
    Karlsruhe - Bochum 1:0 (1:0)
    Wolfsburg - Köln 2:1 (0:1)
    Frankfurt - Hertha 0:2 (0:1)
    M'gladbach - Stuttgart 1:3 (0:3)


    Ausser einen Flachschuss von Angelov von der Strafraumgrenze, der knapp neben den Pfosten ging (11.) sprang für die Lausitzer aber nichts Zählbares heraus, so dass in der 17. Minute 1899 Hoffenheim mit dem ersten Bundesligator in seiner Geschichte in Führung ging. Beck hatte den Ball hoch in den Strafraum geschlagen, wo Ba mit dem Kopf auf Ibisevic ablegte, der sich gegen einen verschlafen wirkenden Cvitanovic durchsetzte und Tremmel aus kurzer Distanz keine Chance ließ.

    Der Rückstand versetzte die Lausitzer in einen kleinen Schockzustand. In der Folgezeit lief im Spiel nach vorne kaum etwas zusammen, während die Defensive zugleich nervös agierte. Hoffenheim hatte wenig Mühe, die ungestümen Angriffe der Prasnikar-Elf abzuwehren. Auf der anderen Seite taten sich immer wieder Chancen auf, doch Ba und seine Kollegen zielten zu schlecht um Tremmels Tor zu gefährenden.

    Erst kurz vor der Pause hatten die Cottbuser eine große Chance auf den Ausgleich: Sörensen kam an eine weite Flanke von der linken Seite heran und köpfte den Ball auch ins Tor. Dabei hatte der Däne aber Torhüter Özcan umgerempelt und Schiedsrichter Guido Winkmann gab den Treffer nicht. Cottbus musste den 1:0-Rückstand mit in die Pause nehmen.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte entwickelte der FC Energie mehr Druck in Richtung Hoffenheimer Tor. Die Angriffe wurden aber zu ungestüm vorgetragen und verpufften ohne große Wirkung. Aber die Lausitzer wurden dadurch anfällig für Konter.

    1899 Hoffenheim spielte diese Konter jetzt auch konsequenter zu Ende, so dass Ba in der 55. Minute nach einem langen Pass von Ibisevic zunächst Mitreski überspielen konnte und dann auch Torwart Tremmel ausguckte. Unbedrängt schob der Hoffenheimer Stürmer zum 2:0 ein.

    In der Folgezeit kam der Aufsteiger zu weiteren Chancen, als Tremmel wiederum gegen Ba und gegen Compper einen höheren Rückstand verhindern konnte.

    Cottbus versuchte in der Schlußphase noch einmal alles, zumal Trainer Prasnikar mit Jelic für Sörensen einen echten Stafraumstürmer brachte. Doch der FC Energie rannte sich immer wieder in der Hoffenheimer Abwehr fest.

    Der Aufsteiger entschied in der 76. Minute das Spiel endgültig, als Ibisevic sich in einen an sich harmlosen Schuss des eingewechselten Teber warf. Der überraschende Kopfball war für Tremmel nicht zu halten.

    Von diesem Schlag konnten sich die Lausitzer nicht mehr erholen. Beide Teams spulten in den letzten zehn Minuten ihr Programm herunter, wobei die Cottbuser Angriffe harmlos blieben, die Hoffenheimer Konter aber ein ums andere Mal Gefahr heraufbeschworen.

    Am kommenden Spieltag können sich die Hoffenheimer im Heimspiel gegen Mitaufsteiger Mönchengladbach an der Tabellenspitze vorläufig festsetzen, während der FC Energie beim Auswärtsspiel in Hannover bereits Schadensbegrenzung betreiben muss.

    Quelle: www.kicker.de



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Bärenstarke Geißböcke Odenwald

    England -Deutschland - gepostet von Wolfgang Overath am Freitag 23.03.2007
    Strafe für Christoph Daum - gepostet von Wolfgang Overath am Montag 27.08.2007
    Torkamera - Torrichter - gepostet von Wolfgang Overath am Dienstag 02.10.2007



    Ähnliche Beiträge wie "Energie Cottbus"

    Übernachtungs/Energie-Beitrag - matthias (Dienstag 12.06.2007)
    [Werbungs-Tipp] Martin für Wien Energie - Thomas (Montag 26.03.2007)
    Energie Cottbus vs. Hamburger SV - webVagabund (Mittwoch 23.08.2006)
    VfB Stuttgart - Energie Cottbus - baerendreck (Sonntag 16.09.2007)
    Reiki Energie-Essenzen - wolfskatze (Sonntag 27.08.2006)
    BVB - Cottbus (Der Osten dankt) - Gambino Fan (Samstag 28.10.2006)
    17.11.01 Cookies presents @ alte Keksfabrik Cottbus - rOn dE (Samstag 06.08.2005)
    Stiven Rivic (Cottbus) - DjHighlife (Donnerstag 31.08.2006)
    Mainz - Cottbus 10.02.2007 - Mach_den_Stier (Sonntag 25.02.2007)
    Hannover - Cottbus 04.05.2007 - Mach_den_Stier (Sonntag 06.05.2007)