Sitzung 38: Durch das Tor von Vaden Tol (von Christian)

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    Re: Sitzung 38: Durch das Tor von Vaden Tol (von Christian)

    Anonymous - 13.06.2005, 22:57

    Sitzung 38: Durch das Tor von Vaden Tol (von Christian)
    Bericht vom 11. Juni 2005



    Ein Bericht über das Durchschreiten von Vaden Tol,
    welches ein Tor zwischen den Welten von Kethira und Yashain zu sein scheint.

    aufgezeichnet von Bruder Ebran von Vil, ergebener Diener des Himmlischen Ratgebers, Haliki im Tempel der Hyn-Aelori zu Tashal, im siebenhunderteinundzwanzigsten Jahr nach der Gründung von Melderyn.



    Gepriesen sei Save-K’nor, Herr von Inor Teth, Hüter des Var-Hyvrak, Weisester unter den Göttern.
    Möge Bronduschithrin die Geheimnisse dieses Buches bewahren.


    Die Formel, die Seryel uns rezitiert hatte, schreibt vor, wann das unsichtbare Portal von Vaden Tol zu durchschreiten ist:

    Bläst der Wind zu Yaelmor (Neumond), öffnet sich das Tor
    im hellsten Schein der Nacht (Vollmond) wird das Biest hervorgebracht.

    Wir verweilten 20 Tage lang im Lager und bereiteten uns innerlich und äußerlich auf den Übergang in eine andere Welt vor.

    Am Abend des 29. Halane, dem Tag des Neumonds, begaben wir uns in aller Stille zu dem Hain, in dessen Mitte Vaden Tol liegt.

    Der Schrein von Vaden Tol, nur etwa 500 Schritte südlich von Hlen gelegen, ist ein runder, aus weißem Marmor gefertigter Tempel, dessen Dach von mächtigen Säulen getragen wird. Das Bauwerk hat einen Durchmesser von nicht mehr als 15 Fuß, und ähnelt in seiner Gestalt einem Pavillon. Es steht inmitten eines Ringes von sechs mächtigen Eichen, die die Lichtung vollständig überschatten. Der Hain befindet sich auf einer kleinen Hügelkuppe.

    Auf dem steinernen Fußboden des Bauwerks sind Yaelah und Yaelmor eingemeißelt, der Vollmond und der Neumond, nebst einer selenischen Inschrift. Zwar konnte keiner von uns die Schrift der Sindarin lesen, doch wir nahmen an, daß es sich um die Formel handelte, die Seryel uns mitgeteilt hatte.

    Vaden Tol ist von Legenden umwoben; der Gründer von Hlen soll in seiner Nähe seltsame, womöglich außerweltliche Kreaturen gejagt haben.

    Nachdem wir eine Weile in der Dunkelheit ausgeharrt hatten, hob ein Wind an, der aus der Mitte des Schreins zu kommen schien. Wir traten unter das Dach des Bauwerks und rezitierten unter Seryels Leitung den Spruch.

    Der Wind wurde alsbald stärker, und verwandelte sich in einen eiskalten Sturm. Unsere Körper waren steifgefroren, und wir wurden von der Gewalt des Sturmes in Stücke gerissen. Der grausame Schmerz ließ uns in eine gnädige Ohnmacht fallen.

    Dann erwachten wir, körperlich unversehrt, an einem Ort, der Vaden Tol zum Verwechseln ähnlich sah. Auf dem Fußboden des Bauwerks gab es jedoch keine Inschrift, und die Lichtung war in ein diffuses bläuliches Licht getaucht, das von überall her zu kommen schien. Weder Gestirne noch Wolken waren hier zu sehen. Es roch nach verbranntem Fleisch; gleichzeitig lag aber auch ein eigentümlich frischer Duft über dem Hain.

    Am Rande des Hains endeckten wir eine Nebelwand. Wir rollten ein Seil aus, und wanderten, uns alle daran festhaltend, in den Nebel hinaus. Obwohl wir geradeaus gingen, kamen wir jedoch nach einer Weile wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.

    Als wir im Kreis um den Hain herumgingen, stellten wir fest, daß das Gelände so ähnlich aussah wie bei Hlen, aber von einem See bedeckt war. Einige baumbestandene Inseln waren zu sehen.

    Da tauchten plötzlich zahlreiche geisterhafte Gestalten aus dem Wasser auf. Manche versanken wieder, um an anderer Stelle erneut aufzutauchen, andere näherten sich Tyra und versuchten, sie zu berühren.

    Jamilas Schwert fuhr mit einem Streich durch mehrere der Geister hindurch, ohne auf Widerstand zu treffen. Tyra schien mit ihnen zu sprechen, und versprach ihnen Erlösung von Panagas Fluch.

    Wir erkannten, daß die Geister eine unsichtbare Grenze in der Nähe des Hügels nicht überschreiten konnten; das gleiche galt für den Nebel, den wir erfolglos zu durchqueren versucht hatten.

    Jamila erklomm eine der Eichen und erblickte auf einer Seite des Hügels die Nebelwand, die das ganze Gelände zu umgeben schien, auf der anderen Seite weitere Inseln in einer weiten Wasserfläche.

    Ich bemerkte, daß es auf diesem See keine Wellen gab, und daß Teile der Wasserfläche in Wirklichkeit fester Boden zu sein schienen. Da erkannte ich, daß es sich bei dieser Wasserfläche um den "See der unscheinbaren Visionen" handeln müsse, der zwischen den Reichen von Yashain liegt und in den Heiligen Schriften beschrieben ist.

    Beherzt schritt ich ins Wasser, um die nächstliegende Insel zu erreichen. Und in der Tat befand sich unmittelbar unter der scheinbaren Wasserfläche fester Boden.

    Während ich zur Insel hinüberschritt, meine Reisegefährten ein Stück hinter mir lassend, bemerkte ich, daß sich eine Vielzahl von Saugwürmern an meinen Beinen festgesetzt hatte. Diese waren von beträchtlicher Größe und gräßlichem Aussehen.

    Ich setzte meinen Weg trotzdem fort, auf meine Kenntnisse der Heiligen Schriften vertrauend, und in der Tat verschwand die Vision, als ich das Ufer der nächsten Insel betrat. Ohne Schaden genommen zu haben, wartete ich dort auf meine Begleiter.



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