Verfügbare Informationen zu "PASSION #2 (08. August 2014)"
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Peter Hofhammer - White Devil Forum: The Dynamite Wrestling Manager Forenbeschreibung: Dein Weg zum Wrestling-Promoter! aus dem Unterforum: Peter Hofhammer's Promotions Antworten: 2 Forum gestartet am: Dienstag 07.03.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: PASSION #2 (08. August 2014) Letzte Antwort: vor 8 Jahren, 7 Monaten, 20 Tagen, 7 Stunden, 4 Minuten
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Re: PASSION #2 (08. August 2014)
Peter Hofhammer - 02. August 2014, 04:11PASSION #2 (08. August 2014)
Episode #2
at Tokyo Korakuen Hall
Friday, August 8th 2014, 8 p.m.
Ticket Price: 20 $
"Crush 'em" von Megadeth begleitet ein Eröffnungsvideo, das Highlights aus der ersten Show von YO·SUTĀ zeigt. Anschließend schwenkt die Kamera einmal quer durch das Publikum und landet bei den Kommentatoren Joey Styles und Haruo Murata, die die Zuschauer willkommen heißen und durch die heutige card führen. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf dem Match zwischen Angle und Kobashi, das Unentschieden ausging und auf der überraschenden Hilfe, die Shinsuke Nakamura seinem Erzfeind Hiroshi Tanahashi zukommen ließ.
[~ 4 Minuten]
Kurt Angle kommt mit seinem Schützling Davey Richards zu "Medal" zum Ring, aber nicht ohne seine übliche Pose mit den zum Himmel deutenden Zeigefingern auf der Stage vor emporschießendem Feuerwerk und den Drehungen im Ring mit ausgebreiteten Armen. Angle sagt, dass er nicht arrogant klingen wolle wenn er sage, dass Kobashi und er die beiden besten Wrestler aller Zeiten sind. Als er vergangene Woche bei PASSION #1 im Main Event gegen Kobashi stand, habe er es wieder gespürt – dieses Gefühl, das man nur in einem dieser ganz großen Momente im Leben spüre. Dieses Gefühl, das 99 Prozent der Weltbevölkerung wohl verwehrt bleibe, das nur ganz wenigen Auserwählten vorbestimmt sei. Das Kribbeln in den Armen, das Pochen in der Brust, die Gänsehaut, kombiniert mit dem Wissen im Unterbewusstsein, dass gerade Geschichte geschrieben werde. Angle habe dieses Gefühl zweimal in seinem Leben gespürt und beide mal habe er den Eindruck gehabt, am Gipfel seiner Karriere angelangt zu sein. Das erste mal habe er es gespürt, als er Abbas Jadidi bei den olympischen Sommerspielen 1996 mit einem gebrochenen Nacken bekämpft hat ... und das zweite mal gegen Kobashi letzte Woche. Doch es gebe ein Gefühl, das noch überwältigender sei – das Gefühl, aus so einem historischen Aufeinandertreffen als Sieger hervorzugehen! Angle sagt, dass Kobashi den Ehrgeiz in ihm revitalisiert habe. Er hätte geplant, seine Karriere in Japan ausklingen zu lassen, doch stattdessen habe er hier einen neuen Höhepunkt gefunden. Er wolle Kobashi besiegen, mehr als alles andere. Deswegen fordert Angle Kobashi zu einem Rückkampf heraus und äußert die Hoffnung, dass Kobashi es auch wissen will – wissen, wer die Nummer 1 ist. "Still Burning" läuft an und Kenta Kobashi schreitet auf die Stage. Er sagt, dass er sehr genau weiß, wie Angle sich fühlt und dass er dieses Gefühl teilt. Auch er wolle diesen Rückkampf unbedingt. Er schlägt vor, dass Angle und er beim "Sun Festival" ein zweites mal gegeneinander antreten. Außerdem wolle er es etwas spannender machen und fragt Angle, was er von einem Tag Team Match bei PASSION #3 hält – Angle und sein Schützling Richards gegen Kobashi und dessen Schützling Shiozaki und der Gewinner dürfe die Matchart beim PPV bestimmen. Angle nickt, beide lächeln und liefern sich trotz der großen Distanz zwischen Stage und Ring einen intensiven Staredown.
[~ 6 Minuten]
Opener - Four Man Elimination Battle Royal
(winner gets spot in a No. 1 Contender Match for the Junior Heavyweight Championship)
Referee: Hiroshi Hase
Katsuhiko Nakajima Vs. Blitzkrieg Vs. Low Ki Vs. Kofi Kingston
Ringsprecher Akira Fukuzawa gibt nach der Ansage der Wrestler bekannt, dass das Match kein Zeitlimit hat. Die Battle Royal ist zunächst ein Chaos an spektakulären Maneuvern. Hier schwingt Blitzkrieg sowohl an Kingston als auch an Nakajima empor und schickt den einen via Headscissors und den anderen via DDT auf die Matte, da donnert Low Ki Blitzkrieg einen Missile Dropkick vom dritten Seil gegen die Brust, stößt sich von ihm ab und landet mit einem Rückwärtssalto per Double Foot Stomp auch noch auf den am Boden liegenden Kingston! Zwischendurch brawlen alle vier wild durcheinander, kontern sich gegenseitig aus und fliegen förmlich durch das Seilgeviert. Kingston hat seinen großen Moment, als Low Ki Blitzkrieg auf einer Ringecke zum Superplex greift, Nakajima wiederum Low Ki zur Powerbomb auf seine Schultern nimmt und – als das Dreiergebilde im Ring zusammenkracht – Kingston auch noch von der Seite mit einem Slingshot Dropkick Blitzkrieg ganz oben erwischt! Das Cover von Kingston an Blitzkrieg im Anschluss eliminiert diesen als ersten!
First Elimination: Blitzkrieg
Bei drei überbliebenen Teilnehmern wird das Match etwas übersichtlicher. Nakajima, Ki und Kingston liefern sich zu dritt in der Ringmitte ein wildes Kickduell, bis sich Nakajima und Low Ki plötzlich vielsagend ansehen und zu zweit auf den Ghanesen einkicken! Gemeinsam treiben sie ihn in eine Ringecke, wo Nakajima den Enzuigiri einsetzt und Low Ki einen Cartwheel Savate Kick bringt. "The warrior" legt mit dem Fisherman Driver gegen Kingston nach, kommt aber nicht zum Cover, da Nakajima ihn hintergeht und mit seinem Finishing Move, dem High-angle reverse roundhouse kick über den Haufen springt! Dann covert Nakajima Kingston ... bis drei ...
Second Elimination: Kofi Kingston
... und wirft sich danach gleich auf Low Ki ... bis zwei! Nakajima ärgert sich, nimmt aber Anlauf und versucht nochmal seinen High-angle reverse roundhouse kick. Ki rollt sich weg und die beiden Gegner gehen in ein weiteres Kickduell, bis "The warrior" die Magengrube des Japaners erwischt und ihn via Shining Wizard umreißen kann. Ein Cover reicht nicht, also bringt Low Ki seinen Double Foot Stomp vom obersten Seil und versucht es nochmal ... diesmal bis drei!
Third Elimination: Katsuhiko Nakajima
Winner by Stipulation: Low Ki (nach 11:49 Minuten)
Nach dem Match kommt Eric Bischoff auf die Stage und verkündet, dass Low Kis Gegner bei PASSION #4 im No. 1 Contender Match auf die Junior Heavyweight Championship Austin Aries heißt. Das andere No. 1 Contender Match finde bei PASSION #3 nächste Woche zwischen Chris Jericho und Rey Mysterio statt, ehe es beim PPV "Sun Festival" schließlich zum Title Match komme. Bischoff beglückwünscht Low Ki noch zum Sieg und verschwindet dann wieder.
[~ 2 Minuten]
Im Interviewbereich spricht Mistico mit Akira Fukuzawa über sein Match heute Abend gegen den Great Muta. Mistico unterstreicht, dass er von Gott mit besonderen Fähigkeiten gesegnet worden sei. Er fühle sich Muta gewachsen, spüre jedoch dessen teuflische Präsenz. Für sein Debüt gäbe es keinen idealeren Gegner.
[~ 2 Minuten]
2nd - Handicap Match
Referee: Tony St. Clair
Toshiaki Kawada Vs. The Bhoys (Doug Williams and Nigel McGuinness) /w. Fergal Devitt
Nachdem Kawada und die Bhoys aus Großbritannien eingezogen sind kommt auch Eric Bischoff in die Halle und nimmt als Gast bei den Kommentatoren Platz. Er sagt, dass er sich ansehen will wie dieser vorlaute Japaner sein Maul gestopft bekommt. Der Matchverlauf dürfte Bischoff dann enttäuschen, Kawada kontrolliert in den ersten Minuten Doug Williams in jeglicher Hinsicht, ob am Boden oder im Stand und scheucht ihn mit seinen brutalen Kicks förmlich durch den Ring. Williams gelingt nicht einmal ein Move, während Kawada mit Piledriver, Scoop Slam und Power Bomb punktet. Fergal Devitt, der draußen als Unterstützung fungiert, schlägt sich immer wieder kopfschüttelnd die Hände vor dem Gesicht zusammen. Als Williams sich in einem Octopus Stretch Richtung McGuinness vorarbeitet gelingt ihm wenigstens der Wechsel. Nigel McG entert den Ring mit einer Lariat, Kawada jedoch bleibt eisern stehen und lässt den Briten einfach abprallen. Er fordert ihn sogar auf, es nochmal zu versuchen. Drei weitere male knallt McGuinness mit voller Wucht gegen Kawada und ein jedes mal steckt Kawada die Lariat lachend weg. Jetzt holt der Japaner mal Anlauf und hämmert den Engländer per Lariat so brutal über den Haufen, dass er sich überschlägt! Auch McGuinness sieht kein Land gegen Kawada. "Dangerous K" bearbeitet den Briten mit verschiedenen Aufgabegriffen, unterbrochen von Chophageln und Kicks. Eric Bischoff stänkert schon das ganze Match über am Kommentatorenpult herum, doch als Kawada auch noch problemlos seinen Finishing Move Dangerous Kick ins Ziel bringt, reißt der GM vom Stuhl hoch und brüllt die Bhoys an, sie sollen sich gefälligst zusammenreißen und dass das hier eigentlich eine Bestrafung von Kawada sein sollte! Aber es hilft nichts, Kawada covert McGuinness bis drei und gewinnt!
Winner via Pinfall: Toshiaki Kawada (nach 12:08 Minuten)
Als die Ringglocke läutet tobt Bischoff vor Wut und bezeichnet die Bhoys als schäbige Nichtsnutze, die nicht einmal zu zweit gegen einen Kerl gewinnen könnten. Kawada unterbricht Bischoff
indem er fordert, für das Match um die Heavyweight Championship berücksichtigt zu werden. Er habe mit dem Sieg gegen gleich zwei Gegner bewiesen, dass er ein würdiger Herausforderer sei. Der General Manager bezeichnet Kawada als bedeutungslosen, respektlosen Scheißkerl, den er auf gar keinen Fall für die Heavyweight Championship berücksichtigen würde. Kawada wird nun seinerseits sauer. Bischoff und er schreien sich gegenseitig an, die Auseinandersetzung schaukelt sich hoch bis Bischoff ankündigt, dass er Kawada nur unter einer einzigen Bedingung im Titelrennen berücksichtigen würde – nämlich wenn er nächste Woche erneut in einem Handicap Match gegen die Bhoys gewinne. Dieses mal jedoch gegen alle drei Bhoys, Nigel McGuinness, Doug Williams und Fergal Devitt und zwar in einem Tornado Handicap Match ohne Wechsel! Kawada nimmt, mutig und trotzig zugleich, an, was Bischoff zu einem fiesen Lächeln nötigt. Bischoff sagt, dass er sich auf die Tracht Prügel nächste Woche schon freue und Kawada daraus hoffentlich etwas lernt. Zugleich warnt er die Bhoys, das bloß nicht zu versauen, da sie sonst auf Bischoffs "bad side" landen würden. Bischoff verabschiedet sich, nicht jedoch ohne vorher zu erklären, dass er die nächsten fünf Minuten mal wegschauen würde und der Ring den Bhoys gehöre. Die haben den Wink ebenso verstanden, wie Kawada – eine wilde Prügelei zwischen den drei Briten und dem Japaner entsteht im Ring, die die Kommentatoren als Vorgeschmack auf PASSION #3 bezeichnen. Kawada wehrt sich eisern, teilt hier einen Kick, da einen Chop aus, ist drei Männern aber letztlich nicht gewachsen. Williams und McGuinness halten "Dangerous K" an den Armen fest, Devitt knallt ihm einen Kick nach dem anderen gegen die Brust. Dann zieht jeder der drei Briten noch seinen Finishing Move durch, ehe sie einen zerstörten Kawada im Ring zurücklassen!
[~ 6 Minuten]
Die Show geht in eine kurze Werbeunterbrechung, die aktuellen Produkten der Sponsoren gewidmet ist.
[~ 1 Minuten]
Hiroshi Tanahashi zieht in die Halle ein und begibt sich in den Ring. Er spricht über die Geschehnisse bei PASSION #1, als Austin Aries, Matt Bloom und Travis Tomko Tanas Match gegen Chris Jericho mit ihrem Eingriff versaut haben. Auf der Videoleinwand werden die angesprochenen Geschehnisse noch einmal gezeigt. Tana sagt, dass es ihm egal ist, was Aries und seine Jungs für ein Problem mit Jericho haben, als sie vergangene Woche Tanas Match ruiniert haben, hätten sie sich auch ihn zum Feind gemacht! Deswegen sei er aber heute Abend nicht hier. Tanahashi kommt auf den Wendepunkt letzte Woche zu sprechen, als Jericho und er den Amerikanern in Unterzahl gegenübergestanden hätten und Shinsuke Nakamura mit einem Kendostick zum Ring kam. Nakamura, ausgerechnet Tanas ewiger Rivale und Nemesis, habe sich auf die Seite von Jericho und Tanahashi gestellt und mit ihnen gemeinsam die Amerikaner aus dem Seilgeviert geprügelt. Tana bezeichnet das als einen glorreichen Moment und das überhaupt allererste mal, dass Shinsuke sich freiwillig auf seine Seite gestellt habe. Jetzt wolle er natürlich wissen, warum?
Für ein paar Sekunden ist es still, Tanahashi blickt erwartungsvoll zur Stage ... dann dröhnt "Subconscious" aus den Boxen und Shinsuke Nakamura macht sich auf den Weg zum Ring und entert ihn. Nach kurzem Zögern erklärt Naka, dass Tanahashi ein Teil von ihm sei. Tanahashi und Nakamura seien wie Licht und Schatten – der eine könne ohne den anderen nicht existieren. Sie würden sich gegenseitig bedingen, aber auch bekriegen. Tanahashi sei ein Stück von Nakamuras Identität. Er brauche ihn. Deshalb habe er ihm vergangene Woche bei PASSION geholfen. Er habe das Gefühl gehabt, dass Tanahashi ihm entgleitet, also hat er dessen Nähe gesucht, um sich nicht selbst zu verlieren. Da von Nakamura nichts mehr kommt ergreift Tanahashi das Wort und verneint, dass er Nakamura braucht. Er brauche ihn nicht, ebenso wie er die nicht enden wollende Fehde zwischen den beiden Leid sei. Sie müssten sich nicht bekriegen. Stattdessen, so Tanahashi, könnten sie auch zusammenarbeiten, als Einheit. Sie, die beiden größten japanischen Wrestling-Stars der Neuzeit! Tanahashi fragt erst das Publikum, was es davon hält und dann Nakamura, ehe er ihm mit seinem Siegerlächeln die rechte Hand entgegenstreckt. Nakamura sieht die Hand an, blickt in die Augen von Tanahashi und lässt den Blick dann über das Publikum schweifen. Eine gefühlte Ewigkeit vergeht, bevor Nakamura wieder auf die Hand von Tanahashi starrt ... und ... sich abwendet. Tanas Mundwinkel sinken nach unten, als Nakamura wortlos zwischen den Seilen hindurchsteigt und die Halle verlässt.
[~ 8 Minuten]
3rd - Singles Match
Referee: Hiroshi Hase
Naomichi Marufuji Vs. Jushin "Thunder" Liger
Die Junior Stars lassen es behäbig angehen und umkreisen sich erstmal eine Weile, ehe sie sich abtasten und sich in mehreren Kräftemessen ergehen. Der Kampf verlagert sich in eine Ringecke, wo Liger Marufuji zeitweilig kontrolliert und sogar seinen Koppu Kick anbringen kann, anschließend nach außerhalb des Rings, wo die beiden unmittelbar vor den Zuschauern brawlen. Marufuji gewinnt hier die Oberhand und schickt Liger per Whip-in gegen die Metalltreppe, ehe er dessen Kopf noch mehrfach auf das Absperrgitter hämmert. Einem Topé Marufujis weicht Liger allerdings aus, entblößt den Betonboden unter den Matten im Außenbereich und bringt darauf einen Brainbuster ins Ziel. Zurück im Seilgeviert misslingt Ligers Cover. Die Junior-Legende setzt fortan auf Aufgabegriffe – vom Sleeper Hold am Kopf des Gegners arbeitet er sich mit dem Armbar den Körper hinab über den Boston Crab bis zum Scorpion Deathlock und bestimmt damit die lange Mittelphase des Kampfs. Marufuji findet keinen Ausweg aus den Griffen und kommt auch nicht ins Seil. Es ist Liger, der irgendwann ablässt und auf brachialere Maneuver setzt. Zwei weitere Brainbuster und ein Frog Splash folgen, bringen aber auch nicht den Sieg. Liger schickt seinen Kontrahenten erneut ins Eck, donnert dort Chops und den Shotei auf Marus Brust, ehe er ihn auf das oberste Seil setzt und den Frankensteiner versucht ... doch Marufuji kontert mit einer Super Bomb! Das Cover im Anschluss reicht nicht, aber das Match ist wieder offen. Beide sind zeitgleich zurück in der Vertikale, gehen in einen kurzen Schlagabtausch, ehe Marufuji mit dem Versuch eines Capture Suplex eine weitere Folge von Kontern auslöst. Liger versucht es mit dem German Suplex, den Marufuji verhindert – Marufuji versucht es mit dem Release Tiger Suplex, dem Liger aber per Rückwärtssalto entgeht. Liger löst schließlich mit einem Roll-up auf, kommt aber nur bis zwei! Er kündigt mit rotierendem Zeigefinger die Liger Bomb an, Maru kontert ihn jedoch aus und zieht stattdessen wie aus dem Nichts seine Tiger Flowsion durch ... die nicht zum Sieg reicht! Das selbsternannte "Junior Genius" hat Blut geleckt, ein Leg-hook Belly-to-Back Suplex sitzt ebenso wie ein Inside Cradle Pin, doch Liger kickt jedes mal aus! Selbst eine weitere Tiger Flowsion bringt nicht den Sieg, sodass Maru zum Sprung von der Ringecke ansetzt. Sein Moonsault trifft jedoch die Knie von Jushin Liger. Die Aktionen in der Endphase haben bei Kontrahenten merklich Kraft gekostet. Noch einmal sind sie in der Ausgangslage, beide auf den Beinen. Schwerfällig gehen sie in das nächste direkte Duell, das Marufuji per Kick in Ligers Magen auflöst. Er setzt zum Hurracanrana an, Liger hält ihn aber auf seinen Schultern und zieht stattdessen die Liger Bomb durch! Das Cover geht bis ... zwei! Nach einer ausufernden Ruhepause ist Liger als erster oben, lässt den Finger über dem Kopf kreisen und donnert Maru mit einer zweiten Liger Bomb auf die Matte. Cover ... bis zwei! Styles und Murata flippen am Kommentatorenpult aus und sind begeistert über das Durchhaltevermögen von Marufuji, der hier einfach nicht aufgeben will. Schwerfällig versucht es Liger ein drittes mal mit der Liger Bomb ... und zieht sie durch! Er covert diesmal aber nicht sofort, sondern begibt sich stattdessen auf das oberste Seil und legt mit seiner Shooting Star Press nach. Cover folgt und ... der Ringrichter zählt durch!
Winner via Pinfall: Jushin "Thunder" Liger (nach 17:41 Minuten)
Samoa Joe hat sich bei Akira Fukuzawa im Interviewbereich eingefunden. Joe spricht davon, dass er sich zu lange hat ablenken lassen. In den vergangenen paar Jahren sei er nicht mehr er selbst gewesen, nicht mehr die Maschine, die er einst war. Er habe seinen Focus verloren und vergessen, was wichtig ist. Jetzt sei ihm das wieder klar. Er schaue jetzt wieder von Match zu Match. Er steige jetzt wieder in den Ring, um seine Gegner zu demontieren, zu vernichten, zu zerstören. Bei PASSION #1 hätten die Zuschauer und die anderen Jungs im Locker Room einen Vorgeschmack auf den Joe von YO·SUTĀ bekommen, den neuen "alten" Joe. Heute würde er mit Masato Tanaka daran anknüpfen. Tanaka sei bekannt als "Zombie", als unschlagbarer Typ der einfach immer wieder aufstehe und sich von niemandem niederstrecken lasse. Doch Joe kündigt an, dass Ausdauer niemanden vor einer Niederlage gegen ihn bewahre. Er würde alle Wälle durchbrechen und seine Gegner in Grund und Boden prügeln. Wenn Tanaka durchhalten sollte würde er das gar genießen, denn dann habe er umso länger Spaß mit ihm im Ring. Joe kommt nochmal auf Tanakas Spitznamen zu sprechen, "Zombie". Man sage, dass Zombies nicht totzukriegen seien, doch Joe habe eine Ankündigung für Tanaka ... "Joe's ... gonna ... kill ... YOU!" Dabei fährt sich der Samoaner mit dem Daumen über den Hals.
[~ 3 Minuten]
Co-Main Event - Singles Match
Referee: Hiroshi Hase
Mistico Vs. The Great Muta
Mistico kommt auf einem Esel über Palmenzweige in die Halle eingeritten, in Begleitung seiner kapuzierten Jünger. Er hält im Ring vor Beginn des Kampfs eine kurze Promo, in der er ankündigt, dass ihm das Böse in Form des Great Muta nichts anhaben könne, da er gesalbt sei. Daraufhin geht das Licht in der Halle für etwa eine Minute aus – als es wieder angeht, sind Misticos Jünger verschwunden und an den Stellen, an denen sie gestanden sind, liegen nur noch ihre Kutten.
Muta höchstselbst kommt im Anschluss zum Ring. Als das Match beginnt bringt Muta seine üblichen Psychospielchen. Er schießt bedrohlich grüne Säure aus seinem Rachen und verschwindet immer wieder unter dem Ring. Irgendwann geht doch so etwas wie ein Zweikampf los, in dem der deutlich kleinere und leichtere Mistico tatsächlich die Führung übernimmt. Er bearbeitet Muta mit Kicks und Forearms, schleudert ihn mit Arm Drags und Headscissors durch den Ring. Dann bemerkt er, dass Muta ihn nicht angreift, sondern nur immer wieder aufsteht und dann regungslos auf seiner Position verharrt. Mistico fragt, was der Unsinn soll und warum Muta sich nicht wehrt, doch der reagiert nicht. Der Mexikaner nähert sich seinem Gegner, starrt ihn an und wiederholt seine Frage. Da spuckt Muta ihm plötzlich grünen Nebel ins Gesicht! Geblendet stolpert Mistico durch den Ring und bemerkt den heranrauschenden Muta gar nicht, der seinen Shining Wizard durchzieht! Wie entfesselt macht Muta danach einfach weiter, rammt Mistico mit zwei weiteren Shining Wizards um, ehe er mit seinem Flashing Elbow Drop und einem Moonsault nachlegt. Das Cover danach führt zum Sieg und Muta verschwindet unter dem Ring, während Haruo Murata aus dem Off bemerkt, was für eine beängstigende Vorstellung das von Muta gewesen sei.
Winner via Pinfall: The Great Muta (nach 4:56 Minuten)
Nachdem sich Mistico aus der Halle geschleppt hat läuft die "Miseria Cantare" für Austin Aries an. Er geht zusammen mit seinen Partnern Matt Bloom und Travis Tomko zum Ring wo er, so "A Double", nur eine kurze Ankündigung machen wolle. Chris Jericho habe bei PASSION #1 einen Fehler gemacht, als er Tomko, Bloom und Aries unterbrochen und sich dann auch noch gegen einen berechtigten beatdown gewehrt hat. Hätte "Y2gay", wie Aries ihn nennt, seine Strafe akzeptiert dann wäre er nochmal so mit einem blauen Auge davongekommen. Stattdessen habe er die Wut der Amerikaner auf sich gezogen und würde dafür nun gnadenlos zur Rechenschaft gezogen. Tomko, Bloom und Aries würden ihm das Leben in dieser Liga zur Hölle machen! "Break the walls down" ertönt und Chris Jericho erscheint auf der stage. Laut ihm redet Aries einen Haufen "bullshit". Vergleichbaren "bullshit" habe Jericho schon in der Vergangenheit von anderen viel zu oft gehört und am Ende sei immer der Kanadier derjenige gewesen, der erhobenen Hauptes und triumphierend im Ring gestanden habe, während seine Gegner einer nach dem anderen untergegangen seien. Er kenne Typen wie Aries und habe keine Angst vor ihnen. Wenn die drei ein Problem mit Jericho hätten, dann sollten sie ruhig kommen und versuchen ihn fertigzumachen. Er wisse sich zu wehren. Jericho räumt aber ein, dass er eigentlich keine Lust habe sich mit zweitklassigen Wrestlern wie den drei Amerikanern herumzuschlagen. Deshalb empfiehlt er ihnen sich besser nicht mit ihm anzulegen, sondern es hier und jetzt auf sich beruhen zu lassen. Er habe größere Pläne als einem vorlauten kleinen Lümmel und seinen häßlichen Freunden das Maul zu stopfen. Jericho ab. Zurück bleiben Aries, Tomko und Bloom die vor Wut schäumen. Styles sagt aus dem Off, dass die drei nicht so aussehen als ob sie Jerichos Rat Folge leisten würden.
[~ 4 Minuten]
Main Event - Singles Match
Referee: Seiji Sakaguchi
Masato Tanaka Vs. Samoa Joe
Tanaka als kleiner, unzubändigender, ausdauernder Kämpfer mit Herz gegen den großen, brutalen, unnachgiebigen Joe – das ist der rote Faden, der den Hauptkampf des Abends von Anfang bis Ende durchzieht. Schon in den verschiedenen Kräftemessen zu Beginn des Kampfes demonstriert Joe seine schiere Kraft und Gewalt, schiebt Tanaka fort, dominiert ihn im Lock up, zeigt ihm seinen Platz beim Austausch von Chops und Kicks. Das Duell mündet in einem Zweikampf aus vollem Lauf, bei dem die Kontrahenten mit Shoulder Blocks und Lariat mehrfach aufeinanderprallen und keiner zu Boden gehen will. Erst als Joe mit vollem Gewicht per Body Press angeflogen kommt landet Tanaka auf der Matte, kickt aber sofort aus dem Cover aus. Joe scheint jetzt erst aufzudrehen, er legt noch eine Schippe Stiffness mehr in seine Kicks und treibt damit den Japaner in eine Ringecke. Dort folgen weitere Kicks, Chops, eine Kopfnuss, ein European Uppcerut und der Enzuigiri, infolgedessen Tanaka erstmal aus dem Ring rollt und Erholung sucht. Er findet aber nur weitere Schmerzen, denn der agile Joe kommt per Suicide Dive aus dem Ring gesegelt und nietet seinen Gegner um. Draußen übernimmt weiterhin Joe die Führung – Tanakas Kopf knallt mehrfach gegen das Absperrgitter, per Piledriver auf den schwarzen Matten im Außenbereich und dann auch noch sein Körper nach einem Body Press Drop im Kommentatorenpult, das krachend in die Brüche geht! Joe rollt zurück in den Ring, während Joey Styles und Murata aus dem Off jammern, warum der Samoaner das Pult zerstören musste. Der Ringrichter ist schon fast bei 10 mit seinem Count und Joe will wohl durch Countout gewinnen ... doch der unüberwindbare Tanaka schafft es sich nach oben zu kämpfen und sich vorher zurück in den Ring zu schleppen. Joe fährt mit Kraftaktionen fort: Exploder, Sidewalk Slam, Release German Suplex und der Samoan Drop vom zweiten Seil. Zwischendurch Chops, Schläge, Kicks, Backpfeifen, begleitet von Joes Drohung dass ihm Tanaka nicht einschlafen solle. In der Tat sieht der Japaner kein Land und wird merklich unbeweglicher, aus Covern bricht er aber wieder und wieder zuverlässig aus. In der Ringecke muss der Japaner einen weiteren Hagel an strikes erdulden, ehe Joe Anlauf nimmt und auch noch den Facewash ins Ziel bringt! Den Sieg bringt das trotzdem nicht, Tanaka kickt aus. Joe ist der Ärger anzusehen und er leitet mit einem Half-nelson Suplex in die Ringmitte gefolgt von einem STF eine ruhige Phase des Matches ein. Gut zwei Minuten hängt Tanaka mit wenigen Regungen in dem Griff fest. Wenn er jedoch etwas macht, dann Weg in Richtung der Seile gut. Millimeter für Millimeter robbt er sich samt Joe zu den rettenden Seilen und greift schließlich eines. Vor Wut steht Joe auf und schmeißt sich direkt mit einer Senton wieder auf Tanaka. Der Samoaner fährt sich mit dem Daumen über den Hals und setzt dann erstmals zum Muscle Buster an ... Tanaka windet sich aber heraus und bringt seinen Gegner per Discus Elbow zu Fall! Sein Weg zurück ins Match beginnt, als er Joe mit mehreren Lariats hintereinander in den benommenen Zustand versetzt und ihn dann mit einem Running Elbow Smash auf die Matte schickt! Tanaka covert ... aber nur bis eins! Trotzdem macht der Japaner unbeirrt weiter und kann endlich seinerseits mit einigen Maneuvern punkten. Mit dem Fireman's Carry schließt er einen Reigen an Moves ab und versucht es mit dem Frog Splash, der jedoch nicht den Sieg bringt. In einem unglaublichen Kraftakt zieht Tanaka die Fire Thunder Bomb durch und nach einem gescheiterten Cover auch noch seine Dangan Bomb, aber Joe kickt beim Cover aus! Eine weitere Dangan Bomb kontert Joe schließlich und reißt den Japaner zum Coquina Clutch hinab. Tanaka verbringt etwa zwei bis drei Minuten in dem Griff, bevor er nach schweißtreibendem Kampf erneut ein Seil zu greifen kriegt. Damit beginnt die Endphase des Kampfes, beide Kontrahenten liegen erschöpft auf dem Boden und werden angezählt. Es dauert bis Joe als erster in der Vertikale ist, seinen Focus gefunden hat und einen weiteren Muscle Buster bringt. Müde wirft er sich auf Tanaka ... doch der kickt einmal mehr aus! Langatmig arbeitet sich Joe zum nächsten Muscle Buster vor, dem nunmehr zweiten in diesem Match – auch der sitzt, Joe ist aber so platt, dass er nicht direkt covern kann sondern sich erst für einige Sekunden sammeln muss. Als sein Arm auf der Brust des Japaners liegt zählt der Ringrichter bis zwei, ehe Tanaka auskickt. Der Ringsprecher Akira Fukuzawa ruft nun von außen herein, dass der Kampf zeitlich die 29-Minuten-Marke überschritten habe und dass bei 30 das Timelimit erreicht sei. Das scheint in Joe die Lebensgeister geweckt zu haben. Er müht sich ein letztes mal nach oben und zieht einen dritten Muscle Buster durch. Als die letzten zehn Sekunden des Matches laufen, liegt Joe auf Tanaka und covert ... Tanaka kickt aus! Aber erst unmittelbar, nachdem der Ringrichter bis drei durchgezählt hat, wodurch Joe den Kampf Sekunden vor Schluss gewinnt!
Winner via Pinfall: Samoa Joe (nach 29:58 Minuten)
Obwohl Joe der Sieger ist kommt er zunächst gar nicht zur Feier, denn der Kampf hat ihm sichtlich viel abverlangt. Tanaka und Joe liegen im Ring, brauchen beide etwa eine Minute, bevor sie wieder auf wackeligen Beinen stehen und sich kühl anstarren. Beide lassen sich Mikros reichen. Joe sagt, dass Tanaka sich fast über die Zeit gerettet hätte und mit einem unverdienten Draw davongekommen wäre. Sollten die beiden noch einmal gegeneinander antreten, so kündigt Joe an, würde er mit Tanaka nicht erst spielen sondern ihn von Anfang an zerstören und notfalls ausknocken, wie er es auch mit Kensuke Sasaki bei PASSION #1 getan habe. Tanaka räumt ein, dass er gegen Joe in einem normalen Match kaum eine Chance habe und beglückwünscht den Samoaner zum Sieg. Wenn Joe jedoch eine echte Herausforderung suche, dann solle er gegen Tanaka in einem Hardcore Match antreten. Das sei Tanakas Paradedisziplin und in der, da ist sich der Japaner sicher, würde er Joe die Scheiße herausprügeln. Joe schmecken die Worte von Tanaka gar nicht, er verzieht zornig das Gesicht und brüllt, ob das eine Herausforderung sein solle. Tanaka antwortet, dass Joe das gerne so auffassen könne. Wenn Joe beweisen wolle, dass er es draufhat und wahrlich besser ist, als Tanaka, dann solle er nächste Woche bei PASSION #3 nochmal gegen ihn antreten – in einem Hardcore Match! Joe nickt nur und murmelt mit heiserer Stimme, dass das Tanakas Begräbnis sei. Die Kamera filmt ein letztes mal die Augen von Joe, dann die Augen von Tanaka und schließlich endet die Show mit dem YO·SUTĀ-Logo vor schwarzem Hintergrund.
[~ 2 Minuten]
Gesamtzeit: 120 Minuten
Reine Matchzeit: 76:32 Minuten
Matchzeit inklusive Einzüge, Aftermatch usw.: ~ 95 Minuten
Hallenkapazität: 2005
Ticketpreis: 20 $
Re: PASSION #2 (08. August 2014)
White Devil - 09. August 2014, 12:44
Audienz: 1.800 (von 2.005)
Ticketeinnahmen: 36.000 €
Merchandising: 1.800 €
Gesamt: 37.800 €
Zuschauerreaktionen:
"Angle vs. Kobashi wird sicher der Hammer. Ich bin schon gespannt, wer nächste Woche siegreich sein wird."
"Die Amerikaner rund um Austin Aries sollten sich besser nicht mit Jericho anlegen."
"Tanaka vs. Joe war wirklich geil. Ich freue mich schon auf das Hardcore Match der beiden."
Most Pops:
Toshiaki Kawada (legt sich mit Eric Bischoff an und schreckt sogar vor einem 1 on 3 nicht zurück)
Chris Jericho (stellt sich gegen die Amerikaner)
Kurt Angle & Kenta Kobashi (einigen sich auf ein möglicherweise denkwürdiges Match)
Most Heat:
Austin Aries, Matt Bloom & Travis Tomko (legen sich erneut mit Chris Jericho an)
Eric Bischoff (sieht in Toshiaki Kawada kein Championmaterial)
Samoa Joe (nimmt Masato Tanaka irgendwie nicht für voll)
Backstagestimmung:
Nichts besonderes!
Besondere Vorkommnisse:
Viele Fans haben sich nach der Show hauptsächlich über die Kurt Angle/Kenta Kobashi Story unterhalten
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