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Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Ramin - 09.08.2007, 22:01Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Zur Zeit sieht es in etwa so aus :
Dani - Vorzeichen : Ragabash, Stamm : Stille Wanderer, Brut : Menschling
Name : Hatake Kakashi, Garouname : Silent Fang
David - Vorzeichen : Theurg, Stamm : Uktena , Brut : Menschling
Name : Nkosi Mbabuni aka John, Garouname : Flying Leave
Peter - Vorzeichen : Theurg, Stamm : Glasswalker
Name : Garouname :
rammin - Vorzeichen : Ahroun, Stamm : Wendigo, Brut : Menschling
Name : Nashashuk ( Lauter Donner ), Garouname : Skootekiteh ( Feuerherz )
Robert - Vorzeichen : Philodox Stamm : Wendigo, Brut : Menschling
Name : Akecheta Avani Garouname : Eisiger Wind
Rupi - Vorzeichen : Galliard, Stamm : Fianna, Brut : Lupus
Name : Garouname : Einsames-Rudel ( überleg dir einen neuen, wenn du jetzt ein Rudel hast - sonst ist es ein schlechtes Omen, denkt mein Ahroun! )
Wird in jedem Fall eine coole Mischung, sieht danach aus als hätten wir alle Vorzeichen vertreten.
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Torre - 11.08.2007, 18:45
Könnt mir auch vorstellen zwecks der Allgemeinheit und der Herausforderung einen Theurgen zu spielen.
Dann muss ich mich wenigstens nicht ständig herum ärgern, oder wird mir das sowieso nicht erspart bleiben?
Stamm : Rote Klaue oder Schattenlord würd mich auch interessieren, allerdings tendiere ich stark zu Silberfängen! Vielleicht sogar Fenris...
Könnt mir als Vorgeschichte vorstellen, aus einem alten österreichischen Adelsgeschlecht zu stammen.
Österreich deswegen, weil ich da schon viel geschichtliches Wissen hätte.
Französische Adelsfamilie würd mir auch taugen!
Ich denke er wird wohl als Mensch geboren sein und in etwa 22 Jahre alt sein. Vielleicht in einem Schloss aufgewachsen und mit 13 die erste Verwandlung gehabt. Vielleicht haben die garous sich schwer getan mich nach der ersten Verwandlung zu finden und ich denke mir da noch eine nette story aus.
Mich würd noch interessieren aus welchen Ländern ihr stammt? Zwecks kennenlern Geschichte.
Weiters kann ich mir vorstellen, dass er eine gute Ausbildung genossen hat. Vielleicht auf einer renomierten Uni ein paar Jahre studiert hat. Vielleicht schon im frühen Alter, da er ein Genie ist (Intelligenz 5 Punkte oder so...)
Vielleicht hatte er auch Probleme mit seiner "Garouwerdung" und wollte lange nicht akzeptieren, was er ist. Pubertierender gemeingefährlicher Garou.
So ein paar erste Gedanken. Sobald ich die Bücher habe, werde ich die Ideen vertiefen...
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
guts - 11.08.2007, 19:11
Hatake Kakashi, Homid Ragabash Silent Strider.
aka Silent Fang
geb. Yamamoto Japan, Mutter asian, Vater europ
Aufgabe im Rudel : Späher/Kundschafter/Bote
Aussehen: 175. Lange schwarze Haare zu einem Zopf zusammengebunden.
Bevorzugte gestallt : mensch
Im kampf gegen übernatürliche gegner glabro oder Hispo
selten als Crinos oder Lupos zu sehen, falls er überhaupt zu sehen ist
Waffen : wakizashi, ein paar versteckte dolche. und einen kleinen beutel mit utensilien (kleine rauchbomben, shuriken, reisnägel,...)
art des auftretens ganz nach dem japanischen stil alle werden mit meister ... angesprochen, begrüsst wird mit einer angemessenen verbeugung,...
Zitat: Watch silently from the shadows and you will lern when and where to strike down your enemy's.
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Ramin - 11.08.2007, 23:48
@ Torre :
Hört sich interessant an, die Idee zur Vorgeschichte. Allerdings wird das Herumärgern nicht viel damit zu tun haben, ob du Philo oder Theurgen spielst ;) Was den Stamm betrifft, das wird dir nach den Tribebooks sicher klarer sein. Btw, du glaubst gar nicht, wie cool die Fianna scheinbar sind... hätt ich nicht gedacht. Für jeden, der einen Theurgen andenkt wäre es nur wichtig, daß er sich ein wenig mit dem Umbra beschäftigt - der sollte dann nämlich im Umbra die Führung übernehmen, bzw wird bestimmt vom Alpha auf ihn zurückgegriffen. Allerdings ist das Umbra scheinbar cooler als erwartet ;)
@ guts :
Hehe - da hat sich ja jemand schon ganz genaue Vorstellungen gemacht! - Garou Ninja? - Nice :P
Wenn der Strider gern mit Ausrüstung spielt, dann bedenke, daß du dafür sorgst daß er genug Gnosis hat ( weißt schon, wegen Fetischen mitnehmen ins Umbra etc. ).
Hört sich bisher echt alles fein an, ich werkel noch rum. Bin gespannt, was der Peter macht.
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
guts - 12.08.2007, 19:10
gnosis was das ?
hehe kleiner scherz
is mir klar das mit der gnosis
ragabash lieben das umbra, silent strider finden genug geheimnisse im umbra. (man sagt ja das alles verlorene sich in der abyss wiederfindet,
und necropolis hoert sich auch nach einer herausforderung an)
mach dir da mal keine sorgen der char wird sich fast überall zurechtfinden, immerhin ist das ja auch seine aufgabe, eine sichere route zu finden oder dinge oder personen ausfindig zu machen.
die silent strider reisen weit, und haben dadurch auch schon einiges gesehen.
wo er das rudel kennengelernt hat und wann is eigentlich ziemlich egal zu fuss von japan nach europa, africa oder america, war sicher ne aufregende reise :)
aber mach dir mal lieber deine eigenen gedanken und überlass die meinen mir :) .
ausser dein char kann gedanken lesen dann werd ich gerne alle details des chars für dich postn : professor X. :-)
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Ramin - 14.08.2007, 17:55
Info am Rande - Yavuz meinte es wäre gar nicht übel, wenn mehrere Rudelmitglieder aus dem selben Stamm kommen würde. Wie ihr seht nähern Robert und ich uns schon einer Entscheidung, wahrscheinlich Silverfangs. Fianna oder vielleicht Gets wären auch ne Möglichkeit. Wär eher cool als schlecht wenn wer von euch auch Lust darauf hätte. Aber keinesfalls einen Stamm nicht wählen, nur weil er schon vorkommt! :)
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
daWeed - 16.08.2007, 17:03Flying Leave
Nkosi Mbabuni aka John
Aka Flying Leave
Homid, Schamane, Skywalker, Uktena
Geboren in Hlabati, ehem. Transkei.
Mutter Zulu. Vater aus San Francisco, USA, ist Songkeeper der Uktena. Auf den Spuren nach seiner Vergangenheit verschlug es ihn zurück in die Transkei, wo er, ganz nach dem Vorbild der American Natives für die Befreiung seines Volkes kämpfte. Zeugte dort mehrer Kinder. Eines davon: John aka Flying Leave, Schamane.
174cm groß
in etwa: http://members.chello.at/caracal/ (da gibts auch sheets zu download...)
Hält sich bevorzugt im nahen und im tiefen Umbra auf. Vielleicht sogar ein bissl zu selten in der Phyischen Welt.
Recht zurückhaltender Charakter, der ab und zu auch sehr Jähzornig und aufbrausend sein kann.
Sehr bedacht auf reingungsritus, is überhaupt sehr rituell unterwegs.
In seiner Freizeit lauscht er gerne den Liedern und Geschichten der Galliards oder spaziert auch sehr gern im Umbra herum.
„Die Lösungen all unserer Probleme müssen nicht erfunden werden, sonder sind schon längst vorhanden. Um so weiter wir in die Geheimnisse des Tiefen Umbras eindringen, um so eher werden sich die Lösungen offenbaren. Unser Krieg findet an mehreren Fronten statt. Eine davon befindet sich im Tiefen Umbra.“
„Ich erwachte am hellichten tag, und konnte nicht fliegen... und ich dachte: welch ein Alptraum!“
„Unsere Vorfahren müssen geehrt werden. Sie beschützen uns und beschenken uns mit ihrer Weisheit...“
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Torre - 17.08.2007, 10:26
Philodox
Wendigo
Homid
Akecheta Avani (Krieger der Erde in ihrer Sprache)
von den Cheyenne aka "Eisiger Wind"
geboren in Minnesota in einem Reservat
(Ihr Stolz grenzte schon fast an Hochmut was auf viele Plainstämme zutraf. Auch die Frauen nahmen keine untergeordnete Stellung ein.
Die Cheyenne besaßen wie auch andere Plainstämme Kriegervereinigungen, lehnten hingegen Altersbünde ab. Sie hatten statt dessen Männerbünde, wie die Bow String, Crazy Dog, Crookes Lance, Dog Soldier Society, Kit Fox Soldier Society und Red Shield Society. Die Mitgliedschaft in einen der sechs Männerbünde war freiwillig. Der führende dieser Bünde waren die Dog Soldier wie auch bei anderen Plainstämmen. Die Cheyenne legten sehr viel Wert auf ihre Tradition und der religiösen Rituale. So geht man davon aus, das es die Cheyenne waren, die die Zeremonie des Sonnentanzes einführten und in seiner vollkommensten Art pflegten. Ein sogenanntes »heiliges Bündel« war für die Cheyenne das Heiligste was sie besaßen. Dieses Bündel beinhaltete eine Kappe, die aus der Kopfhaut und Mähne einer Büffelkuh gefertigt war und zwei Pfeile für die Jagd und zwei für den Krieg. Das »heilige Bündel« wurde in Kriegszeiten immer mitgeführt.)
1.82 m
85 kg
langes schwarzes Haar
Besitzer eines heiligen Bündels
Hält sich bevorzugt im nahen Umbra und in der physischen Welt auf.
Er redet nur wenn er muß. Dann aber mit aller Entschlossenheit.
Er wiegt beide Seiten ab, dann entscheidet er.
Man sagt, er wäre ein Gerechter. Er ist im Gleichgewicht.
Die Stille
ist das absolute Gleichgewicht
von Körper, Geist und Seele.
Der Mensch, der die Einheit seines Seins bewahrt,
bleibt für immer ruhig und unerschütterlich inmitten der Stürme der Existenz.
Nicht ein einziges Blatt am Baum bewegt sich,
auf der Oberfläche des Teiches glitzert keine Welle
-für den Wissenden ist das die ideale Haltung,
um durchs Leben zu gehen.
[/i]
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Ramin - 17.08.2007, 12:37
Na wartet ihr Streber... :P
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Torre - 20.08.2007, 12:47
Es fehlen immer noch Charakterbeschreibungen von rammin, Rupi und Peter, die Zeit läuft!!!
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
teprak - 20.08.2007, 15:10
Mein Char:
Name: Einsamer-Bruder
Lupus Galliard unter dem abnehmenden 3/4 Mond geboren. Mitglied im Stamm der Fianna.
Alter: 20
Bild:
Geschichte:
Freitag, 17. April 1987 auf Baffin-Island im Nordosten Kanadas
Vor drei Nächten war Vollmond und schon da hatte Laufender-Zahn gemerkt, daß die Zeit ihrer Niederkunft nahe war.
Sie war froh, daß ihr Wurf nicht unter Lunas gefülltem Antlitz zur Welt kommen würde, hatte sie doch Folgt-dem-Habicht, der letzte Garou dem sie das Leben schenkte, ob seines Vorzeichen allzufrüh verloren. Der Ahroun war während seiner ersten Aufgabe in Raserei verfallen und so ein leichtes Opfer für die Überzahl an Feinden. Sein Lied zeugt zwar von großem Mut, aber auch von der für Ahroun typischen Unbesonnenheit, die ihn letztlich das Leben kostete.
Ihr Partner, der Philodox Erster-Hieb, hoffte seit dem Tod seines letzten Garou-Sohnes vor drei Jahren auf das Wunder einer Garou-Geburt.
Seit die Fianna Ihre wölfischen Blutsgeschwister in der Nähe von Kimmirut, der Siedlung ihrer menschlichen Verwandten, in ein, für Wölfe, sicheres Territorium brachten hatte sich die Geburtenrate der Lupi wieder stabilisiert.
Laufender-Zahn hatte sich bereits in ihre Höhle zurückgezogen und erwartete sowohl die Geburt, wie auch ihren Gatten, der mit dem Rest seines Rudels meist die Wälder zwischen Kimmirut und dem Territorium der Wölfe über eine Septe wachte.
Zwei wunderschöne Galliards erblickten das Licht der Welt und sowohl Laufender Zahn wie auch Erster Hieb wünschten sich und ihren Kindern, daß in ca 12-18 Monaten wenigstens einer der Beiden seine erste verwandlung erfahren dürfe.
23. Dezember 1988
4 Junge Wölfe sind auf der Flucht. Die Brüder Riggat und Mahlet laufen an der Spitze, während Kulgara und Fringu ihnen nur folgen. Panik. Wohin laufen, wo sich verstecken? Das Gebell kommt näher und näher. Sie alle 4 hatten gewusst wie wichtig es für sie war sich von Menschen fernzuhalten, doch die Neugier war stärker. Mit einem pfeifenden Surren fliegt etwas ganz dicht an Riggats Kopf vorbei und mit kaum Abstand folgt ein krachender Knall, der im Wald wiederhallt. Riggat ist sofort klar, daß weder er noch die anderen je schnell genug sein würden um soetwas davonzulaufen. Ein Blick zu Mahlet genügte und dieser verstand. Wie auf ein Zeichen stoben die Brüder in zwei entgegengesetzte Richtungen was zu Verwirrung bei Fringu und Kulgara führte. Sie begriffen nicht was die Brüder vorhatten und liefen daher einfach weiter. 12 Hundebeine und 4 Menschenfüße passierten die imaginäre Linie, die zwischen Riggat und Mahlet bzw. deren Verstecke im Unterholz war. Keiner der 5 Jäger bemerkte die beiden. Sie ließen zwei Minuten verstreichen und folgten dann Kulgaras und Fringus Verfolgen. Sie folgten der Spur parallel, allerdings mit gebührendem seitlichem Abstand. Wieder dieser Knall. Sie waren schon ganz nahe als sie Blut rochen. Wolfsblut. Langsam schlichen sie vorwärts und fanden Fringu tot am Boden. Von den Jägern und Kulgara fehlte jeder Spur. Durch Mark und Bein ging ihnen Kulgaras Hilferuf und instinktiv wendeten sie Ihre schneller werdenden Schritte in die Richtung aus der das Heulen kam. Urplötzlich fanden sie sich auf einer Lichtung wieder und erblickten am südlichen Rand der Lichtung Kulgara vor einer Felswand in die Enge getrieben, mit gesträubtem Fell und gefletschten Zähnen. Im Halbkreis vor Ihr waren die drei Hunde mit ähnlicher Körperhaltung und kläfften Kulgara an. Hinter den Hunden standen zwei Menschen und richteten eine Art Stock in Richtung ihrer Cousine.
Dann ging alles ganz schnell und ohne Vorwarnung. Kein Ast hatte geknackt und kein Laub geraschelt. Praktisch aus dem Nichts schossen zwei ebenso riesige wie massige Wölfe auf die Lichtung. Keiner der 5 Fremden hatte auch nur die Chance gehabt zu Gegenwehr anzusetzen, als sie auch schon leblos zu Boden Sackten.
Einen Augenblickt später hatten die 3 Jungwölfe die Möglichkeit diese zwei Fremden richtig zu sehen. Ihre Herzten rasten und die Furcht lähmte ihre Geister und Beine.
Kulgara winselte leise vor sich hin und versuchte aus Angst ihren Blick gen Boden gerichtet zu halten als ein schmerzverzerrtes und gurgelndes Knurren sie zwang den Blick ihrer Cousins zu suchen. Als wäre das eben Erlebte nicht genug für ihre Seele gewesen, schien Riggat sich nun von innen heraus zu zerfressen.
Damit hatten nicht einmal die zwei Hispogestalten, die eben Ihre Blutsgeschwister gerettet hatten, gerechnet. Eine Erstverwandlung vor ihren Augen, scheinbar ausgelöst durch die Situation und ihr Eingreifen.
Riggats Fell zerriss und Blut quoll aus ihm hervor. Geschockt und bar jeder Hoffnung sah Mahlet wie immer wieder neue Masse aus den Rissen hervortrat. Das war kein Fleisch, es war Haut. Schon im nächsten Augenblick war Riggat auf die doppelte Größe angewachsen, doch weiter kam Mahlet mit seiner Beobachtung nicht. Ein Schmerz den er so noch nie gespürt hatte hämmerte gegen seine Brust. Feuer schien ihn zu verbrennen und er fühlte wie abertausende Dornen ihn durchbohrten. Am Rande des Wahnsinns fetzte er sich die Haut von seinem Körper um diesen Schmerzen ein Ende zu bereiten doch es half alles nichts. Wie ein in der Ferne verschwindendes Licht wurde es immer dunkler um ihn bis ihn völlige Dunkelheit umarmte.
Als er erwachte dröhnte sein Schädel und die unermesslichen Schmerzen hatten sich in ein leichtes Gliederzihen verwandelt. Vor ihm jedoch standen 3 Monster. Ein jedes auf zwei Beinen aufrecht stehen mit einem furchterregenden Maul. Einer von ihnen schien schwach zu sein, doch die beiden anderen hatten leuchtend grüne Augen, was alleine schon reichte um Mahlet zu Flucht zu veranlassen. Er wollte losrennen doch stolperte sofort nachdem er versucht hatte sich aufzurichten. Was war mit ihm passiert. Seine Läufe...was war mit ihm geschehen. Sein Körper war nicht mehr der seine. Er hatte riesige Pranken statt seiner Pfoten und die Vorderläufe waren dicke stämmige Arme geworden. "MAHL...!"
Nur sein Bruder nannte ihn "Mahl" doch das war nicht Riggats Stimme. Panik schoss in ihm auf. Was war aus ihm geworden, wo war er und wer waren diese Monster. "MAHL....ich bins, Riggat"! "Beruhige dich Mahl" hörte er nun eine Wolfsstimme sagen. Er drehte sich um und vor ihm stand ein Wolf mit leuchtend rotem Fell namens Erster-Hieb.....
25. Jänner 2006 Winnipegsee
Zwischen den zerfetzten Leichen der Fomorer lag Älterer-Zwilling. Der abgebrochene Knochenspieß eines dieser toten Gegner ragte aus seiner Brust die durch den ätzenden Eiter eines dieser Fomorer gräßlich entstellt war. Mahlet hob seinen toten Bruder auf und verließ das nun stumme Schlachtfeld.
Der Schmerz der in seiner Stimme schwang machte sein Klagelied für die Gefallenen kaum ertragbar für die Mitglieder der nahen Septe. Sie hörten es schon lange bevor sie Mahlet sahen.
Als sie am Abend seiner Geschichte lauschten gab es kaum jemanden der trockene Augen hatte. Alle Mitglieder von Mahlets Rudel waren gestorben und nur er hatte überlebt weil Älterer-Zwilling ihm das Leben gerettet hatte. Er hatte sich zwischen Mahlets Rücken und den Fomorer geworfen der die Gelegenheit, daß Mahlet in einen Kampf verwickelt war, nutzen wollte um ihn der Liste seiner Opfer hinzuzufügen. Mahlet vernahm das knackende Geräusch, welches das blutgedämpfte Knurren seines Bruders direkt hinter ihm begleitete. Noch mit der Kehle seines Gegners in der Hand sah er was geschehen war und rächte sich fürchterlich am Mörder seines Blutes.
Zwar war die gestellte AUfgabe erfüllt worden, doch war nur mehr er übrig. Er war der einzige seines Rudels, der nun in den ersten Rang gehoben wurde und endlich auch einen Namen erhielt. Sie nannten ihn "Einsamer Bruder"...
Persönliches Ziel:
Schon oft haben sich Einsamer-Bruder und Älterer-Zwilling über die Möglichkeiten unterhalten, die Welt wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
Sie bedie verfolgten den Ansatz, daß man die Weberin wie auch den Wyrm bekämpfen sollte um die Wyldnis zu stärken, welche dann eine Art Tabula rasa herbeiführen könnte. Den Wyrm müsse man schwächen wo auch immer es geht doch die Weberin an gezielten Punkten.
Einsames-Rudel zieht nun also von Septe zu Septe, wie sie es früher schon getan hatten, um erstens fällige Punkte der Weberin auszumachen, zweitens den Wyrm zu bekämpfen und vor allem um sein Herz mit Geschichten zu füllen die gehört werden müssen.
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Ramin - 20.08.2007, 23:22
Indianername : Nashashuk - Lauter Donner
Geboren in einem Reservat in Minnesota, USA, am 17. Dezember 1985.
Garouname : Skootekitehi - Feuerherz
Erste Verwandlung am 11. Februar 2002
Vorzeichen : Ahroun, zunehmender Vollmond
Ein hochgewachsener stämmiger Indianer, lange schwarze Haare, die er meist zu einem Zopf geflochten trägt. Eine genauere Beschreibung folgt.
Die Geschichte ist in mehrere Episoden aufgeteilt, ich weiss sie ist lang, würde mich freuen wenn sie trotzdem der eine oder andere Lesen sollte. Akecheta ist der Name von Roberts Charakter, das solltet ihr im Hinterkopf behalten, wenn ihr meine Geschichte lest. Ich hoffe ihr amüsiert euch dabei ein wenig ;)
Laßt die Geschichte ihren Lauf nehmen...
17.Dezember 1985, Reservat in Minnesota
Der Himmel war von Wolken bedeckt, die dem Licht des Vollmondes nur widerwillig Raum gewährten. Die Gestalten, die sich vor der armseligen Hütte versammelt hatten, waren mittlerweile völlig durchnässt von der Mischung aus Schnee und Regen, die unaufhörlich auf sie hernieder prasselte. Trotzdem wollte keiner der Männer aus der Sippe den Moment verpassen, auf den sie alle schon seit mehr als zwei Stunden warteten. Es herrschte beinahe durchgehend gespanntes Schweigen, das nur durch die Schreie durchbrochen wurde, die aus der größten Hütte drangen. Ein lautes Donnern durchbrach die Nacht, das Zentrum des Gewitters, das über das Reservat hinweg zog lag nun genau über den schweigenden Männern. Mit düsteren Minen blickten die Indianer gen Himmel, nur um den Blick gleich wieder zu senken. Licht fiel aus der Öffnung, als sich die Tür öffnete. Mit besorgtem Blick löste sich ein großer Mann aus der Menge. Der Hut, den er trug, war schwer vom Regen. Sein Blick war düster, als er in das Haus trat. Die Schreie waren verstummt. Hinter ihm schloss sich die Türe wieder. Der warme Lichtschein verschwand, ließ die übrigen wieder im Dunkeln stehen. Abermals ein lautes Donnern, weit entfernt tauchte ein Blitz die Welt in silbriges Licht. Die Wolken hatten trotz des starken Gewitters nicht die Macht, den Vollmond vom Himmel zu jagen, sodass die Versammelten das Gesicht des Mannes ganz deutlich erkennen konnten, als er aus dem Haus wieder zu ihnen trat.
„Ich habe einen Sohn!“ rief er, und die Männer brachen in Jubel aus.
23. Juli 1998, Reservat in Minnesota
„Nashashuk“, empfing ihn die sanfte Stimme seiner Mutter, „dein Vater wartet bereits auf dich.“ Der Blick, den sie ihm dabei zu warf, sprach Bände. Er nickte ihr zu, nicht in der Lage ihr ein Lächeln zu schenken und lenkte seine Schritte in Richtung des Ortes, an dem sein Vater beinahe jeden Tag dieses Sommers zu finden war. Das kleine Stück Ackerland, das seine Sippe bewirtschaften durfte, befand sich etwa 20 Minuten zu Fuß von der Hütte entfernt, die er sein zu Hause nannte – nennen musste. Er verfiel in einen leichten Trab, es wäre unklug, seinen Vater länger als nötig warten zu lassen. Abgesehen davon, dass es seine Wut steigern würde, durfte er vor den anderen Angehörigen der Sippe nicht den Eindruck erwecken, dass deren Oberhaupt seinem Sohn keinen Respekt beigebracht hätte.
„Da kommt dein Sohn, Mathothoda“. Der große Mann blickte in die Richtung, in die sein Freund zeigte und sah seinen Jungen auf sie zu traben. Er grunzte zustimmend und lehnte sich auf den Schaft der Harke, mit der er eben noch den Boden aufgelockert hatte. Four Bears, wie sein Name übersetzt lautete, bedeutete den anderen mit einer Geste, ihn alleine zu lassen. Es war Zeit für ein Gespräch unter vier Augen mit seinem Sohn.
„Aber Vater, ich habe doch damit nicht angefangen!“ protestierte Nashashuk lauthals. Ein strenger Blick seines Vaters ließ ihn augenblicklich verstummen.
„Darauf kommt es auch nicht an und das weißt du. Du musst lernen, dich zu beherrschen. Zorn und Wut sind deine Feinde, wenn sie außer Kontrolle geraten. Lerne sie endlich besser zu kontrollieren, dann kannst du aus ihnen Kraft schöpfen.“ Die Stimme seines Vaters war ruhig, beinahe leise – aber der scharfe Unterton, der darin mitschwang, war nicht zu überhören. „Du wirst weder bei dem Fest heute Abend dabei sein, noch wirst du den Rest dieser Woche etwas anderes tun als den Zaun um das Feld auf der anderen Seite des Flusses zu reparieren. Wenn du damit fertig bist wirst du zu Makayas Familie gehen und ihnen deine Dienste für die Zeit anbieten, die seine Söhne im Krankenbett verbringen werden. Und dann, mein Junge, wirst du wieder zu mir kommen und wir besprechen, was es sonst noch zu tun gibt. Und jetzt mach, das du an die Arbeit kommst!“ Mit einem wutentbrannten Blick machte Nashashuk auf dem Absatz kehrt und setzte sich in Bewegung. Ungerechtigkeit! – Wie gern hätte er es hinausgeschrieen, der Zorn in ihm war die ganze Zeit über gestiegen. Mit Tränen in den Augen verfiel er wieder in einen leichten Trab, nur um immer schneller zu werden..
„Mathotoda“, riss eine Stimme hinter ihm Four Bears aus seinen Gedanken. „Du solltest ihn nicht zu streng dafür bestrafen. Die Jungs hatten es verdient, außerdem waren sie zu dritt. Und du weißt, wie stark Makayas ältester ist.“ Mathatoda zog die Krempe seines Hutes tiefer in sein Gesicht und sah Cheveyo an. Der alte Mann war in seiner Sippe sehr angesehen, Weisheit lag in seinem Blick und in seinen Worten. Sogar manche Schamanen des Reservats hörten zu, wenn er etwas zu sagen hatte. „Trotzdem, er muss lernen was es heißt, beherrscht zu bleiben. Und ich werde ihm diese Lektion erteilen, besser früher als später.“ Schweigend sahen sich die beiden Indianer an. „Aber bei meinen Ahnen – wie konnte er das nur schaffen? Ich hätte zu gern gesehen wie er die drei verprügelt hat!“ Stolz blitzte in Mathotodas Augen auf, als er in das Lachen des älteren Mannes einfiel.
24. April 1999, Ratsversammlung im Reservat, Haus des Oberhaupts der Waytheah Sippe.
Gelangweilt rutschte Nashashuk auf seinem Sitz hin und her. Klar, diese Versammlungen waren wichtig, aber dieses Gerede war doch wirklich nur etwas für alte Männer. Verstohlen sah er ein weiteres Mal zu Akecheta hinüber. Der Junge erwiderte seinen Blick mit ernsten großen Augen. Er war der Sohn des Oberhaupts einer Sippe aus einer angrenzenden Siedlung und in etwa in Nashashuks alter.
Beide schreckten auf, als sich die versammelten Männer erhoben. Stimmengemurmel erfüllte den Raum. Mittagspause! – schoss es Nashashuk durch den Kopf. Sein Vater bemerkte die Unruhe seines ältesten Sohnes und nickte ihm lächelnd zu. Endlich durfte er sich die Beine vertreten. Wie ein abgeschossener Pfeil flitzte er durch die Versammelten und schoss durch die Tür, hinaus ins Freie.
Strahlender Sonnenschein erwartete ihn. Zwar war es im April meist noch relativ kühl, doch an diesem Tag spendete die Sonne eine angenehme Wärme. Sekunden später war Akecheta an seiner Seite und beide grinsten sich an. „Ich grüße dich, du lahmendes Maultier“ feixte Nashashuk. „Besser ein lahmendes Maultier als ein vorlautes Küken“ gab Akecheta zurück. Nashashuk holte aus und drosch seine Faust gegen Akechetas Oberarm – oder zumindest dorthin, wo der eben noch gewesen war. Doch der Junge kannte das Gemüt seines Gegenübers mittlerweile ganz gut und hatte sich bereits mit einem behänden Satz außer Reichweite gebracht und machte nun aus sicherem Abstand eine obszöne Geste nach der anderen. Mit einem Kriegsschrei stürzte Nashashuk auf ihn zu und lachend nahm Akecheta seine Füße in die Hand, um Reißaus zu nehmen. So schwer es für Nash auch war, Freundschaften zu schließen, so einfach war es mit Akecheta gewesen. Es schien, als hätte er weniger Angst vor Nashashuks Temperament, als die meisten anderen. Gemeinsam hatten sie bereits die eine oder andere Lektion in Sachen Jagd erteilt bekommen und wann immer sich die Sippen-Oberhäupter trafen hatten die beiden Gelegenheit ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Mit einem lauten Ächzen ging Akecheta zu Boden. Er war für sein Alter alles andere als zu klein, doch Nashashuk überragte ihn bereits um einige Zentimeter. Wild rollten die Jungen auf dem Boden umher, ohne einander wirklich weh zu tun. „Ergibst du dich?“ schnaufte Nashashuk, während er den anderen Jungen auf dem Boden fixierte. Er bekam eine kaum zu verstehende Antwort und beugte sich ein wenig vor, um besser verstehen zu können. Genau darauf hatte Akecheta gewartet. Mit einer schnellen Bewegung bäumte er sich auf und brachte sein Gegenüber aus dem Gleichgewicht. Nun hatte er die Oberhand, doch vor lauter Lachen fehlte ihm die Kraft um die Situation auszunutzen und die Rangelei zu beenden. Innerhalb weniger Sekunden Hatte sich Nashashuk wieder befreit und die Verfolgungsjagd ging von neuem los.
Die Jungen rannten an der großen Versammlungshütte vorbei ins offene Feld, drehten dort ein paar Runden und kamen auf dem selben Weg wieder zurück. Vor dem Eingang zur Hütte angekommen huschte Akecheta um die Ecke des Hauses – und stand vor Eimern voller Eintopf, die für die Versammlung als Mittagessen gedacht waren. Er spitzte die Ohren und hörte Nashashuks Schritte näher kommen. Rasch schnappte er sich einen der noch dampfenden Eimer und platzierte ihn genau an der Ecke, um die er eben gebogen war. Dann streckte er den Kopf hervor und zog eine spöttische Grimasse, sobald sein Verfolger ihn erblickt hatte. Die Reaktion war wie erwartet. Mit einem Aufschrei stürzte Nashashuk in seine Richtung, raste um die Ecke und stieg genau in den Eimer mit dem dampfenden Eintopf – wodurch er das Gleichgewicht verlor und im Stürzen einen weiteren Eimer mit sich riss, als er versuchte den Aufprall abzufangen.
Es war ein urkomisches Bild, als Nashahsuk da inmitten der Brühe lag und lautlos fluchte. Rasch machte Akecheta ein paar Schritte die Wand der Hütte entlang, um sich auf die Rückseite des Gebäudes zu bewegen. Denn er wusste auch, was als nächstes passieren würde. „Verdammt noch mal, was ist denn hier passiert?“ Akecheta musste sich die Hand vor den Mund halten, um nicht laut los zu lachen. „Erstens wirst du das sauber machen und zweitens wirst du dich darum kümmern, dass du Ersatz auftreibst. Die Männer da drinnen müssen etwas Essen, Junge! Ich werde mit deinem Vater reden!“ Das war die Stimme Makayas, der Führer der heutigen Versammlung. Er war einer der am höchsten angesehenen Männer im Reservat. Es würde nichts gutes dabei rauskommen, wenn er Nashashuks Vater von dessen Verhalten erzählen würde. Der Mann war sowieso viel zu streng zu seinem Freund, dachte Akecheta bei sich. Er tat zwei Schritte vorwärts und räusperte sich.
„Ehrwürdiger Makaya“, setzte er an, „ich habe beobachtet wie es passiert ist – es war ein Missgeschick, Nashashuks einziger Fehler war es, ein wenig zu schnell um die Ecke zu biegen.“ Makaya hob eine Braue. „Er hat zu lernen, dass man umsichtiger durch die Welt gehen muss als ein tobender Bulle es tun würde. Alles hat seine Konsequenzen.“ „Natürlich haben Sie recht, aber wenn ich ihm dabei helfe sauberzumachen und etwas anderes zu Essen zu besorgen, dann ist der Schaden fast eben so schnell wieder gut gemacht, wie er angerichtet wurde. Und das würde ich tun, wenn sie mir nur versprechen Nashashuks Vater nichts zu sagen.“ Ein skeptischer Ausdruck trat in Makayas Augen. „Und warum solltest du das tun, nachdem du wohl nicht ganz unschuldig an seinem Missgeschick bist?“ „Ganz einfach – wenn sein Vater ihn bestrafen würde, könnte ich heute nicht sein Gesicht genießen, wenn ich die Geschichte vom stolzen, unbesiegbaren Nashahsuk erzähle, dem zwei Eimer Eintopf zum Verhängnis geworden sind.“ Ein Lächeln umspielte Makayas Lippen, als er antwortete „Vermutlich hast du recht und das ist Strafe genug. Also dann auf, ihr habt 30 Minuten, dann wird gegessen.“
Mit diesen Worten drehte sich der Mann um und ließ die beiden Jungen allein. Der unerwartete Hieb Nashashuks holte Akecheta von den Beinen und er blieb kurz liegen, um wieder ein wenig Luft in seine Lungen zu bringen. Dann griff er nach der Hand seines Freundes, der ihm wieder auf die Beine half. „Du hast gewusst, dass du noch eine abbekommst“ brummte Nashashuk. „Ja“, kam die keuchende Antwort, „aber nicht wann.“ Die beiden Jungen grinsten sich an.
Schweigend knieten die zwei Freunde mit Schaufel, Besen, Wasser und Wischlappen bewaffnet auf dem Boden. „Wieso hast du dummer Maulwurf eigentlich nicht einfach hinter der Hütte gewartet? Es hätte gereicht, müsste diese dämliche Arbeit einer von uns machen und ich hätte dich bestimmt nicht verraten.“ Neugierig sah Nashashuk seinen Leidensgefährten an. „Weil es so gerechter ist. Du glaubst doch nicht, dass der Eimer dort schon gestanden ist, als ich selbst um die Ecke kam.“ Nashashuk nickte. „Auf dich ist eben verlass. Auch wenn ich finde, dass es dumm war.“ „Deshalb warst auch du derjenige, der in den Eimer gestiegen ist – und ich der, der ihn hingestellt hat“ grinste Akecheta.
Es fiel Nashashuk schwer, nicht einfach nach einem weiteren Eimer zu greifen und seinem Freund eine ordentliche Ladung Eintopf zu verpassen.
11. Februar 2002, Außerhalb des Reservats
„Pass auf Nash!“ – Wieder donnerte der andere Wagen in die Seite des alten Pick Ups und Nashashuk riss das Steuer herum und trat hart auf die Bremse. Waren diese weißen Mistkerle wahnsinnig geworden? Das Geräusch eines lauten Aufpralls und ein harter Ruck war das letzte, das Nashashuk hörte, bevor er das Bewusstsein verlor.
„Nein, nein, bitte!“ – Langsam kam er wieder zu sich. Sein ganzer Körper schmerzte, als ob jeder seiner Knochen gebrochen worden wäre. „“Nein – bitte lasst mich doch in Ruhe, bitte!“ Ein Schluchzen, begleitet vom Lachen mehrerer Männer. Quannah! – schoss es ihm durch den immer noch dröhnenden Kopf. Er hatte sie in die Stadt gefahren, wo sie ein paar Einkäufe machen wollte. Es war spät geworden und sie hatten noch einen kleinen Imbiss zu sich genommen. Auf dem Rückweg tauchten die beiden Wagen auf. Der zweite musste den Pick Up gerammt haben, als Nashashuk auf die Bremse gestiegen war. Ohne auf die Schmerzen zu achten versuchte er sich aus dem Sitz zu befreien, doch der Wagen war durch den Aufprall umgeworfen worden und stand nun auf dem Kopf. So sehr er es auch versuchte, er konnte sich nicht aus eigenen Kräften aus dem Auto wuchten. Er trat gegen die Tür- nichts. – Schmerzensschreie! Er verdrehte den Kopf so weit es ging, doch es war nichts zu sehen. Dann fiel sein Blick auf die Reste des Rückspiegels auf der Fahrerseite. Was er da sah ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Vier Männer standen bei einem blauen Cheavy, Quannah lag auf der Motorhaube, ihre Hände wurden von starken Armen auf beiden Seiten des Wagens festgehalten. Die Männer hatten ihr die Kleider vom Leib gerissen, einer von ihnen hielt ein Messer an ihre Kehle, damit sie ruhig hielt. „Jetzt bekommst du Indianerschlampe endlich mal einen richtigen Schwanz zu spüren!“ – Zustimmendes Gelächter. „Beeil dich mann, ich will auch endlich!“ Nashashuk schrie auf. Blut tropfte ihm von der Stirn, rann sein Gesicht hinab. Die Welt begann vor seinen Augen zu verschwimmen. So viel Wut. So viel Zorn. Er schien alles Leben zu umfassen, alles hinwegzuschwemmen was es sonst noch gab. Er schrie wieder. Dieses Mal drehten sich die Männer um. Der Schrei klang anders. Kaum noch menschlich. Ungläubig starrten sie auf den umgeworfenen Pick Up. Es hörte sich an, als würde Metall bersten. Mit einem ohrenbetäubenden Geräusch brach das Fahrzeug von innen auseinander. Der Vollmond tauchte die Szenerie in ein unwirkliches Licht, als ein riesengroßer Schatten auf die vier Männer zu raste – und in weiter Ferne hörte man Donner grollen.
Fassungslos hielt er den leblosen Körper in seinen Armen. Tränen rannen über sein Gesicht. Er war nackt, seine Kleidung war in Fetzen auf dem Boden gelegen, als er wieder zu sich kam. Er wusste nicht mehr, wie lange er bereits unterwegs war. Es spielte auch keine Rolle. Gar nichts spielte mehr eine Rolle. Überall war Blut gewesen. Es war kaum noch zu erkennen, dass es sich um Menschen gehandelt hatte. Eingeweide lagen auf der Strasse, Körperteile häuften sich in einem Meer von Rot. Ein Monster hatte unter den Männern gewütet. Ein Monster, dass auch die junge Frau getötet hatte, die er liebte. Die Tränen rannen immer noch über sein Gesicht, als die Fremden wie aus dem Nichts auf die Straße traten.
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Ramin - 21.08.2007, 00:00
Als nächstes stehen ein paar Geschichten über das Rudel an, wäre cool wenn sich jeder ein wenig dazu überlegt.
so, genug für mich für heute, schlaft gut!
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
daWeed - 22.08.2007, 10:51
Respekt...
Re: Chars für Nograd - aktueller Status - UPDATE
Torre - 22.08.2007, 11:05Der erste Ritus.
Irgendwo in Alaska zu einer unbestimmten Zeit:
Sie waren nun schon unzählige Monde zu dritt unterwegs. Mit der Zunahme von Stürmen und Schnee hörten sie auch irgend wann auf die Tage zu zählen, seit sie das Caern in Minnesota verlassen hatten.
Akecheta blickte stolz zu seinem ihn schon ein Leben lang begleitenden Freund auf. Trotz bitterer Kälte, stürmischer Winde und einer Nässe, die einem jeden Menschen das Blut in den Adern gefrieren ließe, hörte er kein Wort von Nashashuk. Mit der gleichen anmutigen Kraft, die er seit dem Aufbruch aus dem Caern ausstrahlte bewegte sich sein Freund durch die Schneemassen.
„Menschen“, dachte Akecheta, „wir sind keine Menschen!“
Das was die beiden Freunde ein Leben lang verband, nämlich Aussenseiter und anders als alle Anderen zu sein, hatte sich seit der ersten Verwandlung verstärkt.
Das Gefühl des Anders-Seins hatte sich in ein Wissen umgewandelt.
Das, was Akecheta seit frühester Kindheit spürte, hatte sich nun bewahrheitet.
Wie froh war er, dass sein einziger Freund, ja Bruder im Geiste, sein Schicksal mit ihm teilte. An seiner Seite fühlte er sich wohl. Er strahlte diesen für Wendigos so typischen Stolz und eine Entschlossenheit aus, die Akecheta stets das Gefühl gaben, in Sicherheit zu sein.
Der dritte im Bunde, der dem ersten Ritus der Wendigos entgegen ging, war verwundet.
Abwechselnd stützten sie ihn, wobei es Akecheta bewußt war, dass sein Freund ihn um ein wesentliches länger stützte.
Sie waren sich nicht sicher, wie lange ihr Gefährte noch durchhalten würde.
Vor zwei Nächten wurden sie von einem Wesen angegriffen, dass alles an Größe übertraf, was sie in ihrem bisherigen noch so kurzem Leben gesehen hatten.
Sie wußten dieses Wesen nicht genau einzuordnen, es hatte mächtige Klauen, einen riesigen alles verschlingenden Rachen und bewegte sich für seine Größe recht behende fort.
Als Akecheta glaubte, dass es nun auch um ihn geschehen war und seine letzte Stunde geschlagen hatte, vernahm er einen Kriegsruf, der ihn die Eingeweide erzittern ließ.
Die Welt schien für kurze Zeit anzuhalten. Aus den Augenwinkeln vernahm er „Feuerherz“, der bereit war, es mit allem aufzunehmen, was sich zwischen ihn und seinen Freund stellte.
Der Kampf, der daraufhin entfachte, war kurz und blutig. Noch nie hatte Akecheta jemanden so kämpfen gesehen, wie seinen Freund, den Garou „Feuerherz“.
Ihren Gefährten jedoch hatte es recht übel erwischt, es sah nicht gut um ihn aus.
Akecheta überlegte, ob es noch Sinn machte ihn mit zu schleppen. Am Ende würden sie noch alle drei sterben, so langsam sie sich im Moment fortbewegten.
Er wußte, dass sein Freund Nashashuk sich dieselben Gedanken machte, aber es Akecheta überließ, die richtige Entscheidung zu treffen.
Beim Nachtlager blickte Akecheta seine Gefährten an und sprach folgende Worte: „Deine Wunden haben sich verschlimmert, du kannst kaum noch gehen.
In diesem Zustand gefährdest du unser aller Leben. Das kann ich nicht zulassen.
Suche dir aus, wie du sterben willst.“
Ein paar Stunden später erwiesen Nashashuk und Akecheta ihrem Gefährten die letzte Ehre. Ein stolzes Grab sollte an ihn erinnern und Akecheta traf die richtigen Worte zum Abschied.
Zu zweit kamen sie nun wieder schneller voran und sie spürten, dass sie ihrem Ziel näher kamen.
So kam es, dass die beiden Freunde zu einer unbestimmten Nachtzeit gleichzeitig stehen blieben und sich tief in die Augen starrten.
Sie waren am Ziel angekommen, dies bedurfte keiner Worte, dies war eine Wahrheit, die im Unausgesprochenen lag.
Das Wolfsgeheul, dass diese Nacht Wendigo zu Ehren angestimmt wurde, dieser melodische Gesang, war bis in die Morgenstunden zu hören...
Irgendwo in Alaska zu einer unbestimmten Zeit.
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