Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

DIE FABELHAFTE WELT DER KINDER VOM SÜDERHOF....
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    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Salvia - 23.06.2007, 08:40

    Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen
    Nachdem die 3 Mädels Michl tatsächlich dazu gekriegt hatten, auszusteigen, gingen sie alle zusammen in ein Café in der Nähe.
    Tom trottete nur hinterher.
    Als die Bedienung kam und sie endlich alle wussten, was sie trinken wollten, machte Feli ein komisches Geräusch.
    Michl verstand es nicht, Josi und Anne hingegen lachten und Tom drehte sich genervt zu ihr um. "Was?", fragte er.
    "Ach.. nichts!"
    Michl runzelte die Stirn.
    Einigen Minuten saßen sie stillschweigend um den Tisch herum. Dann sah Feli die Bedienung mit den ganzen Getränken und sprach aufgeregt: "Tom! Helf ihr lieber tragen!!!"
    Tom bewegte sich nicht und sah Feli nur böse an. "Soll ich ihr helfen?", fragte Michl und Feli schüttelte nur geduldig den Kopf und durchstrubbelte sein Haar.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Salvia - 23.06.2007, 09:19


    Nachdem sie alle ihre Getränke vernichtet hatten, standen sie auf, um zum Big Ben zu fahren. Sie hatten nicht mehr gesprochen, aber es schweigend beschlossen.
    Außer Michl. Der hatte es nicht wirklich verstanden und lief jetzt Feli hinterher und fragte: "Feli, wo fahren wir denn hin?.. Feliiiii".
    Feli antwortete ihm nicht, und so setzte er sich einfach wieder nach vorne zu Tom, der auch sogleich losfuhr.
    Die ganze Fahrt über war Michl dabei fleißig in sein Tagebuch zu schreiben, während Feli versuchte, es zu lesen und Tom das Gaspedal durchdrückte. Es dauerte nicht lange, bis sie ankamen und so stiegen sie direkt vor dem Big Ben aus.
    "Okay.. ich finde wir teilen uns auf!", begann Josi und sah in die Runde. "Wir gehen nach oben und schauen uns dort um, vielleicht finden wir ja was. Und ihr gebt hier euer Bestes", sagte sie und nickte bei dem Wort "Wir" Feli und Anne zu.
    Die Anderen nickten nur und so machten sich die Mädels auf, den Big Ben zu erklimmen.
    Als sie hineinkamen, hing ein unglaubliches Glocken - und Uhrenwerk über ihren Köpfen, tickend wie eine kleine Zeitbombe.
    "Wow", war das einzige was Josi bei diesem Anblick herausbringen konnte.
    Nachdem sich das erste Erstaunen gelegt hatte, begann sie ihrer Aufgabe nachzugehen.
    "Okay, wenn ich eine Schatzkarte wäre....wo würde ich mich verstecken?", fragte Feli und suchte langsam mit ihren Augen den Raum ab.
    "Oh mein Gott", stockte sie plötzlich, "war das grad nicht eigentlich ein typischer Michl-Spruch? Färbt er auf mich ab?"
    "Also...", begann Josi, wurde aber wieder prompt von Feli unterbrochen. "Nein, ich will's gar nicht wissen!"
    So nahmen sie ihre Suche kommentarlos wieder auf, doch es konnte vergeblichst nichts entdeckt werden. Plötzlich knartschte die kleine hölzerne Eingangstür und Michl erschien im Rahmen.
    Er sah sich erst suchend um und jauchzte dann erfreut auf, als er Feli, Josi und Anne entdeckte.
    Laufend und hüpfend kam er auf sie zu und Feli brachte nur schwach ein: "Pass auf, Michl! Die...", damit hörte man ein wahnsinnig lauten Knall und Feli beendete ihren Satz: "...die Glocken hängen sehr tief!"
    Mittlerweile war auch Tom erschienen und hatte sich das Geschehen mit ein paar Metern abstand angesehen.
    "Ahhh", machte Michl und taumelte zwischen den einzelnen Glocken hin und her. "Ich komm nicht mehr raus", rief er und musste aufpassen, nicht gegen eine andere Glocke zu laufen.
    Tom seufzte und, geschickt wie er war, glitt durch die einzelnen Lücken zu Michl, den er dann am Arm fasste, um ihn zu beruhigen.
    "Ohh, Tom, der große Held. Retter der Armen und Bedürftigen", konnte man nur von Feli hören und Tom rollte mit den Augen.
    "Hee", machte er plötzlich und sah wieder nach oben. "Tom, das Augenrollen wird nicht besser, nur weil du´s immer wieder tust!", konnte man von Feli hören aber Tom schüttelte den Kopf.
    Er griff über sich und Michl in eine der Glocken hinen, und riss einen Zettel, der daran klebte, ab.
    Triumphierend hielt er ihn in die Höhe und bugsierte dann Michl zwischen den Glocken hervor.
    Damit reichte er seinen Fund den Mädels.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 18.07.2007, 17:39


    "Was ist das?", fragte Michl, während die Mädels sich über den Zettel beugten.
    "Der nächste Teil der Karte!"
    "Woow! Tom du hast sie gefunden!", sagte er und blickte von unten nach Tom, "Nachdem du mich gerettet hast!".
    "Vorsicht, Michl!", rief Feli und zog ihn von Tom weg. "Was denn?"
    "Beinahe hättest du dem eitelen Hero auf die Schuhe gesabbert!"
    "Ich bin nicht eitel!"
    "Ich hab nicht gesabbert!"
    Feli grinste, freute sich, zwei Leute gleichzeitig geärgert zu haben und gesellte sich dann wieder zu Anne, Josi und der Karte.
    "Hat irgendwer ne Ahnung, was das jetzt wieder zu bedeuten hat?", fragte sie und seufzte.
    Auch Michl und Tom traten jetzt zu ihnen.
    "Vielleicht müssen wir auch wieder zu irgendeiner Schule", schlug Tom vor und bekam direkt einen mentalen Klaps von Feli: "Ach, du stehst wohl auf Schulmädchen und Schuluniformen, was?"
    Tom verdrehte ein weiteres Mal die Augen. Man sollte meinen, sooft, wie er das in den letzten Tagen getan hatte, sollte ihm zum Meister machen. Als Feli sein Augenrollen jedoch elegant nachamte, war klar - übung macht nunmal den Meister, bzw Meisterin. Und diese war ganz eindeutig Feli.
    "Lasst uns in irgendein Café gehen, ich krieg schon wieder durst!", meinte Josi und Anne nickte zustimmend. Sie gingen vorraus und nach kurzem Zögern folgten Tom, Michl und die Königin des Augenrollens ihnen.


    Sie setzten sich in ein kleines Café, ziemlich weit nach hinten an einen runden Tisch mit Eckbank.
    Es war nicht viel los, und außer ihnen war nur noch eine alte Dame ganz vorn im Café.
    Eine ziemlich alte Kellnerin kam um ihre Bestellung zu hören, und war dann auch schon wieder verschwunden.
    "Och, wollen wir in ein anderes Café?", fragte Feli und grinste schon fies. "Was? Wieso denn?", fragte Josi verwirrt und Feli wandte ihren Blick an Tom. "Na, bei dieser alten Kellnerin hat Tom doch gar nichts zu gucken!"
    Josi wollte gerade etwas erwiedern, da war Tom schon aufgesprungen.
    "Hör zu, Felicitas! Ich weiß nicht, was mit dir los ist, aber du kannst jetzt wirklich mal aufhören, mich andauernd anzumotzen!"
    "Ach?", fragte sie und hob provozierend die Augenbraun. Auch sie war mittlerweile aufgesprungen.
    "Ja! Ich hab doch gar nichts verwerfliches gemacht!"
    "Ach?", wiederholte Feli sich und er nickte.
    "Ich hab im Prinzip überhaupt nichts gemacht!"
    "Du bist ein Arschloch, Tom! Ich weiß nicht, ob das was verwerfliches ist, aber es ist die Wahrheit!"
    "Verdammt, warum denn?"
    "Gott, Tom, sieh dich mal an! Du lässt kein hübsches Mädchen an dir vorbeigehen, ohne sie anzustarren, mit ihr zu flirten, oder zu sabbern!"
    "Also ersten stimmt das nicht! Und zweitens kann dir das doch egal sein!"
    "Ist dir vielleicht bewusst, das es Mädchen gibt, die ein bisschen sensibler sind als du?", sie funkelte ihn wütend an und redete dann schnell weiter: "Gott - Tom! Sie heult sich jeden Abend die Augen aus!"
    Nach diesen Worten war es einen Augenblick totenstill. Dann begann Michl leise ein "du.. du ... du?", und sah Feli entsetzt an, aber sie ignorierte ihn.
    "ICH bin doch gar nicht DEIN Freund! Erzähl mir sowas nicht!", sagte er und hob abwährend die Hände, hatte seine Stimme aber wieder gesenkt und betrachtete Feli nun ein wenig verwirrt.
    "Ja, Tom! Und ich bin nicht diejenige, die jeden Abend heult!"
    Tom weitete wenige Sekunden die Augen und folgte dann Felis Blick auf Josi. "Ich verschwinde!", sagte Feli wütend und war damit auch schon aus dem Café geflüchtet.
    Sie hörte noch ein leises "..also nicht sie", von Michl, konnte es aber nicht weiter zu ordnen.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 18.07.2007, 18:17


    Es dauerte bestimmt eine halbe Stunde, bis Michl Feli endlich gefunden hatte.
    Sie hatte sich in der Kuppel der Saint Pauls Cathedral niedergelassen und starrte aus einem der bunten Fenster.
    Eine Weile stand Michl einfach nur neben ihr und betrachtetesie. Dann räusperte er sich und begann zu sprechen: "Alles klar?", fragte er und sie wandte jetzt das erste Mal ihren Kopf zu ihm.
    Sie nickte leicht.
    "Ich wusste gar nicht, wo du hin bist!", sagte er leise und sie nickte wieder. "Tut mir leid, das ich einfach abgehauen bin".
    Michl war verwundert darüber, das kein bisschen Sarkasmus in ihren Worten steckte.
    "Das war aber echt ein durcheinander, als du gegangen bist!", sagte er und sie sah ihn fragend an.
    "Tom wollte mit Josi reden. Aber dann ist sie auch abgehauen. Anne ist ihr hinterher gelaufen. Und ich wollt dich auch nicht allein durch London laufen lassen. Jetzt sitzt Tom auf einer sehr beachtlichen Rechnung!", erklärte er und bekam nun sein erstes, lang ersehntes Lächeln von Feli, seit er sie gefunden hatte.
    "Ist Josi wütend auf mich?", fragte sie und Michl zuckte mit den Schultern. "Ich weiß nicht. Sie ist sofort fortgelaufen".
    Feli seufzte.
    "Kommst du mit mir?", fragte Michl und Feli sah ihn verwirrt an. "Nach.. ähm, ich meine zur Jugendherberge!", sagte er schnell und stolperte stotternd über seine eigenen Worte.
    "Jetzt schon?", fragte sie.
    "Willst du noch bleiben?"
    "Ja.. lass uns noch hier bleiben!", sagte sie und Michl währe beinahe in die Luft gesprungen, als er das kleine Wort "uns" hörte.
    Feli setzte sich auf die Fensterbank und lehnte ihren Kopf an das Fenster.



    "Michl!"
    "He.. Michl!"
    Michl schlug die Augen auf und sah direkt in Feli´s Gesicht. "Es wird langsam dunkel".
    Den ganzen Tag hatten sie in der Kirche verbracht. Feli saß in genau der selben Position, in der Michl sie in Erinnerung hatte, auf der Fensterbank.
    Er hingegen hatte irgendwann seine Arme verschränkt und auf ihre angewinkelte Beine gelegt. Den Kopf, den er mittlerweile erhoben hatte, hatte auf seinen Armen gelegen.
    "Wie kann man im stehen schlafen?", fragte Feli und Michl wurde leicht rot.
    Feli schob sanft seine Arme von ihren Knien und erhob sich.
    "Lass uns zurück gehen", sagte sie und so verließen sie die Kirche.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 29.07.2007, 10:42


    Als sie die Tür der Jugendherbertge öffneten, hörte Feli jemanden aufgebracht ihren Namen rufen.
    Sie sah sich um und entdeckte Tom, der geradewegs auf sie zugerannt kam.
    "Wo ist sie?"
    "Wer?"
    "Josi! Wo ist sie?"
    Feli zuckte mit den Schultern. "Hast du sie nicht mehr gesehen?"
    "Nein, verdammt! Sie ist einfach weggelaufen, nachdem du auch weg warst. Anne ist ihr hinterher, aber mittlerweile ist die auch wieder da. Aber Josi nicht!"
    Feli sagte nichts und Tom durchfuhr mehrere Male nervös sein Haar. "Sie kann doch nicht bei Nacht noch draußen bleiben. Das kann sie doch nicht machen! Was ist wenn sie nicht mehr zurück findet. Wir sind doch hier in London. Verdammt, was mach ich nur?!"
    Toms Stimme überschlug sich fast, als er so nervös versuchte, seine Gedanken zu ordnen.
    Anne trat aus ihrem Zimmer und hielt einen Moment Augenkontakt mit Feli.
    "Ich geh wieder raus!", sagte er und Feli schüttelte den Kopf. "Tom, es ist fast 11 Uhr! In 5 Minuten schließen die hier die Tore, dann kommst du nicht mehr rein!"
    Tom schnaubte. "Und Josi soll ich da draußen lassen oder was?!"
    "Ähm..", machte Feli nur und Tom stürmte hinaus. "Nein, Tom, warte!", rief sie und Anne kam nun auch angelaufen.
    "TOM!", rief nun auch Michl, aber schon bald war er um eine Ecke gebogen und keiner konnte ihn mehr sehen.
    "Sie ist doch...?", fragte Feli und lies die Frage offen. "Of course!", antwortete Anne und Feli seufzte.
    "Und jetzt?"
    Keiner von ihnen wusste, wie sie diese Situation meistern konnten. Doch nur wenige Sekunden später wurde ihnen die Entscheidung abgenommen.
    Ein junger Kerl mit schwarzen Haaren kam auf sie zu. Er trug ein dunkles Shirt auf dem ein Jugendherbergs-Abzeichen aufgenäht war. "Wait! What are you going to do?", fragte Michl und der Junge drehte sich um.
    "I´m going to close the door!"
    "NO!", kam es von Feli und der Junge zog die Augenbraun hoch. "No?!"
    "Tom is still out there!"
    "The door´s open. He should come in!"
    Feli schnaubte und sah ihn an, als wäre er total bescheuert. "He´s looking for our friend Josi. But she´s still here. But.. if he doesn´t find her - AND HE WON´T, ´CAUSE SHE´S HERE! - then.. you know.. he would seek her the whole night!"
    Der Junge sah sie verwirrt an. "I´m sorry!", sagte er und schloss ab. "But I have to close the door!"
    Feli und Anne sahen ihn verzweifelt an, so das er nocheinmal die Stimme erhob: "Okay.. It´s impossible, that I let the door open. But, if you would sitting here and waiting for your friend, you can come to me and tell me, when he arrives. My room´s is number 24", er zeigte auf einen Gang und sah dann wieder zu den Andern. "I can open the door, if you wake me up!"
    Feli strahlte und Anne nickte fröhlich. "Thank you! Thank you so much!"
    Der Junge schenkte ihr ein lächeln und verschwand dann in Richtung seines Zimmers.


    "Feli?"
    "Hmm?"
    "Wie spät ist es?"
    "Hmm..."
    "Feli?"
    ...
    "Feli?"
    ...
    "Schläfst du?"
    Michl stand auf und rüttelte an Felis Schulter. "Hm?", machte sie und öffnete die Augen. "Du bist eingeschlafen!", stellte Michl fest und Feli richtete sich in ihrem Sessel wieder auf.
    "Wie spät ist es?", fragte sie und Michl zuckte mit den Schultern.
    "Michl.. du hast eine Uhr um!"
    "Oh.. es ist.. drei Uhr! Verdammt, wo bleibt der Kerl nur?!"
    "Ich glaub das einfach nicht!", sagte Feli und sah zu Anne, die schon längst eingeschlafen war.
    "Anne?", fragte sie und rüttelte sie wach. "Geh ins Bett, Josi braucht Gesellschaft. Und Michl und ich schaffen das hier auch alleine.. oder?", fragte sie dann an Michl gewandt und der nickte tatkräftig.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 31.07.2007, 23:16


    "Verdammt bin ich müde", murmelte Feli, als Anne verschwunden war und Michl wühlte in seiner Tasche herum.
    "Lass uns Karten spielen", sagte er und hielt fröhlich ein Kartenspiel vor Felis Augen. Diese nickte.
    "Alles klar"
    "Was wollen wir denn spielen?", fragte Michl übereifrig und Feli zuckte die Schultern.
    "Mau-Mau ist das einzigste was ich kann!", sagte sie dann und Michl sah sie bestürzt an.
    "Tatsächlich?", fragte er und sie nickte. "Das müssen wir ändern!"
    "Aber nicht jetzt... ich kann mir sicher nichts neues mehr merken!"
    "Okay, aber du musst zusagen, das ich dir ab und an was neues beibringen darf!"
    "Alles klar!"
    Michl klatschte aufgeregt in die Hände.
    "Dann spielen wir jetzt Mau-Mau!"




    Die Zwei hielten es tatsächlich bis Sechs Uhr Morgens aus, wach zu bleiben. Mit einem kleinen Nervenzusammenbruch von Feli, inder sie wütend alle Gegenstände in der Gaststätte beleidigte, versteht sich.
    Aber um Sech Uhr öffnete der Angestellte vom Abend die Tore und Michl und Feli liefen nach draußen.
    "Er ist nicht mal hier irgendwo!", rief Feli verzweifelt.
    "Wo kann er bloß hin sein?", fragte sie und Michl zuckte mit den Schultern.
    5 Minuten später, in denen sich Feli geweigert hatte, wieder reinzugehen, sahen sie Tom, der von einer Ecke angerannt kam.
    "Ich hab sie nicht gefunden!", rief er und Feli machte große Augen.
    "Hast du sie bis eben gesucht?", fragte sie und er nickte.
    "Natürlich! Das heißt, nein.. ich bin einmal irgendwo eingeschlafen. Aber das war bestimmt nicht mehr als eine halbe Stunde! Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, aber ich bin einfach eingschalfen!"
    "Oh gott, Tom", murmelte sie.
    "Was denn? Feli, sie ist weg! Sie hat sich bestimmt irgendwo verlaufen! Es ist alles meine Schuld, verdammt nochmal! Wo kann sie denn bloß hin sein? London ist so groß, da können wir gar nicht überall suchen! Wartet! Vielleicht ist sie zum Big Ben gegangen, weil sie sich dort auskannte und jetzt wartet sie auf uns!"
    Als Michl und Feli sich nicht rührten sah Tom sie verwirrt an. "Was ist? Kommt doch endlich!", rief er, aber die beiden rührten sich nicht.
    "Vielleicht ist sie dort!"
    "Ja.. aber vielleicht steht sie auch direkt neben dir und hat ein schlechtes Gewissen!", murmelte eine neue Stimme und Tom drehte sich um.
    Da stand Josi, in Sporthose und Shirt bekleidet und sah ihn verschlafen an.
    Tom fiel ihr augenblicklich um den Hals.
    "Ich hab dich gefunden!", flüsterte er und löste sich dann wieder von ihr. "Wo warst du bloß?", fragte er und sie seufzte.
    "Tom, du wirst mich hassen-"
    "Nein, werd ich nicht"
    "...ich war die ganze Zeit hier!"
    "Wie bitte?"
    "Ich war hier.. ich wollte gestern Abend nicht mit dir sprechen.. es hat keiner geahnt, das du einfach weglaufen würdest, mich suchen. Und Feli und Michl sind die ganze Nacht wachgeblieben, damit sie dich reinlassen konnten, falls du auftauchst... ich.. ich wusste nicht, das du dir Sorgen machen würdest!"
    Tom starrte sie einen Moment einfach nur an. Dann sah er wütend aus. Dann verwirrt.
    "Oh, verdammt, können wir jetzt endlich aufhören zu streiten?", fragte er ruhig und Josi nickte perplex.
    "Ich muss ja sagen, das das nicht so recht nett von dir war", sagte er grinsend zu ihr, "aber das gilt ja auch für mich. Also.. lass uns.. einfach aufhören zu streiten!", damit reichte er ihr die Hand und sie erfasste sie.
    Feli und Michl applaudierten, Feli pfiff durch die Zähne. "Na endlich!", rief sie erfreut und Tom und Josi schenkten ihr ein Grinsen.
    "So, ich schlage vor: JETZT GEHEN WIR SCHLAFEN!", rief Feli und man sah ihr die Müdigkeit sehr gut an.
    "Ja, und dann feiern wir", sagte Michl grinsend und so gingen sie in die Jugendherberge, wo sie auf Anne trafen.
    "Everything´s allright?", fragte sie wissend und die anderen nickte.
    "Auf jedenfall"
    "Hero hat die ganze Nacht nach ihr gesucht!", erklärte Feli und Josi grinste.
    "Bin ich Hero?", fragte Tom und Feli nickte.
    "Wer denn sonst?", fragte sie und brachte ihn zum grinsen.
    "Ich vielleicht?!", schlug Michl vor und erntete Gelächter.
    "Das war kein Witz", murmelte er und so trennten sich die Gruppe auch schon wieder um endlich in ihre Betten zu können und zu schalfen.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 11.08.2007, 19:05


    Erst am Abend erwachten sie wieder, noch immer völlig müde, aber trotzdem fröhlich. Die Mädels waren schon etwa eine Stunde wach, als es an der Tür klopfte und Tom und Michl hereinkamen.
    „Ahh, Hero ist auch endlich erwacht!“, rief Feli erfreut und grinsend setzte sich Tom auf einen Stuhl zwischen den Betten. Michl tat es ihm gleich und sofort wurde die Karte hervor gezogen.
    „Also, was denkt ihr?“, fragte Josi und reichte die Karte in der Runde herum.
    „Vielleicht hatte Hero Recht, und wir müssen wieder in einer Schule“, schlug Feli vor und sie grinste Tom an. „Natürlich hatte ich Recht!“, erwiderte er und sah in die Runde. Die Anderen nickten mit einem weiteren Blick auf die Karte. „Wollen wir Morgen los?“, fragte Michl, aber Tom schüttelte heftig den Kopf. „Woher sollen wir wissen, ob in der Schule noch Betrieb ist! Besser, wenn wir Nachts dahin gehen!“
    „Du willst schon wieder eine Nacht nicht schlafen?“, seufzte Feli und Tom nichte. „Das ist doch perfekt! Wir wissen jetzt, das das hier gar keinen juckt, wenn wir abends nicht wieder kommen. Außerdem werden wir sowieso total lange beschäftigt sein, Oder wisst ihr, bei welcher Schule wir anfangen sollen?“, als alle um ihn herum die Köpfe schüttelten, befand er das als Bestätigung, „Na also! Und London wird mehr als nur eine Schule haben!“

    Seufzend mussten die Anderen ihm zustimmen. „Sag mal, Michl, was tust du da?“, fragte Feli und musterte den kleineren Jungen, der noch immer seinen Kopf schüttelte.
    „Ich fand das eine schöne Abwechslung, als wir das alle gemacht haben... und außerdem“, begann er und drehte das Radio etwas lauter, „außerdem passt es hierzu!“
    Aus den Boxen drang ihnen nun ein Techno-Sound entgegen und Feli lachte leise. Sie sah aus, als würde sie sich über ihn lustig machen wollen, doch dann, stieg sie mit ein.
    Irgendwann zupfte sie auch an Josi´s Ärmel, die ergeben begann, langsam ihren Kopf zu bewegen.
    „Du bist voll ausm Takt!“, rief Feli und erntete Gelächter. Mittlerweile war auch Anne nicht mehr zu halten, sie war aufgesprungen und begann zu Raven. „Das ist der Pflaumenpflücker!“, rief sie und tat, als würde sie Pflaumen von einem imaginären Baum in einen Korb werfen.
    „Raver sind total verrückt!“, rief Josi lachend und auch sie wurde langsam mutiger in ihren Bewegungen. „Hero ist ein Langweiler, Hero ist ein Langweiler, Hero ist ein Langweiler!“, rief Feli in einem Singsang Ton im Takt des Techno-Liedes und Tom schüttelte den Kopf. „Das ist doch nicht zu fassen“, murmelte, konnte sich ein Grinsen jedoch nicht verkneifen.
    Anne machte mittlerweile den Leiterhochsteiger.
    „Das ist schon ganz gut“, meinte Feli, die Toms Kopfschütteln einfach als Tanzversuch interpretierte.
    „Hee, Josi, Feli!“, rief Anne in diesem Moment und Josi drehte sich um. „Was ist mit dem Tischtennisspieler?“, fragte sie aufgeregt und Feli und Josi sprangen gleichzeitig von ihren Betten. Sie stellten sich gegenüber von Anne hin und spielten Tischtennis – ohne Ball, ohne Schläger, ohne Tisch und ohne Netz, aber dafür mit verdammt viel Freude.
    Michl hatte sich in seiner Bewegung nicht verändert. Er schüttelte noch immer seinen Kopf im Takt, grinste gelegentlich den Mädels zu und drehte ab und an das Radio lauter oder leiser.
    „Och Tom!“, meinte Josi dann, denn Tom musterte die anderen Vier noch immer amüsiert, ohne sich selbst zu bewegen.
    „Ja, Tom, der Langweiler unter such muss jetzt los gehen und Alkohol kaufen! Aber er sollte sich beeilen, denn gleich schließen die Tore und wir wollen ja nicht das du schon wieder draußen bleiben muss!“, rief Feli aufgeregt. „Oh nein!“, sagte sie dann, denn sie hatte den „Ball“, den Anne ihr zugespielt hatte, verfehlt und somit das Spiel verloren. „So leicht lass ich mich nicht unterkriegen!“, sagte sie jedoch, schob Tom mit einem vielsagenden Blick aus der Tür und wandte sich dann wieder dem Tischtennis spielen zu.
    Tom verzog sich, schon wieder kopfschüttelnd.



    „He, da bist du ja endlich!“, wurde Tom begrüßt, als er kurze Zeit später wieder den Raum betrat. „Wisst ihr wie schwer das ist, hier Alkohol herzukriegen?“, fragte er und im wurde mit taktsicherem Kopfschütteln geantwortet.
    „Wieso trinken wir eigentlich Alkohol?“, fragte Josi und endlich stellten sie ihr Tischtennisspiel ein. „Naja, weil Tom ein Langweiler ist und weil wir genug Grund zum feiern haben!“, meinte Feli einfach und Josi sah sie fragend an. „Was feiern wir denn?“
    „Hallo? Wir sind in England, in London! Ihr habt euch endlich wieder vertragen! Wir haben endlich herausgefunden, was Annes heimliches Leidenschaft ist – Raven! Was will man mehr? Gibt es irgendetwas, was einem noch mehr Grund zum feiern gibt?“, fragte sie und Michl sprang auf. „Jah, wenn wir den Schatz erstmal haben, dann werden wir so einiges zu feiern haben!“
    „Richtig!“, stimme Feli zu und Michl grinste stolz, „Aber bis dahin begnügen wir uns mit meinen Gründen, finde ich! Und trinken endlich!“
    Damit nahm sie Tom den Beutel mit dem Getränken aus der Hand und stellte ihn auf den Tisch. Sie öffnete ihn und besah sich die kleine Sammlung Getränke.
    „Ui“, machte sie und hielt eine Flasche Cab nach oben. „Was ist das?“, fragte Josi und mit einem Blick auf sie, glaubte ihr Jeder, das sie es tatsächlich nicht wusste.
    „Das hier, liebe Josefin, das ist Cab. Das ist Bier. Im Prinzip ist Cab eine Abkürzung für..“, sie machte eine Pause und sah bedeutungsvoll auf Michl, „Cola and Beer!“, rief er und Feli nicht, „Ganz Richtig. Cola and Beer. Allerdings ist das hier Cab Energy! Das ist also Cab mit Energy, allerdings ohne Cola!“
    Josi sah sie verwirrt an, und wiederholte, was sie verstanden hatte: „Cola and Beer ohne Cola?“, „Genau, aber dafür mit Energy!“
    Bei diesen Worten fingen sie und Michl an zu lachen und riefen beide: „ENERGIIIIIIE!“
    „Hey, Leute! Hier ist Nachtruhe in einer Stunde, reist euch ein bisschen zusammen!“, meinte Tom, grinste allerdings, als Feli und Michl daraufhin bloß stumm anfingen ihre Körper im Takt zu bewegen. „Seit wann mögen wir eigentlich Techno?“, fragte er und es war wieder Feli, die antwortete: „Seit wir in London sind und diese Freaks hier nur Techno hören! Und seit wir keine Lust hatten, einen neuen Radiosender zu suchen“, sagte sie und in diesem Augenblick sprang Anne wieder auf und forderte sie zu einer neuen Partie „Raver-Tischtennis“ heraus.
    Diese Herausforderung nahm Feli nur zu gerne an und dieses Mal hatte sie tatsächlich ein wenig mehr Chancen als zuvor.
    Sie grinste fröhlich, und als sie endlich einmal gewann, sprang sie erfreut herum und rief „WELTFRIEDEN!“
    Tom hob eine Augenbraue und sah sie verwirrt an. „Hast du gehört, Tom, Weltfrieden!“
    „Ja, hab ich gehört!“
    „Weltfrieden!“, sagte sie wieder und nickte sich selbst zu. Sie nahm einen Schluck von ihrem Bier und bedeutete den Anderen endlich auch zuzuschlagen.
    „Du hast ja bloß Cab gekauft“, murrte Josi und Feli grinste. „Tom will sich ja nicht besaufen!“
    „Hey, Leute, wir sind hier in einer Jugendherberge! Wir müssen uns hier benehmen, sonst fliegen wir raus!“
    „Pah! Wenn wir erstmal den Schatz haben, dann können wir uns viel mehr leisten, als diesen alten Schuppen. Außerdem fand der Kerl da vorne Anne total geil, der würde uns nicht raus schmeißen!“, lies Feli fröhlich verlauten und brachte Anne zum Grinsen.
    Tom sah sie bloß amüsiert an und Anne wurde leicht rot um die Nase.
    „Welchen meint ihr?“, fragte Michl, der sich mittlerweile auch ein Bier aus der Tasche genommen hatte und sah Feli fragend an. „Na, den Kleinen. Den kleinen Dicken!“, meinte sie und die Mädels lachten. „Auf den kleinen Dicken der sich in Anne verknallt hat!“, rief Josi und die drei Mädels erhoben ihr Bier und stießen an.
    „Ich mag den nicht!“, meinte Michl und Tom flichtete ihm bei. „Ja, ich auch nicht! Der ist ein richtiges Ekel!“
    „Vielleicht... aber ein besonders hübsches Ekel!“, meinte Feli und wieder fingen die Drei lauthals an zu lachen.
    Sie brauchten ein paar Minuten, um sich wieder zu beruhigen, da sie immer wieder an den kleinen Mann denken mussten, der den ganzen Tag nichts anderes zutun hatte, als in der „Lobby“ zu sitzten.
    „Wenn der sie nicht bald mal bewegt“, meinte Josi, „dann fängt der irgendwann an zu vergammeln!“
    Sie sagte das sehr ernst, und auch Feli und Anne versuchten einen Moment ernst zu bleiben. Doch dann siegte doch ihre Freude und sie begannen schon wieder zu lachen.
    „Sagt mal, ihr habt doch alle noch fast gar nichts getrunken!“, rief Tom entrüstet und erntete nur wieder Lacher.

    Sie verbrachten noch etwa eine Stunde damit, die Jungs durch ihr ewiges Lachen zu nerven, bis Tom von Nachtruhe sprach und das Radio leiser stellte. Kurz darauf lachten auch die Mädels leiser, hörten allerdings auf, als Anne mit einem leisen Aufschrei vom Bett fiel.
    „Spider!“, sagte sie erklärend und deutete auf die Decke. Feli und Josi waren so schnell aufgesprungen, das sie beinahe über einander fielen und Josi sah Tom erwartend an. „Tom!“, sagte sie und deutete auf die Decke. „Mach das weg!“
    „Warum ich?“
    „Komm schon, Tom! Heldenzeit!“, rief Feli und die Anderen nickte begeistert.
    Tom seufzte, sah sich nach einem Stuhl um, den er nach einigem suchen – er stand hinter ihm – auch fand und nahm sich dann der Spinne an.
    „Ih, ih, ih!“, murmelte Josi und Feli pflichtete ihr nickend bei.
    Mit Zeigefinger und Daumen schnappte Tom die Spinne am Bein und sah Michl an. „Was denn, machst du das Fenster auf, oder soll ich sie dir reichen?“, fragte er und machte anstalten, die Hand mit der Spinne in Michls Richtung zu halten. Dieser sprang von seinem Stuhl auf und hatte in Windeseile das Fenster geöffnet.
    Tom trat grinsend an ihm vorbei und entließ die Spinne nach draußen.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 12.08.2007, 23:51


    „Boah, ihr seid so feige!“, meinte Tom grinsend aber die Anderen ignorierten ihn weitestgehend.
    „Du Tom?“, meinte Feli, als er an ihr vorbei ging und Tom nickte. „Hm?“, machte er und Feli grinste.
    „Du riechst irgendwie.. nach.. nach“, sie schien zu überlegen und Josi schnupperte an ihm. „Nach Füßen!“, rief sie und Feli und Anne nickten heftig, bevor sie wieder heftig zu gackern anfingen.
    Tom ging seiner Lieblingsbeschäftigung – dem treulosem Kopfschütteln – nach und Michl grinste bloß vor sich hin. Wenigstens war nicht er das Opfer.


    Sie musste ihre „Party“ allerdings vorzeitig beenden, als ein ziemlich hübsches Ekel den Raum betrat und sagte, das sich andere Bewohner schon beschwert hätten. Es war bereits nach 2 Uhr und die Nachtruhe begann bereits um 22 Uhr.
    Feli und Josi setzten sich schnell vor die leeren Bierflaschen, aber sie waren sich ziemlich sicher, das er sie gesehen hatte.
    Er wollte gerade etwas sagen, dann fiel sein Blick auf Anne und er schluckte es herunter. Es wünschte ihnen eine gute Nacht und verschwand aus dem Zimmer.
    Michl und Tom taten es ihm gleich und nach einigem Gekicher im Zimmer der Mädels wurde es tatsächlich endlich ruhig und sie schliefen selig ein.




    „Tommy Boy!“
    „Mickey!“
    „Kommt schon, wacht auf!“
    Die kleine Herde Mädchen – die aus immerhin drei Mitgliedern bestand – war ins Zimmer der Jungs geschlichen. Josi war als erstes erwacht und hatte eine halbe Stunde sehnsüchtig auf das neueste ihrer Spiele gewartet – Jungs wecken.
    Und so standen sie nun in deren Zimmer und hatten alle drei Wasserflaschen in der Hand, die sie mit einem fiesen Grinsen öffneten.
    „Was auch immer du vor hast, Feli, ich köpfe dich, wenn du es bei mir machst!“, raunte Tom, der gerade versucht seine Augen entgegen der Sonne zu öffnen.
    Feli trat einen Schritt zurück.
    „Wir tauschen die Plätze, Josi, MICH würde er glatt umhauen!“, meinte sie und Anne nickte. „She´s right!“, meinte sie zu Josi.
    „Hee, wollt ihr, das er mich köpft?“, fragte sie und die Anderen schüttelten den Kopf, „Die köpft er ja gar nicht!“, meinte Feli und so trat Josi an Toms Bett.
    Anne und Feli hatten sich vor Michls Bett gesellt und hielten ihre Flasche gefährlich schräk.
    Michl rührte sich nicht, aber Tom hatte es tatsächlich geschafft, die Augen zu öffnen.
    „Josi!“, rief er entrüstet, als er einen Tropfen aus ihrer Wasserflasche fließen sah.
    „Ja, wenn du nicht aufstehst!“, verteidigte sie sich und Feli fing an zu lachen.
    „JETZT!“, rief Feli aufgeregt, Anne ließ den gesamten Inhalt ihrer Flasche auf Michl plätschern und Feli drehte sich schnell um, gab Feli mit dem Ellenbogen einen Schlag in dem Bauch, woraufhin die ihrem Opfer die Haare nass machte.
    „Na warte!“, rief Tom aus, sprang auf und lief der quiekenden Josi hinterher aus dem Zimmer heraus.
    Michl hingegen wachte gerade erst langsam auf und sah sich um. „Was ist passiert?“, fragte er, als er sah das er selbst und auch um ihn herum alles pitschnass war. „Hat die Decke ein Loch?“, fragte er und sah nach oben.
    Feli und Anne musterten ihn erst zweifelnd, dann nickten sich bedächtig. „Jah, ein ganz großes Loch.. aber mittlerweile ist es zu!“, meinte Feli und Michl nickte. Auf diese Antwort hin nickte er. Feli konnte es nicht fassen, sagte allerdings nichts weiter, da Tom und Josi im Moment viel interessanter waren.
    Feli öffnete die Tür und Anne und sie amüsierten sich über eine verrückte Verfolgungsjagd in der Jugendherberge.
    Josi und Tom wurden andauernd komische Blicke zu geworfen – sei es von anderen Besuchern oder vom Personal – aber es scherte sie nicht im geringsten.
    „Hilfe!“, meinte Josi kichernd zu Feli und Anne, die, außer das sie ihr ein wenig Platz zum eintreten machten, keine Anstalten machte, ihr zu helfen.
    Tom kam lachend hinter ihr her gelaufen und schon saß sie in der Falle.
    Er bekam sie an den Handgelenken zu fassen und bugsierte sie sanft zum Bett.
    Dort machte er sich darüber her, sie zu kitzeln, das sie immer wieder versuchte, zwischen ihrem Gelächter um Hilfe zu rufen. Allerdings wurde das geflissen ignoriert.
    „Ich hab Hunger“, meinte Michl und in dem Moment gab Tom Josi Zeit, sich ein wenig zu beruhigen. „Gehen wir?“, fragte Michl und die zwei Mädels an der Tür nickten. Sie sahen zu Tom und mit einem Grinsen fragte Feli: „Bist du fertig?“
    Er nickte halb. „Ja, Sekunde, ich kitzel grad noch Josi zu Tode, dann komm ich nach!“, meinte er und brachte Josi damit – ganz ohne sie zu kitzeln – zum lachen.
    „Toooom!“, rief sie und kringelte sich schon wieder. „Was denn, ich mus mich ja wohl rächen!“, meinte dieser und grinste. „Ich bin völlig nass, Josi!“, sagte er und sie fing wieder an zu kichern.
    „Ja, war über deinem Bett denn auch ein Loch in der Decke?“, fragte Michl und Tom sah ihn verwirrt an.
    Das gab Josi genug Zeit, sich aus seinem lockeren Griff zu befreien und sie hastete zur Tür.
    „Ein Loch?“, fragte Tom als er resigniert aufgeben hatte, Josi wieder in die Finger zu bekommen und Michl nickte. „Ja, deswegen bin ich so nass!“, erklärte dieser und Tom warf Anne und Feli einen vielsangenden Blick zu.
    „Ja, Michl, ein Loch in der Decke“, meinte er dann hüstelnd und außer Michl musste jeder Grinsen.
    So begaben sie sich in den großen Saal, indem es jeden Morgen Frühstück gab. „Warum ist es hier so leer?“, fragte Michl verwirrt und erst in diesem Moment fiel ihnen ein, das sie viel länger geschlafen hatten, als alle Anderen.
    „Früstück gibt es immer um Sieben!“, meinte Josi und blickte auf ihre Uhr. „Es ist 15 Uhr!“
    „Oh!“, kam es überaus geistreich von Anne und so beschlossen sie in ein Cafe in der Nähe zu gehen.
    Die Mädels hatten genug Zeit gehabt, um sich fertig zu machen, nur Michl und Tom bekamen gerade Mal Fünf Minuten Zeit um sich umzuziehen. Als sie von dem Mädels aus ihrem Zimmer gezerrt wurden waren ihre Haare noch immer nass, aber sie schienen sehr viel zufriedener mit ihrer Kleidung.



    „Wollen wir hier rein?“, fragte Feli, aber Tom schüttelte energisch den Kopf. „Auf keinen Fall! Die Kellnerin denkt ich bin ein Monster!“
    Es war das Cafe, in dem Tom vor kurzer Zeit am Ende allein gesessen hatte und eine ziemlich beachtliche Rechnung hatte bezahlen müssen.
    „Dann kannst du ihr ja jetzt beweisen, das du keins bist!“, meinte Josi fröhlich und zog den armen Tom mit sich ins Lokal.
    Sie setzten sich an den selben Tisch wie das erste Mal, das sie hier waren und tatsächlich bekamen sie komische Blicke von der Kellnerin zugeworfen.
    Sie sagte allerdings nichts und so bestelle Josi überfreundlich etwas zu Essen für sie alle und lächelte die Kellnerin sogar noch an, als diese sich schon längst weggedreht hatte.
    „Wir müssen doch jetzt einen guten Eindruck machen!“, sagte sie erklärend. „Dann mag sie uns sich wieder!“
    Mit ihrem Optimismus konnte sie Tom allerdings nicht so ganz anstecken, denn dieser lies lautlos den Kopf auf die Tischplatte fallen und „hmpf“-te sich etwas zusammen.
    Erst als Josi ihm ein „Tom, da ist sie wieder“ zu zischte und ihn in den Magen piekste, sah er wieder auf.
    Sie zauberte ihm mit dieser Geste ganz einfach ein Lächeln auf das Gesicht, das auch der Kellnerin nicht zu entgehen schien.
    Denn als sie die Getränke abstellte schenkte sich ihnen das erste Mal an diesem Tag ein Lächeln – wenn auch nur ein kleines – und versicherte ihnen, das auch ihr Essen in kürze fertig sein würde.
    „Es kann lächeln!“, rief Feli aufgeregt und zeigte auf Tom. Anne und Michl lachte zustimmend, was Tom nur noch mehr zum grinsen brachte.
    „Hee, Tom! Hör auf!“
    Tom hob die Augenbraun, denn Felis Stimme klang plötzlich sehr erschrocken. „Nachher kriegst du noch Muskelkater!“, rief sie und wieder begann sie zu lachen und alle am Tisch – ausgenommen Tom – stimmten mit ein.
    „Weißt du, was sie dir damit deutlich machen will?“, fragte Michl grinsend und Tom sah ihn auffordernd an. „Na, was?“, fragte er und Michl sah ihn stolz an. „Du sollst net immer so erwachsen sein!“, sagte er und Tom schüttelte grinsend den Kopf. „Siehst du, das meine ich! Gestern haben wir dir das ja durchgehen lassen, aber wenn wir den Schatz erstmal haben, dann musst du dich ein wenig mehr auf unserer Party bewegen, als nur um das Bier zu holen!“
    „Es wundert mich sowieso, das keiner von euch einen Karter hat, nachdem, wie ihr gestern drauf wart!“
    „Ach Tom! Nach zwei Bier wird doch keiner besoffen, und mehr hast du ja nicht geholt!“
    Tom zog eine Grimasse. „Das war zu gefährlich! Die hätten mich noch erwirscht!“
    „Ich glaube, es liegt an Michl!“, meinte Feli bestimmt und dieser sah bestürzt auf. „Das er so erwachsen ist, meine ich. Michl weckt Vaterinstinkte, stimmts, Tom?“, fragte sie, übergang seine Antowort aber, „Aber ich passe jetzt auf ihn auf, als hab endlich mal wieder Spaß!“
    Sie bemerkte die Wirkung ihrer Worte nicht, aber Michl grinste hysterisch in die Runde und Tom hob die Augenbraun. „Ach, jetzt passt du also auf Michl auf?!“, wiederholte er und sie nickte leichthin.
    „Ja, wir können uns ja abwechseln, bis Michl wieder daheim bei seinen Eltern ist!“
    Michl streckte ihr die Zunge heraus und eine Sekunde später wurden sie alle von Josi ermahnt, da die Kellnerin sich langsam näherte.
    Sie stellte ihnen die Teller hin und man hörte Michl erleichtert aufseufzen.
    „Was denn? Ich hab schon ewig nichts mehr gegessen!“, meinte er, als er sich auf das Essen stürzte und außer einem Grinsen von Feli bekam er keine Antwort.


    So saßen sie als in einem Lokal in London, immer darauf bedacht die Kellnerin anzulächeln und beratschlagten, wie sie herausfinden konnten, in welche Schule sie mussten.
    „Wir brauchen erstmal eine Liste von allen Schulen in London!“, meinte Tom fachmännisch. „Wo kriegt man denn sowas bitte her?“, fragte Michl und Tom winkte ab. „Internet!“, meinte er bloß.
    „Also müssen wir erstmal in ein Internet Cafe.. und dann müssen wir diese ganzen Schulen abgehen“, er seufzte, „aber bestimmt ist es wieder eine alte Schule, in der kein Betrieb mehr ist!“, meinte er.
    „Aber den ersten Zettel hab ich bei uns gefunden, da ist auch noch Betrieb!“
    „Ja, wenn man den ersten Teil auch in einer Schule versteckt, wo kein Betrieb ist, hat das ziemlich wenig Auswirkungen!“, murmelte Tom und gab ihm einen leichten Schlag gegen den Hinterkopf, den Josi mit einem Bauchpiekser quittierte.
    „Also.. dann würde ich Vorschlag, wir suchen ein Internet Cafe auf!“, meinte Tom, bezahlte übertrieben lächelnd bei der Kellnerin – wobei er auf Josis Wunsch hin ein ziemlich mächtiges Trinkgeld gab – und sie standen auf, um das nächste Internet Cafe ausfindig zu machen.

    „Wenn man nicht weiß, wo ein Internet Cafe ist, was macht man dann?“, sprach Michl laut seine Gedanken aus. „Also.. Möglichkeit Nummer eins: Man sucht sich die Füße platt. Möglichkeit zwei: Man fragt irgendwen! Was erscheint dir logischer?“
    Michl zog eine Grimasse und schon war Anne losgestürmt und hatte sich wenige Minuten später in ein Gespräch mit einem jungen Mann verwickelt, der nicht weit von ihnen stand.
    „Boah, ist der schwul!“, murmelte Tom. „Tom!“, rief Josi aus und Feli grinste. „Was denn, er hat doch Recht!“, meinte sie erfreut und als sie bei Anne ankamen, wurden sie vorgestellt.
    „This is SIR HOMO!“, sagte sie und die Anderen schüttelten ihm die Hände.
    „Er sagt, wir müssen nur die Straße hier rauf, dann finden wir ein Internet Cafe!“, erklärte sie und wandte sich dann wieder dem jungen Mann vor sich zu.
    „Maybe you´ll be bored someday... there is my club“, er deutete die Straße herunter, „I wish, you´d come soon!“
    Er lächelte Anne zu, die dieses Lächeln erwiederte und verschwand dann in die Richtung, in die er zuvor gedeutet hatte.
    Sie folgten seiner Wegbeschreibung zum Internet Cafe und nach ein paar Minuten hielt Tom es nicht mehr aus. „Er war schwul, oder?“, fragte er in die Runde und Feli lachte. „Mach doch nicht so einen Aufstand, Tom!“, mahnte ihn Josi aber er hob abwehrend die Hände. „Ich suche bloß Bestätigung! Ihr sollt es bloß zugeben, dann geb ich Ruhe..!“
    „Tom sind solche Infos nunmal... besonders wichtig!“, meinte Feli und fing an zu lachen, als sie Toms verzerrtes Gesicht sah. „Was willst du damit schon wieder sagen, Feli?!“, fragte er und sie grinste bloß und zuckte mit den Schultern. „Wer weiß!“, meinte sie und bevor sie und Tom sich ein Wortgefecht bieten konnten, deutete Anne auf einen Laden. „Here we are!“, sagte sie glücklich und so betraten sie den Laden, der sich als ziemlich altes, lädiertes Internet Cafe herausstellte.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 04.11.2007, 03:02


    Sie setzten sich alle zusammen an einen Computer und Tom bekam die Tastatur in die Hand gedrückt.
    "Dann mal los!", forderte Feli ihn an und er starrte einen Moment einfach auf den Bildschirm.
    "Wie genau.. sucht man denn jetzt nach Schulen?"
    "Geb dir Schule ein.. klick auf `suchen´"
    "Haha..."
    "Nee.. echt jetzt!"
    "Aber ich weiß doch gar nicht, was es hier für Schulen gibt!"
    "Dann finde es heraus!"
    "Wie denn?"
    "Hast du die Tastatur oder ich?"
    "Du!"
    "..."
    "Nein ich!"
    "Genau.."
    "Leute! Streitet euch nicht immer!"
    "Wenn du hier sitzen würdest, würdest du dich auch mit ihr streiten!"
    Mit diesen Worten erhob sich Tom demonstrativ und überließ Michl den Computer.
    "Nein.. Michl kann das ja", grinste Feli und Michl sah sie stolz an.
    Dann besann er sich eines besseren und wandte sich den Computer zu.
    "Okay.. dann zeig mir mal was du kannst!", murmelte er und tippte kräftig in die Tasten.
    Nach ein paar Minuten räusperte er sich. "Okay.. ich brauch mal nen Zettel!"
    "Hast du schon alle?", rief Tom entgeistert aus, aber Michl schüttelte den Kopf.
    "Eine!"
    Tom nickte beruhigt und Michl schrieb hastig die Schule auf, nur um dann genauso hastig weiter zu suchen.
    Nach weiteren 2 Minuten seuzfte Feli hörbar auf. "Das ist langweilig."
    "Sei nicht immer so negativ, Feli!"
    "Ich bin nicht negativ. Hast du etwa Spaß?"
    "Naja...", machte Tom und suchte nach einer cleveren Antwort.
    "Okay, Feli.. dann mach dir einfach Spaß!", meinte Josi ruhig und Felis Augen blitzten.
    "Darf ich?"
    "Natürlich!"
    "Okay.. Tom?!"
    "Was ist?"
    "Wenn du ein Fisch wärst, dann wärst du ein Kanibale?!"
    "Wie bitte!"
    "Wenn du ein Fisch wärst, dann wärst du ein Kanibale!"
    "Wie darf ich das bitte verstehen?"
    "Naja.. wenn du ein Fisch wärst.. dann wärst du wahrscheinlich irgendwas kleines.. ziemlich kleines! Aber nicht das kleinste. Und dann würdest du die Fische essen, die kleiner sind als du!"
    "Und?"
    "Dann wärst du ein Kanibale, weil du auch ein Fisch wärst!"
    "..."
    "Blöder Kanibale!"
    "JEDER wäre in dem Fall ein Kanibale!"
    "Tut das was zur Sache?"
    "Feli!"
    "Was ist?!"
    Tom griff sich an den Kopf.. schüttelte ihn deutlich hin und her und räusperte sich mehrere Male.
    "Wie lang brauchst du noch, Michl?"
    "..."
    "Michl?!"
    "Hm, was?!"
    "Der Kanibale will wissen, wie lang du noch brauchst!"



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Salvia - 27.02.2008, 18:06


    "Kanibalen?!" Wo?", rief Michl wie aus Trance erwacht und sprang aus seinem Stuhl, die blanke Angst im Gesicht geschrieben. Mit zitternden Händen drückte er sich seinen Notizzettel gegen die wild pochenden Brust und suchte den Raum ab, die Augen panisch umherkreisend.
    Feli lachte laut auf, während Josi eher mitleidig dreinschaute.
    "Er ist gerade hier vorbei gelaufen und wollte wissen wie lange du noch brauchst. Er ist nämlich sehr in Eile. Ich an deiner Stelle würde mich beeilen, sonst sucht er sich noch ein neues Gericht.", sagte Tom spielerisch und fügte, nachdem er Michls erneut erschreckendes Gesicht bemerkte, augenrollend hinzu:"Freak."
    Bevor Michl jedoch angsterfüllt aus dem Internet Cafe rennen konnte, griff Josi gutmütig ein und ermahnte den Rest der Truppe mit einem strafenden Blick.
    "Guys, this is really lovely but we don't have so much time.", mischte sich jetzt nun auch Anne ein und besann sich ihrer wichtigen Aufgabe, während Josi immernoch damit beschäftigt war Michl zu beruhigen. Mit einem gekonnten Griff entriss sie den Zettel aus seiner Hand und studierte die Notizen eingehend.
    "Was hat denn unser tapferer kleiner Freund rausgefunden?", fragte Tom, über Annes Schulter schielend. "Das ist aber nicht besonders viel Michl."
    "Tut mir leid", entgegnete dieser aus seiner Ecke, "aber das war das einzige was ich finden konnte. Ich glaub kaum das der Schatz, beziehungsweise der nächste Teil der Karte, in einer Universität versteckt ist. Wir müssen also normale Schulen suchen. Und diese 10 sind die größten und bekanntesten."
    "Nicht schlecht Michl, gut durchdacht.", lobte Feli und Michls Ohren glühten rot auf.
    "Let's go then.", rief Anne enthusiastisch.
    "Es ist 19.00 Uhr, es lohnt sich nicht mehr. Wir wissen gar nicht wo sich diese ganzen Straßen befinden und außerdem ist es schon dunkel. Wir müssen die Schulen erstmal beobachten, um zu wissen wo sichere Eingänge sind.", wies Josi hin und so erklärten sich alle einverstanden ihre Mission erst am nächsten Morgen in die Tat umzusetzen.



    Re: Kapitel 5: Der Held der Armen und Bedürftigen

    Tilia - 28.03.2008, 15:09


    Sie beschlossen also es nicht allzu eilig anzugehen und machten noch einen kleinen Stadtbummel.
    "Ahh! Ein Second Hand Shop!", bemerkte Michl irgendwann begeistert und so schlenderte die Gruppe über die Straße um sich das Schaufenstern anzusehen.
    "Wisst ihr, wer hier mal einkaufen sollte?", fragte Tom mit einem dummen grinsen auf dem Gesicht.
    "Wer?"
    "Franky, der einarmige Schulassitent auf unserer Schule!"
    Einen Moment war es still.
    "Ich habe einen Stalker, Tom. Sein Name ist Niveau. Ich werd ihn bei Gelegenheit mal bei dir vorbeischicken!", meinte Feli trocken, gab Tom einen "kleinen" Schlag auf den Hinterkopf, schnappte Michl am Arm und betrat den Laden.



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    Michael - gepostet von Tilia am Dienstag 21.11.2006



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