Drachen

Magic Nights
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    Re: Drachen

    Rai Ruri - 15.06.2007, 11:15

    Drachen
    Alles über Drachen



    Charakteristika:
    In vielen Mythen und Legenden sind sie beschrieben worden: die Drachen. Sie gelten von alters her als Symbol für Weisheit, Klugheit und Stärke. Die Drachen besitzen viele mystische Kräfte, die sie zumeist für gute Zwecke nutzen, aber sie können damit auch ihre Feinde in Angst und Schrecken versetzen.
    In vielen alten deutschen Heldensagen, wurden die Drachen meist als mordgierige Ungeheuer gehandelt, die immer auf der Suche nach Jungfrauen waren, um diese zu töten, oder sich mit ihnen zu vermählen. Recken und Ritter konnten ihren Mut nur damit beweisen, wenn sie einen Drachen töteten. Meist ging dann seine Kraft und seine Magie an den Sieger über. Allerdings war kaum ein Mensch in der Lage, diese dann auch anzuwenden.
    Wer sich allerdings einmal näher mit diesen wundervollen Wesen beschäftigt, wird ihre tiefere Bestimmung erkennen. Die Drachen sorgen für das Gleichgewicht zwischen den Welten. Dem einen ein Fabeltier, sind sie dem anderen ein enger Vertrauter. Sie leben sehr viel länger als jeder Mensch und begegnen manchem auch in anderen Leben wieder. Wer ihre Ratschläge befolgt, wird Zufriedenheit finden- mit sich selbst und seinem Leben.
    Die Drachen benutzen ihre magischen Fähigkeiten nur im Einklang mit der Natur. Sie wissen,was sie ihr schuldig sind und beanspruchen nicht mehr, als sie wirklich dringend benötigen. Darin liegt ihre Stärke. Sie können sich mit jeder einzelnen Lebensform verbünden und verbinden und so etwas Gewaltiges erschaffen ohne zu zerstören.

    Der Drache:
    Der Drache, ein sowohl in der religiösen Vorstellungswelt als auch in den Sagen vieler Völker auftretendes übermenschliches Mischwesen, dessen Tier Gestalt Schlange, Fisch, Krokodil, Pferd und Vogel zugrunde liegen können. Der Drache, oft feuerspeiend gedacht, gilt meist als wider göttlich und menschenfeindlich, oftmals mit magischen Kräften ausgestattet. Häufig konnten sie auch sprechen. Jedoch unterschieden sie sich markant in verschiedenen Teilen der Welt.
    Die Vorstellung von angst einflößenden Monstern ist sehr alt. Drachen waren die ersten derartigen Monster, an welche die Leute geglaubt hatten.
    Drachen sind von ganz unterschiedlicher Herkunft und treten in allen möglichen Formen und Größen auf Ein paar wenige von ihnen sind sogar sehr lieb.
    Manche glauben, der erste Drache sei geboren worden, um das Wetter zu erklären - Regen, Blitz und Donner. Andere sind der Meinung, Drachen seien eine übergroße Verkörperung all der Tiere, welche vom Menschen gefürchtet werden.

    In den verschiedenen Ländern

    Europa
    In Europa gab es Geschichten über mehrere Drachenarten. Die Gattung, die man als Wurm kennt, glich einer riesenhaften Schlange, manchmal mit vier Beinen. Der Feuerdrachen war ein vierbeiniger Höhlendrachen, der auch häufig mit Fledermaus ähnlichen Flügeln ausgestattet war. Der Wyvern besaß auch Flügel, hatte jedoch nur zwei Beine. Die Europäischen Drachen lebten meist in Höhlen in bewaldeten oder felsig, gebirgigen Gegenden. Dort lagen sie auf Türmen von Schätzen, welche sie über Jahre hinweg gestohlen und zusammengerafft hatten.
    Mutige und waghalsige Männer versuchten manchmal, einen Drachen zu überwältigen und dessen Schätze zu behändigen. Dies war allerdings alles andere als leicht. Nicht nur waren die meisten Drachen von ungeheurer Größe, sondern konnten zum Teil auch Feuer aus Mund oder Nase speien. Drachen waren auch schlau und konnten leicht einen Menschen mit ihrer Konversation verzaubern, ihn so einlullen und einschläfern, bis sie schlussendlich zu schlugen.
    Ein Drache besetzte auch bisweilen eine Stadt oder zerstörte eine ganze Landschaft. Das einzige Mittel, wie man einen Drachen davon abhalten konnte, alle umzubringen und alles zu zerstören, war, ihm ein Opfer zu bringen - üblicherweise eine junge, bildschöne Prinzessin - oder einen Krieger aufzuspüren, der in der Lage war, ihn zu töten. Nur wenige, außerordentlich starke und mutige Männer schafften es, Drachen zu töten und so eine Prinzessin vor dem Tode zu retten oder aber dessen Schätze zu behändigen.

    China:
    Die Chinesischen Drachen unterschieden sich ziemlich stark von den Europäischen. Sie waren nur selten, wenn überhaupt, geflügelt. Sie besaßen lange, gestufte, schlangen ähnliche Körper, und ihre Köpfe glichen denen von Pferden, jedoch mit Schnurrbart und einem Paar Geweih ähnlicher Hörner. Anders als die wilden, ruchlosen Drachen in Europa waren die Chinesischen äußerst zivilisiert und lebten in ihrem eigenen Königreich mit eigener Regierung und eigenen Gesetzen. Nicht wie die mühsamen Europäischen Drachen, waren die Chinesischen im allgemeinen von freundlicher Natur und halfen den Menschen. Oftmals erschienen sie in Menschengestalt, normalerweise als Mann mit einem übergroßen Mund, einem grünen Bart und Drachenhörnern, die aus seinem Kopf hervor sprangen.

    Drachen, die das fürchten lehren
    In Babylon

    ... war die Erste unter den Drachendamen Tiamat. Dieser Drache war zu groß, um Masse angeben zu können. Sie besaß einen schuppigen Schlangenkörper und Hörner auf dem Kopf. Tiamat bekämpfte ihren Sohn Marduk in einer langen Schlacht. Schließlich sandte Marduk einen Blitz in das Herz von Tiamat. Dies war das Ende der First Lady.
    Manche sagen, Marduk hätte die Hälfte von Tiamats Körper gebraucht, um den Himmel zu erschaffen. Die andere Hälfte hätte er für die Erde gebraucht.

    In Ägypten

    ... sind alle Nächte die selben für Apep.
    Apep sah aus wie eine Schlange und lebte im Dunkeln. Immer nach einem harten Arbeitstag des Scheinens begegnete die Sonne Apep. Dieser jedoch hasste die Sonne und versuchte, sie zu töten. Glücklicherweise war der Gehilfe der Sonne, Seth, nicht minder wild und entschlossen wie der Drache. Als Apep Angriff, tötete ihn Seth, der damit den Tag rettete.
    Dieser Drache jedoch blieb nicht einfach tot! Seth musste diese schleimige Schlange jede Nacht aufs neue töten, so dass die Sonne jeden Tag aufs neue wieder aufgehen konnte.

    In Skandinavien

    ... sprechen die Leute noch immer über Nidhoggr.
    Er wurde der "schreckliche Beisser" genannt. Er hasste alles und alte. In seiner schleimigen Höhle nagte Midhoggr unablässig am Baum des Universums, den er so zu töten trachtete. Dies hätte natürlich das Ende des Universums bedeutet.
    Tag für Tag wurde der Baum von Arbeitern wieder instand gesetzt. Nidhoggr jedoch nagte Nacht für Nacht etwas mehr. Die Nordländer sagten, dieses Nagen würde für immer und ewig so weitergehen.

    Deutschland

    ... brauchte es einen Trick, um Fafnir zu stellen.
    Es lebte einmal ein gieriger Riese namens Fafnir. Er betrog seinen Vater um einen gewaltigen Schatz. Darauf bewachte er den Schatz der massen gut, dass er zu einem Drachen wurde!
    Siegfried, ein Freund der Familie, entwarf einen Plan, um den Schatz zurückzubekommen. Er verbarg sich in einer Grube, und als Fafnir darüber hinweg kroch, spießte Siegfried seinen Bauch auf.

    In Nordamerika

    ... bekämpften die Cherokee Indianer die Königin der Klapperschlangen.
    In den Bergen von Nordamerika lebt eine Drachenschlange bekannt als Königin der Klapperschlangen. Auf ihrem Kopf trug sie ihren kostbarsten Edelstein - einen Zauberstein. Naheliegenderweise wollten sich die Cherokees den Stein behändigen. Viele Mutige starben beim Versuch, den Drachen zu töten. Nichts klappte. Dann nähte sich ein Krieger eine Rüstung aus Leder. Vielleicht konnte ihn diese vor den Fängen des Drachen schützen! Der Mutige in Lederrüstung erklomm den Berg. Der Drache hatte nie zuvor Leder gesehen. Der Krieger tötete den verwirrten Drachen und die Cherokees bekamen so den Magischen Stein.

    In Äthiopien

    ... war "früh ins Bett" keine so schlechte Sache für die Grossmauldrachen.
    Diese Drachen waren heimtückisch. Sie schliefen mit offenem Mund! Vögel flogen dann gewöhnlich nahe an ihnen vorbei. Sie dachten leichtsinnigerweise, dass schlafende Drachen ungefährlich seien. Diese Drachen jedoch konnten auch während dem Schlaf essen... Pech gehabt, Vögel!
    Diese Drachen kannten noch einen weiteren Trick - den Bootsbau. Wenn jeweils ein Drache das Meer überqueren wollte, so fand er sich vier oder fünf Freunde. Platsch! Schlaut! Die Drachen würden dann ihre Körper gegenseitig miteinander verwickeln und so einen schwimmfähigen Grund schaffen. Mit erhobenen Köpfen segelten sie sodann über das Meer.

    Freundliche Drachen
    Im Westen

    Westliche Drachen lauern in Höhlen. Die Drachen des Ostens wohnen im Wasser. Dies ist das Geheimnis ihrer Kraft. Die Menschen des Ostens glaubten an Dracliengötter namens Magas. Sie glaubten, dass der Regen, die Flüsse, die Seen und die Ozeane von diesen Drachen regiert wurden.
    Die Drachen des Ostens konnten sich erlauben, nett zu sein. Niemand würde ein Monster töten, welches das Wasser der Welt kontrollierte.

    In Indien

    ... kam der Regen von Vritra.
    Hast du schon jemals eine drachenförmige Wolke gesehen?
    In Indien glaubten die Menschen an Vritra, den Drachen der Wolken. Nach ihrer
    Vorstellung lagerte Vritra Regen in seinem Bauch. Um Regen zu machen, schoss der Gott Indra Donnerpfeile gegen Vritra. Traf er den Drachen, regnete es.

    In China

    ...sind die meisten Drachen wie der Schwarze Drache.
    Einmal machte sich ein chinesischer Kaiser auf, den Schwarzen Drachen in der Nähe von Peking zu besuchen. Am Becken des Schwarzen Drachen rief er nach dem mächtigen Monster. Etwas später erblickte der Kaiser einen etwa 15cm langen, schwarzen Drachen. Da lachte der Kaiser. "Dies soll der große Schwarze Drache sein? Dich würde man ja in meinem Goldfischglas nicht erkennen!"
    Der Drache gab keine Antwort. Er hob eine Pranke aus dem Wasser. Diese begann zu wachsen. Zunächst überschattete sie das Becken. Dann verschwand der Tempel. Schließlich bedeckte die Klaue des Drachen die Berggipfel. ..Komm herunter, komm herunter', flehte der Kaiser. "Du bist das grösste aller Lebewesen. Alles, was ich besitze, gehört dir. Komm nur bitte wieder herunter!" Der Drache tat so.

    Babydrachen

    Ein Haustier vergisst nie, auf keinen Fall der Babydrache.
    Vor langer Zeit fand einmal ein kleiner Knabe einen Babydrachen. Der Knabe brachte das Baby nach Hause. Er liebte sein neues Haustier und liess es am Fusse seines Bettes schlafen. Nur, die Eltern des Knaben liebten den Drachen überhaupt nicht. Eines Tages griff der Vater den Drachen und brachte ihn in die Wüste.
    ,So viel zu den Babydrachen.
    Der Knabe wuchs zu einem Mann heran. Eines Tages machte er sich auf für eine lange Reise in ein weit entferntes Land. Plötzlich wurde er von Banditen angegriffen! Sofort erschien da ein riesiger Drache und half dem Mann, die Banditen zu bekämpfen. Diese stellten kein Problem dar für den Drachen.
    Welch glückliches Wiedersehen! Der Drache war derselbe, den der Mann als Knabe geliebt hatte.Drachen sind nicht immer, was sie scheinen.

    Moderne Drachen

    Smaug

    Die Zähne von Smaug waren Schwerter, seine Klauen Speere und sein Atem der Tod. Dennoch, der Drache hatte einen weichen Fleck auf seinem Herzen. Als Bilbo den weichen Fleck ausmachte, fühlte er sich besser. Aber da spuckte der Drache sengende Flammen aus. Der Drache lebte nicht bis ans Ende der Geschichte. Bilbo jedoch hatte seine Lektion gelernt. Fühle dich nie zu sicher in der Nähe eines Drachen.
    Wenn du alles über Drachen weisst, so kann es dir passieren, dass du einen antriffst! Der widerwillige Drache.
    Es war einmal ein junge. Der wusste alles über Drachen. Als dann ein Drache in der Nähe seiner Stadt auftauchte, wusste der junge gleich, was zu tun war. Die Stadtbevölkerung mochte den Drachen jedoch nicht. Sie sandten nach St. Georg. Er sollte für sie den Drachen im Kampf besiegen. Der Drache dachte aber gar nicht daran zu kämpfen! So war es Sache des jungen, das Ganze zu regeln. Dies allerdings ist nicht einfach, wenn man es mit einem widerspenstigen Drachen zu hat. Schlussendlich jedoch spazierten der Heilige, der junge und der Drache Arm in Arm von dannen.



    Die Drachen, die Echten

    Es gibt ein echtes Tier, welches aussieht wie ein Drache und auch so handelt. Es ist der Komododrache. Er lebt auf der Komodoinsel in Indonesien. Der Komododrache ist eine Eidechse. Er kann bis über 1.80m groß werden! Tags über jagt der Komododrache nach Nahrung. Manchmal schlägt er sogar Wild. Nachts gräbt er sich eine Grube und versteckt sich darin.
    Wenn du einen Drachen antriffst... Erschlage ihn. Füttere ihm warme Milch. Aber, was auch immer du machst, ignoriere nie einen Drachen.
    Es gibt viele Mythen und Legenden über Drachen...

    _____________________________________________________________________


    Was wisst ihr noch über Drachen und wie findet ihr sie... warum findet ihr sie so gut/schlecht?



    Re: Drachen

    Rai Ruri - 15.06.2007, 11:19

    ARCHIV
    Archiv:

    Shizuko hat folgendes geschrieben:boah das war jetzt viel :shock: :shock: :shock:

    Drachen sind faszinierend das liegt an ihrer Größe,Macht und Stärke^^
    Ich find sie sau geil

    _______________________________________

    Vegeta hat folgendes geschrieben:Hm...wie wär's Rai, wenn du das in Duskys Forum schreibst? Also das Drachenforum mein ich...
    Sie würde sich sicher freuen...das wäre schon mal ein guter Anfang...

    _______________________________________

    ... ^^ ... ich schau gleich mal, ob dass noch passt *smile* *voll verplant hatte, sorry* :P



    Re: Drachen

    Dusky - 15.06.2007, 17:22

    Re: ARCHIV
    Vegeta hat folgendes geschrieben:Hm...wie wär's Rai, wenn du das in Duskys Forum schreibst? Also das Drachenforum mein ich...
    Sie würde sich sicher freuen...das wäre schon mal ein guter Anfang...
    DAS finde ich aber sowas von auch, Rai! :(

    Ich scanne heute vielleicht noch ein paar Drachenbilder von mir ein, aber ob ich die schon ins Forum stelle, weiß ich nicht. ;-)



    Re: Drachen

    Ray Dragon - 22.06.2007, 23:38


    Long (Mythologie)


    Lóng (chin. 龙/龍, viet. long, kor. 용 yong, jap. 竜/龍 ryū), der chinesische Drache, ist das wohl bekannteste Fabelwesen Chinas, wenn nicht des gesamten ostasiatischen Kulturkreises. Das in der Mythologie Chinas sehr oft vorkommende Wesen ist, im Gegensatz zu den europäischen Drachen, eher mit einer Gottheit als mit einem (böswilligen) Dämon zu vergleichen. Der Drache, oder besser gesagt, die verschiedenen lokalen Drachengottheiten (in Flüssen, Seen, Buchten, einer Legende nach sogar in Brunnen) werden auch noch heute, besonders in ländlichen Gegenden, angebetet, um beispielsweise Regen zu erbitten. Allerdings waren nicht alle Drachen gutartig. Gefürchtet war u.a. der schwarze Drache der Flut, der für Überschwemmungen und Stürme verantwortlich war.

    Gemäß Volkmar Enderlein im Führungsblatt Nr. ISL 2 des Pergamonmuseums 1994 stammt das erste Vorkommen des Drachenmotivs zusammen mit den Phönix aus Chinas Zeit der Streitenden Reiche (480-221 v.Chr.). Drache und Phönix seien ursprünglich Symbol für das Kaiserpaar für Himmel und Erde gewesen. Dort begegnete das Symbol den China erobernden Mongolen, die es übernahmen und mit ihren weiteren Eroberungszügen in den Fernen und Nahen Osten brachten. Für die Kunst Vorderasiens sei das Drachenmotiv eine Neuerung des 13. Jahrhunderts. Eines der ersten Beispiele für die Übernahme des Motivs findet sich auf einem tauschierten Metallbecken in Nordsyrien. Ab diesem Zeitpunkt findet sich das Motiv Drache und Phönix in stilisierter Form auf Teppichen.


    In der chinesischen Mythologie gibt es zwei Sorten von Drachen, die Wasserdrachen, die Gottheiten der Gewässer repräsentieren, sowie Feuerdrachen. Obwohl sie sich äußerlich beide nicht unterscheiden, so ist ihr Charakter völlig unterschiedlich: Der Feuerdrache fürchtet das Wasser, während der Wasserdrache das Feuer fürchtet. Es gibt zum Beispiel Märchen, wonach ein bösartiger Feuerdrache durch Wasser getötet wurde. Der Feuerdrache ist auch das „Haustier“ des chinesischen Feuergottes Zhurong (nicht mit der historischen Man-Königin gleichen Namens zu verwechseln!). Er ist rotgeschuppt und spuckt Feuer. Es gibt auch Eisdrachen, die dem Affengott Sun Wukong bei seiner Pilgerfahrt nach Indien sehr hilfreich waren (indem sie zum Beispiel das heiße Wasser von Kochtöpfen kühlten, in denen der Affen-Meister - der Mönch Xuanzang - von Dämonen gekocht werden sollte).

    Das Aussehen des Drachen lässt sich folgendermaßen beschreiben: Der Leib ist der einer mächtigen Schlange, die Schuppen die eines Karpfens, der Kopf ähnelt dem des Wasserbüffels mit einer Mähne, auffällig ist auch der Bart und die zwei etwas längeren Bärte an der Nase, die vier Beine (mit variierender Zahl an Zehen, je nach Rang des Wesens) entsprechen denen des Adlers. Am Rücken entlang zieht sich ein roter Schuppenkamm, wie beim europäischen Drachen. Zudem entpringt dem Haupt ein Hirschgeweih. Das Gebiss des Drachen ist eher säugetierartig als reptilienartig (es gibt Schneidezähne, Eckzähne usw.) und mit dem eines Wolfes oder Löwen zu vergleichen. Der Nase, dem Halsansatz und dem Unterkiefer entsprang eine Art Bart.

    Allerdings kann der Drache auch andere Formen annehmen. Es gibt in China ein Sprichwort: Der Drache hat neun Söhne, jeder von ihnen ist verschieden. So sind die Schildkröten, die im Tempel die Steintafel tragen und die Löwen auf den geschwungenen Dächern nach chinesischer Interpretation ebenfalls Formen von Drachen. Als ein magisches Wesen ist der Drache meist in der Lage, andere Formen, unter anderen auch menschliche Formen, anzunehmen. Es soll auch magische Objekte geben, meistens in Form einer Perle (die Drachenperlen), die Menschen in Drachen verwandeln können, falls jemand sie verschluckt.


    Der wichtigste Drachengott ist der Drachenkaiser des Ostmeeres (Ao Guang), der von einem phantastischen Hofstaat aus (Meeres-)Tiergeistern umgeben war, die eher Menschen mit Tierköpfen darstellten, als mit Tieren zu vergleichen sind (z.B. General Garnele). Berühmt ist er unter anderem durch seine magischen Waffen, die das Aufsehen des Affen Sun Wukong erregten. Auch er wurde als Regenbringer verehrt. Es gibt auch Drachenkaiser (Long Wang, eigentlich Drachenkönig), in den Meeren des Westens, des Nordens und des Südens. Ao Guang ist jedoch der prominenteste Drachenherrscher, und durch seinen Bekanntschaft mit Gestalten wie Nezha und Sun Wukong sehr berühmt (wobei er durch Letzteren auch ins Lächerliche gezogen wurde).

    Mit der Ankunft des Buddhismus wurden die wohlwollenden Aspekte des Drachen manchmal verändert und den bösartigeren Naga angeglichen (bei den Long Wang ist dies jedoch definitiv nicht der Fall!).

    Der Drache wird als Symbol vielfältig benutzt:

    Der Drache war zum Beispiel Symbol des Kaisers, der chinesische Kaiserthron wird auch der Drachenthron genannt. Der kaiserliche Drache war jedoch fünfzehig, während der Drache, der die höchsten Beamten symbolisierte, vierzehig war, usw.
    Auch der Göttliche General Mo Lishou, der den Norden bewacht, besitzt einen Drachen, oder besser gesagt, eine Art Schlange. Sie verursacht Donner. Die 4 Göttlichen Generäle sind buddhistische Götter und leiten sich von den 4 Diamantkönigen des Buddhismus ab. Sie tragen alle den Familiennamen "Mo".
    Einer Sage nach verstehen die Chinesen auch sich als Abkömmlinge der Drachen (Long de Chuan Ren).

    Interessant ist daher auch, wie oft China mit dem Drachen gleichgesetzt wird. In der Tat ist er seit der Qin-Dynastie Symbol des chinesischen Staates. Auch die Flagge der Qing-Dynastie wird von einem gelben, fünfklauigen Drachen geschmückt.

    Der Drache ist eins der zwölf Tierzeichen des chinesischen Kalenders. 2000, 2012, 2024, ... sind Jahre des Drachen.

    In Fengshui werden bestimmte geographische Merkmale (meistens Flüsse oder langgezogene Berge) als Drachen interpretiert.

    Andere Schreibweisen sind nach Wade-Giles: Lung und (in einer anderen chinesischen Sprache): Liong

    Der Long-Drache ist der mächtigste unter den 3 chinesischen Drachen. Weiterhin gibt es noch den Meeresdrachen (li) - der keine Hörner besitzt - und den schwächsten der Drachen, den Drachen der Sümpfe (jiao).





    So das hab ich für euch mal rausgesucht!^_^

    Gez.: Ray Dragon



    Re: Drachen

    Rai Ruri - 24.06.2007, 13:11


    ^^ das ist sehr nett und richtig viel ^^ .. Vielen Dank für die Info´s, Ray Dragon. :D



    Re: Drachen

    Shenley - 03.08.2007, 12:53


    Der Text von Ray Dragon stimmt. worden ist!
    Ich als Vietnamese sag dazu:

    Der Drache gehört in die Süd-Ost-asiatische Kultur dazu.
    Es symbolisiert den Mut und die Stärke.
    Mir bedeutet der Drache so einiges. Ich bin im Jahre 88 geboren, was im Chinesischen und Vietnamesischen (die identisch sind) Horoskop das Jahr des Drachen ist.
    Ich hab damals mit 5 Jahren angefangen zu zeichnen. Angefangen mit Bugs Bunny und Mickey Mouse XD. Später kam ich dann zu Mangas und danach zu Drachen und Rosen. Innerlich gab es also einen Wandel. Die Bedeutung von Kultur und Legenden erweckten bei mir immer mehr Interesse.

    Wie ich mich nun selber >Shen-Ley der Schwarze Drache< nannte... es war es eine Reihe von Konflikten und Veränderungen, wo ich sagte "so kann das nicht weiter gehen!" Da ich mich damals sehr schwach fühlte, bräuchte ich einen spirituellen Körper der mich schützte. Aus Wut, Verzweiflung, Hass, Egoismus und als Gegenstück Vernunft, Liebe, Intelligenz charackterisierte ich die 2 Eiegntschaften des Menschen (Gut und Böse) und nannte sie ................................

    >Shen-Ley< und >Phey-Long< *DeViL Laugh :twisted: *



    Re: Drachen

    Yuna - 05.08.2007, 22:52


    Ich liebe Drachen^^. Sie symbolisieren sehr viel, ich hab aus dem Text noch vieles erfahren was ich noch gar nicht wusste^^.
    Viele Menschen kennen sie nur aus Filmen oder Erzählungen, dabei gibt es so vieles Wissenswerte mehr.
    Für mich symbolisiert er Schutz und Glück.



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