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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Wolle die Axt Forum: Hansa Comunity aus dem Unterforum: 2. Herren Antworten: 1 Forum gestartet am: Dienstag 22.08.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Sportwoche Aschwarden Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 7 Monaten, 15 Tagen, 56 Minuten
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Re: Sportwoche Aschwarden
Wolle die Axt - 13.08.2007, 13:17Sportwoche Aschwarden
Neues von der neuen Zweiten:
Spät, aber besser als nie, ging es für die Mannen von Neu-Trainer Stefan Brosig (altbekanntes Gesicht) in die spielerische Vorbereitung. Der SV Aschwarden und Umgebung (Betonung auf Umgebung) lud zur Sportwoche. So ging es ein paar Kilometer gen Norden. Bei der Besichtigung des Geläufs wurde wie immer wehmütig auf die Kuhwiesen, die den Sportplatz umsäumen, geschaut, da diese doch zu 100% aus Wiese bestehen, was man von der Sportanlage nicht wirklich behaupten kann. Allgemeine Freude kam auf, als man feststellte, dass weder fladenförmige Rindrückstände noch geopfertes Federvieh auf dem Platz gesichtet wurde.
Das erste Spiel fand gegen Hagen/Uthlede statt. Infrastrukturelle Mängel sorgten dafür, dass sich die Truppe in einem Sporthallengang, statt in einer Kabine umziehen durfte. Stefan stellte sein Team ein, was in dieser Zusammensetzung das erste Mal zusammen spielte. Vom Restkader der alten Zweiten blieben Tim-Tim-Timo, Motzki Brunnax, Party-Patty-Heinemann, Fletsche, Oberzicke Olivia, Methusalem Stegie, Marcus O´Stenzel und die Axt übrig. Aus der ersten Mannschaft verstärken Rene Grunwald, Patrick Kohn und Dennis Bokelmann die Hansa-Reserve. Die Youngster Kai Buchholz, Sven Gleisenberg, Marco Loesdau, Kevin Pacholek und Hassan Tüy kamen aus der A-Jugend hinzu. Mit Nico Sölter und Marco Ullrich sind noch zwei Neuzugänge zu verzeichnen.
Da zu diesem Spiel aus verschiedenen Gründen einige Akteure nicht teilnehmen konnten, verstärkte „Frank the Tank“ von den Alten Herren das Team.
Gegen den Gegner aus dem Cuxland, der schon einige Testspiele absolvierte, musste sich das Hansateam erst finden. Hagen hatte vom Ballbesitz her mehr Spielanteile, Hansa konnte das Spiel recht ausgeglichen gestalten, doch durch ein herausgekämpftes Tor von „minus 17 Kilo Patty“ ging es mit 1:0 für Hansa in die Kabine, was doch recht überraschend war. Nach dem Wechsel erhöhte Hagen den Druck und kam durch zwei Patzer in der Hansa-Hintermannschaft zu einer 2:1 Führung. Danach besannen sich die Cuxländer auf Ergebnisverwaltung. Folgenschwer. Hansa kam wieder ins Spiel und drückte nochmal auf den Ausgleich. Eine Ecke, getreten von Buchi II, köpfte Tim-Tim-Timo einem Hagener Spieler an den Arm, von dort aus prallte die Kugel Marco vor die Füße, der aus abseitsverdächtiger Position den Ball zum 2:2 über die Linie drückte.
Jetzt wurde es richtig lustig. Der Hagener Trainer oder Betreuer oder wer auch immer er war protestierte vehement gegen das Tor. Stefan flüsterte ihm noch eine Information zu („War Abseits“) worauf der Mann völlig durchdrehte. Kurzerhand wurde er vom Schiedsrichter der Anlage verwiesen. Langsam schritt er los, motzend und fluchend, zwischen Spielfeld und Tannenreihe lang, was dem einen oder anderen Eichhörnchen das Idyll nahm. Der Schiedsrichter animierte in zu höherem Tempo („Schneller… oder ich breche das Spiel ab!“), und so kam der Arme, sich in seinem Recht sehende Mensch in die Nähe der alteingesessenen Aschwardener Zuschauer, die sich aus freundschaftlicher Manier, wenn nicht sogar in Vetternwirtschaft, den Protesten anschlossen. Dann pfiff der Schiedsrichter ab. Allgemeine Verwirrung, keiner wusste so genau was los war. So humpelte die Axt zum Schieri und fragte freundlich nach. Spielabbruch, so die Erklärung des Schiedsrichters. Es gibt doch ein tolles Ultras Block C Motto: „Sieg oder Spielabbruch“. Endlich wurde es wahr. Trotz allem wurde das Spiel in allseitigem Einverständnis mit 2:2 gewertet.
Mit einem 2:2 im Rücken und der Erkenntnis, dass die neuformierte Mannschaft phasenweise gut zusammenspielen kann, ging es dann ins zweite Gruppenspiel gegen Aschwarden. Das Spiel lief wie erwartet. Hansa versuchte sich auf das Fußballspiel zu konzentrieren, während Aschwarden in alter Manier bolzte und eine zweite Sportart mit auf den Platz brachte, nämlich das Kegeln. Zur Erklärung: Die Aschwardener Spieler nutzen ihre Bäuche als Kegelkugeln und benutzen die Hansaspieler als Kegel. Sie schafften zwar nicht alle Neune, im Sinne des vollständigen Abräumens mit einem Wurf, schafften es jedoch jeden Blau-Weißen mindestens einmal umzuwerfen. So mancher dachte, er sei von einer Dampflok erwischt worden. So war es für die Zuschauer nicht schön anzusehen, was auf dem Platz passierte, allgemein, weil pünktlich alle zwei Minuten ein Spieler durch die Gegend flog , speziell für die weiblichen Hansafans, da sich beim Einwurf der eine oder andere Aschwardener bauchfrei (vielleicht ist Schmerbauch bzw. Plauze der bessere Ausdruck) präsentierte. So ging es Torlos in die Kabine bzw. an den Spielfeldrand. Nach dem Wechsel kam Hansa besser ins Spiel, konnte sich jedoch keine zwingenden Chancen erspielen. Einen typischen „Ich-bolz-den-Ball-weit-weg-nach-vorne-, mal-schauen-was-passiert“ Konter schloss Aschwarden erfolgreich zum 1:0 kurz vor Schluss ab. Hansa warf nochmal alles nach vorne, konnte das Spiel jedoch nicht mehr drehen und verlor unglücklich mit 1:0.
Unter Zugzwang das Spiel um den dritten Platz erreichen zu wollen, ging es in die Partie gegen DJK Blumenthal. Der Trainer monierte vor allem die mangelnde Chancenauswertung aus den vorangegangenen Partien. Hansa stand in der ersten Hälfte recht gut und konnte durch ein Freistoßtor durch Motzki Brunnax mit 1:0 in Führung gehen. Olivia und Patty konnten durch zwei blitzsaubere Konter das Torekonto zum 3:0 Halbzeitstand aufstocken. Endlich mal eine hervorragende Chancenausbeutung und ein wenig Glück, was in den anderen beiden Spielen fehlte. Stefan warnte in der Kabine vor Nachlässigkeiten, da jede Mannschaft in der Lage ist drei Tore in einer Halbzeit zu erzielen. DJK erwischte einen Traumstart in die zweite Hälfte und konnte schnell auf 3:2 verkürzen. Die Nordbremer blieben am Drücker und Hansa kam kaum zu Entlastungsangriffen. Mitte der zweiten Hälfte, weiterhin in der Sturm- und Drangphase der Blumenthaler gab es dann einen Freistoß für Hansa an der Außenlinie des rechten Halbfeldes. Diese Freistoßflanke versenkte ein Blumenthaler mit einem akrobatischen Karatekick zum 4:2 für Hansa. Trotz des weiteren Anschlusstreffers zum 4:3 konnte Hansa das Spiel über die Zeit retten.
Im Anschluss gewann Aschwarden gegen Hagen mit 2:1, obwohl befürchtet wurde, es wird zu Ungunsten von Hansa gemauschelt und die befreundeten Vereine sprechen ein Ergebnis ab. So spielt die Brosig-Truppe um Platz 3.
Guter Dinge fand man sich eine gute Stunde vor Anpfiff in Aschwarden ein.Noch war der Gegner unklar (Blumenthal, Aumund, Neuenkirchen?). Aumund sollte es sein, zum Überraschen aller hatten die Nordbremer ein völlig neues Konzept zum Aufwärmen gefunden. Dies bestand aus lockerem Bolzen, Sonnenbaden ohne Trikot und Rauchen. So warnte der Trainer seine Hanseaten vor dem Spiel zu Überheblichkeit gegen eine solche Truppe. Das Spiel fand mal wieder mit Verspätung statt, da der Unparteiische nicht erschien und so Ersatz gefunden werden musste. Irgendwann ging es dann zur Freude aller los. Hansa fand schwer ins Spiel, gegen einen Gegner, der nicht wirklich stärker war, aber kämpferisch gut dagegen hielt. Schwanewede konnte sich nur eine hervorragende Chance erspielen. Negativ zu Bemerken ist die ewige Motzerei auf dem Feld, was den einen oder anderen nicht gerade zu besseren Leistungen bringt. Das 1:0 durch Oberzicke Olivia war bezeichnend für den Spielverlauf. Der gegnerische Torhüter spielte die Oberzicke an, diese dachte: „Ich spiel ihn freundlich zurück“, doch diese Rückgabe wurde ein Sonntagsschuss aus 23 Metern in den Winkel.
Mit diesem 1:0 ging es in die Kabine, in der sich Stefan sehr unzufrieden gab. Zurecht.
In der zweiten Hälfte drückte Aumund auf den Ausgleich, fand jedoch am besten Hansaspieler Nico, im Tor, immer wieder seinen Meister. Es ergaben sich für die Hanseaten zwar einige Kontermöglichkeiten um den Sack zuzumachen, diese wurden jedoch vergeben.
So konnte die Zweite einen guten dritten Platz erreichen und sich über ein paar Taler für die Mannschaftskasse und einen neuen Spielball freuen.
Bis denne
WdA
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