Gedichte uvm...

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    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:38

    Gedichte uvm...
    Deine Augen
    Deine Augen sind wunderschön,
    schöner als der schönste Traum.
    Würde sie so gern beschreiben,
    passende Worte find ich kaum.

    Wenn ich in Deine Augen schaue,
    kann mich nicht mehr umdrehen,
    kann mich nicht von der Stelle rühren,
    kann sonst gar nichts mehr sehen.

    Deine Augen sind wunderschön,
    bin von ihnen so entzückt,
    in sie bin ich total verliebt,
    und nach ihnen ganz verrückt.

    In das Meer Deiner Augen,
    würd' ich so gern versinken.
    Würde gerne in sie tauchen,
    und in ihnen ertrinken.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:43

    ....
    Unerreichbar?
    An meinem dunklen Liebeshimmel,
    bist Du der aller leuchtend' Stern,
    in meinem Herzen herrscht Gewimmel,
    denn Du mir nah und doch so fern!
    Wie gern ich würde Dich erreichen,
    das Licht und Dich für mich gewinnen,
    wie kann ich Dir das Herz erweichen,
    wie kann mein Herz dem Bruch entrinnen?



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:44

    ....
    Frischer Wind
    Deine Worte schenken Kraft,
    bin entfernt von Nostalgie,
    Und Dein Lächeln zauberhaft,
    gibt mir Lebensenergie.
    In Deinen Augen dieser Glanz,
    will mir meinen Atem stehlen,
    er fordert auf zum Liebestanz,
    die Körper und die Seelen.

    Deine Liebe macht mich blind,
    den Verstand hab' ich verloren,
    was heisst hier denn frischer Wind?
    Fühle mich wie neugeboren.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:45

    .....
    Wage zu träumen,

    Träume sind die Sprache

    der Seele.

    Höre genau hin,

    was sie dir zu sagen hat,

    und deiner Seele werden Flügel wachs



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:47

    ....
    Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
    vom Meere strahlt;
    Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
    In Quellen malt.
    Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
    Der Staub sich hebt;
    In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
    Der Wandrer bebt.

    Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
    Die Welle steigt.
    Im stillen Haine geh' ich oft zu lauschen,
    Wenn alles schweigt.

    Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,
    Du bist mir nah!
    Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
    O, wärst du da!



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:49

    .....
    Wie herrlich leuchtet
    Mir die Natur!
    Wie glänzt die Sonne!
    Wie lacht die Flur!
    Es dringen Blüten
    Aus jedem Zweig
    Und tausend Stimmen
    Aus dem Gesträuch

    Und Freud' und Wonne
    Aus jeder Brust.
    O Erd', o Sonne!
    O Glück, o Lust!

    O Lieb', o Liebe!
    So golden schön,
    Wie Morgenwolken
    Auf jenen Höhn!

    Du segnest herrlich
    Das frische Feld,
    Im Blütendampfe
    Die volle Welt.

    O Mädchen, Mädchen,
    Wie lieb' ich dich!
    Wie blickt dein Auge!
    Wie liebst du mich!

    So liebt die Lerche
    Gesang und Luft,
    Und Morgenblumen
    Den Himmelsduft,

    Wie ich dich liebe
    Mit warmem Blut,
    Die du mir Jugend
    Und Freud' und Mut

    Zu neuen Liedern
    Und Tänzen gibst.
    Sei ewig glücklich,
    Wie du mich liebst!



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:51

    .....
    Du und ich
    Du und ich!
    Wunschlose Seligkeit
    Strömt deine Nähe über mich.
    Der Alltag wird zur Sonntagszeit,
    Unsterblich schlingt das Leben sich
    Um uns. Und Menschengöttlichkeit
    Fühl' ich bei dir durch dich.

    Was einst gewesen, weiß ich kaum.
    Die enge Welt wird weiter Raum.
    Und Holz wird Eisen, Eisen Holz
    Und Stolz wird Demut, Demut Stolz.
    Gar wunderbare Weisen
    Singt dann bei seinen Kreisen
    Mein Blut im Paradies für mich.
    Es haben alle Wünsche Ruh', -
    Ich weiß nicht mehr, wer bist dann du.
    Ich weiß nicht mehr, wer bin dann ich.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:52

    ....
    Mein Herz kommt zu dir
    Es ist Nacht,
    und mein Herz kommt zu dir,
    hält's nicht aus,
    hält's nicht aus mehr bei mir.

    Legt sich dir auf die Brust,
    wie ein Stein,
    sinkt hinein,
    zu dem deinen hinein.

    Dort erst,
    dort erst kommt es zur Ruh,
    liegt am Grund
    seines ewigen Du.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 19:53

    ......
    Was will ein Herz allein?
    Das ist des Lebens innigster Verstand:
    Bescheiden sein im guten Augenblick,
    Das Nahe voll umfassen, alles rings
    Durchfühlen und genießen - aber nicht allein.

    Was will ein Herz allein? Es schlägt und schlägt
    Und müdet sich ins Leere. Sehnsucht ist
    Sein Los, und Sehnsucht fühlen, heißt: in sich
    Dem Leben fern sein.

    Oh Geliebte, komm.
    Ich will dich fühlen und lebendig sein.

    Was brauch ich Himmel, Ewigkeit und Gott?

    Ich habe dich. Der Augenblick mit dir
    Ist Ewigkeit in Gott. Wenn meine Hand
    Die runde Fülle deines Busens fühlt,
    Fühl ich, dass Leben haben Gott sein ist.

    Denn du bist schön. Und Schönheit ist der Sinn
    Der Welt. - Schönheit genießen, heißt die Welt
    Verstehn.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 20:33

    ....
    Mondnacht
    Es war, als hätt der Himmel
    Die Erde still geküsst,
    Daß sie im Blütenschimmer
    Von ihm nun träumen müsst.

    Die Luft ging durch die Felder,
    Die Ähren wogten sacht,
    Es rauschten leis die Wälder,
    So sternklar war die Nacht.

    Und meine Seele spannte
    Weit ihre Flügel aus,
    Flog durch die stillen Lande,
    Als flöge sie nach Haus



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 20:34

    .....
    Ich denke dein im trauten Kreis der Freunde,
    Ich denke dein in dem Gewühl der Schlacht,
    Ich denke dein beim Neidgezisch der Feinde,
    Und wenn die Felsenkluft vom Donner kracht.

    Ich denke dein im finstern Stadtgewühle
    Und in dem Tal, wo nur der Hirte pfeift,
    Ich denke dein in sehnsuchtsvoller Stille
    Und auf dem Feld, wo schon die Ähre reift.

    Ich denke dein, ich sitze oder stehe,
    Du schwebst, o Traute, überall um mich
    Und, wenn in stiller Schwermut leis ich gehe,
    Vergeß ich alles, alles; nur nicht dich.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 20:35

    ....
    Du bist wie eine Blume
    Du bist wie eine Blume,
    So hold und schön und rein;
    Ich schau dich an, und Wehmut
    Schleicht mir ins Herz hinein.
    Mir ist, als ob ich die Hände
    Aufs Haupt dir legen sollt,
    Betend, daß Gott dich erhalte
    So rein und schön und hold.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 20:36

    ....
    Wie das Meer
    ist die Liebe:
    unerschöpflich,
    unergründlich,
    unermeßlich:
    Woge zu Woge
    stürzend gehoben,
    Woge um Woge
    wachsend verschlungen,
    sturm- und wetter-geberdig nun,
    sonneselig nun,
    willig nun dem Mond
    die unaufhaltsame Fläche -
    doch in der Tiefe
    stetes Walten ewiger Ruhe,
    ungestört,
    undurchdringbar dem irdischen Blick,
    starr verdämmernd in gläsernes Dunkel -
    und in der Weite
    stetes Wirken ewiger Regung,
    ungestillt,
    unentwirrbar dem irdischen Blick,
    wild verschwimmend im Licht der Lüfte:
    Aufrausch der Unendlichkeit
    ist das Meer
    ist die Liebe



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 24.06.2007, 21:30

    .....
    Das Glück ist ein Traum in der Nacht
    Und eine Illusion am Tag
    Es ist eine Gedanke voll Hoffnung
    Und ein Wunsch des Herzens,
    Der nach Erfüllung verlangt.
    Doch wie oft tritt das Gegenteil der Erfüllung ein.
    Es ist ein Gesang, der an unser Ohr tönt,
    Ohne das unser Herz ihn versteht.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 25.06.2007, 16:49

    ....
    Mein Leben ist wie leise See:
    Wohnt in den Uferhäusern das Weh,
    wagt sich nicht aus den Höfen.
    Nur manchmal zittert ein Nahn und Fliehn:
    aufgestörte Wünsche ziehn
    darüber wie silberne Möven.

    Und dann ist alles wieder still. . .
    Und weißt du was mein Leben will,
    hast du es schon verstanden?
    Wie eine Welle im Morgenmeer
    will es, rauschend und muschelschwer,
    an deiner Seele landen



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 25.06.2007, 17:05

    .....
    Was ist das Leben? Es ist das Aufblizen eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet!



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 25.06.2007, 17:06

    .......
    Im Hier und Jetzt
    Wenn ich dich beschreiben sollte
    müßte ich ein Maler sein.
    Ich würde meinen Pinsel
    in die Farbe tauchen
    und mt wenigen Linien
    deine Körper skizzzieren.
    Wenn ich dich beschreiben sollte
    müßte ich ein Komponist sein.
    Ich würde dich in Noten zerlegen
    und dich in den schönsten Tönen
    wieder auferstehen lasen.
    Wenn ich dich beschreiben sollte
    müßte ich ein Fotograf sein.
    Ich würde mich an deiner
    Silhouette begeistern und
    eine menge Filme verbrauchen
    um den Augenblick zu treffen.

    Wenn ich dich beschreiben sollte
    müßte ich ein Dichter sein.
    Ich würde dich mit den
    schönsten Worten bedecken
    und dich bekleiden.

    Wenn ich dich beschreiben sollte
    müßte ich all diese Fähigkeiten
    in mir tragen
    und ich würde ein Gemälde
    aus Farbe, Musik, Bild und Worte
    malen und es würde dir nicht gerecht werden.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 25.06.2007, 17:22

    ....
    Bin schon in vielen Aspekten erschienen,
    ehe ich gültige Gestalt mir errang.
    Bin eine vergoldete Lanze gewesen,
    dessen erinnere ich mich noch heut.
    Bin ein Regentropfen im Winde gewesen,
    bin der fernste der Sterne,
    bin ein Wort unter Lettern gewesen,
    war im Anfang sogar ein Buch.
    Bin das Licht einer Lampe gewesen,
    bin für ein Jahr und ein halb
    eine gewaltige Brücke gewesen,
    geschlagen über dreimal zwanzig Flüsse.
    Bin eine Meeresströmung, ein Adler gewesen,
    und des Fischers Kahn auf dem Meere.
    Bin der Schmaus eines Festes gewesen.
    Bin gewesen der Tropfen im Guss.
    Bin ein Schwert in der Hand des Kämpfers,
    bin die Saite der Harfe gewesen
    und das neun Jahre lang.
    Bin das Wasser, der Schaum,
    bin Schwamm im Feuer gewesen.
    Bin in der Tat ein geheimnisvolles Holz



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 25.06.2007, 17:25

    .....
    Die Kraft in der geistigen Welt ist reines Sein und vollkommene Schönheit; denn wo wäre das Schöne, das des Seins beraubt wäre und wo das Sein, das der Schönheit beraubt wäre? Denn wo das Schöne aufhört, da hört auch das Sein auf! Darum ist das Sein begehrenswert, weil es mit dem Schönen identisch ist, und das Schöne so liebenswert, weil es das Sein ist



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 25.06.2007, 22:09

    hoffnung
    ich schreibe es an jede wand
    hoffnung braucht dieses land

    die meere verdrecken
    die robben verrecken
    die flüsse sind versaut
    die natur ist bald out

    ich schreibe es an jede wand
    hoffnung braucht dieses land


    ist zwar kurz aber schön finde ich und hoffe ich richtig stand irgentwann mal in meinem poesie album in der schulzeit :-) und die ist schon lange her ;-)



    Re: Gedichte uvm...

    VenusGirl - 25.06.2007, 22:52


    Gott, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das Eine vom Andern zu unterscheiden.
    (Chr. Friedrich Oetinger)

    Ich bin zwar nicht gläubig, aber dieser Spruch ist (mir) verdammt viel Wert. Er ist schön und wahr zugleich.

    LG Svenja



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 25.06.2007, 23:17

    ....
    An alle die sich einsam fühlen!" Weißt Du denn nicht, wie wichtig Du bist? Siehst Du denn nicht, was für eine Ehre es ist, als guten und lieben Freund Dich zu haben? Unbegreiflich, dass manche diese Chance vergaben! Ja – manche Menschen können große Fehler begehen, nur wirst Du selten auch ihre Gründe verstehen - doch ist das denn so wichtig? Lass sie einfach nur los! Sie sind es nicht wert, glaub mir, sie schmerzen Dich bloß! Vergiss doch all die, die Deine Freundschaft nicht schätzen, die Dich ignorieren oder gar mit Lügen verletzen! Denk viel lieber an jene, die nun zu Dir stehen, neue Freunde, die kommen, um nicht wieder zu gehen! Und werte nicht ab was Du tust, was Du bist, nur weil Du jemanden - der Dich nicht braucht - vermisst, denn manchen bedeutest Du so viel mehr als Du denkst, weil Du sie mit Deiner Art und dem wie Du bist, lenkst!



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 26.06.2007, 09:13


    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesenltiche ist für die Augen unsichtbar.

    Aus 'Der kleine Prinz'. Ich finde in diesem Spruch liegt auch sehr viel Wahres.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 26.06.2007, 11:01

    .....
    ich träume

    liege in einem Meer von roten Rosen

    der Duft streichelt sanft meine Haut

    die Dornen stechen sich in mir fest

    der Schmerz sitzt tief in meiner Seele

    der Wahnsinn blutet aus den Wunden

    und rote Tränen fallen zu Boden

    ich träume

    schwebe im tosenden Wind

    in seinen Arme lasse ich mich fallen

    vor dem Absturz wird er mich befreien

    er zeigt mir das richtige fliegen

    wie ich den Kampf mit dem Sturm gewinne

    und nie mehr den Halt verliere

    ich träume

    liege im grünen Gras

    und bewundere den weiten Himmel

    sehe zu den Schmetterlingen

    ihre Augen strahlen in allen Farben

    mit ihnen möchte ich fliegen

    und den Regenbogen berühren

    ich träume.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 27.06.2007, 12:35

    ein gedicht für einen menschen der mir viel bedeutet....
    du bist der stern jede nacht, du bist der glanz jedes morgens, du bist die geschichte jedes gastes, du bist der bericht aus jedem land. kein leid soll dir geschehen, in den bergen, am fluß und im tal. nicht oben nicht unten, weder auf see noch an land, nicht hoch im himmel und nicht in der tiefe. du bist der kern meines herzens, du bist der antlitz meiner sonne, du bist die harfe meiner musik, du bist die krönung meines lebens, ich liebe dich für immer.....



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 27.06.2007, 21:01


    Faul darf man sein - aber nicht dumm.
    (Donald Duck)



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 29.06.2007, 11:04

    ..........
    Die Kraft in der geistigen Welt ist reines Sein und vollkommene Schönheit; denn wo wäre das Schöne, das des Seins beraubt wäre und wo das Sein, das der Schönheit beraubt wäre? Denn wo das Schöne aufhört, da hört auch das Sein auf! Darum ist das Sein begehrenswert, weil es mit dem Schönen identisch ist, und das Schöne so liebenswert, weil es das Sein ist.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 29.06.2007, 11:52

    .........
    Wenn die Blätter sich färben,

    weiß ein jeder, dass es Herbst wird,

    wenn die Vögel zum Süden fliegen,

    dass die Stunde des Abschieds naht.

    Der Abschied vom Sommer.



    Als du gingst, war es Frühling,

    es gab keine Warnung,

    weder fallende Blätter

    noch ziehende Vögel.

    Keine Reise mit Rückkehr.



    Ich glaubte, die Zeit müsste innehalten,

    doch es gab einen Sommer, einen Herbst

    es gab ein neues Jahr und Frühling.

    In meiner Seele blieb es Winter,

    ohne Hoffnung auf Wende.



    Pink blüht der erste Pfirsichbaum.

    Krokusse öffnen ihre bunten Kelche.

    Die Stare lärmen auf dem Dach.

    Rosenknospen werden bald sprießen.

    Erinnerung und Abschied ohn´ Ende.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 29.06.2007, 11:53

    ....
    Im Traum

    schwebst du aus der Dunkelheit.

    Und tanzt mit mir Nacht für Nacht,

    nur mit mir allein,

    und am Ende lieben wir uns.

    Jede Nacht.







    Doch seit Wochen liege ich

    in meinem Bett Nacht für Nacht

    und kann nicht schlafen.

    Die Sehnsucht

    hält mich wach.

    Jede Nacht.



    Wenn ich doch

    nur wieder träumte,

    dass du kämst zu mir Nacht für Nacht

    und tanztest mit mir ganz allein

    und würdest mich lieben.

    Jede Nacht.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 29.06.2007, 11:54

    ......
    Wo der Himmel ist?



    Ich fragte dich:

    „An welchem Ort, zu welcher Zeit

    ist der Himmel,

    wo beginnt die Ewigkeit?“



    Du sagtest lächelnd mir:

    „Der Himmel? Der beginnt mit Dir.

    Wenn du ein liebes Wort mir sagst,

    wenn du mir zeigst, dass du mich magst,

    wenn in heftigem Verlangen

    du mich hältst umfangen,

    wenn ich in meinem Leib dich spür,

    wenn deine Seele ich berühr.

    Das – das muss der Himmel sein!

    Was kann himmlischer noch sein?“



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 29.06.2007, 11:58

    .....
    Könnt ´ ich dir noch einmal sagen,

    wie ich dich liebe.

    Könnt´ ich dich noch einmal spüren lassen,

    wie ich dich mag.

    Was mir bleibt, ist die Erinnerung,

    sie ist´s allein.

    Ich halt mich fest daran

    und wein und wein.


    Wenn vor der Dunkelheit

    die letzte Glut des Abendrots verbrennt,

    wenn allein die Dämmerung

    Tag und Nacht noch trennt,

    und beide sich unendlich lang umarmen,

    denk ich der Liebe dein.

    Doch nichts bleibt als die Erinnerung.

    Und ich wein und wein,


    Wenn der Mond vieltausendfach

    die Meeresfläche silbern stanzt,

    wenn jede Welle die Lüfte schwängernd

    sprüht und tanzt,

    steh am Ufer ich voll Sehnsucht,

    einsam und allein.

    Was mir bleibt, ist nur Erinnerung.

    Und ich wein und wein.


    Wenn keine der durchwachten Nächte

    von der Sehnsucht mich erlöst,

    wenn die Trauer schmerzlich

    mich ins Dunkel ohne Ende stößt,

    unendlich werden Stunden,

    gottverlassen und allein,

    ist es die Erinnerung, die mich hält.

    Und ich wein und wein.


    Tage voller Sehnsucht, Nächte voller Tränen.

    Niemals werde ich es fassen.

    Warum konntest du nicht bleiben?

    Warum hast du mich verlassen?

    Könnt ich dir noch einmal sagen,

    wie ich dich liebe.

    Könnt ich dich noch einmal spüren lassen,

    wie ich dich mag.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 29.06.2007, 12:00

    ....
    Einen Tag

    für die Liebe -

    ist das nicht zu wenig?



    Ein Leben

    für die Liebe -

    ist das genug?


    Doch Liebe

    fragt nicht, wägt nicht.

    Sie liebt.



    Einfach so. -

    So einfach

    ist das.



    Re: Gedichte uvm...

    Anonymous - 29.06.2007, 12:02

    ......
    Tränennass und abschiedsweh

    stirbt der erste Frühlingstag.

    Auf den Schwingen der Nacht.

    schwebt die gestrige Zeit.



    Aus ihr webt die Sehnsucht

    zarte Schatten

    schon vergangenen Glücks.



    In die Schattenschleier

    knüpft der zweite Frühlingsmorgen

    schimmernd weiße Blüten.



    Wird der Frühling tränennass

    ersticken? Wird er blaublass

    neue Hoffnung geben?

    Werd ich überleben?



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