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Re: Akte 04 - Die Vampire
Adiamus Qubrick - 20.06.2007, 19:40Akte 04 - Die Vampire
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Die Vampire
Nun was gibt es zu dieser Rasse schon zu sagen?
Sie sind tote, blutrünstige und geistlose Killer jedweden Lebens dessen Blut sie saugen können, reagieren allergisch auf Knoblauch, Pflöcke, Kreuze und Sonnenlicht und sind vollkommen fern jedes kultivierten Gedankens.
Glauben zumindest die Menschen aufgrund der über die Vampire erzählten Märchen und Phantasien verrückter Vampirkultanhänger.
Es mag sicherlich den ein oder anderen Vampir geben und gegeben haben, der auf obige Beschreibung freudig mit einem Massaker reagiert hätte um sich ihrer würdig zu erweisen, aber 99% der verbleibenden Vampirgesellschaft bevorzugt es kultiviert und vor allem unerkannt unter den Menschen zu leben.
Die Vampire gliedern sich meist in Clans, deren Erster, der Erschaffer der Mitglieder seines Clans, diesen regiert. Damit sie Ruhe vor etwaigen Hetzjagden der Menschen auf sie haben, der letzte bekannte Vorfall bei dem ein Vampir durch eine Meute aufgehetzter Menschen umkam ist in Transsylvanien aufgezeichnet wo ein Graf Dracul auf seinem Schloss starb, haben sich die Vampire den Menschen angepasst und führen unter ihnen ein normales Leben. Dieses beschränkt sich jedoch zumeist auf die Sonnenlose Seite des Tages weswegen auch die meisten Vampire in zwielichtigen Berufen arbeiten.
Seltene Ausnahmen und mächtigere Vampire, die dem Sonnenlicht trotzen können haben sich sogar in diverse Bereiche der staatlichen Struktur vorgewagt um so ihre Beute besser überwachen zu können.
Ihre soziale Struktur ist der menschlichen ähnlich. Sie reicht von Einzelgängertum, bis hin zu weit reichenden Familienclanbeziehungen.
Die Herkunft
Es wird angenommen, dass der erste Vampir vor Urzeiten entstand, noch zu Zeiten der Höhlenmenschen.
Aufgrund diverser Aufzeichnungen der ältesten Vampirclans lässt sich schlussfolgern dass vor Urzeiten Dämonen versucht haben die junge Welt für sich zu erobern und dabei versucht haben ein Heer aus brutalen und blutrünstigen Killern hervorzubringen indem sie diverse Menschen, so auch den allerersten Vampir, mit einer Seuche belegten.
Die ersten Vampire entstanden schleichend. Sie schienen für die anderen Menschen nur erkrankt zu sein und erlagen schließlich dieser scheinbaren Krankheit, nur um kurze Zeit später als Untote aufzuerstehen und über ihre Familien herzufallen.
Das teuflische an dieser Seuche war, dass sie sich durch einen Biss verbreitete und willenlose Diener erschuf, sofern die Vampire ihr Opfer nicht soweit leersaugten, dass es nicht mehr lebensfähig war.
Im heutigen Vampirsprachgebrauch werden diese „Diener“ Ghule genannt
Einschub: Definition Ghul
Saugt ein Vampir seinem Opfer nicht mehr als ein Viertel seines Blutes so bleibt es Lebensfähig und verwandelt sich nach einer kurzen Phase, in der der Körper aufgrund des Blutmangels in einen Totenzustand wechselt, in einen Ghul.
Diese Wesen sind primitiv und es wird von den heutigen Vampiren angenommen, dass diese Wesen den ersten Urvampiren recht nahe kommen in Verhalten und Art.
Ghule sind auf den primitivsten Teil ihres Gehirns reduzierte Leichen. Ihr einzigstes Begehr ist es zu fressen. Auch wenn sie scheinbar satt sein sollten zögern sie nicht über lebendes herzufallen, sofern es sich in ihre Nähe wagt. Sie haben keine Fähigkeit der Kommunikation und auch keinerlei Intelligenz.
Ghule kann man in den meisten Fällen schlichtweg umlaufen und ihren langsamen Angriffen somit leicht entgehen.
Alle Hinweise deuten darauf hin, dass Ghule die Basis sind auf der die Menschen ihre Geschichten von Zombies aufbauen.
Faszination Vampirblut
Bei Untersuchungen in den Laboren der Vampire konnten faszinierende Erkenntnisse zu Tage gefördert werden.
Das Blut des Vampir, eigentlich das Blut seines Opfers, benötigt er nur damit sein toter Körper nicht steif wird aufgrund der Gerinnung.
Dabei ist es für den Vampir ratsam mindestens 2mal am Tag je 1Liter Blut zu sich zu nehmen um den Vorrat an sauerstoffhaltigem Blut außerhalb eines gefährlich niedrigen Bereichs zu halten.
Obwohl tot, gleicht die Körperfunktion der des Menschen enorm. Die Muskulatur benötigt sauerstoffhaltiges Blut um in Gang gesetzt werden zu können, jedoch ist der Körper nicht mehr in der Lage das Blut zu ersetzen. Sobald die Blutkörperchen ihre maximale Lebensspanne erreicht haben zerfallen sie und scheiden somit aus dem Blutpool eines Vampirs aus.
Dies erklärt auch, warum ein Vampir kein Blut eines toten Wesens saugen kann ohne daran zu sterben. Die darin enthaltenen Verwesungsstoffe würden dafür sorgen, dass der Vampir binnen weniger Minuten an Blutarmut sterben würde.
Wie auch beim Menschen ist das Blut der Grundstoff ohne den der Organismus Vampir nicht funktionieren kann. Sei es das Gehirn oder die Beinmuskulatur.
Forschungen zeigten, dass ein Vampir dessen Blutpegel, von im Durchschnitt 7 Litern, unter 4 Liter fällt immer träger wird, bis er schließlich bewegungsunfähig wird. In diesem Zustand beginnt auf zellularer Ebene ein rasches Absterben der Blutkörperchen und der Vampir stirbt binnen weniger Minuten an einer Blutarmut unfähig sich nach Beute umzuschauen
Experimente mit älteren Vampiren zeigten, dass bei guter Konservierung der Leiche eine Zufuhr von Blut in der Lage ist den toten Vampirkörper in 76 von 100 getesteten Fällen wiederzubeleben.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass das Blut der Vampire mit einem besonderen Giftstoff versehen ist.
Dieser Giftstoff befällt sofort jedes Blutkörperchen und erhöht seine Lebensspanne von ca 8 Stunden auf 24 Stunden. Weiterhin überträgt er sich durch den Speichel eines Vampirs auf seine Beute und „infiziert“ diese mit der Vampirkrankheit.
Vampire haben so die Gabe, ihre Eigene Art durch gezielte Selektion ihrer Beute zu vermehren.
Man nimmt an, sie besitzen diese Fähigkeit da ihr toter Körper nicht in der Lage ist aus eigener Kraft neues Leben hervorzubringen.
Ein Biss, ein neues (Un-)Leben
Es liegt in der Natur eines jeden Lebewesens zu erforschen welche Stärken und Schwächen es besitzt.
So haben die Vampire auch Forschungen in Richtung der Entstehung neuer Vampire angestrengt.
In diversen Testreihen wurde herausgefunden, dass die Opfer allesamt schon durch einen Biss zu einem Vampir werden, aber nicht mehr wie ein Fünftel ihres Blutes dabei verlieren dürfen.
Die Grenze zwischen der Erschaffung eines Ghuls und der eines Vampirs ist also recht schmal.
Untersuchungen des Blutes der Opfer ergaben, dass sich das Toxin, im Blut des Vampirs, rasend schnell im Wirtskörper ausbreitet und dessen Blut infiziert.
Studien ergaben eine Inkubationszeit von 3 Stunden, in der sich das Toxin auf das gesamte Blut ausbreitet.
Anschließend stirbt das Opfer rasch an einem Versagen der inneren Organe, was wohl auf das veränderte Blut zurückzuführen ist. Wenn das Opfer in der so genannten Sterbephase nicht das Blut eines Vampirs trinkt stirbt es und wird zu einem Ghul, gelingt der Transfer des Blutes jedoch entsteht ein neuer Vampir dessen volle biologische Entwicklung 2 Stunden dauert.
Der Vampir… Stärken und Schwächen
Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaft des Blutsaugens hat die Evolution die Vampire mit 2 besonders scharfen und langen Zähnen ausgestattet. Diese Reißzähne befinden sich im Oberkiefer eines jeden Vampirs anstelle der Eckzähne.
Vampire müssen das Sonnenlicht meiden, da ihr Körper aufgrund ihres leichenähnlichen Zustandes nicht mehr in der Lage ist das Sonnenlicht zu Filtern und die Haut zu schützen. Ist ein Vampir zu lange einer UV-Bestrahlung ausgesetzt stirbt er innerhalb weniger Minuten an totaler Verbrennung.
Aufgrund dieser, doch eher unangenehmen, Schwäche wurden spezielle Salben entwickelt, eine ähnliche Variante ist der Sunblocker der Menschen, die die Haut des Vampirs vor dem UV-Licht schützen und es wirkungslos abprallen lassen. Es ist jedem Vampir angeraten sich nicht ohne diese Salbe dem Sonnenlicht auszusetzen.
Entgegen den Märchen der Menschen entlocken Kreuze einem Vampir keinerlei Reaktion und auch der Pflock durch das Herz zeigt, außer einem unschönen Loch in der Brust des Vampirs, kaum Wirkung.
Einzig und allein Knoblauch kann eine geringe, Übelkeit erregende Wirkung auf Vampire entfalten.
Da ihr Körper abgestorben ist sind sie extrem ausdauernd und Kräftig im Vergleich zu einem Menschen. Ihre Muskulatur benötigt keinerlei Ruhephasen und kann bis auf den zehnfachen Wert eines Menschen strapaziert werden. Die Muskeln sind in der Lage sich in Millisekunden zu kontrahieren und ermöglichen dem Vampir dadurch deutlich schnellere Reaktionen, als ein Mensch sie besitzen kann.
©by Naomi B.
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