Trainingsauftakt -Christoph Daum

Bärenstarke Geißböcke Odenwald
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    Re: Trainingsauftakt -Christoph Daum

    Wolfgang Overath - 21.06.2007, 21:05

    Trainingsauftakt -Christoph Daum
    Trainingsauftakt
    „Eine verschworene
    Gemeinschaft formen“

    Für die FC-Profis ist die Sommerpause vorbei. Christoph Daum bittet seine Mannschaft am Donnerstag erstmals zum Training. Im Vorfeld des Auftakts der Vorbereitung schilderte Christoph Daum am Donnerstagmittag seine Ziele für die Zeit bis zum Saisonbeginn.

    Großen Wert legt der FC-Trainer dabei darauf, aus der Mannschaft eine „verschworene Gemeinschaft zu formen“. Dazu gehört für Daum insbesondere die Identifikation mit der Stadt, der Region und dem Verein. „Darauf möchte ich großen Wert legen, weshalb wir frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen“, erklärte Daum.

    Dass Daum aus Spielern verschiedenster Nationen eine Einheit schaffen muss, ist für ihn kein Problem: „Die Fußballsprache ist international.“ Ab nächster Woche stehen dennoch Sprachkurse auf dem Trainingsplan, sodass „wir hier möglichst schnell eine Sprache sprechen – nämlich Deutsch.“

    Neben dem sprachlichen Verständnis sollen in den beiden Trainingslagern aber natürlich auch das fußballerische Zusammenspiel und Kondition gefördert werden. Gerade im Trainingslager in Bitburg plant Daum mit seinen Spielern „viel zu schuften“, um ein Fundament zu bauen, „dass im November und Dezember greift, wenn einige Spieler schon die Winterpause herbei sehnen.“

    Die Form zum Ende der Saison, die auf diesem Fundament basiert, kann laut Christoph Daum entscheidend sein: „Schließlich ist eine Meisterschaft kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon. Bis zum 28. Spieltag wollen wir uns in eine gute Ausgangsposition bringen.“ Die Neuzugänge werden auf diesem Weg eine maßgebliche Rolle spielen: „Wir haben darauf geachtet, Spieler zu verpflichten, die charakterlich passen und erfahren sind, um von Anfang an in der Spitze dabei zu sein.“



    Re: Trainingsauftakt -Christoph Daum

    Hennes - 22.06.2007, 20:11


    Die FC-Profis trainieren wieder

    FC-Profis
    Erstes Training

    Um genau 18.39 Uhr sind die FC-Profis am Donnerstagabend als erstes deutsches Profiteam in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Nach einer Ansprache der FC-Verantwortlichen in der Kabine wurden die Geißböcke von rund 1.500 FC-Fans mit Applaus begrüßt.

    Auf dem Trainingsplatz ging es dann nach dem Aufwärmen schon richtig rund, Christoph Daum ließ seine Spieler gut eineinhalb Stunden schwitzen und auch verschiedene Spielformen mit dem Ball gehörten zur ersten Einheit nach der Sommerpause.





    4 Neuzugänge: Ümit Özat, McKenna, Antar, Vucicevic

    Besonders neugierig wurden dabei die vier Neuzugänge - Ümit Özat, Roda Antar, Kevin McKenna und Nemanja Vucicevic - von den Zuschauern beäugt, Torwart Faryd Mondragon wird ebenso wie Patrick Helmes und Milivoje Novakovic erst am kommenden Dienstag zum Training erwartet.

    Für die zahlreichen Fans gab es nach der ersten Einheit noch Autogramme und Neuzugang Kevin McKenna zeigte sich beeindruckt vom großen Zuspruch der Kölner: "Das sieht riesig aus und dass die immer hinter der Mannschaft stehen, das ist ein sehr positives Zeichen!"



    Re: Trainingsauftakt -Christoph Daum

    Wolfgang Overath - 11.08.2007, 21:30


    "Die stärkste 2. Bundesliga aller Zeiten!"
    Für Kölns Cheftrainer Christoph Daum ist eines klar: "Es werden gut acht Mannschaften um den Aufstieg mitspielen", sagt er bei bundesliga.de.



    bundesliga.de: Herr Daum, warum hat Ihre Mannschaft im DFB-Pokalspiel bei den Bremer Amateuren einen 0:2-Vorsprung noch aus der Hand gegeben?

    Christoph Daum: Ich denke, wir waren einfach zu nachlässig. Nach der frühen Führung hatten wir noch gute Torchancen, die wir nicht genutzt haben. Danach waren wir zu passiv. Dadurch ist Werder Bremen II dann immer besser ins Spiel gekommen. Am Ende hatten wir noch gute Torchancen, sind dann aber durch einen unglücklichen Hand-Elfmeter ausgeschieden.

    bundesliga.de: Wie schwer wiegt die Enttäuschung über das Pokal-Aus?

    Daum: Natürlich sind wir enttäuscht über das Pokal-Aus. Die Niederlage war sehr, sehr ärgerlich, weil sie völlig unnötig war. Aber ich hoffe, es war der richtige Warnschuss zur richtigen Zeit.


    bundesliga.de: Befürchten Sie, dass durch die Pokalniederlage schlechte Stimmung in Mannschaft und Umfeld aufkommt?

    Daum: Natürlich ist nach einem solchen Spiel niemand bei uns gut gelaunt. Wichtig wird sein, wie wir mit der Situation umgehen. Wir stellen uns dem Thema und arbeiten konzentriert daran, was wir verbessern müssen.

    bundesliga.de: Während der Kölner Angriff mit Helmes, Novakovic und Vucicevic bereits gut funktioniert, taten sich in Bremen Abwehrprobleme wie in der vergangenen Saison auf. Wie wollen Sie die Defensive verbessern?

    Daum: Wir haben die Mannschaft neu zusammengestellt. Das ist es klar, dass da noch nicht alles funktioniert. Nicht nur die Defensive muss sich aufeinander einspielen. Wir haben jetzt gesehen, dass wir noch nicht da sind, wo wir in punkto Abstimmung hin wollen. Ich denke, wir brauchen noch vier bis fünf Wochen, bis wir stabil sind. Durch die Verletzung von Dodo (Youssef Mohamad, Anmerkung d. Redaktion)fehlte uns zudem auch noch ein wichtiger Spieler, der für die Abwehrarbeit sehr wichtig ist.

    bundesliga.de: 14 Ihrer Trainerkollegen aus der 2. Bundesliga tippen auf den 1. FC Köln als Aufsteiger, Sie selbst zählen den FC zum erweiterten Kreis. Wie nehmen Sie den Druck von der Mannschaft?

    Daum: Wissen Sie, in der Situation vor der Saison versucht jeder Trainer den anderen zum Favoriten zu erklären. Viele haben auch Mönchengladbach und Mainz genannt. Außerdem ist Druck ja auch nichts Negatives. Druck kann auch leistungsfördernd sein. Die meisten meiner Spieler sind erfahren genug, um mit Drucksituationen umzugehen.

    bundesliga.de: Welche Teams sind die schärfsten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg?

    Daum: Ich denke, das sind Mönchengladbach, Mainz und Aachen, also die drei Absteiger. Hinzu kommen Mannschaften wie 1860 München oder Kaiserslautern. Für mich ist die 2. Bundesliga in der jetzt startenden Saison sicherlich die stärkste 2. Bundesliga aller Zeiten. Es werden gut acht Mannschaften um den Aufstieg mitspielen. Und es wird sicherlich auch dieses Jahr wieder Überraschungsteams geben, mit denen jetzt noch keiner rechnet.

    bundesliga.de: Welchem Club trauen Sie eine Überraschung zu?

    Daum: Vor allem dem Aufsteiger Hoffenheim, die haben sich genau wie Koblenz sehr gut verstärkt. Die haben alle richtig investiert und gut eingekauft. Auch Augsburg könnte für eine Überraschung gut sein.

    bundesliga.de: Der FC hat in der Sommerpause sieben ausländische Profis verpflichtet. Zufall? Oder gibt es in der Bundesliga oder 2. Bundesliga keine deutschen Spieler, die dem FC weiterhelfen könnten? Oder haben Sie einfach auf Ihren reichen Erfahrungsschatz zurückgegriffen aus Ihrer Zeit als Trainer im Ausland?

    Daum: Wichtig ist erstmal ob der Spieler gut ist, also die fußballerische Qualität mit bringt. Und es ist wichtig, ob er sich mit dem 1. FC Köln, der Stadt, der 2. Bundesliga und seiner Aufgabe identifizieren kann. Und es muss neben dem sportlichen auch charakterlich passen. Wir sind froh, dass uns das gelungen ist. Alle Entscheidungen haben wir, Michael Meier und die Scoutingabteilung des 1. FC Köln, gemeinsam getroffen. Da bin ich Teamplayer.

    bundesliga.de: Wie verlief bislang die Integration der Neuzugänge? Gibt es ein Sonderlob für einen bestimmten Spieler?

    Daum: Da haben alle gut mitgezogen. Integration ist ein fortlaufender Prozess, das hört niemals auf. Für mich ist wichtig, dass die Spieler Eigenverantwortung übernehmen. Darauf haben wir auch bei unseren Teambuilding-Maßnahmen Wert gelegt. Wir bieten beim 1. FC Köln Deutschkurse an. Es ist schon phänomenal, wie gut einige Spieler schon Deutsch sprechen. Ümit und Mondragon haben sich zum Ziel gesetzt, in drei Monaten die deutsche Sprache zu beherrschen. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg ein Team zu werden, das gemeinsam durch "dick und dünn" geht.

    bundesliga.de: Faryd Mondragon stand gegen Bremen im Tor. Wird er auch in der 2. Bundesliga als Nummer eins zwischen Pfosten stehen?

    Daum: Ja.

    bundesliga.de: Was passiert mit Stefan Wessels? Hat er noch Chancen auf einen Stammplatz oder raten Sie ihm zu einem Vereinswechsel?

    Daum: Stefan Wessels war auf seinen eigenen Wunsch hin diese Woche in England. Er hat bei Everton zwei Probetrainingseinheiten absolviert, die nach seinem Empfinden gut verlaufen sind. Jetzt liegt es an ihm, wie es weitergeht.

    bundesliga.de: Mit dem FC St. Pauli wartet ein unbequemer Gegner zum Saisonauftakt, der nach dem Sieg im Pokal gegen Leverkusen bereits tönt, "die Nummer eins am Rhein" werden zu wollen. Wie motivieren Sie Ihre Spieler für das Spiel am Millerntor?

    Daum: Da brauche ich meine Spieler nicht extra zu motivieren. Wir haben nach dem letzten Spiel einiges wiedergutzumachen. St. Pauli hat Leverkusen geschlagen. Das Stadion am Millerntor ist restlos ausverkauft, das wird ein Hexenkessel sein. Diese Fakten reichen aus. Da brauche ich nicht mehr viel zu sagen.

    bundesliga.de: Gibt es einen Spieler bei den Hamburgern, auf den Sie besonders aufpassen müssen?

    Daum: Da gibt es einige. Der FC St. Pauli ist eine mannschaftlich sehr geschlossene Truppe. Die kämpfen und rennen und geben nie auf. Aus dem Mittelfeld operieren sie mit langen Bällen und spielen gefährlich in die Spitze. Nach dem Sieg gegen Leverkusen hat die Mannschaft viel Selbstvertrauen. Das wird ganz schwer für uns.

    bundesliga.de: Wie wichtig ist ein guter Start für den weiteren Saisonverlauf?

    Daum: Ein guter Start ist immer wichtig. Aber ich vergleiche diese Saison mit einem Marathonlauf. Wir müssen erstmal zu Beginn der Saison den Anschluss nach oben halten und uns dann in eine gute Position bringen, um vorne mit dabei zu sein. Am Ende, beim Schlussspurt wird der lange Atem wichtig sein, denn da entscheidet sich, wer es am Ende unter die ersten drei schafft.



    Re: Trainingsauftakt -Christoph Daum

    Wolfgang Overath - 11.08.2007, 21:34


    Daum mahnt in Köln zur Ruhe
    Christoph Daum hatte es auf der Pressekonferenz nach dem tollen 3:1 im Testspiel gegen den FC Bayern München wohl schon vorausgesehen.



    "Es gilt die 24-Stunden-Regel: 24 Stunden dürfen wir uns freuen, dann müssen wir uns wieder dem täglichen Brot widmen. Und das wartet im DFB-Pokal in Bremen auf uns", sagte der Trainer des 1. FC Köln.

    Und das es nicht einfach werden würde, dass machte Daum den Anwesenden auf der Pressekonferenz besonders deutlich: "Das ist eine sehr schwere Aufgabe, der unsere vollste Konzentration gilt."

    Schnelle Führung

    So ganz werden die Kölner Spieler den Worten ihres Trainers wohl kein Gehör geschenkt haben. Mit 2:4 (2:2, 2:1) verloren die "Geißböcke" bei der Reserve von Werder Bremen.

    Dabei führte der FC früh und völlig verdient durch Tore von Thomas Broich (12.) und Nemanja Vucicevic (23.). Eine deutlichere Führung war auch möglich.

    Harnik mit Doppelpack

    Doch plötzlich riss beim FC der Faden. Torwart-Neuzugang Faryd Mondragon bewahrte Köln mehrmals vor dem Anschlusstreffer.

    "Bis zum 2:0 ging alles sehr einfach. Dann haben sich einige nur auf das Spielerische besonnen", analysierte Daum.

    Bremens österreichisches Talent Martin Harnik schlug dann aber zwei Mal zu (38./53.) und offenbarte dabei teilweise katastrophale Fehler in der Abwehr der Gäste.

    Handspiel in der Verlängerung

    in der Verlängerung nahm Kölns Youngster Tobias Nickenig dann die Hand zur Hilfe. Frank Lönig verwandelte sicher zur Vorentscheidung (112.). Kenny Schmidt besorgte dann den Endstand (118.).

    Mittelfeldspieler Broich fand nach dem Spiel deutliche, aber einfach Worte: "Nach 38 Minuten haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Unfassbar. Das ist scheiße."

    Mahnende Worte

    Das Stimmungshoch nach dem Sieg gegen den FC Bayern München ist nun genauso schnell verpufft, wie es entstanden ist.

    Daum dämpfte damals die Euphorie: "Wir Spieler und Verantwortliche müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben."

    Nun fand er auf der Pressekonferenz nach der Partie in Bremen wieder mahnende Worte: "In so einer Situation ist Ruhe erste Bürgerpflicht!"



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