Lovely Gift

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: Lovely Gift

    Anni-Bunny - 08.09.2007, 20:54

    Lovely Gift
    Lovely Gift

    Autorin: Dat Bunny
    Genre: Romanze, Sap, One Shot
    Hauptpersonen: Gustav, Georg
    Rating: PG-12 [Slash]
    Warnungen: siehe Rating und Genre, GuxGe
    Disclaimer: Keine der Personen gehört mir, ich verdiene mit dieser FF kein Geld und es entspringt alles meiner Fantasie.
    Claimer: Meine Idee und meine Umsetzung.
    Summary: Endlich war es so weit; September, Geburtstag. Und das bedeutete Geschenke, juhu! Nur leider ließen einem seine Lieben gar keine Zeit, um diese 'Geschenke auszupacken'...


    Okay, es kommt etwas verspätet, aber hier ist meine kleine FF zu Gustavs Geburtstag. ^^ Ein OS ohne wirklich großartigen Plot, aber irgendwas musste ich einfach 'für' ihn schreiben. xD (Auf Fehler wird bis morgen Abend überprüft.)

    Viel Spaß auf jeden Fall mit der FF! ^^
    _____________________________


    I want to spend my time with you, but I don’t know how


    Gleich…gleich…na, wann war es endlich so weit!?

    „Noch zwanzig Sekunden, Schatz!“, hörte Gustav jemanden in sein Ohr flüstern und schauderte wohlig. Lächelnd blickte er auf den Display des Handys, welches er in der Hand hielt, lehnte sich etwas zurück. Okay…das war toll.

    Er freute sich wirklich auf seinen Geburtstag. Oh ja. Leider konnte er heute nicht zu Hause sein, aber dafür richtete man ihm und den anderen bald ein paar freie Tage ein. Darüber war er wirklich froh, denn mit seiner Familie und seinen Freunden wollte er schon ein wenig feiern.
    Momentan war es allerdings auch sehr schön.
    Aber hallo.

    „Sieben, sechs, fünf…“
    „…vier, drei, zwei…“

    Und schon war die Zahl umgeschlagen, kurz zeigte es eine kleine Null an, der Sekundenanzeiger ging allerdings sofort weiter.

    „Alles Gute, Juschtel…“

    Gerade wollte sich Gustav über seinen Spitznamen aufregen, als er aber auch schon umgedreht wurde und jemand ihn lieb angrinste.

    Hatte sich erledigt.

    „Ich hoffe, dein vorläufiges Geschenk gefällt dir…“, murmelte Georg ihm leise zu. Das klang so verrucht, oh Gott. Aber es stimmte ja. Gustav schmiss das Handy zur Seite und beugte sich zu ihm hin. Er nahm das Geschenk wirklich gerne an, ganz sicher. Auch, wenn er es schon öfters bekommen hatte. Manche Dinge brauchte man eben mehr als einmal, weil man sie oft nutzte…hehe.

    Gerade wollte Georg ihm seine Lippen aufdrücken, als ein lautes Krachen zu vernehmen war und beide erschrocken auseinanderstoben.
    Verwirrt sahen sie sich um, aber das Übel war schon zu hören:

    „Hey! Na, Geburtstagskind!? Wir müssen dir doch gratulieren!“

    Ein lachender Haufen aus Bills, Toms, Davids und Anhang war in der Tür zu sehen, breit grinsend, mit dem einen oder anderen eingepackten Geschenk, sogar mit einem Strauß Blumen und je einer Wunderkerze pro Hand.
    Gustav blinzelte verdattert.

    Er wusste nicht genau, ob er sich freuen, Angst haben, oder sie alle zum Teufel schicken sollte…

    Kurz warf er einen Blick auf Georg, der leicht auf Abstand gegangen war. Okay, war verständlich. Die fingen eh schon an, mit dem Grinsen aufzuhören…hust.

    „Wir hatten uns überlegt dir ein Ständchen zu bringen, aber mit den Spinnern zusammen zu singen endet katastrophal. Leider ist das mit dem Backen bei uns auch nichts geworden…hat nicht mal Saki geschafft. Deswegen nur die Kerzen.“
    Bill kam auf Gustav zugestakst, höflich wie er war, stand er auch auf. Okay, brachte bei seiner Größe auch nicht viel.

    Er achtete pingelig darauf, die Wunderkerze weit von ihnen wegzuhalten, damit auch ja nichts abbrannte oder was auch immer und nahm Gustav dann in den Arm.
    Der fühlte sich glatt wie ein kleines Kind…

    Leicht lächelnd erwiderte er die Umarmung aber und bedankte sich, als Bill ihm ein kleines Päckchen hinhielt.

    Mit Tom und den anderen war es nicht anders.

    Georg saß nur halbwegs unbeachtet daneben und besah sich diese Aktion, auch beim Geschenke auspacken blieb er stumm.

    Die hatten echt alle irgendwas besorgt…und er? Er war da nicht mal zu gekommen, toll. Aber er hatte es immerhin noch vorgehabt. Ob das eine Entschuldigung war!? Gustav nahm es ihm doch bestimmt nicht übel, oder?
    Zumindest hoffte er das einfach mal stark.
    Allerdings freute er sich gerad ziemlich über die Drumsticks, die er in der Hand hielt und scheinbar von David bekommen hatte, zumindest lachte er gutgelaunt in seine Richtung.
    Hm, war ‘ne gute Idee, letztens hatte er welche liegen lassen und hatte sich noch keine neuen kaufen können.

    Leise seufzend stand Georg auf, wieder unbemerkt, ging völlig außenstehend zur Tür des Hotelzimmers und schloss sie hinter sich wieder, als er draußen war.

    Drinnen hörte er noch ein allgemeines Raunen von den gut zehn oder wie viel auch immer Leuten und war dann schon in sein eigenes Zimmer verschwunden.


    Mit einem letzten Winken konnte Gustav nach gut einer Stunde endlich seine Tür zumachen und sich geschafft dagegenlehnen. Die hatten ihn ganz schön beansprucht, konnte man schon so sagen. Aber es war ja auch lieb von ihnen.

    Dabei wäre er lieber von etwas anderem beansprucht und geschafft gewesen…

    Als ihm auffiel, was er da dachte, drehte er sich fragend Richtung Bett. Keiner da. Er blickte sich weiter im Raum um, aber außer seinen Geschenken war alles unverändert.

    Georg war auch gegangen.

    Och menno, hoffentlich war der jetzt nicht sauer oder so. sie hatten wirklich die Zeit miteinander verbringen wollen, wenigstens die Nacht über. Sonst hatten sie davon immer zu wenig für sich.
    Aber er wagte es auch nicht, noch mal zum Zimmer seines Freundes zu gehen und anzuklopfen. Dafür machte er sich zu viele Gedanken, ob er böse auf ihn war.
    Er hoffte einfach, dass dem nicht so war.

    Still nahm er seine Geschenke, legte sie auf den Tisch in der Ecke – einpacken würde er sie später – und zog sich dann bis auf die Shorts aus, um sich selbst ins Bett zu schmeißen.

    Zu gerne wäre er jetzt mit Georg genau hier.
    Oh Mann, hätten sie einfach schon ‚angefangen‘ und wären die anderen dann reingekommen. Aber dass sie sich auch hatten den Zweitschlüssel besorgen müssen, nee…
    Na ja, brachte ja auch nichts, sich darüber aufzuregen.
    Gustav war froh, dass sie alle an ihn gedacht hatten, sie waren zufrieden, dass er sich gefreut hatte und Georg war hoffentlich – bestimmt! – nicht böse.
    Okay, irgendwie klang das grade zu schön, um wahr zu sein. Fehlte nur noch, dass er gleich wieder zu ihm kam und er dann echt das Geschenk von ihm bekam. Hach…


    Gustav wachte von seinem Handywecker und dessen nervtötenden Geräuschen auf. Moah, echt, er war es nicht gewöhnt, so spät schlafen zu gehen und dann trotzdem so früh aufzustehen.
    Na ja, den anderen ging es da sicher noch schlechter.

    Er rappelte sich auf und nahm sich seine Klamotten, zog sich erstmal an. Danach begab er sich ins Bad, beeilte sich, fertig zu werden, damit er die anderen aufscheuchen konnte.

    Sein Zeug packte er auch wieder ordentlich zusammen, weil es dann gleich weiterging. Im Bus, das hieß wieder, sie hatten keinerlei Zeit für sich. Mist.
    Na gut, erstmal kümmerte er sich um die anderen.

    Pfeifend ging er nach draußen, klopfte erstmal an die Tür von Tom.
    Nichts.
    Wie, wo war der denn? Sonst grummelte er erstmal und Gustav durfte sturmklopfen. Heute klappte das irgendwie nicht. Okay, weiter zu Bill.
    Wieder nichts.
    Also langsam wunderte er sich echt.

    Ob er auch zu Georg gehen sollte? Vielleicht wäre das sein Glück…

    Zaghaft klopfte er an. Gespannt lauschend lehnte er an der weißen Tür, aber er hörte wieder nichts. Wollten die ihn ärgern? Hatte er vielleicht verschlafen!?
    Schnaufend wandte er sich um und ging Richtung Aufzug.

    Zusammen mit zwei ernst dreinschauenden Geschäftsmännern ging es ab nach unten ins Erdgeschoss und dann alleine weiter in den Speisesaal.
    Fragend schaute er sich wieder um, sah nicht wirklich jemanden, aber von hier konnte man auch nicht alles überblicken. Suchend ging er weiter, wurde allerdings abrupt aufgehalten.

    Von hinten packten ihn zwei starke Arme und rissen ihn mit sich.

    Erschrocken quietschte er, wie Tom sonst so gerne und ließ sich hinterherschleifen.

    „Wir haben das mit dem Kuchen doch noch geschafft…“, meinte eine tiefe Stimme zu ihm und er blinzelte mal wieder verwirrt.

    Oookay…was!?

    „Guten Morgen!“, kam es mehrstimmig zu ihm herübergeschallt, als er ordentlich von Tobi hingestellt wurde und sich die Klamotten zurechtzog.

    Leicht grinsend und mit dem Kopf schüttelnd beschaute er sich die Torte, auf der wirklich an der Zahl neunzehn Kerzen prangten. Wow, die war toll. Zwar einfach, aber es war doch lieb, dass sie das organisiert hatten.
    Auch, wenn sicher die Hotelküche dafür verantwortlich war.

    Er setzte sich zu ihne. Na, sie schienen alle gut gelaunt zu sein. Nur Georg schaute irgendwie gespielt fröhlich.
    Gustav warf ihm einen entschuldigenden Blick zu, aber er schüttelte nur mit dem Kopf.

    Die anderen lenkten allerdings schon wieder die Aufmerksamkeit auf sich und ließen ihn die Kerzen auspusten, das Teil anschneiden und aßen diesmal sogar alle zusammen. Sonst waren Bill, Tom, Georg und er die letzten, die frühstückten, weil die anderen natürlich länger wach waren als sie. Scheinbar warfen sie das netterweise heute mal über Bord.


    Nach dem Frühstück wurden direkt ihre Koffer und Taschen geholt und in den Bus gebracht, danach mussten sie auch fast schon weiter. Irgendwie hatte keiner von ihnen einen Plan wohin eigentlich und so entschloss Bill sich einfach mal, bei David nachzufragen.

    „Ohne mich kriegt der das doch gar nicht gebacken“, murmelte Tom und Bill warf ihm einen finsteren Blick zu.
    „Was denn? Du merkst dir nie, wo wir hin wollen!“

    Und damit waren beide zeternd und zoffend aus dem Bus verschwunden. Natürlich meinten sie das nicht ernst, sie ärgerten sich eben wie alle Geschwister gerne.

    Gustav schaute ihnen nach und erhob sich dann leise seufzend, ging von der ‚Küche‘ nach ganz hinten in ihre kleine aber feine ‚Chill-Area‘, wie Tom es mal betitelt hatte und wo gerade Georg saß und ein wenig Musik hörte. Ganz entspannt, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, sah er aus, als würde er schlafen, wippte leicht mit einem Fuß und dem Kopf.
    Er sank neben ihn und sah ihn mit gesenktem Kopf an.

    Als Georg bemerkte, dass da jemand war, öffnete er seine Augen und lächelte Gustav unsicher entgegen.
    Ja, er machte sich immer noch gewisse Vorwürfe, weil er eigentlich kein richtiges Geschenk für ihn gehabt hatte. Noch nicht.

    „Na…“, meinte er nur leise und Gustav beugte sich kurz zu ihm vor, drückte ihm einen leichten Kuss auf.

    „Das gestern tut mir leid, das nächste Mal lassen wir den Schlüssel stecken oder so. Aber ich konnte nicht-“
    „Wir wissen jetzt, wo es hingeeeht!“

    Georg atmete tief durch und richtete sich etwas auf. Oh ja, Gustav verstand total, dass er angenervt war. Aber das würde bestimmt erstmal so weitergehen. Das wussten sie beide.
    Unauffällig blieben sie sitzen, Gustav schickte sich ausnahmsweise mal, eine DVD anzumachen. Sicher super, so früh am Morgen.

    Die anderen kamen wieder zu ihnen und berichteten ihnen von allem. Tom wusste natürlich besser bescheid. Manchmal lag er eben auch richtig.

    Gustav versuchte sich wieder zu beteiligen und aufzupassen, Georg hatte währenddessen schon wieder voll abgeschalten.
    Hoffentlich hatte er wenigstens die Entschuldigung angenommen.


    Sie fuhren bis zum Abend hin fast durch und waren nach DVD gucken und Zocken schon ein wenig müde. Gustav hatte bisher schon einige Anrufe annehmen müssen.
    Jetzt fehlte eigentlich fast keiner mehr. Immerhin das heiterte ihn auf, denn sicher gingen die Zwillinge bald ins Bett. Hoffte er zumindest.

    Und wirklich, es war vielleicht halb zehn oder so und schon verabschiedete sich Bill gähnend, wünschte ihnen noch einen schönen Abend.
    Na hoffentlich wurde der das auch…eherm.

    Tom verabschiedete sich auch, aber erst als er das Rennen gegen Gustav verlor und raffte sich auf, um in seine Koje zu schlürfen.

    Nun waren sie alleine. Georg hatte die letzte Runde nur angefeuert und saß gemütlich hinter Gustav. Jetzt konnte er endlich näher rutschen. Aber auch wieder unsicher, war klar.

    „Georg, es tut mir echt leid…“, flüsterte Gustav und wollte sich zu ihm drehen, wurde aber schon nah an ihn gezogen und spürte Georgs Atem im Nacken. Mh, jetzt kam er hier nicht weg.
    „Schon gut…“
    „Echt?“
    „Ja…“

    Gustav kuschelte sich an ihn und ließ den Controller der PS sinken, seufzte erleichtert. Okay, Georg war wirklich nicht sauer, das machte ihn froh. Und da machte er sich auch noch solche Gedanken. Scheinbar war es seinem Freund da aber nicht anders ergangen.
    Na ja, jetzt war ja alles okay. Das einzige, was fehlte, war ein wenig Zeit, die sie miteinander verbringen konnten. Und zwar wirklich richtig.

    „Glaubst du, die beiden schlafen schon…?“, murmelte Georg ihm ins Ohr und er wurde ein wenig rot. Wie…was hatte er denn jetzt vor? Und vor allem; was hatte er HIER vor!?
    „Ich, ähm…ich weiß nicht…“, stotterte Gustav leise und ein wenig nervös. Ihm war das hier viel zu gefährlich, irgendwas anzufangen. Zu heiß.

    „Na dann, ich glaube schon.“

    Georg strich ihm über die Seiten, den Bauch, unter sein Shirt. Mh, das war toll.
    Er streichelte wieder Gustavs Bauch hoch, über seine Brust. Na also, ihm gefiel es ja doch. Merkte man nicht nur an dem schnellen Herzschlag.

    Aber Gustav war auch sofort hin und weg, lehnte sich wieder richtig an ihn und sank ihm entgegen.
    Er hielt etwas die Luft an, um nicht so laut zu seufzen.

    „Mh, doch, ich glaub‘ auch…“

    Er nickte nur bekräftigend und legte seine Hände auf Georgs Beine, fuhr damit über seine Knie und dann zu seinen Oberschenkeln, stieß sich etwas von ihm ab und schaffte es, sich zu ihm umzudrehen.
    Leicht lächelnd schaute er zu ihm auf und bekam einen leichten Kuss, einen weiteren.

    Also er mochte seine Geschenke wirklich…

    Die Arme schlang er nun um Georgs Hals, zog ihn etwas über sich.
    Sofort hatte er auch wieder dessen Lippen auf seinen, spürte eine Zunge an seinen Mundwinkel stupsen. Lecker…
    Ein wenig Red Bull schmeckte er auch, als er den Mund einladend öffnete und auf Georg einging. Er liebte so was. Jeder ihrer Küsse war einzigartig, jeder hatte einen anderen Geschmack. Und das seit über fünf Monaten, da durfte man mal zusammenrechnen, wenn es die mehrmals am Tag gab.

    Eigentlich war auch jedes Mal anders…aber schön immer.
    Leider ging das im Bus dann doch zu weit.

    Georg fuhr ihm weiterhin über den Oberkörper, dann runter an seinen Hosenbund. Okay, ein wenig weiter konnten sie schon gehen, aber…zu Allem war er echt nicht bereit.

    Langsam fand Georgs Hand ihren Weg in seine Hose, auch gleich unter die Shorts und streichelte leicht über seinen Steiß, weiter dort entlang nach vorne. Immer weiter ließ er sie runter gleiten, Gustav streckte sich ihm leicht entgegen und keuchte etwas.

    Im Hintergrund war nur die Titelmusik des Spiels, dass sie vorhin alle gespielt hatten, zu hören. Und irgendwas Nerviges auch noch…

    Sie ließen sich erstmal nicht davon stören und machten vertieft in die Sache so weiter.
    Georg öffnete gerade Gustavs Hose, als das nervige Geräusch lauter wurde und sie sich genervt aufstöhnend voneinander lösten.
    Wieder entschuldigend schaute der Blonde zu seinem Freund auf, der sich schon dessen Handy geschnappt hatte und es ihm mit leidendem Blick hinhielt.

    „Meine Ma, tut mir leid…“, flüsterte Gustav. Das konnte immer länger dauern.

    Er nahm das Gespräch nicht sofort an, sondern setzte sich mit dem Älteren gemeinsam auf, der sich aber noch an ihn schmiegte.

    „Och Mann…ich bin grad‘ so geil.“, seufzte er ihm halb ins Shirt und Gustav kicherte leicht, zog eine mitfühlende Miene, küsse ihn kurz, während er abhob.
    „Ich weiß…geh‘ besser schon ins Bett und beruhig‘ dich.“, flüsterte er und begrüßte dann seine Mutter gespielt gut gelaunt, aber doch deutlich müde.

    Georg erhob sich einfach und folgte dem Rat.


    Nun war es echt langsam unerträglich, wie wenig Zeit sie ihnen gelassen hatten. Aber endlich kamen sie wieder in ein Hotel. Und sie hatten sogar ein paar Stunden Zeit für sich.
    Nach der letzten, abgebrochenen Nacht war das aber auch dringend nötig.

    Georg war diesmal wieder so mutig gewesen und hatte sich mit seinem Duschzeugs und neuen Klamotten rüber zu Gustav gewagt. Das war eigentlich immer eine waghalsige Angelegenheit, denn noch immer wusste so gut wie gar keiner von ihnen beiden.
    Gerade klopfte er an, als er hinter sich ein Klacken vernahm und erschrocken umdrehte.
    Nun ging auch Gustavs Tür auf.
    Der war überrascht, dass Georg ihm den Rücken zuwandte und schaute dorthin, wo er scheinbar auch hinsah.

    Und beide erstarrten leicht.

    Ihnen gegenüber stand Bill an seinem eigenen Zimmer. Upps.

    Er sah nur verwundert zurück, dann auf den Klamottenhaufen in Georgs Armen, dann auf den mittlerweile nicht mehr ganz so fröhlich grinsenden, halbnackten Gustav und dann den Gang entlang.
    Er deutete leicht nach vorne und spitzte die Lippen leicht.

    „Ich…störe mal nicht weiter.“

    Zwar grinste er nicht, aber er zwinkerte vielversprechend und schlenderte durch den Gang.

    „Ganz unauffällig, geh‘ mal runter, was aus dem Bus holen. Total in Gedanken, ich bekomme nichts mit!“, rief er quer über den Flur und sie beide grinsten nur, eh sie sich wieder anschauten. Und damit konnten sie auch beruhigt sein.

    Georg wollte noch etwas sagen, wurde dann allerdings schon in das Zimmer gezerrt, die Tür knallte zu und es war nur noch ein Schlüssel zu hören, der im Schloss herumgedreht wurde…

    Mh…vielleicht sollte man den anderen diesmal einen Tipp geben?
    Am besten wäre da wohl:

    ‚Don’t disturb!'



    [R&R pls!]



    Re: Lovely Gift

    xXNamidaXx - 15.09.2007, 14:06


    echt toller oneshot 0.0
    aber die beiden haben echt nur pech^^
    immer stören die anderen
    find ich toll,
    dass es mal gustav x georg
    und nicht immer bill x tom ist



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