Paradise Lost. Wie der Fuchs den Jäger fraß...

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    Re: Paradise Lost. Wie der Fuchs den Jäger fraß...

    Adiamus Qubrick - 24.06.2007, 02:35

    Paradise Lost. Wie der Fuchs den Jäger fraß...
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    Wiedermal schneit ihr bei Walter herein und er begrüßt euch freudig.
    "Ah... Ihr seid es erneut. Herein, herein! Ich habe schon auf euch gewartet!"
    "Seht! Ich habe einen besonders interessanten Artikel ausgegraben. Eine Angehörige der Art hat ihn mir erzählt vor ein oder zwei Jahren." sagt er und ihr zieht fragend eine Augenbraue hoch.
    "Es geht um ein genetisches Forschungsexperiment des Militärs.
    Oder viel mehr, wie dieses Experiment total außer Kontrolle geriet und ausbrach."
    Interessiert setzt ihr euch schnell auf euren Stammplatz in dem engen Büro und schaut ihn erwartungsvoll an.
    Er lacht herzlich und klatscht begeistert in die Hände.
    "Oh... Ihr seid ein wahrer Geschichtsfan, was? Wisst ihr was? Ich mag euch. Ihr könnt, wann immer ihr wollt, zu mir kommen. Sofern ich euch helfen kann, werde ich euch alles erzählen, was ihr wissen wollt." sagt er und lächelt euch kameradschaftlich zu.


    "Wo fange ich da am besten an..." murmelt er und überlegt.
    "Also... Vor 25 Jahren begann das Militär damit, eine neue Rasse zu erschaffen, die schnell geklont werden konnte und sich durch Aggressivität und blinden Gehorsam auszeichnete. Die Menschen versuchten so ein Gegenmittel zu dem lebenden Wald zu erschaffen und wollten gleichzeitig eine neue Waffe entwickeln, mit der sie anderen Ländern weit überlegen wären.
    Man entschied sich dafür, die Gene der Werwölfe als Grundmodell für eine neue Rasse zu wählen und begann zu experimentieren.
    Diese boten den Vorteil, dass sie sich in die Gestalt eines Menschen verwandeln konnten und somit perfekt getarnt waren.
    Anfangs handelte es sich noch um die Gene von Katzen und anderen domestizierten Tieren, als man feststellen musste, dass diese Gene nicht adaptiert werden konnten und somit sich nicht mit den Werwolfgenen mischen ließen.
    Erstaunlicherweise führte ein Unfall zu einem Durchbruch auf dem Gebiet, als sich ein Fuchs in die Anlage verirrte und eine Werwolfgenprobe verunreinigte.
    Überraschenderweise schienen die Fuchsgene von den Wolfsgenen adaptiert zu werden.
    Man vermutete, die genetische Verwandschaft könnte dafür verantwortlich sein, was aber im Gegensatz dazu stand das Hundegene abgestoßen worden waren.

    Die Wissenschaftler staunten nicht schlecht über die Ergebnisse und schufen so den Urvulpian.
    Nach verschiedensten Experimenten begannen sie die DNA zu entschlüsseln und einzelne Gene zu verstärken oder zu schwächen, um besondere Eigenschaften herauszubilden.
    Es entstanden verschiedene Vulpianarten, die sich zunächst als Erfolg verzeichnen ließen.
    Die erste Vulpiangattung, nach dem Urvulpian waren die "White Virus".
    Diese Gattung wurde auf extreme Gewalt gezüchtet und die Wissenschaftler staunten über die erzielten Ergebnisse der Gattung.

    Doch es dauerte nicht sehr lange, bis die Vulpian außer Kontrolle gerieten. Insbesondere die White Virus. Die, bei dieser Spezies besonders stark ausgeprägten, Tötungsinstinkte versetzten sie in einen wahren Blutrausch und sie griffen abgesehen von den Zielobjekten alle im Testgelände befindlichen Wärter und auch Forscher an. Dies war kein einmaliger Zwischenfall.
    Als Reaktion darauf wurden die "Antivirus" entwickelt. Eine Spezies, gezüchtet, um die White Virus auszumerzen. Einige der Wissenschaftler bezeichneten diese Vulpian sogar als Vampire, da sie eine besondere Vorliebe für Blut zeigten. Die ersten Tests lieferten mehr als zufrieden stellende Ergebnisse. Alle White Virus, die zusammen mit Antivirus auf das Testgelände gelassen wurden, wurden eliminiert. Selbst in Testgängen mit Allen bis dahin geschaffenen Rassen, zeigte sich dasselbe Ergebnis: Die Antivirus stürzten sich nur auf White Virus.
    Mit entsetzen stellten die Wissenschaftler jedoch nach einigen Tagen fest, dass ihre Lösung des Problems sich zu einem neuerlichen, noch bedrohlicheren Problem entwickelt hatte. Die Antivirus ernährten sich fast ausschließlich vom Blut ihrer Opfer und die White Virus töteten inzwischen aus purer Freude daran. Aus diesen Faktoren ergab sich schon bald ein Bündniss der beiden Rassen, da sie sich gegenseitig zu perfekt ergänzten.

    Der letzte Versuch, den Forschungszielen gerecht zu werden, bildeten die "Bloody Vulpian", eine genetisch abgewandelte Ausgabe der "Hellgate Vulpian". Die Forscher versuchten, in ihnen die Brutalität der White Virus mit der Verschlagenheit der Hellgate zu verbinden. Das gewünschte Ergebnis wurde zwar schon bald erzielt, jedoch stellte sich heraus, dass diese Unterart viel intelligenter und verschlagener war, als gewollt. Nach Monaten erst erkannten die Wissenschaftler mit entsetzen, zu welch hinterlistigen Intrigen dieses Experiment fähig war, als eine Gruppe Soldaten der Sicherheitsabteilung den Komplex stürmten und eine Reihe der Wissenschaftler aufgrund von Fehlinformationen als Spione erschoss. Nach den Untersuchungen des Falles stellte sich heraus, dass die Bloodies dafür verantwortlich waren.


    Die Wissenschaftler erkannten schließlich, dass ihre Experimente fehlgeschlagen waren und so wurde der Plan der vollständigen Terminierung aller Forschungsobjekte ins Auge gefasst.
    Doch auch dieses Mal unterschätzten sie die Bloody Vulpian. Einige von ihnen verschafften sich durch Intrigen Zugang zu den Dokumenten, die den Planablauf enthielten, und so kam es zur Katastrophe auf dem Forschungsgelände.
    Mit diesen Informationen, zudem noch schwarz auf weiß und somit unwiderlegbar, überzeugten die Bloodies die Anderen, sich bis dahin bekriegenden Arten, davon, dass nur eine gemeinsame Zusammenarbeit ihnen das Leben retten konnte.
    Als der Tag der Säuberung gekommen war und das Militärpersonal den Komplex stürmte, um die Testobjekte zu eliminieren, fanden sie nur die, auf grausamste Weise, entstellten Leichen der ermordeten Wissenschaftler und Wärter.

    Die Vulpian hatten einen gewaltigen Befreiungsschlag gegen ihr Gefängnis geführt und gewonnen.
    Alle Leichen der Vulpian die dabei getötet worden waren, wurden sofort von den Soldaten mit Napalm bis auf ein Häufchen Asche verbrannt, um jedwede Beweise endgültig zu vernichten.
    Die Soldaten ahnten nicht, dass ihr erbitterter Feind, der lebende Wald hinter dem Fehlschlag gesteckt hatte.
    Aufgrund der Werwolfgene waren die Vulpian sehr naturverbunden und fingen die mentalen Schwingungen der Waldschwestern auf.
    Erst als diese den Vulpian verdeutlichten zu welchem Zweck sie erschaffen worden waren, begannen die Vulpian offen gegen ihre Herren vorzugehen und ihre Befehle zu ignorieren.
    Da die Vulpian nicht in der Lage waren das gut gesicherte Gefängnis aus eigener Kraft zu verlassen, versprachen die Waldschwestern ihnen Hilfe und sandten die Walddrachen aus, um die schweren Mauern um den Komplex herum zu vernichten.
    Wiedereinmal bewiesen die Menschen ihre Unfähigkeit die Natur zu ihren gunsten zu beeinflussen, indem sie eine weitere Waffe GEGEN die Menschheit erschufen und nicht beherrschen konnten.

    Nach ihrer erfolgreichen Flucht verstreuten sich die Vulpian in alle Winde und wurden von der Regierung gnadenlos gejagd, wo diese sie nur finden konnte. Meine Quelle nimmt an, dass kein Vulpian überlebt hat der nicht in den Wald flüchtete. Jedoch ist sie sich da nicht ganz sicher.
    Es ist leider sonst nichts weiter über den Verbleib der Vulpian bekannt. Nur, dass einige Exemplare hier, in Qubrick, gesichtet werden konnten. Aber diese sind sehr scheu.

    Das geheime Experiment

    Sowohl das Militär, wie auch das überlebende Personal, wussten nichts von einer unterirdisch angelegten Kammer, in deren Mitte ein Nährstofftank mit einer weiteren Spezies darin stand.
    Der Leiter der Anlage hatte die Hoffnung nicht aufgegeben und versucht eine Art zu züchten, die alle Stärken der Vulpian in sich vereinte, außer den Schwächen.
    Der Professor wollte es diesmal besser machen und so entwarf er, zusammen mit seinem dreiköpfigen Wissenschaftlerteam, eine Grundidee und gab der Rasse noch vor der Züchtung des ersten Exemplares einen Namen.
    Bei der genetischen Kreuzung war eine weitere Rasse hinzugenommen worden, die für ihre Gutmütigkeit bekannt und geschätzt war. Dieses Experiment setzte sich aus den Genen von einem Werwolf, einem Fuchs und den Genen eines Killerwals zusammen und so einigten sich die Wissenschaftler auf die Bezeichnung "Frost" für die neue Rasse, da die Killerwale in der extrem kalten Region der Pole ihre Heimat hatten.
    Viele Hoffnungen ruhten auf diesem Projekt.
    Der Leiter der Forschungslabore erhoffte sich dadurch, die Aggressivität der White Virus soweit zu mildern, dass das Ergebnis gezielt und auf Anweisung tötete, anstatt aus purem Vergnügen.
    Auch die Mängel anderer Vulpian sollten in diesem Wesen behoben werden, wie zum Beispiel die extreme Verschlagenheit der Bloodies.
    Um die Aggressivität weiterhin in einen kontrollierbaren Rahmen zu bringen, wurde das Fressverhalten des Killerwals mit in die Gene eingearbeitet, um einen erneuten Fehlschlag, wie die vampiristischen Antivirus zu vermeiden..
    Es gab verschiedene experimentelle Ergebnisse, die aber nach kurzer Zeit an diversen Mängeln verstarben, bis nach langen Forschungen endlich ein lebensfähiges Exemplar, Nummer 23, gezüchtet werden konnte, dass der Leiter auf den Namen Kyra taufte, seiner verstorbenen Tochter.
    Doch, als das Experiment abgeschlossen war, stellte sich heraus, dass diese Gattung wohl am Schlimmsten war.
    Nicht nur, dass sie Intelligent und Aggressiv war, sie besaß auch noch die Fähigkeit vollkommen ohne Luft auszukommen und ungewöhnlich starke Instinkte. Es war den Wissenschaftlern gelungen eine anaerobe, aggressive Kreatur zu züchten, die nicht nur intelligent und verschlagen, sondern zudem auch berechnend und erbarmungslos ihre Ziele tötete.
    Obwohl das Experiment auf ganzer Linie ein Erfolg für das vierköpfige Team war, war die Effizienz dieser Kreatur zu erschreckend, um die Ergebnisse dem Militär zu präsentieren.
    Ein weiteres Problem stellte die Fixierung des Subjektes auf den Professor dar. Zwar tötete das Wesen auf Anweisung ohne den Befehl zu hinterfragen, benahm sich ansonsten aber, wie ein gewöhnlicher, menschlicher Teenager. Desweiteren war die offene Zuneigung zu dem Professor für ihn der endgültige Beweggrund Kyra nicht dem Militär zu übergeben. Sie war für ihn zu seiner Tochter geworden und er wollte sie nicht als Waffe enden sehen.

    Es wurde gemeinsam beschlossen dieses Projekt vor dem Militär geheim zu halten und so versiegelte man Experiment X33-23F, Codename: Kyra, in einem Nährstoff-Tank, wo es in einem komatösen Zustand gehalten wurde, von den 4 Wissenschaftlern liebevoll als Schneewittchen bezeichnet, nach dem Mädchen in seinem gläsernen Sarg aus dem gleichnamigen Märchen.
    Dem Militär tischte man die Geschichte auf, es handele sich um eine Rasse aus weiblichen Test-Vulpian die keinerlei Babyreflex aufweisen sollte. Das Experiment sei aber fehlgeschlagen und vernichtet worden.

    Mit der Vernichtung der Beweise wurde auch der gesamte Komplex außer Betrieb gesetzt. Es dauerte nicht lange bis auch der letzte Notstromgenerator zerstört war und somit die gesamte Stromversorgung der Anlage zusammenbrach. Das schloss auch den Nährstofftank von Experiment X33-23F mit ein. Die Narkotika verebbten langsam…
    Kyra würde sicherlich auch heute noch tief schlafen, wenn die Zwillinge sie nicht geweckt hätten. Ihre starken mentalen Wellen brachen den Schleier der Narkotika rasch genug, um die Vulpian vor dem Hungertod zu wecken.
    Die Vulpian erwachte auf die leisen Stimmen der Waldzwillinge und bahnte sich mit deren Hilfe einen Weg aus dem zerstörten Komplex, den mittlerweile der Wald eingenommen hatte.
    Sie verbrachte ein gutes halbes Jahr im Herzen des Waldes bei den Schwestern, bevor sie schließlich ihren Weg in diese Stadt fand.
    Niemand weiß, wieso sie hierherkam, aber was sie mir so alles erzählen konnte ist phänomenal. Findet ihr nicht?"

    beendet er seine Erzählungen und ihr schaut ihn mit großen Augen an.
    "Ja, diese Vulpian hat mir berichtet was sich zutrug. Der Professor hatte ihr einen vollen Satz der Dokumentationen hinterlassen für den Fall, dass sie sich gegen die Regierung wehren müsse. Und sie ist eine gute Freundin von mir geworden.
    Ihr werdet ihr sicherlich irgendwann in Qubrick über den Weg laufen, sofern sie nicht wieder durch den Wald streunt."
    erklärt er und ihr verlasst kurze Zeit später leicht müde von den vielen Informationen das kleine Büro.


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