Fasten - eine Kur für Körper und Geist

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    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 20.05.2005, 13:46

    Fasten - eine Kur für Körper und Geist
    So, jetzt habe ich gerade ein bisschen Zeit, also wie versprochen, die Infos über's Fasten. (Mein Tagesplan kommt abends.) Sie stammen hauptsächlich aus "Wie neugeboren durch Fasten", dem GU Ratgeber, den ich mir mal zugelegt habe.

    1. Was ist Fasten?
    - Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann.
    - Fasten ist eine verhaltensweise von selbstständigen Menschen, die sich frei entscheiden können.
    - Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne Körperzelle, aber auch Seele und Geist.
    - Fasten kann einem helfen in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen
    - Fasten kann ein starker Impuls sein, die eigene Lebens- und Ernährungsweise zu ändern, falls das nötig ist
    Zitat:
    Die fünf Grundregeln des Fastens
    1. In den Fastentagen absolut nichts essen - nur trinken (Tee, Gemüsebrühe, Obst und Gemüsesäfte und natürlich Wasser, mehr als der Durst verlangt)
    2. Weglassen, was nicht lebensnotwendig ist (kein Nikotin, kein Alkohol, kein Kaffee, keine Süßigkeiten, keine Appetitzügler oder Abführmittel, keine Medikamente)
    3. Sich vom Alltag lösen (keine Termine und Verabredungen treffen, auf Radio und Fernsehen verzichten, lieber lesen, eher ins Zwiegespräch mit einem selbst gehen als mit anderen)
    4. Sich natürlich verhalten (das ist natürlich sehr individuell: ausschlafen, wandern, Sport treiben, schwimmen, bummeln, lesen, tanzen, Musik genießen, Hobbies pflegen, all das, was der Seele gut tut und dem Körper nicht schadet)
    5. Alle Ausscheidungen fördern (Darm regelmäßig entleeren, die Nieren durchspülen, schwitzen, abatmen, Haut und Schleimhäute pflegen)

    Es gibt verschiedene Formen des selbstständigen Fastens
    Buchinger Fasten ist das, was ich mache, da es als die geeignetste Form des selbstständigen Fastens angesehen wird.
    Morgens und nachmittags trinkt man jeweil 2 Tassen Kräutertee, mittags und abens gibt es Gemüsebrühe oder Obst- und Gemüsesäfte und natürluch zwischendruch Wasser. Für den Einsteiger wird empfohlen:
    1 Entlastungstag, 5 Fastentage, 3 Aufbautage, 3 Nachfastentage (Erklärung folgt später)

    Beim Rohsäftefasten trinkt man 3-5-mal täglich 1 Glas frischgepressten Obst- oder Gemüsesaft, zwischendruch mindestens 2l Wasser.

    Molkefasten erfordert 1l Molke über den Tag verteilt, ergänzt durch Kräutertees und Frischpflanzen säfte. Man verwendet entweder "Diät-Kurmolke", die mit Eiweiß angereichert ist und sich besonders für schlanke Menschen und die zweite Hälfte sehr langer Fastenzeiten eignet oder Trink-Molke, die weniger Eiweiß und Kalorien enthält.

    Schleimfasten ist längst nicht so ekelig wie es klingt. Ich hatte es auch in Erwägung gezogen. Es eignet sich besonders für Magen- und Darmempfindliche. Hierbei wird die Tee- und Saftkost durch sehr flüssige Hafer-, Reis- oder auch Leinsamenbreis ergänzt.

    Wasserfasten dagegen ist eher etwas für die Hardcore-Faster, weil man dabei gänzlich ohne Kalorien und basische Valenzen auskommen muss. Man trinkt als Normalgewichtiger 1 1/2l guten Quell- oder Mineralwasser über den tag verteilt, als Übergewichtiger 2-3l guten Quell- oder Mineralwassers.

    Teefasten funktioniert fast genauso, nur trinkt man dabei 3mal am Tag 2 Tassen ungesüßten Tee aus verschiedenen Kräutern

    Heilfasten, Null-Diät und Fastenkuren, die länger als 3 Wochen geplant sind, sollten immer unter der Aufsicht eines Fasten- oder Hausarztes durchgeführt werden.


    Fortsetzung folgt...



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 20.05.2005, 14:21


    Das Fasten bietet viele Vorteile und Gründe, aus denen es sich zu fasten lohnt
    - wahrscheinlich die schnellste, angenehmste und ungefährlichste Methode, überflüssige Pfunde loszuwerden
    - eine Möglichkeit, dem Konsum den Rücken zu kehren und wieder maßvoll essen und sinnvoll genießen zu lernen
    - eine Hilfe bei der Lösung aus Abhängigkeit von Medikamenten und Genussmitteln
    - die Entstauung und Entspeicherung von verschlacktem Gewebe
    - die Verschönerung der Haut und Straffung aller Bindegewebe
    - eine erfolgreiche, biologische Entgiftung des Körpers
    - in den Wechseljahren und der "midlife-crisis" eine Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
    - es hält vorzeitige Alterungsvorgänge auf und verlangsamt insgesamt den Alterungsprozess
    - Frühheilverfahren für verschiedene Krankheiten, bzw. Behandlungsmöglichkeit bei ernährungsabhängigen Stoffwechselerkrankungen

    Wann ist der beste Einstieg
    - wenn morgens der Appetit fehlt
    - nach zu vielem Essen, z.B. an Festtagen
    - nach Magenverstimmungen oder Durchfall
    - bei Fieber, Grippe, Mandelentzündung, fieberhafter Bronchitis
    - in der nächsten arbeitsfreien oder weniger belastenden Woche (Kurzzeitfasten von 5 Tagen)

    Selbstständig fasten kann jeder über 16 (ungefähr), solange er oder sie
    - nicht bei dem Gedanken daran Bedenken hat
    - nicht in einer längeren schwermütigen Verfassung ist oder nervlich labil
    - nicht nach Krankheit oder Operation noch erschöpft ist
    - nicht überfordert, erschöpft, nervös und überreizt ist
    - nicht an Esssucht oder Bulimie leidet, sich aber nicht in Therapie befindet
    - nicht lebenswichtige Medikamente zu sich nehmen muss
    - sich nicht sicher ist, ob er oder sie wirklich gesund ist

    Wer an zu niedrigem oder zu hohem Blutdruck oder an Krebs oder an erheblichen Übergewicht leidet sollte unter Aufsicht eines fastenerfahrenen Arztes fasten (ich habe eine Liste, falls jemand eine Adresse braucht)
    Es hilft aber in jedem Fall, sich eine (Selbsthilfe)gruppe zur Motivation, Hilfe und zum Erfahrungsaustausch zu suchen.

    Wichtig ist die Ruhe beim Fasten, fasten Sie, wo Sie sich wohlfühlen (Urlaub, zuhause, bei Freunden) und wo Sie ihren bevorzugten Sport ausüben, aber auch faulenzen können, wann immer Ihnen danach ist.
    Lassen sie sich von den "guten Ratschlägen" irgendwelche Verwandter, Nachbarn etc. nicht aus dem Konzept bringen.

    to be continued...



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    Snowcrash - 20.05.2005, 14:41


    Hi notion, freut mich zu hören, das es dir so gut geht. :ja:

    Was mir nur eingefallen ist - wo du dir schon die ganze Mühe machst mit den Fasteninfos - vielleicht interesssiert das ja auch andere und man könnte es in ein separartes Thema packen?

    Nur so eine Idee.



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 20.05.2005, 14:48


    Einkaufsliste für die ersten sechs Tage
    - stilles Mineralwasser oder gutes Quell- oder Leitungswasser, mindestens 10 Flaschen
    - verschiedene Kräutertees, am besten lose oder sogar frisch
    - Gemüse und Gewürze für die Gemüsebrühe (Rezept auf Wunsch)
    - verschiedene Obstsäfte (natur), 2x1,5l oder 5x0,3l Flaschen
    - verschiedene Gemüsesäfte, 2x1,5l oder 5x0,3l Flaschen
    - Sauerkrautsaft bei Bedarf, 1 kl. Fasche
    - 250g geschroteter Leinsamen (z.B. Linusit)
    - 5-10 ungespritzte Zitronen
    - 40g Glaubersalz
    - 1,5kg Obst oder Rohgemüse, es sei denn man zieht einen Reistag für den Entlastungstag vor, dann 150g Vollreis

    Für die Aufbautage sollte man erst am letzten Fastentag einkaufen, dann hat man die Sachen nicht die gesamte Zeit verführerisch herumliegen.

    Eine Fastenwoche für gesunde Erstfaster

    Der Entlastungstag
    Früh: Obst und Nüsse oder Birchermüsli
    Mittag: Frischkostplatte, Kartoffeln, Gemüse, Quarknachspeise
    Nachmittag: 1 Apfel, 10 Haselnüsse
    Abend: Obst oder Obstsalat (mit Leinsamen oder Weizenkleie), 1 Joghurt, Knäckebrot, reichliches Trinken
    Bewegung: auslaufen, frische Luft genießen
    Ruhe: zur Ruhe kommen, ein Bad nehmen, sich ablösen vom Alltag

    Erster Fastentag
    Früh: 2 Tassen Morgentee, Glaubersalz (mit Zitrone) oder Einlauf
    Vormittag: Wasser oder Tee nachtrinken
    Mittag: 250 ml Gemüsebrühe oder 125ml Gemüsesaft mit 125ml Wasser vermischt
    Nachmittag: 2 Tassen Früchte- oder Kräutertee (1/2TL Honig erlaubt)
    Abend: 250ml Gemüsebrühe oder wie oben beschrieben 250ml verdünnter Gemüse- oder Obstsaft
    Bewegung: gewohnte Morgenbewegung, zuhause bleiben, Mittags Ruhe halten, dann einen kleinen Spaziergang machen
    Seelen/Körperpflege: ausschlafen, Füße warmhalten, mittags Leibwärme + Leberpackung, abends früh zu Bett

    Zweiter Fastentag
    Früh: 2 Tassen Morgentee (1/2Tl Honig erlaubt)
    Vormittag: Wasser zwischendurch
    Mittag: 250 ml Gemüsebrühe oder 125ml Gemüsesaft mit 125ml Wasser vermischt
    Nachmittag: 2 Tassen Früchte- oder Kräutertee (1/2TL Honig erlaubt)
    Abend: 250ml Gemüsebrühe oder wie oben beschrieben 250ml verdünnter Gemüse- oder Obstsaft
    Bewegung: morgens dehnen und strecken und einen Morgenspaziergang machen, Mittags Ruhe halten, dann zügigen Spaziergang machen
    Seelen-/Körperpflege: müde sein dürfen, loslassen, morgens Kaltreiz fürs Gesicht, Luftbad und Haut frottieren, mittags: Leibwärme + Leberpackung, warme Hände und warme Füße (kein Vollbad!)

    Dritter Fastentag
    Früh: 2 Tassen Morgentee (1/2Tl Honig erlaubt) Abführen mit Einlauf oder Bittersalz
    Vormittag: Wasser zwischendurch, Verdauung fördern durch Sauerkrautsaft, Molke oder Buttermilch
    Mittag: Tomatenbrühe
    Nachmittag: 2 Tassen Früchte- oder Kräutertee
    Abend: 250ml Gemüsebrühe oder wie oben beschrieben 250ml verdünnter Gemüse- oder Obstsaft
    Bewegung: Frühgymnastik, Bewegungsdrang maßvoll nachkommen, Mittags Ruhe halten
    Seelen/Körperpflege: früh Wechseldusche, bürsten und ölen, nachmittags Leibwärme + Leberpackung

    wird fortgesetzt...



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 20.05.2005, 14:49


    Snowcrash hat folgendes geschrieben: Hi notion, freut mich zu hören, das es dir so gut geht. :ja:

    Was mir nur eingefallen ist - wo du dir schon die ganze Mühe machst mit den Fasteninfos - vielleicht interesssiert das ja auch andere und man könnte es in ein separartes Thema packen?

    Nur so eine Idee.

    Klar, also wenn Ihr wollt?
    Trennt das einer der Mods dann mal hier raus, bitte? :)



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    Snowcrash - 20.05.2005, 14:52


    Also ich würde es gutfinden. :ja:

    Allerdings mit dem Hinweis versehen, dass das nicht dem Abnehmen, sondern dem Entschlacken dient.



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 20.05.2005, 22:30


    Find ich jetzt ein bisschen albern, das mit der Überschrift! :roll: Ich habe schließlich geschrieben, dass Abnehmen nur einer der Vorteile von Fasten ist. Aber so zu tun, als sei es nur zum Entschlacken gut, finde ich Quark!



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    Mietze - 20.05.2005, 22:53


    Ich kann es auch wieder ändern, ich hatte nur Snowis Vorschlag aufgegriffen :schäm:

    Wie hättest du den Titel denn gerne :trippel: ?



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 21.05.2005, 07:53


    Ich weiß auch nicht, hatte eigentlich gedacht, er würde nur "Fasten" heißen. Schließlich erkläre ich alles darüber im Thread. Wenn Snowcrash zusätzlich noch irgendwelche Anmerkungen machen will, kann sie das ja auch.
    Von mir aus ginge auch "Fasten - eine Kur für Körper und Geist", um zu zeigen, dass das eine temporäre Geschichte ist.



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    Snowcrash - 21.05.2005, 10:50


    Sorry, hatte das nur als Fazit aus einer der Diskussionen drüben im WW-Thread geschrieben. Immerhin war die erste Frage beim Thema Fasten fast immer "Wie viel kann ich denn damit abnehmen?" und das ist ja nicht der Sinn des Ganzen. Zumindestens habe ich die Gewichtsreduktion immer nur als "Nebeneffekt" einer Fastenkur verstanden und so sind ja auch die ernstzunehmenden Konzepte angelegt. Und man darf Fasten nicht als Möglichkeit verstehen, die man alle 4 oder 5 Wochen mal schnell nutzen kann, um sich der zu viel angefutterten Pfunde wieder zu entledigen. Ich habe es nämlich schon im Bekanntenkreis erlebt, dass nach 3 Wochen Fasten zur Gewichtsreduktion der Kreislaufkollaps kam. :(

    Nun ja, wie man es macht, macht man es falsch ...



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 21.05.2005, 12:09


    Hey Snowcrash, nicht traurig gucken! :tröst: Das ging ja nicht gegen Dich persönlich!
    Ich möchte nur nicht, dass man sich hier selbst veralbert. Schließlich sind wir alle erwachsene Menschen und haben hoffentlich mehr Verstand als die Person aus Deinem Bekanntenkreis.

    Ich bin zwar noch lange nicht fertig mit diesem Thread, aber ich sag es schon mal jetzt:
    - Das Höchste der Gefühle ist 7 Wochen Essen, 1 Woche fasten, kürzer darf die Essensphase keinesfalls sein.
    - Wenn man länger als 1 Woche fastet, sollte man erstens schon Erfahrung mit dem Fasten haben und das höchstens 1-2mal im Jahr machen.
    - Bei einer Fastenkur von mehr als 3 Wochen oder gesundheitlichen Problemen (Krebs, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf, Übergewicht etc.) unbedingt von einem fachlich kompetenten Arzt betreuen lassen!
    - Der Erfolg der Gewichtsreduktion nimmt übrigens ab und das Halten des Gewichts ist sehr von der Ernährung abhängig. (wobei ich finde, und damit bin ich nicht alleine, dass eine Ernährungsumstellung nach dem Fasten leichter fällt als einfach so.)
    Man kann außerdem davon ausgehen, dass mindestens 1-2kg, die man während des Fastens verloren hat, schnell wieder drauf kommen. Schon allein wegen des wieder gefüllten Darms.



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    notion - 21.05.2005, 12:54


    Eine Fastenwoche für gesunde Erstfaster (Teil 2)

    Vierter Fastentag
    Früh: Morgentee
    Vormittag: Wasser zwischendurch
    Mittag: Karottenbrühe
    Nachmittag: Früchte - oder KRäuertee
    Abend: Obst- oder Gemüsesaft
    Bewegung: aktiv werden, wandern, Sport treiben und körperliche Arbeit im Wechsel mit Entspannung und Ruhe
    Seelen/Körperpflege: tautreten/Schneelaufen, schiwtzen, duschen, ölen, entspannen im Liegen, evtl. Sauna oder Vollbad, Nachruhe einplanen;
    den Morgen und die frische Luft genießen, Bewegung sättigt und befriedigt, Mittags: wohlige Wärme durchgearnbeiteter Glieder

    Fünfter Fastentag
    auf nüchternen Magen Einlauf, notfalls 125ml Molke, Bittersalz oder Sauerkrautsaft
    Früh: 2 Tassen Morgentee
    Vormittag: Wasser zwischendurch
    Mittag: 250ml Selleriebrühe
    Nachmittag: 2 Tassen Früchte- oder Kräutertee
    Abend: 250ml Gemüsebrühe oder wie oben beschrieben 250ml verdünnter Gemüse- oder Obstsaft
    Bewegung: Bewegungsbedarf sättigen, Tempo der Fastensituation anpassen
    Seelen/Körperpflege: bürsten, duschen, ölen; mittags warme Füße + Leberpackung, abends die Ruhephase vorbereiten
    Wichtig: Einkaufen für den Kostaufbau (an Einkaufszettel halten, sich am Nicht-haben-müssen erfreuen)

    Erster Aufbautag
    Früh: 2 Tassen Morgentee
    Vormittag: Fastenbrechen! 1kleiner reifer Apfel roh oder gedünstet
    Mittag: 250 ml Kartoffel-Gemüse-Suppe
    Nachmittag: 2 Tassen Früchte- oder Kräutertee
    Abend: 250ml Tomaten- oder Spargelsuppe, 125ml Buttermilch mit 1TL Leinsamen, 1 Scheibe Knäckebrot, (Trockenobst für den nächsten Tag einweichen, 2 Backpflaumen oder 1 Feige in 1/2 Tasse Wasser zugedeckt stehen lassen)
    Bewegung: Morgengymnastik und-sport vor dem Fastenbrechen, Spaziergang, Mittags: Ruhe, Schongang einlegen (1mal täglich liegen mit Leberpackung oder bei Völlegefühl Prießnitz-Leibauflage - nasskalter Umschlag)
    Seelen-/Körperpflege: Essen ist heute wichtiger als alles andere, Der Apfel und alle MAhlzeiten stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, Zeit lassen beim Essen, gründlich (mindestens 35mal) jeden Bissen kauen. Wenig ist viel!

    Zweiter Aufbautag
    Früh: Morgengetränk, vorbereitetes Trockenobst vom Vortag, Weizenschrotsuppe (Rezept gewünscht?)
    Vormittag: Wasser zwischendurch
    Mittag: 1/4 Kopfsalat, 3 kleine Pellkartoffeln, 100g gedünstetes Möhrengemüse, Biojoghurt mit Sanddorn und Leinsamen
    Nachmittag: 2 Tassen Kräutertee
    Abend: 100g Möhren + 1/2 Apfel geraspelt, Getreide-Gemüse-Suppe (Rezept?), 3EL Dickmilch + 1TL Leinsamen, 1 Scheibe Knäckebrot
    Bewegung: Morgens Spaziergang, Mittags Anstrengungen vermeiden "nach dem Essen ruhen oder 1000 Schritte tun"
    Seelen/Körperpflege: Kreislauf in Schwung bringen, Wechselduschen, bürsten, frische Luft

    Ich glaube, das genügt erstmal oder soll ich weitermachen?
    Wichtig für den Aufbau und die spätere Ernährung ist:
    - weiterhin viel Trinken (mindestens 11/2 - 2l Wasser am Tag
    - vorerst kein Fleisch (erst recht kein rotes)
    - bevorzugt Bioprodukte essen (wozu hat man sonst engiftet?)
    - erst Vollkornprodukte, Milchprodukte, Gemüse, Rohkost, Salat, später Obst, dann Fisch, noch später Fleisch und Wurst (nur 1-2x die Woche) in den Ernährungsplan einbauen (wenig Salz, keinen raffinierten Zucker, Weißmehl und Weißmehlprodukte wenn möglich weglassen)
    - gut und bewusst kauen (jeden Bissen 35mal)
    - austaxieren ob Verzicht auf Genussmittel (Nikotin, Alkohol) und Süßigkeiten von nun an im Rahmen des Möglichen wäre

    Hm, was fehlt? :confused:



    Re: Fasten - eine Kur für Körper und Geist

    Snowcrash - 21.05.2005, 18:47


    notion hat folgendes geschrieben: Hey Snowcrash, nicht traurig gucken! :tröst: Das ging ja nicht gegen Dich persönlich!
    Ich möchte nur nicht, dass man sich hier selbst veralbert. Schließlich sind wir alle erwachsene Menschen und haben hoffentlich mehr Verstand als die Person aus Deinem Bekanntenkreis.


    Hi notion, schon okay. (Würde ja diesen :trink: verwenden, aber du trinkst ja nichts oder nicht so viel). Wie gesagt, ergab sich meine Anmerkung aus einer Diskussion drüben im WW. Auch ich vertrete die Ansicht, das wir hier erwachsene Leute sind, die selbst entscheiden können, was gut ist für ihren Körper oder nicht. Aber manchmal ist das eben nicht ganz so einfach, vor allem wenn man gerade mal wieder ein Tief hat oder über die Stränge geschlagen ist oder was auch immer :nixweiss: .

    Und als ich dieses hier las

    Zitat: Das Fasten bietet viele Vorteile und Gründe, aus denen es sich zu fasten lohnt
    - wahrscheinlich die schnellste, angenehmste und ungefährlichste Methode, überflüssige Pfunde loszuwerden

    habe ich gedacht, das das ein recht gefährlicher Satz ist, auch wenn drumherum alles viel detaillierter erläutert wird.

    Ich habe dieses Jahr gefastet, um die ganzen Giftstoffe, die sich durch 14 Jahre Rauchen angesammelt und festgesetzt hatten, wieder loszuwerden. Und ich denke auch, das es was gebracht hat. Auf alle Fälle muss ich dir in dem Punkt zustimmen, dass vor allem die Ernährungsumstellung nach dem Fasten wesentlich leichter fällt, da man im wahrsten Sinne des Wortes "unbelastet und frei" an die Sache herangehen kann.

    In diesem Sinne - viel Erfolg noch! :ja:



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