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Re: Vampire ^vv^
Yo-chan - 24.06.2007, 17:37Vampire ^vv^
Ich werde hier wahrscheinlich nicht allzu oft schreiben weil ich im Moment doch noch ein paar Sachen zu tun habe, aber irgendwann will ich hier meine kleine Geschichte nach und nach posten ^^.
(Hiermit hab ich den 300sten Beitrag des Forums -_-)
Eigentlich dient es mehr einer Gedankenordnung.....
Die Vorgeschichte Teil 1:
Ich wurde geboren als Sohn des späteren Japanischen Schogun Hideyoshi und der französischen Mutter Francois im Jahre 1555 in Japan. Mein Name ist Reilan. Oder er war es zumindest für eine lange Zeit.
Ich lebte meine ganze Kindheit lang, wie es üblich war, unter Verschluss im Schloss meines Vaters und genoss eine umfassende Ausbildung in Naturwissenschaften, Politik, Wirtschaft, Philosophie, Kultur und Sprachen. Mein Vater legte großen Wert auf meine Kampfkünste, da ich später seine Stelle als Schogun einnehmen sollte, während meine Mutter mich in Umgangsformen schulte. Meine Freunde waren die Krieger meines Vaters. Zu der Außenwelt hatte ich keinen Kontakt.
Doch je älter ich wurde, sah ich meiner europäischen Frau Mutter immer ähnlicher. Ich habe ein sehr zartes und feminines Gesicht, welches für einen asiatischen Jungen im Grunde genommen nichts Unübliches ist. Aber da ich nicht wie ein asiatischer Junge ausgesehen habe, sondern das europäische Äußere meiner Mutter erbte, verwechselten mich viele Leute mit einem Mädchen. Meine schwarzen Augen sind das einzige, was ich von meinem Vater habe.
Hideyoshi, mein Vater, ich bewundere ihn. Seine Führungsqualitäten haben mir schon immer imponiert. Ich nahm an den Audienzen teil und lernte mich so zu Benehmen wie er, was zum Bedauern meiner Mutter sich darin auswirkte, dass mein Gewissen sehr stakt von meiner Überzeugung beeinflusst wurde. Und zwar der, dass Hideyoshis Taten Unfehlbar gewesen seien. So entwickelte sich bei mir, für europäische Verhältnisse, ein gutes Maß an Gewissenlosigkeit.
In ganz Japan war mein Vater gefürchtet. Er einigte das zersplitterte Land mit purem Willen und Gewalt. Ich wollte immer lernen die Menschen um mich herum auch so einschüchtern zu können wie er, doch habe ich diese Fähigkeit erst einige Zeit später erlangt.
Francois liebte es mich heimlich in Frauendingen zu Unterrichten. Mein Vater durfte niemals etwas davon erfahren. Ich lernte das weibliche Charisma auszuspielen, mein, wie ich zugeben muss, recht ansehnliches Erscheinungsbild zu meinen Zwecken einzusetzen und dadurch die Leute um mich herum zu manipulieren. Die bekanntesten Geishas unterrichteten mich in Musik, Eleganz und Grazie. Die hohe Kunst der Unterhaltung wurde mir zu teil. Es schärfte meine Wahrnehmung für die kleinen Dinge und mein Gespür für die Empfindungen und die verborgenen Hinweise durch das Verhalten Anderer.
Ich verbrachte den Tag mit den Lehrern meines Vaters und die Nacht mit meiner Mutter. Durch das Geschick, welches ich mit den kleinen Dingen wie mit Auftragen von Make-up oder das Spielen der Koto (japanische traditionelle Zither) erlangte, wurde ich immer besser in dem Umgang mit dem Katana und im Reiten, welches mich Yumehito, der Berater meines Vaters lehrte. Er hatte seine Stellung nicht umsonst. Seine Loyalität und Hingabe gegenüber meinem Vater gab es kein zweites Mal. Sie waren oft zusammen in den Kampf gezogen, denn Yumehito war der fähigste Schwertmeister unter allen Kriegern. Die Disziplin beim Kampf erhöhte meine Aufmerksamkeit, die Ausdauer und die Erhabenheit meines Ausdruckes im Tanz und in meinem Gebaren.
Die Dinge, die ich von meinen Eltern lernte wirkten unwiderruflich positiv aufeinander, ohne, dass mein Vater das je erkannt hätte. Doch eines Tages, oder eher nachts, traf ich auf dem Gang zu meinen Gemächern Hideyoshi… und das in Kleidern und zurechtgemacht, da ich gerade vom Unterricht bei meiner Mutter kam. Ich war nicht aufmerksam genug gewesen.
Mein Vater erkannte mich nicht. Er fragte wer ich sei und was ich um diese Zeit auf den Gängen tun würde.
Damals hatte ich Angst… Angst erkannt zu werden… Angst vor dem Zorn dieses Mannes, meines Vaters. Ich spielte meine Rolle. So wie ich es die ganzen Jahre gelernt hatte.
Und ich wurde nicht erkannt……
Es geschah wieder und wieder. Ich schlich durch das Haus unbemerkt von allen anderen, doch meinen Vater konnte man nicht täuschen. Hätte es jemand gekonnt, hätte er seine Position wahrscheinlich niemals erlangt.
Meine nächtlichen Zusammentreffen mit Hideyoshi waren nach einiger Zeit kein Zufall mehr. Ich freute mich innerlich mir immer neue Ausflüchte und Erklärungen einfallen zu lassen, warum ich noch auf sei. Dies ging so weiter bis Francois davon Wind bekam.
Schnell wurden Stimmen laut, dass ich nach Frankreich gehen sollte. In das Land aus dem meine Mutter stammte.
Francois hatte selbst Angst bekommen. Ihr Kind war ihrer Kontrolle entglitten. Und Hideyoshi… Er hatte Bedenken bekommen, da in einem hochkonservativen Japan er wohl kaum einen nichtjapanisch aussehenden Nachfolger präsentieren konnte. So entschlossen sich beide schweren Herzens und mit dem Wissen, dass sie mich eventuell nie wieder sehen würden, mich zu den Verwandten zu schicken, wo ich am Hofe eine weiterführende Ausbildung erhalten sollte. Des Weiteren war es meine Aufgabe den Handel mit Japan von dort aus auszubauen.
Die Vorbereitungen dauerten einige Monate, doch schließlich setzte sich eine kleine Truppe mit dem Schiff Richtung Europa in Bewegung. Mit mir reisten vier der besten Samurai des Landes. Haruhiko, Yoshitaka, Takahiro und Kazunari. Kazunari war und ist heute, trotz allem was mittlerweile passiert ist, auch noch mein bester Freund und mein loyaler Gefährte und Wächter. Für mich ist er das, was Yumehito damals für meinen Vater war.
Als wir abreisten, war ich 15. Die anstrengende und belastende Reise dauerte 5 Jahre. Im Jahre 1580 kam ich mit meinen Wächtern in Frankreich an und siedelte mich in einem kleinen Residenzschloss in der Nähe von Paris an. Dort suchte ich mir aus der Bevölkerung treue Gefolgsleute. Und so wohnten mit mir von da an die beiden Kutscher Luis und Gaston, die Stallburschen Vittoro und Janus, die Zofe Madlen und einige Bedienstete.
Aber an all das habe ich keine Erinnerung mehr…..
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