Der Bericht vom 24.09.05"...wie wir bis Yashain kamen..

Hârnmaster by Ralf
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    Re: Der Bericht vom 24.09.05"...wie wir bis Yashain kamen..

    Tyra - 26.09.2005, 10:43

    Der Bericht vom 24.09.05"...wie wir bis Yashain kamen..
    Rätsel, Labyrinthe, Sterben und wo ist Panaga...?

    Thule haben wir verloren, er ist seinem Abenteuersinn zum Opfer gefallen. Ein Verlust für unsere Gruppe, da er im Kampf immer mutig und kraftvoll unsere Gruppe verteidigt hat.
    Nun ja, für Trauer bleibt nicht viel Zeit und die „Welt“ hier ist viel zu unwirklich, als daß Gefühle wie Trauer von einer anderen Welt Platz hätten.

    Der Golem hat sich selbst wieder zusammengesetzt und sogar die schweren Schläge mit dem mitgenommenen „Schwert“ durch Jamila bringen nicht seinen Tod.

    Wir suchen einen neuen Weg aus diesem Raum und rennen um unser Leben, während Jamila ihn noch einmal aufzuhalten versucht. Sie steckt viele Treffer ein, ich eile ihr zur Hilfe, auch ich kann nicht viel ausrichten. Cale nimmt die schwer angeschlagene Jamila auf, das Schwert verlieren wir, können aber fliehen und den Golem hinter uns lassen.

    Wir kommen zu einer großem Tor aus grünem Granit, auf dem ein wunderschöner Baum voller Leben abgebildet ist. Ein schönes, friedliches Bild und als wir die Tür öffnen, liegt vor uns eine wunderschöne, blühende „Landschaft“ und mit dem Bachlauf betreten wir die Landschaft. Wir haben unser Gedicht im Kopf und die Erinnerung an den Bärenmenschen, der verstorbene Sanger durfte ja schon mal erfahren, was Nichtachtung bedeuten kann...
    Als wir immer noch im Bach waten, stürmt plötzlich eine riesige, geschlechtslose Statue, die auf einmal zum Leben erweckt wurde, auf uns zu.
    Angst stellt sich ein und wir eilen Richtung Weg, rennen mal wieder um unser Leben, da „er“ wirklich groß ist...Als wir auf dem Weg ankommen, verschwindet er wieder auf seinen Statuenplatz. Auf dem Weg suchen wir einen Ausgang und kommen ohne weitere Behelligungen zu einer neuen Höhle.

    Hier ist eine Wasseransammlung und ein Floß liegt am Ufer. Der Ausgang ist sehr schmal und wir entscheiden uns, ohne Floß weiterzugehen. Das Tor, auf dem Wasser abgebildet ist, öffnet Magnus ohne Probleme.
    Wir kommen an eine Stelle, an der wir sehen, daß das Wasser von rechts kommt, aber links ist der Wasserlauf unüberwindbar durch ein Gitter versperrt.
    Wir holen nun doch das Floß und folgen dem Wasser gegen den Strom in eine neue Höhle. Hier finden wir ein Rad, daß Jamila drehen kann und damit steigt der Wasserstand in der Höhle. Wir besteigen unser Floß und lassen uns durch das Wasser „emporheben“. Wir haben Angst, da es wirklich stockdunkel ist, man kann die Hand vor Augen nicht erkennen, und auch die Kameraden nur an der Stimme.
    Wir ahnen, daß wir nach oben müssen: unser vielbekannter Abenteuersinn...
    Es wird schwierig und nur mit viel Mühe schaffen es alle, außer Ebran. Wir verlieren einen weiteren Kameraden in den tosenden Fluten.

    Wir folgen dem Weg und nach einiger Zeit weiterer völliger Dunkelheit, gelingt es mir eine Fackel zu entzünden. Die nächste Tür kommt und sie ist über und über mit Runen vollgeschrieben. Seriel liest aus diesen Runen einen Satz:

    „Nimm den Schlüssel
    Sprich die Antwort
    Heb Dich fort von diesem Ort“

    Aber sie sagt uns, daß dies nichts mit dieser Tür zu tun hat.
    Alle zusammen öffnen wir die Tür und gelangen in eine neue Höhle in der ein tiefes Loch in der Mitte zu finden ist, aus dem Stimmen kommen, die einem den Wahnsinn bringen. Cale und ich verlieren fast den Verstand und die Geschehnisse durchdringen den Nebel nur noch schemenhaft, ich bin fast willenlos und folge nur noch. Die anderen schützen sich durch Wachs in den Ohren.
    Es kommt eine Mauer mit eingelassenem Schlüssel und einem Rätsel:

    „Er bietet Frische ungesehen
    Weder Wut noch Schlaf genehm
    Altes Astwerk er bricht
    Doch alles ohne jede Sicht“

    Magnus meint, das hat was mit Wind zu tun und die Tür öffnet sich.

    Es geht weiter durch eine weitere Höhle und es folgt die nächste Tür mit folgendem Spruch:

    „Seine Kraft zersetzt
    seine Macht verletzt
    Sein Wirken Tod bringt
    Sein Sein Leben singt“

    Magnus sagt „Geist“ und löst sich auf, ich murmele „Zeit“ und löse mich ebenfalls auf. Von hier an träume ich das Geschehene...
    Secundus meint: „das kann nur Feuer sein“ und die Tür öffnet sich.

    Secundus, Seriel und Yamila kommen zur nächsten Tür:

    „Aus Knochen tief und fest
    aus dem Schlaf gebrannt
    tiefe Schnitte es hinterläßt
    Tier und Mann es bannt“

    Secundus sagt: „Metall“ und die Tür öffnet sich.
    Und noch eine nach weiterem Weg:

    „Es umgibt alles Sein
    sein Atem kein schöner Schein
    Die Toten und das Leben
    Niemanden kann es vergeben
    Umgibt beide ohne Gnade
    Ohne es wäre es fade“

    Secundus ist überzeugt, daß „Geist“ gemeint ist, im Moment da er es ausspricht, löst er sich auf...

    Seriel sagt „Erde“ und die Tür öffnet sich.

    An der nächsten Tür treffen die beiden ängstlichen Frauen auf:

    „Zuviel davon und der Tod singt
    das Maß davon das Leben bringt
    sein Raum tief und kalt
    seine Form ist Gewalt“

    Seriel sagt „Wasser“ und die Tür öffnet sich.

    Es scheint kein Ende zu nehmen:

    „Warmes Fleisch endlich ist
    kein Weg von hier gelingt
    Alles Leben seinen Anfang vergißt
    Das innere Element eines jeden singt
    Sein Körper ohne Sein kann
    Hat es das Tier oder nur der Mann“

    Seriel flüstert „Geist“ und die nunmehr letzte Tür öffnet sich.

    Yamila und Seriel kommen in eine neue große Höhle, die die Verlockungen des Lebens darstellt und es dauert nur Sekunden, da ist der schwache Geist Yamilas den Lüsten der Halea-Bude erlegen und Seriel steht nun gänzlich allein da.
    Dem Reichtum kann sie ohne Zögern widerstehen, beim Ruhm kostet es sie einigermaßen Willenskraft, und schließlich schafft sie es auch-ist halt doch ein sehr guter Geist, diese Seriel!

    Seriel kommt in eine Halle, in der unsere sterblichen Überreste liegen, wie unser jeweiliges Dahinscheiden uns hinterlassen hat. Sie zögert nicht lange, nimmt den Schlüssel, spricht einen Spruch und wir alle, welch Freude, selbst Thule, finden uns wieder in diesem kleinen Schrein: dem Ausgangspunkt dieser merkwürdigen Reise.
    Nach kurzem Verschnaufen und als wir uns alle überzeugt haben, daß noch alles an uns dran ist und wir vollzählig sind, kommt ein Sturm auf, der von Sekunde zu Sekunde schwerer wird und uns hinwegträgt in eine wiederum neue Welt...

    Von dieser Welt habe ich mal gehört, daß es sie gibt, glauben viele hier. Es ist Yashain! Der Ort an dem die Götter ihr Konkordat geschlossen haben und sich wie die Kinder miteinander beschäftigen: Kleine Kriege ihrer Anhänger kämpfen lassen, Frieden schließen, integrieren, Morgath im Auge behalten, der sich an keine Regel hält. Gut sein, böse sein, was das Götterherz so hergibt.

    Aber was um aller Götter Willen haben wir Sterblichen hier verloren??? Wir fühlen uns extrem alleingelassen und sind verwirrt: diese Stadt sieht aus wie ein riesiger Kriegsschauplatz und hat auch nur einen Zugang.
    Hat Panaga uns hergeschickt, weil er weiß, die Götter werden uns schon vernichten? Oder ist er sogar hier und will sich an unserem Untergang laben?
    Aber das wird ihm nicht so leicht gelingen! Wir sind so beseelt vom Gedanken ihn zu besiegen, daß uns nichts mehr aufhalten kann. Und mit all den Erfahrungen sollte dies auch kein Problem sein.

    Mylain hat uns gelehrt, daß Larani-Anhänger sehr hilfsbereite Glaubensbrüder sind. Und so machen wir uns auf dem diesseitigen Teil der Klamm auf den Weg zu deren Lager um etwas Klarheit in die hier herrschende Situation zu bringen...



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