Vier Interviews mit vier Jungschauspielern

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    Re: Vier Interviews mit vier Jungschauspielern

    Alexiel - 19.06.2007, 23:00

    Vier Interviews mit vier Jungschauspielern
    Vier Interviews mit vier Jungschauspielern


    Bazingstoke Gazette

    Die 16-jährige BONNIE WRIGHT spielt Rons jüngere Schwester, Ginny Weasley.

    Bonnie spielte in allen Harry-Potter-Filmen und in zwei Fernsehproduktionen; "Agatha Christie, a Life in Pictures", wo sie die junge Agatha Christie spielte, und als Sarah Robinson in "Stranded".

    Bonnie spielt auch Gitarre, Saxophon, nimmt Ballett- und Contemporary-Dance Stunden und singt. Sie liebt Kunst, Musikhören, Filmschauen, Surfen, Radfahren und Fußball-, Hockey- und Tennisspielen.

    Q: Wie war es, mehr ins Rampenlicht zu treten, als Ginny bedeutender wurde?

    A: In den ersten Büchern ist sie die kleine Schwester der Weasley-Familie, aber in den späteren Büchern kommt sie mehr als sie selber durch.

    Es machte mehr Spaß diesen Film zu machen, da sich Ginnys Charakter entwickelte. Wir sechs kommen bis zum Zaubereiministerium durch, und es war wirklich interessant, ein Teil davon zu sein. Ginny ist ein bisschen selbstbewusster - das hat mir definitiv gefallen.

    Ich begann mit neun und ich bin jetzt sechzehn. Es sind jedesmal neun Monate vom Drehbeginn bis zum Zeitpunkt, wo der Film herauskommt, und ich glaube, dass ich es jetzt mehr genieße, weil wir zusammen aufgewachsen sind, und wenn wir drehen, herrscht eine wirklich entspannte Atmosphäre. Wir werden den sechsten Film Anfang September zu drehen beginnen.

    Wenn wir alle zum nächsten Film zurückkommen, ist es wie aus den Sommerferien zurückzukommen, wir sagen alle zueinander "Oh, du bist gewachsen". Wir bleiben alle in Kontakt, wenn wir nicht drehen. Die Leute leben in verschiedenen Teilen von England, aber wir lassen die Anderen wissen, was wir so in der Schule machen und solche Dinge.

    Ich bin interessiert daran, mehr Sachen zu tun, weil ich glaube, dass es interessant wäre, eine neue Herausforderung zu bekommen. Meine Prüfungen kommen bald, und es ist recht schwierig, alles auf die Reihe zu bekommen.

    Q: Glaubst du, dass du etwas verpasst hast, weil zu so viele Jahre am Set verbracht hast?

    A: Ich habe nichts von meiner Ausbildung verpasst, und glücklicherweise lebe ich in London, dehalb musste ich nicht von zu Hause und meinen Freunden weg, und das hat wirklich geholfen. Ich bewundere die anderen Leute wirklich, die so lange Zeit von zu Hause weg sind.

    Ich glaube nicht, dass ich etwas verpasst habe, was ich bereuen werde, denn ich konnte mit all meinen Freunden in Verbindung bleiben. Zum Glück sind alle einverstanden mit dem, was ich tue, wenn ich in die Schule zurückkomme.

    Ich glaube, dass es in manchen Fächern ein Vorteil war. Wenn man in der Schule ist, gibt es einige Fächer, die eine Menge Diskussion erfordern, zum Beispiel wenn man ein Buch liest, und alle diskutieren es. Aber ich glaube, im Privatunterricht kann man so viel in einer Stunde lernen. Da gibt es keine Ablenkung, und man muss sich konzentrieren.

    Wenn wir nicht filmen, werden wir geradewegs zurück in den Unterricht gepeitscht, damit wir unsere Stunden machen.

    Q: Ist es eine alternative Art von Erziehung, wenn man die meiste Zeit seiner Entwicklungsjahre auf einem Filmset verbringt?

    A: Ich denke, es ist eine solche Erfahrung, zuzusehen, wie alles passiert, weil es ist so ein großer Film, das höchste Maß an Intensität, und jeder ist auf seinem Gebiet der Beste. Es ist fantastisch, von ihnen zu lernen. Wenn man am Set ist, finde ich es interessant mit verschiedenen Leuten zu sprechen, die Kameraleute zu fragen "Oh, was ist das?" oder "Was macht das?", und sie sind alle wirklich bereit, mit dir zu sprechen.

    Ich mag das Schauspielern wirklich, aber es war nicht etwas von dem ich dachte: "Oh, ich möchte eine Schauspielerin sein". Ich wollte immer schon an eine Kunstschule gehen, und will es immer noch, also könnte ich vielleicht in der Kunstabteilung arbeiten, oder im Produktionsdesign oder Kostümdesign. Das wäre wirklich interessant.

    Jeder neue Regisseur verleiht dem Film eine neue Energie. David Yates hatte eine derart klare Vorstellung davon, wie er den Film haben wollte, und dem zuzuschauen, ist wirklich interessant. Hauptsächlich sprachen wir darüber, wie Ginny selbstbewusster und lebhafter wurde - sie ist nicht mehr bloß ein kleines Mädchen.

    Q: Was ist gut daran, eine Weasley zu sein?

    A: Wir haben eine Weihnachtsszene am Grimmauldplatz, und es herrscht eine ziemlich düstere Atmosphäre, aber unsere Familie bringt ein bisschen Leben hinein, ein bisschen Farbe. Ich glaube, der Humor in der Weasley-Familie macht die Sachen lebendiger.

    Julie Walters, die Mrs.Weasley spielt, ist wirklich offen und freundlich zu uns allen - sie mag es, diesen Kreis den Familie um uns alle herum zu haben. Sie ist temperamentvoll am Set.

    Q: Hast du dir Daniel Radcliffe, der Harry spielt, in "Equus" im West End angesehen?

    A: Ich sah es und es gefiel mir. Es war defintiv eine gute, gute Sache für ihn, denn man wird als Kinderschauspieler so leicht auf eine bestimmte Rolle festgelegt und ich denke, es war eine guter Schritt. Das Stück war einfach fantastisch - ich war so in alles eingehüllt.

    Q: Wie ist es, die anderen Potter-Filme anzuschauen, in Hinblick darauf, wie jung du in ihnen bist?

    A: Ich hab sie mir eigentlich schon lange nicht mehr angesehen. Es bist du, aber es ist es auch fast nicht, denn wenn ich zurückschaue, denke ich: "Bin das ich ? Ich bin so winzig!"


    Die schüchtern und sanft sprechende, 14-jährige EVANNA LYNCH spielt Luna Lovegood, die freidenkende, aber zu Harry fest loyal stehende Freundin, die auch ein entschlossenes Mitglied von Dumbledores Armee ist.

    Evanna flog von ihrem Zuhause nahe Dublin nach London, um in einem offenen Vorsprechen anderen 15.000 jungen, hoffnungsvollen Leuten gegenüberzustehen.

    Aber die Casting-Direktorin Fiona Weir wusste, sobald sie sie sah, dass "das die einzige Luna war." Und nur wenige Wochen später war Evanna in ihrer Rolle bei der Produktion dabei.

    Wenn sie nicht filmt, genießt es Evanna, ihre Zeit zu Hause zu verbringen, im besonderen mit ihren Haustieren, darunter eine Katze mit Namen "Luna" und ein Kätzchen, das "Dumbledore" heißt.

    Q: Wie war es, ein Fan zu sein und dann auf den Set zu kommen?

    A: Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich nicht dort sein sollte, unter diesen Stars, diesen Profis. Ich versuchte, Abstand zu halten, weil ich alle beobachten wollte. Sie wollen, dass man sich wie zu Hause fühlt und dass man ein Teil davon ist, und es wurde sehr schnell normal. Ich war vorbereitet, und dachte, dass es so und so sein würde, aber das war mehr Fantasie.

    Ich war ein Nervenbündel. Ich habe das nicht erwartet, denn ich fühlte mich gut während der Screen-Tests, ich war bereit. Ich dachte, dass ich jeden aufhalten würde, weil ich die Schlichen nicht kannte, aber man macht ein paar Aufnahmen und gewöhnt sich daran.

    Q: Was war an Luna, das dich dazu gebracht hat zu denken: "Das ist eine Rolle für mich".

    A: Es war einfach, weil sie glücklich war, sie hat alles im Griff, sie ist irgendwie wie Dumbledore - sie braucht niemanden. Sie ist glücklich damit, frei zu sein. Ich wünschte, ich würde ebenso frei sein.

    Als ich mir die Filme ansah, dachte ich immer, dass es so cool sein würde in Harry Potter zu sein, und es zu seinem Beruf zu machen, aber vor "Orden des Phönix" habe ich nicht gewusst, wer ich sein könnte, also dachte ich, ich werde einfach schauen.

    Dann, am 21.Juni 2003: das war sie! - ich wollte Luna sein. Ich bin nicht jemand, der herumsitzt und darauf wartet, dass das Schicksal alles erledigt, deshalb schnappte ich mir meine Freunde und machte ein Video. Sie spielten Harry und Ron - sie waren sehr gut darin, sehr geduldig - und ich schickte es ab. Das hat nie etwas gebracht, weil sie nichts mit einzelnen Bewerbungen anfangen können, weil sie so viele bekommen, aber ich bekam einen Brief, am selben Tag ging ich zu Mugglenet und da war ein Artikel, der besagte, dass es ein offenes Vorsprechen für Luna Lovegood geben wird.

    Q: J.K.Rowling kennt dich von deinen Fan-Briefen und hat scheinbar in der Vergangenheit gesagt, dass sie glaubt, dass du großartig sein wirst - das muss aufregend sein?

    A: Es ist eine Ehre, wenn sie glücklich ist, dass man einen ihrer Charaktere spielt. Sie hat es noch nicht gesehen, sie geht nur davon aus, als sie mich getroffen hat, also habe ich wirklich Angst. Ich stelle mir immer den Moment vor, nachdem sie es gesehen hat, und ich habe Alpträume davon, wie sie einfach weggeht. Ich will nicht wissen, was die Potter-Fans über mich denken - es wird immer jemand geben, der es nicht mag - und das würde mich nur aufregen. Wenn ich glücklich damit bin, ist nur wichtig, dass ich meine kleine Vision von Luna gespielt habe.

    Q: So wie ich es sehe, bist du ein Fan von Tim Burton [Anm: Regisseur von "Batman", "Sleepy Hollow", u.v.a.] - es muss dann also ein Traum sein, dass es auch Helena Bonham Carters - Tims Partnerin - erster Harry Film ist?

    A: Ich war so schüchtern deswegen. Manchmal saß sie im Make-up-Stuhl neben mir, und ich dachte nach, was ich zu ihr sagen könnte, und dann war sie aufgestanden und weggegangen. Ich wollte nicht sagen: "Oh, ich liebe ihren Mann!" oder Partner oder was auch immer. Ich habe es ihr gesagt, und sie sagte: "Oh, du musst einmal zum Tee kommen." Ich weiß nicht, wie ich damit zurechtkommen würde. Hoffentlich wird er bei der Premiere sein.

    Da war ein Mädchen, das Bellatrix vor Helena spielte, aber sie wurde schwanger und ich habe sie nie getroffen, aber alle sagten nur gute Dinge über sie. Als sie sagten, dass Helena sie spielen würde, war ich wirklich begeistert und dachte, sie würde perfekt sein. Sie ist so wundervoll und versetzt sich wirklich in ihre Rolle hinein.

    Einmal am Set, da musste sie Matthew an den Haaren packen und sie steigerte sich so hinein, dass sie den Zauberstab in seine Ohr steckte und es blutete. Und er war für zwei Tage taub! Nur auf einem Ohr, allerdings.

    Einmal hatte ihr Sohn Geburtstag und sie brachte all diese Kuchen, die sie gemacht hatte. Also ist sie nicht Bellatrix!

    Imelda ist perfekt als Umridge. Ah, sie bringt einen immer so zum Lachen. Ich habe viele ihrer Szenen nicht gesehen, aber in einer hält sie eine langweilige, furchtbare Rede und sie sagt etwas Schreckliches und stößt einen kleinen, quietschenden Lacher aus. So wie Helena, ist sie im wirklichen Leben so ganz anders. Sie war die Freundlichste von allen Erwachsenen, sie fragte immer, wie es einem ginge.

    Q: Machst du dir Gedanken darüber, was in Buch sieben passieren wird?

    A: Voldemort wird sterben und Harry wird leben, und er wird sterben. Er wird an Halloween durch die Mysteriumsabteilung gehen.

    Ich hoffe, sie werden in die Welt der Lebenden zurückkommen. Er hatte nicht sehr viel Spaß in seinem Leben und er braucht ein paar Jahre ohne Voldemort.

    Ich würde das siebente Buch nicht im voraus haben wollen. Manchmal, wenn ich mit Jo rede, stelle ich ihr Fragen und eigentlich denke ich: "Nein, ich will es nicht wissen!"


    Der aus Leeds stammende, 16-jährige MATTHEW LEWIS nimmt seine Rolle als Neville Lomgbotton in "Harry Potter und der Orden des Phönix" wieder auf.

    Matthew schauspielert schon seit seinem fünften Lebensjahr, nachdem er einem Klub für darstellende Künste beigetreten war. Er bekam die Rolle als Neville nach einem offenen Vorsprechen, das in seiner Heimatstadt abgehalten wurde.

    Matthew war schon früher in mehreren TV-Serien zu sehen, darunter: "Heartbeat","City Central", "Where the Heart Is", "Sharpe", "Emmerdale", "Dalziel & Pascoe" und "Some Kind Of Life"....

    Q: Ich habe gearde mit Evanna gesprochen, und ich muss dich zuerst wegen dem Vorfall mit dem Zauberstab mit Helena fragen.

    A: Wir drehten eine Szene im Zaubereiministerium, wo sie Neville als Geisel hält und Helena spielt die Rolle wirklich gut, sie ist sadistisch und gemein. Sie bewegte den Zauberstab zu meinem Kopf hin, um mich zu quälen, und ich schreckte angstvoll zurück. Sie steckte ihn geradewegs in mein Ohr, und der Doktor musste kommen und es sich ansehen, und ich war auf diesem Ohr zwei Tage lang taub, das war ziemlich komisch. Sie hat sich sehr entschuldigt, und ich kann jetzt wieder gut hören!

    Es machte Spaß - ich spielte Neville immer gerne, denn er war die komische Abwechslung im Film, und ich liebe es, die Leute zum Lachen zu bringen. Dieses Jahr musste ich das auch machen, aber auch eine Menge Emotionen und Drama rüberbringen, als er mit Harry über seine Eltern spricht. Nicht nur die schwierigere Arbeit machte großen Spaß, und dass ich im mehr Szenen war - auch die unterschiedliche Art der Arbeit. Ich hoffe es geht so bis zum siebenten Film weiter.

    Q: In Anbetracht dessen, dass du offensichtlich ein ziemlicher Kerl bist, unterscheidet sich Matthew äußerlich sehr zu Neville, er ist sehr viel trendiger. Macht es Spaß einen Charakter zu spielen, der sehr verschieden zu dir im richtigen Leben ist?

    A: Es ist irgendwie komisch, denn ich bin nie in der Schule tyrannisiert worden. Ich war ziemlich selbstbewusst und ich habe mich nie vor viel gescheut, aber viele Leute sind zu mir gekommen und sagten, dass sie in der Schule tyrannisiert wurden, und dass ich sie, indem ich Neville spielte, sehr in ihren Leben beeinflusst hätte, und ihnen herausgeholfen hätte. Das hat mir eine große Inspiration gegeben, den Job richtig weiterzumachen.

    Ich möchte nicht sagen, dass ich ein Naturtalent bin (er lacht bescheiden), aber die Bücher sind so gut geschrieben, dass man nicht viel nachforschen muss. Man kann einfach lesen, wie Rowling es niedergescrieben hat, und es so darstellen.

    Es ist überraschend, wie viele Fans sagen, er sei ihr Lieblingscharakter. Es ist wirklich cool daran zu denken, dass man den Lieblingscharakter von diesen Leuten spielt, den sie tief in ihren Köpfen von den Büchern her verwurzelt haben. Für sie zu sagen, dass man es richtig macht, ist großartig.

    Ich habe ziemliches Glück, dass ich überhaupt nicht wie Neville aussehe, wenigstens glaube ich nicht, dass ich es tue. In und um Leeds erkennen mich die Leute. Aber ich kann immer noch einkaufen gehen. Ich bekomme irgendwie das Beste von beiden Welten.

    Q: Ich nehme an, dass du ein FC Leeds-Fan bist - es war ein ziemlich hartes Jahr für die Fans, in Anbetracht dessen, dass der Klub jetzt aus der League Championship [englische 2. Bundesliga] in die League One [englische Regionalliga] gerutscht ist.

    A: Es macht mir nichts aus, darüber zu sprechen - sie haben mein Herz zweimal in einem Jahr gebrochen. Aber nächste Saison werden wir zurück sein.

    Ich liebe es, Fußball zu spielen. Unglücklicherweise dürfen wir es nicht machen, wenn wir filmen - Sport mit Körperkontakt - sie wollen nicht, dass man sich einen Fuß bricht oder so was, aber ich liebe es. Weil ich weg war, habe ich viele Gelegenheiten verpasst zu spielen. Ich spiele viel Hallenfußball - es ist definitiv eines meiner größten Hobbies.

    Ich werde immer gefragt, was ich zwischen den Potter-Fimen tun möchte, und ich möchte mich nur entspannen. Ich habe auch Arbeit für die Schule zu machen, also hole ich das nach. Ich habe solches Heimweh, wenn ich die ganze Zeit in London bin, also möchte ich nur mit meinen Freunden zusammen sein. Ich möchte für eine Weile meine eigene Frisur haben, mit meinen Kumpel ausgehen, mit meinen Freunden zusammen sein.

    Q: Ist ein Umzug vom Norden nach London zu erwarten?

    A: Es wird wahrscheinlich in der Zukunft notwendig werden. Ich werde darüber nachdenken müssen, aber jetzt noch nicht. Ich liebe Leeds zu sehr, und es würde eine strapaziöse Reise sein, jede Woche in das Elland Road [Anm.: Heimstadion des FC Leeds] zu gehen.

    Ich denke, ich werde daran arbeiten müssen, einen RP Akzent [Anm: ="Received Pronunciation", der Akzent, den man normalerweise als Nicht-Nativ-Englisch-Sprecher lernt] zu bekommen. Es ist aber lustig, anders zu sein, weißt du.

    Q: Ich sehe, du hast ein Stone Roses T-Shirt an - kann ich annehmen, dass du ein Fan von Retro-Musik bist?

    A: Ja, Stone Roses, Oasis, The Verve, Blur - Ich liebe all diesen 90-er Britpop. Liam Gallagher [Anm.: Sänger von "Oasis"] kam in die Studios und brachte seine Kinder mit. Ich arbeitete von Montag bis Donnerstag und glaub mir - er kam am Freitag. Ich konnte ihn nicht treffen und ich war ziemlich verzweifelt darüber.

    "Dan" Daniel Radcliffe und ich mögen beide älteren Sachen, jeden Rock and Roll, wir lieben es einfach. Ich bekam VIP-Karten für die Kaiser Chiefs, das war fantastisch, und sie sind auch Leeds Fans.

    Q: Glaubst du, dass Neville sterben wird?

    A: Viele Leute kamen zu mir und sagten: " Du wirst sterben, Kumpel". Dankeschön! Aber ich glaube, er wird bis zum Schluss dasein und kämpfen. Wenn er wirklich stirbt, dann möchte ich, dass es wirklich heldenhaft ist, indem er jemanden Anderes´ Leben rettet.


    Telegraph

    KATIE LEUNG spielt Cho Chang, Harrys erste Freundin, mit der er seinen ersten Kuss teilt.

    War Daniel Radcliffe ein guter Küsser?
    Ja, war er.

    Musstet ihr zuerst üben?
    Nein. Ich denke, es ist besser, dass wir nicht üben mussten, denn es muss ein ziemlich unbeholfener Augenblick sein. Aber gleichzeitig sehr süß. Es ist sein erster Kuss, also ist es nicht perfekt, aber ich hoffe, dass die Leute sich dabei an ihren ersten Kuss erinnern.

    Haben sie am Set eine große Sache daraus gemacht?
    Ja. Sie haben mich ungefähr alle fünf Minuten daran erinnert, was nicht wirklich geholfen hat, da ich sehr nervös war. Aber als es soweit war, war es nicht so schlimm. Es hat etwa 20 Aufnahmen gebraucht, um es gut hinzukriegen. Aber das ist der Durchschnitt für jede Szene. Trotzdem ist es ein bisschen seltsam, wenn du versucht, dich aufs Küssen zu konzentrieren, während sich ein Kameraman um dich bewegt.

    Wie wirst du dich fühlen, wenn sich deine Familie die Szene ansieht?
    Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Oh Gott. Nun ja, es gibt nichts mehr, was ich dagegen tun kann. Ich werde einfach die Reaktion auf ihren Gesichtern erwarten, wenn sie es sehen.

    Hast du Hasspost von neidischen Mädchen bekommen?
    Eigentlich sind sie alle sehr nett. Meine meiste Fanpost bekomme ich von Mädchen. Sie sind alle sehr unterstützend und sagen mir, wie glücklich ich bin. Was ich bereits weiß.

    Es gab Gerüchte, dass du in einem kommenden Film die Rolle der Mulan übernehmen würdest (wir berichteten). Sind sie wahr?
    Nein. Meine Nachbarn haben mich das gefragt und ich habe es in den Zeitungen gelesen, aber es stimmt nicht. Obwohl es toll wäre, wenn es stimmen würde.

    Wirst du im nächsten Harry-Potter-Film vorkommen?
    Ich denke nicht. Cho wird im Buch kurz erwähnt, aber sie versuchen, so viel in den Film zu stopfen, dass ich nicht glaube, dass für sie Platz ist.


    MATTHEW LEWIS spielt Neville Longbottom, einen treuen aber etwas ungeschickten Freund von Harry und Mitglied von Dumbledores Armee (DA), eine geheime Schülervereinigung, um die Verteidigung gegen die Dunklen Künste zu erlernen.

    Bist du deiner Figur ähnlich?
    Ich bin ziemlich tollpatschig, aber ich denke, dass ich etwas cooler bin als er. Ich würde sagen, ich bin mutiger, aber in diesem neuen Film wird er wirklich verwegen und will den guten Kampf kämpfen.

    Wünscht du dir, dass du eine "coolere" Figur spielen würdest?
    Nicht wirklich. Ich mag Neville sehr, weil er Leute zum Lachen bringt und das ist etwas, was ich wirklich bewundere. Ich schaue sehr gerne Komödien oder Comedyserien. Das Leben ist manchmal ein ziemlicher Müll und die Leute sollten mehr lachen können.

    Hast du Angst davor, in eine Form gepresst zu werden?
    Nicht wirklich, denn ich sehe Neville nicht ähnlich. Das denke ich zumindest. Ich muss ein dickes Kostüm, einen Seitenscheitel und Dinge, die meine Ohren abstehen lassen tragen.
    Ich hoffe, dass es Dinge weit entfernt von Neville gibt, die ich machen kann, nachdem ich aus Harry Potter herauskomme. Vielleicht Drama oder Actionfilme. Ich liebte die Actionabschnitte in diesem Film. Aber ich will nicht zu weit von der Comedy abschweifen, weil ich es so sehr liebe, das zu tun.

    Du wirst nichts Einschneidendes machen, wie Daniel Radcliffe in Equus?
    Nein. Das war ein sehr mutiger Zug von Dan und es hat sich fantastisch ausgezahlt. Aber so mutig bin ich nicht.

    Wärst du bestürzt, wenn Neville getötet würde?
    Ich möchte gerne, dass er lebt. Aber solange er in einer rechtschaffenen und heldenhaften Art stirbt, wäre ich glücklich.


    EVANNA LYNCH spielt Luna Lovegood, eine exzentrische aber liebenswerte Schülerin in Hogwarts und Mitglied der DA. Sie ist ein riesiger Harry-Potter-Fan und überhäufte die Herstellungsfirma mit Briefen bis sie die Rolle der Luna bekam.

    Wie war es, als Außenseiter zu einer gut eingespielten Besetzung zu stoßen?
    Sie sind sehr angenehm. Weil ich ein Fan bin hatte ich gedacht, etwas neben der Spur zu sein, aber sie wollten mich wirklich in ihrem Kreis.

    Denkst du, dass du wie deine Figur bist?
    Ich denke, dass ich wie Luna bin, allerdings nicht so sehr, wie jeder glaubt. Sie ist nicht so zielstrebig wie ich. Sie hätte diese Rolle im Film nicht so gejagt wie ich. Aber wir glauben beide an Dinge, die nicht durch Tatsachen belegt sein müssen.

    Was möchtest du, dass mit deiner Figur im letzten Buch passiert?
    Ich kann nicht wirklich viel sagen, weil mir J. K. Rowling einige Dinge verraten hat, die mit Luna passieren werden. Dennoch hätte ich gerne, dass sie mehr Leute findet, die wie sie sind. Harry, Ron und Hermine mögen sie alle sehr, aber sie verstehen sie nicht ganz.

    Wann hast du J. K. Rowling das erste Mal getroffen?
    Am 30. März 2006. Es war ganz besonders. Ich war in der Haar- und Schminkabteilung am Set als sie hereinspazierte. Ich konnte es nicht glauben. Sie haben mich nicht gewarnt, dass sie an diesem Tag da sein würde. Eine Minute lang habe ich sie nur angestarrt – und sie hat mich angestarrt. Dann bin ich aufgesprungen, habe sie umarmt und ihr eine Menge Fragen gestellt.

    Bist du nach wie vor derselbe Fan wie früher?
    Mehr. Es wächst immer noch und ich werde ganz bestimmt in der Schlange vor der Buchhandlung stehen, um "Harry Potter and the Deathly Hallows" zu besorgen. Trotzdem musste ich es etwas zurücksetzen. Zuhause würde ich die Schimpfwörter verwenden, die sie im Buch benutzen und all meine Hausübungen an Harry Potter anlehnen. Aber wenn ich das jetzt machen würde, würden die Leute denken, ich mache es nur um Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass ich im Film mitspiele.

    Wie stehen deine Freunde dazu, dass du ein Filmstar wirst?
    Sie waren sehr aufgeregt als es passierte. Keiner hat es negativ gesehen. Jeder ist einfach nur neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

    Was erzählst du ihnen?
    Ich behalte es für mich. Ich kann Geheimnisse großartig bewahren. Es ist eine Ehre für mich, dass mit J. K. Rowling dieses Geheimnis erzählt hat, also warum sollte ich reihum gehen und es weitererzählen?

    Hast du Daniel Radcliffe um ein Autogramm gebeten, als du ihn getroffen hast?
    Nein. Ich habe mich zurückgehalten. Aber meine Freundinnen haben danach gefragt. Danach und nach einem Heiratsantrag.


    BONNIE WRIGHT spielt Ginny Weasley, die jüngere Schwester von Harrys bestem Freund Ron und seine zukünftige Geliebte

    Hast du einige Hinweise über die Zukunft deiner Figur erhalten?
    Nein, keinerlei. Ich denke, es ist auch besser so

    Wie würdest du deine Figur gerne am Ende sehen?
    Ich würde sie gerne dabei sehen, wie sie sich Harry bei seinem Auftrag Voldemort zu bekämpfen, anschließt. Ich denke nicht, dass er einen Alleingang machen sollte.

    Freust du dich schon auf deinen Bildschirmkuss mit Harry im nächsten Film?
    Als ich von dem Kuss las habe ich es gar nicht erwartet. Aber ich denke, ich werde ein Gefühl für das Kommende bekommen, wenn ich den Kuss zwischen Katie [Leung] und Dan [Radcliffe] in diesem Film sehe.

    Warst du am Set als er gefilmt wurde?
    Ich war da, aber es war ein geschlossenes Set, also konnten wir nicht zusehen.

    Siehst du dir die Filme gerne an?
    Ja, aber ich denke nicht, dass man sich irgendwann daran gewöhnt, sich selbst im Kino anzusehen. Als ich begonnen habe war ich neun, also fühle ich bei den alten Filmen nicht, dass es ich war. Aber es ist interessant zu beobachten, wie sich alle verändert haben und wie sich die Beziehungen zwischen uns entwickelt haben.

    Warum hast du dich für die Rolle beworben?
    Mein Bruder hat die Bücher gelesen und mir erzählt, dass ich ihn an die Figur von Ginny Weasley erinnere, aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts davon. Dann habe ich gehört, dass sie ein Vorsprechen machen und er hat mir gesagt, dass ich hingehen soll. Zu diesem Zeitpunkt habe ich nie begriffen, wie riesig die Filme werden würden. Ich glaube nicht, dass das einer von uns wusste.


    BBC

    WARST DU EIN HARRY-POTTER-FAN BEVOR DU DIE ROLLE BEKOMMEN HAST?

    Bonnie: Ich bin bestimmt so fanatisch wie die anderen Fans da draußen. Ich genieße die Bücher sehr und kann das letzte kaum erwarten.

    Evanna: Als ich etwa acht war, war ich in einer Phase,in der ich die "Tintin"-Bücher las, aber meine Mutter wollte, dass ich etwas anderes lese. Sie sagte: "Da gibt es dieses großartige Buch namens 'Harry Potter'", aber ich sagte, dass ich nichts von einem Jungen mit Brille lesen will – ich dachte, es klang einfach dumm.
    Dann hat sie mir ein Kapitel vorgelesen und ich habe es ihr weggenommen, weil ich es liebte – und Tintin liegt seither im Bücherregal ganz unten.

    Matthew: Ich schauspielere seit ich fünf bin, spielte "Heartbeat" und so weiter und als ich elf Jahre alt wurde, hatte ich die Bücher bereits gelesen – ich war ein gewaltiger Fan.
    Ich habe gehört, dass sie einen Film machten und wollte daran in irgendeiner Form beteiligt sein. Selbst als Statist wäre es perfekt gewesen.

    WIE HAST DU DEINE ROLLE IN DIESEM FILM BEKOMMEN?

    Bonnie: Ich habe gehört, dass sie ein Vorsprechen machen und ich denke, es war ein typischer Fall von "Warum sollte man es nicht probieren?"
    Ich habe es immer genossen, in Schulaufführungen mitzumachen und an dem damit verbundenen Teamwork teilzuhaben, aber als ich ging, dachte ich glaub ich nie daran, dass ich die Rolle bekommen würde. Nachdem ich sie bekam, gab es einen Moment in dem ich dachte: "Kann ich das?"

    Evanna: Ich sah ein Plakat mit der Werbung für das offene Vorsprechen für Luna. Außerdem hatte ich der Casting-Beauftragten Tonbänder gesandt, dass ich sie spielen will.
    Als sie mir mitteilten, dass ich es geschafft habe, konnte ich es nicht glauben... Ich habe darauf gewartet, dass sie wieder anruft und sagt: "War nur ein Scherz!"
    Ich musste es ein paar Tage verschweigen, doch als ich es meinen Freunden erzählt habe, waren sie sehr, sehr aufgeregt.

    Matthew: Ich nahm mir einen Tag von der Schule frei, um an dem offenen Vorsprechen in Leeds teilzunehmen.
    Ich war ungefähr zwei Minuten da drinnen und habe einen Absatz aus dem Buch vorgelesen. Etwa zwei oder drei Monate später haben sie mich eingeladen, noch einmal für ein zweites Vorsprechen nach London zu kommen.
    Von dem Treffen mit Chris Columbus [Regisseur der ersten zwei Filme], bis zu einer Probeaufnahme, bis ich endlich die Rolle bekommen habe, waren es nur zwei oder drei Tage. Den Anruf zu erhalten war wirklich großartig. Ich bin wie verrückt am Sofa auf und abgesprungen.

    WAS WAR DEIN HÖHEPUNKT WÄHREND DER DREHARBEITEN VON "HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX"?

    Matthew: Ich liebe Komödien, ich liebe es, Leute zum Lachen zu bringen – aber was ich dieses Jahr wirklich liebte, war, die gefühlvolle Seite von Neville zu berühren.
    Das war eine große Herausforderung für mich, weil Neville immer eine unbeschwerte, fröhliche Figur war und ich nie etwas so tiefgründiges und gefühlvolles machen musste.

    Katie: Harry zu küssen! Ich hatte solche Angst, dass es schief laufen würde und wir mit den Kopfen zusammenstoßen würden oder so etwas in der Art.
    Ich denke, es war viel unangenehmer, schon vorher zu wissen, was auf einen zukommt, aber wir hatten vorher ein Gespräch miteinander, wir haben zusammen gelacht und uns gefragt, ob wir uns die Zähne geputzt haben.

    WIE WAR ES, AUF DER LEINWAND AUFZUWACHSEN?

    Bonnie: Es hat mich auf jeden Fall selbstsicherer gemacht. Als ich angefangen habe – damals war ich neun – war ich schüchtern und scheu. Wir sind gemeinsam darin aufgewachsen und kommen gut miteinander aus.

    Matthew: Einige von uns rasieren sich jetzt! Wir kommen herein und die Schmink-Dame sagt "Ich habe es satt, euch zu rasieren, könnt ihr das nicht machen, bevor ihr hereinkommt?"
    Auch wenn es nur etwas Flaum ist, den sie loswerden müssen.

    WIE HAT HARRY POTTER DEIN LEBEN VERÄNDERT?

    Bonnie: Manchmal werde ich erkannt und ich glaube nicht, dass man sich jemals daran gewöhnen kann.
    Es ist immer dort, wo man es nicht erwartet. Man kann im Urlaub sein und jemand kommt zufällig auf einen zu. Es hat mir gezeigt, wie groß die Zielgruppe von Harry Potter ist.

    Matthew: Die Dinge, die ich erlebt habe und die Orte, die ich besucht habe, waren einfach unglaublich.
    Ich muss viel Zeit fort von Zuhause verbringen, also vermisse ich meine Freunde sehr. Ich bekomme starkes Heimweh, aber die Pros überwiegen gegenüber den Kontras.
    Wenn ich zu Feiern zurück nach Hause komme, sagen meine Freunde: "Stell dir vor, er spielt in Harry Potter mit", weil das ein einzigartig toller Weg ist, bei Mädchen zu landen. Es ist ein guter Einstieg in ein Gespräch aber ich versuche, schnell davon weg zu kommen. Es ist etwas mehr an mir als nur Harry Potter.

    Katie: Ich hatte viele positive Rückmeldungen, Fanpost und solche Dinge. Ich werde nicht sehr oft erkannt, womöglich bin ich mittlerweile einfach selbstsicherer. Ich war sehr schüchtern, also ist es gut so.


    Harrypotter-Xperts



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