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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: der SL Forum: Hârnmaster by Ralf aus dem Unterforum: Aktuelles Abenteuer Antworten: 1 Forum gestartet am: Sonntag 27.02.2005 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Seryel spricht... Letzte Antwort: vor 17 Jahren, 9 Monaten, 21 Tagen, 12 Stunden, 15 Minuten
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Re: Seryel spricht...
der SL - 07.06.2005, 20:40Seryel spricht...
Mein Name ist Seryel, Seryel von Melderyn. Das wißt ihr schon. Was ihr nicht wisst:
Geboren wurde ich vor über 45 Jahren in einem Ort unweit von Cherafir. Und in der Hauptstadt des Reiches lebe ich seit über 40 Jahren. Meine Familie ist nicht reich, doch ein kleines Haus in der Stadt gehört uns, die Familie lebt auf dem Festland und auf der Insel.
In Cherafir vernahm ich das erste mal von den Taten des Mannes, den ihr unter dem Namen Panaga kennen gelernt habt. Ein befreundeter Shek-P´var berichtete eine unglaubliche Geschichte und erwähnte einen einzelnen Mann als Urheber einer schrecklichen Krankheit, die einen Stamm der Hodiri samt aller Tiere zu Tode brachte. Von dort kam der Name Andels zu mir. Doch hat er viele Namen, unser Gegner, in Hlen kennen die Menschen ihn unter dem Namen Indan. In Orbaal soll er sich Bjadols genannt haben, in Chybisa heißt er heute der „Dunkelgänger“. Weil er Dunkelheit und Tod brachte. Ein Flecken wurde von ihm besucht, eher heimgesucht. Und es gab dort zahlreichen Tod. Und das ist nur das, was ich über ihn in Erfahrung bringen konnte. Denn seit nunmehr vier Jahren folge ich seinen Spuren und versuche ihn niederzuwerfen. Denn erst wenn dieser Verderber die Reiche nicht länger heimsuchen kann, sind die Menschen wieder sicher. Und erst dann werde ich Ruhe finden. Denn erst wenn er nicht mehr ist, ist der Tod von Seruldus gesühnt. Und das Verschwinden von Bradlak, den ich tot wähne. Und auch erst dann haben die zahllosen von ihm gemordeten Ruhe. Die Ruhe, die sie verdienen.
Seruldus war mein Sohn. Nicht mein leiblicher, doch ihn nahm ich auf, ich zog ihn groß, er nannte mich Mutter, ich nenne ihn noch immer meinen Sohn. Sein Verlust ist ein zu großes Opfer, auch wenn es darum geht, diesen Dämon in Gestalt eines Menschen nieder zu werfen. Aber der Tod von Seruldus ist ein Opfer, das ich nicht ungesühnt werden lasse. Als Bradlak damals verschwand, war ich in Sorge um Seruldus. Ich bat ihn vorsichtig zu sein. Scheinbar zu spät. Zu spät habe ich auch die wahren Absichten von Panaga erkannt. Er will nicht nur Angst verbreiten. Er will nicht nur aus Spaß morden. Auch, ja, aber es ist nur ein Antrieb. Er ist nicht nur ein kranker Mörder oder ein wirrer Geist. Alles was er tut, tut er mit Überlegung. Er hat ein Ziel. Er will etwas erreichen. Er will herrschen. Er will mächtig werden. Er will ein Reich errichten. Er will seine Macht nutzen, die Macht, die er sich durch Diebstahl oder durch Magie genommen hat. Er will mehr Macht, immer mehr Macht. Er eifert Lothrim nach. Ein Reich in dieser Welt. Gestürzt durch die Macht der anderen Welt. Er nutzt die Möglichkeiten Yashains. Und will die hiesige Welt besitzen. Denn in Yashain habt ihr die ersten Spuren von ihm gefunden, in dem Turm in der Wüste, jenem Bauwerk, das voll von Wundern ist.
Er ist ein gewaltiger Gegner. Nicht nur wegen seiner Magie. Er ist ein grauer Meister der arkanen Künste. Er hat Ikaras, einen Dämonen, versklavt. Einen der Nachkommen der Söhne Agrik´s. Er besitzt Artefakte. Mindestens drei. Denn ich bin ihm begegnet. Und er ist sehr stark in den Künsten der Shek-P´var. Ich habe ihn damals nicht erkannt, er konnte mich blenden. Ihr wißt bereits, daß auch ich die Kunst ausübe. Ich bin in der Zauberei des Geistes erfahren. Wir sind auf die Gedanken spezialisiert, suchen Kontakt zu anderen Geistern. Und doch konnte er mich blenden. Heute denke ich, daß er es als Spiel und Machtdemonstration verstand. Doch seine Eitelkeit ist auch seine Schwachstelle.
Dadurch bin ich auf ihn aufmerksam gemacht worden. Er hinterläßt immer eine Beschreibung, einen Namen oder ein ähnliches Muster an den Orten seiner Tat. Und so konnte ich seiner Spur folgen.
Er wollte zu früh, zu schnell den Ruhm. Er wollte seine Macht zeigen. Er gab sich zu erkennen. Nicht in seiner wahren Form oder mit seinem wahren Namen. Doch wir, (dabei schaut sie Magnus an) können die unseren entdecken. Und die Beschreibungen von seinen Taten habe ich gesammelt und sammeln lassen. Von ganz Hârn. Bradlak, der meinem Haushalt über sechs Jahre angehörte, bevor er verschwand, reiste für mich. Und natürlich Seruldus.
Durch seine Eitelkeit habe ich ihn allzu lange unterschätzt. Ich hielt ihn nur für einen Emporkömmling, einen weiteren Renegaten, der sein Wissen schnell gewinnbringend ausbeuten wollte. Einen, den die Magie gefangen und verstört hat. Nichts ungewöhnliches, dieses geschieht oft. Doch meistens ohne weiteren Schaden. Der Geist des Gefangenen brennt aus. Das war es.
Doch ich irrte, wie ich heute weiß. Er ist kein Narr, er ist dämonisch intelligent. Und er hat einen Plan. Viele Pläne. Er hat Ziele. Er hat einen eisernen Willen. Er weiß genau, was er will. Und er hat Helfer. Meistens sind es Menschen, oft aber auch andere Diener.
Und so wurde ich von seinen Häschern aufgespürt, gejagt und wäre ihnen fast erlegen. Er hat seine Helfer an vielen Orten, aber er vertraut keinem. So wußten sie nicht genug. Ich konnte sie blenden, einen Brief an Seruldus ... an euch senden, den Kasten verbergen und sie von der Spur ablenken. Als ich sie hinter mir gelassen hatte, bin ich nach hier geeilt. Und war vor euch da. Lange genug, um den einen oder anderen zu sprechen. Und das eine oder andere zu erfahren. Aber das Vertrauen der Bewohner hier habe ich nicht erlangen können, dafür hat Indan, also Panaga, gesorgt. Vertrauen ist hier Mangel.
Und so dürft auch ihr niemanden vertrauen. Egal, was uns erwartet.
Denn ich bin mir nicht sicher, daß er nicht sogar will, daß wir genau diesen Weg nehmen. Daß er uns dort haben will. Wo auch immer dort ist. Daß er ein weiteres Spiel spielt. Daß er wieder seine Macht demonstriert. Seine Überlegenheit. Oder es ist eine weitere Falle, in der wir zu Grunde gehen sollen.
Ich nehme an, aber ich weiß nicht, daß wir, ähnlich wie in Fanon´s Tal, Kelestia verlassen werden. Und Yashain erreichen. Aber ich weiß es nicht. Wahrscheinlicher ist aber, dass es eine Falle ist. Möglich, daß wir im Nichts landen. Oder schlimmer. Egal was ihr aber erlebt, seid bereit.
Es gibt keinen Plan für das, was nun folgen mag. Wenn etwas folgt. Denn die Idee, daß der alte Schrein der Weg ist, ist nur eine Vermutung. Allerdings besagen Legenden, daß zu bestimmten Zeiten Wesen in diese Welt gelangt sind, die der Gegend hier einen Ruf verliehen haben. Und daß es mit dem Mond zu tun hat. Mit dem Stand des Mondes. So besagen es die Legenden der hier lebenden Menschen seit Generationen.
Die beiden Jungen aus Hlen bezeugen, daß Indan, also Panaga, in diesem Schrein verschwand. Die Überlieferungen und dieses Verschwinden stimmen darin überein, so daß der Schrein einen Knoten in den Kraftfeldern Kelestia´s darstellen müßte. Diesen Knoten hoffe ich nutzen, um von hier nach dort zu gelangen. Und von dort, dahinter, hoffe ich ihn zu finden. Und ihn seinem Schicksal zuzuführen. Seinem Ende. Oder unserem.
Seid bereit.
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