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Re: Essstörungen

angels - 24.06.2007, 12:04
Essstörungen
(Quelle:Wikipedia)
Mit Essstörung bezeichnet man eine Verhaltensstörung mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden.
Zentral ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“.
Sie betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und hängt mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen (Psychosomatik).
Wenn die Störung zwanghaft ist, spricht man von Sucht oder Abhängigkeit.

Zur erfolgreichenden Therapie ist meist eine mehrwöchige Arbeit in einer Spezialklinik für Essstörungen oder einer Sucht-Klinik erforderlich (siehe detailliert in Psychosomatische Klinik), ergänzt durch ambulante Psychotherapie sowie möglicherweise auch regelmäßige langjährige Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe, oder bei einem Psychotherapeuten. (Overeaters Anonymous).
Auch im frühen Kindesalter kann es zu einer Essstörung kommen.
Nach der Definition nach ICD - 10 (F 98.2) spricht der Mediziner von einer Fütterstörung mit unterschiedlicher Symptomatik.
Das Kind verweigert die Nahrung, und zeigt wählerisches Essverhalten. Dieses Krankheitsbild kann mit evtl. Rumination oder einer gastrointestinalen Krankheit begleitet werden.
Die Essstörung beginnt vor dem 6. Lebensjahr und ist nicht durch andere psychische Ursachen oder Nahrungsmangel erklärbar.
Diese Störung kann genetische, psychische, motorische, mentale Störungen zur Ursache haben.
Im Mittelpunkt steht die Unlust, Weigerung, oder Unfähigkeit des Kindes die angebotene Nahrung aufzunehmen.
Somit kann eine dysfunktionale Fütterinteraktion zwischen Mutter und Kind entstehen. Daraus resultiert ein Überlastungssyndrom der Bezugsperson mit fehlender Wahrnehmung der kindlichen Signale und Verstärkung des Problems.
Oft wird eine Sondierung zur Nahrungsaufnahme beim Kind eingesetzt. Diese sollte nicht bis zu zwei Jahren nur angewandt werden, da es sonst zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen kann (z. B. mangelnde mundmotorische Erfahrung, sensorische Störung, erhöhte Reflux-Gefahr nach PEG, erschwerte Ausbildung des Hungergefühls).

Psychologisch orientierte Behandlungsmöglichkeiten:

* Rituale bei Beginn der Esstherapie
* Zeitweilige Trennung der von Bezugspersonen beim Füttern
* Nahrungsaufnahme verstärken (Lob, Musik)
* Anforderungstraining (Zeitvorgabe)
* Wieder die Bezugsperson mit einbeziehen
* Selbstständiges Essen anstreben
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