Ruhrpropeller@GLP am 21.05.05 - A Dream comes true

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    Re: Ruhrpropeller@GLP am 21.05.05 - A Dream comes true

    Thorsten Mommer - 01.06.2005, 11:39

    Ruhrpropeller@GLP am 21.05.05 - A Dream comes true
    Jetzt sitze ich hier, einen Tag nachdem wir die Nordschleife verlassen haben und uns auf den Heimweg gemacht haben. Toll war es gestern, auch wenn unsere erste Veranstaltung eine ziemlich herber Enttäuschung für uns war. Aber langsam.

    Wie auch zu den VLN Veranstaltungen sind wir schon einen Tag früher angereist um morgens möglichst ausgeschlafen zu sein. Am Samstag dann der Schock in der Morgenstunde, Wolken und alles ist nass. Na super, erste Veranstaltung und direkt im Regen. Ein Funken Hoffnung hatten wir, beim Frühstück erzählte uns unsere "Vermieterin" das wir ab ca. 10 Uhr mit dem Aufbruch der Wokendecke rechnen könnten. Naja, warten wir es ab.

    Dann ging alles sehr schnell, Wagen abladen, Tanken, zur Papierabnahme und rein in die technische Abnahme. Alles lief wie geschmiert und so standen wir noch vor 08:30 mit den anderen im Fahrerlager. Schön wie nett und offen alle mit uns Neulingen umgehen und toll auch fast alle vom 16.4. zu sehen die man dort kennengelernt hatte. Nach einer Menge Small Talk traf dann um 9:15 unser "Fanclub" ein, naja unsere Frauen, Eltern und Freunde die unsere Jungfernfahrt auf der Nordschleife miterleben wollten. Dann die Durchsage das die Fahrerbesprechung kurze Zeit später stattfinden sollte, also noch kurz umarmt worden und dann standen wir dort, Michael und ich, ganz alleine.
    Puh, jetzt wurde ich nervös, hatte mich schon gewundert wie ich kurz vor so einem wichtigen Ereignis noch so ruhig bleiben konnte.
    Die Fahrerbesprechung bot eigentlich keine Überraschung, aber wir haben uns als Neulinge sehr darüber gefreut das die Rennleitung die "alten Hasen" nochmal auf uns "Rookies" hingewiesen und für Verständnis gebeten hat. Danke dafür.
    Jetzt war es ganz aus, auf einer Nervositätsskala von eins bis zehn war ich urplötzlich "on the top"!
    Also rein ins Auto, Helm auf, Handschuhe an und Wagen anlassen, "Hoffentlich machst Du alles richtig" schoß es mir durch den Kopf.
    Dann hieß einreihen und raus auf die Strecke in die Startaufstellung.
    9:45 stehen wir endlich in der Startaufstellung und die Nervosität läßt einfach nicht nach. Nun geht es langsam vorwärts und es werden immer weniger Autos die vor uns stehen. 9:49 erhalten wir unser Startsignal, jetzt gibt es kein zurück mehr.
    Michael und ich hatten uns vorher drauf geeinigt unsere jeweile Einführungsrunde ganz locker anzugehen, also gesagt und auch getan.
    Meine Güte sind das viele Autos, ich war mehr damit beschäftigt den Rückspiegel im Auge zu behalten. Ich glaube uns hat das gesamte hinter uns gestartete Feld überholt, aber das hatten den Vorteil das ich mich auf die Strecke konzentrieren konnte. Bloß nichts riskieren lautete die Devise.
    13 Minuten und 8 Sekunden später endlich in der Wartezone und kurz entspannen. Also weiter und mal schauen das wir die uns gesetzten 14 Minuten 30 als Sollzeit gesetzt bekommen. Micha meinte dann nur "Mit der Zeit der Einführungsrunde fallen wir aus der Wertung!". Was blieb mir da anderes über als in bischen mehr Gas zu geben. Die Anspannung wich langsam einem wahren Glücksgefühl, man macht das Spaß. 11 Minuten und 3 Sekunden später standen wir wieder in der Wartezone, sieht so aus als wenn die 14,30 klappen könnten. Also los, raus kam eine 14,21, egal, das wird schon klappen also rein in die Bestätigungsrunden, von km zu km macht es mir mehr Spaß und raus kommt eine 14,24, gar nicht schlecht für mit dem Handy gestoppte Zeiten denken wir.
    In der zweiten Bestätigungsrunde dann der Schockmoment. Kurz nach der "Hohen Acht", wie wir später erfahren haben, auf dem geraden Stück bricht urplötzlich das Heck nach links weg. Wir drehen uns und ich sehe nur noch die Leitplanke näher kommen, dann war die linke Leitplanke auf einmal rechts vom Auto und wir drehten uns nochmal. In Fahrtrichtung stehend und ohne Einschlag kamen wir zum Stillstand. Oh Gott was war das und wie konnte das passieren? "Bloß die Strecke frei machen" waren wir uns einig, nicht das wir noch wem im Weg stehen und fuhren los. Im Rückspiegel sah ich jede Menge Dreck und Gras quer über die Strecke. Langsam nach diesem Schock ging es dann weiter, man was war ich am zittern. Dann viel Michael auf das die Temperatur extrem hoch war, also im Auge behalten. Die Temperatur pendelte immer wieder zwischen "kurz vor Rot" und "im absoluten Normbereich" rum. Als kurz vor Breitscheid weißer Rauch aus dem Motorraum quoll, hatten wir nur ein Wahl, Wagen abstellen.
    Mist verdammter, nur gut das wir die Einfahrt Breitscheid raus konnten, so standen wir wenigstens niemandem im Weg.
    Als wir die Motorhaube aufmachten bot sich im ersten Moment ein Bild des Grauens, der gesamte Motorraum war mit einem Wasser-Öl-Gemisch benetzt. Welche Flüche uns in dem Moment alle eingefallen sind, lasse ich jetz besser undokumentiert.
    Nach nur ca. 4,5 Runden war damit unser erster Auslauf beendet. Sad
    Mittlerweile wissen wir auch was der Übeltäter für unseren Ausfall war, ein Wasserschlauch hat sich, entweder vor oder während unseres Drehers, gelöst und unser Kühlwasser auf den Block gepumpt. Sad

    Wie gut das wir ein Handy dabei hatten und so unseren dritten Mann mit dem Anhänger gen Breitscheid rufen konnten, nach dem verladen ging es dann noch kurz zum Schnitzelhaus für ein bischen Small Talk mit den anderen Teilnehmern. Wir mußten uns bei einer Menge Leute für "das Gemüse auf der Strecke" entschuldigen, aber alle waren froh das wir einschlagsfrei davon gekommen sind.

    Auch wenn der erste Lauf nicht so gelaufen ist wie wir uns das erhofft haben, es hat Spaß gemacht und wir kommen wieder, sobald der Propeller wieder fit ist, versprochen. Wink



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