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Re: Akte 03 - Die Werwölfe
Adiamus Qubrick - 20.06.2007, 19:42Akte 03 - Die Werwölfe
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Die Werwölfe
Wölfe, die sich bei Vollmond in große, haarige Tiere verwandeln die grässliche Massaker unter den Menschen anrichten. Sie sind grausam, brutal und folgen nur ihren tierischen Instinkten. Der gravierende Mangel an Intelligenz wird durch pure Kraft und Mordlust ausgeglichen.
So glauben es zumindest die Menschen noch bis heute.
Tatsächlich aber verhält es sich mit den Werwölfen, oder Lupus lunae lumine arcana, doch etwas anders.
Werwölfe sind sehr gesellige Tiere und suchen meist die Nähe anderer Wölfe. Dieses und andere Fakten lassen den Schluss zu, dass sie viel von ihrer ursprünglichen Abstammung vom gemeinen Wolf behalten haben.
Die Werwölfe sind in der Regel nachtaktive Wesen, die ihre Beute meist im Rudel jagen und den Tag über in ihrem Versteck, auch Bau genannt, dösend verbringen.
Sie besitzen ungemein starke regenerative Fähigkeiten, die sie fast unsterblich machen.
Wie auch die Vampire leben die Werwölfe mitten unter den Menschen, fallen aber durch extreme Perfektion auf.
Ihre Körper sind stets attraktiv und perfekt geformt. Kein Gramm unnötiges Fett oder Falten lassen sich an ihnen finden. Auch scheint der Alterungsprozess, wie bei den Vampiren aufgehalten zu sein, denn ein Werwolf verharrt körperlich in dem Alter, in dem er gebissen wurde.
Die klare Alphastruktur in ihren Rudeln spricht ebenfalls dafür, dass sie trotz einer scheinbar vollkommen anderen Entwicklung mit den Wölfen in freier Wildbahn verwurzelt sind.
Es gibt Berichte von einem Rudel, dass über der erlegten Beute das Lied der erfolgreichen Jagd anstimmte, ein gemeinsames Hinsetzen und Anheulen des Mondes, dass in manchen Fällen sogar harmonische Melodien hervorbringen kann.
Aufgrund gemeinsamer Nahrungsquellen herrschte lange Zeit eine erbitterte Feindschaft zwischen den Werwölfen und den Vampiren, bis man sich auf einen brüchigen Waffenstillstand einigte, um beide Arten vor der totalen, gegenseitigen Ausrottung zu bewahren.
Die Herkunft
Wie bei den Vampiren basieren die Annahmen über die Herkunft der Werwölfe auf den Erzählungen der Ältesten.
Laut ihren Erzählungen sah sich der Wolf stets durch die Ausrottung aufgrund des Menschen bedroht. Da Mutter Natur aber in den seltensten Fällen so etwas tatenlos zulässt, und die Werwölfe glauben tatsächlich, dass die Natur einen Willen besitzt und aktiv in das Geschehen eingreifen kann, begannen einige Wölfe sich über Generationen zu verändern.
Zunächst fielen die Veränderungen nur dadurch auf, dass ihr Verhalten immer intelligenter wurde, bis es der Intelligenz des Menschen gleichkam. Erste, aufrecht gehende Wölfe, die Waffen fertigten, gehen auf Erzählungen noch vor dem Jahre 0 zurück. Doch diese Wölfe waren zu auffällig. Diese so genannten Hybriden wurden schließlich entdeckt und von den Menschen gnadenlos gejagt, wo immer sie gefunden werden konnten.
Es wird vermutet das die Geschichten über grausame, grässliche Wolfsmenschen auf diese Hybriden zurückzuführen sind und im Laufe der Zeit durch den Menschen immer mehr verzerrt wurden.
Es dauerte noch mehrere Generationen bis der Wolf schließlich die Fähigkeit erlangte durch pure Willenskraft sein Fell und seine gesamte körperliche Struktur der des Menschen anzupassen.
Der Werwolf war geboren.
Da Wölfe zu Vollmond besonders nervös und reizbar sind, glaubten Menschen bei der Sichtung dieser Wesen stets, sie wären von dem Vollmond abhängig und würden nur bei diesem ihre Gestalt von der eines Wolfes in die eines Monsters verändern können. Da die Menschen die diesen Vorgang beobachteten stets schreiend die Flucht ergriffen, sah nie einer von ihnen, dass dies nur ein Zwischenstadium der eigentlichen Metamorphose darstellte und am Ende ein perfekter Mensch anstelle des Wolfes stand.
Es gibt tatsächlich unterschiedlich fähige Werwölfe. Doch hängt die Fähigkeit ihrer Verwandlung von ihrer Willenskraft ab. Die willensschwächeren Exemplare können nur in Zuständen extremer Wut ihre Gestalt ändern, wobei ihnen der Vollmond sicherlich behilflich ist.
Allen gemein ist, dass sie sich perfekt an den Menschen angepasst haben und so gelang es den, seid jeher verfolgten und missverstandenen Wölfen, sich vor den Augen der Menschen zu schützen und sie überlebten, ebenso wie die Vampire, getarnt mitten unter den Menschen.
Unsterblichkeit?
Wie auch die Vampire begannen die Werwölfe Forschungseinrichtungen aufzubauen und ihre Rasse zu erforschen.
Dabei entdeckten sie, dass sie Dank ihres Blutes schier unsterblich sind.
An dieser Stelle fallen sicherlich Parallelen zu den Vampiren auf, weshalb vermutet wird das eine Verbindung besteht. Allerdings sollte sich jeder Wissenschaftler hüten ein Mitglied der jeweiligen Rasse darauf anzusprechen.
Im Gegensatz zu den Vampiren, deren Stoffwechsel komplett zum Erliegen kam, ist der Stoffwechsel der Werwölfe extrem erhöht. Ein Werwolf muss am Tag ca. 30 kg Fleisch zu sich nehmen, um den irrwitzigen Stoffwechsel aufrechterhalten zu können. Sollte ein Werwolf verwundet werden und sich regenerieren müssen, kann dieser Wert sogar bis auf die dreifache Menge Fleisch ansteigen. Das Blut des Werwolfs ist ungewöhnlich sauerstoffhaltig, weswegen Vampire sie gerne als Beute betrachten würden, wäre da nicht ein Toxin im Blut des Werwolfs, dass in einer Wechselwirkung mit dem Toxin des Vampirs eine sofortige Terminierung des Trägers beider Toxine auslöst.
Die Forscher der Werwölfe kamen zu dem Ergebnis, der hohe Sauerstoffgehalt würde benötigt, um die Verbrennung von Nährstoffen dauerhaft in Gang zu halten.
Faszinierender Weise ist ein Nebeneffekt dieses hyperaktiven Stoffwechsels die rasende Zellregeneration. Wird ein Werwolf verwundet so richtet der Körper auf zellularer Ebene sofort seine gesamte Aufmerksamkeit auf die Behebung der Wunde. Es wurde eine explosionsartige Ausschüttung unbekannter Hormone bemerkt, die in den Zellgebieten rund um das zerstörte Gewebe ein exponentielles Zellwachstum auslösen. Die Wunde schließt sich je nach ihrer Tiefe binnen weniger Sekunden oder Minuten.
Das Faszinierendste an den Zellen der Werwölfe jedoch ist die Eigenschaft, dass sie nicht sterben.
Wird eine Zelle außer Funktion gesetzt, aufgrund einer Verletzung und würde absterben, beginnt sofort eine Substanz im Körper des Werwolfs diese Zelle aufzulösen und zu einer Art Nährstofflösung zu verarbeiten, die stark dem Prinzip der Ursuppe ähnelt.
Man kann also sagen, der Werwolf ist zu keinem Zeitpunkt in der Lage auf zellulärer Basis zu sterben und somit zu altern.
Unsterblichkeit nicht mit dem Tod vereinbar?
Natürlich experimentierten sowohl Vampire, als auch die Werwölfe mit Hybriden der beiden Arten um eine neue, bessere Art zu erschaffen, die den Krieg für die eigene Seite entscheiden würde.
Alle Versuche scheiterten jedoch kläglich.
Es erwies sich, dass die beiden Toxine im Blut der beiden Spezies sich nicht vereinen ließen.
Sobald das Toxin des Werwolfblutes mit dem Blut eines Vampirs in Berührung kam, begann ein regelrechter Feldzug auf der zellularen Ebene. Die Toxine fielen über einander her und versuchten gegenseitig das jeweils andere zu infizieren, was schließlich zu einer vollständigen Vernichtung der Blutzellen führte.
Man vermutet, die beiden Toxine sind auf ihrer genetischen Basis her derart stark dominant, dass keine Paarung möglich scheint.
Des Weiteren scheint eine Kombination der beiden Arten auch aufgrund der Spiegelverkehrten Natur zu basieren.
Repräsentiert der Vampir das ewige Leben durch den Tod, so ist der Werwolf das Spiegelbild, dass das ewige Leben aufgrund des Anti-Todes darstellt.
Man versuchte ausgeblutete Vampirkörper mit dem Blut der Werwölfe zu reanimieren und musste feststellen, dass das Blut einen Stoff enthielt der sofort begann die abgestorbenen Zellen, in diesem Falle den gesamten Körper des Vampirs, aufzulösen, um ihn neu zu strukturieren und zu reanimieren.
Jedoch geschah die Auflösung bedeutend schneller als die Restrukturierung und das Testsubjekt verstarb in einem Zwischenstadium, da Lebenswichtige Organe ebenfalls aufgelöst wurden.
Man vermutet, wenn man den Restrukturierungsprozess steuern könnte wäre ein Hybrid möglich, da der Tod durch multiples Organversagen eintritt, aber im jetzigen Stadium der Forschungen und Technik liegt dies in weiter Ferne.
Unsterblichkeit nur ein Traum?
Wie auch Vampire und alle anderen Lebewesen, kann auch der Werwolf getötet werden.
Die Forscher stießen auf eine sehr extreme Allergie gegen Silber in Reinform. Führte man dem Organismus Silber zu, so begann das Silber mit dem Sauerstoff im Blut zu reagieren und entzog diesem den so überlebenswichtigen Sauerstoff rascher, als der Metabolismus des Werwolfs ihn zu ersetzen imstande war.
Obwohl der Werwolf trotz alledem in der Lage ist die Wunden zu schließen und auszuheilen, sind Treffer in lebenswichtige Organe für den Wolf absolut tödlich, da das Silber eine zeitweilige Regeneration des Gewebes bis zu seiner Entfernung unmöglich macht.
Eine besonders fiese Form des Reinsilbers entwickelten Vampire im Kampf gegen die Werwölfe, indem sie ein Quecksilbernitrat Gemisch kreierten. Dieses dringt in den Blutkreislauf des Werwolfs ein und fängt dort ein teuflisches Zerstörungswerk an.
Da es sich nicht aus dem Körper entfernen lässt, aufgrund der liquiden Beschaffenheit, ist der infizierte Werwolf einem äußerst qualvollen Tod geweiht.
Eine weitere Methode einen Werwolf zu töten, ist das Verbrennen bei lebendigem Leibe. Da das Feuer die Zellen des Werwolfs schneller zerstört, als dieser sie nachwachsen lassen kann, stirbt der Wolf in einem Zeitraum über bis zu einer Stunde den wohl grausamsten Tod den es für diese Rasse gibt.
Der Werwolf unter der Lupe
Wie auch die Vampire zeichnen sich Werwölfe durch eine stark erhöhte Körperkraft aus. Auch ihre Reflexe und Ausdauer sind der des Vampirs ebenbürtig.
Im Gegensatz zu den Vampiren brauchen die Werwölfe das Sonnenlicht nicht zu scheuen und können daher, so gut wie, jeden Arbeitsplatz belegen ohne aufzufallen. Viele der Werwölfe arbeiten jedoch in Film, Fernsehen oder Modebereichen, weil ihre perfekten Körper dort gerne gesehen werden.
Ihre größte Schwäche ist ihre Abneigung gegen Silber.
Berührt es die Haut eines Werwolfs passiert nicht viel, dennoch verabscheuen die Wölfe das Metall und keiner unter ihnen würde sich jemals damit schmücken.
Eine weitere Schwäche von ihnen ist die Übergangsphase zwischen Wolf und Mensch, in dieser sie während der Metamorphose relativ wehrlos sind.
©by Naomi B.
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