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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Thessie Forum: Islandpferdegestüt Njárdvík Forenbeschreibung: Das Forum zu Njárdvík aus dem Unterforum: Thessies Berichte Antworten: 4 Forum gestartet am: Samstag 16.09.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Hamingja//Juni.07 Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 9 Monaten, 3 Tagen, 7 Stunden, 57 Minuten
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Re: Hamingja//Juni.07
Thessie - 16.06.2007, 14:48Hamingja//Juni.07
Nachdem Hamingja schon langsam mal etwas am Rücken tragen durfte wollte ich sie an die Trense gewöhnen und mehr auch wieder nicht. Es ist ja auch sooo warm und deswegen fiel der heutige Besuch ziemlich kurz aus, als vergleichsweise. Heute hatte ich mir von Melly eine etwas weichere Wassertrense ausgeliehen und dazu brachte ich ein Glas Honig und einen Pinsel mit. Das Gebiss hakte ich in ihre weiche Ledertrense ein (hab ja auch schliesslich alles brav eingefettet, damit sie schön geschmeidig wird), die nur aus Backenstücken und Genickstück bestand. Ich ging zunächst in die Sattelkammer, wo ich das Zeugs in meinen Schrankt quetschte und mir Hamingjas Halfter schnappte. Damit spazierte ich zu ihrer Koppel, holte sie, brachte sie zum Anbinder und machte sie sauber (sozusagen putzte ich sie^^ und kratzte die Hufe aus). Dann holte ich die Trense, den Pinsel und den Holig und rieb die das Gebiss mit dem Pinsel damit ein. Als ich es vollgekleistert hatte, ging ich neben Hamingja und hielt ihr das Gebiss hin. Es baumelte nun an den Backenstücken der Trense. Hamingja musterte die Trense, dann schlabberte sie sie ab. "Nein Hamingja!", sagte ich leicht entnervt, da ich eh schon so viel Stress hatte und schmierte die Wassertrense erneut mit den süßen, gelben Zeug namens Honig ein. Gerade als sie sich mit geöffneten Lippen näherte, schob ich ihr das Gebiss ins Maul. Zunächst war Hamingja erstaunt, wie denn sowas hatte geschehen können, dass das Ding nun in ihrem Maul war und sie es nicht ausspucken konnte. Ich legte ihr die Trense an. Einen Moment lang fühlte die Stute sich noch unwohl undagegen ankämpfen versuchte, dann vernahm ich etwas, dass sich wie kauen auf dem Gebiss anfühlte- oder hörte?. Ich nahm ihr die Trense wieder ab. Dann rieb ich sie erneut mit Honig ein und schob die Trense wieder ins Maul der Stute. Zufrieden lutschte bzw. kaute die windfarbene Stute das Gebiss ab, dass in ihrem Maul war. Ich wiederholte die Vorgänge noch einige Male und versuchte es zum Schluss ohne Honig. Erwartungsvoll öffnete sie ihr Maul und hoffte wieder etwas süßes zu Schmecken. ^^ Hamingja kaute, wie eine Irre drauflos. Ich lobte sie und zäumte sie ab. Danach wure sie noch kräftig gelobt und geknuddelt und wurde wieder auf die Koppel entlassen.
Re: Hamingja//Juni.07
Thessie - 17.06.2007, 11:22
Heute sollte Hamingja endlich den Sattel kennen lernen und ich wollte sie damit herumführen. Also holte ich die Windfarbstute aus ihrem Paddock und führte sie auf den Hof. Dann putzte ich sie dort gründlich über und kratzte die Hufe aus. Ich ging mein dickes Gelpad holen und dazu einen ihren neuen Sattel. Ich legte zunächst das Pad auf ihren Rücken. Zwar drehte sie sich neugierig danach um und scheute ein kleines bisschen, dann war sie noch kurz verspannt, bis sie es schlussendlich akzeptierte. Dann legte ich ihr ganz langsam den Sattel auf. Sie zuckte im Schulterbereich, wie es beim ersten Sattelauflegen völlig normal war. Dann drehte sie sich danach um und wollte das Ding auf ihrem Rücken sehen. Man konnte das Weiße in ihren Augen sehen und Unsicherheit breitete sich äußerlich sichtbar in der nicht gerade schlanken Stute aus. Dann versuchte sie einen Schritt nach rechts, zwei nach links und wieder einen nach rechts. Der Sattel hielt, obwohl ich den Gurt noch nicht zugemacht hatte. Es dauerte ziemlich lange, bis Hamingja den neuen Gegenstand völlig akzeptierte und verstand, dass er ihr nicht weh tut (außer er passt nicht ^^). Als das soweit war, schloss ich den Sattelgurt. Der Sattel hatte keinen Schweifriemen. Ich löste den Anbindeknoten und ging auf den leeren Reitplatz um Hamingja mit dem Sattel herumführen zu können. Zuerst hatte Hamingja Angst und scheute öfter als sonst. Dann drehte sie sich oft nach dem Sattel um, als wolle sie überprüfen, dass er noch da wäre und ob es ihm gut ginge. Ab und zu wollte sie auch an den Sattelgurt gelangen. Ich ließ den Strick einfach ziemlich lang. Bis sie den Sattel inklusive Gurt akzeptiert hatte, brauchte es erneut seine Zeit. Dann konnte ich sie herumführen. Zunächst langsam, bis es fast wie am Schnürchen klappte. Ich brachte Hamingja wieder an den Anbindeplatz, machte den Sattel ab, sie zuckte etwas zusammen und gab ihr ein Leckerli, anschließend brachte ich sie i ihr Paddock zurück, wo sie sich erst wälzte und dann angriffslustig auf ihre Kolleginnen zuging.
Re: Hamingja//Juni.07
Thessie - 18.06.2007, 13:41
Schließich wollte ich Hamingja mit Sattel und Trense longieren. Ich holte sie aus dem Offenstall, machte sie fertig und holte den Sattel. Ich konnte ihn etwas flotter als letzte Übungsstunde auflegen. Hamingja akzeptierte ihn relativ schnell. Auch als ich den Gurt zuzog hatte sie kaum Angst, bis auf ein leichtes noch ungewohntes zusammenzucken. Ich holte schnell noch die Trense mit Backen- und Nackenriemen. Ich rieb sie in aller Eile in der Sattelkammer mit Honig ein und beeilte mich, nach draußen zu kommen. Ich zog Hamingja die Trense über, die sie nach dem vorigen Trensentraining schnell annahm. Die Zügel hatte ich abgeschnallt und stattdessen eine Longierbrille befestigt, an der ich meine Longe einhakte. Dann schnappte ich mir die Longierpeitsche und führte Hamingja ins Roundpen. Dort führte ich sie langsam im Kreis. Erst, als sie nicht mehr so unsicher dreinschaute ließ ich die Longe lang und stellte mich in die Mitte. Hamngja schüttelte sich recht oft und machte einige Bocksprünge. Ich verbesserte anfangs kaum etwas, was sollte ich auch, sie hatte ja noch Eingewöhnungsfrist von fünf Minütchen. Dann nahm ich die Longe etwas kürzer, dass sie nicht mehr so sehr durchhing und trabte Hamingja an. Hamingja fiel in einen flotten Trab-Tölt-Mix. Ich versuchte es erneut aus dem Schritt. Nun trabte sie ordentlich in schöner Haltung an. Ich wechselte die Hand und wiederholte die Übung. Dannach ließ ich sie noch auf beiden Händen galoppieren und ging mit ihr noch ein paar runden im Schritt zum verschnaufen. Ich lobte sie ganz feste und führte sie auf den Putzplatz zurück. Dort wurde sie abgesattelt und bekam etwas Kraftfutter. Zum Schluss wurde sie in den Offenstall entlassen, wo sie sich ausgiebig wälzte und auf Futtersuche ging.
Re: Hamingja//Juni.07
Thessie - 24.06.2007, 11:36
Heute war es an der Zeit Hamingja an das Reitergewicht zu gewöhnen bzw. das erste Aufsitzen. Wie gewohnt ging ich sie von der Weide holen, putzte sie und kratzte die Hufe aus. Dann legte ich Sattel und Trense an. Die Trense kannte sie inzwischen und nahm sie auch ohne Honig. Den Sattel konnte sie überhaupt nicht leiden und hasste mich dafür, aber ohne Sattel kann ich sie ja nicht einreiten und machte ihn fest. Ich ließ diesmal die Zügel in den Trensenringe drinnen. Die Steigbügel passten, da ich schon vorher mal die Steigbügel eingestellt hatte. Ich führte Hamingja in die Reithalle. Zuerst wunderte sie sich über den Zug im Maul, weil sie dies noch nicht gewohnt war. Was war das? Zunächst war sie unsicher, als sie mir folgte und versuchte ab und zu sich dagegen zu wehren. Dann gewann sie an Selbstbewusstsein zurück und folgte mir unverdrossen in die Reithalle, welche einen völlig unbekannten Ort für sie darstellte. sie schaute sich unsicher um, dann widmete sie sich besseren Dingen. Zum Beispiel mir (Ego ^^). Ich führte sie noch eine Gratisrunde herum (wenn wir schon mal hier sind XD). Wenn ich links zog, tippte ich sie rechts leicht mit der Dressurgerte an und half, indem ich sie dorthin führte, um ihr die Zügelbedeutung klar zu machen. Dann rief ich Bea herein. Ich habe sie vorher noch genervt mir Hamingja zu halten während ich aufsitzen wollte. Ich setzte den Fuß in den Steigbügel. Nichts. Hamngja schien noch keine Gefahr zu wittern, aber drehte sich kurz zu mir um. Dann aber. Ich drückte mich vom Boden ab. Hamingja machte einen erschrockenen Schritt zur Seite, das war’s dann. Jippiii, dachte ich mir. Ich schwang mich hoch. Noch ein Schritt zur Seite. Ich glitt in den anderen Steigbügel. Hamingja tänzelte auf der Stelle herum und machte einige Schritte zur Seite, machte aber keine Anzeichen mich abwerfen zu wollen. Dann stieg ich ab. Als ich unten war schüttelte sie sich erleichtert und hoffte dass alles vorbei war. Ich wiederholte Auf- und Abstieg noch zweimal und lobte sie immer wieder und versuchte sie mit der Stimme etwas ruhiger zu bekommen. Zum Schluss hatte sie mich/ eher mein Gewicht ganz gut akzeptiert. Dann führte ich sie auf den Putzplatz zurück und sattelte ab, machte die Trense ab und gab ihr etwas Kraftfutter. Zum Schluss durfte sie wieder ihre Freizeit auf der Weide verbringen ^^
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