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Re: Fan-Projekt Bielefeld 1996
Wetter - 09.05.2005, 02:26Fan-Projekt Bielefeld 1996
Fan-Projekt Bielefeld (1996)
Mitte der 80er Jahre galt Bielefeld überregional als Synonym rechtsradikaler Fußballfans (Hooligan- und Skinheadgruppe „Ostwestfalenterror“). Auch hier gab es zu jener Zeit (1984–86) ein erstes Fan-Projekt. Dieses war damals weithin beachtet, weil Prof. Wilhelm Heitmeyer, der sich mittlerweile zu einem der bekanntesten Rechtsextremismusforscher der Republik entwickelt hat, und Ingo Peter die Arbeit in einer wissenschaftlichen Dokumentation veröffentlichten, die noch heute Basisliteratur an vielen pädagogischen Hochschulen ist: „Jugendliche Fußballfans. Soziale und politische Orientierungen, Gesellungsformen, Gewalt“. Hierin wurden erstmals soziale Kategorien (konsumorientierte, vereinszentrierte und erlebnisorientierte Fans) der Fußballfan- und Zuschauerkulturen erstellt, die die Vielschichtigkeit und Ausdifferenziertheit der Fanszene unterstrichen haben.
Gern gesehen: Eine volle Hütte, hier der Fan-Treff im Stadion
Nachdem das aktuelle Bielefelder Fan-Projekt unter großer öffentlicher und sozialpolitischer Anteilnahme ins Leben gerufen wurde, konnte es sich fest in der Bielefelder Fanszene etablieren und mit zwei Anlaufstellen, in der Innenstadt und im Stadion auf der Alm (mittlerweile leider in Schüco-Arena umbenannt), gut frequentierte Treffpunkte zur Verfügung stellen.
Der Arbeitsschwerpunkt des Bielefelder Fan-Projekts, dessen hauptamtliche Kräfte Jörg Hansmeier und Ole Wolff nunmehr schon seit einigen Jahren im Einsatz sind, liegt natürlich, neben den klassischen sozialarbeiterischen Aufgabenfeldern, im Bereich des Fußballs.
Auf der einen Seite spielt das Geschehen rund um die DSC-Spiele der Profis (Bundesliga) wie auch der Amateure (Regionalliga Nord) eine große Rolle. Es werden beispielsweise alle Spiele von Arminia Bielefeld begleitet und regelmäßig besondere pädagogisch betreute Fahrten zu Liga- und Länderspielen (u.a. U16-Fahrten) oder auch Großturnieren (EM, WM) organisiert. Auf der anderen Seite steht die Förderung des aktiven Fußballspiels durch das Betreiben einer Fan-Fußballmannschaft, welche regelmäßig an Turnieren teilnimmt, zahlreiche Fremdturniere besucht oder die selbstorganisierte Turniere veranstaltet. Des weiteren organisiert das Fan-Projekt mit zwei Kooperationspartnern aus der Jugendhilfe seit 2002 Streetsoccer-Turniere für 9–14-jährige, dessen besonderer Abschluss in den letzten beiden Jahren die Austragung der Endspiele auf der Bielefelder Alm gewesen ist und auch in Zukunft hoffentlich sein wird.
Eine Besonderheit in der Fan-Projekt-Arbeit stellt die regelmäßige Organisation internationaler Fanbegegnungen mit Fans der polnischen Partnerstadt Bielefelds, Rzeszów, dar. Neben der Organisation der Besuche der polnischen Fans in Bielefeld veranstaltet das Fan-Projekt Bielefeld Begegnungsfahrten, teilweise in Kombination mit einer Gedenkstättenfahrt (Auschwitz o. Majdanek) für Bielefelder Fans nach Polen. Aus diesen Aktivitäten sind bereits zahlreiche interkulturelle und auch freundschaftliche Kontakte entstanden.
Aufstiegsfreude macht auch vor den Fan-Projekt-Mitarbeitern nicht halt
Weitere Bestandteile der Arbeit sind: Förderung einer positiven Fankultur, Förderung der Selbstorganisation der Fanszene, Vernetzung beteiligter Institutionen und Gruppen, Durchführung von nichtsportlichen Turnieren, Kulturveranstaltungen und Großbildleinwandübertragungen von Fußballspielen, allgemein Gremien-, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Individual- und Gruppenberatung bei Problemen aller Art.
Re: Fan-Projekt Bielefeld 1996
Wetter - 09.05.2005, 02:32
Stefan Stricker
Fan-Projekt Bielefeld:
Fußballfieber in Ostwestfalen
Ausgangssituation 1996 und weitere Entwicklung bis zur Gründung des Fan-Projektes
Nach elf Jahren Abwesenheit aus der 1. Liga, von denen allein sieben Jahre in der 3. Liga verbracht worden sind, ist der DSC Arminia Bielefeld 1996 wieder in die erste Bundesliga aufgestiegen. Im Zusammenhang mit diesem sportlichen Erfolg sind auch die Zuschauerzahlen deutlich angestiegen. Gleichzeitig hat sich wieder eine größere Gruppe gewaltorientierter Personen zusammengefunden. Diese setzte sich insbesondere aus älteren Personen aus dem Umfeld der sogenannten "Blue Army / Ostwestfalenterror" zusammen, die teilweise seit Jahren nicht mehr bei einem Arminia-Spiel waren, teilweise aber auch zum Kern der ganz treuen Fans gehörten, die während der Zeit in der 3. Liga bei fast jedem Arminia-Spiel anwesend waren. Durch ihre ständige Präsenz bei den Spielen konnten sie eine Art Meinungsführerschaft in der Fanszene etablieren. Für nachwachsende Fans waren sie aus diesem Grund eine anerkannte Autorität, an der diese sich orientierten.
Zu diesem Zeitpunkt gab es die ersten Initiativen zur Wiedergründung eines Fan-Projektes in Bielefeld. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem ersten Fan-Projekt, das von 1984 bis 1986 eines der ersten deutschen Fan-Projekte war, waren alle angesprochenen Personen und Institutionen schnell bereit, die erforderlichen Schritte zur erneuten Einrichtung eines Fan-Projektes einzuleiten. Bereits Anfang November 1996 kam es zur Gründung des Trägervereins Fan-Projekt Bielefeld e.V. Mit der Sportjugend Bielefeld und der Jugendwerkstatt Milse fanden sich zwei in Bielefeld anerkannte Träger der Jugendhilfe, die gemeinsam die Trägerschaft des Fan-Projekts übernahmen. Die Sportjugend gehörte übrigens bereits in den 80er Jahren zu den Trägern des ersten Fan-Projektes. Bei der Gründungsversammlung waren auch eine Reihe von Personen aus der Fanszene anwesend.
Finanzierung, Struktur, Kooperationsebenen
Im Februar 1997 wurden mit Matthias Beckmann und Stefan Stricker zwei hauptamtliche Mitarbeiter eingestellt, die sich eineinhalb Stellen zu teilen hatten. Mit Stefan Stricker, der die halbe Stelle besetzte, wurde dabei eine Person eingestellt, die schon seit einigen Jahren wegen der Mitarbeit bei einem Fanzine und des Engagements im Dachverband der Fanclubs innerhalb der Fanszene sehr bekannt und größtenteils auch akzeptiert war. Nach einem Personalwechsel im Juni 1998 (Jörg Hansmeier wurde für Matthias Beckmann eingestellt) ist die Stellenaufteilung so geändert worden, daß die beiden hauptberuflichen Mitarbeiter jeweils 30 Stunden pro Woche arbeiten. Außerdem wurde eine Honorarkraft eingestellt.
Die Finanzierung des Fan-Projektes erfolgt zu einem Drittel durch den DFB, zu einem Drittel durch die Stadt Bielefeld und zu einem Drittel durch das Land Nordrhein-Westfalen. Aufgrund des erst im Februar 1997 erfolgten Beginns der hauptamtlichen Tätigkeit betrug der Jahresetat 1997 ca. 175.000 DM. Für das Jahr 1998 stieg er dann auf ca. 190.000 DM an.
Das Fan-Projekt hat einen fünfköpfigen Vorstand, der sich aus dem Vorsitzenden und dessen Stellvertreter, einem Kassierer, einem Schriftführer sowie einem Beisitzer zusammensetzt. Der Vorstand tagt etwa alle zwei Monate und hat die Aufgabe, die beiden hauptberuflich tätigen pädagogischen Mitarbeiter beratend zu unterstützen, die laufenden Geschäfte des Vereins zu führen, das Vereinsvermögen zu verwalten und die Vereinsbeschlüsse auszuführen. Besonders viel Wert wurde bei der Konstituierung des Vorstands auf die Mitarbeit von Fans gelegt.
Außerdem wurde dem Fan-Projekt ein Beirat angeschlossen, der die Aufgabe hat, den Vorstand bei der Behandlung sozialpädagogischer sowie jugend- und sportpolitischer Fragen zu beraten und zu unterstützen. Der Beirat besteht aus einem Mitarbeiter des ersten Bielefelder Fan-Projektes, einem Vertreter des Jugendamtes, dem Fan-Beauftragten des DSC Arminia, Vertretern der Polizei und des BGS, einem Mitglied des Jugendhilfeausschusses der Stadt Bielefeld sowie zwei Vertretern der Fanszene. Der Beirat trifft sich ein bis zwei Mal pro Jahr und in speziellen Bedarfssituationen. Der Beirat spiegelt auch die verschiedenen Kooperationsebenen des Fan-Projektes wider.
Programm des Fan-Projektes Bielefeld e.V. und Einbettung in die Fanszene
Grundlage der Arbeit des Bielefelder Fan-Projektes ist das Nationale Konzept Sport und Sicherheit. Gemäß diesem Konzept hat das Fan-Projekt seine ArbeitsSchwerpunkte in der Gewaltprävention, beim Abbau extremistischer Orientierungen, in der Steigerung von Selbstwertgefühl und Verhaltenssicherheit bei jugendlichen Fußballfans sowie in der Lobbyarbeit für Fußballfans.
Erreicht werden soll dies durch ein integratives Konzept aufsuchender Jugendsozialarbeit. Das heißt, es wird versucht, innerhalb der Szene der Fußballfans soziale Strukturen zu schaffen und zu fördern, die sowohl gewaltbereite als auch gewaltsuchende Jugendliche integrieren.
Das Fan-Projekt Bielefeld e.V. versteht sich als sozialpädagogisch professionelle, mobile Einrichtung der Jugendhilfe für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in traditionellen (stationären) Angeboten für ihre Altersgruppe nicht wiederfinden. Durch den gemeinsamen Bezug zum Fußball bzw. das Dasein als Fan des DSC Arminia Bielefeld ergibt sich ein Zugang zu diesen Jugendlichen.
Dementsprechend ist die Zielgruppe der Tätigkeit die Gesamtheit der Fans des DSC Arminia Bielefeld, insbesondere aber das Umfeld der sogenannten Kutten-Fans, der Ultra-Supporters und der Hooligans, also die Gruppierungen, die sich besonders stark mit dem Verein identifizieren und für die das Dasein als Fan zu einem wichtigen Lebensinhalt geworden ist. Außerdem liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Arbeit mit 15- bis 25jährigen.
Für die Umsetzung dieser Konzeption und Ziele in der Praxis wurden zunächst zwei feste Anlaufstellen eingerichtet. Dabei handelt es sich zum einen um Räume, in denen neben den zu bewältigenden Verwaltungs-, Organisations- und Büroarbeiten auch ein Anlauf- und Treffpunkt für Fans eingerichtet worden ist. Dieser Treff, der sich relativ zentral im Bielefelder Stadtzentrum befindet und bequem erreichbar ist, hat sich inzwischen fest etabliert. Neben den üblichen Angeboten (Sammlung von Fan-Zeitschriften, von den Fans selbst hergestellte Fanartikel, Tischfußball-Gerät, Gesellschaftsspiele, Dart-Scheibe, Fernseher, Videogerät, Bücher etc.) besteht hier auch die Möglichkeit der Beratung bei Problemen (Familie, Schule, Polizei etc.). Außerdem finden in den Räumen regelmäßig Treffen mit verschiedenen Angeboten für ein jeweils anderes Zielpublikum statt. Dazu gehören Arbeitskreise (Stadionatmosphäre, Radio-Gruppe), Treffen der Fußballmannschaft des Fan-Projektes, Fußballspiele im Fernsehen etc. Dabei erfreut sich insbesondere der Freitagabendtreff einer großen Beliebtheit. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und Kneipenszene kommen viele Personen vorbei, um zusammen mit anderen Arminia-Fans bei einem Bier die Freitagabendspiele im Fernsehen zu sehen oder um sich zu unterhalten, bevor sie sich danach ins atemberaubende Bielefelder Nachtleben stürzen.
Hauptsache ein Dach über dem Kopf
In einem umgebauten Wohnwagen wurde auf der Alm ein weiterer fester Anlaufpunkt geschaffen, an dem die Mitarbeiter des Fan-Projektes bei jedem Heimspiel vor und nach dem Spiel sowie in der Pause präsent sind. Neben den Angeboten, die teilweise auch in den Räumen im Innenstadtbereich existieren (Verkauf von selbsthergestellten Fanartikeln und Fan-Zeitschriften) gibt es hier eine Fan-Pinwand (z.B. für Mitfahrgelegenheiten, An- und Verkaufsangebote etc.) und eine Infotafel über die nächsten Vorhaben, Freizeitangebote etc. des Fan-Projektes. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich bei einem kostenlosen Kaffee oder Tee auszutauschen, was insbesondere in der kalten Jahreszeit immer gerne genutzt wird. Mit dem Wohnwagen auf der Alm werden viele auswärtige Arminia-Fans erreicht, für die eine Fahrt nach Bielefeld oftmals zu aufwendig ist. Inzwischen ist der Wohnwagen so stark frequentiert, daß es notwendig geworden ist, die Heimspiele zu zweit zu besetzen.
Darüber hinaus begleitet immer mindestens ein Mitarbeiter des Fan-Projektes die Auswärtsspiele des DSC Arminia. Durch die damit verbundene Schaffung von Ver-haltenssicherheit und die Möglichkeit, jederzeit persönlich oder über Handy als Ansprechpartner bei möglichen Problemen erreichbar zu sein, wird in Konfliktfällen eine deeskalierende Funktion ausgeübt. Dies erfolgt mitunter einfach nur durch die Tatsache, daß jemand da ist, zuhört und die Probleme der Fans ernst nimmt oder daß ein Frustabbau im Gespräch ermöglicht wird.
Ein zentrales Element der gewaltpräventiven Tätigkeit des Fan-Projekts ist die Einbeziehung der Fans in die konkrete Arbeit, die Selbstorganisiation der Fanszene zum Auf- und Ausbau von Eigenverantwortlichkeit, Verläßlichkeit und Vertrauen sowie die Stärkung "normaler" Fanstrukturen wegen derer Vorbildfunktion und zur Erhöhung der Selbstkontrollfunktion innerhalb der Fanszene. Aus diesem Grund wurde von Beginn an eine enge Zusammenarbeit mit dem "Schwarz-weiß-blauen Dach", dem Dachverband der Arminia-Fans, angestrebt. Dem Dachverband wurde ein eigener Raum in den Räumen des Fan-Projektes in der Bielefelder Innenstadt zur Verfügung gestellt, und außerdem wird dieser bei verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen unterstützt. Aus diesem Grund hat sich inzwischen in allen Bereichen eine enge Zusammenarbeit etabliert (Arbeitskreise, Fanclub-Betreuung, Fußballturniere, Büroöffnungszeiten, Fußballmannschaft etc.). In die in diesem Zusammenhang entstandenen ehrenamtlichen Strukturen konnten insbesondere auch viele Personen aus dem Umfeld der Hools integriert werden.
Weitere bedeutsame Elemente der gewaltpräventiven Arbeit sind U16-Fahrten und die Einrichtung eines Sonderabteils mit Alkohol- und Rauchverbot in den Sonderzü-gen für Auswärtsfahrten. Letzteres wirkt sehr stark deeskalierend, da durch die in den Sonderabteilen mitfahrenden Personen (vor allem Rentner, Familien, Frauen) laut Aussagen von Polizei und BGS der allgemeine Aggressionsgrad deutlich geringer ist und von diesen Personen ein positiver Einfluß auf extreme Fans ausgeübt wird.
Eine Vernetzung verschiedener Institutionen und Gruppen (DSC, Schwarz-weiß-blaues Dach, Polizei und Ordner, Fan-Projekt, Fangruppen, Jugendamt, relevante Jugendhilfeträger u.a.) ergibt sich zum einen durch den Beirat des Fan-Projekts, der neben der beratenden Begleitung der Arbeit des Fan-Projektes auch ein "kurzer Dienstweg" in problematischen Situationen ist. Daneben existieren weitere Koopera-tionen mit verschiedenen Einrichtungen der Jugendhilfe, Jugendzentren und Schulen. Außerdem wurde zu Beginn der Fußballsaison 1998/99 ein "Runder Tisch gegen Gewalt beim Fußball" eingerichtet, bei dem Fans und Polizei die Gelegenheit haben, bestimmte positive und negative Vorkommnisse im Zusammenhang mit Fußballspielen zu diskutieren, um diese in Zukunft gegebenenfalls zu unterlassen, zu verändern oder zu verbessern.
Öffentlichkeitsarbeit und wissenschaftliche Dokumentation
Das Fan-Projekt strebt regelmäßige Veröffentlichungen in den gängigen Medien an, um die einschlägigen Stereotypen von randalierenden, rechtsradikalen Hooligans zu widerlegen, die Arbeit und den Sinn von Fan-Projekten transparent zu machen, eine sinnvolle Diskussion um Jugendkultur anzuregen, der Öffentlichkeit hilfreiche Inter-pretationsmuster für die Eigenheiten jugendkultureller Strömungen zu liefern und eine Bewertung dieser Eigenheiten aus pädagogischer Sicht überdenken zu können.
Dem Fan-Projekt ist an einer wissenschaftlichen Begleitung und Dokumentation des Projektes gelegen, insbesondere auch, um die eigene Arbeit besser reflektieren zu können. Die Veröffentlichungen werden weitestgehend archiviert.
Kultur- und Bildungsangebote / Freizeitpädagogik
Ziel der kulturpädagogischen Arbeit des Fan-Projektes ist es, die in der Fanszene vorhandenen kulturellen Aktivitäten der Jugendlichen zu stabilisieren und ihre selbstgestalteten Handlungsbereiche zu unterstützen. Zur kulturpädagogischen Aufgabe gehören Bildungsarbeit und das Anregen von Diskursen. Dabei sollen Konzepte der Medienpädagogik, der Erlebnispädagogik und der politischen Bildung miteinander verbunden werden.
Fazit nach fast zwei Jahren Fan-Projekt-Arbeit
In den zwei Jahren seit dem Bestehen des Fan-Projektes ist für Fußballfans in Bielefeld eine attraktive Infrastruktur geschaffen worden (Treffpunkt in der Innenstadt, Wohnwagen), die zum wichtigsten Anlaufpunkt bei Problemen und Wünschen jeder Art geworden ist. Außerdem ist es gelungen, eine Reihe von Personen aus dem Um-feld der Hooligans und aus sozialen Problemgruppen in die ehrenamtliche Arbeit zu integrieren bzw. an das Fan-Projekt zu binden. Des weiteren konnte eine Vernetzung verschiedener Akteure zu einem regelmäßigem Gedankenaustausch bewirkt werden. Die relativ ruhige Situation in der letzen Zeit und die angenehmere Atmosphäre auf der Alm führen Polizei und Arminia-Vorstand nach eigenen Aussagen auch auf die Arbeit des Fan-Projekts zurück.
Re: Fan-Projekt Bielefeld 1996
Ulmer - 12.03.2006, 08:15
Was brachte das ganze für die OWT'ler und das Umfeld mit sich?Besser gesagt,wie ging es weiter?
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